Ausgabe 
26.9.1916 Zweites Blatt
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ftu-art^teJT in der iiagc sind, durch Bertttst-eMmig von Mitteln! *ni| dem Gebiete des Klttnwohnunqskaues wesentliches leisten. Ebner warnt vor dem Ban von Mietkasernen. Wr> die Errichtung rwn Cn^cherm-banLen nicht möglich ist, sollen bei Miechäusern nicht mel)i une sechs Wohnungen vorgesehen werden. IZbensv sind be sondere Wohnungen für kinderreiche Familien (Eigenheime) zu er­richten, diesen Familien Mietszuschüsse, Erziehmrgsbeihilfen usw tz^u gewähren, wozu die erforderlichen Mittel von kinderlosen Fa mrlien oder solchen mit geringerer Kinöerza.hl anfzubringen wärm. Dw Fürsorge stjr kinderreiche Familien ist nach Ansicht des Red- J- m «rw tm ^ Seuchenbekämpfung dringend nottvendig Aua» die Wohnungsfürsorge füir die KttegsbeschÄügten und Krieger- wrtwen sowie die Wohnungsaufsicht bezüglich der Trinker gehören zu den Aufgaben der Wohrmngsveform. Die Krankenkassen können ßich nach der Meinung des Redners bei allen diesen Bestrebungen durch Verteilung von Flugblättern oder Mitarbeit zur Beseiti­gung des Wohnungsniangels usw. ein großes Verdienst ertverben.

Anschließend an die Vorträge fand die Besprechung prak­tischer Verwalungsfragen statt.

Die von der Vorversammlung bänglich der Wahl des Vor­standes, der geschästsführenden .Kasse, sonne des Ortes der nächst­jährigen Versammlung gemachter! Vorschläge wurden gutgeheißen Sind die Versammlung von dem Vorsitzenden mit dem Wunsche geschlossen, daß die nächstjährige Tagung nicht mehr unter den 'Zeichen des Krieges stattfinden werde. Anschließend an h\e Tagung .fand ein gemeinschaftliches Mittagessen im Hotel Köhler statt.

Au» Stadt und Land.

Gießen, 26. September 1916.

** Die Gewerkschaft Gießener Braunstein­bergwerke hat nttt der Stadt Gießen kürzlich einen Ver- trag abgeschlossen, w-onacb deren Bergwerks betriebe usw. an unser städtisches Elektrizitätswerk schleunigst angeschlossen -werden soll. Die Arbeiten hierzu sind inr vollen Gange und sind diese wie die dazu nötigen Motvre und Apparate im Werte von ca. 120000 Mk. dem städtischen Elektrizitätswerk in Auftrag gegeben. Das Bergwerk hat sich verpflichtet, auf Fahre Hinnus jährlich minoesteus 1 Million Kilowatt IStvom gb zu nehmen, doch wird dessen Bedarf auf 2 Millionen Kilowattstunden im Jahre geschätzt. Die im Bergwerk vor­handene Anlage zur Erzeugung von Elektrizität, deren lOeistungsfähigkeit schon längst für den verstärkten Betrieb nicht mehr hinreichte, wird stillgelegl und soll als Reserve dienen Das städtische Elektrizitätswerk erzeugte im Jahre 1914/15 3 028000 Kilowattstunden Energie, so daß hiergegen eine Vermehrung von mindestens 25 Prozent der Produktion durch den Anschluß des Bergwerks eintreten wird.

** Gießener Nübergesellschüft 1877. Das am Sonntag, den 24. September abgehaltene Schülerwettrudern nahm bei herrlichem Wetter und gutem Besuch einen schönen Verlauf. Der von der Gießener Rndergesellschaft gestiftete Heraus fordern ngs- preis Muß dreimal ohne Reihenfolge gewonnen werden, ehe er Eigentum der Schule wird. Nachdem die Boote gestartet waren, ging das Rennen trotz einiger Fehlschläge des einen Bootes glatt weg und die Oberrealschule konnte mit vier Langen als Sieger

durch das Ziel gehen. Mannschaft Herores, Felsing, Schnell, Otto; Steuer Bernhardt. Ein zweites Rennen, welches von zehn ans­gelosten Schülern gefahren werde, bildete den Schluß der internen

nebst fünf goldenen Anhängern mit der Flagge der Gesellschaft der siegenden Mannschaft. In dem Trosttennen erhielten die Sieger fünf silberne Zigarrenetuis. Nach Schluß der Preisoettttlungl dankte Direttor Dr. Schnell der Gesellschaft für die Stiftung des Preises und ermahnte die Schüler, auch fernerhin ihre Schuldigkeit zu tun, um die rot-weiß-rote Flagge der Gießener Rudergesellschaft 1877 hoch zu halten. Man kann der Rudergesellschaft gratulieren, unter der tüchtigen Leitung.ihres ersten Vorsitzenden, Herrn Apo- thekenbesitzer Th. Schwieder, dem Jugendsporte ein würdiges Heim geichaffen zu haben.

** An die Kriegs st euerpflichtigen. Noch nicht all­gemein bekannt dürfte es sein, daß bei der nach dem' Kriegs steuer- gesetz zu entrichtenden außerordentlichen .Kriegsabgabe die Kriegs­anleihe an Zahlungsstatt angenommen wird, und zwar werden die oproz Schuldverschreibungen und die 5proz. Schatzanweisungen, ungeachtet des geringeren Ausgabekurses, zum Nennwerte vom Steuerfiskus in Zahlung genommen. Auch mit den -Ü/zproz. Reichsschatzanweisungen kann die Steuer erlegt werden: ihre An­nahme erfolgt selbstverständlich nicht zum Nennwette, sondern zu 96,50, also ebenfalls über Ausgabekurs. Bei der Zahlung der Kriegsgewinnsteuer genießt somit der Besitzer von .Kriegsanleihe oder Kttegsschatzanweisungen einen nicht unbeträchtlichen Votteil gegenüber denjenigen, die die Steiner in bavem Gelde entrechten Müssen. Der Nennwett (bei den 5proz. Anleihen) oder der Kurs lbei den 4VsProz. Reichsschatzanweisungen) werden aber unter Um- tänden nicht den alleinigen Verrechnungspreis darstellen, vielmehr werden den Einreichern der Kriegsanleihe auch die sogemmntett Stückzinsen angerechnet werden. Gibt jemand z. B. am 1. Juli 1917 dem Steuersiskus 1000 Mk. neue 5proz. Reichsanleihe in Zahlung, so hat der Einreicher Anspruch auf Anrechnung eines Bettages von 1012,50 Mk., denn der Zinsenlauf dieser Anleihe beginnt am 1. April 1917.

**Kriegs-Volksakademie. DerRhein-MnnischeVer­band für Volksbildung versendet den Arbeitsplan für die von ihm ins Leben gerufene Kriegs-Dolksakademie, welche in den Tagen vom 2. bis 15. Oktober 1916 in Tietz a. d. L. stattfinden wird. Tie Veranstaltung ist vollständig in den Dienst der Kriegs­wohlfahrtspflege gestellt und hat den Zweck, beamtete und freiwillige Helfer bei der sozialen und wittschaftlichen Kriegs-, arbeit für die Erfordernisse des nächsten Winters mit allem not- wlendigen 'Matettal zu versehen. Ter Verband lädt besonders Gttst- liche, Lehrer, Genreindebeamte, Aerzte und alle fteiwilligen Mit- arbttter an der Kjriegsfürsorge, vorzüglich auch die Frauen zur Teilnahme an der Akademie ein. Er bittet gemeinnützige Devttne wie F r a u e n v e r c i rt c, Ro t e-Kreuz-Vereine, Volks­bild u n g s v e r e i n e usw. Vertreter zur Teilnahme an der Akademie zu entsenden. Die Verpflegung der Teilnehmer geschieht in eigener Verwaltung zum Selbstkostenpreis. Für die Unterkunft tehen außer den Gasthäusern billige oder kostenlose Bürgerguattiere bereit. Da der Besuch der Vorlesungen kostenlos ist, ist also die Teilnahme an der Akademie auch - für weniger Bemittelte leicht zu ermöglichen. Ter Arbeitsplan ist so eingestellt, daß die Fragen der sozialen Fürsorge vom 2. bis 7. Oktober, die kriegswirt- 'chaftlichen Angelegenheiten vom 10. bis 15. Oktober behandelt werden.

** Zinsscheine der Kriegsanleihen. Es wird dar­auf hingewiesen, daß die Zins scheine aller Reichsanltthen, also auch der Kriegsanleihen. vom 21. des dem Fälligktttstage vorher- gehenden Monats ab nicht nur btt allen Postanstalten entschließ- lich der Postagenturen sondern auch von den hessischen Staats-^ kassen in Zahlung genommen werden. Die Einlösung der Zins­scheine ist damit den Bttitzern der Kttegsanltthe außerordentlich leicht gemacht. Dies toird hoffentlich recht vielen, und vor allem! auch der Landbevölkerung, den Entschluß zum Zeichnen der Kriegs­anleihe erleichtern.

** Das Einmieten der Kartoffeln. Ueber dies« wichtige Frage ist ein Flugblatt erschienen, das eingehend die Ltt- tung der Arbeiten, die Auswahl des Mittenplatzes, den Raum­bedarf für das Einmieten, Größe und Forin der Meten, Gefahren für die Haltbarkttt der Kartoffeln in den Mtten. Anlage und Be­handlung der Miete bis zur Winterdecke und die Winterdecke der Mieten behandelt. Das Flugblatt ist zu beziehen von der Buch­druckerei W. Büxenstein. Berlin SW. 48, Friedrichstraße 240/41. Es kosten 1000 Exemplare 25 Matt, 100 Exemplare 3,25 Aiark, 25 Exemplare 1,75 Matt 10 Exemplare 35 Pfennig, 1 Exemplar 4 Pfennig.

Starkenburg und Nheinhessen.

** Tarrnftadt, 22. September. Vom Darmstädter Hoflheater wird uns geschrieben: Die Uraufführung

der OperDas höllisch Gold" von Julius Bittner ist für den 15. Oktober angesetzt. Die nächste Urauf­führung in der Oper wird das BallettDie Biene" von Grete Wiesenthcll, Musik von Clemens von Frankenstttn, sein. Diese Uraufführung ftndet am 19. November unter Leitung des Komponisten statt. ; Am Hoftheater wurde auch ttne bemerkend wette Neuerung eingefühtt. Es wird .ent kleiner Aufschlag auf sämtliche Billetts erhoben und zwar sind die eingehenden Bettäge ausschließlich der Kttegsfürsorge für Mitglieder der deutschen Bühnen zugedacht. Es ist mit einem ziemlich bedeutenden Betrag zu rechnen.

Israelische Religionsgemeinde.

Gottesdienst in der Sstnagoge (Süd-Anlage). Donnerstag, den 28. und Freitag, den 29. Sept. 1916: Neujahrsfest.

1. Tag. Borabend: 7,06 Uhr. Predigt, Morgens. 8.66 Uhr. Predigt: 9.15 Uhr. 2. Tag. Vorabend: 7.60 Uhr. Morgens: 8.60 Uhr. Abends: 6.45 Uhr. X«. Wäh- rend der Predigt ist der Eintritt nicht gestaltet.

' Märkte.

Gießen, 26. Sept. Markt bericht. Auf dein heutigen Woch-n,narkte kostete: Butter das Pfd. 0,00-0,00. Hühnereier das Stück 00-00 Pfg., Käse das Stück 10-00 Psg., Kasematte 1 Stück 3 Pfennig, Kartoffeln das Pfund 5'/, Pfennig, Milch das Liter 30 Pfg., Spinat 00 Pfg. das Pfd., Gelberüben 15-00 Pfg. das Päckchen. Rosenkohl 00 Pfg. das Pfd., rote Rüben 15-00 Pfg., Zwiebeln das Piund 151» Pfg., Nüsse 100 Stück 00-00 Pfg., Blumenkohl 00-00 Pfennig. Sellerie 00-00 Pfennig das Stück, Kopfsalat 510 Psg. das Stück, Kohlraben 1015 Pfg., Römisch Kobl 15-00 Psg. das Päckchen, Lauch 0-00 Pfennig das Stück. Weißkraut 12 bis 15 Pfennig, Rotkraut 15 bis 30 Pfennig, Gurken große 00-00 Pfg., kleine 810 Psg., Bohnen 30-35 Pfg. das Pfund, Birnen 22 Pfg. das Pfund. Tafeläpfel 2030 Pfg. das Pfund. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr.

Gessentliche Versammlung

Dienstag, den 26. September 1816, abends 8% Uhr, im Saale des Gasthofes Fürstenhof zu Gießen

Lindenplatz Nr. 1.

die neue Kriegsanleihe.

Freie Aussprache über alle die Kriegsanleihe betreffenden Fragen.

Die Bürgerschaft wird hierzu steundlichst eingeladen.

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Der Oberbürgermeister

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Bekanntmachung.

Das Hebregister für das Jahr 1916/17 liegt 'von heute ab 8 Tage lang auf dem Bureau des Herrn Hofrats I. Grünewald zur Einsichtnahme /der Beteiligten offen. 69iij)

Gießen, den 24. September 1916.

Der Vorstand der israel. Religionsgesellschast:

L. Rar.

in allen Formen von Hey & Edlich, Leipzig

Niederlage

Ernst Baiser

Mäusburg. 6234

Weisskraul

in den nächsten Tagen ein­treffend, der Zentner 5 Mark. 6

Konsumverein Gießen u. ürrsgeg.

Saatgutangebot

Von unserer Saatbaustelle geben wir wie alljährlich Roggen und Weizen in doppelt gereinigter Ware ab. Roggen im einzelnen per Zentner 15.00 Mark. Wetzen ,, ,, 17.50

Der Versand geschieh! per Nachnahme ab Rttteld. Saatkarten und Säcke sind vorher etnzusenden. 16670D

Freiherrlich Riedesel'sche Gutsverwaltung

Stockbauscn, Kr. Lauterbach, Fernruf 1.

Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen.

Die um 21. September auf den Brotmarkenbezirken abgelieferlen Kartoffelbczugsicheine werden von Mitt­woch, den 27. September ab auf den Brotmarkenbe- ztrken während der üblichen Geschästsstunden gegen Vor- zeigen der Brotmarkenausweiskarten ausgegeben. 69286 Gießen, den 25. September 1916.

Der Oberbürgermeister:

Keller.

Stadt. Wohnungsnachweis Gießen, AsterwegS.

Es sind zu vermieten: I6927B

1 herrschaftliche Wohnung von 7 Zimmern mit Zentral­heizung, 1 herrschaftliche Wohnnng von 7 Zimmern, 7 herrschaftliche Wohnungen von 6 Zimmern. 3 Woh­nungen von 5 Zimmern, 7 Wohnungen von 4 Zim­mern, 8 Wohnungen von 3 Zimmern. 1 Wohnung von 3 Zimmern möbliert, 3 Wohnungen von 2 Zimmern,

2 Wohnungen von 1 Zimmer. 3 Ladenräume mit je einem Zimmer, 3 Lagerräume mit l Arbeitszimmer, 1 gröberes Fabrikgebäude, 21 möblierte Zimmer. 2 davon nebenein- andcrliegend, 1 leeres Zimmer, 2 Stallräume mit Vurschenziiumer, 1 Stall rnit Lager, 1 Wohnung von 23 Zimmern in Bellersheini.

Zu mieten gesucht: 20 Wohnungen von 16 Zimmern.

Nachstehende Bekanntmachung bringe ich hiermit zur

öffentlichen Kenntnis.

Gießen, den 20. September 1916.

Der Oberbürgermeister:

Keller.

Bekanntmachung.

Die Landwirte, welche in diesemJahre Flachs angedaut haben und diesen ungerüstet abliefern, wollen wir darauf Hinweisen, daß derselbe an die Firma:

Hessische Flachsbereitungs-Gesellschast m. b. H. in Hünfeld

abzultefern ist. Als amtlicher Aufkäufer ist Herr Karl Döring in Fulda, Frankfurter Straße 2 a von der Kriegs-FlachSbau-Gesellfchaft m. b. H. Berlin bestellt worden.

Nach den Vorschriften der Kriegs-FlachSbau-Gesell- schuft muß der Flachs lufttrocken abgeliefert werden. Dazu ist nötig, daß er ähnlich wie andere Feldfrüchte im Freien aufgestellt wird, bis er genügend trocken ist. Um unnötige Reisen der amtlich ernannten Flachsaufkäufer zu ver­meiden, müssen sich die Flachsanbauer einer oder mehrerer Gemeinden nach vorheriger Verständigung mit dem Auf­käufer über einen Abnahmetermin einigen, damit die Ladungsmöglichkeiten der Eisenbahnwagen voll ausgenutzt werden. Jeder Flachslieferant ist verpffichtet, den Flachs selbst oder mit eigenen Arbeitskräften in den Eisenbahn­wagen zu laden.

Der lufttrockene Flachs ist mit Garbenbändern oder mit eigenem Flachsstroh einzubinden und verladefertig abzultefern. Bei nassem Wetter muß deshalb der Flachs auf den Fuhrwerken gut zugedeckt und gegen Nässe geschützt werden. Falls in einer Gemeinde von mehreren Besitzern angeliefert wird, empffehlt es sich, die einzelnen Partien auf der Gemeindewage amtlich zu verwiegen und kann dann der Betrag gegen diesen amtlichen Wtegescheir bezahlt werden.

Gießen, den 12. September 1916.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. B.: gez. L a n g e r m a n n. 69268

Betr.: Fahrradbereifung.

Die Frist zum freiwilligen Abliefern der Fahrrad- Reifen und Schläuche ist vom Kriegsministerium bis zum 1. Oktober 1916 verlängert worden.

Die Ablieferung der noch rücksiändigenFabrradbereisung kann Mittwoch, deii 27. und Freitag, den 29. d. Mts., vor­mittags von 912 und nachmittags von 36 Uhr in der Turnhalle der Stadlknabenschule, Nord-Anlag8, erfolgen.

Es wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß Lustschläuche ohne Ventile nur mit 0,25 Mk. bezahlt werden können.

Gießen, den 21. September 1916. 168008

Der Oberbürgermeister,

Keller..