. Lllndklt is Gießen.
"Hattenrod. -'0. Sem. Heinrich xr e i l beim Arnuerungs- bataillon US und Philivv Neil denn Manne Jnf.-Rgt. Nr. 2. be,de Löhne von Phil. Keil hier, wurden tnit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
)( Mainzlar. 19 Sevt. Unteroffizier Becker von hier, der feit Juli als vermißt aalt, hat letzt seinen Angehörigen geschrieben, daß er sichln Kola in russischer Gefangenschaft befinde
Saasen, 19. Sept. Frau Lehrer Herder wurde das von dem Großherzog ffir Verdienste auf dem Gebiete der Krieg s
ursorqe gestiftete Ehrenzeichen verliehen
"Staufenberg, 20. Sept. Schon wieder hat der Krieg zwei Opfer au« unserer Gemeinde gefordert, es sind dieses Weiß- bindermeister Ludw. Reuter und Heinr. Geißler, Sohn von Gastwirt Geißler: beide kämpften im Jnf.-Rgt. Nr. 141. Ein weiterer Sohn des Gastwirt« Geißler. E r n st Geißler, welcher auf dein rumänischen Kriegsschauplatz kälnpste. ist als vermißt gemeldet.
|j Maßen oorn-Sternberg, 19. Sept. Am vorigen Sonntag fand in unserer Mitte eitle Kpiegerbeerdigung unter außerordentlich großer Beteiligung der ganzen Gemeinde statt. Es war der Gcftctte Gseorg Philipp III., Wagner, in Sreinberg. Am 17. April d. Is. ivurdc er vor Verdun durch einen Kopfgranatschuß schwer verwundet und am 29. April nach Stuttgart ins Karl-Olga-Kraukenhaus überführt, wo er nach schwerem Leiden und mehrfachen Operationen am 12. September verschied Er ist das dritte Kriegsopfer aus der Familie. Seit dem 17. September 1914, dem Gefecht bei Merlelt (bei Reims) wird sein jüngerer Bruder Karl vermißt. Am 9. Sev tcmber starb sein Schwager, der Gatte seiner Schwester. Heinrich Becker, in Rciskirchen, den Heldentods
Kreis Büdingen.
4- Alt e n st a d t, 20. Sept. Wegen seiner Verdienste um die Kriegsfürsorge erhielt der hiesige Pfarrer Heusel das Ehren zeichen für Kriegsfnrsorge
4 Ber gheim, 20. Sept. Wieviel die Landbevölkerung für die itädtisckw Bevölkerung noch in diesen teueren Zeiten übrig hat, ergibt sich daraus, daß allein in unserer kleiiren Gemeinde 20 Familien sich bereit erklärt haben, in den Herbstferien uueutgeldftch Schulkinder aus Darmftadt aufzunehmen. Auch die Nachbar genvnnden haben sich auf VerauKssung von Herrn Leherer Mei ninger-Nsenvorrr mit ebenso gutem Erfolg zur Aufnahme von Fenmkmdern bereit erklärt.
A Hainchen, 20. Sevt. Unser Ortsgeistliche, Pfarrer Buchhold, wurde mit dem Ehrenzeichen für Kriegsfnrsorge ausgezeichnet.
^Kohden, 20. Sept. In den Kämpfen vor Verdun fiel der Landwehr,na,m Martin Repp von hier. Er war erst acht Tage nach einem längeren Urlaub wieder zu seinem Regin,ent zurückgekehrt; er hinterläßl eine Frau und zwei Kinder.
HLißberg,20. Sept. Unsere treue von der Firma N, ko laus 8c Für st er in Lick, unter Wiederverroendmig des alten unter Denkmalsschutz stehenden Ojchäuses erbaute Orgel ist aufgestellt und soll am 1. Oktober durch einen feierlichen Festgottt-s- «dienst am Vormittag und durch ein O r ge l ko n ze r t nachmittags Yy4 Uhr eingeweiht iverden. Zu letzterem haben in dankenswerter Werse Frl. Stammler in Gießen und Pfarrer Zim- mermann aus Darmstadt ihr musikalisches und gcsang liches Können zur Verfügung gestellt.
X O r t e n b er g, 20. Sept. Wegen der verdienstvollen Betät, gung des evangelisch-ttrMchÄ, Frauenverettls Ortenberg (a. o Zweigoerein des Alicefrauenvereins^ auf allen Gebieten der Kriegs- fürsorge wurde anläßlich des Geburtstages der Großherzogin, dessen Ehrenvorsitzende, die Gräfin Kuno zu S tolber g-Ro ßIa- Ortenberg, die Vorsitzende Frau Pfarrer Mathilde Kahn und das älteste Mitglied des Arbeitsausschusses, Frau Antoinette Lenz, mit dem Ehrenzeichen für Kriegsfnrsorge Mi sgezerch nel. Leider konnte Frau Lenz sich der p,o hl verdienten; 2nerrennun^du rch die Lcrndesfürstin nicht mehr erfreuen, da sie der ^od einige Tage vorher abgerufen hatte.
X Usenborn, 20. Sept. Fräulein Lucius, Tochter des verstorbenen Plärrers der hiesigeu altlutherischen Gemeinde, erhielt vegen ihrer seaensreichen Tätigkeit auf dem Gebiete der Kr'egs- fürforge das allgemeine Ehrenzeichen für Kriegssürsorqe am rot-weißen Bande.
Kreis L<iuterbach
* Erbach, 17. Sept. Pfarrer Happel- Herbstein
und Psarrverwalter F u ch s - Hartershairsen. die als Leutnant« und Kompagnieführer ,m Felde standen, gelten seit einem schwer«, Gefecht bet Fort Thraumvnt als vermißt. Der Erste« hat von Anfang an den Feldzug mitgemacht, zunächst in Frankreich dann m den .Karpathenkämpfen, und hat zuletzt im Argonnerwald E vor Verdun gekämpft. Psarrverwalter Fuchs ist etwas Gäter als sem Amtsbruder ins Feld genickt, wurde in der Schlacht .verwundet, kam dann wieder nach Galizien und ouchm^sselbe Regiment, dem sein Freund Happel angehört. Das Schrchal der beiden hat große Teilnahine in SriLa&h unterstellten Gemeinden, wie auch im Kreise ihres hcrvorgerufen. Man hofft, daß sie schließlich doch noch m Gefangenschaft geraten sind.
3 aber cm Messer mit solche,. Wucht in das linke Auge, daß er lebensgefährlich verletzt zusammenbrach und u,S Slädtifche Krankenhaus geschafft werden mußte. Hier ist Babel heute früh gestorben.
- ? c Wiesbaden, 19. Sept. Wegen Ueberschreitung de, Höchstpreise mußte der Metzgermeister Heinrich -Olden heim er m Wiesbaden in eine Polizei strafe von 15 Mk. genommen werden weil er cm Pfund Leberwurst zu 2,80 Mk. statt 1,80 Mk. verkauft hatte. Auf Anraten des Vorsitzenden des Schöffengerichts nahm der Metzgermeister heute seine Berufung schleunigst zurück.
Fc. Biebrich a. Rh., 19. Sept. Ein Läufersck>tvein wurde m der letzten Nacht einem Arbeiter von hier aus dein verschlossenen Stall gestohlen, dort abgeschlachtet und in am Tatort entwendeten Säcken verpackt, fort geschleppt. Vom Täter fehlt bis letzt rede Spur.
8. Hersseld a. d. Fulda, 19. Sept. Um die am 1. Oktober ne» werdende hiesige B ü r g e r ,n e i st e r st e l l e haben sich bis jetzt 87 Bewerber gemeldet.
_ ra. AuS Nassau, 19. Sept. Die Gesamtzahl aller Kreis L> ch u l i n s p e k t o r e n st e l l e n im Regierungsbezirk Wiesbaden ist auf 56 gestiegen. Davon sind ständige Stellen nur 2, die neben anitltchen Stellen werden durch 49 Geistliche und 4 Seminar direktoren verwaltet.
Im feilte
crwancn nnlcrc Angchörigcn den regelmäßigen emgang des Heimat* blattcs. Um eine Unterbrechung in der Zustellung M vermeiden, wolle man
den feldpostöezug
de; öleßener Anzeigers fürs 4 . vierte,,.
schon jetzt erneuern
Aste rostämler nehmen die vestellung entgegen, ver vierleljährl. veiug be* trägt Mk. 3.65 einschließlich der Um* schiäg-öebUtzr. Außerdem uermittclt die Belteilungen wie bisher auch die
öeschästssteite des öießener Anzeigers
ebtt*.
OruMvrmv cimn Lutfprrrr in Böhmen.
. _ . _ ^ . Kreis Wetzlar.
h 0 t q ZElhetm, 20. Sept. Im Kampfe für das Vaterland siel am 8. September 1916 in den Kämpfen in Nordfrankreich der Landsturmmann Johann Heinrich Weber von hier. ^
. Münchholzhausen, 20. Sept. In dem Geböfte des ettersA „ton Köhler von hier brach gestern nachmittag SJX* WtP ^er aus. Dank des raschen Eingreifens der Feuer?
das Feuer auf ferne,; Herd beschränkt werden. Es 255? E^lungm, m]b Holzschuppen nieder. Die herbei- .Dutenhofen brauchte bei ihrem Ein- mcht mehr tn Tcrttgkett zu treten d. Aus dem Kreise Wetzlar, 20. Sept. Die Ein ^£. n i e durch die unbeständige Witterung krc letzten Wochen sekw hinausgeschoben. Roggen, Weizen Hafer teilweise m*, einjutoen, ml d^rrch dt7 «L. Sww« vergangenen Tage sehr erschwerlich gewordeii ist
lehr in die Länge. Obwohl das J2JJ? ö ££ t n Teü abgemähtc Grummelgras infolge des Regen lerne Farbe ettvas, geändert l)at, ist vorläuftg nicht zu b^^ie^vä^^^stritt. Die Frithkartosfelerute ist Snrn 111 ernzelnen Gemeinden ihren
^genommen. Es sind bereits von verschiedenen Gemeinden Kartoffeln an die Stadt Wetzlar verladen worden T nl?
schemt die Kartoffelernte einen mittler^' Äfl , u
v Hessen-Nassau, v Schwere Pilzvergiftung.
= Eppstein int Tmrnius, 20. Sepck. (Tel.) Nach Um Genuß von Satanspilzen, die die Familie des Fabrik-
Zrrm
* Berltz. , L9 Seprember (Pvip.-Tet.) BZ' meldet
aus Tannwald m Ifergebwgr Zu der Katastrophe des Dr ch brucheS b't». Talsperre de Werften Lesse wttd ergänzend gemeldet, daß -xUm.ffmIhleiL. i-^agewerte nsw. per Desfendorf und Schaumburg ^vitgerrffen worden find. Holzhäuser sind größere Strecken stwmabivarts getragen worden, bis sie zerschellten. Die Stevchäufer wlurder durch di, Fluten ansei nanderge-, sprengt und * r is, en. Ebner Frau, die man als Leiche fand, ocr dmrch tx*. Gewar> des Wassers der Kopf abgerffsvn worden In iLrtectamtwall stund üas Wasser zu der kritischen Zeit vier Meter über -tem urmmalen Stand. Die Sperre an der Weiften Tesse hat eüten Faffimgsraum von 400 000 Kubikmeter und war erst sert dem vorigen Jahre m Betrieb.
* Hir schberg, 19. Sept. (WM.) lieber das Talsper ren-Uinglück jbvi Tannwald in Böhmen meldet der „Bote aus dem Mesengäbirge". Der Damm der klemm Talsperre an der Weihen Desse rm Jsergebirge brach am Mmrtaa obend gegen 6V4 Mr Man öcrrrailet daß die ?kbzugsstoslen verstopft gewesen ftnd. Die Sperre enthielt rund eine halbe Millnm Kubtknvetev Wasser Diese Menge stärkte in sechs Meter hohm Wellm zu M und riß einm großm uErhalb der Sperre gelegmm Holz- schlag mit. Bäume und Steirre wurden von der Flut gegen die Häuser der unterhalb der Sperre gelegenm stark bevölkerten Ort- schastm mit ftirchtbarer Gewalt geschleudert. U n ^ ä h l i g e H ä u - ser wurden zertrümmert. iE Desslendorf allein gegen 40. Llüf e,imr Strecke von nahezu 20 Kilometern richtete die Flut an betdm DessQ-.'Berr'. und Kamnitz-Ufem schwere V e r h e e r n n - gen an. Die zerstörten Dörfer bieten einen entsetzlichen Anblick unsagbar ist das Elend der betroffenen Bevölkerung. Bis zum Mittag wurden gs^n 25 0 Leichen, dariiwer viele Kinder, geborgm Dock rft m befürchten, daß unter den Häufertrüminern noch viele Leichen liegen. Dre Flut Sam so plötzlich, ^aß an eine Rettung vielfach nicht zu denken war Die Dessendorfer Holzschleift wurde mit santtltchen Bsnwhnern, etwa 20 Personen, weggerissm Zur Ausmyrung der Mifvaumungschbeitrn wird mrlftärisckie Hilft aus Re,chmberg und Aussig erwartet.
^ * Gablonz. 19 Sept. (WDD.) Die Sck>üdm des D u r ch-
bruches der Spe,.it der Weiße,. Delle ftnd besonders wrchwar m der Gemeinde Dessendorf. n>n Brertersägen, zahlreiche Wohnhäuser, sowie Lochleäfmüblm oollstäirdtg weggesmllt oder zu- sammmgedrückt wurden. 200 Soldaten sind an die brbvohter* stellen abgegmrgen. Die genaue Zahl der Verunglückten bezw Vermißten besagt 56, davon ftnd 26 tot geborgen. Vier negen noch sichtbar unter dm Trümmern. Ter' Sck>aden wird auf mehrere Mikltonm Kronm geschätzt
...Wann wird der Krieg enden? Nach so viele., mystischen und phantastischen Berechnungen des vermutlichen
... i Kriegsendes finden wir nunmehr-im »Oeuvre" eine Berecinuma
arbetters Karl Schreiner gesammelt nnd genossen hatte ^ ficf) l>°> Ein Iranzösischee
--krankten alle Nr.nilienmttglteder nnter den ich,obsten
Vergrftungsersche,mrngen Trotz aller ärztlichen 5)ilse star- sagte, daß diese Menge für 2 Jahre ausreichen wird. Jetzt, „ach- ben in kurzer Zeit drei Kinder ttn Mter von 12 8 mih x " b 7 ^1! üor - ! lb t er wurden wir wieder geimpft, aber nur 4 Fahren. Die Mutter liegt in nahezu SlTÄ
Nur der Vater kam nichts auSzufetzen, wenn man wüßte, „ach welcher Berech
nung bte Jmpfkomimfsion ihrerseits die Dosis bemessen hat.
den, e,n erfreuliches Zeicki^n von 0>ebefteudigkeit in dm Tekanats- gemcinden fest, der Kirchenbesuch bettmg 28,97 Prozent, der Abend- malnsbeiuch 96,9 Prozent. Jni Mittelpunkt der Verhandlungen stand em Vortrag von Pfarrer Jäger Glauberg über „Tie B e d e u tu n g e v a u g e l i s ch k i r ch l ick) e r Fr a u e n v t r eine Jur das kirchliche G e me indelebe^", an dm sich eme sehr rege Aussprache anfchloß. Auch die fünfte Kriegs- ' a ^ l ei he 'wurde den Mitglieder,i der Tekauatsgemern-de warm zur Zeickmung empfohlen, die anivesenden Spnodalen verzichteten aus dw ihnen zustehenden TageSdiäten und stellten dem Dekanat diese -2umme zur Zeichnung von einer Kriegsanleihe zur Verfügung. Aus Vorschlag von Pfarrer Becker, Düdelsheim wurde ferner nnter emsttmmigcr Zustimmung her Anwesenden eine Resv° lutioit gefaßt, dre der Landcsobststelle in Tarmstadt eingereicht iverden soll, worin „die TekanatSsynode eingedenke, daß die Kärche auch der Anwalt der Armen ist, energisch gegen den auf 12 Mk. festgesetzten Höchstpreis für Zwetsckieil Stellung nimmt, durch den c f armen Mann ganz unmöglich gemacht ist, in dieser teuren Zeit sich den nötigen Brotaufstrich herzustellen." Mit einem von Pfarrer,^attler gesprockfimen Gebet tvurde die Synode geschlossen.
Arstande im Höchster Krankenhause. Nur der Vater kam mit dem Leben davon, da er sich infolge einer Reise nicht an der Mahlzeit beteiligte.
Sept Der Nachricht «bet das Explo j onSuttfllftcf tu dem Dorfe Hachborn ist noch >,ach,u- ^°^uch d,e Mutter des jungen Mädchens, das mit dem an.nachen wollte, jetzt infolge der erhaltenen Brandwunden gestorben ist. Der Vater, der Laiwivirt Völker bat schwer« Brandwunden an den Armen nnd Händen davongetragen
SÄsa:.'"** »• “V »ä
Kirche und Schule.
-dtockheiin^l9. Sept. Heute nachmittag um ^ Uh, fand m hiesiger Kirche dre Synode des e v a u g. Dekanats B ü d i n - g e n statt. Bon 42 L>ynodalen fvaren 61 erschienen. Tic Slmode wurde mit einer Predigt von ^Pfar-rer Töll Hitzkirchen über 1. Johannes Kapitel 4 BerS 7 und 8 und einer kurzen Begrüßungsansprache des Vorsitzenden, Dekans 2 ch ä f e i - Büdingen, eröffnet. Ter Rechenschaftsbericht iibei* den kirchlich fttt- lichen und religiösen Zustand der Tekanatsgemeinden lag gedruckt vor: er stellte mrt 3 6 6 9 7 M k.^ die im Jahre 19 15 in den Dekanatsgeinernden für die christliche Liebestättgkeit geopfert wur-
Handel.
Bremen 19. Sept. (W. T. B.) Hier wurde heute die Deutschen T a b a k-Han d el s g e se l l- K vollzogen. Das Stammkapitick betragt 15 Millionen Mk Beteiligt sind der bremische und der ^^ 0 "j' 9 lsche Tabak-Einfuhrhandel lTabak erster Hand), ferner der TabaNMchcl zwerter unü drütcr Hand, der Hände, mit mländi- Ichem Tabak, wie dre deutsch« Groß-, Mittel- und Kleinfabrikattm, M Rauch-. Kau- und, Schnupftabak. Der Sitz der
Gefellschaft rst Bremen.
Meteorologische veobachtungen der Station Sieben.
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Höchste Temperatur am 18. bis 19. Sept. 1916: -ff 12 0° 6 Niedrigste „ w 18. „ 19. . 1916: -ff 8.0 °C.
Niederschlag 5,3 mm.
800
Letzte Nachrichten.
Angehörige der Mittelmächte in Rumänien zurückgehalten.
J0- September. Wie „Richte Wjedonipstt" meldet, lvurden 800 Angehörige der Mittelmächte, die sich in dem .Konsulai tn Bukarest versammelt hatten, zunickgehalten, weil sie der Spwnaq. verdächttgt wurden.
Gesandter von dem Bussche in Berlin.
B e r l i n, 20. Sept. Der Extrazug, derdendeutschenGe- ca 11 ^mänifchen Hofe, Freiherr von dem Busf chc-Haddenhausen, von Saßnitz nach Berlin brachte, traf Dienstag .abend lfter ein. .Herr 'lldvlf Sie brecht, der sei, KnegÄbegtnn der deutschen Gesandtsckmft nahestand und mit ihr J?' cc ^^t: Am Vormittag des Sonntag, an dem Äbends ll-Uhr der rumänische Gesandte in Wien die Kriegserklärung üverrmckst bekcnn, hat man ohne Grund mit den Verhaftungen der angefehensten deutschen Personen begonnen. Vner der ersten, die verhaftet wurden, war der Pfarrer der deutschen Gemeinde. Pastor c \ te* ^b«n von einer Beerdigung kam und in oer Mrche eine Trmning vornehmen wollte. M-S der alte C a r v Kronrat das PftlaiS verließ, wurde er auf der Straße v^hkob vmr domIMxn Mvb. der der Köniptn, die im
offenen llickv u\ den straften auf- und abfuhr, zujubelte. Auch Mumanen dcuffcher Mtammung wurden festgemmrmen Bukftrcster ^ ,^urch die Straßen geführt worden. Siebvecht
den er vom Gatten
der deutschen Gesandtschaft mrt anfah. ^Nan sah txullich, wie die Scheinwerfer GanloS das Luftschiff am Himmel suchte, es aber « btt Dauer zu fassen vermochten. Man sah auch, daß Platzens Schrapnells auf die Stadt fielen und Schaden anrichteten , §^bE erzählt weiter, daß der König noch am Donnerstag vor de, Kriegserklärung zu dem Gesandten auf direkte Frage nach ^5f” tucI { cn . Em greifen Rumäniens ft, den Krieg sagte - Esirstn-uhts und^mrd nichts! Man ist der festen Ueberzeuguna, daß der Ktteg nur auf Betreibender Königin begonnen wurde Dir Wappen des Palazzo di Venezia.
20 Sept. Nach emer Meldung des „Corriere befk. aus Rom wirde dem Verla ngen der österreichischer^ ^ Bo tichaft auf Zurückgabe der hobsbur-
gischen twrn bescküagnahntten Palazzo d, Venezia Folge
gegeben. Berde Wcchpen, die in Ndarmor gel«uen und emgemauert < Aftern durch Geniesoldaten entfernt und dem spa urschen Gesandten Vrne y Millo übergeben. -
Mnadischrs Gold und englische Kriegsanleihe.
Nach dem „Ecconomist" treffen in England täglich Gold send ungen au S Kanada ein, was daho, ausgelegt w,rd daß mm, engliscknmseits dre (^oldsätzeverbilligen wD, Ermäßigung des Diskonts der Bank von England im Interesse der gepla,tten langfristigen englischen Anlei^ zu er- mvglrchen.
Der reichste Mann Dänemarks gestorben
.Kopenhagen, 20. Sept. Hier starb der reichste Manr Dan em rks, Herr Nönsterdt. der die Mm-garineerzeugune Dänemarks mono pol, fierte nnd ein Vermögen von 7 5 Mrllronen Kronen hinterließ.
Amtlicher Teil. Bekanntmachung.
erkehr mit M: hier: die Beschlagnahme von Obst. Ankauf von Obst tm Großherzogtum Hessen ffndet nnt Ettnachtigung des KnegScniährungsamtes durch die Landesobft- tcltc zu Tarnfftadt in der bisherigen Weise statt Tarmstadt. den .18. September 1916.
Großherzogliches Ministerium des Innern.
An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises
Vorftehende Bekanntmachung ist alsbald ortsüblich zu veröffentlichen.
.. ^^, H>minisfto,iäre und Auftäufer, die mit Ausweis der
Landesobststelle versehen sind, bleiben hiimnach wie seither zum Ankauf von Obst berechtigt.
Gießen, den 19. September 1916.
GroßberzogftcheS Kreisamt Giehen. _ Dr. U fin aer.
Bekanntmachung. “
Betr.: Den Verkehr mit Süßstoff (Saccharin).
Auf Grund der Bekanntmachung Großherzogi. Ministmrums des Innern von, 25. August 1916. §11 (Kreisblatt Nr. 1061 swd außer den Apotliekcn fvlgi'nde Drogeuhandlüngen als dlbgabc stellcu zugelassen:
Ktouen-Drogerie, Karl Schott, G r ü n b e r a.
Louis Rudel, R o d he i m.
Gießen, den 19. Septeml^er 1916.
Kommunalverband Ofteßen v
Zlveisversorgungsstelle, Abteilung Süßstoff.
V.: L a n g e r m a n n.


