Ausgabe 
19.9.1916 Erstes Blatt
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*- S ur fünfte n Kr i c p o a m e i y e. Spard^ie- Treifen wird mitgeteilt, daß bet den Sparkassen Eirrlagen. ab­gehoben werden, da freu Einlegern von irgend einer Seite vorgeredet ivird, es werde an die Beschlagnahme der Spar- faisengelder gedacht. Dieses Gerede vermag sich zu. halten, obwohl schon wiederholt darauf hinge riesen wurde, daß keine amtliche Stelle an eine solche Beschlagnahme in irgend einer Form denkt. Die amtlichen Stellen vertrauen, mir bei den früheren Kriegsanleihen, so auch dieses Mal fest auf den gesunken Sinn des Volkes, das zu urteilsfähig ist, am sch durch Gerichte der erwähnten Art von der Erfüllung seiner vaterländischen Pflicht abhalten zu lassen. Die Behörden sind angewiesen worden, die Verbreiter dieses und ähnlicher Gerüchte zu ermitteln und sie entweder zur Bestrafung zu bringen oder durch Bekanntgabe ihrer Namen der öffent­lichen Beurteilung zu übergeben, die sie als Schädiger des Vaterlandes verdienen.

©ie&encc Freilichtbühne. Zu ihrem Bedauern sieht sich die Leitung veranlaßt, wegen des anhaltenden Regen- wetters die für morgen (Mittwoch) geplante Wiederholung von Grillparzers TrauerspielDes Meeres und der Liebe Wellen" nochmals zu verschieben und zwar voraussichtlich auf nächsten Sa ins tag; weil die Tage seit der Erstaufführung erheblich ab- genommen haben, ist der Anfang schon auf 6 Uhr angesetzt, das Ende dementsprechend auch ^ Stunde früher p/,9). Der nächste Samstag wäre der letzte für eine diesjährige Aufführung m Frage kommende Tag.

** D i e Gießen er Rudergesellschaft 18 77 hatte am Sonntag, den 17. d. Dtts., auf der zweiten Kriegs-Regatta zu Frankfurt a. M. einen schönen Erfolg zu verzeichnen, indem ihre Schülermannschast Schnell, Breuning, Michel, Otto. Steuer, Bernhardt den Gastvierer gegen Ruder-Riege der Kgl. Friedrich- Schule, Berlm-Friedrichshagen, Wormser Ruder-Verein, Ruder- gcsellschast Worms, Frankfurter Ruder-Verein 1665, Ruder-Klub Nassovia", Höchst, gewann. Gleichzeitig sei darauf hingewiesen, baß am kommenden Sonntag nachmittag 4 Uhr der Wanderpreis für ihre Schüler, gestiftet von der Gießener Rudergesellschaft 1877, ausgeiabren wird.

**Wie können wir Frauen Helfen, den Krieg gewinnen? lieber dieses Thema spricht am Donnerstag, 21. September, abends 8 Uhr, in der großen Aula der Universität Gran L. Bucksath ans Mainz. Der Eintritt ist für jeder-

w an n frei.

** Wieder ein Milchpnntscher. Gelegentlich einer ant 14. ds. Mts. vorgenormnenen polizeilichen Kontrolle wurde die Mich des Landwirts Philipp Wage n b a ch aus Alten- Biuseck, der seine Milch in eine hiesige Molkerei liefert, ge­wässert befunden. Die erhobene Probe ergab nach dem Gutachten des ^chemischen Untersuchungsanvtes, daß etwa 50 Teile Wasser auf 100 Teile Milch zu gesetzt waren. Bei den erhobenen Stallproben stellte es sich heraus, daß die Kühe eine vorzügliche, durchaus ein­wandfreie Milch gaben. Man sollte nicht glauben, daß auch unter Landwirten Milchlieferanten sind, die es nicht unterlassen können, sich durch Milchpantschereien ungebührliche Vorteile zu verschaffen und die Verbraucher ttotz der hohen Milchprerse auf diese Weise zu schädigen'

** Preisgestaltung für Obst und Gemüse, lieber die Preisgestaltung der Zwiebeln hat vor einiger Zeit in der Reichspreisstelle mit Sachverständigen aus verschiedenen Erzeu­gungsgebieten eine Besprechung stattgefunden, bei «der auch die Reichsstelle für Gemüse und Obst vertreten war. Von einigen Seilen toutbe damals ein den Eritteaussichten angemesseneres Fallen der Zwiebelpreise in Aussicht gestellt und die Einführung von Höchstpreisen, weuigstens zurzeit, für überflüssig erachtet. Inzwischen scheint auch auf dem Zwiebelmarkt die Spekulation/ ernzusetzen, so daß die Frage der Einführung eines Höchstpreises in ernste Erwägung gezogen werden muß. Die Reichsstelle füll Gemüse und Obst wird mit einigen Sachverständigen die Entwick­lung der Preise und des .Handels dauernd verfolgen, damit gegebenenfalls rechtzeitig eingegrifsen werden kann. Auf etwaige Spekulationskäufe kann dann keinerlei Rücksicht genommen werden.

** Höchstpreise für das Hotelgewerbe. Die Preis- prüfungsstelle der Stadt Köln beabsichtigt, für das Hotel- und Gaftwittsgewerbe Höchstpreise ernzusühren. Die Gaftwinte-Jnnung jund der Hotelier-Verein haben ihre Beteitigung an diesem Plbn abgelehnt.

** Poftalisches. Jeder Landbrieftväger führt auf seinem Beftellgang ein Annahmebuch mit sich, welches zur Eintragung der von ihm angemymmensn Telegramme, Wert- und Einschreib­sendungen, Postanweisungen, Zählkarten, gewöhnlichen Pakete, Nachnahmesendungen und Lvitungsbestellungen sowie der zur Fran­kierung der Sendungen, zur Bestellung der Zeitungen und zur Beschaffung von Wertzeichen ihm übergebenen Beträge dient. Ein gleiches Annahmebuch führt jeder Inhaber einer Poschilf- stelle für die bei dieser medergelegten Wertsendungen usw. Es ist zweckdienlich, daß die Aufgeber die E in tr a gung der Setzungen usw. in die bezeichneten Annahmebiicher eigenhändig besorgen oder sich wenigstens von der Buchung durch den Landbriefträger oder den PvschilfstelleninhaLer überzeugen. Da diese Bestimmungen noch immer nicht ausreichend bekannt sind, werden sie erneut zur öffenllichckn Kenntnis gebracht.

' Sonnenblumensamen und Mohnfamen. Die Eisenbahndirektion Frankfurt hat die Eisenbahndienststellen, Bahn- merstereien usw. auch in diesem Jahre ermächtigt, Sonnen­blumenfamen und Mohnsamen entgegenzunehmen lind den Sammelstellen zur Oelgewinnung zuzuführen. Es wird später vergütet für Sonnenblumensamen 45 Pfg. und für Mohnsamen 85 Pfg. für das Kilo.

** I m Lichtspielhaus, Bahnhofstraße 34, gelangen in den Tagen vom 19. bis 22. September zur Darstellung: Der Todes- Jockey, ein ZirkuSdrama in 4 Akten; Hie Marine als Wehrmacht, aktuelle Aufnahme; Tu sollst nicht stören deines Nächsten Flitter­wochen, Lustspiel in 2 Akten.

** Das Kreisblatt Nr 117 enthält: Bekanntmachungen über den Verkehr nrit Harz, Aussührungsbesti.mmunßen zur Ver­ordnung über den Verkehr Harz, über Anlreferimg von Bohnen aus Holland, über Gummisauger, über die Einfuhr von Walnüssen und Haselnüssen, Uebergangsvorsckniften zur Ver­ordnung Über Speisefette, die Durchführung der Verordnung,

über Hafer, ore Aiunewuug von Betrieben, die sich mit dem Dörren von Gemüse befassen, über die Verarbeitung von Obst, über den llebergang der Geschäfte der Retchsprüfungsstetle für Lebensmittelpreise auf das .Kriegsernährungsamt, über die Be­schlag n a h m c v o n Obst und die Sicherung derZwetschen- cr r n t e im Kreise Gießen, die Ausführung des Gesetzes über die Ausübung und den Schutz der Fischerei, die Obstv er­st eigerungen der Gemeinden, über Richtpreise für den An- und Verkauf von Zwetschen im großen, Höchstpreise für Zwetschen im Kleinverkaus, Gesuche um Zü­rn ck st e l l u n g vom Heeresdienst: ferner ein Verzeichnis der gefundenen und verlorenen Gegenstände in Gießen.

Landkreis Gießen.

** Albach, 17. Sept. Dem Sebreinermeister Heinrich Gerhard, der seit Ostern 1915 bei einem Sanitäts-Truppenteil im Felde steht, wurde das K r i e g s - E h r e n z e i cb e n verliehen.

** 2 t cl), 18. Sept. Der Großherzog und die Großherzogin haben der Schwester Minna O ß w a l d aus Lich (Leiterin eines Reserve - Lazaretts in Offenbach a. M.) das Hessische Militär- LSochenmarkte Sanitätskreuz am rot-weißen Bande für treue Pflege-del verwundeten Krieger verliehen.

** Weickartshain, 13, Sept. Der Musketier Karl Becker,

Sohn des Schntiedemeisters Heinrich Becker V., bet 6 / 4 Jahr beim Inf.-Rgt. 129 kämpfte, erlitt den Heldentod int Alter von 22 Jahren.

Er ist das zehnte Opfer unserer Gemeinde.

Kreis Biwingen.

X H i nt b a ch, 18. Seck. Schütze Otto Tugend von hier erhielt die Hessische Tapferkeitsmedaille.

Kreis Schotten.

E. Laubach, 19. Sept. Auf dem Felde der Ehre siel im Westen am 9. ds. Mts. der Musketier Wilhelm Stotz, Sohn des Karl Stotz (Drogerie). Er ist das 25. Opfer in diesem Kriege ai,3 unserer Stadt.

Kreis Friedberg.

ke. Butzbach, 13. Sept. Im Teil-Lazarett Iohanniter- krankenhatts in Niederiveisel tvurden aus Anlaß des Geburtstages der Großherzogin von Hesseit vom Großherzog mit dem Hessi­schen M i l i t ä r - S a n i l ä t S k r e u z ausgezeichnet die Ober­schwester Eckstein, die Schwester:: E i r i ch unb Kreuzer, sowie die Hilfsschmestern Sack rntd S ch^ä f e r.

Aus der Wetterau, 17. Sept. Die Gcummeternte ist unter Dach und Fach. Wenn mich die nasse Witterung des Vor­sommers hier und da einigen Schaden mit sich brachte, für die Futtermittetversorgung ist sie von günstigem Einfluß gewesen.

Während im vergangenen Jahre manche Wiesen keinen Grummet- ertrag brachten, wurde dieses Jahr auf denselben Flächen ein schwerer Wagen voll geerntet. Auch ist das Grummet im all­gemeinen gut gemacht worden. Ta gewöhnlich <m Sonntagen es die Sonne am besten meint, so wurde dieser Tag zum Arbeits­tag, wenn es auch oft bei der Bevölkerung einige Ueberwindnngs kostete, mit Rechen und Gabel ausgerüstet zur Sonntagsarbeit zu schreiten. Ganz vorzüglich ist der Stoppelklec gewachsen.

Was der Bauersmann nicht allzu oft erlebt, dieses Jahr ist es wieder einmal eingetreten, der Stoppelllee blüht. Ta auch Dick­wurz, Mais und die änderet: Futterpflanzen sehr gut ausfallett, ist es nicht nur möglich, die Viehbestände durch^ubringen über Winter, sondern es wird auch noch eine Vermehrung derselben eintreten.

Kreis Wetzlar.

ra. Salzböden, 18. Sept. Im Anschluß an die Zusam­menlegung der Feldmark erfolgte eine größere Drainage, deren Vorteile bei der diesjährigen Ernte so recht zur Geltung kam. Unserer vorzüglichen Wasserleitung wird jetzt zur Freude aller Dorfbewohner auch die elektrische Licht Versorgung folgen.

Hessen-drassau.

]| Marburg, 18. Sept. Die Unsitte, beim Feuer- anmachen Petroleum zu verwenden, hat in Hach­born im hiesigen Kreise wieder einen traurigen Unglücks fall gen zeitigt. Ein junges Mädchen, das gestern abend allein in der elterlichen Küche beschäftigt war, nahm beim Feueranmachen die Petrvleuniflaschc zu Hilfe. Die Flammen schlugen zurück und alsbald stand das Mädchen in Flammen. In diesem Zustairde lief es auf die Straße. Seine beiden Eltern, die rasch herbei­eilten, erlitten ebenfalls schwere Brandwunden. Heute früh ist das Mädchen von fernen Schmerzeit durch den Tod erlöst worden.

--- Frankfurt a. M., 18 Sept. Im Hause Fahrgaste 107 überraschte heute nacht ein Schutzmann mehrere Einbrecher. Als diese sich entdeckt sahen, fielen zwei von ihnen mit Gunrmiknüttellr über den Beamten her und sckjugcn chn zu Boden. Bei der Ver­teidigung erhielt einer der Einbrecher, die alle entkamen, eiueh Säbelhieb über den Kops. Die Einbrecher sind etwa 2530 Jahre alt und hinterließen am Tatort erneu schwarzen weicher Filzhut.

Bisher hat man von ihnen noch nicht die geringste Spur.

ko. Wiesbaden, 16. Sept. Goldsammlung bei den Wiesbadener Reitnen. Der hiesige Nennklub gab bekannt, daß er an den drei Renntagen des diesjährigen Herbstrennens den Be­suchern des Sattelplatzes oder der Tribünen bei Ablieferung eines 20 Markstückes in Gold 2 Mark, eines 10 Markstückes eine Mark auf die Eintrittspreise vergüte. Am gestrigen ersten Renntage wurden daraufhilt 12 000 Mark in Goldstücken an den Eintritts- fchaltern in Zahlung gegeben.

Vevicptsßaal.

X Hanau, 18. Sept. Ein Brautpaar, das sich das Geld für die Wohnungseinrichtung und die nötigen Nahrungsmittel zu­sammengestohlen li-atte, stand heute vor der Strafkammer. Das 21 Jahre alte Dienstmädchen Marie Becker aus Hanau hatte die Hekanntsckxfft des bereits mit 15 Jahren Zuchthaus bestraf ten Taglöhncrs Josef Lomb gemacht. Ter Hochzeitstermin wurde festgesetzt, doch fehlteit die ttöligen Mittel zur Anschaffung der Einrichtung. Das Mädchen machte nutt den Bräutigam darauf aufmerksam, daß ihr früherer Dienstherr oft Geld auibe- wahre. Durch Einbruch wurde dessen Gcldbestand um 1400 Mk. erleichtert; andere Einbrüche galten der Beschaffung von Nah­rungsmitteln. Lomb erhielt 5 Jahre Zuchthaus, seine Braut 6M o§t ctt e G^f än gnis.

Märtte.

19. Sept. Marktbericht. Atlf dein heutige!: kostete: Butter das Pfd. 0,00 - 0,00, Hühnereier daß Stück 00-00 Pfg., Käse das Stück 10-00 Pfg., Käseinatte 1 Stück 3 Pfennig, Kartoffeln das Pfund 6ft, Pfennig, Milch das Liter 30 Pfg., Spinat 00 Pfg. das Pfd., Gelberüben 15-00 Pfg. das Päckchen, Rosenkohl 00 Pfg. das Pfd., rote Rüben 15-00 Pfg., Zwiebel,: der Zentner 15-00 Mk., Nüsse 100 Stück 00-00 Pfg., Blumenkohl 00-00 Pfennig, Sellerie 00-00 Pfennig das Stück, Kopfsalat 510 Pfg. das Stück, Kohlraben 1015 Pfg., Römisch Kohl 15-00 Pfg. das Päckchen, Lauch 0-00 Pfennig das Stück, Weißkraut 12 bis 15 Pfennig, Rotkraut 15 bis 30 Pfennig. Gurket: große 00-00 Pfg., kleine 810 Pfg., Bohnen 3035 Pfg das Pftutd, Zwetschen 10 Mk. der Zenttter, Fallobst 5-8 Pfg. da? Pfund, Birnen 1830 Pfg. das Pfund, Aepfel 1520 Pfg. dctt Pfund. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr.

Vermischte».

* Berlin, 19. Sept. Gestert: in den Abendstunden ist die Talfperrmauer der Weißen Desse in: Jsergebirge auf ttnerklärliche Weife g e b o r st e tt. In wenigen Minuten er- gossei: sich die Wasfermenqen dieser größten Talsperre über die an den Ufern der Weißen Desse gelegene,: Ortschaften Tiefenbach, Schumburq, Unterlannwald, Zwaren :ind Großhamnter. Viele Menschen sollen spurlos verschwunden sein.

* Eine s y nt b o l i s ch e A tt f s ch r i f t. An dem Tor einer französischen Militärlagerabteilung befindet sich, ttach demL'Oeuvre". folgendes JnhallSoerzeichtttS: 1. Eit: Bureatt. 2. Ein Offiziers- zimmer. 3. Ein Eßraunt für Offiziere. 4. 15 Pferde. 5. 30 Sol­daten. Hiera,: ist also zu erkennen, daß im freien und demo­kratischen Frankreich die Bureaus an erster und die einfachen Soldaten an letzter Stelle kommen.

Letzte Nachrichten.

Die französischen Drückeberger.

Kopenhagen, 19. Sept. Wie aus Paris gemeldet witti, setzte das französischeKriegsminifterium einen Aus­schuß ein, her die verschiedenen Lazarette und Hospitäler besuchen und Maßnahmen treffen soll, um dem Simulanten-Unwesen unter den Soldaten ein Ende zu ntachen. Es soll festgesbellt sein, daß die Verwundeten überhand nehinen und eine Masse den Aufenthalt in den Lazaretten nttt IFleiß verlängert, so daß es vielfach un­möglich ist, für die täglich eintreffenden Schwer verwundeten aus der Somme Platz zu schaffen. Das französische Rote Kreuz richtete an das amettkanifche Rote Kreuz die Bitte um Ueberlassung von Sanitätsmaterial.

Frankreichs Leutenol.

Genf, 19. Sept. Dem Senator Charles H u m b e r t wnrdc in einer Unterredung mit dem Kriegs minister gesagt, daß das Kriegs- ministeriltm tatsächlich eine nochmalige Untersuchung der Untaug­lichen der aktiven Armee, der Reserven und der Territorial-Armee vornehme:: werde. ,Xzutransigent" erinnert daran, daß der KriegS- nnmftcr sein Wort verpfändet habe, daß die bereits zweimal Unter­suchten keiner neuen Untersuchung unterzogen würden.

Die englischen Arbeiter.

Rotterdam, 18. Septetnber. DerNieuwe Rotterdamsche Courant" berichtet aus London, daß. wenn die Ge w e r k s ch a f t en nicht demnächst von der Regierung die Zusicherung erhalten, daß^lne Vorräte vmt Lebensmitteln Unter Aufsicht der Regierung gestellt und Höchstpreise festgesetzt werden, ein großer Teil der Gewerkschaften sich an die Regierung wenden wird, um eine Lohnerhöhung durchzu setzen. Die Betvegung soll von rund IV 2 Millionen Ar beitern unterstützt werden.

Italienisch-schweizerische Handelsverständigung.

Berlin, 16. Sept. Der Korresportdent der Schweizerffchen Telegraphen-Jnsormattot: berichtet, daß die Handelsverständigung zwischen Italien und der Schioeiz demnächst eine für beide Telle befriedigende Lösung finden rbird. Die italienische Regierung ga­rantiert den Export auf breiterer Basis, im Verhältnis zu den Be- dürfttiffen der schweizerischen B evöl kerung.

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