Nr. 211
'Der Eigener S«zei-!«r
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Erster Blatt
166 . Zahrgang
Zreitag. §. Zeptember Wd
General-Anze;
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Cutrakan erstürmt, über 20 vvv Rumänen gefangen!
(WTB.) Grotzes Haupt yua riter, 7. September.
(Amtlich.) Ä .
Westlicher Kriegsschauplatz.
Die Sommeschlacht nimmt ihren Fortgang. Kamps aus der ganzen Linie. Die Engländer griffen mit besonderer Hartnäckigkeit immer wieder, aber vergebens bei Gnlchy an. die Franzosen setzten abermals aus ihrer groben Angnss^- sront südlich der Somme zum Sturm an. der un nördlichen Teil vor unseren Linien restlos zusaunnenbrach.
Fm Abschnitt Perny—£)imenmrt und beiderseits von Chaulnes wurden anfängliche Vorteile durch raschen Gegenstoß dem Feinde wieder entrissen. In Vermandovillers hat der Angreifer Fuß gefaßt.
Oestlich der Maas wurden wiederholte französische Angriffe gegen die Front Werk Thiaumont—Bergwald abgeschlagen.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
Kein-e Ereignisse von besonderer Bedeutung.
Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl.
Oestlich Mid südöstlich von Brzezany blieben russische Angriffe ergebnislos. Zwischen der Zlota Lipa und dem Dnjestr bezogen wir im Anschluß an die gestern geschilderten Kämpfe eine vorbereitete rückwärtige Stellung, in die im Laufe des Tages die N«rchhuten herangezogen wurden.
In den Karpathen wurden südwestlich von Zielona. mehrmals an der Baba Ludowa. östlich des Kirli-Badatales russische, beiderseits von Dorna Watra russische-rumänische Angriffe abgeschlagen.
Balkan-Kriegsschauplatz.
Die stegreichen deutschen und bulgarischen Kräfte haben den stark befestigten Platz Tutrata n i m <£ t u v nt genommen. Ihre Siegesbeute betrügt nach den bisher vorliegenden Meldungen über zwanzig- tausend Gefangene, darunter zwei Generale, mehr als vierhundert andere Offiziere und überein- h u n d e r t G c schütz e Auch die blutigen Verluste der Rumänen waren schwer.
Der Angriff starker russischer Kräfte gegen Dobrie ist zmückgeschkagen.
Der erste Generalyuarttermeifter Ludendorff
GiegeHfahnen lvehen, errdlich \mtbct ein teudjtenber Tag in der erwartungsvollen Zeit stiller Vorbereitungen! > Tntrakan, ein -rumänischer Festungsplatz rechts der Donau, 60 Kilometer von der Hauptstadt Bukarest geleaen, :st den schnellen, wuchtigen Schlägen bulgarischer und deutscher Truppen zum Opfer befallen. Als vorgestern die Einnahme neu 7 Vorwerken dieser Festung genreldet worden war, hatte wohl jeder Deutsche die Zuversicht, daß sehr schnell auch brc ganze Platz selbst in unsere Hände fallen würde. Es ist schon 24 Stunden später so weit getorrmren, aber dennoch bietet das Ereignis eine freudige Ueber- raschung, denn die Zahl der Gefangenen, die nach dem birlgcrrischen Bericht 21000 beträgt und noch nicht endgültig abgeschlossen ist, die außerordentliche Beute von 100 Geschützen — das sind Einbußen, die unseren Feinden Sorge machen werden. Im rumänischen und russischeil Bericht war in diesell Tagen zu den Vorgängen in der Dobrudscha nur gesagt worden, daß starke Kräfte, die Verstärkungen erhalten hätten, Tntrakan angriffen. Hatten unsere Gegner sich auf ein entschiedenes Vorgehen der Bulgaren so schlecht vorbereitet? Bekanntlich hat Radoslawow, der bulgarische Ministerpräsident, geäußert, die Verzögerung der Kriegserklärung an Rumänien sei aus strategischen Gründen herzuleitest. Es ist also anzunehmen, daß auch die bulgarische Politik vor der Enthüllung der heinrtückischen .Haltung Rumäniens vorsichtig und weitblickend gewesen ist. Immerhin, russische Hilfskräfte sind in der Dobrudscha schon alsbald festgestellt worden; in welcher Stärke sie auftauchen werden, nrnß die Zukunft lehren. Davon hängt natürlich auch die weitere Entwickelung der Kämpfe in der Dobrudscha lvesentlich ab.
Der amtliche deutsche Bericht fügt der Siegesnachricht von Tutrakan noch folgenden Satz hinzu: ,.Der Angriff starker russischer Kräfte gegen Dobrie ist zurückgeschlagen." ,Es ist auffallend, daß in dem bulgarischen Bericht, den wir nachstehend wiedergeben, diese Tatsache nicht erwähnt wird. Dobrie liegt 15 Kilometer von der bulgarisch-rumänischen Grenze und, wie wir früher bereits erwähnten, 30 Kilometer nordwestlick) von dem Küstenplatz Balcik. Die Russen sind zurückgeworfen, das ist nach Ludendorffs Wort nicht zu bezweifeln: vielleicht wartet die bulgarische Heeresleitung noch weitere Ergebnisse dieser Kämpfe ab, um sie dann, wie Hin- denburg dies so oft zu unserer Freude getan hat, desto wirksamer und eindrucksvoller bekanntzugeben.
Wir wollen an den Fall von Tutrakan keine Voraussage werterer großer Ereignisse knüpfen. Wir kennen die ftrate- . gischen Absichten der deutsch-bulgarischen Führung nicht. Die großen Linien, die auch der Laie zu erkennen vermag, wie sie im vorigen Sommer bei der Reinfegung Galiziens vor aller Augen lagen, fehle'.: diesmal. Es ist ein schöner ,üJebanfc, anzunehmen, daß unsere Truppen mit den bulgarischen Heeren zwischen Küste und Donau im Siegeslauf nordwärts marschieren könnte::, um die gegen Westen gerich
tete Front der Feinde, besonders der Russen, im Rucken zu bedrohen. Allein, es ist vorläusig nur ein schöner Gedanke. Die Randbemerkungen der „Norddeutschen Allgem. Zertung", des Organs der deutschen Regierung, zu dem Siege von Tutrakan läuten bemerker^wert frisch und zuversichtlich. Danach wäre anzunehmen, daß dem kräftigen Anfang auch eine nachhaltige Fortführung und Beendigung des Feldzuges gegen Rumänien folgen, und daß also nicht auf halbem 'Wege halt gemachtswürde. Es wäre, äußerlich be^ trachtet, sicherlich am schönsten und erhebendsten, wenn unter gleichzeitiger!' Defensivhaltung auf den anderen Fronte::, <nt H n e m Platze die lauten Schlüge, die uns aus dem vorigen Sommer bekannt sürd, sich wiederholen würden. In den ersten Septembertagen des vor:gen Jahres war Grodno in die deutsche Hand gefallen: um die gleiche Zeit des ersten Kriegsjahres hatte der deutsche Kronprinz Maubeuge genommen! Die Welt weiß seit gestern, daß die Mittelmächte das Schwert machtvolle:: Angriffs :wch in festen Händen haben. Solange politische Veränderungen im Gange waren, d:e pon Einfluß auf die militärischen Unternehmungen sein mußten,, solange die Größe und Kraft des englischen Hilfs- heeres^üoch nicht in. die Erscheinung getreten war, hak die deutsche Heeresleitung vielleicht von besonderen Festlegungen bedeutsamer Absichten ab sehen und vielmehr eine abwartende Haltung beobachten wollm. Nachdem die erforderlichen Klärungen eingetreten sind, wird die Welt vielleicht nach einer änderen Rrchtung von der deutschen Tatkraft überrascht werden.
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
-Wien. 7.Sep1. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 7. September 1916.
Oeftlicher Kriegsschauplatz. *
Front gegen Rumänien.
Bei B lah-Top licza würben unsere Truppen, um einer drohenden Umfassung auszuweichen, auf die Höhe westlich des Ortes zurückgenommem Sonst bei unveränderter Lage keine besonderen Ereignisse.
Heeresfront des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl.
Mehrfache sehr heftige Angriffe, die der Feind gestern gegen unsere Karpathenfront richtete, wurden teils nach erbitterten Nahkämpfen, teils durch Gegenangriffe unter- großen Feindesverluslen abgewiesen. Südwestlich Fundul M o l d o w i führte ein eigener Angriff zur Eroberung eines Blockhausstützpunktes. 88 unvenvundete Gefangene fielen hierbei in unsere Hand. Zwischen der Zlota Lipa und dem Dnjestr bezogen wir im Anschluß an die gestern geschilderten Kämpfe eine vorbereitete Stellung.
Oestlich und südöstlich Brzezany ftihrten feindliche Angriffe zu keinem Erfolg.
Heeresfront des Gencralfeldmarschalls
Prinzen Leopold von Bayern.
Bei der Arrnee des Generalobersten von Böhm-Ermolli wurden vereinzelte AngriffSversuche des Feindes vereitelt. An der übrigen Front mäßiges beiderseitiges Artilleriefeuer
Italienischer Kriegsschauplatz.
Im Görzischen beschoß unsere Artillerie die Jsonzo- Uebergängc. während der Feind unsere Stellungen bei Lekvico und mehrere Ortschaften im Wippach-Tale unter Feuer hielt.
An der Suganer Front wurden italienische Aufftärungs- abteilungen. die unter starker Feuerbegleitung gegen den Ei- varone vorgingen, kurz abgewiesen.
S ü d ö st l i ch e r Kriegsschauplatz.
Die Lage ist unverändert.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r. Fel-marschatleutnant.
* * *
Der Erfolg auf dem rumänischen Kriegsschauplatz.
Der bulgarische Bericht über die Eroberung von Tutrakan.
Sofia, 7. Sept. (WTB. Amtlich.) Gestern, den 6. Sept., 2.30 Uhr nachmittags fiel nach heftigem Kampfe bei dex zweiten Verteidigungslinie südlich der Stadt Tutrakan die brückenkopfartige Tutrakan-Festung in unsere Hand. Die Garnison der Festung kapitulierte. Gefangen wurden das 34., 35., 36., 40., 74., 79., 80. und 84. Infanterio-Regiment, zwei Bataillone des Gendarmerie-Regiments, das 5. Haubitzen-, das 3. Schwere Reiter-Regiment. Erbeutet trmrden: die ganze Festungsartillerie, viel Munition, Gewehre, Maschinengewehre und anderes Kriegsmaterial. Die genaue Zahl der Gefangenen mrd der Beute wird erst festgesteltt. Bis jetzt wurden gezählt: 400 Offiziere, darunter dvei Brigade-Kommandeure, und 21000 unverwirndete Gefangene, ferner an Beute zwei Fahnen und mehr als hundert moderne Geschütze, bei denen sich zwei im Jahre 1913 bei der Stadt Ferdinand gestohlene. Batterien befirchen. Die Verluste der Rumänen an Toten und Verwundeten sind enorm. Viele rumänische Soldaten ertranken auf ihrer panikartigen Flucht in der Donau.
Ein Glückwunsch des Kaisers.
Berlin, 7. Sept. (WTB. Amtlich.) Der Kaiser hat an den König der Bulgaren anläßlich der Eroberung von ^Tutrakan folgendes Telegramm gesandt: er erfahre soeben, daß unsere verbündeten Truppen die
Festung Tutrakan erobert 'haben. Empfange meine herzlichsten ^.'lucktvunfche zu dieser glänzenden Waffentat Deiner tapferen Sol- daten, aus der unser neuer Feind erkennen möge, daß wir uns nicht nur zu wehren verstehen, sondern ihn selbst in seinem Lande schlagen können. Gott 'helfe weiter'
In Treue Dein Wilhelm.
Ein amtlicher Kommentar.
Berlin, 8. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Norddeut- 1 A e Allgemeine Zeitung" schreibt unter der Ueberschrist: „Der S:eg :n Rumänien": Sechs Tage nach der bulgarische: nnegserktarung an Rumänien wurde von den deutschen und bul- gamscheu gruppen gegen das von einer treirbrüchigen Regierung m:ßle:tete —and ein schwerer Schlag geführt. Nach mehrtägiges ^nlettenden Operationen ist die Festung Tntrakan an der Donau, e:n ftark mit Verteidigungsanlagen aus gestatteter Platz §eiu>mmen worden. Ueber 20 000 Gefangene und mehr als l00 Geschütze fielen den siegverbündeten Truppen in die Hände. Ä5arme Begmiterung ruft in Deutschland dieser große ^Erfolg hervor. -Deutschland sendet Bulgarien herzliche Glückwünsche zu diesem abermaligen Beweise bewährter Waffenbrüderschast. Mit freudigem ^>tolz bückt das deutsche Volk zu den tapferen bulgarischen Brrn- desgenosfen hinüber, die Schulter an Schulter mit unseren nie verzagenden Kriegern eine neue hohe Ruhmestat vollbracht haben. Aus cne gegenüber Rumänien nochmals ergangOre diplomatische Kund- gebung der Gemeinbürgschaft, die die Mittelmächte mft der Türkei find. Bulgarien Mverbrüchlich verbindet, folgte mit der Ueber- fchrertung der rumänischen Grenze durch deutsche und bulgarische Truppen das milftärifche Zeugnis, dessen Wucht in der raschen Bezwmgung Tutvakans zum Ausdruck gelangt ist. Voll ruhiger Zuverficht sehen wir der wefteren Eirtwicklung der Kämpfe in Ru- inan^n eirtgogen. Dem guten Anfang wird ein seiner würdiger Abschluß nicht fehlen.
Freude in Belgrad.
Belgrad, 7.Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Die Nachruht vo.n der Erstürmung T u t r a k a n s und der großen S:egesbeutecher bulgarischen und deutschen Truppen hat m der Garnison Belgrad freudige Erregung hervorgerufen. Die Stadt hat geflaggt. Abends fand großer Fackelzua mit Musik statt. ^
Bom bulgarischen Heer.
So^fi a, 7. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Bulgarischen Telegraphen-Agentur. Heute vormittag fand auf dem Exerzierselde die feierliche Ausmusterung der ZöglingederoberstenKlassederKriegsschule zur Heranbildung von Reserveoffiz:eren statt- Bei dieser Gelegenheit hielt General Jekow eine Ansprache, in der er die glänzenden militärischen Tugenden des bulgarischen Soldaten hervorhob und erklärte, diese Tugenden rechtfertigten vollauf das feste Vertrauen der Führer in die unerscküttev- l:che Kraft der bulgarischen Armee. Die neuausgemusterten Fähnriche und Unteroffiziere bereiteten dem Generalissimus lebhafte Kundgebungen, der hierauf an der Spitze der New- ausgemusterten in die Stadt zurückkehrte. Bor dem Sobranje- gebäude nahm er die Parade ab. Eine zahlreiche Menschenmenge brachte den Zurückgekehrten und dem Generalissimus lebhafte Kundgebungen dar.
Rumänische Berichte.
B u k a r e st, Mitttil'ungen des rumänischen HauptguartürS vom 5. September. 7 Uhr morgens.
Nordfront: Im Nordtvesten leichte Scharmützel. Außer der Eroberung des Garost-Berges durch unsere Truppen, die im Ulu-Tale vorrückten, fielen 16 Munitionskisven, die Dum-Dum- Geschosse enthielten, in unsere Hand.
S ü d f r o n t: Tie vom Feind gegen Tnrtnkap ausgcfühtten Angriffe wurden abgeioiesen. Tie Heftigkeit der Lbrgrisfe hat ab- genommen. Ter Feind scheint ermüdet zu sein. Der Feind schoß auf die Orte Ezlazbechet, Kalafat und Gruia. Unsere Batterien Drangen feindliche Moniwre. die versuchten, aus dem Kanal zwischen der Insel Fersina und den: bulgarischen Ufer heraus- z-ufahren, sich in einen geschützten Ott hinter der Jüset znrück- Au ziehen. Feindliche Flugzeuge warfen Bomben auf die Stadt Bukarest. Bier Häuser wurden beschädigt, zwe: Männer und eine Frau wurden verletzt. Ferner warfen die Flugzeuge Bomben auf Piatra-Neamtz, wo eine alte Frau verletzt nmrde, aus Ploesti. Konstanza und Bechet, wo an den Häusern einiger leichter Schaden an gerichtet würde.
B u k a r e st, 6. Sept. AnderNvrd-undNo rdwest front besetzten wir Dettu (?), Gvorgno-Dftvo und Orsvva, wo wir sieben Geschütze, mehrere Maschinengewehre, Scheinwerfer und bedeckende Lebensmittellager erbeuteten. An der Südfront greisen die feindlichen Truppen,, die zahlreiche Verstärkungen, besonders an schwerer Artillerie erhalten hüben, andauernd sehr heftig Tutrakan an, dessen Besatzung :maufhörlich Gegen angriffe macht. Sehr empfindliche Verluste auf beiden Seiten.
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Verleihung des Ordens Pour le m^rite.
Berlin, 7. Sept. (WTB.> Laut ..Reichsanzeiger' ist dev Orden Pourlemörite dem General der Infanterie v. D e i m - l in g , Kommandierenden General eures Armeekorps, dem General «der Infanterie v. Kathen, Führer eines Reservekorps, dem General der Infanterie v. Guendell, Kommandierenden General eines Reservekovps, den: GenerallLutnant v. Kühl, Chief des Generalstabes des Oberkomnmndos einer Heeresgruppe läth dem Generalleutnant Ilse, Chef des Generalstabes des Oberkommandos einer Armee verliehen ivorden.
Der französische Bericht.
Paris, 6. Sept. 3 Ul>r imchmittagc- Nördlich der So m m e versuchte der Feind während der N'acht kcme Gegew- aktionen. Der Attillcriekampf dauert in verschiedenen 0)ege:chen der Front eifrig sott. Südlich der Somme griffen die Deutschen wiederholt die neuen franzöfifchen Stellungen im Süden von Denieoutt und int Borgelände von BerUy^ew-Swtterve an. Me ihre Angriffe brachen in unserem Sperrfeuer -ustrmmon, das dem


