3. W. piohn, J^Dülveu i. inücji, oo-V, Pkt. : 5. v>. >iuLüinn: Swftffifun (T.-V.), 86' . Pkt.: 4. W. Schmidt, WetzLar (T^V)
M > &• Wallenfels, ' Gießen (T-B-. 85Vo Pkt - 4 W maxi, (Mienen (M.-T.-B.), 851/2 Pkt.; 4 H Mebrina
s« o’ 11 « r T " e " k 1'K. Kramer, Giesim (M.-T.-P '
» P" ' ^.. R. -Römer, Henchclherm (T.-V) 87Va Pkt “
3. W. Werß, Großen-Linden (T.-V.), 87 Pkt.: 4. W Protei!. - l lT-L<), 86 JSft.; r W. Rußmann, BerghLLsen (T.-B « 66 Mt.: 5. .v. Gombert, Kvosdorf (T.-V.ss 84 Pkt - 5 K^"- HocheH-eim (T.-B.ß 84 Pkt. ^ 0> ÄflL ‘
^ ** ? er Inhaber ber Hof- und Universitätsbuchdrucke ei O. Klndt, Bertagsbuchhändl-eir Otto Kindt ist einem
Schlagansall erlegen. Der Verblichene war in hiesigen Der einigungen und. Gesellschaften eine bekannte Persönlichtei Auch seinen Fachkreisen brachte er Lebhafte Anteilnahme entgegen und bekleidete seit Jahren die Stelle eines Bezirk- Vorsitzenden im Deutschen Buchdrucker-Veretn. In seinen, eigenen Betriebe nahm er mit Erfolg an den Bestrebungen iteil, nur gute Drusckachen herauszubringen
** Teilweise Verschiebung des'Inkrafttretens
der El er Verordnung Das .Inkrafttreten der Vorschriften der Ererverardnung ^ Reichst, etzbl. S. 927) über den Erlaub,'ft zwang der Aufkäufer (§ 5 und 6 der Verordnung), die Ä"nn- zerchuungspfticht beim Postversand (§10) und den Berechtigung^ ausweiszivang bei diesem und dem Bahnversand (811) ist durch BekanntmackMng im Reichs-Gesetzbl. S. 991, vom 1 auf den 18. September d. Js. hinausgeschoben worden, da sich die zur Durchführung dieser Verordnung erforderlichen Vorarbeiten in einigen Teileir des Reiches nicht ermöglichen liefen und Stockungen in der Eierversorgung vermieden werden mußten. Bis zum 18. September dieses Jahres können demnach Eier, sofern nutzt rn einzelnen Bundesstaaten schon seit jeher ent gegen stehen de Bestimmungen bestanden, von jedermann ohne Kennzeichnung und Vorlage eines bezüglichen Ausweises mit der Post zur.Versendung gebracht kverden.
** Neuregelung des Viehhandels. Berliner Blätter melde:'.: Es ist wiederholt bemängelt worden, daß die Provision, die von den Vichhandels gesell schäften den Viehhändlern gezahlt wird, zu lyo& bemessen, ist. Die Gesamtsumme der Provisionen, betrug bekanntlich sieben vom Hundert, wovon die Haupthändler V2%, die Aufkäufer 2—40/0 und die Kommunen l°/o erhielten. Nunmeft ist eine neue Verordnung erlassen worden, die in ver- sclnedenen Bezirken nach Möglichkeit eine Herabsetzung der an die Händler zu zählenden Provisionen vorsieht. Die Berechmmg der gesamten Provision wird, nachdem Erfahrungen gesammelt sein werden, eben.alls einer Revision unterzogen werden. Doch ist schon heute dazu folgendes zu sagen: Nicht in allen Bezirken erzielen die Viehhandelsverbände Ueberschüsse. Wo dies aber der Fall ist, werden sie ausschließlich M genieimrützigenr Zweck, d. h. zur Fordern,ig der Äandwrrtschaft, ,>erivandt. Sie dienen besonders zur Ergänzung des Viehstandes, also zur Mschafsnng von Mast- und Zuchtvieh, von Futtermitteln usw. Was die Unkosten betrifft, mtt denen die Viehhandelsverbände arbeiten, so wird ebenfalls ^us eine Verringerung hingearbeitet. In dieser Hinsicht dürfte mrErnrichtung der neuen preußischen Viehtzentrale und die damit verbundene Herausgabe einer neuen Sitzung für die Vietzhandels- Gesellschaften reformierend wirken.
** Das heutige Kreisblatt enthält folgende Bekanntmachungen über: Bestimmungen über die Errichtung, die Zu- samjmensetzung und das Verfahren der Preisstelle für metallische
Pvodukte in Berlin: Höchstpreis v0n 'Zwetschen-"'die Gemüje: Richtpreise für Aepfel, Bir-
Bevarbeituua von neu und Zwelsch en.
Landkreis Gießen.
S. Hausen, 7. Sept. Auch in unserem kleinen Dörfchen ist ftatzrend^des Krieges die turnerische Tätigkeit nicht unterblieben Unsere Inn (Mannschaften nahnren in diesen, Sommer schon an mehreren Weltkämpfen teil. Zuerst besuchten sie das Feldbergturm- feft. Dort zählten Heinr. Ru pp ent hat mit 45 und Walter Z ö l l e r mit 58 von 70 erreichbaren Punkte:: zu deu Siegern Werte, nahmen unsere Jtrngmannen an den beiden Borkänrpfen «um Wehrturiren des 18. Armeekorps und an, Turnen des Gaues Hessen in Gießen teil. Sowr>bl bei den am 27. August ausgeführten Vnttä:npfen ftnwchalb der Fungivehren des .Kreises Greßen als muiy bei den lveiteren AnsscheidungAkämpfen zwischen den Mannschaften aus oer Provinz Oberhessen, am 3. September zeigten unsere jugendlichen Turner bemetkinswerte Leistikngen. So er- vangen beispielsweise bei den Einzel Wettkämpfen unter sämtlichen Iungwehrturnern aus Oberheffen im Stabhock)sprftrgen nur vier dve Punktzahl, die für das am 10. September in Frankfurt statt- fbtix'rr xupwunreu erforderlich ist, und von diesen vier Siegern waren W,lh. Mack, Heinr. Ruppen thal rmd Walter Z öl l er von hier. Letzterer errang aueh im Schnelläuf über 100 Meter (Amlaur aus dem Liegen die höchst erreichbare Punktzahl, ebenso Mch«rte er beim Gmwurnen am Vormittag des 3. September nnt 70 Punkten ztn den Siegern. Hoffentlich gelingt es unseren langen iarrnern auch am wnmrendeir Sonntag in Frankfurt Preise zu erringen.
S ®tein(|ttm b. Hungen, 7. Sept. Wegen Tapferkeit vor dem ssemde wurde der Kanonier Gottfried N i ck l a s, Sohn unseres Burgermestlers, nnt der Hessisck>en Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet, ^ülcklas, der bei Kriegsausbruch aktiv diente, 3. Batt. Feld-Art.» Rgt. 61, steht seit dieser Zeit ununterbrochen im Felde.
Staufenberg, 7. Sevt. Dem Gefreiten Ludwig D 0 r f e! d wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen.
Kreis Büdingen.
a». ut. D a u e r n h e i m , 7. Sept. Dem Gefreiten der Reserve Richard Schmidt im Feld-Artillerie-Regiinent Nr. 61 wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen.
rü. Echzell, 7. Sept. Dem Gefreiten Gustav Schnl t h e i ß wmt ck Vusaoen-Regiment, bereits Inhaber der Hessischen Tapser- »utsm^ackle, wurde das Eiserne Kreuz 2. Kl. verliehen. Mft der Mll^eickmung der Hessischen Tapferkeits'niedaille wurden vor JS2E5Jk , ? t ' Gefreiter Ernst Schmidt beim Gardekorvs, T ^ tnoffiiia Groth beim Fub-
Kreis Alsfeld.
tro..ap P *; c P ? e «f tenro0 ' 7 - Sept. An der Somme starb der Musketier Karl Bu n g den Tod für das Vaterland. Kaum ins selb geruckt, traf ihn die feindliche Kugel. Mit ihm hat aus unserer Gemeinde der zwölfte Mann den Heldentod erlitten. Dazu find drei vermißt und vier in Gefangenschaft geraten, m. .ff- ohmtal, 7. Sept. Roggen-, Gersten- und
Wetzei^erule ftnd beendet, die Haferernte neigt ihrem Ende zu. Die Getreidesorten ftnd gut m die Scheuern gebracht worden, nur der Kerzen hatte yre und da dürrer dürfen sein, allein das urrbeständige manchen Landmann, den Weizen direkt nach dein Sckintt hem^usahreü. Züm Einernten am Sonntag sind die meisten unserer L<urdwrrte nicht geneigt. Eigcnarttg ist es aber in diesen, L-ommer, daß meist der Sonntag das schönste Wetter bringt Bon einer Sonntagsentheckrgung kann angesichts des Weltkrieges und «2 der Erirte keine Rede sein, mie sa auch die behörd
liche Verfügung besagt.
- rÄ ^0 m unte-rea Vvgelsberg, 7. Sept. Im Felde K'^ Öu&nerftmte des Äsers. Den Rebhühnern gilt di- erste Fildjagd^ die Hasen werden bis zum Braten in der eigenen Küche Zd, - Ds^hnerketten sind mcht besonders häufig, luanche
^ zurück, dah sie noch nicht zuni
i?Uen. Der naßkalte Sommer hak die Hühner nicht ge ssidert. Besser sieht es aus bei den .Hasen. Meister Lampe 'ist innssger uu Felde anzutreffen, vom ausgewachsenen Erstling bi- nm Drerlaufer und den kleinsten, die manchmal die Kleesense des ^anomannes trefft.
Kreis Friedberg.
nt. Friedberg, 7. Sept. Mit dem Eiserneir Kreuz 1 Kl T vbZ c^ Oberleutnant Kloos, Oberlehrer cm der hiesinen Augusttnerschule, ausgezeichnet. Er stand eine Woche uin,nt>-r- oiochen ln Feuerstellung, während der Sckstachten an der Somiue ttu.emer Gasvergiftung schwer erkrankt, kam er in ein Lazar,tt ^ rym Dienstag voriger Woche die außergewöhnliche Auszeichn» n g Amt wurde. Unteroffizier Hans Goth, bei der Dentsck-en Süd aim & echrelt sür^Topserkeft vor dem Feinde das Eiserne Kreuz 7 -Sepk- Oberzahlmeister Fink, beim Gr. Inf.-Regt. Nr. 168 — zurzett bei dem Grsatzttuppenteil der 81er m Homburg — wurde der Charakter als Rechnungsrat ver U^n. — ^re Söhne des Rentners Heyd von hier: Gemeinde ^/„Leuttrant Fr. Heyd (zurzett in Aäazedonien) und Offizier-- Stellvertreter Herm. 5)ey d (bei emer Fkiegevabteilung im Westen) erhielten das Erserne Kreuz.
Kreis Wetzlar.
r f ^ a ' 5 Si C | lar ' 0. Sept. Das Königliche Konsistorium hat den Kirchengememden, kirchlichen Anstalten und Vereinen für größere Emnah,nen und Ausgaben die Beteiligung am ^ 0 st s ch e ck v e r k e h r empfohlen. Die Geistlichen sind ersucht ivsnden ^legenheit ihr besonderes Augenmerk zuzn-
Naunheim, 7. Sept. Eine alte Einrichtung hat die luestge Gemeinde erneuert. Wie vor 40-50 Jahren geht nachts der Feldhüter nnt Hi,nd und Gewehr ausgerüstet in Begleitung Pcm %~ r b .® lir 8 ecn durch die gefährdeten Obst- und Gemüsefelder zum Schuhe gegen Obst- und bZemüsedicbstähle.
Hessen-Nassau.
-l 7^ ß u ? Bekämpfung des immer mehr
. er^nd nehnienden Wildschadens in der städtischen Gemarkung beschloß die Stadtverordnetenversammlung, einen durchgreifenden Abschuß des Rehwildes herbetzuführen.
r König stei n i, T„ 6. Sept Auf dem Butzimkel ging am Sonntag an großer f ran z 0 si s ch er O e l pa p ie r b all 0 n mröer, der ungezählte Zettel nnt der Inschrift enthielt: „Deutsche Soldaten! Rumänien, das mtt den Zentralmächten verbündet war hat ftch soeben auf un,ere Seite gestellt: es hat Oesterreich-Ungarn den Krieg erklärst. — 50 dieser Zettel waren zu einem Päckchen
v«rel.mgt, die an Zündschnürcheu befestigt Iva reu und beim laug- wmen Abgl,mmen der Sckmnr nach und nach zur Erde flattern sollten Durry irgend ein Versehen erlangte aber der Ballon msit seinem gesamten Inhalt über die Schlachtsvont hinaus und wurde weit ms deutsche Land hineingettieben.
, Hanau, 6 Sept. Ein schwerer Unfall ereignete sich in dem Spessartdorse Amorbach. Mehrere Knaben befanden sich au, dein Sommerberg. In den Hecken dort schnitt sich der 12 jährige Sohn der Gaitwirtswitme Steruheimer einen Stecken, an dem er vermutlich noch während des Gehens herumschnitzte: dabei stürzte er auf dem hvlperichen, steilen Weg so unglücklich, daß ihm das wcesser imterhalb des Halses tief eiudrang und die Schlagader durch,chnitt. Binnen wenigen Minuten hatte sich der Junge verblutet.
g. Esch we ge a. d. Werra, 6. Sept. Das seck)sjährigc Töch- wrchen des Oberstörsters L>ildebrandt in dem benachbarten! Mumden nahm gestern abend beim Schlafengehen unbemerkt eine Schachtel Streichhölzer nnt in sein Bett. Dao Kind, dessen Schlaizrminer sich rn dem über der Wohnung gelegenen Stockverk allem besmdet, lya.t wahrscheiMch msit den Streichhölzern gespielt und hierbei das Bett in Vvand gesetzt. ' Ms die Eltern/ dnstch Wernen au,merk,am gen mcht, nachsahen, fanden sie das Kind mit schw-mchl BiraichN'wrden bedeckt vor, es starb unter gualvollew Schmerzen nach kurzer Zeit.
ul. o im b u r g, 7. Lrept. Ein junges Mädchen ruderte allein m einem Boote die Lahn entlang Beim Hereinholen des Rnders das ihr ms Wasser gesalleu, verlor sie das Gleichgewicht und fiel m die Lahn Ter ans Bayern gebürtige Otto Schleuer beobachtete den Vorgang, sprang ins Wasser und rettete das Mädchen vom Tode des Ertrinkens.
ra. ^ " s. N a s s a u, 6. Lept. Tie Kreisschnlinspektoren de§ Regierungsbezirks Wiesbaden wurden von der Regierung ermächtigt, alle Gesuche der Ortsschulbehörden, um den Unterricht „n Monat September erst um 8 Uhr beginnen zu lassen, zu genehmigen. ' ' ° o
S. r T ul ^>5" der Lahn. 6. Sept. Bei dem starken S t n r m der letzten Tage sind die A e p f e l so stark von den Bäumen abgefallen, dag ganze Wagenladungen eingebracht wurden. Ta das Obst meist schon gut entwickelt ist, wird es größtenteils von den Vcsstzern selbst emgekeltert und zu einen, guten Haustrank ver-- aroeuet. Die von den Händlern für 5—6 Mk. der Zentner auf- gekausten Falläpsel gehen meist an Wirte nach dem Landchen und dienen gleichen Zwecken.
AöonMen Gefängnis, wozu noch zwei Aüonaste für dre BelerdiMng der Mutter kommen.
Amtlicher Wetterbericht.
O e f f e u t l i ch c r W e t t e r d i e n st, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am nreitag, den 6. Sept. 1916: Ziemlich heiter, rroctcn ; lagsüber nräßig warm.
veemrschees.
Eine Flngzeugmtzrik niedergcbrannt.
Berlin, 6. Sept. (WM.) In der viwgnngenen Nacht ist die Flugzeug,abrlk, Luftfahrzeug-Gesettsckiaft Adlers h0 , größtenteils n r e der ge b ra n n t. Ter Brand ist auf Fahrlässigkeit zuruckzu führen; Brandstisttmg ist völlig ausgeschlosscu. Der Verlust au Kriegsmaterial ist nicht bedeutend. Sownt bis- ,etzt festgestellt Nwrden ist, sind nicht mehr als sechs bis sieben abnalmn-- bereitc Flugzeuge und zelpr Flugzeugrünrpfe verbrannt. Die übngen Flugzeuge, alle Modelle, Schablonen und Lehren sind geborgen. Es ist Vorsorge gettoffeu. daß der Betrieb an ariderer Stelle in vollenr, Maße fortgeführt wird. Verluste an Menschenleben smd nicht emgettren.
Letzte Nachrichten.
Die Zeppelin-Angriffe auf England.
Klöln, 7. Sept. Ueber die Wirkung der Luftschiffan- grisse ans England und über die allgemeine Stimmung in En gl and berichtet ein Brief, der einem englischen Gefangenen aus der Heimat-zuging: Der Brief ist datiett vom IX August. Es heißt darin nach der „Kölnischen Volkszeitung" : ttnfolge der Luftschiffangriffe herrscht hier an der Oftküste ständige ''lnfregnng. Wir sind kffegsmüde geworden. Eine große Anzahl 0er bessergestellten Familien ist nach der Westküste verzogen. Auch geschäftlich ■ ist nicht mehr viel zu verdienen 5 a !* jeder Fanittie ist der Vater oder ein
-ohn Soldat geworden. Das fällt hier in kleineren Plätzen natürlich v,el mehr aus, als m London. Wie lange wird der Krieg noch dauern? Wenn man sich hier wenigstens sicher fühlen könntet Aber was nützen uns alle Kanonen! Erft gestern wieder wurde l rer me Besatzung von drei Patrouillensahrzengen, deren Schisse ,n dieser Woche^ versenkt ivorden sind, gelandet. Die Leute wollen nicht mehr in See gehen, weil ihr Leben jeden dlugenblick auf dem .üeht. Im Häfen ftnd keine Geschäfte mehr zu machen Mles fahrt für die Admiralität.
Die Lage in Aegypten.
- i- Köln, 7. Sept. Die „Köln. Völks-Ztg." erhält von zuver- lässigen neutralen Persönlichkeiten, die in der letzten Zeit von den Engländern aus Aegypten ausgewiesen worden sind, Mitteilungen über dre schlimme Lage der Engländer in Aegypten. Als der Be- ,ehl des englischen Oberkonftnandos zur Wegirahme der Austra- >uer und Neuseeländer erging, herrschte unter ihnen förmlicher 'lufrn hr. Nur mit den schwersten blutigen Opfern konnten die zahlreichen Militäraus,lande in diesem Lande nach längerer Zett unterdrückt und die Ausrührer durch allerlei Versprechungen beruhigt werden. Das englifche Oberkommando in Aegvpteir erließ die an die Front äbgebenden Australier und Neuseeländer einen Befehl, worin ihnen, wenn sie die feindlichen Länder erobert hätten, auf .Kosten des Feindes ein herrliches Leben in Aussicht gestellt wird. Verwundete Engländer geben entsetzliche Schilderungen über dre mit schrecklicher Wildheit geführten Känipse mit starken Ara- ber- und Sudantruppeii. Die blutigen Verluste der Gu gl ander in dielen Kämpfen liezisserten sich in den ersten 6 Monaten dieses Jahres aus 30—35 000 Mann. Fortgesetzt ent- landten die Engländer^ starke Trnppenkorper ttr die'bedrohten! Gegenden an der ägyptischen West- und Südgrenze. Außerordent- nchr bedrohlich war die Lage im Zuli. wo es den Sudanesen ge- lang, alle Bahn- und Telegraphenverbindungen mit dein ägyptischen Sudan zu zerstören. Zahlreiche englische Palro,rillen und auch größere Truppenäbteilungeu an der Suez-kanalftont sind den verheerendeii Sandstürmen zum Opfer gefallen.
Tollwut iu Frankreich.
B e r'n, 7. Sept. Laut „Mattn" ist die Tollwut iu Frankreich in nie da gewesenem Maße ausgetreten. Im ersten Halchah,' 1910 wurden mehr als 2000 Hunde davon befallen. Etwa 15 Fälle wurden bei Menschen beobachtet. Die Jnstttute von Paris, Bordeaux, Montpellier und Lyon seien mit Toll,vutve,rdächttgen über- ftillt. Mehr als zehn nicht behandelte Personen seien gestorben Ktirzlich feiert sieben Kinder in Houtgate gebissen worden. Auch rn anderen Orten seien Todesfälle durch Tollwut vorgrssoinmen.
fz. Bad-Nau hei m, 7. Sept. Der Kaufmann Anton C a f ^ 11 ' ^ D.rrektvr des „Großherzoglichen Tennis-Cafes" in Bad-Nmcherm, hat nach der „Franks. Ztg.^, ,me der Vorsitzeirde E Schöffengericht ausfübrte. die Geivohnhett, alle Personen, die m fernen zalstveichen P-vc^esssn als Zeugen gegen ihn auftreten„ nachher mtt Memerdsanzeigen zu verfolgen. Nach seinem letzten Strafprozeß, der ihm sechs Mcmate Gefängnis tvegen Begünstigung m einer Abtreibungssache einttug, machte Capitain w. a. eine Meineidsanzeige gegen seinen Schwiegersv-Hn Richard Schäfer, der als Zeuge Men ihn ansgesagt hatte. Die Anzeige erwies sich als grundlos Dieser Schwiegersohn ist kürzlich vor Verdun gefallen Eapiitain teilte das der hier lcben.den Mutter des Gefallenen in einem Brief mit und fügte gefühlvoll lftnzn, das sei Gottes Fügung für den Meineid. Zugleich erhob er auch gegen die Mutter den Vorwurf des Nkaimids. Das Schösfengericyt verurteilte ilm wegen Beschimpfung des Andenkens emes Verstorbenen zu sechs
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Mäß i ger Kriegsaufscblaa
Aleikum
(GoWmurKlsf ücKJ
Iig erretten.
Wllkommenste Liebesgabe?
Preis:N r 3 x 4 5 6 s 10
4 5 e 6 10 12 Pf.dStück einschließlich Kriegsaufschlo a
Iraslfrei!
u«ö Du HW den Krieg
Auskunft erteilt bereitwilligst die nächste Dank, Sparkasse' Postanstalt. Lebensversicherungsgesellschaft. Kreditgenossenschaft.


