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5.9.1916 Erstes Blatt
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handelte sich um etwa 20 Schi f f e, darunter mehrere große itleverseedamp'el. In Eleussie sei der Sekretär der österreichisch lunmanschen OKsandtsäiaft verhaftet wurden, ebenso bie Deutschen '.Vchsmaim uNd L-pp, so>oie der Grieche Earastidi. Auch der ru- »mamsche Mtlitäkattacixe, ein Freund Hoffmanns, sei verhaftet, dann aber wieder frei gelassen ivorden. Es gehe das Gerücht, er ser mft dein rumänischen Gesandten Filider nach Bukarest abbernfen Ivvweir. In .lthcn fei alles ruhig. Auch sei keine BtÄvvwmg vor-« auszusehen.

Bern, 4. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Bei einer Be­sprechung der Flottendcnnonstratimt im Piräus betont die französische Presse, daß endgültig gegen jede Möglichkeit eine Sicherheit für die Operationsbasis Saloniki, geschaffen werden müsse und daß die neuen Forderungen der Entente dahin lauten. DemTemps" zufolge erschien die alliierte Flotte am 1. September um die Mittagsstunde vor dem M«tuS, konnte aber demEcho de Paris" zufolge erst in s^er Abendstunde bei Salamis ankern. Die französischen .Lxchtffe liegen neben der griechischen Motte.

Bern, 4. Sept. (WTB. Nichtamtlich.)Corriere della ^era" bemerkt in einer Meldung aus Rom über die Lage in Athen, rvenn die griechische Regierung tatsächlich einen neuen Kurs genommen hätte, würde die Entente sich nicht zu einer Mottendernonstration und Truppenlandung im Piräus genötigt gesehen haben. Der König, müsse wohl immer noch in gewissem Sinne bas griechische Volk Hintee sich haben, jedenfalls sei eine ^eigentliche revolutionäre Lösung nicht erwartbar.

Die Donankonferenz in Budapest

- , Budapest, 4. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) In An­wesenheit von Vertretern der ungarischen und der öster­reichischen Regierung fand im Prunksaale der ungarischen -Wissenschaftlichen Akademie die feierliche Eröfsimng der nach 'Budapest einberufenen Donaukonferenz statt. Der .'Haupt­zweck der Konferenz ist, in Erkenntnis der großen Wichtigkeit des die Lander der Zentralmächte und der Bundesgenossen eng verbindenden Donauweges sowohl in wirtschaftlicher, -wie in knlttrrell-er Beziehung den technischen Ausbau und die entsprechend intensive Benutzung desselben vorzube­reiten

Der Seekrieg.

Die Konferenz nahm einen Beschtnßantvag an, in dem es ftnter anderem heißt: Der Grundsatz der freien Schiff-

«ährt fite die Dorrau i,t mich für die Zukunft aufrecht zu erhalten und -nögl-chst aus zu gestalten. Jeder Userstaat hat )baWr Sorae zu tragen, das; der auf seinem Gebiete liegende -Teil des Donaustroms der Schiffahrt ohne Hindernisse zur .Verfügung steht. Zur Bestreitung der .Kosten können Ge­bühren erhoben werden, die aber die Selbstkosten nicht über­steigen dürfen. Auf Grund der freien Schiffbarkeit der Donau ist dnrch die Vertreter der Regierungen der Ufer- staoten sobald als möglich ein Staatsvertrag über die Donanschiffahrt ausznarbetten. Ms Vorbild haben die .Rheinschiffahrtsakte vom 17. Oktober 188(5 zu dienen.

Nach Erledigung der Tagesordnung hieltzBürgermeister Baverig dre Schlußrede, in der er die Wichtigkeit der Arbeit der Konferenz nochmals hervorhob und den Teilnehmern für ihre Mühe dankte.

Haag, 4. Sept. (Priv -Tet., Zf.) Lloyds berichtet ans London: Die unbewaffneten DanipfschiffeDuart" (3108 Tonnen),Str ath all an" (4404 Tonnen) undKel- vluiw' (50&9 Tonnen) wurden in den Orund gebohrt. Ferner ivurde das englische DanipsichiffMascotte" m den Grund gebohrt. Das nach Kopenhagen gehörende Damps>chiffFarmatyat' (1426 Tonnen) ist ebenfalls rettet^ gebohrt worden, die Mannschaft wurde ge

L o n d 0 N, 4. (Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Ein deutscher Dampfer wurde versenkt.

« L o n d o n , 4. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Rcuterichen Bureaus. Der fr a n z ü si sch e S e g le rG e- n e r.a l A rch i n a r d" (356 Bruttoregistertonnen) wurde versenkt.

Lin Ausstqnd in Nitverlaiidisch.Zndien.

"i Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht über die Unruhen in Dsambi. Der General go nverneur ^^/^^^^lch-Jndien erhielt ein Telegramm aus Bang tot des Inhalts, daß dre Aufständischen .Mvsaratemdesi, ^^cl^teno und Menoelangven geplündert haben. Vom Chef des Postamtes Moeraraterw traf der telegraphische Bericht ein, daß MwiVs steht Ferner wird berichtet, daß in einem Ge-

üa)t mit den Aufstgndr,ckxen 15 Aufftändische getötet wurden. Am gj?IsSlSSf ?- te . ^uipagme Infanterie aus Weltevvedeu nach orm AuMlMd-gebiet ab, wve sie am Dienstag anöontmen dürften.

(WTB. Nichtamtlich.)Telegraaf" ^Weltevreden: Die DampferLandssoergen" undvan mit Truppen nach Djambi abgeschickt. Er wird vesurchtÄ, daß auch m Mooraratsbo ernste Unruhen ausbrechen.

Arrs Stadt und Land.

Gießen, 5. September 1916.

Zum Luftangriff auf England.

~ % ***?A% S epbmcher. C8f) Reuter meldet aus London ^re Luftexpedrtron der letzten Nacht wurde durch 13 Schiffe unter­nommen Es ist der gewaltigste Angriff gewesen, der noch ^ Sklcheheii ist Den Schauplatz der Unternehmungen bildeten die osttichen Grafschaften. Das Ziel war London -md das Industrie- gebret. ^.ie neuen Verfügungen über die Beleuchtung erwiesen sich Sr Pveckmämg. Die Angreifer mußten chren Weg sozusagen nn-« ertasten. Pur idrn Luftschiffe kamen in dre Nähe Londons Eines erschien um 2,15 Uhr in den nördlichen Bezirken -Md wurde lofort von unseren Geschützen und Flugzeugen aufs Korn genommen. Bald Itand das Luftschiff in heften Flanr- men, bar,t mb ftel zur Erde. Es liegt jetzt als voll- konwtenes Wrack bei Cuffley in der Nähe von Enfield. Eine »W* Bomben ist auf die östlichen und südöstlichen Gras- lchaften nre^gmwrfen worden. Die Verluste sind noch nicht voll- . starÄrg begannt, ^ch scheint es, daß sie.bei der großen Anzahl von Luftschiren und Bomben nicht schwer sind. Um 6 Uhr abends ver- das Presse-Bureau eine genaue Unterfuchmtg, welche er!lxfte an Menschenleben und Material nicht im BerhaUms Mat zu der Anzahl der Luftschiffe, die an der Expe- ^ n 2vK Ben ^ Verluste sind, ein Mann und eine Frau li Männer und Frauoit und 3 .Ander verwundet. In der Äanpts^adt neleii keme Ovfer. 25 Häuser und einige Nebengebäude wuwen lercht beschädigt, z»wei Hauptkan äle der Wa sser- ler tiunL wurden ^durch schnitten, drer Pferde getötet. An mweren Steller: rst der Schaden äußerst gering. Eine Anzahl von -NUen m der Umgebung sind beschädigt, auch eine Fabrik. In emzÄnm (Masfabrr'ken entstand Feuer. MAitärffcher Schaden murDe überhaupt nicht verursacht.

sErgänzung der amtlichen! Meldung ü!ber den Angriff urrserer Marr n elusts ch i ffe auf > ^ ^ lll'an d^rn d er^Nacht vom 2. zum 3. "September erfahren wir ^.nocv rvachstehende Einzelheiten:

imrtbcn die City, sowie der norvlrche und nordwestlrÄe Deck der Stadt innerhalb von vier Socken mehrfach mit Bvmben beleg:. Zahlreiche Brände und Sn* Ulkten ten Erivlg des Angriffes. Andere Luftschiffe sMffen m Nornnch Fabrck-und Befestigungsanlagen an, wo starke Ät Mosiml en und Brande t^rvorgerusen wurden. Ferner wurden!

^ ^^^^b,Harwl ch, Boston und am HuMber Scheinwerferbatterien' dL»duskrroanlagen mit BoMben belegt, wobei zahlreiche Brände ^nm<uht wurden In Harwich, wp die Ga Sanftst und die Flua- Algnffts waren, wurde eine Batterie zUm ^Avergen gebracht. In Nottmgham wurden Mlitär- und Fa- ^ herbei hervmgerufener Brand war

nroch^rs 40 Seemecken Abstand deutlich sichtbar ^ .D ie Luftschiffe waren während ihrer Angriffe besonders über heftiger Gsgeuwrrkung ausgesetzt. Außer den an Land be- kE:chen BMerren wurden fte von Wegern beschossen, die zur ^ waren Obgleich die Luftschiffe durch .Leuchtraketen und Lochermverfer beleuchtet wurden ein Luftschiff

Abniger als 18 Scheinwerfern beleuchtet'

- lind alle Angriffe aus sre erfolglos gewesen.

m . .»^Abzeichnung. Dem Bat.-Arzt de? Landsturm-Ins.- oatatllonZ ,R6et;larE Dr. Karl Arnold au§ Gießen wurde das

® r * Arnold ist bereits Inhaber des Hessischen Samtatskreuzes. Dem Bizefeldwebel der Ä' ließen, ehemaliger Angehöriger des

Res.'^Inf^Regts. 2o4, wurde das Eiserne Kreuz verliehen.

PL*l'cS b r e r J ° r r 9 u u g. Die geringen Viehüberweisun- Woche haben eine Herabsetzung der Höchstmenge ftir Fleticg und Wurst bis auf weiteres ans 2'00 Gramm ftir die W^che erforderlich gemacht. Es dürfen daher auf die Flerschmarken von 125 Gramm nur -wch 100 Gramm ab- gegelEn werde n^ dw 25 Gramm-Marken sind ganz ^aufgehoben worden, so daß Fleisch darauf nicht verabfolgt werden darf. Durch mne entsprechmde Herabsetzung der- Fleischmarken, durchs die die Geiami.meilge der ausgegebenen Fleischmarcken mft dm jetveils verkant stehenden Fle-sch vor raten in Uebe reinstim mung ge-

jNM

Die holländische Neutralität.

r- lWTD. Nichb-rmüich.) M« nieder.

^"reriinj wird, wie im Staatscour-mt T 0 ' '"dem Kmege, der Mischen den mit den Niederlanden befrenndeten Mächten Rumänien nnd Oester- M^ngarn, Riunänien nnd Deutschlands!>inmänien und ^der Türkei und Rurmrnien trnd Bulgarien ausaebrvchen ist eme °b,olut neutrale HaltunI einnehmech '

«ine deutschrtürkische Landwirtschaft.gesellschast

Vrästdenten wurde Kammerpräsiden! Hadschi Adil ^Bei' x^mi ^drcksrdenien der Ackerbauminister Achmed ^ssim^s

Italiens Ausgaben.

in- lWTB. MchtMNIlich.) fluMotti kündigt

Ssä -tstea

«lÄfewas? 3

7^% Wieder eure gleichmäßige Versorgung der gosaru-

gewährleistet. Am nächsten Samstag ist daher leder Andrang vor den Metzgersiäden zwecklos, da die Sicherheit gegeben -st, daß die aus jede Fleisch marke' entfallende Fleischmenge auch wirklich vor handelt ist. In den übrigen hessischen Städten kommen übr-gens schon längere Zeit weniger als /stamm aus die Person und Woche zur Verteilung.

o steht rmmer noch Getreide g/H betn

'Areibt der Franks. Ztg.": Mehr alsXn aftderen ^ Augenmerk der städtischeN^Pevölkerung der ^andw-rtschast zu, und so kommt es, daß man in der Stxidt rn der letzten Kit vielfach Besorgnis darüber hört, daß das Ge- treide immer noch nicht ganz eingefahren ist. Die Meimmgen, uu^ge^proche-- werden, beruhen meist ans nnriMger u K^ der Sachlage. Zunächst: im eigensten Interesse des ^andw-rtes liegt es, wenn er seine Ernte schnell mti in bestem Znftand^ unter Dach und Fäch bringen kann. Tritt also, wie in diesenl ^ahre, eine Verzüger-tng im Bergen der Ernte ein, so sunften geimchtige Grunde daft'ir vorhanden sein. Von außen be- tvachteft erscheinen dte im Felde sbehende-t 0i«tteidehausen hguftg sclwn trocken.. Der La-iowirt aber, der prüfen muß, ob die Garben sich zum Einfahren bereits eignen, muß sich aufs genauesst davon über^ugt haben, daß auch im Innern der Garbe, namentlich, an der Stelle wo das Garbenband sitzt, keine Fenchtigtkeit mehr vov- -wstdm ist., erst dann -ann unbedenftich eingcfahrcn werden. Zu sruhes Einfahren m die Scheune, auch wenn es sich nur um Stun­den früh morgens bei starkem Tau handelt, hat eine Wertmin-

^?^ e -u unb ^ F ör , net m ^lge, häufig sogar eist Verderben. Das gilt gauz besonders vom Sommergetreide, denn feucht ernge^hrene Estrsst oder nur halbtrockener Hafer, unter­liegen meist starker Erhitzung in der Scheune, wodurch der Futter- wert von Strcch und Körnern erheblich beeinttäckftigt wird. Der Zeitpunkt des Ernsahrens muß also sorgfältig Abgewogen, keuresfalls darf er übereilt iverden, wenn nicht fühlbarer schaden entstehen soft. Ist das Getreide erst einmal völlig trocken gewogen m-d das Wetter nur wenige Tage gut. dann ist das Ernfahren sehr schnell erledigt. y

^ ^ ^ ^ ng der Be schlag nahnte und Melde-

Pflicht für AluMinrum in Ferligfabrika ten. Mit Wtckftmg vom 31. 8. 16 wird die Beschlagnahme und Meldepflicht für Alummruw rn Ferttgfabrikaten (Masse 18 a), die durch die Nachtragsversügung Nr. M. ö347/7j. 16. K. R. A. vom 14 6 15 an^ geordnet tvar, aufgehoben. Die in der Bekanntmachung H 14 15 k'.W.% vom 1. 5. 15 betreffend Bestandserchebung und Beschlag- nahnw von Niet alben enthaltenen Bestimmungen über Wumintuin uub Alnminruin-Legreri mgeu in -m verarbeitest in und v orgearbei­tetem Zustande, entsprechend den Klassen 18 und 19 dieser Bekannt- n-achuug, bleiben dagege-- nach wie vor in Kraft.

** Von der Gerste der neuen Ernte. Der Stuttgarter Bezirksverem gegen den Mißbrauch geistiger Getränke hat durck> Anzeigen in dortige-r Zeitungen einen Aufruf erlassen, in dem es u. a. hnßt:Deutsches Volk! Laß dir die Gerste der neuen Ernte brauchst sie pt Essen! %xfi jetzt werden, 42000 (!) Zentner Gersst täglich verbraut. Das würde süftftO lronen Menschen täglich ein halbes Pfund Brot reichen. Mas! ist wichtiger: Brauen oder backen?..."

** Lieferung von Milch an die Molkereien. Der Kommunälverband Großherzogtum Hesse,- für Milch- und Speise- fettversorglmg hat angeordnet, daß diejenigen Halter von Kiihen und Händler, welche vor dem 1. August 1914 Milch in eine ^ geliefert haben, alsbald, spätestens jedoch am 1. September d- Zs. -hre M-lchlieferungen an die Molkereien, unbeschadet des e-genen Bedarfs, wieder aufnehmen. Siehe Bekanntmach-mg.

. .. E i n m a ch z u ck e r. In einer Bekanntn-ach-mg im Anzeigen- teile wird wiederholt darauf hingewtefen, daß die Z-,ckerknrten ann*' *^ u tlfl 00,11 September, ausnahmsiveise biß zum

o 0- S e p t e m b e r e i n g e l ü st werden können : jeder Andrang -u den Geschäften ist daher zwecklos. DaS Eintreffen des Einmach- zucrers, das in einigen Tagen zu erwarten ist, wird durch be ondere Bekmmtn-achung bekannt gegeben werden.

**-ß £ i dj (fjp t e i b q u 5 , Bahnhofstraße, wird als sehens­

werte vteurgkeit das E i n b r i n g e n des Untersee-HandelS- v o o t e SD e u t s ch l a n d" in den B r e n- e r H a f e n gezeigt.

Landkreis Gießen.

® c ^ ® em Schulvorstands- und Gemeinde- ratsnntgued H o f m ann wurde das Amt eines Gemeinderechners provisor-sch übertragen.

r ^ ^Zh, 5. Sept. Ein hiesiger Einwohner half der Fürst- lrchen Gutsverwaltung freiwillig die im Felde sitzende grucht bergen. L-lese Art der Nächstenliebe brachte ihn jedoch mft der Pol-ze- -n Konfl-kt, da er die Frucht dazu benutzte, seine e - g eite 6 Jeuitc zu füllen. Es gibt doch in der Kriegszeit allerlei Hamsterer. 0

tpi ffnhin* firh Von ber hiesigen I ugendwehr be-

-e-ftgten sich acht I-mgmannen an den in Gieße-- abgehaltenen

Z' l.-anu.'s>.>i, 11 ii XLiiei)iui vucj i. Sechs Teilnehmer tonnten -n-olge ---rer guten - i':,: !gcn zu den weiteren Wettkämpfen z-igelasteu weroen. Be- dem gestrigen Gaufeste -varen 12 Wetturner vertreten. Elf dieser Teilnehmer errangen

.. ^ ^. Kreis Büdingen.

Büdingen, L. Sept. Dem Pionier Heinrich Euler von hier wurde bte Hessische Tapferkcitsmedaille verliehen.

da. Bl-diu gen, b. Sept. Vizefeldwebel d. Rej. und Ofsizier- asvtrant Herm. T h ü ring in einen- Jägerbatatllon erhielt das E-serne Kreuz 2. Klasse.

in, JlV ßc i b rv 4 * ® cpt Dem Wehrmann Rich. St oll

-m Reserve-rseld-Art-llerle-Regiment Nr. 2 b wurde die Hessische Tapferkeit§meda-lle verliehen.

' 4 - . Bei dem gestern in Gießen abgehalstnen)

10 lstesige Turner Preise. In der Lwerstufe erhielt Hermann Mehriwg von hier den 4. Preis.^ , 5 Krilte der Herbst mar kt statt, der mit Ferkeln und

Ziegen stark befahren war. Dagegen -oar der Auftrieb von Rin-

bern und Butten schwach"

da. Ober-Mockstadt, 5. Sept

.. Die Musketiere Herm.

wurden mit der Hessischen Tapferkeirs-

Ro o s und A-lg. M eu b Medaille ^ausgezeichnet.

t s ^ ^ e r s, 5. Sept. Am verflossenen Sonntag feierte der

bleßße Bürgermeister Ru pp seinen 64. Geburtstag in voller ülustlgreft und ftrstche bei all den vielen Berufsgeschäften der Bürger- metsterel m- gegenwärtigen Kriegsjahre.

28 oU tcMeIi Mc

Kreis Lauterbach.

u « w'V rr r 1 ^ & 0 c "r! ^ept. Kirchenvorstehvr Konr. B e r n-

? * H- .! ol l rt,e J um stellvertreteliden Abgeordneten zur Dekanats-

fijnobe gewählt unb von der Synode bestätigt. - ~Äu'ch in'unserer Gememde sollen -n den Herbstfe-ien Stadtkinder zur Erholung

Aust-ahme fmden. Es besteht die Hoffnung, daß unsere Bauers­eule re-chlich sich an d-eiem schönen Werk der Nächstenliebe betei­ligen, rote es auch in anderer- Orten geschehen ist.

rr schlitz, 5. Sept. Trotz her ungünstigen Witterung ist Mnmehr Kvrn-, Geräte- und Weizenerute bei uns Körner- mtd Sttohertrag sehr gut aus- gefallen, i ftiuch dep Hafer, ivelcher diesmal so vorzüglich geraten ist Äffi ^ bMits in firtrUWfctat gfnaat cuigtbtütftB ^ J?* 11 bttgciragen, das, unfere LmEÜk auf die lwiS^ Öt snSlJ? U ^ e <nn Ernwff »nrzichtetwi und bte

r emstg« ErnwEit in den Noch,»itt-tnc.- künden b is sp at rn dw N^cht hmem bemitzten^ Sv mrttiq sonst in mc&cn&ntett ijrearh® oorartaaftaDcit notwendrn und erfreulich, fte in btjfcr Kriegszeit bei dem Mangel an Arbeitsq Ä 'mgünstigrr Witterung dringend

J 5utem Zustande eiNMbrtngen. Ät rL ? ant täglichen B-wt iricht fehle, und der

Z«ndeIlschande inerde. In diesein Ml yt eme dcrarttgc Arbeit eine vaterländische und mrch einr christliche

Kreis Schottrn.

b-t rt ® c £ t D» benackcharten stkivvertsburg fiel

bei der Wtederherstz-Ming der Televhvnleituna. die durch Stiittw- ^!>^tn der vi-rgangvi«! Woche zeritärt morden >«ir, der Tels. grachhenarbeitet Ten«per vml Mücke von einer hohen Ienermehr- irrrrr uns zog ffch schwere äußere und ftrnere Verbetznnaen zu.

AHpeMft gebracht. In dem be- der §!£* dar fogerantnteüi Lunbach. fmh in

^^ve Dreb stähle verübt worben. Einem Besitzer ÄWS von Zwiebeln, einem an bereit Diebes^E'u Bei der bevorstehe-tdeit

Rnfe bes OMZ öare st^NM AMicht der Flurschützen notweub-g ^ Beit des Be-riassens her Gärten müßte

be- ber ftüher emkretenben DnEheit ans 8 Uhr angesetzttraben.

Krers Friedberg.

r ' t? f e «S 6 t c r fl ' 4 * Sept. Heute feiert Herr S t o r <f EÄÄ lm Versorqu.-gsha-lS hier, seinen 96. Geburtstag. - Dem Torpedoboo smannsmaat Georg P a e t o w , Solm des Kaufmanns Georg Paetow hier, wurde die badische Tapferkeit«- m e d a - l l e vergehen. Das Eiserne Kreuz erhielt er schon früher. ^ Bad - Nauh e , m, 6 . Sept. Dem Gefreiten Paul 1 1 ^ «er von h-er wurde das Eifer n e Kreuz verliehen.

Q. Bad-Nan heim, 6 . Sept. In b^r g^sttigeit Skabt-

ISiSiif ntm 1 ltlT 1 f winte folaeitfbc Beschlüsse (ref^t. Für tue Mischung von Ajchenuruen in Erbbegräb- x iElbm folgende Preise fest-

® if anschlichentte Plätze vvn 50 bis 10 Mk., BorMMMntln für 30 Jahre Eigen- W ~ D? dre Vvrhatlbenen Plätze für lErbbegräbniffe aufgebraucht sind, werden seitens der Stadt weitere Ä r ben; Roten Kreuz gewährte inonatliche

?EMgv KrregSftj.riorge von 800 Mk. wird ^nächst leM0 Mk. erhöht. - Das städtis^e O bst soll in kleinen Losen versteigert werben. Ortsansässige JoanL ^ nur für eigenen Hausbedarf steigern; auswärtige Hänb- ler -raden zirr Versimgerung nicht zngelafsen. Da die Frei- ^ ^ ^ b r durch Einberufungen stark gchichtet ist, soft eme Pfllchtfetterwehr gebildet iverden. ^

öaio. Bad-Nauheim. 5. September. FeldwebÄ-Leutnant § Eisernen Kveu-es, vom Pommerschen

Landwchr-Regrmcht Nr. 2, Und der Gefreite .Hains Heinrich Heß ZK» de« Smiität-Fmts Dr. Setz. ,i ämh »®i 5 & Hrsftschen TapserftttsUkedatfte Mtsgezeichnt.

Starkeilburg und Nheinhessen.

M. Ofsenbach a. M., 4. L>ept. Amtsvvrsteher Sommert int ^tabttetl Bürgel erhielt aus Anlaß seiner 25-jährigen Tätia- ^tt als Amts'genchtsVorsteher und Gemünbevvrstand das silb Kreuz des Phrlrppsvrbens. Fabrikant Grün wurde r-tfolge ferner regelt Tättgkeit auf benr Gebiete der .Kriegs fürsorae mrt dem^ hessrscheu silbernen Ehrenzeichen mit der INschrrst ,Lur Krregs verdienste'' ausgezeichnet. Die Frnna <5 Mayer u. S-ohn zeichnete aus die neue Kriegsanleihe nreder lo /2 Mrll. Mark (vorher insgesamt 5 Mift. Mark)

^ Sept In der elterlichen Wohnung siel die fünfjährige Tochter des Dachdeckers Adolf Holz rücklings in kochende Setfenlauge und verbrühte sich zu Tode.

Kreis Wetzlar.

rr S Sept. Das Eiserne Kreuz 2. Kl. erhielt:

Fewwebel Christ, Karserl KmnMandantur Antwerpen, Jäger Adolf H erbe t, Gcttde-Res.-Iäger-Batl. Potsdam und Unter,- offrzrer Spieker, .Inf.-Regt. Nr. 168, ans W.-Nieberairmtzs' Er liegt oenvundet im 'Rers^rvelazarrtt in Speyar.

Wa Wetzlar, 5. Sept. Mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse Z?«chE wur^n: Schütze Gewg Da!nm, Landw.-Inf.-Regt. Nr. 382, Masch.-Gewehröomp., 6 >eftefter Ernst Simon. Pionier- Stürnwatt. Nr. 35!, wrs 6 >reifenstcin und Ers.-Res. Wilheftn S >> ns.-Regt. Nr. 116, 11. .Komp., ans Philippstein.

das Vaterland ist gestorben: Mus- ketter WiKetm Diehl, Jnf.-Reg. Nr. 186. 7. Kvmp.

Wa K atzen f u r t, 3. Sept. Für das Vaterland ist gestorben - llntevofftzier Karl Weber, Landstnrm-Jnf.-Regt Nr 349 10. Kornp. '

N eis kirche n , 3. Sept. Mit dem Eisernen Kreuz ^Klasse ausgezeichnet wurden: Vizefeldwebel d. Res (Rektors Rau, Jnf.-Reat. Nr. 137, 5. Komp. Er !>at auch längere Zeit als Lehrer am Wetzlarer Seminar gewirkt.

, Hessen-Nassau.

lj Marburg, 4 . Sept. Das Landratsamt macht bekannt daß der g e w e r b s in a ß - g e A n k a u f von Z w e t s ch e n »um Zwecke des Weiterverkaufs der Genehinignna bedarf. Der pre-s im Kleinbandel beträgt 15 Ps^. si'ir das Pfund. Iftn d- überschüssigen Zwetsche.- rst aus dem Kreisbahnhof eine Kreis, sammelstelle eröffnet worden, deren Vertreter die Zwetschen auf.

X* H.a n a u 5. Sept. Die Stadt Hanau hat beschlossen, eine kd -i»jüstM. 7 °"U f0,Die Milchkühe ju beschaffen