Nr. 205
Erstes Blatt
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J66. Jahrgang
Keüag. September 19$
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Rumäniens
arren
Berlin, 31. Aus Amtlich. Die hiesige bulgarische Gesandtschaft hat aus Sofia die Nachricht erhalten, daß der rumänische Gesandte in Sofia gestern abend seine Pässe verlangte, daß somit von rumänischer Seite aus die diplomatischen Beziehungen zwischen Bulgarien und Rumänien seit gestern abend 6 /2 Uhr abgebrochen worden find.
Rotterdam, 31. Aug. Aus Saloniki wurde an den „Dailh Telegraph" gemeldet: Die „Opinion" erfährt aus sehr guter Quelle, daß Rumänien ein Ultimatum an Bulgarien gerichtet habe, in welchem die Räumung Serbiens und die Wiederherstellung de» Territorial-Status, die ün Vertrage von Bukarest festgesetzt wurde, gefordert wird.
(WTB.) Trotzes Hauptauartier, 31. August.
(Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Im Frontabschnitt beiderseits A r m e n t i 6 r e s entwickelte der Gegner rege Tätigkeit. Seine im Anschluß an starke Feuerüberfülle vorgehcnden Erkimdungsabteilungen find abgewiesen.
Bei Roclincourt (nördlich von Arms) machte eine deutsche Patrouille nn englischen Graben eine Anzahl
Gefangene.
Beiderseits der Somme hält sich der Feuerkamps auf grotzer Stärke. Wie nachträglich gemeldet wird, ging gestern früh südlich von Martinpuich ein gegen die feindliche Stellung vorfpringender Graben verloren. Im Maasgebiet herrschte, abgesehen von kleinen Handgranatenkämpfen bei Fleury, Ruhe.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Westlüh von Riga, nn Brückenkopf von Dünaüurg, im Stochodbogen, südöstlich von Koroel, südwestlich von Luck und in einzelnen Abschnitten der Armee des Generals Grafen von Bochnrer fanden lebhafte Artilleriekämpfe statt.
In den Karpathen haben wir bei der Erstürmung des Äukul einen Offizier, einhundertneunund- neunzig Mann gefangen genommen. Feindliche Gegenstötze sind hier ab gewiesen.
*
Durchführung von Angriffen auf militärische Anlagen von Luck und Torczyn schossen unsere Flieger drei feindliche Flugzeuge ab. Ein weiteres wurde am 29. August bei Listopady an der Beresina nutzer Gefecht
gesetzt.
Balkan-Kriegsschauplatz.
Keine Ereignisse von Bedeutung.
Der erste Gencralguartiermeister Ludendorff.
* * *
Wie es nicht anders zu erwarten war, sind nun auch zwischen Rumänien und Bulgarien die diplomatischen Beziehungen abgebrochen worden. Die Tatsache, daß bis jetzt die dem engen Bündnis der Zenkralmächte rnit Bulgarien selbstverständlich entsprechende Kriegserklärung Bulgariens an Rumänien noch nicht ausgesprochen war, hatte, wie ans einzelnen Blättern hervorging, zu Betrachtungen Anlaß gegeben und woht/nch hier und da Zweifel oder gar Beunruhigung hertw-rjerufen. Solche Zweifel bestanden an den politisch leitenden Stellen durchaus nicht, sondern man hatte Kenntnis davon und auch Verständnis dafür, aus welchen besonderen, nebenbei bemerkt zufälligen Gründen Bulgariens Kriegserklärung an Rumänien sich noch kurze Zeit verzögerte. Es waren,'wie Berliner Vrivatnachrichten offen angeben, militärische Gründe oder vielleicht noch deutlicher gesagt Gründe einer augenblicNichen politischen Situation, die Bulgarien veranlaßten, seine Krieqs- .erklärung noch einige Tage aufzuschieben. Das war aber auch alles. Die deutsche Oberste Heeresleitung kannte diese Gründe und billigte sie. An der Loyalität des bulgarischen Verbündeten bestand an keiner leitenden und unterrichteten Stelle ein Zweifel. Trotzdem tat man einen befreienden Atemzug, als man heute morgen die Meldung las, daß die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern abgebrochen und zwar von Rumänien aus abgebrochen worden sind. Vielleicht wollte Bulgarien, um zu militärischen Vorbereitungen Zeit zu gewinnen, den letzten Schritt von Rumänien tun lassen, denn Rumänien mußte ihn tun, tan den Forderungen, seiner neuen Verbündeten gerecht zu werden, die von ihm wie von Italien Unterordnung unter das gemeinschaftliche Kriegsziel im Osten verlangen, und das ist nicht die Eroberung Siebenbürgens, sondern der Flankenstoß gegen die deutsch-türkische Balkanbrücke, die Wiederherstellung Serbiens und Montenegros, sowie letzten Endes die Erreichuug von Rußlands Kriegsziel: Konjtantinopel. Was aber auch die Absichten unserer Feinde sein mögen: Oesterreich-Ungarn, dem zuerst der rumänische Angriff galt, Deutschland, die Türkei und Bulgarien stehen nun auch gegen den neuer: Berbands- bündler zur Abwehr vereint da und Hindenburgs Löwen- tatze wird die Reichsgebiete und die besetzten Gebietsteile schon zu verteidigen wissen.
*. Daß die rumänischen und russischen Truppen zunächst m das alte wundervolle Kronstadt und in das.schöne
Grenzland einziehen durften, wird besonders in Deutschland schmerzlich empfunden werden. Allgemeine strategische Grundsätze, deren Ziel die Vernichtung der gegnerischen Heeresmacht ist, geben uns den Anhalt für die objektive Beurteilung der augenblicklichen Lage auf dem siebenbürgi- schen Kriegsschauplatz. Durch das Zurückgehen aus die mili- tärlsch-strategische Verteidigungsgrenze unserer' Front in Siebenbürgen gewinnt diese wesentlich an innerer Festigkeit und Widerstandsfähigkeit. Vor allen Dingen erhält sie engere Fühlung und dadurch bessere Ausnutzungsmöglichkettien mit der Haupteisenbahnlinie Siebenbürgens, der das Land von Westen nach Osten durchschneidenden Bahn Szegedin— Schäßburg, die über mehrere wichtige nach Süden, Norden und Nordosten verlaufende Nebenstrecken verfügt. Im gleichen Maße, wie sich unsere Truppen diesem wohlverzweigten Eisenbahnnetz nähern, das als hervorragende Operationsbasis dient, wachsen die Verteidigungsmöglichkeiten gegenüber den nur auf wenige Eisenbahnlinien angewiesenen Rumänen. Diesem Vorteil gesellt sich gleichzeitig noch eine wesentliche Frontverkürzung vorzüglich durch die Zurücknahme unseres linken Flügels der dort kam pfänden Heeresgruppen auf die Höhen des Cyergyo-Gebirges hinzu, womit ebenfalls die Einnahme von dem Gelände nach von Natur aus zur Verteidigung besser geeigneten Stellungen verknüpft war; ein Umstand, der übrigens auch für die weitere Front gilt. Die politische Grenze verlief nämlich durch die weniger steilen und hohen Teile der trawssylvanischen Alpen, deren chöchste Erhebungen innerhalb des rumänischen Gebietes liegen. Dies bedeutete natürlich für unseren neuen Feind einen Geländevorteil, den wir durch Zurücknahme unserer Vortruppen in die von dichten Wäldern, starken Erhebungen nnd zahlreichen Flußläufen durchzogenen Komitate Haronraz-ek, Fogras, und Honya ausglichen und zu unseren Gunsten verwandelten. Jetzt haben die feindliche:: Truppen ein unübersichtliches, von starken Hindernisse::, z. B. der wilden Alnta, durchzogenes Gelände zu überwinden, dessen Eroberung für den Angreifer auf jeden Fall äußerst verlustreich sein dürfte .In Erkenntnis dieser Lage versuchte der Gegner auch auf unserer rechten Flanke bei Orsova einzudringen und so von diesem Flügel aus entscheidenden Einfluß auf die Operationen zu gewinnen. An dem wohlvorbereiteten hartnäckigen Widerstand, den unsere Truppen seinen wiederholten Angriffen an diesem Punkte der Front entgegensetzten, scheiterte jedoch dieser Operationsplan unter schwere:: Verlusten. Die gegenseitigen Bewegungen dürften naturgemäß noch nicht zu einem vorläufigen Abschluß gelangt sein, sondern es werden noch die weiter vorgesehenen Verschiebungen eintreten. Jedenfalls haben aber die heimtückischen Rcumänen trotz ihrer umfassenden Kriegsvorbereitungen und ihrem lange ausgeklügelten lleberfallsplan noch nirgends unsere strategischen Grenzen erreicht, geschweige denn gefährdet. Fest und unerschüttert, wie auf allen Fronten der Zentralmächte stehen auch in Siebenbürgen unsere Truppen dern Anprall des Feindes gegenüber; sie werden nach Erreichung der vorgesehenen Verteidigungslinien die Rumänen sthr bald über ihren verhängnisvollen Irrtum von der „gebrochenen Kraft der Zentralmächte" auftlären. . . .
Zu dieser Aufklärung beginnen auch Stimmen aus dem feindlichen Lager selbst beizutragen. Der radikale Senator Humbert schreibt zu der durch die neuen diplomatischen Ereignisse geschaffenen Lage u. a., mit Recht würden die letzten Vorgänge von der Bevölkerung der alliierten Länder freudig begrüßt, allein die noch zu losende Aufgabe sei furchtbar groß, Deutschland sei noch lange nicht niedergerungen. Infolge seiner beispiellosmäch- tigen kriegerischen Organisation könne es noch lange durchhalten. Seine straffe politische u:üi militärische Disziplin halte es wie ein Stahlpanzer umschlossen. Außerdem sei es fraglich, ob man die Stärke der deutschen Reserven genau kenne. Auch habe man keinerlei Gewißheit darüber, ob die Deutschen nicht die Initiative wieder an sich reißen und unerwartet einen neuen großen Schlag führen würden. Man müsse im Gegenteil damit rechnen, daß sie eine neue lleberraschung im Schilde führen. Man dürfe sich also durch die neuesten Ereignisse nicht betören lassen. Der Feind stehe nach wie vor im Lande nnd könne nur durch die stärksten Mittel daraus vertrieben werden.
Denken wir immer daran, auch angesichts der 5. Kriegsanleihe, daß wir zum Kriege gezwungen worden sind nnd daß wir ihn siegreich zu Ende führen müssen, wenn wir unsere Frauen und Kinder nicht dem Einfall westlicher und östlicher Horden preisaeben wollen. Die letzten Veröffentlichungen der „Nordd. Mlg. Ztg." über die Schandtaten der „Nettoy eurs", die in eroberten Schützengräben zurückgebliebene verwundete und unverwundete deutsche Gefangene ans höheren Befehl kaltblütig abstechen, haben das Märchen von: ritterlichen Franzosen endgültig zerstört. Was außerdem unsere Gefangenen nicht allein in nordaftikanischen Lager:: zu erdulden haben, wird überboten durch eine neue Veröffentlichung der „Nordd. Allg. Ztg." mit der bezeichnende:: Ueberschrift „Dantes Hölle in Rußland", worin alle Greuelgeschichten des Vierverbandes durch die Wirklichkeit überboten werden. Wenn rmrn diese Schmck) taten gegen wehrlose und kranke Gefangene lieft, daun krampst sich das Herz zusmnn^n m\b jeder versöhnliche Friedenswunsch wird erstickt vor der Forderung: Sühne für solche Verbrechen.
Die deutsche Regierung hat gegen diese furchtbaren Zustände bei der russischen Regierung energischen Einspruch erhoben ünd irmip.tAimTirfv* "Fswllnng gefordert. Der russi
schen Regierung ist ferner mitgeteilt wordew^aß, wenn AL zu einem bestimmten Zeitpunkt keine befriedigende Antwort eingetroffen ist, die deutsche Regierung Gegenmaßregeln ergreifen wird. Außerdcyn sind bedeutende Geldmittel zur Linderung der Not an die Schutzmächte in Petersburg überwiesen worden.
Wir hoffen, daß auch der deutsche Reichstag, der nach der Ansicht politischer Kreise früher, als ursprünglich beabsuhttgt war, zusammentreten soll, die Forderung wirksamer Gegenmaßregeln unterstützen wird. Auch das ist ein K r i c gsziel, unseren gefangenen Brüdern ein menschen- wurd:ges Los zu erzwingen.
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Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
W i e n . 31. August. (WTV. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 31. August 1916.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Auf den Höh:n östlich von Herkules Fürdö wurden rumänische Angriffe abgeschlagen. Die im Esik-Gebirge kampfenden k. und k. Truppen bezogen auf den Höhen west- uch von C s i k — Szereda neue Stellungen. Sonst an der ungarischen Front keine wesentliche Aenderung der Lage.
An der russischen Front entfaltete der Gegner an zahlreichen Stellen erlAhte Artillerietätigkeit.
Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz.
Keine besonderen Ereignisse.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarschalleutnant.
Der türkische Bericht.
Konstantinvpel, 30. Aug. (WTB. Nichtamtlich) Der „Tlmm" meldet: Trotz der Kriegserklärung ist die Lebensmittelversorgung Kbnstanlinvpels gesichert, da die Regierung d:e nötigen Maßnahmen getroffen hat. Angesichts der dies; (ihrigen reichen Ernte in .Aeinasien wird dank c>er guten Verteilung jede Schwierigkeit beseitigt werden können.
Der bulgarische Bericht.
Sofia, 31. Aug. (WTB.) Bulgarischer Heeresbericht vom 30. August. Keine wesentliche Aenderimg an der mazedonischen Front. Unsere Truppen habe:: die befohlenen Stellungen erreicht und besetzt: sie befestigen sich darin. Der Feind beschränkt sich nach den Mederlagen, die :oir ihm beigebracht, und nachdem seine Offensive dadurch gescheitert ist, daraus, auf der ganzen Front ein wirkungsloses Artilleriefeuer zu unterhalten. Ohrr nördlich des O str o wo-Sees und im Tale von M atn i tza bemüht sich der Gegner, durch vergebliche Gegenangriffe sich tmeöer in den Besitz der verlorenen Stellungen zu setzen und seine unhaltbar gewordene Lage zu verbessern: aber alle Versuche wurden zurück- gewiesen. Alm Ta hi no-See versenkten wir durch Artillerie- reuer. zwei DmnpfbvoLe. Die feindliche Flotte beschoß, wirkungslos die Mündung des M e st a. Ein Luftgeschroader griff eine Brücke nahe bei dem Bahnhof Buk an. Schaden wurde nicht verursacht; es sind auch keine Mensch^rvpser zu besagen.
Sofia, 31. Aug. (WTB. Nichtamtlich? In einer Ueber- sicht über die ersten^ zehn Tage der bulgarischen Gegenoffensive; führt die „Voenni Dsvestwa" aus, Lxrrrail hat de:: stärksten Truck auf die Wardarebene ausgeübt. Im Laufe von einigen Tagen hat die feindliche Artillerie gegen die vordersten bnlgarisch^en Stellungen! südlich von Toiran, auf einer Strecke von 3 bis 3y s Kilometern, 150 000 Geschosse, eins auf zwei Zentimeter, ab gefeuert. Das feindliche Vorgehe:: ist aufgehalten. Seine Erneuerung ist aus lange Unmöglich, da fast alle feindlichen Divisionen, welche ernsten Anteil an den Kämpfen genommen haben, sich in trMrrigem Zustand befinden. Die bulgarischen Armeen des rechten und linken Flügels haben günstigere Stellungei: eingenommen, welche künftig die Offensive wie die. Defensive erleichtern und gege:: Ueberraschungen sichern. Tie ganze Front ist erheblich verkürzt worden, wodurch größere! Truppenteile ftei werden.
Die Btttgare» in Seres.
Haag, 31. Aug. Word Pric-e, der Korrespondent der „Times", berichtet aus Saloniki: Es wird behauptet, daß die Bulgaren Seres besetzt haben. Die bulgarischen llnter- tanen, die in diesem besetzten Gebiete wohnen, empfingen die bulgarischen Truppen mit Musik und Glockengeläute und die mazedonischen Komitatschis vereinigten sich mit den Bulgaren.
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Rumänien.
Budapest, 31. Aug. (WTB. Nichtarntlich.) Im Laufe deE letzten Tage sind aus den bedrohten rumämschen Grenzgebieten ungefähr 5000 Personen angekvmmen. Seitens der Regierung, sowie vom hauptstädtischen Magistrat und auch von zahlreichen Privatveremigungen tmrrden umfassende Maßnahmen getroffen, um die Heünatlosen unterzubringen und M verpflegen. 2S&* schiede ne Banken und zahlreiche Privatpersonen haben ebenfalls namhafte Beträge gespendet.
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Italien.
Wien, 30. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Das österreichisch» ungarische Ministerium des Aeußern hat unter dem 30. Arrgust die .Königlich spanffche Botschaft am Quirinal bitte:: lassen, naniens der österreichisch-ungarischen Regierung lxnm >kabinett in Rom wegen der Konfiskation des Palastes der österreichisch-ungarischen Botschaft beim .Heiligen Stuhl einen Protest zu überreichen.
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Griechenland.
Flucht König Konstantins?
L o n d on, 31. Aug. Reuter- meldet; Der Kriegskorrefpon» tent Ward Priee drahtet aus Athen unten,: 29. August, es gehe dort das Gerücht, daß König Konstantin ans Gmecherckaud nach Larizza geflohen sei. Eine deutsche Eskadron von 300 Ulanen envarhe ihn dort« .


