Ausgabe 
13.8.1916 Erstes Blatt
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ittai ULU^ien. Das b&juitd^ oa;Of ,,jw>4>exr' amoxi megiu: UuLedeuklichkert der Ladung freigeqeben und b-vachte die Munujchufteu der drei versevUim Schiffe wirf} Le Havre.

Hoek van Holland, 13. Aug. (WTB.) Der gegen 2 Uhr nachmittags angeEonnnenL' englische DampferGrenc-- d:ctt' aus Newcastle berirf)bet, daß heute morgen 8 Uhr acht englische Meilen westlich des Leuchtschiffes Maas ein ihn begleitender' englischer Zerstörer auf eine Mine stieß und s a n k. Die Mannschaft konnte sich in drei Booten retten und wurde später von einem anderen englischen Zerstörer ausgenonmren.

Aus dem Reiche.

Die Löschung von Disziplinarstrafen der Postbeamten.

Hinsichtlich der Löschung von Disziplinarstrafen in den Personalakten der Reichspostbeamten hat das Reichspostamt folgendes verfügt:

Bei Vorlegung von Berichten über Beamte usw. haben Hinweise auf frühere Strafen auch Geldstrafen au unterbleiben, wenn der Vorgang mehr als fünf Jahre zurückliegt und der Beamte sich inzwischen tadelfrei verhalten hat. Versehen im Betriebsdienste li-aben bei der Beurteilung des Verhaltens im allgemeinen außer Betracht . zu bleiben. Ferner sind in den Standeslisterr häufig noch Ordnungsstrafen verzeichnet, die nach der Letztgenannten Bestimmung nicht darin anzugeben sind. Auch enthalten die Nebenakten der Beamten usw. noch mehrfach Schriftstücke über Betriebsversehen usw., die nicht zur Verhängung einer Ordnungsstrafe geführt haben; diese Schriftstücke sind aus den Akten zu entfernen und zur Sammlung zu bringen.

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Berlin, 14. Aug. DasBerliner Tageblatt" meldet aus Dresden, daß der sozialdemokratische Reichstagsabge­ordnete Scheidemann dort im Zirkus Sarasani über das ThemaKrieg, Volk und Frieden" sprach. Der Redner sprach, sich in aller Schärfe gegen einen sFrieben um jeden Preis aus. Ein solcher Friede ,würde Deutschland zu einem Bettelvolk machen und bc- ' wirken, daß auch die Arbeiter zu Bettlern würden. Scheide- mann wies darauf hin, daß die Sozialisten in der: feindlichen «Ländern noch immer nicht das geringste von einer Wieder- anknüpfuug der Verbindung nrit den deutschen Sozialisten wissen wollten. Es hieße jetzt durchhalten. Zum Schluß wurde eine Entschließung angenommen, in der ein baldiger Frieden gewünscht wiä>, jedoch kein Friede um jeden Preis, ein Friede, der die Unabhängigkeit und terri- ! toriale Unversehrtheit und die freie gewerkschaftliche Ent- I Wickelung gewährleiste. Scheidemann erntete starken Beifall.

A«» Stadt «nd Land.

Gießen, 14. August 1916.

** Amtliche Personalnachrichten In den Ruhe­stand versetzt wutde oni 9. August der Oberlehrer an der Volks­schule zu Mainz 2ldolf Heiß auf sein Nachsucbcn unter Anerken­nung seiner langjährigen treuen Dienste vom 16. August 1916 an. Gleichzeitig wurde ihm der TitelRektor" verliehen. An: 10. August ds. Js.« wurde der Schreibgehilfe am Amtsgericht Offenbach Philipp Hotz zu Offenbach, vom! 15. August ds. Js. ab zum Steuerauffcher ernannt.

** Bon der L a ndes u niversität. Das Ehrenzeichen für Kriegsverdienste ymrde Prof. Dr. Kleeberger und Pros. Dr. Skalweit verliehen. Dr. Paul Schmidt, Ordinarius' und Direktor des hygienischen Instituts, hat einer: Ruf in gleicher Eigenschaft an die Universität Halle als Nachfolger von Prof. P. H. Römer erhalten. <

f ** Auszeichnung. Dem Leutnant und Kompagniesührer m Infanterie-Regiment von Wittich (3. kurhess.) Nr. 83 wurde das Eiserne Kreuz erster Klasse verliehen.

* Beförderung. Der Unteroffizier PH. P a u l y von hier, der seit Kriegsbeginn bei der Etappen-Hilfskomp. 10 im Felde steht, wurde zum Feldwebel befördert.

" Das Allgemeine Ehrenzeichen für 25jährige Dienstzeit bei der freiwilligen Feuerwehr wurde verliehen an die Mitglieder der Freiwilligen Gail'schen Feuerwehr : Adolf G ä b i sch, Friedrich Noll, Heinrich Bolz, Friedrich Keil, Georg Wahl und Karl Schmidt.

** Der Kriegsausschuß für Verbraucher­interessen zu Gießen hielt am Samstag abend im Hotel Köhler unter dem Vorsitz von Oberlehrer Val. Müller eine Sitzung ab. Im Anschluß an einen Bericht über die Tagung der Ausschüsse des (ÄroßHerzogtums in Mainz, über den wir in unserem Blatte schon berichtet haben, kamen ver­schiedene Verhältnisse des Lebensmittelmarktes zur Sprache. Eine Eingabe ans .Kreisamt soll veranlassen, oaß der Ar- schlag im Kartoffel Handel beim Großhändler nicht mehr als 0.50 Mk. und beim Kleinhändler nicht mehr als 2 Mt. aus den jeweiligen Grundpreis betraaen soll. Weitere Betrach­tungen beschäftigten sich mit der Spannung zwischen Lebend- und Schlachtgewicht, worüber statistische Beobachtungen an- gestellt werden sollen. Um den Anregungen des Kriegsaus- jchusses für Verbraucherin teressen mehr Nachdruck zu ver­leihen, wurde beschlossen, die Organisation über den ganzen Kreis auszudehnen. Dies soll vorerst dadurch erreicht wer­den, daß in den Kreisstädten die Anregung zur Gründung eines ähnlichen Ausschusses aegeben wird. Als Vertreter im Landesausschuß, der, tvie schon berichtet, in Mainz ge­gründet wurde und in Darmstadt seinen Sitz haben wird, wurde der Schriftführer des hiesigen Ausschusses Grünig und als dessen Stellvertreter Herr Diener gewählt.

** Milch-Versorgung. Die vereinigten Milch- händler von Gießen und Umgegend machen im Anzeigen­teile bekannt, daß sie genötigt sind, vom 15. d. M. ab bis auf weiteres Mtwoch und Sonntag mit der Milch- lieferung auszusetzen, um die gesamte Kundschaft noch weiterhin mit Milch zu versorgen und nicht einen Teil gänzlich im Stich lassen zu müssen.

** Winterkartoffeln. Bon Interesse dürfte es für uns sein, in wie einfacher Weise in Hannover sich die Bevölkerung den Winterbedarf an Kartoffeln direkt vom Erzeuger mit Zustimmung und unter Kontrolle der Pr ovinzialkar toffelstelle selbst beschaffen kann. DieFrankfurter Zeitung" meldet darüber:

Hannover, 9. Aug. Für die. V e r s o r g u n g mit W:nterkartoffeln ist hier von der Provinzialkartoffelstelle das Zugeständnis gemacht morde::, daß sich die Be v ö l k e r u n g aus von den Gemeinden auszustellende Bezugsscheine für den Winterbedarj Kartoffeln duru den Handel oder bei den Erzeugern selbst beschaffen kann und zivar in einer Menge von XV 2 Pfund auf den Kopf und Tag bis zum 15. Juli n. Js. Die ans diese Be­zugsscheine gelieferte:: Kartoffeln werden den Erzeugern auf die sonstige Lieferung angerechnet. Die Städte sind durch diesesVerfahrenderSorge enthoben, den Kar­toffel bedarf für die ganze Bevölkerung be­schaffen und aufbewa hren zu müssen.

Das wird fick) wohl in solcher oder ähnlicher Weise auch bei uns ermögliche:: lasten.

** Ein Doppeldecker kreiste am Samstag zwischen 5 und 7 2 6 Uhr mehrere Male über unserer Stadt.

** Das heutige Kreisblatt enthält Vevordnungei: über die Höchstpreise für Gerste und Hafer, Bekanntmachungen, betreffend die Errichtung einer Reichsstelle für Druckpapier, über die Aushebung der Bekanntmachungen über die Höchstpreise für

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-vaser vom 23 Und verki Hebung des

Jul:

1915, de- m Brot- erbo tes

rororgerreroe, für wu> sur

treffend den Verkehr nitit besthLa cktreide und .MM, sowie brc in allabft aufzuheben.

Landkreis Gießen.

bz. Allend 0 rs, 14. Aug. Mit dein Eisernen Halb in 0 n d wurde ausgezeichnet Gefreiter Witlsried P e t r y. Er hat früher in Frankreich gekämpft und befindet sich seit September v. Js. als Freiwilliger in der Türkei. Er war auch bei Sedd-ül Bahr und aus Gallipoli.

. st? .Beltershain, 14. Aug. Tas Eiserne Kreuz erhielt der Garde-Füsilier. jetzt Richtschütze Karl L a u n s p a ch in einer ucaschinengewehr-Kompagnie. Er hat den Winter über in Galizien und seit Frühjahr in Frankreich gekämpft.

-g- >Gr 0 ßen - Linden, 14. Aug. Musketier Ludwig Sp:es vom Inf.-Regt. 129, Sohn des Zimmermanns Johs. ^p:es, galt seU Anfang Juli d. I. als vermißt. Nach Mitteilung Roten Kreuz in Berlin befindet er sich Unteroffizier Wilhelm Degen,

^ . - - ,'ters Heinrich Degen, wurde auf dem

westlichen Krregsschauplatz leicht verwundet.

£ a * ® v " " berg, 14. Aug. Unter Vermittlung des dänischen Noten Kreuzes haben die drei vermißten Grünberger von: Inl.- Regt. 221, 9 . Komp., Karl Henkel, Georg S ch 0 m b e r und Hermann Frank ihren Angehörigen geschrieben, daß sie sich un- verwundet in Kriegsgefangenschaft befinden.

.^-^ueckborn, 14. Aug. Aus russischer Gefangenschaft jchrteb Musketier Karl Hofmann, der vor einiger Zeit vermißt gemeldet wurde.

ga. Reinhardshain, 14. Aug. Dragoner Wilhelm W enz e l, der zwei Jahre im Felde stand, ist in einem Lazarett u: Wllna am Typhus gestorben.

O Hausen, 14. Aug. Tie Trauerfeier für den in der Heimat bestatteten Arm.-Soldaten Friedrich Happel, das dritte Kriegs­opfer seiner Familie, gestaltete sich zu einem Beweis inniger Teil-

Geschicke der schwergeprüften

. . .,. ^ - --le Leidtragende zur Trauer-

fner ersch:enen. Ter Turnverein. der Gesangverein Eintracht und der Kru'gerverein nahmen mit umflorten Fahnen an der Be­erdigung teil und legten Kränze am Grabe nieder. Auch von den Kameraden des Verstorbenen und von der Stenographengesellschaft Gabelsbergcr (Gießen) tourden Kränze als letzter Gruß gewidmet.

eere. Der eine im Jnf.-Regt.

nähme der ganzen Gemeinde crin harten Familie. Auch von auswärts waren viele

noch zwei Söhne rm Gießen, der jüngste

Polizeidiener Happel liat befindet sich im Ers.-Bat Kaiser Wilhelm Nr. 116.

** L t ch , 1 1 . Aug. Ernannt wurde Hermann Höhnet aus Lich, z Zt. im Felde, Geometer 2. Klasse für den Kreis Gießen.

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der Geometergehilfe zum Großherzogl.

Kreis Alsfeld.

oz. Alsfeld, 14. Ag. Waffenmeister-Unteroffizier Ernst S cheer im Res.-Jnf-Rgt. Nr. 98 erhielt das Eiserne Kreuz 2. Kl Dem Gefreiten Louis Al u h l, zurzeit bei einer Pionier-Ab teillmg im Osten, wurde das Hessische Kriegs-Ebrenzeichen verliehen oz. .B i l l e r t s h a u s e n , 14. August. Die Sammlung für dw .Kriegs- und Zivilgefangenen betrug in hiesiger Gemeinde 135 Mark. Dem Musketier Heinrich R i ch t b c r g, Res.-Jns. Regt. 253, wurde das Eiserne Kveuz verliehen. Er wurde am

6. v. Mts. schwer verwundet.

ga. E r m e n r 0 d , 14. Aug. Der Infanterist Karl ErbeS, der früher schon die Hessisrf)e Tapferkeitsmcdaitte erhalten hatte, wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.

Kreis Lauterbach.

!a. Holzmühl, 14. Aug. Seit Kriegsbcginn sind aus unserer kleinen Gemeinde auf dem Felde der Ehre gefallen: Hch. Lein V. und Paul Maul. In Gefangenschaft gerieten Will). Dietrich, Aug. Maul. Als vermißt gemeldet: Karl Jost II. Mit den: Eisernen Kreuz ausgezeichnet wurden die zu Kriegsbeginn ins Feld gerückten Hch. F ö r st e r und Unteroffizier Gg. Zimmer.

Kreis Schotten.

ga. Freienseen, 14. Aug. Der älteste Sohn des Schneider­meisters Mehrer wird schon seit der Marneschiacht vermißt: mm traf die Nachricht ein, daß auch sein Sohn, der in Rußlaich kämpft, vevinißt wird. Ms dem Felde der Ehre inußte der zweitÄteste Sohn, Hermann, des Gulspächters Rausch sein Leben lassen. Lehrer Hofmann erhielt vom Großherzog das Ehren­zeichen für Kriegsverdienste.

8 ,H a r t m a n n s h a i n , 14. Aug. Erneut haben die schweren Kämpfe vor Verdun ein Opfer aus unserer Gemeinde gefordert. Musketier Heinrich Adolph starb den Ehrentod fürs Vaterland. Der Vater des Gefallenen ist ebenfalls dieser Tage ins Feld aus- gerückt.

Wetterfeld, 14. Aug. Musketier Hermann L e i d n e r ist in den schweren Kämpfen bei Verdun mit der Hessischen Tapser- keitsmedaille ausgezeichnet worden.

Kreis Friedberg. ,

oa. Fr: edber g. 14. Aug. In der Nacht vom 11. zum 12. August wurde irr den Räumen des st ä d t i s che n Wa s s e r w e r ks an der Kreisstraße 'nach Bad-Nauheim ein Einbruchs­diebstahl begangen. Tie Diebe, die alsbald nach dem Diebstahl von einer Schutzmannspatrouille hier angchalten und festgenommei: wurden, sind der Stuckateur Heinrich B a ch m a n n, geboren am

7. Januar 1890 in Zürich, wohnhaft in Frankfurt a. M und der Schweizer Richard Heiser, geboren am 10. Januar 1892 in Eis­leben, wohnhaft in Frankfurt a. M. Diese sind durch ein Fenster in der Westseite des (Äebälches, nachdem sie an diesem eine Scheibe eingesäslagen, in den Pumpraum eingestiegen und haben zwei große Treibriemen im Werte von etwa 1500 Mark in kleine Teile, die ztoeifellos zu Schuhsohlleder benutzt werden sollten, zeffchnitten. Sie durchsuchten mehrere Schränke :md Tischschubladen, in denen sie aber nur ganz geringwertige, fi'tr sie wertlose Gegenstände, vor­handen, und die sie außer einigen Bleifedern zurückließen. Dem Schriftsetzer Heinrich Angermann ans Friedrichsdoff, der lange Zeit im Felde war, verwundet und alS halbinvalide enttasse:: wurde, wurde das Eiserne Kreuz verliehen. Sctzvester Toni Schäfer von hier, die in einem Kriegslazarett rm Maß tätig iffc, hät das Hessische Sanitätskrenz erhalten. Der Militärckrcmkeicwärter Berthold Klotzenburg wurde zum Sanftätsgefreiten befördert. Im vorigen Jahre erhiät er das Sanitätskreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille. Er wird jetzt 18 Jahre und steht fett Dezember 1914 in Galizien.

oa. Assenheim , 14. Aug. Gefreiter Andr. S t e h r im aktiven Jnf.-Rgt. Nr. 88 erhielt das Eiserne Kreuz.

bz. Butzbach, 14. Aug. Ein Stiefel-Diebstahl mit bösen Folgen wurde heute Nacht in einem lfteftgen Hotel verübt, wobei acht Paar Herrnftiefel gestohlen lvurden. Da viele der von diesem Diebstahl betroffenen Kurgäste nur ein Paar Stiefel mit auf die Reise genommen hatten, so kann man sich den Zustand, der heute früh in diesem Hotel herrschte, ungefähr oenken. Jedenfalls hat der Dieb bei den teuren Stiefelpreisen eine gute Beute gemacht. Dem Pionier Fr. H ei ge l von hier wurde das Eiserne Kreuz verliehen. Fähnrich Hermann Forger, zurzeit beim Pserde-Depot 10 bh 10. Armee, wurde zum Leutnant befördert.

ot. Dorheim, 14. Aug. Wilhelm Fritzel, der Sohn des Landwirts Fritzel, starb den Heldentod für das Vaterland.

oa. Vilbel, 14. Aug. Dem Landsturmmann Ph. Wasser von hier im ^Znf.-Rgt. 338 wurde die Hessische Tapserkeitsmedaille verliehen. Die gleiche Auszeichnung erhielt Wehrmann Gefreiter I. Jäckel beim Res.-Fuß-Art.- Rgt. Nr. 3.

Hessen-Nassau.

da. S ch l i e r b a ch , 13. Aug. Unteroffizier Hermann Reuter von Wommelshausen, Inhaber oes Eisernen Kreuzes, im 167. Jnf.- Regt., wurde zun: Vizefeldwebel befördert.

ra. B : e d e n k 0 v s, 14. Aug. Den Ehrentod fürs Vaterland starben Ersatzreservist Hrcb. K ü n k e l» Wiesenbach, Seminarist Karl B l ö ch e r - Wallau und Reservist Herm. Becker-Frechenhausen.

Biedenkopf. 13. Aug. Von der oberen Eder »vird genwldet, daß es dort in de,: vergangene»: ötächlen m: vielen Stelle:: gefroren hat, so daß teilweise die Kartoffeln litten.

Wir

^runtfurt a. M., 14. Aug. Dre ^reueupach \&j(& t am Hauptbahnhof wurde Freitag nacht von Dieben ausgeraübt: diese nahn:en außer mehreren hundert Mark barem Geld große Vorräte von Lebensmitteln init. Den Wagen zum Wegschaffen des Diebsguts hatten die Ein­brecher aus einem andern Hotel gestohlen.

Amtlicher Wetterbericht.

O e f s e n t l i ch e t Wetterdien st, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 15. Aug. 1916: Vorwiegend bedeckt, stellenweise Niederschlage, Temperatur wen:g geändert.

Müller'sche Badeanstalt.

Wasserwärme der Lahn an: 14. August: 17°

R.

Letzte Nachrichten.

Neue ll-Boot-Taten.

Berlin, 14. Aug. (WTB. Amtlich.) Eines unserer Unterseeboote hat am 13. August, vormittags, im englischen Kanal den englischen ZerstörerLassoow" versenkt.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

B c r l i n, 14. Aug. (WTB. Amtl.) Eines unserer Untersee­boote hat im englischen Kanal in der Zeit vom 2. bis 10. August 7 englische und drei französische Scgelsahrzeuge sowie 3 eng­lische und 2 französische Dampfer versenkt.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

*

Haldancs Berliner Besuch.

Amsterdam, 14. Aug. Auf eine Anfrage des Abgeordneten Gwym: im Unterhanst, ob die Berichte über den Besuch Lord H a l - danes in Bkrlin (Februar 1912) veröffentlicht werben würden, erklärte Asautth, gewichtige Gründe sprächen im Staatsinteresfe gegen diese Veröffentlichung wahrend des Krieges. Asguith fügte hinzu, Haldane habe Berlin mit völliger Kenntnis und Billigung ferner Kollegen besucht.

14 englische Schiffe durch Zeppelinbomben zerstört.

.Hamburg, 14. Aug. Narf) den in dem Luftverteidi» gungsamt zusammengelausenen Meldungen über die durch die letzten Luftangriffe angerichLeten Schäden sind an der englischen Oftküste in Häsen und uns See zusammen 14 Fahr­zeuge, darunter zwei Transportschiffe der Admiralität, durch Bomben, Feuer und Explosion ,0 schwer besrf)ädigt worden, daß sie nicht mehr gebrauchsfähig sind. Sechs dieser Schiffe sind gesunken, die übrigen sind verbrannt oder mußten auf den Strand gesetzt werden, um sie vor den: Sinken zu be­wahren. Von erner Batterie Luftschiffabwehrgeschütze wurde ein Geschütz vollständig zerstört, drei andere schwer be­schädigt. Sechs in einer Fabrik eingestellte Flugzeuge wurden durch den Brand des Gebäudes völlig zerstört. Ein zum Angriff auf die Luftschiffe aufgesttegenes Flugzeug kehrte befrf)äd:gt zurück. Ein weiteres Flugzeug, das die Luftschiffe weit in die See verfolgte, wird vermißt.

Ter neue Luftangriff ans Venedig.

Wien, 14. Aug. Unsere Marineflieger haben mit dem neuesten Luftangriff auf V e n e di g einen ihrer schönsten Erfolge erzielt. An diesem Lnftangriff nahmen unsere l>ervorragendsten Marineflieger teil. Ueber 2 00 Bomben »vurden ab^eivorren, ein Flieger, der an diesem Luftangriff teilnahm, teilt folgende«, mit: Als wir gegen .Mitternacht aufsttegen, l>atten wir ziemlich schönes Wetter, das auch während der ganzen Aktion cnrhiett. Wir wurden bei unserer Anttlnft über Venedig durch, zahlreiche Äbwchrbatterien nrit heftigen: Feuer empfangen, das aber keinen einzigen unserer Apparate beschädigte. Die Wirkung der abgeworfenen Bomben war furchtbar. Auf das Arsenal allein wurden 50 Bomben abgcworfen. Auch^ die Torpcdofabrck, eine große Bairmwollschnnerei, sowie Magazine wurden mit gutem Erfolg bombardiett. Tie verursachten Brände ließen derarttqe Feuersäulen zum Himmel aufsteigen, daß ganz Venedig taghell erleuchtet war.

Schulzwang in Rußland?

Kopenhagen. 14. Aug.Nationaltidende" berichtet aus Petersburg: Ter Unterrichtsminister arbeitete ein«: Gefetzentwutt betreffend Einführung des Schulzwanges für das europäische Rußland aus.

Mäßiger Kriegsaufschlaa

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Willkommenste Liebesgabe? Preis.N r 4 5 e a 10

4 5 6 Ö 10 12 Pf.dSlÜck

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