Friedrich Eberfohn von hier, Schütze bet der Maschinengewehrkompagnie des Jnf.-Regts. 117.
e. S t e i n b a ch , 5. Aug. Heute nachmittag v e r st a r b plötzlich infolge Hirnschlages des 82jährige Auszügler Kirchenvorsteher Heinrich Gerhard H. dahier. Bor etwa 6 Wochen stürzte der Greis scholl einmal unvermittelt zusanrmen »md wurde besinnuugs- los in seine Wohnwlg getragen.
** S t e i il v a ch, 5. Aug. Der seit Kriegsbeginn im Felde stehende Sanita'lsgefreite Heinrich R e u s ch l i n g von hier wurde zum Unteroffizier befördert.
*• Watzeilbörn, 5. dlug. Der Musketier K o l m e r, 12. Komp. Inf.-Regt. 116, wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
Kreis Büdingen.
da. O b er- M o cksl a d t, 5. 'Aug. Das Eiserne Kreuz erhielt Fritz Klaus, die Hessische Topierkeitsmcdaille Flieger Wilh. M e u b und Landsturinmann Ed. Ai i cf c !.
Kreis Friedbcrg.
Hz. Butzbach, 5. Aug. In der letzten Gemeinde ratssitz ung wurde beschlossen: Tenr Bürgermeister lmvd es überlassen, eine Anzahl jnllger Männer el-renamtlich mit dem Feldschutz zu^beanf- tvagen. Das A e h r e n l e s e n ist verboten, so lange noch Frucht- Hansen aus den Aeckern stehen. Die Einfiihaumg eines Postscheckkontos für die Stadt wivdaltz nicht nottvendig erachtet, da die Stadt bereits ein »Sc! eckkonto bei einein hiesigen Geldinstitut besitzt. Für die Kontrolle beim Fruchtdreschen zur Feststellung der Ge- tveidenrenge wird der Bürgermeister ermächtigt, 2 Bert rauen s- leute, die diese Funktion gegen Bezahlung ausübeir sollen, anzustellen. Ein Gesuch wegen Mhllse von Kanalmiß Helligkeiten hat inzwischen seine Erledigung gefunden. Der gesamte Gemeinderat begab sich hieraus in unseren Stadtwald, den er unter Führung von Forstnieister Hossmann besichtigte, worauf dann der Wirtschaftsplan für das kommende Jahr genetznigt werden konnte. Kreis Wctzlar.
ra. A tz b a ch , 5. Aug. Unteroffizier Ludwig F e i l i n g , Fuß- Art.°Batt. Nr. 650, wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
Wa. Oberndorf, 5. Aug. Mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet wurden die beiden Brüder Gefr. Bernhard Ambrosius, Fuß-Art.-Bat. Nr. 38, und Hermann Ambrosius, Nes.-Jnß-Regt. Nr. 25.
d. Aus de-m Kreise Wetzvar, 5. AugUft. Für diese Wvche stehen dem KveiskommunalveÄand für die Zivilbevölkerung und die Gefangenenkoinnnrndos uirter 100 Mann an Schlachtvieh tztnr Be-rsügung:. 23 Rinder, 52 Schweine und 35 Kälber. Hiervon entfallen auf die Bürgernreistereien Aßlar: 4 Rinder,
6 Schwjchne. und 5 Kälber: Krofdorf: 3 Rinder, 6 Schweine
und 3 KÄlber; Braunfels: 4 Rinder, 8 Schwellte und 5 Kälber; Mml: Ü Rind, 5 Schweine und 3 Kälber; Hohensolms: ein Rind, 1 Schwein und 2 Kälber: Rechtonbach: 1 Rind, drei,
SMveine und 2 Kälber; Sch Walbach: 1 Rind, 5j Schweine und 3 Kälber; Wetzlar: 8 Rinder, 18 Schweine und 12 Kälber. — Die in der Zeit vorn 1. bis 7. IM ds. Js. im hiesigen Kreise veranstaltete Sammlung' zu Gunsten einer Volkssvende für die Deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen im Auslande, hat folgendes Ergebnis gehabt: Bürgermeisterei Aßlar 1336,35 Mk.. Kvvfdorf 1099,55 Mk., Braun fels 2050,35 Mk., Greisenstein 503,90 Mk., .Hohensolms 529,27 Mk., Rechtenbach 1016,75 Mk., Schössengrund 930,65 Mk. und die Stadt Wetzlar 4138,55 Mk.: zu- samtmeu 11605,37 Mk. Landrat und Borsitzender des Zweig- veveins vom Roten Kreuz Dr. Sartorius hat namens der- Vorstände des Zweigvereins Wetzlar vom Roten Kreuz, der Batcr- lchMschgn <Urauenvereine des Kreises und des Kreiskriegerver- bandes all«i Gebern, sowie Sammlerinnen und Sammlern seinen herzlichsten Dank ausgesprochen.
Hessen-Nassau.
fs Marbur g, 5. Aug. Am gestrigen Jahrestage der Schlacht bei 'Worth, wo dre Marburger Jager ihre Feuertaufe erhielten, wurde am dortigen Jägerdenkmal wieder im Auftrag der Offtziere deS Bataillons imd der ehemaligen Jäger ein Kranz niedergelegt. — Dem Leutnant der Reserve Und BaÄrillonsadjutant im 87. Inf.- Regt. Heinrich Leister von hier wurde das Eiserne Kreuz 1. Klc^se verliehen.
— Frankfurt a. M., 4. Aug. Je länger der Krieg, umso mehr steigt die Reiselust. Denn im Juli 1915 vereinnahmte man an den Fahrkartenschaltern des Hauptbahnhofs 1 056 000 Mk., in diesem Jahre 70000 Mk. mehr, nämlich 1 126 000 Mk.
— Bad Homburg v. d. H., 4. Aug. Die Kaiserin trifft Samstag nachmittag zu längerem Aufenthalt im Schlöffe ein.
Fc. H öch st a. M., 5. August. Die Stadtv erordneten genehmigten die neue Hundeftcuerordmmg, nach der vom 1. Oktober ab für einen Hund zwanzig Mark, seither zehn Mark, für zwei Hunde fünfzig Mark, seither 25 Mark und für drei Hunde einh-uichert Mark, seither fünfzig Mark, jährlich zu bezahlen find.
F. C. Wiesbaden, 4. Aug. Am 7. August wird die fünfte städtische Volksküche, die dem Mittelstände zugute kommen soll, im ehemaligen Restaurant „Friedrichshoff eröffnet werden.
Fc. Herborn, 5. August. Die hiesige Städtische Mittelschule ist im Sinne der Bestimmungen vom 3. Februar 1910 als voll cmsg estaltete Knaben Mittelschule anerkannt worden.
— Gundernhausen, 5. Aug. Der 19jährige Eisenbahnarbeiter Johannes D i n t e l m a n n svrang gestern früh von einem fahrenden Zug ab und geriet unter die Räder. Er war auf der Stelle t o t.
Fc. Oberl ahn st ein, 5. August. Der einzige Sohn des Weichenstellers Schüllers dahier, Mathias Schailler, wurdck kürzlich zum Leutnant befördert. Schüller trat als gewöhnlicher Soldat ein und wurde ohne jede Vorbereitung zum Offtzier befördert.
— N i e d e rn h a u s e n i. T., 5. Aug. Ein älterer Arbeiter zog sich durch einen Insektenstich eine Blutvergiftung zu.
Aus Angst vor deren möglichen Folgen machte der Mann feinem Leben durch Erhängen ein Ende.
französische Enttäuschung.
Aus dem Felde wird ims geschirieben: Von Fern her dröhnt das gewaltige Donnern der Kanonen in die französische Stadt. Ununterbrochen rast das Trommelfeuer. Tag und Nacht. Die Bewohner der Stadt wissen, was das bedeutet. Lluch sie haben die Schrecken des Krieges erlebt. Schon im Herbst 1914 tvar es, als wir hineindrangen, als manches Haus imter dem Geschützfeuer zusammensank. Manchmal setzt das nervenaufreibende Tw mm elfen er aus, und die Bcniohner zischen sich dann zu: Jetzt folgt ein Jnsanterieangriff... In, die mit einem großen Redeschwall angekündigte englisch--franzöfische Gegenoffensive ist im Gange. Das weiß man auch in den von uns besetzten Ost'bieten. Tie Erlösung isst nahe, so denken die Leute. So denken sic immer noch, obwohl wir die Gegend nun über 20 Monate fest in unserer Hand haben. Und wenn man sich mit den Leuten unterhielt und ihnen begreiflich zu machen suchte, daß mir Mit Gervalt nicht zu vertreiben seien, daß man uns nicht besiegen könne, dann zuckten sie die Achseln und lächelten. Lächelten ein wenig mitleidig... IM Herbst des Vorjahres, als die Engländer in dieser Gegenden einem nichtigen Angriff einsetzten, um die große französische Stadt zu befreien, um die verhaßten „Boches'" zu verjagen, da herrscht^ dieselbe Zuversicht. Damals standen Frauen und Machen an den Toren der Stadt, Blumen in den .Händen, um die siegreichen Engländer zu erwarten. Tie Engländer kamen auch, aber als imsere Gefangenen. Enttäiffcht gingen die Leute nach Hause: enttäuscht, aber rriidrt klüger. Denn im Stillen wunderten ihve Hoffnungenl immer wieder hinaus an die nahe Front. Und twtz all der Enttäuschungen stand das eine bei ihnen fest: bald werden die Deutscheir vertrieben sein. Bald, bald... Das sollte jetzt sellff. Jetzt, wo die Engländer sich endlich! herbeiließen, ihre eigenen Soldaten ins Feuer zu schicken. Die große Offensive begann. Tag um Tag, Nacht Um Nackü häinMerten die Kationen an der deutschen Frvnt- linie entlang. Was verschlug es da, daß die Engländer Fliegerbomben auf die französische Stadt abwarfen und französische Männer, Frauen und Kinder Meten! C'est la guerre... Der alte Leichtsinn war wieder gekommen. Und so standen die Leute jeden Nachmittag vor den Tafeln, an denen die Tagesberichte unserer Obersten Heeresleitung angeschlagen werden. Wir machen es den Leuten bequem, sie können unsere Meldungen in frairzö- sischer Sprache lesen. Ter Ktmdige kann daneben den deutschen. Text vergleichen. Mer sie wissen es' schon ohnehin längst; unsere Tagesberichte enthalten die Wahrheit. Tie Gesichter wurden gläu- zender, die Augen hlllcr, denn die Verbündeten ui achten Fortschritte. In der Tat! Tie Fortschritte waren ja mrr klein, aber der nächste Tag. der wird mehr bringen. Vielleicht schon den großen Durchbruch! Und dann, was wird dann konrmien? Der fluchtartige Rückzug der Deutschen... Die Tage mehrten sich, und nichts von alledem kam. Da. tvenige Tage erst sind es her. da lasen die Franzosen an den Anschlagtafeln, daß der Deutsche Kaiser von der Westfront abgereist ist und sich an die Ostfront bogeebn hrt. Man las noch mal und im!mer wieder die Meldung: „le Kaiser" ist fort! Was bedeutet das, fragte mau sich im Stillen. Und die enttäuschten Gesichter der Franzosen gaben die Antwort: Der Deutsche Kaiser hat seinem Gegner au der Westfront der: Rücken zugekehrt. Tie Gefahr ist vorüber, er braucht nicht mehr da zu sein... Es lag etwas Symbolisches für die Franzosen in der blbrcise des Kaisers. Etwas Niederdrückendes. Tie leickchfertige Zuversicht ist geschwunden. Wiederum ist das Volk enttäuscht. ?Ü>erinols sind die Leute um ihre Hoffnung betrogen. Also auch diesmal werden die Engländer nicht durchbrechen, um uns zu befreien?, ffagt man sich. Wann aber wird denn das geschehen? Wird es also in den dritten Kriegswinter hineingehen? Oder...? Oder wird man das Nutzlose des Wider stan des ein sehen und dem Deutschen die Hand zum Frieden bieten? Wie ein banger Truck lastet es aus dem Volke...
vermischte».
• Aus ©tolpmftnbe meldet der „Berliner Lokalanzeiger" ein schweres Unglück beim B a d e n in Weitenhagen: Bei der stürmischen See ist der dortige Pastor Kö pke, sein 12jähriger Sohn und das Kindersräulein, Fräulein Chemnitz, von einer schweren See fortgeriffen worden und ertrunken, nachdein die ^sran Pastorin und das jüngste Kind das Wasser bereits verlaßen hatten. __
Gerichtssaol.
X. Hanau, 4. Aug. Eine größere Zahl von Geschäftsleuten aus dem GroßherzogOrM Hessen, der Provinz Hessen-Nassau und dem 5königreich Bayern hat der 58 Jtthre alte Techniker Heinrich Schmidt von Kassel dirrch den Verkauf >nnes' angeblich von ihm erfirndenen Vergvldungsversahrens geschiidigt- Das Verfahren sollte nach seinen Versicherungen die Anbringung von Goldschrift arlf Metall. , Glas, Sandstein usw. wesentlich vereinfachen. Für sein Geheimnis und für die' Uebersendung der nötigen Materialieir, die« natiirlich niemals bei ben Auftraggebern leintrafen, ließ er sich Beträge bis zu 25 Mark geben.. In fast allen Fällen ließen sich die Geschäftsleute durch das sichere Mftreten des Schwindlers zum Ankauf des Verfahrens verleiten, so arrch in Hianau, Wo er drei Inhaber von jgrößieren Firmen hinernlegte. Gestern mußte sich Schmidt, der schon mehr als 20 Jahre hinter Olefäugnis- und ZuchthmrsMauern zugebracht hat. erneut vor der hiesigen F-erienstrafkarumer verant Worten. Das Urteil gegen ihn lmttete wegen Betrugs im Rückfalle auf 1 Jahr 6 Monate Zuchthaus, 120 Mark Geldstrafe und 5 Jahrc Ehrverlust. Auf die Strafe rvurden 2 Monate der Untersuchungs- Haft angereckpret.
Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 6. August 1916 : Heiter, trocken, tagsüber warm.
Letzte Nacherchten«.
Die Krirgsziele des Großadmirals v. Tirpitz.
Berlin, 5. Augifft. Großadnriral mm Tirpitz hat in Be^ antwortung eirres poetisclnm Gnlßes aus Koblenz folgende Antwort yesmM: St. Blasien. 28. Juli 1916. Herzlick>en Dairk ftir Ihr fteilndlickes Schreiben vorn 8. vorigen Vkonats und die poetischen Zeilen, die es begleitear. Möge das Verständnis in unserem Vaterlande zunehinen, daß sich Dcmtschland nur crhaltm und durctneyen kann, wenn wir aus diesein Kriege mit einer Stellung des Anglo- Anwrikanertums gegenüber hervorgehen. Wir erringen diese Strl- ltung, wenn nicht England, sondern wir die Vormacht von Flandern werdem
Italien und Deutschland.
'i. Köln, 5. Aug. Der „Köln. Zig." zufolge behandelt der Seoolo das Verhältnis zwischen Italien und Deutschlmdd. Er wendet sich gegen die Auffassung, als beeinflußten die im Jahre 1887 mit Deutschland abgeschlossenen drei Verträge nickst die gegenwärtige Lage. Er führt dann aus, abgesehen davon bestehe ausreichend Grund zu einer Kriegserllärung an Deutschland. Man brauche nur arlf die Tatsachen hinzuweisen, daß Artillerie und Untersec- lmote, die von Deutschland l-erstammen, auch gegen Italien ark- gewendet würden.
Die Heimfahrt der ^„Deutschland".
Haag, 5. August. In Amsterdam ist eine Versicherung abgeschlossen in Höhe von 10 000 Gulden für die Rückkehr des Ü-Bootes Deutschland nach der Heimat. Die Prämie beträgt 30 Prozent.
Köln, 5. August. Ucber die Fahrt der „Deutschla-nd"^ wird der „Kölnischen Zeitmrg" aus Baltinvore vom 2. August berichtet: Das amerikanische Kriegsschiff „North Carolina" begleitete die „Deutschland" bis außerhalb der anierikanffchen Dreimellenzone. Die „Deutschland" wird heute nachmittag den Ausgang der Clfesapcake-Bucht erreichen. Alle Bedingungen sind gegenlvärtig vorlzanden, die glückliche Durchfahrt durch die Sperrkette der austauerndcn seiüdlichen Schiffe zu sichern. Ein schwerer Nebel nwcht es unmöglich, auf eine Entfernung von zwei^ Meilen etwas zu erkenrien. Das niedrigliegende Täncifboot mit seinem seegrüneir Anstrich dürfte auf 100 Ellen Abstand selbst bei Sonnenuntergang nicht zu entdecken sein. Die Bewegung in der Bevölkerung ist viel größer als bei der Ankunst des Schiffes. Der schlichte Kapitän sowohl wie die stattliche Mannschaft, deren Leistungen hohes Lob ffnden, sind die Liebtirlge des Volkes geworden. EiU Geschwader, bestellend aus dem Kreuzer „North Carolina" und vier Zerstörern kreuzen zum Schutz der neutralen Zone vor dem Ausgang der Bucht. D<ls Wetter wird immer günstiger, da der Nebel von Stunde zu Stunde zunimmt.
Rumänien.
i. W i e n, 5. Aug. Meldung der „Wln. Zeitung". Nach langer Zeit dürfen die Blätter heute die letzten Vorgänge in Rumänien betrachten, die sie bisher nur durch Wiedergabe rumänischer Zeitungsstimmen melden durften. Sie stellen fest, daß Rumänien abermals dem Versuch des Vierverbandes widerstanden habe, lassen aber durchblicken, daß dabei das Scheitern der feindlichen Hauptoffensiven auf allen Fronten, wie ganz besonders die Vorsichtsmaßregeln der Mittelmächte und deren Verbündeten bei einem unmittelbaren oder mittelbaren Eingreifen Rumäniens die Hauptrolle spielten. Es sei Rumäniens H>auptentscheidmig damit noch nicht gefallen, sondern nur verschoben worden.
Einstellung der russischen Munitionstransporte nach Rumänien.
Budapest, 5. Aug. Llus Bukarest wird gemeldet: Laut „Treptatea" hat die russische Regierung nach Freigabe von drei, E i s -e n b a h n z ü g e n m i t M u n i t i o ix bic weiteren Transporte plötzlich eingestellt. Tie russische Regierung hat der rumänischen mitgeteilt, daß weitere Lieferungen vorläufig unterbleiben müßten. Man führt diese Maßnahinen darauf zurück, daß Bratiann den Ententevertrerern auf jhc Verlangen, den Durchmarsch russischer Trrrppen wrrch rumänisckfes Gebiet zu gestatten, eine mibefriedigendo Antwort erteilt hat. — Tie .„Epoea" meldet hierzu noch, daß der Staatssekretär des Kriegsministeriums, Jliescu, deffen Aus- landsreise bereits angekiindigt wurde, sich, mll einer besonderen! Mission nach Petersburg begeben wird, um die Mnnitivnsfrage endgültig zu regeln.
Großfeuer.
Ul. Limburg, 5. August. Gestern abend gegen 8 Uhr brach im Bresersclfen TampffäFelveik und Holzlager arn Blumenröderweg ein Brand aus, der in kicrzer Zeit außerordentlich rasch um s«h griff und sämtliche Gebäude des umsarrgreichen Lagers, die Fabrik- und Bureauräunre in Schickt imd Asche legte. Durch! den Herr- schenden Wind schlugen die haushohen Flammen auf die. H äuser- reihen der Wiesenstraße über. Bald stand auch der Dachstuhl rmd Oberstock des Zimmerrnannschen Hauses, Wiesenstraße 7, in Flammen und bramrtc vollständig ab. Durch die emsige Arbeit der FeuerUiehren von Limburg, Diez, Staffel, Eschhofeu, des Militärs und der Jugendwehr konnten die anderen gefährdeten Häuser gerettet werden. Tier Schaden ist ungeheuer, da große Vorräte av Liolz, Maschinen, Werkzeuge^c nsw. t>ernichtet wurden. » - _
Lcberrsquetle, sie gießet, ins Grüne rieselnd, die Perlen, Tauche die Schale ein, Knabe, Leben fließt dir vor dem Fuß.
So lautet die von den Römern stammende Ueberschrift des oer heutigen Nummer beiliegenden Prospektes über den bcrühncken, dem gesegneten Boden .Hessens eillswingenden Schwalheimer Brunnen. Die Römer waren große Kenner aller der ^stsundheit dienenden Sachen, und so haben sie auch wohl bald herausgefnnden, daß das köstliche Wasser des Schwalheimer Brunnens nicht nur ein großes Labsal für Durstige, sondern auch eine wahre Jung- und Lebensguelle für alle Menschen iväre. 563§
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