n>€cbcu. Es ift dies ein weiteres Zeugnis der Ovker- w-a,gkeit unserer Geinemde. die im letzten Jahre allein iü/das ^ebrach^hat^"^^ regelmäßige Monatssamnckungen 1300 Mk. aus
29 Sltfi Die crm setzten Sonntag durch ^cl)ulertnnen hier vorgenommene Sammluna der Volks- SL- Kriege und ^
den., sehnlichen Betrag von .">40 Maack. cin Zeichen dafür dafz man hier das herbe Las dieser ivu?lngen weiß und -zu Opfern für jene Unglück- offene .vand hat. - Im nahen Bernsfeld betrug
iK^!!te 7 ' 75 Mark. - 3lt dem eine StunA
non Mer entfernten Atzenhain ergab sie den Betrag von 140 Mart.
e Jr} £ er Musketier Albert Vater im Jnf.-
. g - Nr. 6/ Sohn der Witwe Vater, wurde mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet.
Kreis Lmlterbach.
V, rt-n 29 * 2uli. Reichsgerichtsrar Adolf
1 * ? cg 11 «1 1 ), der hier seinen Lebensabend vollbrachte, ist
Äm, U o! m s Krankenlauer gestorben. Er war in früheren Frankfurt' m 2Sle5baben ' spater Oberlaudesgerichtsrat in
Kreis Friedbrrg.
ob.. Bad-Nauheim. 29. Juli. Ter Leutnant d. R. Heinr. 7l* r Z 1 1 ™ n r > ier ' b er bereits die Hessische TapierkeftsmedaiUe eryalten bat wurde mit dem Er fern e n Kreuz ausgezeichnet.
VriJnQ 29. Juli. Ber der zugunsten der ^^v^'ursors« 7ur unsere Verbündeten am Mittwoch ab- ^pbllattgkc^tsVeranstaltung wuichen über Z.M- Rvsm verkauft. Die Gesamteinnahme, die d<r Kriegsfürsorge belauft sich auf mehr als 2500 Mark. Außer dem Ertrag drS Blimt-enverkaufs r,r auch die Einnahme der Thealervorswllung, me DrreVvr Sterngo etter für den guten Zweck veranstaltete, ,n der sunnwe von 2500„Mackk enthalten. — Eine für nächsten angelegte Terra,, en- -und Straßen samnchung zugunsten ^nd Zwftgetangenen wurde auf Veranlassung des S^L^Sf^ tmmtag, den 13. August verschoben. - Einer cknrerprng des «ten Kreuzes entsprechend, wird Prof. Dadicht- *narfjfrcr Zeit hier einen Schnitzlehrgang für dre Verwundeten unseres Reieroe-Lazaretts abhalten.
TZ ,**.* e L? 1 1K a r b en, L9. Juli. Beim Kornemsahren siel der nermiahrige Sohn des Maurers Philipp Faß vom Wagen und . überfahren. Er starb kurz nach der Emlieftrnng ins Fried-
oerger Krankenhaus.
Kreis Wetzlar.
U '.28. „3ttfli. Lfter waren die Gerüchte ver
breitet daß sich an der Lebensmfttelhanrsterei auch der Königliche ^^mchrat ^a^ortUS beteiligt habe. Dieser stellte Strafan^che Wen eine Frmi im benachbarten Katzensurt und Legen eüiM Einwo^er. Dre Frau erhielt wegen ihrer Zungensertig- Ekonrmen unwahr waren, vierzig Mark WZ nnen WcTcilnü ein und verpflichtete Sftwt^M^ahlm ^ nm: ^bltätigkeitsernrichtung in der
^uli. Mit der Hessischen Tapfer- nntsnredaule winde ausgezeichnet: Offtzierstellvertreter KarlKohl- «bauer, 3. Landsturm-^nfanterrebatl. Tarmstadt XVIII 13 Das Eiserne Kreuz 2. Klane besitzt er schon
KircMidbc Nachrichten
Lvangclische Gemeinde.
Sonntag, den 90. Jllli, 0 . nach Trinitatis. Gottesdienst. 2n der 5tadttirche Vorm. 8 Uhr: Siehe Johanneskrrche. Vorm. 9^ Uhr: Pfarrer S ch w a b e. — Mittwoch. den 2. August, abends 8 Uhr: Kr.egslwtstunde. Piarrafnstcut ^oifmann. — In der Iohonnerkirche. Vorm. 8 Uhr: Zugleich Ehrftlemehre für die Nenkonstrmierten aus der Lukasgemeinde. Pfarrasintent Ho ff man m Vorm. 9% Uhr: Pfarrer Aus seid. — -tbcnbs 8 Uhr im JohanneSsaal: Versammlung und Bibcl-
befprechung.
i-, .^^chbcrs. Sonntag, den 30. Juli, vorm. 10 Uhr. Vorm. Ul Uhr: Ehristenlehre für die Iveibl'.che Jugend. — Mainzlar. Lwintag, 30. Juli, nachm. I'/, Uhr. — Mittwoch, den 2. August, abds. 9 U Uhr: Kriegsbelstnnde. Dekan Gußmann.
!Lachsrifchr Gemeisröe.
Gottesdienst. Samstag, den 29. Juls:
Nachm. 3 Uhr und abds. 6 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag, den 30. Juli, 7. Sonntag nach Pfingsten. c-, J5“* W - 6V Uhr: b^lx^enheft zur heiligen Beichte: 7 Uhr:
Hl. 2 .esse mft Segen. Genieinstlsaftliche hl. Kommunion der Kinder. ° Austeilung der hl. Kommunion. 9 Uhr: üochai.N mit
predigt. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachm. 2Uhr: Ehristen- ^.irc, darauf Andackü für die ?lbgeftorbenen. — Dienstag und k>rettag. abends 8V a Uhr, ist Kriegsbittandacht. — Donnerstag nachmittag o und abends 8 Uhr: Beichtgelegenheit. Freitag 7 Uhr rst L-egensmesse. ^ 1
9K Sta a '^ r £ i ;®8°uV biC,,ÖÜIn 3a3,,H: 3n««tn s c«
Spielplan der Grohh. Lmhavstheitters Sad-Nsuheim.
m, ^p""tag, den 30. Juli: „Der Bursche des Herrn Oberst." Oltoutack, den 31. : Nordisckier 2lbend. Gastspiel von Mit-
gliedern des Neuen Theaters Frankfurt a. M.: „Ein Hochzeitsabend." ^^Neuvermählten." Mittiroch, den 2. August: „Ter dunkle S V?' kTrettag, den 4. August: „Der Juxbaron." Samstag, den 5. Uugusr: Kmder-Vvrstellung: „Die drei Haulemünncheu." Sonntag, den i>nqnn : „Die selige Exzellenz."
Spickplan des Löni^I. UmchErs LaL-Lmr.
Dienstag, den 1. 2lugust: Gastspiel von Mitgliedern des Neuen Theaters srankstlrl a. Wl: „Komtesse Guckeil? Snmstaa, den d. August: Gastspiel von Mftgliederu des Franksurter Opernhauses: „Rigoletto."
monatö, allerdings in nicht ansschlaggebeick>em Maße, zu bewerten. Für den Bergbau, wie für die Eisen-, Metall- und Maschinen- inbustrie macht sich Heine erchwliche Berittck^ernng dem Vormonat gegenüber bemerkbar; im Vergleich zum Jurn 1915 ist sogar vielfach eine Steigerung der Tätigkeit zu erkennen. Das gilt nameicklich auch für die chemische Industrie. Me die hier in Befracht kommenden Jndust'rieVavicre Hormten dtmn auch ihre Kurse im großen ganzen gut behaupten, teilnmise sogar etwas bweftigan. Besonderem Interesse begegneren in die>er Woche wieder ZiüfftmgS- werte, namentlich ReinmelaU, Hrrfch Kupfer, Autowcrre, Pokvrny and Wittekind-Maschinen und die Aktien chemischer Fabritwr, von dene n namentlich Scheideanstalt bevorzugt waren. Für Kunstseide trat ebenfalls nach lmigerer Zeit wieder einmal Kuufiust hervor. Gefragt und höher waren auch Sarcharin Fahlberg und Deutsche Erdöl-Aktien, letztere im ZusammeTchang nrit der Erbvhrung eines Braunlohleuwerkes bei Cöthen. Am Mvntanmarkte waren nomentlirb Bochilmrer in Erwartung eines sehr befriedigenden Jahresabschlusses weseittlich höher, auch für Mwnik, BismarÄütttc und andere vberschlesische Werte zeigte sich Nachfrage. Dantvn und Schiffahrtsa'kticn lagen still. Deutsche Anleihen blieben gut behauptet. Don fremden Fonds waren Russen. Japaner und Argmtinier gebessert. Privatdiskont Prozent.
Markte.
fftiefeen, 29. Jlüi. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter das Pfund 1,90—0,00 Mt.: Hühner- eier das Stück 20 Pfa.; Käse 10 Pfg., Kasematte 3 Psg. das Stück: Ochseinleisch das Pfund 2,10-0,00 Mk., KuhfLeisch 2,10-0,00 Dck. das Pflmd, Rindfleisch das Pstmd 2,10-0,00 Att., Schwemesteisch das Pfund 1,80-0,00 Mk., Kalbfleisch das Pfund 2,00-0,00 Mk?, Hammelfleiscki das Mund 2,20—0,00 Dck.; Kartoffeln der Zentner 0,00 2.W.; Zwiebeln das Pfund 00-00 Pfg.; Milch das Lfter 30 Pfg.; Nüsse 100 Stück 00-00 Pfg.; Spinat 00-00 Pfg. das Mund, Kopfsalat 5-10 Pfg., Gelbe Rüben 15—20 Pfg. das Pfund, Weißkraut 20—40 Pfennig, Rotkraut 20-üv Pfennig Wirsing 20-30 Pfg., Römisch Kohl 10-15 Pf. da? Päckchen, Erbsen 30-00 Pfg. daS Pfnnd, .Kohlraben 8—15 Pfg^ Gurken 20 bis 50 Psg.; Blumenkohl 30—60 Pfg.; rote Rüben 15-20 Pfennig das Pfund; Johannisbeeren 33 Pf,p das Pfund, Stachelbeeren da? Pfund 28 Pfg., Heidelbeeren 28 Pfg. das Pfund. — NrarkrzeU von 7 bis 1 Nhr-.
ieric^tsfaal.
m^ ^ chE ercu, 26. Juli. Der aus Steinau (Kreis
Riclmrd filog war int ^erbft v. Js. ui Der) an ebenen lrnksmornrschen Ortschaften in der eures .LeutnaE, den Arm in einer schwarzen Binde <2ttÄLtreteu und hatte Betrügereien verübt. In einem 7 als Lcittir-rM Friß Lvrf vom Mll-Zrif.8u.gr 87 & Ä S«w b-ttr er F-chrmdschwindelmen Berubt..
«mn Schofs engertcht OffEch. vor i>em er sich m verantworten örae, tr^rrbe Erregen Verübung der Betrügereien zu 9 Monaten t^ewngms verurttut. Wegen des unerlaubten Tragens der Uniform war er ichon vmcher von einem anderen (spricht abgeurteilt worden.
Börsen-WochcnberichL.
^ c - ^ .. Frankfurt a. M., 28. Juli.
Im freien Berkeh^r der Börse hat sich in den letzten acht ^gen wemg geändert. Die, Grundstimmung war nach wie vor recht zuversichtlich gesrützt au) bie günstige Beurteilung der Kriegs- Me, dle „guten Ernteaussichten und die weiter befriedigenden Verhältnisse rm Wirt,chaftsleben; das Geschäft bewegte sich aber in sehr ruhigen Bahnen. Dementsprea-end war auch die Kursbewegung, wobei allerdings oft geringes Angebot genügte, um stärkeren Kursdruck herbeizufül-en, andererseits auch geringe Nachfrage den Preis des betressendDi Papieros ml sehnlich befestigte, ^eiuerls vorgelegeneii Anregungen gegenüber war die Spettstatwn rufolge der neuen ^Zörseuoerordiuingen nxmig zu- gancchich. So blieben du freundlichen Berichte aus der MonLan- rndustrie, insbesondere du -jüngsten Preiserhöhungen, sowie die Berlangermig dev Roheisen-Syndikats auf drei Jahre cf/ne besonderen Eurflust und auch die befriedigenden Mitteiluiigeu über ^ ha r 9 i ^ e f Arbeilsma r kt cs vermochten
? e Vi c herbeizusüheeu. Eine wesent-
—«cherung ^s Bildes, ivelavs tLs deutsck>e Wirtschaftsleben rm Kriege bisher bot, ist allerdings aiich im Juni nichr äuge* treten, --re nrr die Kriegswirtschaft arOeiteibcn Gewerbezioeige. Tmb nach wie vor auss lebh ftleste beschäftigt. Einzelne Abschwackmu- rtSflangeS, wie sie jährlich in lderKegel im Sommer iestzustellen find, waren auch diesmal im Verlaufe des Berirhts-
MÄesrssygffche Zesdachtüngea der Slaüon Grche»
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Höchst« Temperatur am 27. bis 28. Juli 1916' -ft 26,2*0. Niedriqst« „ . 27. . 28. „ 1918: 4- 14,3*0.
otiLdLrschlag 0,0 mm. >
WüLer'schL Bß&umjtolL
22 nlicv w ä r m c o c r l' a I, n a ir. 29. Juli: 19° R.
6 M 6 I 8 ÜA kraMM -. M.
Das Vorlegunffsveraeiehals für das am 16. Okt beginnende Winter-Semester 1916/1917 ist erschienen und wird auf Verlangen vom Sekretariat (Jordanstraße 17) unentgeltlich zugesandt [1255ss
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Dre für die Erweiterung der Wa^erleitung iu der Lchcibengafse zu Bcueru notwendigen Arbeiten und Lieferungen sollen im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden.
Die Angebotsmrterlagen liegen auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten, Aegrerungsgcbüu^ Landgraf- Phrli^p-Plutz 3, Zimmer Nr. 20, auf.
Angebote mit entsprechender Aufschrfft find ver- schloffen und postfrei fpätestens bis Dieustag, den 8. August l. I., vormittags 10 Ahr, an den Unterzeichneten einzureichen. Die Eröffnung der Angebote erfolgt zum gleichen Termin in Gegenwart etwa erschienener Bewerber.
ZuschlagSfrist: 14 Tage.
Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt Vorbehalten. 646.9 J)
Gießen, den 25. Juli 1916.
Der Großh. Kreisbauinspektor:
Hechler, Großh. Banrat.
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Der Voranschlag und Bedingungen liegen au dem Amtszimmer des evaugel. Pfarramtes r« Alten-Buseck auf. ^
Angebote mit entsprechender Aufschrift find verschlossen und postfrei spätestens bis Montag, den 7. August t I., nachmittags 3 1 /* Uhr ebendaselbst einznreichen.
Die Eröffnung der Angebote erfolgt zum gleichen Termin in Gegenwart etwa erschienener Bewerber
Zuschlagfrist: 14 Tage.
Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vor behalten. sieop
Gießen, den 25. Juli 1916.
Der Großh. Kreisbauinspektor:
Hechler, Großh. Baurat.
Bekanntmachung.
Der auf Montag, den 31. Juli 1916 festgesetzte Pserde-Fohlen- und Prämienmarkt findet der Kriegsverhältnisse wegen nicht statt.
Alsfeld, den 26. Juli 1916.
Großh. Bürgermeisterei Alsfeld.
I V.; Reh. 5465O
A»Wt MüteUMgtll der haildclskaMtt Cichen.
ur ;“ ötc Ablduugen nur aui den hierfür lmrociAriebencn ^ntttchen Meloeschemen erstattet werden. Diese Melde- fcheme smd bei der Handelskammer unzufordern und an diese w.-d-r bis spätestens 14. August d. Js. abjul.ejern W
Bekünntmachsmg.
1. Die Ausgabe der Äartanelmar'ken d«? Stützt Gicsten c-ffalgt
Montag, deu All. Juli 1916
in den Brotmarkenbezir-ken uach tzeu für die Ausgabe der L^enLnuttelmarken geltenden BcstrMM«ngeir.
2. D:e ^tartostel-Bc,zugsscheine werden «ruf dem ftäStrscheuSLtzensttrrttelamt,Ost-A«Lage 39, wahreud tzer GeschäftsstsntzeA ausgegcben.
3. Bis aus weiteres dürfe« abgegeben werden:
ch aus jede Ki.rtostetnlarke «icht mehr als siebe« Pfund Kartoffeln b) ans jede ZusaHLartoffelmarke (durch einen senkrechte« roteu Strich gekeurrzeLchuetj nicht mehr als 3V- Pfnnd Kartoffel«.
Es dürfen nur solche Marten in Empfang genommen werden, die z. Zt. der Abgabe der Kartoffeln Gültigkeit besitzen.
Gieße«, Le» 28. Juli 191«.
Der Oberbürgermeister.
I. B.: EmmeLins, Beigeortzueter. M62 ß
§ 3.
^ftmcrtetPööe in der Neustadt ist von W™™ Zu L Äk , 5flia n auf «"W*™ °-'v-rrt. Der Oberbürgermeister.
EmmeltuS. 54768
Fleifch-Berbranchsregelung.
Auf die Mschmarken im Nennwert von-25 Gramm
7Än° m ¥ L^Mst (31. Woche) können
* <ftersch und Fleifthwceren jeder Art abne-
geben werden. ^
Gießen, den 29. Juli 1916. 54^15
Der Oberbürgermeister.
V. Gmmelills, Beigeordneter
Kaxtosfel-Veebrsuchsvegelung.
^orbirnng des Bundesrats Über
sss säs *'*"»•«>“ ----- § 1.
d« Einwohner der Stadt Greßeil mtt SpeiscLartofteln werden Kartoftel- iede Person ausgegcben. Die Ausgabe Drotmarlenbezrrft nach den geltenden
-aepmmmngen-
§ 2 .
Spesietartofseln dürfen nur gegen Abaabe chimder Kartoffeknarken der Städt Gießer abgE^n und erttnommen werden; es dürfen mir solche Marken
GLstM Ä'. ' ? ” T ^ drr «Ä
^blche Kartoffelmengen auf die Kartoffelmarken abgegeben werden dürfen m^d jeweils durch besondere Aekanutnmchuug m feetont
«sn besonderen Fällen, insbesondere an die schwer arbettende Bevölkerung, können Zusatz-Kartoftelmarten abgegeben werden. Diese Marken sind durch ein«r senkrechten roten Strich gekennzeichnet.
Die darauf zu verabfolgende Menge wird jeweils durch besondere Bekanntniachung des Ooerbürqernrei- sters destinuut.
8 4.
Wer Kartoffeln abgibt, lmt jeden Montag die in der vorhergehenden Woche vereinnahmten Kartoftclmark-ett ges-ammelt in einem verschlossenen Umschlag, auf dem der Name des Kartosselverkäufers und die Zahl der -.? r ™ enthaltenen Marken angegeben ist, auf dem Städtischen Lebeusmittelamt, Ost-Anlage 39, zur Prüfung gb- zuliefern.
ß 5.
Personen, dir im Besitze von KartoffcktvorrLtrn sind, erhalten Kartoffel marken erst, nachdem ihr Vorrat unter Zugrundelegung der jeweils für die Person und Woche seftgefttzten zu liffsigen Höchstverbrauchsmenge aufge- braucht ist. Es ist diesen Personen verboten, Kvrtvfsel- marken vor dem genannten Zeitpunkt ans ihren Brvt- markenbezirken abzuhvlcn.
8 6.
Personen, die Kartoffeln ernten, haben, sofern sie Kartofse!marke« erhalten buben, alsbald diejenige Anzahl Marken, die nach Vdißgcrbe der für die Person und Woche zulässigen Höcksitverbrairchsmenge der geernteten Menge Karlofteln entspricht, auf dem städtischen üebens- mittelamt (Ost-Anlage 39) abzuliesern.
8 7.
In besonGeren Füllen, insbesoTidere für Gaftwirt- schäften Speffeanstalten und Anstaltsbetriebe,' können Bezugsscheine zum Bezug von Speise-Kartosieln ausgestellt werden. Auf jeden Bezugsschein darf nur die darauf angegebene Menge abgegeben loerden. Die abgegebene Menge ist Sinter Angabe des Namens des Verkäufers und des Datums aus dem Bezugsschein mit Tinte cftizutragen.
8 8.
__ Die Ueberlaffung der Kartoffel marken und Kar- wfsel-Bezugsscheine an nicht zum Laushalt gehörige Personen ist verboten.
Verlorene Marken und Bezugsscheine werden nicht ersetzt.
§ 9.
Die Kartoffeln, die der Stadt Gießen vom Kom- munalverband Gießen überwiesen werden, werden durch hresige Kartoftckhandler, deren Namen jeweils bekannt gegeben werden, verkauft.
§ 10 .
An jeder Kartoffelverkaufsstelle sind die jeweils geltenden Berkaufsprerse durch Aushang einer von der Straße aus lesbaren Preistafel erfichüich zu mackien.
Die Kartoffrlhändler sind 'verMchtet, KvrtoffÄn, so- weft Vorrat vochand«i ist, gegen Barzahlung und Abgabe entsprechender Kartoffelmarken abzugeben.
8 12
Zuwidechandlui^gen gegen vorstehende Bestimmungen wmden mit Geiangrus bis zr. 6 Monaten oder mit Geld- stoase bis M 1500 Mmck bestraft.
Der Erlaß besonderer Bestirmnungen für die Ver- sorgung der Bevölkerung mit Spätkartoffeln bleibt Vorbehalten.
^ . . 8 14.
Bestimmungen treten am 31. Juli 1916
in jr*OTt.
Gießen, den 28. Jnli 1916. 54GTO
_ ®er Oberbürgermeister.
2-a- EminclirrÄ, Kcegrordnetrr. '


