Ausgabe 
15.7.1916 Zweites Blatt
Seite
4
 
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Nachruf.

Den Heldentod fürs Vaterland starben unsere lieben Kollegen

Ludwig Bruchschmidt

©berpostschaffncr

Johannes Kröll .

Postschaffner [5141D

Durch ihr aufrichtiges gutes Benehmen, erfreuten sie sich all­gemeiner Beliebtheit. Wir verlieren an beiden liebe treue Kollegen und gute Vereinsmitglieder und werden ihnen stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Verband der unteren Post- und Telegraphen-Beamten Ortsgruppe Gießen.

Verein der unteren Post- und Telegraphen-Beamten Gießen.

0 Vaterland, du forderst viel.

Wie schmerzlich war Dein Scheiden Von uns, geliebtes Herz;

Weißt nicht, was wir jetzt leiden Iu diesem tiefen Schmerz.

Mit Dir der zweite Sohn jetzt schon entrissen. Grausam greift das Schicksal bei uns ein, Nimmt uns das Liebste auf Erden.

Wie kann es denn nur möglich sein.

0, wie schlug in vollem Hoffen Seine jugendliche Brust,

Nach der Lebensfreude offen. Voll von Lieb und Lebenslust.

Er war so gut,

Er starb zu früh.

Wer ihn gekannt,

Vergißt ihn nie.

Tieferschüttert erhielten wir heute die. traurige Nachricht, daß am 1. Juli unser lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe

Wilhelm Schmidt

Musketier im Infant.-Regiment 168, 6. Komp.

im 21. Lebensjahre den Heldentod fürs Vaterland erlitten hat.

Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Möge ihm die feindliche Erde leicht sein.

In tiefem Schmerz:

Wieseck, den 14. Juli 1916.

5132

Familie Hch. Schmidt II. Familie Christian Schmidt Familie Karl Harnisch Familie Karl Weller V. Fräul. Kraina Schmidt Fr&ul. Karoline Frischholz.

Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, dass unser lieber, unvergesslicher Sohn, Bruder, Schwager und Neffe

Musketier Wilhelm Schäfer

im Infanterie-Regiment 129, 2. Kompagnie

infolge eines Kopfschusses im Kriegslazarett am 5. Juli im Alter von 20 Jahren den Heldentod fürs A aterland gestorben ist.

In tiefer Trauer:

Ludwig Schäfer II. und Frau Unteroffizier Schäfer, z.Zt im Felde, und Braut Minna Schäfer

Familie Friedrich Karl Bender Familie Wilhelm Gottfried Engel Familie Johann Georg ßrückel Familie Karl Schäfer I.

Gottfried Lorenz Gilbert,

Grüningen. Watzenborn, 15. Juli 1916. 5189

Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung!

Wiedersehen war unsere Hoffnung.

Tieferschüttert teilen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten mit, daß mein lieber, unvergeßlicher Mann, unser treu- besorgter Vater, lieber Sohn, Bruder, Pathe, Schwiegersohn, Schwager und Onkel

Landstnrmmann

Heinrich Seipp

nach geduldigem Leiden an Blutvergiftung und Lungenentzündung im Lazarett am 11. Juli im 40. Lebensjahr sanft entschlafen ist.

Die tiefgebeugten Hinterbliebenen;

Mari© Seipp, geh. Petry Wilhelm Seipp Minna Seipp Peter Seipp, Rechner Marie Seipp.

freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, das; es Glitt dem Allmächtigen ge­fallen Hat, meine liebe Frau, unsere gute Mutier, Schwägerin und Taute

grau Anna Hohl geb. Dörr

nach langem schweren beiden zu sich in die Ewig­keit abzurusen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Konrad Hobt.

Gießen, den 15. Juli 1916. 010744

Beerdigung: Montag, 17. Juli 3V 2 Uhr nachm, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus.

Fr. med. Wasle

Spezialarzt für Haut- und Beinleiden hält vom 15.-30. Juli einschl.

keine Sprechstunden

Versammlung

!i, nachmittags 3 Uhr,;bei

Sonntag, 16. Juli, nachmittags 3 Uhr,?bei Mitglied Kraft, Gicffen, Franksurterstr. 81. Tagesordnung: Biencnwirt- schastliche Arbeiten im Juli. Letzter Termin zur Zucker- bestellling. Guter Besuch ist erwünscht, auch Gäste sind willkommen. Butz. Leihgestern, den 14. Juli 16.

Geilshausen, Beltershain, Büddingshausen, Bernsfeld, den 14. Juli 1916.

5129

Die Beerdigung findet zu Geilshausen statt: Sonntag, den 16. Juli nachmittags 2 Uhr.

Danksagung*.

Für diö vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem mich so schwer betroffenen Verluste meiner hoffnungs­vollen Tochter sage ich hiermit allen meinen innigsten Dank. 5128

Im Namen der Tieftrauernden

Elisabeth© Hau

Ruttershausen, den 14. Juli 1916.

MMWgiek - Uchrge Metzen.

Ausstellung von Arbeiten Kriegs­beschädigter,Gewerbehaus Kirchstr.16

geöffnet: Sonntags von 11 bis 6 Uhr, Werktags von 9 bis 12 und 3 bis 6 Uhr. Zutritt unentgeltlich. Kinder sind nicht zugelassen. [^si

Kreis- und Ortsausschutz Giesien für die Kriegsbeschädigten-Fürforge.

Der Vorsitzende: Ke ller, Oberbürgermeister.

Gesellschafisverein e. 7 Giessen

Bücher-Rückgabe.

Sämtliche vor dem 10. Juli entliehenen Bücher bitte spätestens bis zum 18. Jnli 191« zurückzugeben, Für solche Bücher, deren fernere Benutzung gewünscht wird, sind neue Leihscheine anszusteilen.

Vom 15. Juli bis 15. August bleibt die Bibliothek geschlossen.

Die Bibliothek- Verw. des Gesellschaftsvereins

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53

Ludwig Lazarus em sr*-

Bekanntmachung.

Bei der vlanmäffigen Verlosung wurden aus 1. Ok­tober 1916 folgende Schuldverschreibungen der Stadt Gicbcn zur Rückzahlung bestimmt:

a» vom 1890er Anlcbeu:

Lit. A. Nr. 18, 76, 155, 195.über 2000 Mt.

B. 8, 104, 141, 185, 215, 280 . . . 1000

C. 7,20,86,249,265,345,389,419,427 500

w D. 79, 96, 139 . 300

» E. 29, 88, 125 . 200

b) vom 1892er Anleben:

Lit. F. Nr. 91, 134, 142 .über 2000 Mk.

G. * 32, 89 . 1000

H. 21, 59, 131. 500

T. 23. 300

// K. 14. 200

Es wird dies mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntnis gebracht, das; die Einlösung dieser Schuld- Verschreibungen und zwar:

vom 1890er Anlebeu

bei der Stadtkaffe Gieffen und bei der Dresdener Bank, Frankfurt a. M.,

vom 1892 er Anleben

bei der Stadtkaffe Gieffen, bei der Mitteldeutschen Credit- bank, Filiale Gieffen und bei den Bankhäusern Ephraim Mener L Sohn, Hannover. Dresdener Bank, Filiale Kassel erfolgen kann und das; die Verzinsung mit Ende Sep. tember 1916 aufhört. Von in früheren Jabren ausgelosten Schuldverschreibungen ist noch nicht zur Rückzahlung vor- gelegt worden Lit. K. Nr. 11 über 200 Mk.

Gieffen, den 10. Juli 1916. "»8

Der Oberbürgermeister:

Keller.

Bekanntmachung.

Aus der Stiftung der Daniel Moog Witwe zu Greffen sind am 2. Oktober 1916 die diesjährigen Zinsen rm Betrage von 175. Mk. an hiesige bedürftige unbe» scholtene, im Witwenstande lebende Bürger und Winven von Burgern zu verteilen.

Anmeldungen werden nur dem städischcn Armenamt, Alterweg 9, bis 3l. Juli 1916 entgcgengenommen.

Gicffen, den 14. Juli 1916.

Ter Oberbürgermeister. lArmenvcrwaltungl Keller.