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Wir bitten unsre verehrten Kunden dieses Verzeichnis aufznbewahren
Spar- und Vorschußverein S.G.m.u.H, zu Alten-Suses.
Bilanz am 31.Dezember 1915.
Aktiva. Jt
Kasse Vorrat 6 517,37
Ausgeliehene
Kapitalien 251 693,29 Güterkaufgelder 1 671,37
Wertpapiere 9 920,—
Bankguthaben 7 000,—
Mobilien 240,—
Rückstände 6 380,95
Passiva. Jt
Aufgenommene Kapitalien 253 618,29 Stammanteile 19 891,23 Reservefonds 5 700,— Hilfsreservefonds 2 500,—
Nachlässe 200,—
Borauserho- bene Zinsen 100, Reingewinn 1413.46
283 422,98 283 422,98
Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1914 117
Bemerkt wird, daß in 1914 nicht 6, sondern 7 Genossen abgegangen sind.
Während 1915 gingen zu.
118
Während 1915 gingen ab.
Daher Stand Ende 1915. 111
Der Vorstand:
Ferd. Schwalb, Direktor.
Ludwig Becker IV., Kontrolleur.
Generalversammlung
Sonntag, den 9. Juli d. Fs., nachmittags 3 Uhr, in der Wirtschaft des Kaspar Rau dahier. Tagesordnung: <,
1. Vorlage der Rechnung 1915.
2. Verwendung des Reingewinns.
3. Ergänzungswahl des Aussichtsrats. -Alten-Buseck, den 29. Juni 1916.
Für den AufsichtSrat:
PH. Müller IV.
Konkursverfahren.
In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Gutspächters Karl Brennemann auf Hof- ißttt Heibertshgusen ist infolge eines von dem ^Gemeinschuldner gemachten Vorschlags zu einem 'Lwangsvergleiche Vergleichstermin aus den 9. August 1916, vormittags 9 Ühr, vor dem Großherzoglichen Amtsgericht in Gießen, Zimmer Nr. 3, anberaumt. 'Der Vergleichsvorschlag ist auf der Gerichtsschreiberei jdes Konkursgerichts zur Einsicht der Beteiligten ■mebetgelegt. ^8
Greben, den 23. Jum 1916.
Der Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.
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zu Giessen.
Eiugetr. Geuoffenfchast mit beschränkter Haftpflicht.
Einladung.
Zu der Montag, den S. Juli l. F., abends 8 Uhr, im Saale der Herberge zur Heimat dahier stattsindenden
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werden die Mitglieder ergebenst eingcladen.
Tagesordnung:
1. Bericht des Vorstandes.
2. Vorlage der geprüften Rechnung nebst Bilanz und Gewinn und Vertustrechnung für 1915, sowie Erstattung des Rechenschaftsberichts.
3. Derteilungsvorschlag bezüglich des Reingewinns.
4. Bericht über die stattgefundene gesetzliche Revision.
5. Bericht über die Elisabeth - Kleinkinderschule für 1915.
6. Wahlen in den Vorstand und Aufsichtsrat.
7. Geländeerwerb und Bautätigkeit für die nächste Zeit.
Gießen, am 23. Juni 1916.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Bau- geuossenschast des evangel. Arbeitervereins zu Gießen.
Eingetr. Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Dr. Krausmüller.
NB. Die Rechnung für 1915 liegt acht Tage lang zur Einsicht der Genossen — Stephan- ftraße 17 H — offen. " 2 ?D
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Aktiva Ende 1915: 124 HilHone'n Mark. Tarife nud sonstige Auskunft durch Chr. Emil ll Derschow in Frankfurt a M. f Kaiserstr. 76. [I3id jj
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Mittwoch, 5. Juli 19 1 <>.
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. A. wuroe heute bezüglich der Firma I. Kann Söhne zu Gießen eingetragen: Moritz Kann Witwe, Sophie geb.
Fleischer in Gießen ist mit Wirkung vom 1.Januar1916 aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese somit erloschen. Siegmund Hammerschlag zu Gießen führt das Geschäft unter der seitherigen Firma und unter Uebernahme der Aktiven und Passiven als Einzelkausmann unverändert weiter.
Gießen, den 26. Juni 1916.
Großherzogliches Amtsg ericht.
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Bestandsausnahme von Karto^seln.
Auf Anordnung Grotzh. Dstnisteriums ist eine nochmalige Ausnahme der Karkoffelvorräie ungeordnet, die am 3. Juli dS. Js. stattfinden soll.
Die Vorräte werden diesmal nicht von denen, in deren Gewahrsam sie sich befinden, geschäht, sondern von den beaustragten Zählern, die sich von Aufbewahrungsraum zu Aufbewahrungsraum begeben, die Vorräte fest- nellen und in Berzeichnifie eintragen. Dabet ist nach etwa verborgenen Vorräten zu forschen.
Bet der Bestandsaufnahme haben die Beaustragten den einzelnen Erzeugern und Verbrauchern einzuschärfen, batz fie zur menschlichen Ernährung geeignete Kartoffeln nicht verfuttern, nur die ihnen freigegebenen Mengen zum eigenen Gebrauch verwenden und die übrigen Kartoffeln nur an den Kommunalverband veräußern dürfen. Weiter sind dre Erzeuger darauf aufmerksam zu machen, das; sie ihre Vorräte sorgfältig aufzubewahren und vor Verderb zu schuhen haben.
Wer die Angaben, zu der er verpflichtet ist, nicht rechrzettlg erstattet, oder wer wissentlich unvollständige oder unrichtige Angaben macht, wird mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 10009 Mark bestraft.
Auch können die Vorräte, die verschwiegen sind, für dem Staat verfallen erklärt werden. 48A)R
Gieffeu, den 30. Juni 1916. *
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