toeii£e! wird, ft» es sich Nicht nur um die Erzielung einer Süß- tmrkmrg oder Konierv:«r!n:g handelt, sondern daß durch zu allgemeinen und ver^tändniÄssen Gebrauch eine erhebliche Einbuße an 'NachZEten «ntrcteu röhrte, denn einen Nährwert hat Saccharrn ch-solut nrcht. trotzdem f>öt sich das Kriegsernährnngsamt zur ^rcrqab- von Satckaru: bis zu einem gennssen Umfange auch für c>en vausbalr cnt,chlpsen, allerdings in der sicheren Erwartung^ K lf , vaussrau eine loctie Auswahl der Fälle trifft, wo sie Archer- durch Saccharrn ersetzen will. Vor allen Dingen wird uu- tedmgt ^wartet Dar, L>acrhtrrrn unter keinen Umständen z. B. znm nutzen der Äintermttch gebraucht wird.
. öffentliche Sitzung des Provrnzial-
atlsschulies der Provinz Oberhessen findet am Samstag, den 8 . Juli 1916, vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaal des ReglernngZgedäildes hier, statt. Auf der Tagesordnung sucht.' 1. Klage des Ortsarmenverbantes Paderborn gegen den Ortsarnrenverband Schlitz wegen Erstattung von Armenpflege- rosreii für den Former Paul Hcuttke aus Königsberg; 2. Klage tes Ortsarmenverbandes Bingen gegen den Landarmenverband Owfrn:, wegen Unterstützung des Aiurnst Friedrich Bruschle aus Hamm i. W.. 3. Klage des Ortsarmenverbantes Danzig gegen den Ortsarmenverband Friedberg, tvegen Unterstützung der Minna Schnierle von Eckart-liausen: 4. Gesinh des Levi Zimmermann in ^ba>S«rn»en um Erlaubnis zum Betrieb einer Scliankwirtschaft mrt Branntzneinausschank.
*' Eine G a u ° V o r t u r n t r ft u n b e des Turngaues Hessen findet am Sonntag morgen von 9 Uhr ab in der Turnhalle der Oberrealfchuie statt.
** Besitzwechsel. Der säst 1000 gm große Eichmannsche Obst- und Gemüsegarten am Sand ging heute durch Kauf an den Kaufmann Robert Wietsche! und Frau über.
** Warnung vor.minderwertigen Kraftkoft- VräKaraten. In letzter Zeit werden in größerer Zahl Kraffkost- und Kraftnahrimgspräparate auf den Markt gebracht, die im Gegensatz zu chren Anpreisungen teilweise sehr minderwertig und noch daz« in vielen Fällen bis zu 250 Prozent überteirert find. Luch in der Bezeichnung mancher derartiger Fabrikate, wie z. B. als Kr^swurst, liegt der offensichtliche Versuch zur Täuschung des Publikums vor. Bei Ankauf derartiger Präparate eventuell in teureren Mengen einpfiehkt sich eine genaue Prüfung, im allgemeinen rst aber davor zu warnen.
mrt ** ®* lt Verfahren zur H eutrv cknu n g. Pro-
fesfar Brauer von der Technischen Hochschule in Karlsruhe teilt dcmiber- mtt: Um die Heuzöpfe herzustellen, zieht man das Gras Avemem Ltreisen von etwa 8—10 Schritt Länge und etwa zwei Schritt Breite mit einem ReÄen auf eine kleine Schwade zusam- m ‘^ x - Futter muß möglichst gleichmäßig auf der Scktzvade verteilt sein. Hierauf ergreift eine Person das eine Ende der Schwade und beginnt, das Futtrr mit der Haird zusammenzudrehen, während erne zweite Person rückwärts gehend das Gras immer an derjenigen Stelle zusanrmendr ückt, an welcher die Wirkung der Drehung eben benrerkbar wird. Dadurch entsteht ein Futterseil, das dirvch weiteres Drehen noch -etwas fester gemacht wird. Hierauf weiDeu die beiden Enden von der einat Person zusa nun engen om- nwm, während die andere Person die Mitte des Seiles erfaßt und durch entgegengesetzte Drehung die beiden Hälfte:: zusammenwickelt, soweit die ihnen innewohnende Spannung es bedingt. Es wird also fpsrnerettecknrisch gesprochen, zunächst Garn gesponnen und dieses hierauf gezrmrnt. Tie Enten des so entstehende:: Graszopfes werden am einfachsten durch Knüpfen zusammengehalten, können aber natürlich auch durch Bindfaden, Strohselle, Holzwollselle usw festgebunte:: werden. Diese Zöpfe haben eine beträchtliche Festigkeit und föraten ohne Schwierigkeiten und ohne daß sie ausgehen, leicht transportiert werden. Im Hofe werte:: dieselben dann in eurem luftigen Schote, auf dem .Heustock, oder in sonst einem verfügbaren Raume am besten auf Stegen gerecht und an der Decke aufgehÄrgt, wir dies z. D. mit Welschorn geschieht. Sie können natürlich auch an Droht oder Schnur iusw. aufgehänqt werten. Was Nir ihn am pvaktnchten ist, wird ja der Landwirt selbst heran s- finider:. Diese Zöpfe trocknen langsam, ohne sich zn erhitzen, nur muß -bafüt gesorgt rtwrteit, daß sie nickst zu dicht aufeinmrterhängen, damrt die Luft zwischend:rcch- streichen kmm, wodurch Schimmel- bll-dung verhindert wird. Z:rr Anfertigung dieser Heuzöpfe gehört natürlich etwas Urbuug. Der Bovtell, den jedoch die neue Methode bietet, liegt darin, daß bei ihrer AnwenLnmg es auch bei schlechtem Wetter nwgllch ist, das bereits gemähte Futter, das sonst beim Trocknen auf der Wiese minderwertig oder gar zu Futterzwecken ganz unbrauchbar werden würde, in guten: Zustande trocken zu bringen. Wenn natürlich gutes Wetter ist, so wild unm das Heu am raschesten und einfachsten noch dem alten Heittverbeverfahren gewinnen. Ob es sich iw Großbetrieb an- wenten läßt, ist außerdem auch fraglich, aber wir möchten trotz- tem allen Lantevirten, auch wem: es sich um große Flächen hantelt, empfehlen, einen Versuch zu machen und hoffen, daß die Erfahrungen, die mit dem neuen Verfahren gemacht werden, günstige sind.
StarkenbArg und Rheinhrsftn.
M. Offenbach a. M., 30. Juni. Die gestrige Stadt- v erordneten-Bersammlung bewilligte nach einem emp- fchlenden Bericht des Stadtv. Carl Ulrich eine Teuernngs- zulage für dre städtischen Beamten :md Arbeiter, deren Jahres- gchalt für Ledige 2400 Mk. und für Verheiratete 3000 Mk. nicht übersteigt. Sie umfaßt 1178 Perso-wen, erfordert rund 178 000 Mk und bewegt sch von rnvnatlich 6 Mk. für Ledige und 12 Mk für ' Verheiratete nach Maßgabe der Kinderzahl bis zu 32 Mk. (8 Kinder). Die Auszahlung beginnt am 1. Juli 1916. Man konnte sich 'im Ausschuß nicht entschließen, eine für alle Beamten geltende : Zulage zu bewilligen. Nach der hessischen Städtevrdnnng Art. 171 l bedarf es der Ermächtigung des Oberbürgermeisters zur Fortführung der Geschäfte auf Grund des alten VvranseUags über den 1. Juli hinaus, we:m der neue Voranschlag bis dahin iwch nicht zur Vorlage gebracht ist. Dieser Fall ist diesmal in Offenbach eingetreten. Dre StadweWrdnetenversamTNÜrng ertellt ihre Zustimmung ohne Widerspruch. Der Beitrllt der Stadt Offenbach zur Reichskleiderstelle erfolgt mät einem Kapital von 10000 Mk Die Voranschläge für die höheren Lehranstalten wurde:: ohne Ein- werckmngen gutgeheißen. Nach Erledigung ter Tagesordnung er- klärte die Verwaktung, daß die Verfovgmkg mit Kartoffeln zwar sehr schnsterige Gestalt angenommen hat, allein eine Befürchtung tes Mangels oder ter Not umsoweniger vorhanden sein könne als zum Ersatz einer möglichen Knappheit an Kartoffeln mit Brot Maisniehl mrd Grütze mW Teigwaren usw. geholfen werden könne. Grund zur Bemcruhigung sei daher ausgeschlossen.
d. Niederkleen, 30. Juni. Bei ter am 27. d. M. stattgehabten Gemeinteratswcchl wurden gewÄstt in die erste Klasse Landwirt Frredruh Lwdw r g, in die ziveite Klaffe Landwirt Iv- ten«s E:sen Hardt II. und in d:e dritte Mchse Landrört te> Küfer Johannes Rühl IN.
UnrverfitSts-N«<hvi<hton.
.^^Heidelberg, 30. Juni. (WTB.) Der Senior der lurrstlschen Fakultät unserer Universität. Wirklicher Geheimer Rat Pro:. D». Jmanuel Bekker, Ehrenbürger der Stadt Heidelberg, ist nach ltmqerem Leiden im hohen Alter von 88 Jahren gestorben.
r ^ c ft n kfu rter Promotionen. Die Universität F r a n k f u r t a. M. hat seit ihrer Gründung II Promotionen zu verzeichnen. Davon entfallen auf die juristische Fakultät 1. auf dre medizinische 5 und auf die naturwissenschaftliche Fakultät v Promotionen.
Airetze rrnd Schule.
e Gießen, 1. Juli. Geh. Forstrat Prvf. Dr. Wimmanauer er:ucht uns mrtzittellen, daß die gestrige Berichtigung tes Referats über dw Berhaiwlungen ter Landcssynote vom Abgeordneten Pfarrer W-e b e r , Lang-GonS, und chm selbst, also nicht von entern unberufenen Tritten ausgeht.
r ^ ^ detag für Starkenbnrg. Tie neu gegründete ^ ^crndesveretnigung für evangelische Gemeintearbeft hielt am 2b. <zuni ihren dritten diesjährigen Gemeintetag in Offenbach ad. ftme kurze geschäftliche Verhandlung ging voran: telun wurde ter b^tertge twrfäufige Vorstand, bestebend- aus Prof. v. Sch:an (Greßen), Prof. Lic. Matthes, Geheimrat Kobalt, Pfarrer D.
letzteren sämtlich in Darm stabt, endgültig gewählt Die Hei f ische Lantesvere:n:gung zählt bisher 139 Einzelpersonen, 20 K:rchenvorftänte zu Mitgliedern. Sie blltet einen Zweig der großen „Konferenz für evangelische Ostemeintearbeit", Sitz Berlin- Lrchterselde. — Die Hauptversammlmtg fand nachnrittags 3 Uhr :m Gemeindehaus der Friedmskirche bei sehr erfreulicher Betei- lrgung aus Offenbach wie aus ter Provinz statt. D. Schien begrüßte dre Erschienenen und legte kurz die Ziele ter Vereinigung, dar. .Prof. Lrc. Matthes hielt den .Hauptvortrag über das Thema- ,,X:e evangelischen Gemeinden als das Gewissen unseres Volkes", der, getragen von tiefem sittlichem Ernst,- die Schäden tes Volkslebens ernst besprach und von den Kirchen gemeinde:: kräftige Gegenwirkung forderte. Tie Versairrmluirg. darckte durch lebhaften Bestall: der Vorsitzende sprach den Dank :wch besonders aus Eine außer gewöhnlick: fruckstbare Aussprache folgte. Schulrat Scherer (Ofsenbach.) eröfsnete sie; des wetteren sprachen Geheimerat I) r or:::g (Tarmftadt), Pfarrer Matthaeus (Ofsenbach, Professor Becker (Ostenbach), Pfarrer Pabst (Morins,, Ge- metndehelfer Heller (Darmstadt), Pfarrer O. Waitz (Darm- stadt), Stadtmrssionar Schöpwinkel und Pfarrer Müller (beide Offenbach. Ein Schlußwort sprach ter Vortragende, Prof. Matthes. Eine große Reihe von Fragen kamen zur Erörte- rimg; Fragen des Gottesdienstes, der Predigt, der Gemeindeor- aanstation, des sittlichen Lebens, und zwar in mannigfacher ?^be und Gegenrede. Ter weitaus größte Teil der Versammlung bl:eb bis gegen 6^ Uhr vereinigt. Am Abend schloss sich in der Lutherkirche ein Gemeindeabend an, bei dem Pfarrer Titt- m a r (Ostenbach eine Begrüßungsansprache hielt, Prof. I). S ch i a n tes Thema: „Deine Gemeinde und D::" und Pfarrer Vogel (Darmstabt) das andere: „Du und Deine Gemeinte" behandelt» Gesänge des Kstrchenchors rahmten tes Ganze ein. Auch dieser Abend war sehr gut besucht. — Geg-en 20 neue Mttglieder traten- der Lalwesverernignng bei.
Erhöhung bcz-eichnet worden sein sollen, intelvieren eine starke
Em-schnüviing und scharfe UeberSvachung ter SpekülationLZeschäfte fmb es ist ö^her naturgemäß, daß sie einschränkend auf das Geschäft im freien Verkehr an ter Börse wirken mußten. Ueberdies steht auch rwch nicht absolut fest, ob die Verl-andiungen zum Resultat führen werte::. Unter diesen Umstände:: ist tegreikbch teß bic Unternehmimg sich große Zurückhaltung auftrlcgt. W-.enn me Haltu::g des VLarktcs aber trotzdew sel)r 5 u v e r s ich t l i ch btteb, so erklärt sich dies' aus miserer günstige:: nrllftärifchen Lage, ten anregenden Berichten aus ter Echweri.rvustrie, tem befriedigenden Stand der Ernte und ter günstigen Verfassung tes Geld- m-ettes. alles Momente, die einen gediegenen GrunHpfeiler für te:: Markt bilde,:. Tie Zuspitzung ter Konftitre ter VereinigiteN: Staaten nnt Mexico tourte mit regem Interesse versokgt, hat aber in tem jetzigen Ltadium noch keinen Ett:flnß auf die Haltung ter Börse gewonnen. Das deutsche Kapital ist an tem Schicksal Mexikos starker ntteressiert, die lange andauernden Unruhe:: haben d:c Wirtschafts- ::nd Finanzlage des Lautes schwer gescbädigt und man würde daher eine baldige Wiederherstellung ter Ruhe freubig begrüßen, well nur dadurch Aussicht für ein besseres Los der ^raatsgläubrger vorhanden röire. ?Nan sieht deshalb tem Mrs- gang tes Konflikts, bei tem übrigens im Augenblick cu:cki. weiter- gehende politische Gesichtspiinkre in Frage kommen, mit Spannung entgegen. Tie stark gedrückten Kurse ter merikanischen Staatä-. anle:hen konnten sich eher etwas befestigen. Rech: seist lagen Japaner, :oeil die Finanzlage des Landes terrch die startz n Liefe- rnngon von Kriegsmaterial sich wesentlich gebeffert hat. R u s s e n waren. mehr angeboten: die ungünstigen Finanzverhältniffe des großen Reiches treten immer dctttlicher in Erscheimnig und er- wecken Weitergehente Besürchttmgcn. Bon an^rikanischen Eisenbahn-Prioritäten waren Chikago Rock Island auf das Zustm:te- kommeu der Reorganisation höher. Gut gefragt blieben nifferg deutschen Staatsanleihen. Für Bank- und Eifen- bahnaktien bestand nur wenig Interesse, Schifsährts- a k tren schwächten sich leicht ab. Mo n ta npa pi e re für die ein:ge Proiserhöchmgen, günstige T-rvchendenschätzungen w:d d:e Erneuerung des Schienenlieserungsvertrags mit ten StEs- epenbahnen Anregung gaben, lffelten sich fest. MÄw oeftagt waren aber vers chiedene A ktien s olcher Jndnfträe-
sstI'Z a ften. d:e siir die Heeresverwaltung beschäftigt sind, so s:nd Autowerte wesentlich höher bezahlt worden, inSbesimtere Urzeug Ersenach und Benz. In ten: Jahvcs-abschlnß ter letzteren Geselstchaft, dre ihren Reingelvinn bei stark erhöhte:: M.schrrllmngen ^oopveln und die Dividente auf 20 Prozent erhöhen formte, Iteegelt^ sich d:e lohnende Besckniftigung teuttich ab. Erheblich hoher srnd auch^ Rheinmetall und Hirsck>-Kupfer bezahlt soorte::, Eer und Oppenheimer Schuhfabrik. Der Geldstand bleibt stusstg. £,ve Devisenpreise blieben frier :mverändert, obtvohl in Holland und der Schweiz die Preise sich zu unseren Nngunsten verschoben haben. Privatdiskontv 4 Prozent.
Märkte.
Gießen, 1. Juli. Marktbericht. Auf den: beutigen Moebenmarkt kostete: Butter das Pfund ,,99—0,00 Mk.- Hühner- eter das Stuck 20 Pfennig (vöchstpr.): Käse ll) Pfenuig. Kasematte 3 Prennig das Stück; Weliche 0,00—0,00 Mk.- Ochsenfleisch das Pfund 2,00-0,00Mk.. Kuhflei'ch 2,00-0.00 Mk das Pfund Rindfleisch das Pfund 2.00-0,00 Mk., Schweinefleisch das Pfund 1,80-0,00 Mk., Kalbfleisch das Pfund 2,20-0,00 Mk. 9^'^bisch das Pfund 2,20-0,00 Mk.; Kartoffeln der Zentner 6,09 Mk.; Zwiebeln das Pfund 00-00 Mg.- Milch das Liter so Mg.: Misse 10» Mick P-o» Spinat 20-35 Mq. dal Dmnd, Kopfsalat 6-10 Pfg., Gelbe Rüben 15—20Pfa. das Päckchen
5 b:s 10 Pfennig das Stück, Sellerie 10-40 Pfennig, Spargel 00-00 Pfg. das Pfund, Römisch Kohl 20—00 Pfg. das Pfund. Erbsen 25-35 Pfg. das Pfund, Kohlraben 12-15 Pfq..
Pfg. Obst nicht vorhanden. — Marttzeit von'?
vis 1 uyr.
Kreis Wetzlar.
d. Aus dem Kleebachtal, 30. Jwri. Als die lange Resenperiote vorüber war und warmes, twckeiws Wetter einfetzte, ist man auch hier rasch zur Heuernte geschritten. Ein Teil tes Heues wurde noch bei günstiger Witterung eingebracht, die Einbringung des übrigen wird sich durch die Regengüsse ter letzten Tage ettvas hiuausschieben. Eine Minderimg in der Güte durch das Regenwetter ist jctech^ vorläufig nicht zu befürchten. Wie überall, so rst auch h:er ter Ertrag bedeutend größer wie im Bor- jahve. Auch die Gelreidearten stehen recht gut. Roggen und Weizen sind tüchtig herangeivachsen und auch Gerste und Hafer stehen nicht zurück. Dre Kartoffeln sind überall, selbst auf minder- roerttgem Boden gut aufgegangen. Runkelrüben und Geniüse sind durch die zahlreichen Niederschläge schön anqewackffcn, Kohlrüben werten iroch gesetzt. Mtt ten: Klee ist man ebenfalls sehr zufrieden. Wehr als sonst hat man dieses Jahr Raps angebaut nrit dessen Abernttmg man )rch eben beschäftigt. Was das Obst anlangt, so kann nmn mit einer ertragreichen Zw etschen- fTTit e rechnen; Aepftl gibt es nur veveinzelt, ebenso Kirschen, dagegen sind die Johannis- und Stachelbeersträucher recht gut be- brnqen Kurz zusammengefaßt kann man sage::, daß die gesamdm Em^emEchten günstige sind und zu den schönsten Hoffnnnqe:t berechtigen.
w Lä ^oDtzholzhausen, 30. Juni. Der Jäger Wllhelm
ili'ÜFz 5? ^^m Jäger-Reg:ment zu Pferd im Osten, wurde ixxcqi verwunvet.
Aivehliche Ncrehrkichten Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 2 . Juli, 2. nach Trinitatis.
Gottesdienst. In der ZtadMrche. Vorm. 8 Uhr: Pfarrer Mahr. Zugleich Christeillehre ffir di« Neukonfirmierten au? der Matthäusqemeinde. Vorm. 9'/, Uhr: Pfarrer Schwabe Vorrn. 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. — Mittwoch, den 5. Juli, abends 8 Uhr: Kriegs bet stunde. Pfarrer Mahr. — Kommenden Sonntag, den 9. Juli, findet im Hauptgottesdienst Beicht« und heiliges Abendmahl fürMatthäus- :md "Markusqemeinde statt. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. — In der Zohanneskirche. Vorm. 8 Uhr: Pfarrer B ech to lsheimer. Zugleich Christenlehre für die Neukonfir- mierten aus der Lukasgemeinde. Vorm. 9^ Uhr: Professor v. S ch i a n. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johamresgemeinde Pfarrer Adolph. Abends 8 Uhr im Johann«ssaal: Versammlung und Bibelbesprechung.
Kirchberg. Sonntag, den 2. Juli, vorm. 10 Uhr. Vorm. 11 Uhr: Christenlehre für die iveibliche Jugend. — Mainzlar. Sonntag, 2. Juli, nachm. IV, Uhr. — Danbringeu. Mittwochs 5. Juli, abds. 9 1 /, Uhr: KriegSbetstnnde. Dekan G u ß m a n n.
Geeiel-rsjaal.
Ein ftttiger Prozeß.
fl Matburg, 30. Jmri. Ein hiesiger Eiinvohner stand heute
vor ter 'vtvarkammer unter der Beschuldigung, im Frühjahr v I | -- l - _u -_ jo i—sm
"ffiat: MeteoryIoMebeobachtungen der Station Siehe«.
tretenen Backverbots retoody mir bis auf etwa 12 Zentner Rest verbranchte, te: einem Einkaufspreis von 82 und 90 Mark den im*** halbjähriger La.vwnng an eine auswärtige Firma m 160 Mark den Znttner wetterverSanft zu haben. Mich Vernehmung einer Anzä^ Zeugen und Sachlterständigen, darunter auch ernes Vertreters einer .Hamburger Großhai:telssir:nQ, wurde ter Angeklagte wegen Ueberschrettung ter Bnntesratsverordnnng betreffend übermäßige Pveistreitereien, zn 2500 Mark Geldstrafe verurteilt. Der Staatsantvalt hatte das choppelw beantragt. Don einer damit in Zusammenhang stehenden Anllage wegen Betrugs wurde der Angellagte fteigesprochen.
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Sonnenschein
Höchste Teinperatur a>n 29. bis 30. Juni 1916: -s- 19,0'0.. Niedrigste „ . 29. , 30. . 1916: > 8,0'0.
Niederschlag 1,5 mm.
R\6RIK ANSICHT
katholische Gemeinde.
Gottesdienst. Samstag, d e n 1. I u l i:
Nach«. 5 Uhr :md abds. 8 Uhr: Gelegercheil zur heil. Beichte. Sonntag, d e n 2. I u l i, 3. S o n n t a g n a ch P f i n g st e n.
Vorm. 6V, Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte; 7 Uhr: Hl. Messe. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachm.'von 3—7 Uhr: Belstnnden vor misgesetztem Allerheiligsten. — Dienstag und Freitag, abends 8 1 /, Uhr, ist Kriegsbittandacht. — Freitag 6 Uhr ist Segensmesse.
Diaspora-Gottesdienst am 2 . Juli: In Huuqeu 8 Uhr. In Laubach 10 Uhr. In Lich 9'/, Uhr.
Zpielplan -es Srotzh. Rurhanscheaters 8ad-Nauheim.
Sonntag, den 3. Juli: „Die selige Exzellenz." Montag, den 3. Juli: „Der Juxbaron." Dierrstag, den 4. Juli (Königl. Kur- cheater Bad Ems): Gastspiel von Mitgliedern tes Frankfurter Opernhauses: „Der Barbier von Sevilla." Mittwoch, den 5. Juli: „Der Bursche des Herri: Oberst." Freitag, deu 7. Juli: Gastspiel von Mitgliedern des Frankfurter Opernhauses: „Der Barbier von Sevilla." Samstag, deu 8. Juli (-Königl. Kurtheater Bad EmS)' Der Gatte des Fräuleins/ Sonntag, den 9. Juli: „Die schwebende Jungfrau."
Börsen-Wochenbericht.
= Frankfurt a. M., 30. Juni.
Der Becbmer Börserwoostand hat nmrmehr die Grundsätze zur Erndämmuug der Wertpapierspe7ulation während des Krieges, die der Regierung als Grundlage für weitere Verhandlungen unterbreitet Porten fuib, bekannt gegeben Diese Grundsätze, die von tem Handelsminister als geeignete Basis für Verhandlungen Lur Vermeidung ter anaedrohten Umsatzftempel-
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