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25.7.1916 Erstes Blatt
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Der Gtetz«er Anzeiger

erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen! viermal wöcher.tlich AiehenerHomi ktenbkälter. zweimal wöcl)eiut.r(rei§- hUäfntonKmsGitfrn (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land­wirtschaftliche Zeitsragen Fenffprech - Anschlüße: iürbie Schr^tlei<rmg112 Verlag,Geschästsstellesl Adresse kür Drahtnach- ndjUtc Anzeiger Gießen Annahme von Anzeigen für tue Tagesnummer bis zum Abeud vorher.

Erster Blatt

M. Jahrgang

Dienstag. 25. Juli M-

General-Anzeiger für Oberheffen

Nomtionsüsuü u«- veriag Ser YrShi'jchen Univ.-Vuch- und Sieindruckerei R. Lauge. Lchriftleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Schulftr r.

*o c h u fi o » r c 15: monatl. 90 'Bi., viertel- jährl. Mk. 2.65. durch Abhole- u. Zweigstellen, monatl. 80 Pf.: durch diePost M5.2A5 viertel- rahrl. ausschl. Beilellg. Zeilenpreis: lokallöPf., ausrv. 20 Pf. Haupl- lchristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil lind das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Sianö, Vermischtes und Ge- richtsjaal: Fr. R.Zenz; für den Anzeigentell: H. Beck, sämtlich m Gießen,

Neue schwere Verluste der Engländer.

(WTB.i Großes Sauvtyuarticr, 24. Juli. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Wie sich herausgcstellt hat. wurden die gestern gemel­deten englischen Angriffe gegen die Front Th i ep- nal-Guillemont von Teilen von elf englischen Divisionen geführt, deren mehrere hastig von anderen Fronten herangcholt nmren. Den einzigen Vorteil, den der Feind auf der ganzen Linie erreichen konnte und den wir noch nicht wieder ausgeüessert Huven, das Eindringen in einige Häuser von Pozieres, mutzte er mit autzer- ordentlich schweren blutigen Verlusten be­zahlen. In Longueval warf ihn der mit Wucht geführte Gegenstotz der brundenburgischen Grenadiere, von Douaumont glorreichen Angedenkens.

Ans einer Kiesgrube südwestlich von G n i l l e m o n t, in der der Gegner sich vorübergehend eingenistet hatte, brach­ten wir drei Offiziere, ernhunderteinnndvierzig Mann un- verwundet heraus. Südlich der Somme sind kleinere fran­zösische Unternehmungen bei Soyecourt und westlich von Vermarrdovillers in unserem Feuer gescheitert. Die Artil­leriekämpfe flauten nur vorübergehend ab. Unsere Beule aus den Kämpfen seit dem 15. Juli beträgt nach bisherigen Fest­stellungen 68 Maschinengewehre.

NechtSdcr Maas steigerte sich der beiderseitigeAr- tilleriekampf mehrmals zu grotzer Heftigkeit. Jnfantcrie- kämpft gub es hier nicht.

Oeftlicher Kriegsschauplatz.

Auf dem nördlichen Teile der Front und bei der Armee des Generals Grafen von Bokhurer autzer Patrouilleft- kämpfen keine Ereignisse.

Nordwestlich von Berestrczko wurden starke russische An­griffe glatt abgeschlagen.

B alkan-Krregssich auIlatz.

Unverändert.

Oberste Heeresleitung

Der Kaiser ist mit dem Generalstabsches an die Oft front gegangen. Das klingt nicht etwa wie eine Fanfare denn wenn im Osten wreder ein großer Angriff geplant seil sollte, so würde man chn sicherlich überrasch-end führe; und durch eine Kaiserreise den Feind nicht etwa aus unse Vorhaben ausdrücklich Hinweisen. Aber die Reise des Kaiser sagt uns doch etwas. Nämlich, däß die Zeit der Hochspan nung aus den westlichen K-riegsfeldern wieder abgemilder erscheint. Der Feind wird die deutsche Front nicht durch brechen, das steht fest und das gehl mich ans dem zrwersicht Lichen Ton des neuesten deutschen Tagesberichtes hervor Bei den Engländern scheinen die Sonderreserven den eigentlichen Kampfraum der Offensive nicht mehr aus zureichen, um die entstandenen Lücken zu füllen und de, Sturm durchznsühren. Es hat sich herausgestellt, daß nute den 11 Divisionen, von denen Teile aus der Front vor Pozieres bis Guillemont am Samstag im Feuer' waren mehrere in aller Eile von andern Punkten der britischer Gesamtlrnie herangeholt worden sind. Immer wieder trit hervor, daß die englische Heeresleitung die Widcrstandskras unserer Truppen unterschätzt hat, die durch das siebentägig Massenfeuer der Artillerie so geschwächt sein sollten, daß de Gegner glaubte, sie überrennen zu können.

Aus einer solchen Kriegslage glaubt dieBoss. Ftg dre Forderung an die deutsche Regierung herleiten v können, sre möge innerhalb gewisser Grenzen die Erörterun der Krregszrele fortan gestatten. Eben hat der sozialdemo kratrsche Parteiausschuß über seine letzte Tagung einen Be richt herausgegeben, in dem auch die Friäensfrage ein Rolle spielt. Gegen acht Stimmen wurde zur Friedenssraa folgende Entschließung gefaßt:

Unter Ausrechterhaltung der von der Reichsiagssrcrktion un ^^dLrteiauÄÄuß ausgestellten Richtlinien sür den Friedens 'chlutz dt gegen die Forderung der Eroberungspotttiker. die de' Wider,tand der gegen Deutschland Krieg sülzenden Staaten noc mehr herausfordern und die Gefahr eines Krieges bis zur völtcgei Erschöpfung^ steigern, schärfster Protest einzulegen.

Mt L>oz.iaÜ>emVkratie hält an der prinzipielle: -r k ung all er An n c xionen sowie jeder politischen uit wirft chaMrchen Vergewaltigung eines Voltes von irgendeiner Seite denn diese würden nur weitere .Kriege in der Zukunft zur Folg haben. Die Sozialdemokratie erklärt, daß die Verteidigum unseres ^andes,die Sicherung seiner politischen Unversehrt heit und wirft chaftlr che n Enttoicklungssreil-eit das cinzia Kriegs ziel sem müsse.

... fordern die sozialistischen Parteien aller Länder au,

bes Friedens zu wirken, damit der fürchterlichen Menschenmorden endlich Einhalt getan wird."

Die Herren haben es sich mit ihren Wünschen leich gemacht: gerade diewirtschaftliche Entwickluugssreiheit Deutjchlands wird Forderungen stellen, die deii 'bisher, aei vrinzkpieNen Anschauungen der Sozialdemokratie entgegen laufeii. ^mTag" hat Pros. Hans Delbrück einen Aufsai erscheinen lassen, in dem der Gedanke ausgesprochen wird um die Anbahnung des Friedens zu erleichtern, sei es. zweck unserer Gegner vor den anderen durcl milde Bedingungen zu bevorzugen, und er schlägt vor, da, wir Frankreich und Englaiid ohne wesentliche Kosten durch kommen lassen sollten, da Frankreich sich hinreichend selbs geschwächt habe und gegen England die beste Garantie in dei Unterseebooten vorhanden sei. Man solle sich also vornehin Ah an den Osten halten, um dem Reiche die erforderlicher Entschädigungen zu verschaffen. Der Gedanke ist nicht neu

es hat seine zwei Seiten, auch eine schädliche, es auszip- sprechen, daß wir England und Frankreich ganz schonen wollten. Glücklicherweise darf dies nicht als die Absicht der deutschen Regierung angesprochen werden. Wir glauben in­dessen auch, daß es Zeit wäre, über unsere Hiele uns öffentlich etwas klarer zu werden und daß dieBoss. Ztg." mit ihrem Vorschläge nicht unrecht hat. Sie schreibt unter anderem; Wir müssen jetzt mehr noch als früher mit der Möglichkeit rechnen, daß bei unseren Feinden eine Stimmung entsteht, die den Znsannnenhang zwischen ihnen lockert und ihnen die Endlosigkeit und Aussichtslosigkeit weiteren Kämpfens vor Augen ftihrt. Dieser Ausblick wird für unsere Gegner um so entmutigender sein, je mehr sie sich davon überzeugen, daß die Mittelmächte entschlossen und fähig sind, weiter zu kämpfen, wenn es notwendig wäre. Und um so eher wird bei ihnen die Neigung aufkeimen, Friedensbedingnngen an­zunehmen, die Don uns verständig und Aug formuliert sind."

Zum Begriff der Annexionen hält dieVoss. Ztg." der Sozialdemokratie vor, daß er allmählich zu einem gefähr­lichen Schlagwort geworden sei:Wir können uns auch für die Zukunft nicht darauf verfassen, daß die Verwerflichkeit natioiialor Haßpolitik eingesehen lvird. Wir müssen uns auf alle Fälle gegen jede Wiederholung von Uebersällen schützen, und daher müssen Zvir es denjenigen, denen die Aufgabe des militärischen Schuhes unserer Unversehrtheit zuf'ällt, völlig überlassen, welche Grenzen sie äts Garantie für die Möglichkeit wirksamen Schutzes fordern. Wir sind überzeugt, daß auch die Sozialdemokratie dahingehende Forderungen, die iiach bedächtiger Erwägung von den Führern unseres Heeres und unserer Marine ausgestellt werden, nicht als Annexionen bezeichnen wird, denen inan sich prinzipiell widersetzeu kann."

Das Blatt stellt die Parole aus: Entweder Land oder Geld! Für unsere Schadenersatzansprüche hätten wir wert­vollen Psandbesitz rn den von uns besetzten feindlichen Län­dern. Zu dem Kapitel voil der wirtschaftlichen Entwicklungs­fähigkeit Deiitschlands hält dieVoss. Ztg." mit sehr wir- kungsvotlen Sätzen der Sozialdemokratie das Interesse ge­rade auch der Arbeiter vor:

Wenn keine Fabriken mehr gebaut und neu ausgerüstet, keine Kredite mehr gegeben werden können, so schwindet die deutsche Konkurrenzfähigkeit, und dann ftnden die deutscher Arbeiter keine Beschäftigung. Die Sozialpr.litik muß aushören, und wir müssen mit den Schrecken einer wirtschaftlichen Verwüstung rechnen. An einer vernünftigen Steuerpolitik in der Zukunft, die auch das Ka­pital schont, sind die deutschen Arbeiter genau so interessiert wie die deutschen Kapitalisten.

Man kann grundsätzlich Annexionen ablehnen und wird sie als äußerstes, wenn auch ungewolltes Mittel der Wirtschaft- Ti ch e n Sanierung doch annehmen müssen. Gerade dom Standpunkt der sozialdemokratischen Geschichtsauffassung wird inan den nnrtschastlichen Urgrund des Kampfes Englands gegen Deutsch­land nicht verkennen dürfen. Es kommt für uns vor allem daraus an, nach dem Kriege die Konkurrenzfähigkeit gerade England gegenüber ausrecht zu erhalten, und wir müssen daher alle Mittel auswenden. uni mit einer nwglichst geringen Schulden­last aus diesem Kriege hervorzugeben. Nicht sür die Eroberung fremder Länder will der Arbeiter in den Schützengräben sein Blut vergießen. Aber er wird sich dafür bedanken, einen Frieden zu schließen, der das deutsche Erwerbsleben in Fesseln schlägt und ihm zum Dank sür seine Zähigkeit und seine Tapferkeit die Ar­beitslosigkeit beschert.

Diese Gedanken haben bekanntlich einzelne Führer der Sozialdemokratie selbst offen ausgesprochen und als richtig hrngestellt. Das altePrinzip" von der Ablehnung aller Annexionen wird wohl nur pietätvoll als altes Erbstück der Partei vorläufig noch mitgesührt.

Der vsterreichisch-uttgarische Tagesbericht.

Wien, 24. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 24. Juli 1916.

Russischer Kriegsschauplatz.

Die Lage ist unverändert. Auf den Höben iwrdlich des Prislop-SattelS und bei Lobaczewka in W o l h n n i e n wur­den russische Angriffe abgeschlagen. In O st g a l i z i e n süd­lich des Dnjestr wurde das Annühern feindlicher Abtei­lungen durch Artilleriefener vereitelt. Nördlich des Dnjestr vollftibrtcn unsere Vortruppen mit Erfolg nächtliche Ueberfülle.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Gegen unsere Stellungen südlich des Val Sugana und jene im Raume von Paneveggio und Pellcgrino fetzte der Feind feine heftigen Angriffe ohne jeden Erfolg fort Zn den Morgenstunden gingen mehrere italienische Bataillone von E. Maora entlang des Grenztammes zweimal zum An­griff vor. Jedesmal mußte der Gegner unter den schwersten Verlusten zurnckflüchten. Im Gebiete des Rlonte Zebio schei­terten im Laufe des Vormittags vier Vorstöße. Nachmittags wiederholten die Italiener noch zweimal den Vorstoß gegen den Nordftügel unserer Front: sie nmrden wieder uiitcr den Nrößten Verlusten zurückgeschlagen. Auf den Höhen nördlich und südlich von Paneveggio wurden drei Angriffe abgemie- scn. Während der Nacht brachen noch je ein Angriff gegen Fcdaja und die Höhen südlich Pellegrüno im Feuer zu­sammen.

An der Kärntner und Jsonzoftont keine Ereignisse twn Betanq

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Nichts Neues.

Der Stellvertreter des Chefs des Generatstabs

v. Höfer, Fetdmarschallentnam.

EreignissezurSee. ^ - Ein Seeflugzeuggeschwader hat heute nacht die militäri­schen Objekte von San Giorgio die Nogara. GorgoMon- falcone sehr wirkungsvoll mit schweren, leichten und Brand­bomben belegt. Mehrere starke Brände wurden beobachtet. Trotz heftigster Beschießung kehrten alle Flugzeuge unver­sehrt zurück.

Flo ttenkommando.

Der Kaiser im Osten.

Berlin, 24. Juli. (WTB. Amtlich.) Der Kaiser hat sich vom westlichen aus den östlichen Kriegsschau­platz begeben. In seiner Begleitung befindet sich der Eber des Gencralstabes des Feldheeres.

Die parlamentarische Kontrolle in Frankreich.

Paris, 24. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Die Kammer besprach heute die Vorschläge über die parlamentarische Kon­trolle der Armee. Nach einer kurzen Rede Briands nahm die Kammer einen Vorschlag des Vorsitzenden des Heeres­ausschusses der Kammer an, alle Vorschläge diesem Aus­schuß zu überweisen.

Englands Kriegsausgaben.

London, 24. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. A s q n i t h legte eine Kreditforderung über 450 Millionen Pfund Sterling vor, womit die Kriegs­kredite seit dem Beginn des Krieges 2832 Millionen Pfund Sterling betragen. Die Erhöhung der täglichen Kriegskosten auf 0 0 50000 Pfund Sterling sei im wesentlichen aus die Ausgaben für Armee, Flotte und Munition zurückzuführen. Die Ausgaben für die Flotte hielten sich aus der früheren Höhe und eine beträchtliche Erhöhung sei in der nächsten Zukunft nicht zu erwarten. Die Ausgaben für die Armee hätten ihren Höhepunkt im No­vember 1915 erreicht, würden aber im Juli 1916 wohl noch höher steigen und diesen Stand in der nächsten Zukunft bei­behalten, wenn nicht eine große Veränderung in der Politik DoucjcKommen würde. Die Ausgaben für Munition hatten einen Höhcpurtft erreicht und würden vielleicht noch 'hoher steigen. Tie Darlehen an die Verbündeten und Dominions betrügen im täglichen Durchschnitt 132 000 Pfund Sterling und vom 1. April bis 22. Juli 157 Millionen Pfund Sterl Dev englische Bericht.

London, 23. Juli. (WTB.) Amtlich wird gemeldet: Be­richt des Generals Haig:

Die Schlacht slanrmtc heute längs der ganzen deutschen Front von Pozieres bis G u i l l e m v n t wieder auf urrd erreichte einen Grad äußerster Heftigkeit. In einem heftigen Gefecht kam es bei dem Dorfe Pozieres, wo die Deutschen mit vielen Maschinen- gewchreir verzweifelten Widerstand teilten. Es ist noch kein ent­scheidender > Erfolg gemeteet. Heute sriih eroberten wir ganz Longueval zurück, aber der Feind gewann den Nordwestteil des Dorfes abcnnals. In ähnlicher Weise wechselte der Dorffaum von Guillemoirt zweimal den Besitzer.

Der türkische Bericht.

Konstantinopel, 23. Juli. (WTB.) Bettcht des Hauv/-« guartiers:

An der Jrakfrvnt griff im Euphratabschnitt einer uitr* rer Mcmilore heftig zwei feindliche Mvniwre an und rief auf erne!^ eine Fcuersbrunst hervor. Unsere Freiwilligen gaben vom Uier aus Feuer und töteten einige Mpnn der Besatzung. Die seindlrck)en Monitarc mußten den Rückzug antreten. *

An der persischen Front im Abschnitt von .^ermanschap ist die Lage unverändert, llnsere Abteiluirgen und FreiwiUigen ver­trieben durch kraftvolle Angriffe russische Streitkräste in der Ge­gend von Bane gegen Osten. Unsere Trirpyen stießen 35 Kilometer östlich von Revanduz 8 Kilometer diesseits der Grenze auf russische Naästntten, nahmen sie unter ein heftiges Feuer und brachten ihnen ernstliche Verluste bei. Um die Flucht zu erleichtern, warf der Feind ans der Straße Bekleidungsstücke, Munition und andere Dinge fort.

Vom Kaukasus und den mlderen Fronten keine wichtige Meldung.

Der KreuzerM i d ill i" traf am 22. Juli südlich Seba st o - pol auf starke feindliche Seestteitkräftc. Da man derMidilli" den Weg abzuschneiden versuchte, nmßte sic sich vier Stunden lang aus einen K a nt v f gegen ein neues russisches Lrchip vom Tvp Kaiserin Marie" und vier Torpedobootszerstörer. ebensaUs neuer Bauart, einlassen. Trotz des Angriffs und trotzdem die feindlichen Schisse unaufhörlich Verstärkungen herbeiriefen, durchbrach die Midilli" dank der GeschicMchkeit ihres Führers die feind­liche Einkreisung und k e h r 1e unversehrt zurück, -lus Griechenland.

Bern, 24. Juli. (WTB.> DerTentps" betuchtet aus Athen: Der griechische Kriegs m i n i ft e r hat den Gene­ral Moschopulos ans Salonik nach Athen berufen, um mit ihm 5ie militärische Lage in Mazedonien zu beraten.

Der Seekrieg.

Die deutschen Handelsunterseeboote.

Berlin. 24. Juli. «Priv. Tel., DerBerliner Lokaianz" bringt eine bisher unbestäkigte Meldung der ..Basier O^rchttcisten" aus London, dcrzusolge ein zweites deutsches Handels- ll B o o r im Long Island Sund, o st l i ch v o n N e w B r» r k a n - g c k o m in c n sein soll. Das Unterseeboot sei im Dock van Bridge­port ^Eonncctieut) verankert.

Ferner läßt sich der'Berliner Lokalanz." arrs dem Haag to- riästen:D^ily Clwonicle" meldet aus New Port: am 20. Juli bei Tagesanbruch- war dieDeutschland" oenä^vunden. Bran konnte vom User nicht feststelten, oo lediglich die Bftrsten und das Periskop niedergeholl nmrden oder ob des U-Bvaft bereits a1>gegan« gen war. Man berichtet, daß dre Krregsictmfe der Entente 50 Meilen vor dem Hafen Netze auslegen.