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Ter Steh«rer Anzeiger
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Erstes Blatt 466. Jahrgang , Mittwoch, fy. Juli W6
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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Erfolgreiche U-Vootangrisse auf die englische Osttüste.
WTB.) GroheS dauptyuartier^ 18. Juli. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Auf dem nördlichen Teile der Front wurden an zahlreichen Stellen feindliche Patrouillen vor unseren Hindernissen angewiesen. Eine unserer Patrouillen nahm im englischen Graden östlich von VermclleS einen Offizier, viyr Unteroffiziere und elf Mann gefangen. Zu beiden Seiten der Somme benutzten unsere Gegner den Tag zu voller Vorbereitung. Starke Angriffe, die sich abends lind nachts gegen Poziercs und die Stellung östlich davon gegen Braches—Maisonette—Barleux und gegen Soyecourt richteten, wurden überall unter großer Einbuße des Feindes zum Scheitern gebracht.
Im Maasgebier zeitweise lebhafte Feuer- und kleinere HandgranateAkämpfe.
Deutlicher Krie-Sschauplatz.
Heeresgruppe deS Geueralfeldmarschalls von Hindenburg.
Die Russen setzen südlich und südöstlich von Riga ihre starken Angriffe fort, die vor unseren Stellungen blutig zusammenbrechen oder da. wo sie bis in unsere Graben gelangen, durch Gegenstöße zurückgeworfen werden.
Heeresgruppe deS Generalfeld marschalis Prinzen Leopold von Bayern.
Keine besonderen Ereignisse.
Heeresgruppe de SGcneralSvonLinsingen.
. Die Lage ist im allgemeinen unverändert. Russische Angriffe sind westlich und südwestlich von Luck glatt abgewiesen.
Armee des Generals Grafen von Bothmcl.
Abgesehen von kleineren Vorfeldkämpfen keine Ereignisse.
Balkan-Kriegsschauplatz.
Nichts Neues.
Oberste Heeresleitung.
Berlin, den 18. Juli. WTB. Amtlich.) Am 11. Juli hat eineSunsercrU-Bootedie Eisenwerke von S e a - ham an der englischen Osttüste beschossen. In der Zeit vom 10. bis 14. Juli sind an der englischen Osttüste durch unsere U-Boote sieben englische Fijch-ampfer und zwei Fischerfahrzeuge vernichtet worden.
lAlle englischen Fischersahrzeuge leisten, wie man weiß, Be- wackmngs- und Meldedienst für die englische Marine. gleichgültig, ob sie von der Admiralität gechartert sind oder nicht. D. Red.)
Berlin, den 18. Juli. (WTB. Amtlich.) Am 17. Juli griffen drei russische Flugzeuge auf einen Teil unsrer leichten Seestreitkräftc am Eingang zum Rigaischen Meerbusen an und warfen ohne Erfolg Bomben ab. ^urch unser Abwehrfeuer wurde ein Flugzeug abgeschos- s c n. die beiden anderen wurden vertrieben.
Was der Reichskanzler in fünfstündiger Sitzung mit den Vertretern der Parteien beraten und verhandelt hat, ist der Oeffentlichkert ein Geheimnis geblieben, und was einige Zeitungen darüber bringen, sind allgemeine Wendungen und Vermutungen. Die Tatsache, daß eine so eingehende Aussprache stattgefunden hat, ist erfreulich, denn es ist aus dre Dauer ein unmöglicher Zustand, daß in den großen Fragen der Kriegsziele klaffende Meinungsverschiedenheiteil zwischen der Regierung und einem Teil des Volkes bestehen. Durch Aufklärung und genaues Durcharbeiten aller Möglichkeiten müßte unseres Erachtens eine Einmütigkeit in der Richtung unseres Wollens erreicht werden können, denn die Einzelheiten des Erreichbaren stehen noch auf dem Blatte der Zukunft und unseres Kriegs g lückes geschrieben. Wollte Gott es konnte uns gelingen, Eiiglaud wirksam mit unseren ■an 1 kreffen, dann würde die Einigung der Geister in Deutschland aiißerordentlich erleichtert. Demi heute argwöhnen viele, daß man „oben" vielleicht den stärksten unsererGegner zu schonen gewillt sei, um zu Kompromissen shtt J9T* 1 An gelangen. Wenn es so oft ausgesprochen worden ist, daß es nt diesem Kriege um die Existenz der Nationen gehe, so klingt dies wohl stark und hart, aber es ist richtig wenn man unter „Existenz" die Fortführung und die Fortschritte der bisherigen Entwiekliingsmöglichkeiteii versteht Es ist klar, daß in unserem Verhältnis zu England nach dem Kriege eine umstürzendc Aenderung sich vollziehen müßte. Von seiner Gnade abhängig zu sein, oder die alten Gefahren der Einkreisung weiter bestehen zu lassen, das waren Bedingungen, die nur ein besiegtes Deutschland hinnehmen könnte. In einigen schwungvollen Aussätzen über „Ideal und Macht" vertritt H o u st o n S t e w a r t C h a m - berlarn m der „Tägl. Rundsch" diese Ueberzeuquug mit einer großen Wucht und unter vielerlei Gesichtspunkten llns interessiert es in diesen Aufsätzen immer wieder vor zuySwerse. wie ein Engländer, der das Ausland aus eigener Anschauung zur Genüge kennen gelernt hat, die
Unterschiede zwischen der englischen Weltherrschast und dem deutschen Weltberuf kennzeichnet:
Da gerade steckt der Stnerfte Widerspruch zwischen dem deutschen und den: englischen Ideal, der v-on hier aus sich bis in alle Aeste hinein verzweigt. Der Engländer will selber frei sein, alle anderen aber in Botmäßigkeit halten — was er sich mit dem Bor wand plausibel inacht, er wolle ihr Bestes, — ein Argument, das wiederum auf der Verachtung alles Nichtenglischen sich gründet. Der Deutsche dagegen — bei seiner ungleich tieferen Begabung versteht, daß das unmöglich ist: wer andere knechtet, ist selber uitfrci_— unfrei wie Despoten es von jeher waren. Wer wirklich frei ist, jdKitft Freiheit. Auch hier möge Treitschkc für mich reden: „Die Strahlen des göttlichen Lichts erscheinen nur unendlich gebrock-en in beit einzelnen Völkern; jedes zeigt ein anderes Bild und einen andcreii Gedanken der Gottheit". Andere unterjochen ist ganz und gar undeutsch: deutsch dagegcii,
ihnen den Weg zur Entwickelung zu weisen — wogegen der Enal ander bekanntlich dieses grundsätzlich vorhin-
hindere i^nbieu, Irland Asm.) Daher kommt es nun, daß, ic weiter das großbritannische Reich sich ansbreitet, um so leerer und langweiliger die Welt wird. So kommt es z. B. immer wehr an den Tag, wie interessant die Urbevölkerung Lürstraliens war: an den kümmerlichen Resten der Ab geschlachteten studieren Gelehrte viele Jahre und ermessen noch immer nicht die Tiefe dieses primitiven aber reichen Seelenlebens, den Ausbau dieser unglaublich verwickelten sozialen Organisation — wahrscheinlich der letzte Ueberrest einer unlergegangeneii Kultur: England hat das olles zerstört, und jetzt bewohnen fünf Millionen Kommis das Land — ohne, irgendiuelche Bildung weiter als doppelte Buchführung. ohne Wissenschaft, ohne Kunst, ohne nährende Vergangen- heit uiid ohne hinanweise'.ide Zukunft, und näseln ein unerträglich verkommenes Englisch. Daß die Welt wieder voll werde, farbig, vielzungig, erlöst aus dem britischen Einerlei: das ist das deutsche Ideal!
Dessen dürfen wir gewiß sein: es bedarf'noch eines großen Uird schwierigen Kampfes, bis die Ziele von uns erreicht werden können, di? hier angedeuret sind. Und darum darf es kein Zaudern geben. Sind wir in der Lage, und geben unsere Waffen uns die Mittel, England von seinem Weitherrscherthrorte Herabzustürzen, so darf cs fortan zwi scheu unserer Regierung und den vaterländischen Parteien feilten Zwiespalt mehr geben. Möge die Ausknirst des Herrn v. Beth-mann Hollweg in den geheimen Sitzungen klar und entschlossen gelautet haben! Ehamöerlain erinnert an ein ggltes Wort Treitschkes: „Airschmieyen an Englaiid wäre Todsünde." In der Stunde, da wir die frohe Nachricht vernahmen, daß unsere U-Boote die englische Küste angegriffen haben, daß überhaupt diese deutsche Waffe in der letzten Zeit wieder große Erfolge aufzuweisen hat, wirk: es wirklich ermunternd und Lnfeuernd, wenn Ehamberlani ferner schreibt:
Häufig wird — auch in Deutschland — behauptet. Deutschland sei zwar berechtigt, „seinen Platz an der Sonne" zu fordern und, nötigenfalls zu erstreit^:, nicht aber könne Deutschland je daran denken, der gvoßbritamriscben Weltmacht als Rivalin entgegen- zutrcten: vielmehr müsse es sich mit der zweiten Stelle begnügen. Meiner Meinung nach unrt> hiermit* alles preisgegeben: handelt es sich dock) letzten Endes um eine Seelensrage, um ein Ideal, ja, um ein Menschheitsideal. Tie Politik kann Kompromisse schließen, das Gewissen nicht. In dem Vorgefühl dieses Widerstreits nannte Treitschkc „das Anschmicgen" Deutschlaiids au England „c i u c Todsü nde". Es ist viel besser, man spricht cs offen aus: Deutschland muß die erste Macht der Welt werden. Deutschland kann die erste Macht der Welt werden, und Deutschland wird — wenn es nur will — die erste Mackst der Welt werden Gerade weil es nickt am WAterobermigen ausgeht, darum lutrb seine Macht — wie seine Industrie — ins Unermeßliche steigeli. Die Waffengewalt bildet nur das Rückgrat: Deutschland hat aber noch ganz andere Mittel, durch Geisteskraft, Fleiß, Organisation, Treue, durch guten Willen, Einsicht, Liebe, Macht zu erlangen. Es ist dazu verpflichtet. Nicht verpflichtet, damit es mehr Maschinen und mehr Farbstoffe als andere absetze, größere Passagierdampfschifsc als sie baue usw., das alles gehört nebst Land und Wasserheer zur Lebensbc hauptung und gleicht dem, was die Nahrung dem Körper zuführt —, sondern verpflichtet, weil Mi der Kräftigung dessen, was wir das Deutschtum irennett — sagen >oir der deutschen Seele, des deutschen Ideals —, unendlich viel gelegeii ist, und zwar darum ge legen, weil einzig aus diesem Wege sich die MöqlicWejit zeigt, di^ arme, ersumpfende, vom entarteten Angclsachs'mtum diesseits und- jenseits der Ozeane schmählich verratene Menschheit allmählich auf em etwas höheres Niveau zu heben. Schon um der Verbreitung dep Sprache willen — dev unentbclwlichen Trägerin der deutschen Kultur — muß Deutschland die führende Weltmacht werden. Es muß dahinkommen, daß aus der gesamten Erdoberfläche kein Mensch sür gebildet gelten kann, der die deutsche Sprache iridt gut versteht^ Schon honte i,t cs Tatfach?, daß, wer deutsches Dichten, Denken schäften ,ncht kennt, der höchsten Kultur entbehrt. Mcht allein an mir telber, auch vielfach mr anderen habe ich es erlebt, welche seelische Umwandlung durch die Offenbarung der deutschen Seela stattftndet, vermittelt — wie dies einzig möglich ist - durch die Erwerbung der deutschen Sprache. Das ist zum großen Teil aber eine Machtsrage.
Der öslerreechisch-nngarische Tagesbericht.
Wien, 18. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 18. Juli 1916.
Russischer Kriegsschauplatz.
In der Bukowina und im Raume nördlich des Prislop-SattelS verlief der gestrige Tag ohne nennenswerte Begebenheit. Bei Zabie und Tatarow drückten die Russen unsere vorgeschobenen Posten zurück. Angriffe auf unsere Hauptstellung scheiterten unter großen Feindverlusten. Auch luirdlich von Radzivil low und südwestlich von L u ck wurden feindliche Vorstöße abgeschlagen.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Im Ortler-Gebiet wurde ein feindlicher Angriff auf das Thnrwieser Joch abgewiesen. Die Stadt R i va, unsere Front zwischen dem Borcola-Patz und dem Astach-Tal sowie einzelne Abschnitte in den Dolomiten standen unter lebhafterem Artilleriefeuer. An der '.Ka rntner-Fro nl dauern die Geschützkämpfe im Fella- und Raibler-Abschnitt fort. Auch Malborgeth wurde nachts von der italienischen Artillerie beschossen. Im Fratten-Graben (nordwestlich von Pontebba) war abends starker Gefechtslärm hörbar. Von unserer Seite befanden sich dort keine Truppen im Kampf.
An der Iso nzo front entwickelte die feindliche Artillerie namentlich gegen den Görzer Brückenkopf eine regere Tätigkeit.
S ü d ö st liche r Kriegsschauplatz
Nichts Neues.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarfchalleutnant.
*
Der englische Bericht.
London, 17. Juli (WTB.) Heeresbericht vom 17. Jicki. Unaufhörlicher Regen und dichter Nebel hinderten wieder die Gefechtstätigkeit. Es ist nichts Wichtiges von heute zu melden. .Infolge örtlicher Gefechte stieg die Zahl der Gefangenen und erreichte bisher die Höhe von 189 Offizieren und 10 779 Mann. An Geschützen wurden genommen einschließlich 17 schwerer: 37 Feldgeschütze und viele andere, die noch nicht gezählt wurden. Unter den schweren Geschützen befinden sich 5 achtzöllige und drei fechszöllige Haubitzen, ivivic -1 sechszöllige und 5 aridere schwere Geschütze. Außerdem wurden noch 30 Grabennrörscr '.md 66 Malst in engewehre, sonne viele Tausende Ladungen von Geschützmnm- tion erbeutet. Außerdem ließ der Feind viele Geschütze zerschrt zurück.
London, 17. Juli (WTB.) Voller Wortlaut von General .v a i g s Abendbericht: Von unseren Truppen sind weitere bedeutende Erfolge errungen worden. Nordrvestlich non dem Gehölz von B a z e n t i n -1e - P e t i t stürmte)! wir die .zweite deutsche Lmie und nahmen Stellungen in einer Llusdehnung von 1500 Pards. Die große Zahl der toten Deutschen in diesen) Abschnitt beweist die sehr schweren Verluste, die der Feind erlittM hat, seitdem inner Vormanch begann. Oestlich von Longaevali erweiterten nur noch die Bresche in der zweiten deutschen Linie durch die Einnahme der stark geschlitzten Stellung der Waterlo-o- norm. An unserer linken Flanke nahmen wir in Ovillers-- l a-B o i s seile, lwo seit dem 7 Juli andauernd Nahkämpfe ttattwndcn, die übrig gebliebenen Bollwerke des Feindes mit zwei Omzieren und 124 Mann der Garde, die die Ueberbleibset der tapferen Besatzung bildeten. Das ganze Dorf ist jetzt in unseren! Landen.
Petersburg, 18. Juli. (WTB.) Amtlicher Bericht vor 17. Julr nachmittags.
. Westfront: Wolhynien: In der Gegend östlich uir mboUltd) des svleckens Snüniuchy brachen die tapferen Truppe! des Generals Sacharow den Widerstand des Feindes In dem Ge (echt beim Dorf Puswmyty, 10 Kilometer südöstlich von Swinruch inamten wir mehr als tausend deutsche .und österreichische Soldatei zu Gefangenen und eroberten drei leichte und zwei schwere Geschütze sowie Maschinengewehre und außerdein zahlreiche andere Beute In diesen Käinpsen wurde der laviere 0>eneral Waldirmr Dra gonnrow burcf) einen Schrapnellsplitter am Bein verrvundet Ir der Gegend der unteren Lipa schreitet rmser Angriff erfolgreiä fort Der tvemb leistet hier I>efiigen Widerstand. In den Kämpfer m dreier Gegend machten unsere Truppen 226 Offiziere, 587‘ Soldaten zu (gefangenen und erbeuteten 24 Geschütze, darunte: 12 schwere, 14 Maschinengewehre und einige tausend Gewehr, und anderes Material. Außerdem machten wir hier noch 51 Oift ziere und 2165 Soldaten zu Gefangenen. Die Gesamtsumme bei m den Gefechten in Wolhynien am 16. Juli gemachten Gr wngenen ist auf etwa 317 Offiziere. 12 637 Soldaten gestiegen Die Beute erhöhte sich auf 30 Geschütze, darunter 17 schwer. 10-Zentimeter-Kalibcr sowie sechs- und neunzöllige. eine groß. Anzahl Maschinengeirchre und eine Menge anderer Bertte. Ir Richtung Kirlibabn, an der transs» Iva irischen Grenze besetzte, uilierc Lruppen, eine Reihe neun- Höhen. In der Gegend vor Riga fanden auf beiden Seiten Gefechte statt, die für uns günstft verliefen. Wir eroberten feindliche Gräben und machten Gefangene
Kau k a s u s: Die Offensive des recksten Flügels der- Kaukasus. Armee nt m Entwickelung. Die Kuban Kosaken, die der Kolonne d^ Generals Gornistajcw angeboren, batten am 16. Juni (9) einen bedeutenden Erfolg. Die Türken verließen in aller Elle Baibutt und setzten den Ort in Brand.
Petersburg, 18. Juli. (WTB.. Amtlicher Bericht vom 1/. Julr abends:
Westfront: Ein Zeppelin überflog Riga und warf ans vencknedene Stadtteile dreizehn Bornben.
In Wolhynien drängen auf dem linken Ufer der unteren Lwa umere Truppen den ^ernd lveiter zurück. Die Gefanqenenzabl wachst noch unimer.
Bukowina: südwestlich von ttinu>clu»tg stteßen Abteilungen umerer Kavallene auf der Chaussee »irlibada—MarmaroS-Snqet vor.
Konstantinopel, 17. Juli. (WTB.) Das Hauptguartr teilt nnt:
Bon der I r a k f r o n 1 und aus P e r s i e n liegt keine NacI rrcht von Bedeutung vor.
Im Kaukasus ist die Lage des rechter: und linken Flüae unverändert. Südlich r?n 7 ' choru k ün Abschnitt des Kentrun verloren die Angriffe der Russen, die gewaltige Verluste iniol. unfti-er kräftigen Gegenstöße erlitten, in beit letzten Tagen iw Heftigkeit. Am 16. ^ul: warscn zwei feindliche Flieger 10 Brani


