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166. Zahrgang
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BTontag, 17. Zllli m
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
R«iütio,.Ä»r»ck kbc veriag Her SrLHI'schrn Univ.-Vuch und Steinüruckelei«. Lange. SchrifkleitMg. SeschäftriteN« »nd Srmierei - Schniftr. r. &Ät»S
V e 4 n qsa r e i - . mKnatl. 90 Df., viertel- jährl. Mk. 2.65. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.: durch die Post Mt. 2.45 viertel- jährl. ausfchl. Bestellg. Zeilenvrers: lokallvBf., ansio. 20 Pf. — Haupt- ichristlerter: 2lug. Goetz. Beramwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goey für Stadt und Land Vermischtes und Ge richtssaal: Fr.R.Zenz
Nene Angriffe der Engländer, Franzosen und Russen abgeschlagen
(WDB.) Großes Hauptquartier. 15 Juli. (Amtlich.)
. r Kriegss^ÄUplap.
Dre w*Z} der ersten blutigen Abweisung fortgesetzten Luglchhrrt Angriffe nördlich der Somme haben zu schweren Kämpfen geführt. Zwischen P o z i e r e s und L o n a u c = val gelang cs dem Gegner mit hier massierten Kräften trotz stärkster Verluste in unsere Linien cinzudringen und zunächst Boden zu - gewinnen, sowie sich im Tr6nes-W äldch e n festzusetzen. Der Stotz ist aufgefangen. Der Kampf wird lseute fortgesetzt.
Südlich der Somme keine Jnfanterietätigkeit.
Don der übrigen Front sind, abgesehen von ergebuis- loien Nnrernchmungetl kleiuercr englischer Abteilungen süd ssttich von Arrvrntiöres, in der Gegend von Angres. Neuville und nordöstlich von Arras, kerne Greiqnrffe von Bedeutung zu berichten.
O e st l i ch e r Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls wo n Hindcnburg
Lsfftsche Abteilungen, die bei Lennewaden (nord- wrstlich von-Friedrichstadt) die Düna zu überschreiten versuchten. wurden adgewiescn.
Auf die mit starkem Verkehr belegten Bahuichfe an der Strecke Smorgon—Mowdeczno wurden zahlreiche Bomben
abgeworfen.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
In Gegend von Skrobowa wurden Teile der vom Gegner seit seinem ersten Anlauf am Morgen des st. Juli iwch gehaltenen Stellen der ersten Verteidigungslinie im Angriff zurückgewonnen und hierbei elf Offiziere, über fünf zehnhundert Nkann gefangen genommen.
Heeresgruppe des Generals von Linsin gen.
Die Lage ist unverändert. Gegen Truppentransportverkehr auf dem Bahnhofe Kiwerpy (nordöstlich von Lust) erzielten unsere Flugzeuggeschwader gute Treftergedniste. Armee des Generals Grafen von Bothmer.
Keine wesentlichen Ereignisse.
Balkan-Kriegs sch-au platz.
Eine feindliche Abteilung, die einen vorgeschobenen vul- garlschen Posten südwestlich von G s e v g j e l i angriff. wurde abgewiesen. Durch Feuer auf Gülemenli (nordöstlich des Toiran-Sees) wurden sieben griechische Einwohner, darunter vier Kinder, getötet.
Oberste Heeresleitung
(BTB.) Grsst^s Hauptquartirr, 16. Juli. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz
Beiderseits der Somme starke Artillerietätigkeit. Im Laufe des Nachmittags brachen vier starke englische Angriffe im Abschnitte Ovillers-Bazentin-Le-Pent vor unseren Linien ebenso r est l o s z u s am m e n . wie am Vormittag ein östlich von B-azentin angesetzter Angriff
Südlich der Somme entivann sich abends ein lebhaftes (Gefecht bei und südlich von Bi ach es. Ein Teil des Dorfes ist wieder von uns besetzt. Es wurden über hundert Gefangene gemacht. Französische Angriffe wurden bei Bartenr. sowie in Gegend von Estrees und westlich davon, dieser bereits im Sperrfeuer, unter großen feindlichen Verlusten ab- gewiesen.
Oestlich der Maas setzten die Franzosen nachmittags starke Kräfte gegen die Höhe Kalte Erde und Fleury an. Sie hatten k e i n e E r f o l g e. Bei ihrem abends wiederholten Anlauf drangen sic südwestlich des Werkes Thiau mo n t in kleine Teile unserer vordersten Linien ein. um die iwch gekämpft wird.
Auf der übrigen Front wurden feindliche Patrouillen unternehmnngcn. nördlich von Ouichcs-Eraonelle auch der Angriff größerer Abteilungen, abgeschlagen.
Nördlich von Ehilly brachte eine deutsche Patrouille vicrundzwanzig Franzosen unbein Maschinengewehr ein.
*
Westlich von Loos wurde ein feindliches Flugzeug durch Infanterie abgcschost'en. ES stürzte in unser Hindernis ab. Ein durch Abwehrfeuer beschädigter Doppeldecker ftel bei NeSle in unsere Hand.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe des Ge neralfeldmarschalls von H i n d e n b u r g.
Keine besonderen Ereignisse.
Heeresgruppe des Ge neralfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
Ülussische Gegenangriffe gegen die von uns wieder- gewonnenen Linien in Gegend von Skrobowa blieben ergebnislos. Sechs Offiziere, einhundertvierzehn Mann steten in unsere Hand.
Heeresgruppe de^ Generals von Li Ufingen
Südwestlich von Luck sind deutsche Truppen im Gegenstoß gegen angreifende russische Kräfte.
Bei der
Armee d e s G e n e r a l s G r a f e n von Bothmer ist die Lage unverändert.
B a l ka n - K r i e g ss ch a u pl a tz.
Nichts Neues.
Oberste Heeresleitung.
* * *
Herr Poincars hat zum französischen Nationalfesttag ferne Kricqszrele und Friedensbedingungen in die Welt ge- ru-en. uno da Verdun noch nicht gefallen ist, durfte er es
noch einmal in stolzer Sprache tun. „Je mehr wir die schrecken des Krieges Erleben, desto mehr müssen wir mit Terdenschaft daran arbeiten, ferne Wiederkehr zu verhindern, desto mehr müssen wir wünschen und wollen, daß der Friede uns NNt völliger Wiederherstellung der gestern oder vor stb Zähren geraubten Provinzen die Wiederherstellung der 0 - ll 3'^ankrerchs oder feiner Verbündeten verletzten ''rechte bringe, sowie die iwtwendigen Bürgschaften für eine endgültige Bewahrung unserer nationalen Unabhängrgkeit." -S ijt bemerkenswert, daß der Präsident angesichts der üzvhen ..Generaloffensive" gegen die Zentrulmächte den l.LUiid Nicht so voll genommen hol, wie man cs bei feinem bekannten Wesen hätte erwarten können. Er sprach nicht vom grotzeii Lieg der Engländer und Franzosen und malte auch ^T ÜU JJ! Ulcht wieder aus, daß demnächst die Berbüiideten Arni in Arm unter den Linden spazieren gehen würden. Er Venvres sogar nachdrücklicher aus die Meeres-- als auf die ^audkriegslarre und will die geographische Lage der Schützengraben nicht als ausschlaggebend betrachtet wissen. Wir Rutsche und unsere Bundesgenossen sollten, so erklärt er un *'Jr. ltt ^ clt ' wir die Entente nid)t aus die Knie zwingen konnten. Wenn er in solcher Bescheidenheit auch seine .üriegsziele festgesetzt hätte, könnte man sich's am Ende noch gesauen lassen, obgleich ja unser Reichskanzler deutlich genug eruart hat, daß u n s e r e Bedingungen sich in erster Linie doch nach der Lage der Schützengräben richten müssen.
Herr Poincarö bat uns nichts neues gesagt. Aber die Erörterung der Kriegsziele hat sich in den'letzten Tagen auch iiuierhalb des Deutschen Reiches ivieder erweitert In der „Lägl. Rund'ch." reitet der Abg. Paul Fuhrmann eine neue Attacke für die bekannten Kriegsziele der Wirtschaftsver banoc, während der freikonservativc Abg. Frhr. v. Zedlitz und loeunrch in der letzten Nummer des „Dag" um eine Ber nuttiung zwischen bestehenden Gegensätzen sich bemüht. Herr v. Zedlitz meint, und inan kann ihm dabei nur lebhaft zustim men, vom vaterländischen Standpunkte könne man die Er rmchung dieser Kriegsziele der großen Wirtschaftsverbände nur nnt den Hertzesten Wünschen begleiten. Dazu würde, so fMsvr er fort, freilich eine so vollständige Niederwerfung unserer Gegiier gehören, daß wir die Friedensbedmqunqen glatt diktieren tonnten.
, Hier aber erhellt die schwach? Seite jener Kricgsziele. (Aanz ocheriach.. von dem Gedanken des Erreich niswerten vernachtässioen ne, allzu,ehr die Gesrchtsvmikte des Erreichbaren. Wie wenig die Knegsiage, die der Reick>?kanzler mit Recht als maßgebend für me N'Nedensbedingnngen bezeichnet hat. von dieser 'Seite voll berumM:igt nt. geht aus der Tatsache hervor, daß, soviel bekannt, wne Sknegszcele an leitender Sielte mitgeteilt n'urden, als die .Kuiien crus der Höhe der Karpathen standen und ihr Einbruch m Ungarn drohte, unsere Heere im Westen aus bekannten Gründen zmik Sttllstehen verutteitt ivareii und inarr mit dcni Eintritt Stauens in den Krieg rechnen mußte. Datz bei dieser Sachlage der Zcnchsranzlcr sich mit icnen Kriegszielen nicht identifizieren konnte, wird oer an befangener Beurteilung nicht zu verkcn neii sein
Der Reichskanzler hat bekanntlich Führer der Fraktionen erneut zu sich berufen, vernrutlich um mit ihnen dre oUgemerne Lage zu besprechen, und wenn man sich davon, eine Klärung der Absichren unserer Reichsleitung und eine Beseitigung der bisherigen Verstimmungen versprechen tonnte, so lvärc dies hoch-erfreulich. E s i ft eine N o t w e n o i t, da ß in diese n F r a g e lt et w a s q e s chieht. Es bestehen zwei veffchiedene Verbände im Volke dre sich die Vorbereitung der Kriegsziele zur Ausgabe gesetzt haben, und rvenn nicht eitle klare Grundlage für ihre Ar beiten geschaffen svird, so drohen uns Gefahren Die beste Grundlage für die Aufstellung von Zielen bietet, darin hat Frhr. v Zedlitz gaitz recht, eine sichere Kriegslage Nun ist es heute aber, bei allenr Optimismus, den man hegen darf, noch ilicht ausgemacht, wie groß unser Sieg über die Feinde sein wird. Frhr. v. Zedlitz ist vorftchtig in der Beurteilung dieser Frage, und er meint, wir könnten am Ende nicht nur einfach diktieren, sondern wir müßten auch verhandeln. Von diesem Gesichtspunkte heraus stellt erden Wunsch auf, die Wrrtschaftsverbände möchten ihre bekannten Leitsätze revidieren:
Kne^ziele, »velck>e m d-Heftr keine feste Stütze fänden und die Grenzen des fermeßbaren überschritten, sind, wenn dahinter eine solche Fülle völkischer Kirnst steht, >m-e sie die Wirttchaftsverbände repräsentieren, geeignet, nach zwei Richttmgen schädlich zu wirken . üß*' 1 i>cn Drahtziehern des Vierverbandes Mittel in die Hand die Kriegsüist der Völker immer wieder austupeitschen. und wirken daher, ioemr auch liicht entfernt so stark, aber doch in derselben Rich- tuirg wie das Friedensgelmimncr der Männer der soziald-mokrati- scheil Arbeitsgemeinsc!,ast. Wer sich ans solche Kriegsziele verbissen hat, wird ferner selbst .günstigen Friedensbedingungen mir Unzufriedenheit gegen überst eben.
Es verdient bei dieser Sachlage sicher ernste EttoügiUig, ob me irirtschastlichen Verbände es nicht für ihre vaterländische Pflicht erachten sollten, jetzt in eine sorgsame Nachprüfung ihrrr Ziele unter dem Gesichtspunkte -einKulveten, ob diese noch der Kriegslage entsprechen und sich in. den Grenzen des Erveickubavai halten. Ergibt sich, ivas kaum zu bezweifeln ist, dabei, daß jaio Voraussetzung nicht mehr zntrifft, so würde'die EmfchvcmÄmg dieser Kriegszicbe auf das erreichbare MÜH die unabweisbare .Konsequenz sein. Von
..... V . .. n- L-iv JWIll-LMUrilT» HUI. Ovn
einer schären NaäwrüftUlg ihrer KnegSziel-e habeii die Wirtschnfts-- verbänide abt'r zweifellos auch eine nicht lUlbeträchlliäx' Förderung, ihrer eigenen St-ellnirg zu erwarten. Die Bedenken,- »ueldu k bisher einer engen Fühluirgnahme mit ilmen in Saä>en der Friedens- bedingen gen eittgegvnstairden. tverde». alsdann hinfällig geworden fein, und es wird so die Aahli frei für eine frnästbare Mitwirkung der Wrrtschastsverb'ände bei der Vorbereitung der Fricdensbedm- gnngen.
Auch wir glauben, daß man es unterlassen sollte, mit dem Reiclsskcnizler darüber zu hadern, wenn er sich weigert, ganz bestimmte, weitgehende Ziele sich öffentlich cnd- gültig zu eigen zu mau-en. ALan muß damit zufrieden sein, wenn er sich zu dem Grundsätze bekennt, so viel zu nehmen,
als er auf Grund der Kriegslage und der Möglichkeit, diese zu verbessern oder zu verschlechtern, erreichen kcnru. In dieser Beziehung wünschen wir vonr Kanzler Wahrheit. Die Wirtschastsverbände und alle diejenigen, die einen machwollen Frieden wünschen, sollten, ohne Angriffe irutz- los fortzusetzen und ohne ein völl-/i abgeschlossenes Pro- gramm unbedingter Forderungen nritzubvingen, nochmals in Beratungen mit der verantwortlichen Reichsftelle ein- rreten. Den Willear, viel zu erreichen und den Mut, kraftvoll durchzuhalten, wird man dabei am besten fördern können. *
* * *
Tie österreichisch-ungarischen Tagesberichte.
Wien. 15. Juli. (WDB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 15. Juli 1916.
^ R u f s i s ch c r K r i c g s f ch a u p! a tz.
Südwestlich von Moldawa wurden russische Abteilungen, die sich gegen unsere Stellungen vorwagren, zersprengt.
Bei Jablonica, südöstlich von Zabie, brachten wir in erfolgreichen Streifungen 299 Gefangene ein.
Bei Delatyn erhöhte Gefechtstätigkeit. Feindliche Vortruppen, dre in die Stadt eingedrungen waren, wurdet an den Sstdrand zurückgeworfen. Ein von den Russen nifc*- ranttidi von Delatyn versuchter Angriff brach in unserem Feuer zusammen. Sonst im Nordosten nichts Neues.
Z t a l i e n i s ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz.
Der gestrige Tag verlief auch au der Front zwischen B re nta uud Etsch viel ruhiger. Im allgemeinen üe- cyrankte sich die Kampftätigkeit auf Geschüyfeuer. Verein 'tH: Vorstöße des Feindes gegen unsere Stellungen nördlich des Pofina-Tales und ein größerer Angriff gegen den Bor eola-Paß wurden abgewiesen.
S « d ö st l i ch e r Kriegsschauplatz.
Unverändert.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r. Fcldmarschalleutnant.
Wien. 16. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Amtftch wird verlautbart: 16. Juli 1916.
Russischer Kriegsschauplatz.
In der Bukowina griff der Feind gestern mrsere Stellungen aur der Höhe Caput und beim Gestüt Luczimr neuerdings an^ Er wurde im Handgemenge geworfen. Die Zahl der bei Jablonica cingebrachten Gefangenen hat sich aus 3 Offtziere. 316 Mann erhöht.
■ ^ t10n ddowo-Poczajew scheiterte ein
nächtlicher Vorstoß der Russen gegen unsere Vorposten.
Südwestlich von Luck sind wieder stärkere Kämpfe im Gange.
Westlich von To rezy u schlugen unsere Truppen einen nach heftiger Artillerievorbereitung geführten russischen Angriff zurück.
. Italienischer Kriegsschauplatz Aus unseren Stellungen im Raume des Boreola- Passes lag andauernd schweres Artilleriefcuer. Feindliche Zlieger belegten Bielgereuth erfolglos mit Bomben. Im Gebiete von Tofana brachen wiederholte Angriffe der Italiener zusammen.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
An der unteren Vojusa Artilleriekämpfe und G-- Planke!.
Ter Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarschalleutnant.
Der englische Bericht.
London, 14. Juli. (WTBtt Meldung des Reuttrscb<m Bureaus. General Hary telegravbicrt: Heute früh bei Tages- anbrucki grrss ich das zweite Berteidrgnngssustem des Feindes an Uniere^Truppen brachen an der Front non t Merlen in die sernv- lichen L>deltnngen ein und ewberteir met/rerc stark befestigte Punkte Dre schweren Kämpfe dauern fort.
London, 15. Juli. (WTB.) Ergänzender amtlicher Bericht
vom 14. Jnlr.
Die Zeit vom 11. bis 12. Juli wur-de. bauptsächlütz dazu benutzt dre ungeheuer starken pveiten Stellungen des Feindes zu beschießen oder sonstige Vorbereitungen für ein weiteres Vordem gen vorzu nehmen. Der Stur man grrss begann beute früb 3 UTr r° Minuten nach einer beftrgen Beschießung der überfluteten tenrdlichen Stellungen aut der ganzen Anqrisfssront Wir machten mele Gesaugem'. Im Wald von Trones entsetzt«! wir «neu Leit des Rottal-West Kent -Regimentes, der wälTrend des lüngsten Gefechts von den anderen britrschen Trnvpen getrennt wurde, und von den deutschen umzingelt, tapfer 48 Stund«r im nördlichen ^eil des Waldes anshrelt. Das ganze Dort Bazentrn-le-Petir blrek nr unserer Hand, nachdem die Deutschen aus ihm im Lause de^ Naä/nrrltagS biuausgeworfen ivvrden waren.
London, 1.>. Juli. (WTB. Meldung des Ranterschen Bureaus. Amtlicher Berrcht ans dem britischen .Hauptquartier:
- ^ britischen Front rieht alles glatt Vvnstattar. An ein«
stelle drängten nur den Feind nach seinem dritten BerteidigungH. lystem zurück, das mehr als vrer- Meilen hinter der ursprünglichen ersten rmksgrabenlrnw bei Frieoutt und Manretz liegt. Während der letzten 24 S dm den macksten nur mehr «rls 2000 Geiangeae, tvorundcrsrch ein Regimeittskommandenr der dritten ÖürrixüKvrsion befand. Dü' Zahl der' seit Beginn der Sckstactu genraclsten Gesäuge- neu rst jetzt aus über i0 00() gestiegen. Gi eße Mengen Kriegs^ material srnd in unsere Hände gefallen.
- 0 udo n . 16. Juli. WTB Britischer Bericht vom 15. Juli. 10.50. Uhr abends: '
Tn- deftige, den ge.n n Tag über anhaltende Kampf ber Po z re r e s und Guillenurnt rm Abschnitte ber deutschen unaien Lrme siihtt' zu werteren ivrchttgen brrttsrhsr Erfolgen Dre'Bttttn


