Ausgabe 
27.6.1916 Zweites Blatt
Seite
2
 
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Lona

Barielana

Bartelaoa

Lichtspielhaus

Donnerstag, den 29. Juni 1916:

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Einmaliges Auftreten von*Willi Ricck, Rezitator: I*ola Raven, Cabaret-Diva; jüctha Werner, Typendarsteilerin.

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Vorverkauf findet Mittwoch, den 28. und Donners­tug, den 29. Juni, von 11 bis 1 TJhr vormittags an der Kasse statt. Preise der Plätze: III. PI. 50 Pfg., II. Platz 08 Pfg., I. Platz 90 Pfg., Loge Mk. 1.50.

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_ Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A. wurde heute bezüglich der Fsrnia Ludwig Bratfijch, Gießen, ein­getragen: Die Prokura der Ludwig Bratfisch Ehe- rau zu Gießen ist erloschen. 4661B

Gießen, den 21. Juni 1916.

Großh er^ogliches Amtsgericht. _

B ekantttnl a ch ung.

In unser Handelsregister Abt. A. wurde fjeute bezüglich der Firma Julius Nattmarm, Gießen, eingetragen: Die dem Christian Julius Nattmann in ' Gießen erteilte Prokura ist erloschen. Der Julius Nattmaun Ehesrau Marie geb. Klose in Gießen ist Prokura erteilt. 4662B

Gießen, den 21. Juni 1916.

Gr oßherzogliches Amtsgericht. _

Bekanntmachung.

Bon der gestrigen Mitgliederversammlung be­willigte Belohnungen können von den augemeldeteu und hierzu berechtigten Dienstboten bei unserer Kasse in den nächsten Tagen in Empfang genommen werden. 4698D

Gießen, den 24. Juni 1916,

Bezirksspavkasse Gießen:

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Die Sluszablung der Familienunterstübungeu an die Angehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen für 1.15. Juli bezw. für Juni findet statt:

a) Reichsuntcrstützung.

An diejenigen, deren Namen beginnen mit AH Freilag, den 30. Juni JR Samstag, den 1. Juli SZ Momag, den 3. Juli.

b) Weitere Unterstützung (Mietszujchuk).

An dieienigen', deren Namen beginnen mit:

A-H Dienstag, den 4. Juli JR Attttwoch, den 5. Juli 8 Z Donnerstag, den 6. Juli

c) An Vermieter, die Mietbeträgc abholen.

Frei lag, den 7. Juli 1916.

Dte'Auszahlungen finden von 81 Uhr vormittags im Stadthaus, Zimmer Nr. 7, statt.

Die Unterstützungen diirfen nur an den borge nannten Tagen abgebolt werden._ 4681B

S. 339, 513) und der Bmrdesratsverordnung vom 25. September 1915 über die Errichtung von Pretsvrusungs> stellen und die Versorgungsregelung in der Fassung vom 4. November 1915 lR.-G.-Bl. S. 607, 728) wrrd bc- stimmt:

Beim Verkauf nachstehend verzeichneter Obftarten durch den Erzeuger dürfen höchstens folgende ^Erzeugerpreise) beansprucht, genommen und oezaylk werden:

für Erdbeeren für das Pfund , Marmeladeerdbeereu tMuserdbeeven, ohne Stiel gepflückt) für das Pfund »

, Süßkirschen für das Pfund , Sauerkirschen für das Pfund , Johannisbeeren für das Pftmd , reife Stachelbeeren ft'ir das Prund , Himbeeren für das Pfund , Heidelbeeren für das Pfund m der ersten Erntewoche ^

in jeder daraus folgenden Erntewoche um je 2 Pfg. für das Pfund weniger, jedoch nicht unter 12 Pfg. . .

Beim Weiterverkauf an den Berbmucher durch den Handel dürfen höchstens folgende Preise (Verbraucher­preise) beansprucht und bezahlt werden: für Erdbeeren für das Pfund , M arnrc ladeerdbeeren (Mnserdbeeren ohne Stiel gepftückt) für das Pfund , Süßkirsdien für das Pfund , Sauerkirschen für das Pfund , Johannisbeeren für das Pfund , reife Stachelbeeren für das Pfund , Himbeeren für das Pfund , Heidelbeeren für das Pfund in der ersten Erntewvche ^

in jeder darauf folgenden Erntewvche um je 2 Pfg. für das Pfund weniger, jedoch tncht Unter 20 Pfg. .

Verkauft der Erzeuger unmtttelbar an den Bervrau» er frei dessen Haus oder auf dem Markt, so darf er die Verbraucherpreise beanspruchen. Der Beginn bex Heidel- beerernte wird von der Ortspolizeibehörde bestimmt.

§ 2.

Der Versand und die Verbringung von Obst nach außerhessischen Orten bedarf der Genehmigung des Krers^ amts, in Städten mit mehr als 20 000 Einwohner des Oberbürgermeisters. Die Genehmigung kann auch mit dem 'Vorbehalt jederzeitigen TLiiderrufs für täglich urrd wöchentlich wiederkehrende Sendungen bis zu emer be­stimmten Höchstmenge jeweils auf , die Dauer eines Kalendermonats gegeben werden. Für die genehmigten! Sendungen ^werden Versandscheine ausgestellt.

§ 3.

Diese Bekanntmachung tritt sofort in .Eraft. Darmstadt, den 22. Juni 1916.

Großh. Ministerium des Innern.

* gez. v. Hom bergk. _

Eimnach Zucker.

1. An Inhaber von Brotmarken-Ausweiskarten wird Einmachzucker in bestimmten Mengen gegen be­sondere Eirrmachzucker-Karten abgegeben. Die Menge ist bis auf weiteres auf 2 Pfund für bte Person festgesetzt.

Vorhandene Zuckervorräte werden ungerechnet.

2. Die Abgabe erfolgt nur an solche Personen, die

sich über den Besitz von einzumachende n F rüch- ten ausweisen können; es findet nur eine ein­malige Abgabe statt. * ^ A

3. Wer Einmachzucker m erhalten wünscht, hat wah­rend der täglichen Sprechstunden bei seinem Brot- markew-Bezirk einen Vordruck zur Ausstellung einer Einmachzuckerkarte abzuho^n, auszusüllen und dorthin zurüc^uüesern. ^

Die Abgabe der EmmachMtkerbrrttn erfolgt nach Ausstellung durch den Oberbürgermeister in den Brotnuttkenbezirken während der tagttcheu Sprechstunden. . _

4. Der Einmachzucker wird m der städtischen Ver­

kaufsstelle, Neustadt 61, gegen Ablieferung der Einmachzuckerkarten während der festgesetzten Ge- schaftsstunden zum Preis von 31 Pfennig das Pfund abgegeben. . .

5. Die Ausgabe des Einmachzuckers wrrd am 1. August 1916 eingestellt.

6. Falls die zur Verfügung stehenden Zuckermrngen dies gestatten, findet eine zweite Berteckung von Einmachzucker nach dem angegebenen Zeitpunkt statt.

7. Mit Rücksicht auf die geringe Menge des für Ein­

machzwecke zur Verfügung stehenden Zuckers wird eine möglichst weitgehende Verwendung von Sütz- stvff sSaccharinl empfohlen. _ 4682B

Höchstpreise für Verbrauchszucker.

Auf Grund des 8 6 der Bundesrats Verordnung vom 10. Aprll 1916 über den Verkehr mit Verbrauchs­zucker wird nach Maßgabe des Reichsgesetzes über Höchst­preise vom 4. August 1914 in der Fassung vom 17. De- zenrbcr 1914, 23. L>cptember 1915 und 23. 1916

folgende HöchftpreisveroOnung für die Stadt Gießen

^^^Artikel 1. Der Höchstpreis im Verkauf an den Ver­braucher beträgt für das Pfund: ^

gemahlenen Zucker (Konsumzucker) 0,32 Mk.

Würfelzucker und Kristallzucker 0,36 Mk.

5)utzrEr, ausgewogen ohne Papier 0,35 Mk.

das halbe Pfund 0,18 Mk.

Kandiszucker sbrmm) 0,50 Mk

Artikel 2. Zuwiderhandlungen gegen vorstehende .Höchstpreise werden nach ^ 6 des Höchstpreisgesetzes ut der Neufassung der Bundesrats Verordnung vom 23. März 1916 mit Gefüngnis bis zu einem Jahr und mit Geld­strafe bis zrc 10000 Mk. oder mit einer dieser Strafen bestraft: außerdem kann ans die Ncbenstrafen der Ver­ordnung erkanrtt werden. .

Artikel 3. Diese Verordnung tritt mit dem 27. Junr 1916 in Kraft.

Gießen, den 26. Juni 1916. 4684B

Der Oberbürgermeister.

Keller.

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für dauernde Beschäftigung bei guten Löhnen gesuchl. Bei Bewerbungen bitten wir Atter und Mtlilärverhaltnis an

zugeben. Motorenfabrik Oberarsel A.-O. OhciurseJ hei Frankfurt a. 32. 4012D

Die Gemeindesteuerzrttt^l für 1916 wer­

den den Steuerpflichtigen tu den nächsten Tagen zu- gestelll. Dieienigen Steuerpftichtigen, welche bis zum 10. Juli keinen Steuerzettel erhalte:: Ixrben, werden auf­gefordert, hiervon auf den: städtischen Steuerbursau, "Stadthaus, Zimmer Nr. 8, Atrzeige zu erstatteu. [4685B Das bereits nn Mai fälllg gewesene 1. Ziel muß alsbald, spätestens bis zmn 10. Juli, gezahlt werden.

Nachstehende Bekanntmachung bringe ich z:rr öffent­lichen Kemttnis. Anträge aus Ausstellung der 9lus- iveiskarten siud auf dem Stadthaus, Zimmer 9, zu stellen. #

Gie ß-e u, den 23. Juni 1916.

Der Oberbürgermeister.

Keller.

Bekanntmachung.

Betrifft: Regelung des Verkehrs mit Butter, Käse, Eier. Mich, Obst und Gemüse. . .

Nachstehende Bekanntmachung des Großh. Atiniste-I Mit Genehmigung Grofiherzoglicken Mtnuterruin»

n Kenntnis, I des Innern vom 7. Jnni 1915 zu Nr. M d, I. III925* wird die Verordnung für den Kreis Gietzen über d:s Regelung des Verkehrs mit Butter, Kche, Eier und Rtilch vom 26. Mai 1916 (.Kreisblatt Nr. 51- am Obst, und Gemüse ausgedehnt. Diese Bestimmung tritt mit, dem l.Juli 1916 in Kraft. 46838

Gießen, den 21. Juni 1916. ^

Bekanntmachung»

rrums des .Innern bringe ich zur öffenttr Gfi e ß-e n, den 23. Juni 1916.

Der Oberbürgermeister: Keller.

Bekanntmachung

über den Verkehr mit Obst. Vom 22. Junr 1916.

Auf Grund des Höchstpreisgesetzes vom 4. Auguit IMAckn der Fasftmg vom 17. DeZember .1914 (R.-G.-Bl.

Großh. Kreisamt Oüellen.