schatten reicher, mächtig mrshebreileter Baum, der am liebsten in der MH? des- Vieres die hriften PÄÄMnde, die chnt zum Schutze mm mite Vbomiy rr.ös dienen, mit seinen WurzÄn umklammert, ^eme Fri-ckte, braune und flache Schoten, die Horn- oder sichel- sormka gekrümmt sind, nrtt glänzend dunklen bohnenartigen Samen und süßem, nahrhaftem Fleisch» dem sogenannten Iiöhannisbrvt, tverden von Men,chen und Tieren gegessen und bilden einen namhaften Handelsartikel. Man preßt aus den Sch«ten anch eine Art andere Früchte angemacht werden, und benutzt '^te Rückstände als Schwernefutter. Tie Schoten, die bei uns heute 'noch ru der Kinderwelt als Leckerbissen betrachtet werden, hießen im Gnechffchen kerana l kleine Hörnchen. In der Parabel im 15. Kapitel des Lnkas-Evangelinms begehrt der verlorene Srchn, -der zum Hüter einer Schweineherde herab gesunken ist, seinen Hunger mit den Hörnchen > apo tan keration steht im griechischen U S£ ; Jr tI>er - fa9t [cincr Bibelüberselfting an dieser Stelle >> ^ lkillen, die die Schweine fressen, aber niemand gab
ste chm. Der Name Keratia nmrde auch auf die Bohnen der ^ostanmsln otsckote übenragen, die seit jeher im Orient eine (tze= Nnchtseinheit dar stellten und heute noch das kleinste Gewicht be- -eichn m, und daher stammt das Wort Karat, das als Gemichts- amcheit iur Diamanten, aber auch für andere Edelsteine, besonders »ber als Gradbezcichnung für die Feinb?tt des Goldes gebraucht wird. Bon den Byzantinern, die die K^atia beim Wägen von Gold. Edelstein und Perlen benützten, übernahmen die Italiener das Gewicht als earato rurd unsere altdeutschen Vorfahren als garät mit Betormng der ersten Silbe. Unsere neuhochdeutsche Schreibung Karat mit der Betonung der letzten Silbe geht auf die französische Form! carat zurück, der das italienische carato zugrunde liegt. Tas-'ivvdersprichk freilich der üblichen Annahme, daß das Wort Karat ^ die europäischen Sprachen aus dem Arabischen gelangt fest Natürlich liegt der arabischen Bezeichnung kirnt ebenfalls das oben erwähnte griechische Wort zugrunde: es ist aber vom knltur- aetcknchtlichen Standpunkte aus von Belang, daß die T-mtschen Italiener und Franzosen die Karatlvägung nickt von den Arabern sofern von den Byzantinern übernommen haben.
Wertvoller Zuschuß für unsere Bolksernährrrn und Obstpreise.
Ein wertvoller Zuschuß für unsere Bolksernähruwg- tw 8er teilweisen Einfrchr des Obstes zu erwarten, das ans den von uns. besetzten Gebieten Ruütants gewonnen wird. Nach einer amtlichen Meldung siebt für die dem Oberbefehlshaber Ost unterstellten Gebiete Nirßlands eine reiche Obsternte zu erwarten. In dem Ber- waltirngsgebiete sind alle Maßnahmen getroffen worden, dies« Obsternte ganz- zu verwerten. Ein Teil des Obstes wird wahrscheinlich im Verwastomgsgebiete selbst verwendet werden, während ein großer Teil Obst aller Sorten ins Heimat- gcbiet abgeführt und dort, verwertet werden soll. Es wird dadurch ein wertvoller Zuschuß für unsere Volksernährung geliefert. Das Obst soll in Waggons geladen an die Hauptmarkiplätze Deutschlands' ge ührt werden.
Die Nittbarmacchmg des aus Rußland kommenden Obstes für unsere Volksen:ährung wird man mit Genugtuung begrüßen Äürsen. Hoffentlich gelingt es, die Preise für dieses aus dem Auslande bezsgone Obst auf einer erschwinglichen Höhe zu halten, so daß es wirklich für die Volksernährung in Betracht kommt.
Leider haben trotz der bisherigen reichlichen Obsternte die Preise für das in Berlin aus den Markt kommende Obst eine außerordentliche Höbe erreicht. Zwar mußten die bisherigen für Obst festgesetzten Richtpreise infolge der Nachtfröste 'in den letzten Wochen,^ der anhaltenden Dürre, Schädlinge und Krankheiten des Obstes erhöht werden und sind z. B. für Erdbeereis pro WÖ Pfund auf 35 Mark, für Jolwnnisbeeren aarf 20, für drervientelreife Stachelbeeren auf 20, für Gartenhimbeeren auf 3? imd für gvoßfrüchtige Sauerkirschen auf 28 Mark festgesetzt worden. Wenn man mit diesen für den Großhandel festgesetzten Mehrpreisen die Kleinhandelspreise der letzten Tage z. B. fair Kirschen und Erdbeeren, für die 60 bis 90 Pfennige und mehr für baß Pfund gefordert wurden, vergleicht, so müssen diese als außerordentlich hoch bezeichnet werden. Berücksichtigt man ferner, daß unter den übertriebenen Prersforderungen in Berlin das ttcmze Reich leidet, da für viele Gegenden die Berliner Preise als Richtschnur gelten, so zeigt es sich als unumgänglich nötig, hier preisregulierend einzugreifen. Der kn einem Berliner Blatt kürzlich gemachte Vorschlag, es mit den Markthallenhündlern. die übertriebene Preise fordern, genau so kvie mit den Großschlächtern' zu machen, d. h. sie aus der Großhalle z-u verweisen, und mit den Obstgenossenschaften eiligst Lieferungsverträge abzuschließen^. stheint uns eine erwägenswerte Maßnahme zu sein, bei der die Städte keine Gefahr laufen und von der eine günstige Einwirkung» .auf die Preise erwartet '.vexden kann. Me Produzenten können ,den Berliner Marll nicht entbehren und werde:: mit einem an- i gemessenen Verdienst zufrieden sein, wenn ihnen die Gefahr droht, ldas Obst zü behalten oder enteignet zu werden, was auf Grund 'der bestehenden Verordnungen durchaus möglich ist. Die Bevölkerung muß auf jeden Fall gegenüber devarttg hohen Preisen vor einer Uebervortellnng geschützt werden in einer Zeft, wo Obst als Ersatzmittel für Fleisch in Frage kommen soll. Hoffentlich gelingt es, für das aus Rußland kommende Obst die Preise in Mäßigen Grenzen zu halten, so daß es wirklich zur Erleichterung und Besserung unseres Nahrungsmfttelmarktes beitragen kann.
tinen mrd ähnlichen- Betrieben kann Saccharin als Zucker- beigabe für Kaffee oder Tee verabfolgt werden.
** 8 e hu ng von Kriegsverordnungen durch
Tauschhandel. Im Anzeigenteil mancher Zeitungen erscheinen letzt, wo den ketten mäßigen Kauf- und Verkaufsangeboten der Zu- gr:tt des Gesetzgebers droht, vielfach T»uschan«rb:ettmgen. Eine Reihe ,mojer liegt vor, wo Händler alle möglichen Waren gegen Butter z.B. oder Fleisch einzutauschen suchen. Es steht zu er- warten daß, ie schärfer sich die Berord:ruugKschlinge um den Kettenhandel legt, umso weitgehender die llmgehungssorm des Dach chgcbotes versucht loerden wird. Um U in gehn n g s so r men han- bdt es ftch lster zweifellos. Einmal insofern Hvchstpretsbestim- inungen umgangen lverdeu sollen. Während beim Kauf gegen Geld rm Preis sofort die Feststellung möglich ist, ob sich der gebotene und verlonyte Preis innerhalb'der Höchstpreissestfetzungen hält, ist das berm Tausch nicht ohne weiteres möglich, denn hier drückt lu hss einen Gutes gegen' den des anderen nicht in
Geld smrdern in der Menge des andere:: Tauschgutes aus. Tie Wertverschiebungen sind also verschleiert, der Wert kann sich ohne Brnvnng bewegen d:e Spekulation kann beliebig starke Formen annehmen, ^wofern liegt auch die Wahrscheinlichkeit des Ber- stoms gegen gesetzliche Bestiinmnngen vor, als es sich meistens um beschlagnahmte Waren handelt, sogenannte Verkehrs freie Ware die möglicherweise bei der Bestandsauffrahme nicht angemeldet w::rde, und Me der Besitzer jetzt im Tausch gegen andere Ware, aus deren Wertsteigerung man spekuliert (Zucker,, vorteilhaft los ^^^^briucht- Soweit ein unerlaubter Verkehr mit bcschlaq- r ^ üre ourch die Tauschgebote vollzieht, sind gesetzliche £. eoe ? vorhanden, z. B. in'den Strafbestimmungen .Beßandsaufnahmev.erordnungen. Im übrigen ist es selbst- ^^oftch, daß d:e bevor!tehenden gesetzlichen Bestimmungen, die ^ ^ Kettenhandel treffen sollen, nicht so lückenhaft
^^^c-^^^chädliche Handel in der veränderten /wrm deo Tausches esm Wesen Wetter treiben kann.
ltlag ern de Sendungen werden zurzeit nur gegen emes betonten, von der Polizeibehörde ausgestellten ^r.dhowgrlttchie des Inhabers versehenen Ausweises & e6e J' F^lwch taffen sich die Kurgäste ihre Postsachen vor !^^'h?o^lagernd ichrcken, können sie aber dam: am Bestim .bekommen, weil sie nicht den oben genanntes Ausweis oder kerne Photographie dazu haben. Tie gewöhnlichen £; J?l a f dtC 7 ausgestellten Postausweiskarten, Postlager- e -T' 16 bie m " ]Myt Wkpieve einaettebten
?ls Ausweis für- Postlagersendungen.
Sendungen nicht in die Wohnung bestellt.
TZrEnd des Krieges sich seine Postsachen nicht „pvltlagernd , sichern mit den: bemerk „W o fy nuna m^rb angegeben" nachsenden zu lassen ' f ®
h- n ?nl w n ^J rf -/ att über den P o st s ch e ck v e rke h r, des vermaltmig verfaßt ist und zur Förd^mng
^ ^ ^ahliinasverkehrs ben Beitritt znm Poslscheck- ieill ^ K empbehlt, wird jetzt durch die Briefträger vor»
1 bas Merkblatt nicht erhalten, so wolle er sich
r s ben fl ^ effra <ier wenden. Den: Merkblatt liegt ein Lordmick für den Antrag au? Eröffnung eines Postscheckkontos bei. Lichtspieltheater. ..Der ft' ' '
sich unter der Angabe, daß sie von bett verwundeten Söhnen, btr |ie im Felde gepflegt habe, Grüße überbringen wolle. Geldbeiräge zu erfchwnideln. Die Slrasknnimer verurteilte die schon nrehriach vorbestrafte^Schlvindleri»: unter Einbeziehung einer in Wiesbaden erhaltenen Strafe in Höhe von 1 Jahr 6 Monaten zu einer Gesarnl' strafe von 2 Jahren 6 Moi-.aten Zuchchmls.
ftlnch der Schönheit" mit
** Amtliche Perso nalnachrichten. Der Großher- !zog hat am 21. Juni dem Oberarzt an der Landes-.heil- und lPflegeanstalt „Phttippsl-vspital" bei Goddelau, Dr. Joseph IP e t e r s, den Charakter als Medizinalrat erteilt. Das Ehren Zeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde vom Groß 'Herzog verliehen an Marttn Mayer zu Hechtsheim.
** A n s z e i ch n :i n g. Ter Chefarzt des ReserveiazarettS II, Herr Oberstabsarzt Dr. Winther, wurde mit der Verleihung des Milttar-TanitätskrenzLs ansqezoich,iet. Dr. Winther erhielt außerdem an Nelljahr 1916 das Eiserne Kreuz 2. Klasse am Combattanten bande.
** Oberhessischer Kunstv e reiw. Die Smmn- luirgeir der .Kunstgewerbl. Gruppe, Weimar Bund, des Dresdener Küuffler-Bundes und diejenigen von Hermann Trenner bleiben nur noch- morgen Sonntag und am Montag ausgestellt. 3 figürliche Kercrmikarbeiten von Emmy Bvde- wig. Frankfurt sind neu ausgestellt. Diese Aüsstelkuug hatte
nach jahrelanger Pause wieder einmal kunstgewerbl. Ar- aufzuweisen, welche bei den Besuchern der Ausstellung
beiten .wUU uusiicumiy
j groges Interesse fanden. Dem Wunsche vieler.Kunstfreunde machzukommen, wird der Vorstand sicher nicht verfehlen,
! alljährlich eine derartige Ausstellung zu bringen. Verkauft wurden bis jetzt: ,,eine Decke" (Batikarbeit), „eine Vorsteck nadel mir Perlfchale" und „eine .Kupferdose". Aus der Sammlung Treuster wurden -fünf 'Achrarelle und drei Radierungen verkauft. — Wege:: vollständigen Wechsels bleibt von Dienstag an die ßkus stellung eimge Tage geschlossen. Die neue, welck>e am 2. oder 5. Juli eröffnet wird bringt ente Sammlung von 26 Werken des bekannten Malers und tzöraphikers Siegfried Laboschin, Breslau ** D i c Zahl d e r P o st p a kc te, die weder dem Empfänger ausgehändigt nom an die Absender zurückgegeben werden fön neu hat seir i,Niger Zett bedeutend zugenoinmen. Sckuld daran ist' daß sich die iiicht haltbar genug befestigte Aufschrift der Pakete unterwegs ablött uno m den Pckbten keine Angaben enthalten sind, die beim FeAen der Pafttaufschrist Auskunft 'über den Empfänger und den B.stinnnuugsr.r: geben. Es empfiehlt sich, iu die Pastte, beiden- Packstug armvgiichr, obenauf einen FettÄ
mit dem Namen, ocm Wastnart und der Wohmnug des Empfängers zu legen.
** Saccharin statt Zucker. An Stelle des' Zuckers raun Süßstoff (Saccharitt) verwendet w-eroen, der in klei- - -in je »er Apothcüe erhältlich ist. Ern Röhrchen und kostet 25 Psg. Eine Tabl(.--k 0 entz- -tun Würfelzucker. In Wirtschaften jeder Art ««Heyaussru, Gaschöfen (Hotels), ferirer in Penfivnen, Kaw-
- Tr ; - ^ u 1 e ,,^er »vutaj oc
^ ar '2j armi= ?° nmoP[er ' bec großen Künstlerin, betitelt sich der Lett^vmn^S 4 ^ das Lichtsvieltheater, Bahnhosstraße 34, für die ^ 2 q'7ü 6 ' ^ lUn ^Ewahlt hat. Das groß angelegte Werk effelt i eu Znschnner vom Anfang bis zun: Ei,de durch den Gang
^arstnll^^Nss durch die schauspielerischen Leistungen der
j £ n : dl// Zweiter Schlager enthält der Spielvlan eine ^nstspielnovitnt m zwei Teilen, betitelt „Eheniänner in der Klennne . Tie übrigen Programmdarbietungen sind auserlesene 'sthmsi^chch.^E ]owo ^ in dezug auf Darstellung sowie Inhalt
. . . Kciue leeren Beete! Eine zeitgemäße Mabnuna erstem landwirtschaftlichen Fachblatt au die Gartenbesitzer -vOJi .^Tb^^r^lttien in ftincm Garten leere Beete «L .^unssftnd in der Hauptsache junge Erbsen.
&p rt ^n^,f°Ä' 9l '' !rntEt Wie werden nun die ab geerntetes Beete, drc nach der Räumung umgegraben und gedüngt wc-rdeu müssen, neu bepflanzt? Die Erbseirbeete irtit Salat, Kohlarten ^ffchbch-n'm^ Kohlmbckeete am zweckmäßigste mtt
noch mre reiche Ernte geben und deren Früchte Dchrabi Wrrffim Kopfsalat, En- Komrirben können letzt noch ausgecht werden, undl auch zum Anspstauzeu von Gemüsesetzlingen fehlt es in der iräch- ^ Ehr Beete frei werden, nicht an Platz
Aattirtich mutz dabei mit Sorgfalt und Sachverständnis verfahren werden. we:m em voller Erfolg erreicht werden soll ^
. .^7 Suchern nF der Bucheckern ern te: Mir den iveniger
bemittelten Teil der Bevölkerimg >md für den Mbeiter ist^^n besonderem Wert, daß rechtzettig die in Aussicht kLL^ÄL^brnte^gesichert irm-d. Die Buchen in den m© Hunsrück, Tmurus, Vogelsberg, im Spessart ni ber Rhon hangen voller Früchte, und eine Ormmisatton sch m hohem Maß. Gch'chieht dies nicht, so acht der bN>vrstehende ^^en dem Arbiter verlorm. Bekanntlich ist dZ Bnchol bm schrbelrchtes Speiseöl und wird von vielen- Leuten den teureren auslandst chen O elen vorgezogen. Es-ist geeignet, das Fett zu ersetzen, und wird c-achr rn diesem Jahre ein gesuchtes Nahrungsmit- ^ bald euren günsttgen Markt erobern, ras-md
Ä! $ X J X ^ ^ ) ur dm armen Mann unerreichbar sein Dü
im c erscheinen. Ein Berkaiis der
^^eri^bstmer sollte daher verboten oder ivmrgstens durch ^ÄÄ.bnde Bedingungen gefesselt werdm. Wenn dtt Ernte nicht emhettlich geregelt wird, geht ein großer Teil der kostbarm Fwicht wich Mr Unrechten Zeit eingesamnielt und mffachgemäß behandelt. Die Frucht wird in llemen Portionen zur Oetmühle getragen und wich dmi Miller zur Lchp Es ioich sich paher mch- sthlen, dap! der Waldbesitzer lettre Ernte selbst in die Hand nimmt Notigemalls nmst er hierzu gezwungm wechm! Bei der gut orgaui frechen Ernte werden nicht mir die geringsten Kosten, sondern auch dre größte Ausnutzung der vorhandenen Frucht, die rickttge ^ Ze ttpnu ktes und das ochuungsmäßiqe Emsamureln der Frucht, dre ^rrnwwn Schäden im Wald und die geordnete, mM- gesMMnette Mlieserung an die Oelmühle gewährleistet Ist
L^^l^^.dmi Berbrauchier zugeführtwird Ware Wetter Lache einer vernünftigen Organrsatiou.
Kreis Büdingen.
X Selters.D4. Juni. Den Heldentod fürs Vaterland starb Mls^ufferer Gememde der Musketier Wichelm Winterling am
Kreis Lauterbach.
EoangeLijche Gemeinüe.
Sonntag, den 2 o. I u i, 1. n a ch T r i n i t a t i s.
G o t l e s d i e n st. In der Stadtlirche Vorm. 8 Uhr: Pfarrer Schwabe. Zugleich Christeiilehre für die Neukonsirmierten aus der Markusgemcinde. Vorni. 9'/. Uhr: Pfarrer Mahr. Vorm. 11 Uhr: Kinderkwcke stir die Matthänsgemeinde. Pfarrer Mahr. — Zn der Iohannerkirche. Vorm. 8 Uhr: Psarrassistenl Hofimaun. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johnunesgeiueinde. Vorm. 9^ Uhr: Pfarrer B e ch kölsch ei me r. Vorn,. II Uhr: Kiudcrkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer B e ch t o l s he i m e r. — Vliltwoch, den 28. JUnt. abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfarrer B e ch t o l S h e i m e r. - Im Uonchmandensaal ^Liebigftratze öb). S o n n t a g. d e u 2 5. Juni, nach»,. 2 Uhr: TailbstuniineugotteSdieiist. Pfarrer Bechtols- h e i in e r.
Kirchberg: Sonntag, den 25. Juni, vorm. 10 Uhr. 11 Uhr: Chrittenlebre für die männliche Jugend. — Lollar: Sonntag, den 25. Juni, nachirr. I 1 /, Uhr. Mittwoch, den 28. Juni, abds. 9st, Uhr: Kriegsbetstunde. Dekan Guß in a n n.
Uathollsche Gemeinde-
Gottesdienst. Samstag, den 24. Juni:
Nachin. 5 Uhr und abds. 8 Uhr: Geleqenheir zur heil. Beichte, Sonntag, den 25. Juni, 2. Sonntag u a ch P f i n g st e n.
Vorm. Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte; ein polnischer Priester wird Beichte hören. 7 Uhr: Hl. Messe. 8 Uhr: Austeilung der bl. Kommunion. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachm. 2 Uhr: Clristenlehre; barauf sakramentalische Andacht. 6 Uhr: Andacht zum hl. Aloysius. Dienstag, Donnerstag. Freitag und Saiustag abends H 1 /, Uhr ist Kriegsbittandacht. Donnerstag: und Freitag nachinittags 5 und abends 8 Uhr ist Gelegenheit zur hl. Beichte.
Diaspora-Gottesdienst am 2 5. Juiii: In GrÄrr- bcrg 9 1 /, Uhr. In Hrrngcn 9*/ r Uhr. In Lrch 8 Uhr.
Lpielplan des Srazh. Lurhanscheatsrs 8ad-Nauheim.
Sonntag,, den .5. Ju,u: „Der dmttle Punkt." Vionlag, den 2ö. Juni: „Wie einst im Mai:" Dienstag, derr 27. Ju.n (Kmägl. Kurtheater Bad En,s): Operetten - Gastspiel voir Mitgliedern des frankfurter Overu- und Schauspielhauses: „Die Schöne vom
Strande." Mrttivoch, den. 28. J,nii: „Die Liebesinsel." Gastspiel von Mitgliedern des Neuen Theaters Frankfurt a. M. Freitag, den 30.' Juni: „Die beiden Leonoren.- Samstag, den 1. Jii'li (.Köiiigl. Knrtheater Bad kins): .^Jugendfreunde." ' Sonntag, den 2. Juli: „Die selige Exz-elleuz."
Spie!p!an der vereinigte» §rMftutter StLüM^arer.
Gpernljaus.
Dienstag, den 27. Juni, abends 7}4 Uhr: „Marcha." Mtttivoch. den 28 Juiii, abends 1% Uhr: Znm Besten der
Großen -rheater--PenIions-Anstalt der Vereinigteil Stadttheater: Gastspiel der Frau Hedwig Schacko: „Das Glöckchen des Ereunten." Donnerstag, den 29. Juni, abends l'A Uhr: „Die ideale Gattin." Freitag, den 30. Juni, abends T^/^Uhr: „Die Entführung cn,s^ dem Serml." Samstag, den 1. Juli, abends 77, Uhr: „Tannhäuserck Smnitag, den 2. Juli, abends 77, Uhr , Letzte Vorstellm,g vor deittFerwn): „Undine." — Opernferien vom 3. Juli bis emschl. 5. s>Uigust d. I.
Markte.
:ßen, 24. Juni. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarckt kosttts: Butter das Pfund 1,90—0,00 Mk.- Hühner- eiep das Stück 20 Pfennig (Höchstpr.): Käse 10 Pfennig, Käse- matte 3 Piennig das Stück; Welsche 0.00—0,00 Mk.- Ochsenfleisch das Pfund 2,00-0,00 Mk., Kuhfleisch 2,00-0,00 Mk. das Pfund. VUndslÄsch das Pfund 2.00-0.00 Mk., Schweinefleisch das Pstmd 1.80-0,00 Mk.. 51albfleisch das Pfund 2,30-0,00 Mk, Hammelfleisch das Pfund 1,80-0,00 Mk.; Kartoffeln der Zentner 6,09 Mk.; Zwiebeln das Pfund 00-09 Pfg.: Milch das Liter
30 Pfg.; Nüsse 100 Stück 00—09 Pfg.; Spinat 20—35 Pfg. das Pfund, Kopfsalat 6-10 Pfg., Gelbe Rüben 15—20 Pfg. das Päckchen Lauch 5 bis 10 Pfemiig daS Stt'ick, Sellerie 10-30 Pfennig'. Spargel 60-80 Pfg. das Pfund. Römisch Kohl 15—16 Pfg. das Pfund, Erbserr 35—40 Pfg. das Pfiind, Kirschen 50-60 Pfg. das Pstmck. — Marktzeit von 7 bis 1 Lhr.
M @r c 6 c njf a tn , 23. Qimt. Sw lö c „ errtt e ftrt in bi^er Woche tot Lo^lsbkrg Tijrcn Mntana genommen. Atan kann mmn das Setter nmttc gimthg bleibt, sehr »ufrieden sein. Die Sckmiern aad Heuboden, werden seit TNiehreren Jahren zunr ersten Mal wieder «bersullt, beim gerade die Bergwiesen, die bei normaler Ernte mir einen mittleren Ertrag lietern, aber bekanntlich daS beste slwtttr abgeben. haben m diesmt Jahre durch die feuchte Witterung emm gm« »Egltchm aus^iweisen. Die .henlieserungm^M
dre Mlitarverwaltuug Smn wieder in vollem Maße beginnen ir. Schl, 8' -ttl. Juni. Landski,rmmann Friedrich m „ n t ru m Ser fett einem Gefecht mn 30. Aiiqust varigen Jahre« vermut rmn-be ift narf) mmmeftr eingegm.gei,er Nachricht Mi diesen, Tha ,urs Vaterland gesalleu. — Das Schliherlaud >°ich ist au innigen Wieseuqrimde», hat diesmal eine a^erorbnX tirft gute ©ciierirte nu,zu>veisen, wie es seit Jahren nicht der Fall war. Auch die. Wleleu in den Waldtäleru, welche -ur fte,gerann kamen, geigen einen sehr guten Grasbestand. Dank de», verfir?" Wetter nt m emsiger Arbeit bereits über die s«>te he. Öeucerte m vorP,glichen, Zustand geborgen worden.
ö»crid>ts5oaI.
Q Marburg. 24. Juni. Jftir April d. Jz. war eine als ü. ankemchwester verkleide,e Frauensperson in Göibe, Allendorf M d illieüerNem bei hlngehongen von Kriegsteilnehmern echgekehrt. um
Meteorologische Lesdachtungen der Station Gieße,
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Wasserwärme der Lahn am 24. Juni 15° R.
Für MherrMatiker «kKd Nenr^lstieterde^de.
In einem Tage von seinen emsetzlichen Sckmerzen beft-eit. Herr Jvset Willielm, München schreibt: „Seit 2 Akonaten litt ick derart an Ischias» daß ich nicht gehen und nict: stehen und das Bett nicht verlassen kon,tte. Ich hätte aufschreren mögen vor Schmers', Zein Mensch glaubt, ivas ich gelirreir habe. Nichts half mir. brachte mir meine Frau ans der Apotl»ekd Togal mit. Die Wirkima war geradezu wunderbar. Nachdem ich nirr wenige Tabletten genommen hatte, war ich vollkoinmen tviederhergestellt. Ich gebe da» her jedem Leidenden den Rat. sich sofort ans der nächsten Apotheke das überaus blttige und unfehlbar tvirkende „Togal" zu besorgen Riemmrd wird diese Ausgabe bedaueim". Aehnlich berichten viele andere, welche Togalxiegen Rheumatismus' Herenschun. Schmerlen in den Gliedern nnd Geletcken. sovtie bei Influenza und Kopfschmerzen gebrauchten. Es gibt nichts Besseres. Alle Avockeken führen Togal-Tablettten.
Best.: Acid. aceV salic. Chinin. Mg. Li. 4196s
Amtlicher Teil.
Bekanntmachung.
Es könmm^ftir dtt stlnte^siz-chr-B o r schillert WellSurg, Bie- brtth. Wotzlaiu, BartofflM lutbj'Mn (zurzeit Jena) z u m H e r b st 19 16, und für dre llntervssiziec-Vo r schulen Aunab-urg, Sigmar ingen, Greffenberg r.^Pommern, Fpankenstein i. Schlesien (zurzeit Jena.) zum Frntzjahr 1917 FrsffvtlKge angenommeu werden. > .
Wer in eine llnttrofttZier^V'ar schatte anfgenonnnen zu lnerden wünscht, kann berm BezEDnnnantw — Zimmer 22 — die Aui- nahmebMngmrgeu aufvrdern.
Jamge-Lerttt, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, b'eiben außer Betracht. . iro 1
(SHrfKit, den 22. Jwn 1916.
Gr-oM,.
Rauma wn, -jO erfttautnant und BWrVVkosMrandeap.


