Ausgabe 
17.6.1916 Zweites Blatt
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JS ^v'lMigZmächta bcr weWkichrn Fugend", ju StanMSgawffm Bnwdgni werde». Absehen baowt qibt « i sich al.' Msecvntuinen Dr. ?l(tce Salomon-Berlin, Dr. Phil. ®onn und Farben ein Ixitnwniftf) ivrrünldes WhT,^, S.J

Eugen ve S(i-n«rzrrrrl^Wi<-n und Frerm von PMoel-Rammingen, <*-*» - *- * * - «d, das m Din

-unalrenruh bei Mvminlpn äußern lverden. Eine SLbeiidversamitr- lung. in der die Vorsitzende des Bundes ungarischer, österrcüchisckier und deutscher fairen vereine, Gräfin dlpponyi, Frau Marianne Harnisch und Dr. 5ftrtrud BLumer. jede von ihrem Standpunkt cnrs, überArbeit und Ideale der Frauenbewegung im Lichte der Keiegserfal/rnugen" sprechen, bildet äußerlich den .Höl-epunkt der Tagung. Auch innerlich wird es einen grossen Gewinn bedeuten, das; hervorragrnde M itztti^r der befreunderen Schu»esternorg«ni-

satioiien in Oesterreich imb Ungani nicht nur als Gäste, fanden: als 9i ebner innen au der Tagung teilnehmen mid dadurch das Bamd zynischen unseren Ländern noch fester knüpfen helfen. Die Kriegslagung des Bundes Deutfcher Franenvereine ist eine Dele- arer-tmtagung, xu der ander den angerneldeten Vertreterinnen von Verbmiben und Vereinen mir ein geladene Gäste Zutritt haben.

o T JJ 7 ? £?*^. Heiligung ist al»er so stark, das; zurzeit schon über 6 00 Teilnehmerinnen an gemeldet sind. Mit der Tagnng ist eine Sitzung des Gesamtvorstandes des Bundes Deutsck?er Frauen vereine verbunden, die der Erledigung lausender Bundesangelegenhriten dienen soll.

Aus Stadt «nv Land.

Eletzen, 17. Juni 1916.

Das neue Gietzcncr Stadtwappen.

Von OberbibliM-ekar Dr. K. Ebel.

Mitten im Kriege hat die Stadt Gießen ein neues Wappen erhalten. Damit ist eine Frage gelöst worden, die die Stadtver­ordnetenversammlung schon öfter beschäftigt hat, ohne das; bis dahrn ein befriedigendes Ergebnis hätte erhielt werden können. Aewiö ist der Ettrnmrs berechtigt, ob man derrn gerade setzt nichts Desieres zru tun h»be, als sich mit Dingen zu beschäftigen, die für das Gemcinnwhl so durchaus gleickxmltig sind, wie es die Wappen- frage ist. 9Iber dieser Frage kommen doch historisch>e und llinst- lerische Interessen zu, die auch im .Kriege gelegentlich ihr Recht fordern und Befriedigung l-cischen. Bei der Verwendung zu deko­rativen ^vecLen, die ans lange Zeit hinaus ivirken sollen,^. B. an der neuen Amtstetde fiür den Oberbürgermeister oder am Kriegs- Wahrzeichen, ist es nicht gleichgtlltig, ob das Stadt Wappen eine heraldisch und künstlerisch emtvandfreie Form hat. In der Tat ist denn auch eine solche Verwcndrmg der unmittelbare Anlast zur Abänderung unseres seitherigen unschönen und unheraldischen Wap Pens genrorden.

Seit dem Ende des 15. Jahrhiurderts führt Gießen im Siegel, deffen ältester Stempel noch im Stadtarchiv anfbeivahrt wird, den Buchstaben 6, durch den ein löwenähnliches Tier schreitet, darüber «ne sogenannte Heidenkvo-ne. ^Tas am Rande laufende Spruch­band bezeichnet es als großes Siegel der Bürger in Gießen. Dieses Bild wurde zu einer nicht mehr feststellbaren Zeit heraldisirrt, d h.,:n einen Schild gesetzt, um fortan als Wappen zu dienen. Als solches prangte es in barocker Ausführung in: Wapperrsaale des Schlosses zu Rothenburg in Hessen und ging wahrscheinlich von hrer aus in die öftere Literatur über. Die Beschreibungen Weichen vonenrander ab, bald wird das 6, bald der Löwe als geflügelt angegeben, oder tzs Wappentier als Greis bezeichnet. E:n Blick auf den Originalstempel schließt jedoch jeden Zweifel darüber datz die Flügel an den beiden Längsbalken des Buch­stabens sitzen und ein löwenähnliches Tier nicht aufrecht, sondern mit magererem Körper auf allen Vieren hiittmrch schreitet, voll­kommen aus. Tie Bemalung des Wappens svor svlgeiide: Schild blau, G silber, Flügel schwarz, Löwe rot. Die goldene Heiden- krone mrt grünen SKättai war int Laufe der Zeit zur Mauer­krone geworden.

r gegen dieses seltsame tzftbilde hat es nicht ge-

whlt. Abs im 1884 an einem auf der Rheinbrücke bei Mainz 8u errichtenden Obelisken neben den Wappen anderer hessischer Städte auch dasl der Stadt Gießen angebracht werden sollte, bean- ^d'ierung die Zeichnung und wünschte auf'Vorschlag des Grotzh. Hau^-- und Staatsarchivs die Verwendung des Löwen ohne sede s Beiw erk, stdich längere Zeit sich hinziehenden Berhand- lirngen stimmte d-ie Stadtverordneten Versammlung zwar dem Ver­langen zn, aber nur für diesen einen Fall. Sie beschloß am 8. Ok- .vber 1885 ausdrücklich, das Wappen in der Form beizubehalten,

:n der es rn bert letzten 50 Jahren geführt worden sei.

Archiv hatte davaui aufmerksam gemacht, daß dos eigent­liche Wappentier der Stadt der Löwe sei, den sie schon in den segeln desl 4 Jahrhunderts geführt habe. In der Tat liegen seit etwa 1320 Siegel vor, die den nufaerichlrten gekrönter: Löwen nn dreieckigen Schild zeigen. Sie stellen das kleine und jüngere sra»tsregel dar, während das große, ein Reitersiegel, noch eine Zemang neben ihnen, schon seit dem Uebergang der Stadt an Hessen '1265/ rm Gebrauch toar. Aus ihm sieht man den Lond- grasen aus noch rechts galovpierenidem Rost, auf dem Haupt den gehörnten Helm mit geschlossenen! Visier, in der Rechten die nach

Ferrchtete Lanze ohne Wimpel, in der Linken den dreieckigen Scraw nn t dem Mlsgerichteten aber rm gekrönten hessischen Löw«r. ^.as gleiche Trer ziert den vorderen rmd hinteren Teil der Schab- racke des Pferdes. Es kam nickst gerade häufig vor. war aber auch nichts Ungewöhnliches, daß Städte das Bild des Landesherrn im Siegel annahmen. So hatte Gießen in seiner tübingischen Zeit mit einem dem ReitersieM des Pfalz grasen nachgebildeten Stempel seine Urku-stden bekräftigt. In Hessen zeigten sonst mxb die Siegel von Alsfeld, Grünberg, Marburg und Grebenstein die Figur des Landgrafen, d:e drei letztgenannten ebenfalls als Reiter In all diesen Siegeln tritt der Löwe in einem besonderen Schilo auf und stellt Nichts anderes vor als das hessisch? Wappentier. Dr für den gewöhnlichen Gebrauch als Siegel die ganze Figur zu groß war nahm man den Löiven aiis dem Bild heraus und benutzte ihr: zur Herstellung kleiner handlicher unb Wachs sparender Siegel wie wir ne an den Urkunden jener Städte finden. Es ist genau derselbe Vorgang, den wir bei Giesten beobachten. Lkber die Städte Grün­berg. Marburg und Grebenstein behielttn als Wappen die gvnze Reiterfigur bei und vermieden hierdurch eine allzugroße Aehnlick- keil mit dem des Landesherrn.

Ms ich vor itunmehr fünsuiidzwanzig Jahren imGießener Anzeiger" aus die üble Beschaffenheit unserer städtischen Heraldik aufmerksam maehte, empfahl ich aus diesen Gründen, aus unser

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_< _., - .--- ui Kunst

imb Gewerbe gmt i>crH7a*et werden und zum ersten Mvle als pinvorrogenver Best«ndteil irnservs Kru'gÄvahrzoöchens prangen wrro.

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ff Tr'At'k ^ Uebersicht der Studierenden der. offcntllcht das UniversitÄs-Sekretariat. Hiernach waren im vorigen Huchsahr aufgcflihrt 757 Hessen, 422 Nichthcssen, im gai-rcn 11 <9 Studierende. Nachträglich wurden och nnin,tr.kuüert: m Hessen, 11 Nichthessen. Davon gingen Z 62 Hessen und 43 Mchthcssen, so daß 708 Hessen, 4)0 Nichthessen, un ganzen 1098 Studierende verblieben fo Ö S-'1fr rt ' c sen H°sbjahr sind hinzu-gckommen 71 Hessen, ^f^thessen, so d»ß sich die Zahl der Immatrikulierten 4a 9 ^2 Richthessen, im ganzen aus 1211, darnn

tcr 38 Studentinnen, bebaust. 'Außerdem besuchen Vor­lesungen 47 Hörer und 59 Hörerinnen, wodurch sich die Ge» samtzahl aus 1317 erhöht. Hiervon widmeten sich dem I 19 (-06 Hessen), der Rechtswissen.

Medizin 300 (176), der Tierheilkunde 1!9 )(28), der Milosophie 34 (11), Mdagagik 4 (3), Mathe-

«rnoerschaNs-Andacht. 6 Uhr: Andacht zum hl. Aloysius. Dienstag und Freitag, abends 87 9 Uhr, ist Kriegsbittandocht.

» Lan mr S dienst am 13. Juni: hn Hungen

ältestes Rettevstegel aus he,s:sck^r Zeit zurückzugreisen und daraus nn anderes Wappen zu fenftniioctt. Die Anregung blieb unbe- inerkt. Ein Ltntrag, den ich in diesem Sinne im Jahre 1910 der Stad^tvero rdn eben versa mmlun g vorlegte, sckieiterte im letzten Grunde an der gänzlichetl Wneignng der Mehrheit, überhaupt, aus eine Aendermig einMg-?hen, obgleich die erste künstlerische Aütorität aus mraldischeni Gebiet, Professor Otto .Hupp in Schleißheim, der Herausgeber eines die deutschen Städtewappen darstellenden Werhes, meines: Vorschlag als den einzig rich.tigen bezeichnet hatte. Die Behandlung der Frage kam aufs neue in Fluß, als zmn 650jähr Jubiläum unserer Stadt, im Septembm vorigen Jahres, der Gros-Herzog eine Amtskette für den Oberbürgenneister stiftete. In der Kette sollte das Stadtwappm venvendet roerden, aber die Darmstädter Sochverstätidigen erklärten das G-Wappen für un­möglich und macksten verschiedene Vorschläge zur Abänderung. Nach mehreren eingehenden Beratungen Qrtschied sich die Stadt- verorrnetenversamminng chr einen Entwurf, der aus oenr seit­herigen Wappen den Buchstaben und die Heidenkrone entfernt und d:e Flügel dem Löwen ansetzt. Diese Lösung hat vor der historisch besser bcgründeleu Wiederaufnahme des alten Reitersiegels den Vorzug der größeren Einfachheit und der erleichterten Fingierung. Das neue Wappen nnrd deshalb der gewerblichen Verwendung geringere Schwreriglerteii entgegensetzen. In dam vom Großherzog erteilten Wappeiibriei wird es folgendermaßen t«sck.rieben: In Silber ein blau gewafsneter und schwarz geflü­gelter, rote rLbwe. .

v r bfr r St«d1verorbnetenversammlung ist nm so

dankenswerter, als ,,e sich nur jchwer von dem alten ttotz s.ckner Hählichreit lirbgenwrdenm 0 im Flügel kleide hat ttenncn können Nun aber i,t unser Stadttoappe^r ehrlich" geworden und kann sich ohne edw rtem ftrennen öevotb zur Prüfung stellen. Ihm wird mamliä nnebet, me 1884, brt Ausnahme m einen Kreis seiner

NfUvre Philologie 137 (99). An ö-r Theologischen Fokultät studieren 10S heisen, 13 aus anderen deutschen Staaten

H°>sen, 38 aus anderen tf Ä bt-at--6 1 Türke, an der medizinischen Fakultät 176 Hessen, 129 aus anderen deutschen Staaten, und ein Vulgare, an der Veterinär-niedizinischen Fakultät 28 Hessen, ?.? aus anderen bcutid^n Staaten, 1 Sci,weizer, 1 Finn- Lanoe r , 1 Ltt^emburger und 1 Dürke, an der Philosophischen Fakultät 385 Hessen, 154 aus anderen deutschen Staaten 1 Schweizer und 1 Rumäne.

hn'H X ilS 9 vn fy i t f e. Es ist nicht allgemein bekannt,

dav nach der Bundesratsverorduuug vom 23. April 1915 allen Wochne^nnen deren Mäuuer Kriegstestnehmer siw>, eine Krieos- ^ we^ sieod« ihre Männin nicht in einer niankenkasse sind, und zwar bestehen die Leistungen in' a) Ent-

otÄfVfÄ ^ Schwvn-^rschafwuatMütvi-ng bi? zu o o-n c )\ Wochengeld 7 Mark pro Woche auf die Dauer von «r^ Sttllgeld 3,50 Mark wöchentlich bis zu 12 Wochen nur, daß die ^trefsendni Männer in Sem .Kriege Kriege- oder Sanitätsdienste leisten, oder durch Tod Ber- oder Gssaugenmrhme verhindert sind, die Kriegsdienste oder einen Erwerb '.nieder aufzunehmen. Die Wöch­nerinnen müssen natürlich minderbemittelt sein, dazu werden alle gerechnet, dre bereits Kriegsunterstützung erhalten, deren Ge- lamtcinkommen vor dem Ttensteintritt des Mannes 2500 Mark ^^^ersttegen hat, a^r aitä) diejenigen, denen nach dem Tienst- ^ aks 1500 Mark Gesamteinkommen

chr sich und für ledes Kind unter 15 Jaliren 250 Mark bleibt ^^^9stvock^nhi1fe allen Soldatenfrauen, Nicht nur Mittelstandes gesichert, und zwar dehnt sich bte Kriegswachenhilfe ram auch aus die unehelichen Go-

^s Äändes Kriegsdienste leistet. Der llnfpruch besteht allerdings nur dann, iperm für das Kind Kriogs- m ^ bei M'wesenheit des Vaters dessen

d?tettchast ott schwer wstzusttlken ist. Also kmrmm eigentlich alle minderbeniittelten Wochuerinnen, fikls der Vater ihres Kindes im Smeg ist, einen cknipruch auf Wochengekd erheben. Sie müsse:: Eund der genauen militärischen Wr^se des. Mannes der O r ts kran ken ka sse melden, die leistungsperpstichtet ist, an die zuständige -?orwe:st 4Lmh che F r a u e n r e ch t s s ch u tz st e l l c ist in I ^ reT fc^^ rf),hl!ni>e ^ leder Auskunft gern bereit.

Forderung der Kaninchenzucht. In Städten und mrck. :n einer Reihe von größeren Landgemeinden stellen in der Benutzung twn Vorgärten beim Holten von Kaninck-en vielfach BorsUs,ritten der Ortsb:ufatzun«en oder der Baupolizeivewrdnungen entgegen, da sie es verbieten. Sttlkle aufzustellen und überhaupt den Vorgarten m^ anderer Weife wie als Ziergarten zu benutzen Da umr behordkckersetts während des Krieges die der Kaninchenzucht eittaegenstehendeu polrzeilrib^en Verbote nicht zu handhaben emp- oyten wurde, ist es auch den BauZoli,zeibehörden ermöglicht wor- M ' r2° t baupoliZeilickxm Vorschriften abzugehen, wo der Wunsch besieht, den Vorgarten zum Halten von Kaninchen zu be­nutzen voraussesetzt, daß die Stadt- oder Gemeindevertretung 9 * 8 *n fre Aufstellung von Ställen nichts einziuvenden haben

r c o^x tT bat den Zweck, den bargeld-

lvsen^ Zahlungsausgleich mogltchst zu fördern und den Zahlungs­verkehr zu vereinfachen, zu verbilligen und zu beschlemüqen Tie f «ftf*ccJBorteI,rä beftebm für ben Ein- seinen darttr, daß der Inhaber emer Postscheckrechnuug bei Zah- lungslcisttmgen weder aus die Post zu gehen braucht, um Bo,> anweisungen aufzuliefern, noch andere Gänge zu diesem Zioeck MSiAsilhrrn hat. Mich hat er es nicht nötig) deshalb bares Oield bei srch m der Wol-ming oder auf denk Geschästsziminer bereit m fwltm lind anfzybewahren. Seine Postscheckgelder sind vielmehr vor Verlusten durch Trebswhl oder Feiwr- gesichert. Er ineist scins Zahlungen einfach vom Schreibtisch aus an und läßt diese Aufträge ^ das seine Scheckrechmmg führt, in einem ge-

Krfe den er in den nächsten Briefkasten

steckt. Wie dre Erfalirung lehrt, kann der Inhaber einer Postscheck­rechnung ferner damit rechnen, daß bei den Vortrüerl., die stünen SchuLnern durch dre bekannte blaue Zählkarte geboten uvrden dre Rechnungen schneller als bislwr bezahlt werden. Ta auch die Gebühren nn Postscheckverkehr ni^rig find, empfiehlt es sich leden, der einen irgendwie nennenswerten Zahlungsverkehr hat. s i ch e in e Po st s che ck re ch n u n g

L° 19 " 8 "P^sWTL. te G>ie6e " »6 bil

SpielplMt tos Grotzh lkurhemscheaters vsd-rravhtim.

'l um: «Herruunitlichrr Li euer gejucht." Ittonlag, den 19. Jum: Operettcn-Gastfpiel von Mitgliedern der rttankflirter Oper und des Schauspielhauses.Die Schöne von: strande. Dionlag, den 19. Juni (König!. Kurlheater Bad Ems): Gaslsvrel von Mitgliedern des Nei-en Theaters Franksnrt a. M : Ltuvmidiil,." B 'ttwoch, den LI. Juni:Ter Gatte des Frau- Icuis. (NeuheitI) Lustwiel m drei Aktcu von 61abriel Trögely. K"'tag, de» LS. Jum:Pension Schüller.» Samstag, den 21 . JuZ <5omgl. Kurtheatcr Lad E,»s)i ©afljpiet von Mitgliedern des Neuen Theater« Frank,nrt a. M.: .Das Familienkind)'

25. Juni:Der dunkle Punkt."

Sonntag, den

SpidiUan der vereinigten Zranksurter Stadttheater.

SperntzauL.

em ..^nntag, den 18. Juni, abends 7 Uhr:Amelia oder Ein! Maskenball. Montag, den 19. Juni, geschlossen. Dienstag, den 20. Äum, abends 7 Uhr: Gastspiel der Hofopernsängerrn Frau

Paula Lmdheuser vour K. K. Hofoperntheater in Wien: ,Tie Jüdin/ Mittwoch, den LI. Juni, abends 7h. Uhr:Tie Kaisern: " Donnerstag den 22. Juni, abends 714 Uhr:Tiefland/ Freilag. den Juni, abends Uhr:Die Entführung aus dem Serail ", SauiStag. den 24. Juni, abends 7*/, Uhr:Rigoletto." Sonntag, den 2o. Jmn, abends 7% Uhr: Zum ersten MalerDie ideale

Gattin. Operette in 3 Akten von Franz Lehar. Montag, den 26. Juni, abends 7'/, Uhr: Vorstellung für den Verband Lettischer vandlungsgehilse>i zligunsten seiner Kriegsutiterstützungskasse : Der Freischütz." (Ztl dieser Vorstellung sind nur Eiutritrskartel: iür die Proizemumslogen des Parketts, Balkons, 1. und 2. Ranges an der Üas,e erhältlich.)

Börsen-Wochenbericht.

Frankfurt a. M., 16. Junü Ter freie Verkehr au der Börse hat diese Woche eine wertere Emschrantung erfahren. Tie Spekulation beschränkte sich hauptsächlich aus Mwickelungen und aus den Kreisen des Publl- lilums lagen nur geringe Aufträge vor. Zum Teil hängt bietet wohl sicherlich mit der Einstellung der Animiertättgkeit zu­sammen. Man kann sich nicht länger dagegen 'verschlichen, daß es der Regierung ernst damit ist. dem SpeLulattonseifer zu zügeln, und um die Gefahr einer schroffen Erhöhung der Umsatzsieuer. die das Geschäft lalMlegen ivürde, abzutvenden, haben die berufenen Borsenorgane bereits Schritte uirternommen. um die Spekulation zu dampfen. So soll die Versendung von Knrslisten aus privatem Wege gänzlich untersagt, und jede Auimieruug zu spettrlativens Operationen verhindert, mich die Gewährung von Krediten zu spekulativen Esfektenkäufen unter Straft gestellt werden. Die Be- ratungen sind überdies iioch im Gange und dürfen wohl irocks einige Zeit in Anspruch nehme-.:. Legten also schon solche Rücksichten der Unternehmung Fesseln cm, so fehlte es andererseits auch an Mo­menten, die besondere Aitt-egamg hätten bieten kömieit. So blieben die russischen Berichte vom Kuiegsschanplatz nicht unbeachtet, weil man befürchtet, daß die Entente daraus nerre Hoffnungen schöpft und dadurch has bluttge Ringen nur verlängert rverden karrn. imer^ auch die schärfere lleberwachung der Preispolitik der Montan­industrie tmrch die Regierung, mußüde der Unternehmung Zuruck- halmng auserlegen, Werl sie die Gewinnmögllchkeiten der Monttm- gesellschaftei: beschränll. So. mußite das Kvhl'cnsyndikat sich für den Rest >des Jahres mit_ den bisherigen Preisen bo- guügen und ^ die HütterigesÄlschafteii müssen sich trotz uer überaus starken Nochftage aus dem Eisenmartt in ihren Preisftrdeuungen Zuriickhaltung auftrlegen, soll die Regvv- rung sich doch sogar die Revision der letzten Preis er Höhungen vor- behalten haben. Unter all diesen Umständen lagerte eine gewisse -c'Critimmnng über dem Markt und die Verkauftueigung bcchÄt Uebergewicht. Trotzdem hielten die Knrsrückgänge sich in mützigen Grenzen. VerhältuismMft größere Abgaben fanden in Mo ittanoa vieren statt, auch andere Jntmstriepapiere, msbeßmdew d:e verschiedenen Kriegswerte kamen zum Verkauf, in der Oöefamt- heit handelte es sich allerdings doch rrnr.um mäßige Summen. Ziemlich ftst haben sich Kaliwerte culsgesprvchen, lveil das Verbot der Niederbringung neuer Schächte den bestebendeu aller: Gesell­schaften zugute kommt. Bank- und SchrssahrtsakUen waren sehr still. Auch das Geschäft in Anlagewerten blieb ruhig, diese bewahrten aber durchweg ftste Haltung. B-m ansländischen Mlleihen zogen Russen, russische Eis-eubahn-Prioritäteu, Japaner, Argentinier und Chilenen, die von neutralen Börsen ausgenommen iverden, sogar etwas an. Nordische Sföerte Kommen noch mehrfach zum Verkauf. Wesentlich höher waren auch St. Louis und San Francisoo Bonds da die endgültige Sanierung der Bahn in den nächsten Monat«! er­wartet imrd und daraufhin New> York bedeutend hölsere Preise für die Bonds meldete. Tie Deviftirpreift blieben unverändert. Ter Gelüstand blieb flüssig. Privatdiskonto 4 Prozent.

Kreis Wetzlar.

*»b°Irhans-n, 17. Juni. Dir Ersah-Rei. Loh von hr.r m, aktiven Jn!.-R-gt. 116, 10. Komp., erhi-lt am 8. Jum die Hess. Tapserk-itsmedaille. Er steht im 18. Monat

tm rfelde.

Akirehliche Nachrichten

Evangelische Gemeinde.

18. Juni, Trinitatisfest. Gottesdienst. 3n oer Stadttlrche Vor.n. 8 Uhr: Pfarrer Mahr. Zuglerch Christenlehre für die Nenkonfirmierten aus der Matthausgeiueuide. Vorm. SV, Uhr: Pfarrer Sch w a b " Vorm 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer S ch iv a b e. Nachm. 2^Uhr Kinderkirche für bte Dlarknsgemeinde. Pfarrer Schwabe Mittwoch den 21. Juni, abends 8 Uhr: Knegsbetstunde. Pfarrer - I« der Zobannerkirchc. Vorm. 8 Uhr: Pfarrer B ech to lsh eimer. Zugleich Christenlehre für die Nerckonnr-

91t Sonntag, den 16. Juni, vorm. 10 Uhr. (Heil.

Abendmahl für Ruttershausen.) - Mainzlar. Dienstaq den 20. Juni, abds. 9^ Uhr: Kriegsbetstunde. Dekan Gußman n.

Märkte.

Gießen^ 17. Juni. Marktbericht. Auf den: heutigen Wochemnarkt kostete: Bntter das Pfund 1.900,00 Mk.- Hühner­eier das Stück 20 Pfennig (Höchstpr.): Käse 10 Pfennig, Kä,e- inatte 3 Pfennig das Stück; Weliche 0M-0.00 Mk - Ochsenflelsch das Pfund 2,00-0,00 Mk.. Kuhfleisch 2,00-0.00 Mk. das Pfund, Rmdfleisch das Pfund 2,00-0,00 Mk.. Schweinefleisch das Pfund 1,60 - 0,00 Mk., Kalbfleisch das Pfund 2,0,00 Mk., Hammelfleisch das Pfund 1,80-0,00 Mk.; Kartosteln der Zentner 5,80 Mk.; Zwiebeln das Pfund 00-00 Pfg.; Milch das Liter 30 Pfg.; Nüsse 100 Stück 00-00 Pfg.; Spinat 20-00 Pfg das Pfund, Kopfsalat 6-10 Pfg., Gelbe Rüben 1520 Pfg. das Päckchen Lauch 5 bis 10 Pfennig das Stück. Rhabarber das Pfund 20 Psg., Sellerie 1030 Pfennig, Spargel 50-75 Pfg. das Pfund, Rörnisch Kohl 813 Pfg. das Päckchen, Erbsen 40-50 Pfa. das Pfund, Kirschen 50 Pfg. das Pfund. Marttzeit vou 7 bis 1 Uhr.

Meteorologlsche veabachtungen der Station Gießen.

katholische Gemeinde.

m JP 0 in<? b V 1 f L S -> ms > ag, de» 17. Juni: Nachm, ö Uhr und abdz. 8 Uhr: G-I°-i-nh°ir i»r heil. Beichte. ^ b rf n iv 8- .3 * 11 ' > I- Son » ta <, nach P N q st e n n der he ligstc» Drenattigkeit. Vorn,. 8'/. Uhr: Gelcaenhe t ,»r best,gen Äe.chte. 7 Uhr: Hl. Meffe. 8 Uhr: Austeilung der hl Kommumon. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachm. 2 M,r: Ehrlsteutehre; darauf snkrameutalifche

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Höchste Temperatur am 15. bis 16. Juni 1916: -ft 16.0'0.

- 15 - . 16. . ISIS: + 8,6'0.

Niederschlag 0,0 mm.

Für Rheumatiker rmd Nenrulgieleideude.

Kann seit langen Jahren zum ersten Male wieder gehen.

schreibt:Da ich schon seit uieomert ^ llche Schmerzen m meinem Kn ie hatte und ärmliche Ä bis letzt aebrailchte. vergebens war, wandte ich mich umch !I!,!?^b^orzivi.lf1ung g,^ogal-T abletren. Nach dem C-eöra- « HIHI ^ en ^ ,e ^.rdmer^en vollständig weg und feit -1 "Lochen f 1 ,? c 7 .sterlngsten Schmerz und korm jetzr wieder VS! 6 « 0 Ulcht mehr linkte, wie ich vom Plage

^llte. -lehnliche Erfabrunaen und no«- ühermschentzere Erfolge erzielten viele andere, welche Togal nicht »u.r beiRbe?mm2° n t m ^ouf'chu'ci cu, Hereu,chuw Jschiae. Schmerlen

[P Gelenken, sonne bei Influenza gebrauchten. Togal lsü die Harmmire. das verheerende Selbstgifp. wodurch ebenso rasche u. e mchalrende Erfolge erzielt werden. Alle Apo-oekeu führen Togo^ Tabletten. Best.: Acid. acet. salic. Chinin Mg. Li. 4M»,