Vielleicht and) wirtschaftliche Gründe vor, die sich un^r Be- »Meilunq entziehen. Wir fügen uns, tun es aber in dem Bewußten. daß die Marine danrft ein großes -Opfer brmipt. Die Lnst- schifte 'haben sich als ein besonders erfolgreiches Mittel zur sSckäöigung nnserer Feinde erwiesen. Admiral v. Köster pachte Aster in ehrenden Worten des Grasen Zeppelin und der Mannschaften der Luftflotte und erwähnte schließlich die Leistungen des flandrischen Marinekorvs unter der Führung des Admirals Sch r o- jder. An Großadmiral van T i r p i tz wnrde ein Begrüßung^ flelegramm abgesandt und ihm gleichzeitig dir Ernennung zuM ^Ehrenmitglied des Vereins mitgeterlt.
Au§ dem Reiche.
' Eine Verordnung gegen den Kettenhandel
Wie der Frkf. Ztg. milgeteilt wird, sind dre Verhano- tlunaen die im Kriegsernährunysamt über die Bebämpfuwg des' sogenannten Kettenhand-els stattgefunden haben, abgeschlossen Nach den Beratungen mit Sackst) erMndi gen des Wandels und der Zeitungsverleger hat das Kriegsernah- -runasamt eine den Ketten- und Lchiebehandel mit Le Densmitteln nach allen Nichtungen scharf fassende V er Ordnung festgeftellt, deren Erlaß voraussichtlich in den nächsten Tagen erfolgen wird. Danach sott der Handel -mit Lebensmitteln fortan nur mtt aus druck sicher Genehmigung zulässig sein. Von der Geneh- chngungspflicht sotten nur solche Kleinhandelsbetriebe be ^reit sein, die Lebensmittel unmittelbar an den Verbraucher ckbgebeir.
Die Kadvsche Broschirre.
Der Generallandschaftsdirektor Kapp, dessen Broschüre der Reichskanzler im Reichstage einer abfälligen fextti? unterzogen hat. hat diese Kritik zum Anlaß einer persönlichen Auseinandersetzung mit dem Reichskanzler ge- chiach, Er veröffentlicht durch Rundschreiben folgendes:
„Wingsbrrg i. Pr., den 14. Jum 1916. ^Jnr Versolg der Mcichstagsverhöndlungcn vom 5. Juni dieses ^rrhres sind »wischen dem Vertreter des Herrn Reichskanzlers und dem Lnernigen nach erfolglos von mir versuchter Verständigung folgende Erklärungen ausgetauscht:
' ' Der Vertreter des Herrn Reichskanzlers
von Herrll Kapp verbreitete Denkschrift ist ein An strrifs gegen die Politik des Herrn Reichskanzlers^ Ans Mründen des Staatswohls ist der Herr Reichskanzler diesem 'Angriff öffentlich im Reichstag entgegengetreten. Er lehnt E s a b ' drese ihast durch die Pflichten seines Amtes auserlegte Handlung zum Gegenstand persönlicher An sern anders etzung Au machen.
Darauf erklärte mein Vertreter: .
Vcrt Kapp hat her Politik des Herrn Reichskanzlers den Worwurf der Unfähigkeit uno Sch>wäche gemacht. Der Herr Reichskanzler hat gegen Herrn Kapp persönliche Schimps- worte gebraucht, st^ach der Erttärnng des Herrn Reichskanzlers ist er ans Gründen des Staatswohls dem Kapp scheu Angriff öffentlich im Reichstag ^entgegenbetreten. Er lehnt es'ab, diese ihm dnrch die Pflichten fernes Amtes auferlegte Handlung zum Gegenstand persönlicher Auseinandersetzung zu machen.
Demgegenüber erklärt Herr Kapp, sich ttt einem Augenblick Genugtuung verschaffen zu woNen, tn welchem dem Herrn Reichskanzler nicht lnehr der Schutz des Krieges, seine Stellung und die Knebelung der Presse zur
Seite stehen." , f c .
Diesen Tatbestand teile ich hierdurch ergebenst mit.
Kapp, Generallandschaftsdirektor.
*
München, 17. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) In einem von der Polizeidirektion München ausgegebenen amtlichen Bericht über die Ansammlungen aus dem Marienplatz heißt es: Heute mittag sammelten sich aus dem Marienplatze und beim Rathaus-Torwart einige Frauen an, die auf dem Markte nichts bekommen hatten und insbesondere Brotkarten verlangten. Sie wurden an die Brotkartenver- teilungsstellen in den Schulhäusern verwiesen. Die zum Teil erregte Unterhaltung ließ Neugierige sich ansamnieln, die sich aber gegen Abend auf persönliches Eingreifen des Polizeipräsidenten wieder zerstreuten. Mit Einbruch der Dunkelheit kam weiteres Publikum, insbesondere Männer, leider auch verschiedene Soldaten, in der Hauptsache jedoch halbwüchsige Burschen. Angeblich, weil aus benachbarten Häusern Wasser herabgegossen worden war, wurden Steine gegen das Kaffee „Rathaus" geworfen. Die Menschenansammlung wurde größer, bis schließlich die Schutzmann schaft mit Militär den Platz säuberte. Ein Teil der jugendlichen Demonstranten wurde festgenommen und sieht seiner Bestrafung entgegen. Die gesamte vaterländisch gesinnte Bevölkerung und insbesondere die vernünftigen Erwachsenen verurteilen, wie man heute von allen Seiten hören konnte, diese Sorte von Leuten, die um jeden Preis ihre „Gaudi" haben müssen. _ _
im Felsenkeller" eine Hanpl-Versammürng seiner Mitglieder nebst , /, weilen Hälfte seines Bortrages schilderte Pfarrer Vilorarwr iN & Ä in iS? erster Zeit -n°^li-l>-.t interessanter pr.;önii*c «rieb«»* n»b«jtf Maßnahmen jum Dnrchhaltcn eingehend dargelegt wre er überhaupt ver.tand, den Zuhörern die Art Lltm^hms^l nmrken. Fräulein Oh-rns -ms Frankiurt ° M„ tue m Grepen ^cksvoll und m vor,en gehend zu ,»Ud^m ^-r Or^sgm,tIE. ni(ht unbekannt iit ack, einarfrate praktische Ausführungen zur Pfarrer Winter. mgie am schlüge des Bortrages plarver «vu fmfamcn Z^berttttmg nnÄ ^rttbarmachung von NalTrungsmittela, brandt für ferne Ausführungen herzlichsten Dank. 2. er Bortrag war Gemüse, Spargel, Obst und Konfervenfrüchten, zur Schüftmg von überaus park besucht. Auch von «uSwarlS waren v e Männer und Dauerwaren also Einmachen Einkochen und Trocknen usw. Frauen erschienen. Dem Evangeluchen Bund, der zu dem ^orrrag obne^N^wenduna von^teurer Apparaten, Gläsern, Gummiringen, emgeladen hatte, traten neue Mitglieder bei..nne Kollekte, die Vielmehr gab sic Hinweise aus alle möglichen, in fast jedem Ha.us-1 beim Ausgang für die Oittnrntsche Ansiedler Me erho -e halte vorhandene, einfache Hilfsmittel, bie dazu verwendbar ergab den ganz amehnlicken Betrag von 180 Mark, eien, wie auch Jucker oder Süßstoff einskweilen nicht notig sei, I Kreis Friedberg. .
hr auch später nach Bedarf zugegeben werden könne, uu- I xi. Butzbach, 17. Juni. Sanitätsrat Tr. Beste. Ehefarzt ««.etert Fragen, die von den anwesenden Damen an ne gesteckt I am hiesigen Reservelazarett, wurde das Hessische Sanitätskreuz am wurden, war lähäftes Juteresse zu erkennen. Weitere Redner ve-i Bande verliehen. Metzgermeister Hermann Latz von hier bel dem handelten den bar geldlosen Ber kehr, die Beschaltung von Fuß-Artillcrie-Regiment Nr. 38 erhielt die Hessische Tapferkeits-
Nahrungsmitteln und die Kleintierzucht in ausführlichen ^ar leguugen, welche die Zuhörer sehr fesselten und ledensallv zu praktischen BetätiMng anspornen werden, um auch aus diesem - biete dem Vaterland zu dienen.
Regiment' Rr. 38 erhielt die Hessische Tapferkeitsmedaille.
Starkenburg und Rheinhessen.
<Darmstadt, 19. Juni. 31,n ANttmoch, den 21. Juni, nachm. 3 Uhr, hält der Aliee-Frauenverein (Hessischer Landes- ^andkreis Glesien l Frauenverein vom Roten Kretiz) unter dem Lorlitz der Groß-
CQ- rv m afot ,. r anrTi im ^n- ßerzogin von Hessen im Sitzungssaal der Zweiten Kainmer der
. e-. 3unt \ 1 § 'f sJ eu a Landstände seine alle 2 Jahre stattsindende ordentliche Dittglieder-
sanier,e-Regtwent 254 wurde mit dem Eisernen ^reu-I diesmal die 22., ab. Außer Vorträgen, Berichten
2. Masse ausgezeichnet. - ■ . ... und Mitteilungen weist die reichhaltige Tagesordnung den mit be°
^ - 16 ' iü ist 'onderem Interesse in dieser Kriegszeit erwarteten Vortrag des
die Flcischnahruug m außerordentlicher W^,e beschrankt ist ist p^.^geschättssührers Ministerialrat Dr. Kratz- Tarwsladt über die Herstellmig Er nahrhaften und schmackhaften Kost aus den ^ %&ti Uit be§ Hauptvereins, der Abteilungen und Zweigvereine reichlich vorhandenen svnsttgen Nahrung^Mitteln von größter Wich-1 . c>^c...ou 1914 und 1915 ans.
ttgkeit. Manchen Hausfrauen fehlt leöochhcerzu die Ersahruug. fc Ans dem R h e i n -M a i n g eb i e t, 19. Juni.
Es kann deshalb nur mit Freude begrüßt werden, wenn ^cute,! L' r maprt ist die Roaaenblüte bereits
welche über reiche Kenntnisse aus diesem Gebiete verfügen und. t to«ren^ ©emarfungen i|t ® lc
sie bereits praktisch verwertet haben, weiten Kreisen mtt diesen zum größten Teil beendet. Tie nasse Witterung oer ieycen zu dienen l^eit sind. Prinzessin zu Solms-Braun- Woche hat ihr nichts geschadet. Die Regengüsse traten fels als Vorsitzende des hiesigen Mice-Fraivenverems, hat des- immer nur kurze eiZt ein, und der dabei stets voryerr- halb Fräulein Gaus von Frankfurt a. M. gewonnen, am 24. Jum! schände starke Westwind sorgte für eine ausgezeichnete Beim Gasthaus zur Traiibe einen Bortrag über dw Kriegskuche zu s^puna der kräftig entwickelten Aehren. Wenn der Frucht- Halten. Im Anschluß daran wird die Vortragende^ auch ver- \ an t Q % f 0 ausaiebia erfolgt, wie ihn die Landwirte im geschiedene Speisen Herstellen, von deren Vorzüglichkeit sich> dw An- Gebiet mit Bestimmtheit erwarten und auf früh
wesenden überzeugen körmen. — Ter >wgenreur Paul Heiwea: Kornfeldern auch bereits festste!lest könnten, so
5«“ 13 - 2wn 3-ut-mnt bet Kaßerlrchm beenden ^hoffen, die
T sÄött« 18 Jmri. Die 40jährige Eheftau alle Ernten des letzten Jahrzehnts weit übertrifft. Selbst des Bahnwärters Go the bemng in ihrer Wohnung durch in leichtem Sandboden haben die bis über zwei Meter hohen
EÄMgenSewsttnord > Halme Aehren von Lanz erstaunlicher Lauge entwickelt
e. 'Lich, 19. Juni. Im Beisein des Großherzogs, der G r o ß h e r z o g i n, sowie der F ü r st l i ch k e i t e n v o n L o l m s- Lich und Schlosse ein Gießen aus
Emma zu ^.
und Elisabeth von -solms-Lich mitwirkten, stand '::i.oieifi: an rer vem 0^.....^...^ —- ------
Leitung von Ferdinand Kaufmann, und brachte SchubertsAngst und Schrecken und noch heute erzählerr die alteren unvollmdete Symphonie in H-molI, und zumal die o. Beethoven- > wie sie damals ihr Vieh in die Wälder trieben und mit ihren
Symphonie in C-moll sauber und säst einwandfrei zum ^Vortrag. I Hg^^igkeitsn folgten. Sie kehrten bald zurück, denn die Preußen Ferdinand Kaufmann trug außerdem in klarem <5-prel che „igten sich ganz anders, wie man sie geschildert hatte. Ber der Gesangszene ans .dem Violinkonzert 3cr. 8 in A-inoü von Tours öligen Flucht ging es natürlich nicht ohne Unglücks fälle ab. so kam Spohr vor und erntete mit der Bearbeitung zweier Koinposrttonen > Roßdorf ein Mann, der schwer beladen mit Sveckseiten usw. rn des Großherzogs, „Heimweh" u. „Sehnsucht" aus den „6 -^Ummun- Oberwald ritt, zu Fall uno erlitt einen Beinbruch, iü Holzgen für Klavier" für Streichorchester und 2 Klamere rcrüfeu BersaU^ ^ infolge Blitzschlags eine Mühle in Flammen aus.
Das zweite dieser klangschillernden Werke Debanvschen Charakter^ ^ g- n ‘ ber Praßen in den Krers uno die Stadt Marburg mußte wiederholt werden. Fräulein Lhüde W 0 l t e r - a-armstadt! ig^e näiatich während eines lange, anhaltenden Gewitters, ang mit Hellem kräftigem Organe, dem nur manchmal ^ärmere L ^ s^tveve Regengüsse mit ficöi brachte, chattigere Töne zu wünschen waren, dre )lrw „Mein gläubig^ . W e i l b u r a , 18. Juni. -—
Herz frohlocke" von Bach und Lreder von Straup und Brahmv. Stück 'u 18 Pfa
Somit war dem Konzert nicht nur ein weiterer finanzieller, sondern! ^ rer ^rucr zu psg.
Aus Stsdt und Lsrnd.
ießen, 19. Juni 1916.
** Vom Be nahm en in v-Zügen Man schreibt ttns: Der in Nr. 139 des „Gieß. Anz." enthaltene Hmweis aus die Bestinrmungen des Personenverkehrs in den Ersenbahnzügen ist ganz am Platze. Alber der Dnrchfühkemtg der Bestimmungen stehen doch atterler Hindernisse im 39eae, und man kann es den Reisenden nicht immer verübeln, wenn sie sich ans die eine oder andere Weise selbst helfen. Mit dem Rauchverb ot in den Siertengängen der v-Zügc kann man sich im Interesse der 3^chtraucher und Frauen einverstanden erklären. Indes ist es auch berechtigt, zu verlangen, daß da, wo Platz gebühr bezahlt werden muß, auch Platz vorhanden ist, denn zum Stehen bretet sich m der 4. Klasse! toeit billiger Gelegenheit. Schreiber dieses konnte wiederholt beobachten, daß die von den Männern streng zu meidenden Frauenabteile ganz oder teilweise unbesetzt waren, wahrend alleinreisende Frauen in beit allgemeinen Abteilen saßen und den dNännern die Plätze lvegnahmen. Hier könnte Wandel geschaffen werden. Der Mißstand zeigt sich nicht nur in den I)-Zügen, sondern auch in anderen Zügell, besonders den Wagen 4. Klasse.
ie Hoch st preise für den Verkauf vonHpelse st ci r t 0 s s^bwan den Verbraucher in Mengen unter 500 Kilogramin (ih Kentnerlftsind für den Bezirk der Stadt Gießen wie folgt festgesetzt : 1. Bei der Abgabe durch den Erzeuger: a) bis 20 Pfund: das Pfund 7 Pfg.; b) mehr als 1 Zentner bis 10 Zentner: der Rentnet 6 00 Mk. frei Keller des Verbrauchers. 2. Bei der Abgabe durch Händler: a) bis 20 Pfund: das Pfund 7 Pfg.; b) mehr •öiä 1 Zentner bis 10 Zentner: der Zentner 6,30 Mk. frei Verkaufsstelle. Näheres siehe in einer amtlichen Bekanntmachung des Ober- bürqerineisters. — Der Kleinverkauf von K a r t.o f f e l n ,erfolgt von jetzt ab nur noch gegen Vorzeigung der Brotausweis- >karte und zwar Dienstags, Mittwochs, Freitags und Samstags, vornuttags von 9-12 und nachmitlagtz von 3—6 Uhr, in dem Ge- ! bände der alten Gewerbeschule, Asterweg Nr. 25.
** Der Allgemeine Staats-Eis-enbahu-Ber- c;n Gsieß-eu.. hielt am Sanistag, den 17, 6., abends 8 Uhr,
Stadt verkauft hier
folg beschau. Büdmgcn. abgabc für 1016 ist auf bic ei^etnen Steife wie folgt
Bl. Sinnen bei III, 19. Juni. Der aus dem benachbarten worden: Sttidtkr^s 29*17520* ?,6<^ft am
Echzell stammende Knecht Steltz, der sich gegenwartlc, wer ,u Mark, Biedenkop, lo Otl.M. ^lUlrcl- -0 .- . ^Yr 7 7 40
Urlaub befindet, wurde durch den Hustritt eines Pferdes schwer Main 111217. /9, ^rmburg ZI 699.9h, Obttlah ■ j
verletzt. Er ist schon seit etwa 16 Jahren bei Fuhrunternehmer > Obertaunus 89 308,-/5, Oberwefterwald l/91.4 c, Rheinguu
39695.31, St. Goarshausen 23 725.45, Unterlahn 2c o6o.50, Untertaunus 16 394.20, Unterwefterwald 21271.20, Usingen 7288.65, Westerburg 7312.44, Stadtkreis Wiesbaden ! 299 638.26, Landkreis Wiesbaden 66 302.98 Mark._
Wilhelm Groth bedienstet und in der Umgebung ecne bekannte Persönlichkeit, da er lange Jahre die Straßenwalze und den Wasserwagen fuhr. ^
--Bad Salzhausen, 17. Juni. Das Lazurett rm hreftgen Kaufmann-ErholungSheim ist aufgelöst worden.
LI. Echzell, 19. Juni. Hier, sowie in den benachbarten Orten mehren sich die Diebstähle. Insbesondere sind es Kaninchen. Hühner, Erdbeeren usw., die den Dieben begehrenswert erscheinen. — ^ ^ ^ u """
der 4. Eskadr... _ c .....
Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. M ..
Ortenberg, 19. Juni Giws Kuno zu Stolberg- , Qmn ^SoO int Sommer-Semester 1915 und 10.r2 rm Wmter- Roßla, seit Beginn des Krieges zunächst als Johanntterrtttcr, 1915/16>. Bon den 1124 männlichen Studierenden stehen
dann als Ordonmizoffizier beim Stabe eines Arnieekorps im Olten I - m Heeresdienst, so daß im ganzen 695 Studierende a
^"rami ftt Lrbau eriiannt. " Vorlesungen teilnehmeii. Bon den einzelnen Fakultäten
__ __ , iiiiem _ziun Unteroffizier beik- Mchtswissenschastliche 215, die Medizinische 3o9, dre Philo-
einer schweren Mörserbatterie befördert, erhielt die hessische Tapfer- r_pb st che 316 die Naturwissenschaftliche 207, die Wirtschafts- mid keitsmedaillc. — Wehrmann Paul. Hinkelthein bei einer Fuß- Sozialwissenschastliche 241 Studierende. Zur Teilnahme an den Arttllerie-Aiunitionskoloiine in Serbien, wilrde zum (retreiten Vorlesungen sind außerdem für das lausende Semester bis letzt befördert. Unteroffizier Jakob Dickler, beim <^dab des Komman-l^^ Gasthörer und 261 Besucher zugelassen. Tie Gesamtzahl der deurs einer Kraftsahrtruppe wurde zum'Feldwebel ernannt. — Dre ^ &n X cn von Vorlesungen Berechtigten beträgt somit gegen-
größte Zahl Urlauber seit Begftm deS Krieges, 32 >soldattni, sveilteu . ■ 4 Semester des Bestehens der Uiiiversitat Franflurt zum Psingstsest bc'i uns, gewiß auch ein erfreuliches Zeichen unserer ««.*' 1690 * _ Dr Carl M u t h, dem die Obliegenheiten eures günstigen Kriegslage. — In den Räumen der, lstesigen Bezirks- ^ ^ ^lienische Sprache übertragen worden smd, begrünt
jparkasse smirde eine der fturs Goldankanfshilssstellen des Krcrses F. .. < 20. Juni seine Vorlesungen und Hebungen über
Büdingeir unter Leittmg eines Llusschusses, bestehend aus den '~ c 0 - - - A "“
Herren Pfr. Kahn. Gebr. Dahmer und Rechner Raab, errichtet, die Abnahmestunden sind ans Morttag Vormittag aus 9—12 Uhr festgesetzt. /fv
4 . Zwischen Vogelsberg imb Wette ran 19. Jüni. „Unser Herrgott hat uns noch, nie verlassen", so
rchen. Hühner, Erdbeeren usw., die den Breven vegeyrensweri 1 ^ Frankfurt a. M., 18. Juni. Im gegenwärttgen Som-
inen. — Der Gefreite Gustav Schultheiß von hier,,von« ^r-Semestcr sind cnr der Universität Franffurt a. M. 425 Stu- . Eskadron des 3. Husarenregiments, wurde mit der Hessischen st)^rendc darunter 85 Frauen) neu immat r ifuTi ert wor- n keitsmedaille ausae^eichuct. ! s pn ranzen sind zurzeit 1338 Studierende immatrikuliert
n^850 im Sommer-Semester 1915 und ^j-052 im Winteraster 1915/16 . Von den 1124 männlichen studierenden stehen
--- - --7 n . ,0^0 im Heeresdienst, so daß im ganzen 695 Studiermde an den
rm Felde, wurde zum Kreishwtptmami ru Lrvau eriianut. 7S Vorlesungen teilnehmen. Bon den ei,rze!nen Fakultäten zahlt Rechtsanwalt Holzapfel, seit kurzem, _ zum _ Unteresftzwr bn | hrp Ni>chtswissenschastlich
-O tv-iIvl n , ,
italienische Sprache und Literatur.
Vvlefkasten der Redaktion.
Muonhme Anfragen bleiben uuberüirfichtist»tz
19. Jüni. „Unser Herrgott yat uns noch^ nie verlassen-, ,0 1 ph. Lhr. N. Sie haben im Falle bet A.^"^^keU^lnsP.ruch
S »ach feinem Dienf1.in.iit.
Regenschauer herniedersandte und es so kalt wurde, daß "nterha g g g— _
überall die Oesen wieder in Tätigkeit treten mußten. Ja. Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 20. Juni 1916: wenn der Bauer dieses Gottvertrauen nicht hätte, es wäre wechselnd beivölkt, meist trocken.
sür ihn in diesen Tagen zum Verzweifeln gewesen, die Sen-l ——----—
fen lagen schon lange gedängelt bereit, die Kartoffeln riefen nach der H>acke, der Weizen wurde immer gelber, der Klee immer fauler, die Schnecken hatten so fette Tage wie noch nie und ohne Eftbarmen zeigte jeder Tag das gleiche, ttübe, regnerische Gesicht. Gottlob, der Bauer hat recht behalten, seit 2 Tagen lachst hell die Sonne und hat den Boden überraschend 'schnell getrocknet. Die Heuernte,hat überall begonnen, Her lange Regen hat noch nichts verdorben, ganz vorzüglich ist das Heugr^" mehr aufgerichtet und durch d
als man bei dcm schweren Resten zu yosstm wastie. act i } u.»ai fe
Raps hat dicke Schoten, die Dickwurz stehen üppig da. Urne 11 wfit rat?nÄt fcf>m«le
Allerdings, Sonnenschein muß es jetzt bleiben, die Arbeit w - us^e ^ ^ 1 tycn smenundcii Russen trennte. Es war
hat sich so gedrängt, daß sic kaum zu bewältigen £. jeber utt ^ ürfIi(J)fn Bewohnern der Stadt Jett und
der nur die Arbeit versteht, ist darum verpflichtet, <md> ««genbeit zur Wucht zu verschaffen. ,3*»S Pruth-
Hand ans Werk zu legen, der Dank des Vaterlands wird t - lp , ur ^ e tzeslhalb vor und beiderseits Czernowitz mit zab
letzte Nachrichten.
Die Preisgabe von Czernowitz. ^ ^
Berlin 19 Juni, Der Berichterstattcr des „Berliner Tage, bwttes" Adelt, meldet aus dem St. S. .ikrieqspressemiartier imter dem 18'Junit sobald es den Russen .teglückt war aus dcnäang ^ ... .'r??.. und über ^kna hm-
eS ihm lohnen.
Kreis Schotten. ! steilen Lvat.oyW'i
g. Ober-Lais, 18. Juni, lieber „OstPrEsche Not und I und begannen
unsere Hilfe" sprach anr Donnerstag abend in der^rck>e. zu klnter- ^lsnsctzen ufersrlmuzeu und den Bahnhof, sondern auch die
Lais Pfarrer Hilbrandt ajlS Wilsberg in Ostpreußen Der mcht «Unn toe Uimmanim una oeni ^an o ' , völligem
Redner beftnöet sich zurzeft aus einer Vortragsreise durch Hesieu, I innere Stadt .u bombardieren, hier hielt ^er den ersten Vortrag. er die traurigen Verhältnisse in . .
tetc er sich über ern großes llnternehmien, der.Evangelische I L^^M^^^^^Z^Die'schöne l^rt geprüfte Haupt-
bcr « uow kurzer aX^i
deutsch bleibt und nicht Rüssen und Polen anheimfallt. ^n der der ftuhere wahren wuo.


