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Zweites Vlstt
<66. Zsyrgsng
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Die „Gietzener Zamilienblättsr" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisbfatt für den Kreis Giessen'- zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal.
fejper Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhejfen
Samstag, f3. Mai
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäls - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
Schriitleitnng,Geschäftsstelle ».Druckerei: Schul« straße 7. Geschäftsstelle u.Berlag^LMAbl,Schrift« leitung: ^^112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Ließen.
Iie Handhabung der Zensur.
□ Berlin, 12. Mai.
Der Reichs haushaltsaus schuß des Reichstags setzte heute seine Besprechung der .Handhabung der Zensur fort. Ein sozialdemokratischer Abgeordneter erklärte die Auffassung, daß die Militärbefehlshaber nur dem Kaiser für ihre Hundlungen unter dem Belagerungszustand verantwortlich seien, für irrig. Verantwortlich sei die Regierung, in diesem Falle der Reichskanzler, denn das preußische Gesetz über den Belagerungszustand schreibe vor, daß die Regierung der Kammer 'also nach Uebernahme dieses Gesetzes auf das Reich: dem Reichstag) verantwortlich ist. Der Redner bezieht sich auch auf eine Auskunft des damaligen Bundeskanzlers gelegentlich einer Interpellation im Parlament des Norddeutschen Bundes im Jahre 1870 und auf Ausführungen der Abg. Wiudthorst und Duncker. Der Reichstag habe daher das Recht, vom Reichskanzler Abhilfe gegen gesetzwidrige Maßnahmen der Militärbehörden zu verlangen.
Ein konservativer Redner wirft der Zensur zu weitgehende Scheu vor der Wirkung auf das Ausland vor. Wolle man sich danach ausschließlich richten, so dürften auch keine Kanzlerredeu gehalten werden. In England sei die Kritik viel freier. Die Regierung ziehe sich immer hinter Stellein zurück, die vom Reichstage nicht zur Verantwortung gezogen werden könnten, nämlich hinter die Militärbehörden. Wenigstens für die Zensur in Sachen der auswärtigen Politik müßte die Regierung oie Verantwortung übernehmen. Der Redner polenüsiert gegen die Ausführungen des Rcgierungsvertreters, daß das Sammeln von Massenunterschriften für die Petition des Prof. Dietrich Schäfer eine Umgehung des >Petitionsrechtes bedeute. Der Redner klagt auch über persönliche Zuspitzung der Zensur imd Verhängung der Briefsperre gegen na- tional empfindende Kreise; er verteidigt das Vorgehen der Stettiner Zensur gegen den Artikel des Abg. Gothein in der „Ostseezeitung".
Ein Zentrums! ebner spricht über die Schutzhaft. Wenn die Polizeibehörden den Militärbehörden angebeu, wer ihnen verdächtig erscheine, so seien diese Personen in Schutzhaft genommen und hierbei vollkommen rechtlos geworden.
Von Rednern verschiedener Parteien wurden lebhafte Klagen wegen unberechtigter Verhängung' von Schutzhast, ungesetzlicher Briefsperre und 'Handhabung der Zensur, auch den Fraktionen des Reichstages gegenüber, geführt. Vertreter des Reichsamts des Innern und des Auswärtigen Amtes suchten die Stellung der Regierung zu verteidigen.
Es sind bisher folgende Entschließungen gestellt: von den Sozialdemokraten ans Aufhebung des Belagerungszustandes und der Zensur; von den Abgeordneten Alpers (Welfe.,, Gothein (Pp., und Mumm (Deutsche Fraktion), den Reichskanzler zu ersuchen, dahin wirken zu wollen, daß die Erörterung über ein engeres Verhältnis zwischen dem Deutschen Reiche und den ihm zurzeit verbündeten Staaten in der Presse frei gegeben werde; von der Fortschrittlichen V o l k s p a r t eL: den Reichskanzler zu ersuchen, noch im gegenwärtigen Tagungs- abschnitt einen ^Gesetzentwurf vorzulegM, durch den die Handhabung der Zensur in nichtmilitärischen Angelegenheiten, sowie die Aufsicht über das Vereins- und Versammlungsrecht während der Tauer des Belagerungszustandes den Zivilbehörden übertragen und die Verantwortung dafür vom Reichskanzler übernommen wird; vom Zentrum,
den Reichskanzler zu ersuchen, albald die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, durch welche 1. die Verhängung der S chu tz- haft auf das aus rein militärischen Gründen absolut gebotene Maß b e s ch r ä n f t wird, 2. bei Verhängung der Schutzhaft den Verhafteten die int ordentlichen Prozeßverfahren gegebenen^ R e ch t s m i t t e l gewährt werden; von freit Nationalliberalen, dem Zentrum und den Konservativen,
den Reichskanzler zu ersuchen, dafür zu sorgen, daß das Vereinsund Versammlungsrecht und die Preßfreiheit nursoweitein- geschränkt werden, als dies im Interesse siegreicher Kriegführung unbedingt geboten ist, daß eine gleichmäßige Handhabung der Zensur sichergestellt ist, und daß wo von Zivilbehörden auf die Handhabung der Zensur ein Einfluß geübt wird, hie zuständigen Behörden und Beamten, kraft der ihnen obligenden Verantwortung, ihre Maßnahmen vertreten.
Ein Z e n t r u ms r e dncr erklärte es für nicht zulässig, dem Volke durch die Presse mittelst oer Zensur eine ganz bestimmte Meinung allmählich zu imputieren. Tie Behandlung der Zeitungen Und ihre Verbote seien zu rücksichtslos, so könne es nicht weitergehen.
Der Ministerialdirektor führte aus, es sei allerdings etwas anderes, ob ein kleiner Kreis von Personen eine Eingabe niache, oder ob Bittschriften in Zigarrenläden zur Unterschrift aus- gelegt würden. Im Auslande werde die Zensur viel schärfer gestand habt als bei uns, wo sie nicht jede freie Meinungsäußerung verwehre. Män solle sich doch auch vor Uebertreibungen in der . Zensur hüten. Es scheine nicht zweckmäßig, während de6 Krieges an eine Abänderung des Belagerungsznstandgesetzes ycranzugesten.
Ein Volks pa r teil er erwiderte, wenn Man auch alle Uebertreibungen abziehe, so bleibe immer noch bestehen, daß bei p>!S im Gegensatz zum Auslande die politische Zensur schärfer vorgehe. ^ie Behandlung der Presse und ihrer Vertreter gebe zu Beschwerden immer noch reichlich Veranlassung, ja es kämen geradezu törichte Eingriffe der Zensur t*oi\ Gewerkschaftliche Versamm- S G orl ."-ach wie vor gehindert. Ter Zensor des Artikels
oe!s Abg. Gothein verteidigte hier mit seinen Freunden seine Stellungnahme, obwohl der Artikel schon in 16 anderen Zeitungen unbeanstandet erschienen war: wie sollten wir so zu befteren Zuständen kommen. Von der äußersten Rechten bis zur äußersten mnmi sei man einig, daß es so nicht bleiben könne. Ein derartiges hinein ber Bevormundung wäre für Monate erträglich, ist es aber nicht für Jahre. Das Volk wünsche Aufklärung und könne sie ai>cil ertragen, die Stimmung könnte dadurch nur, gebessert, nicht gu?t beunruhigt werden. Die Aufhebung des^Belagerungszustan- . allerdings nicht zweckmäßig. Der Redner teilte weiter
mir, oatz. in Mecklenburg ein in den stärksten Ausdrücken gegen die megrernng gehaltenes Aussckjireiben an die Abgeordneten von Dorf cö. vertrieben und Unterschriften dafür gesamnielt werden. Er tritt dann ftir den volksparteilichen Antrag ein. Wenn die Re-
gtctuitrj einwende, daß der Antrag Undurchführbares fordere, so wurden bei gutem Willen die Schvierigleiten zu überwinden sein. Der Reichstag könne sich nicht vertrösten lassen, daß es auch so besser werde. Bestimmte Vorschläge seien notwendig.
^ Darauf vertagte der Ausschuß die Weiterberatung auf <oamstag^vormit!ag, vorher Kapitalabsindungsgesetz._
Aus dem Reiche.
Die Beratung der Novelle zur Reichsversicherungsordnung.
Berlin, 12. Mai. (WTB.) Der zwölfte Ausschuß des Reichstages begann heute die Beratung der Novelle zur R e i ch s v e r s i che r u n g s o r d n u n g. Die Grenze für die Bezugsberechtigung der Altersgrenze wurde nach der Vorlage einstiurmig auf das vollendete 6 5. Lebensjahr festgesetzt. Unter Ablehnung der sozialdemokDatischen Anträge wurde der Zentrumsantrag einstimmig angenommen, für jede Waise drei Zwanzigstel des Gründbetr»ges und der Steigerungssätze der Invalidenrente des verstorbenen Ernährers zu gewähren.
Schutzverbaud für deutschen Grundbesitz.
Das Präsidium der Abteilung des Verbandes für städtischen Grundbesitz Hut in Berlin in einer zahlreich besuchten Versammlung sich weiter mit den Beschlüssen und Verhandlungen des Wohnungs aus schuf ses des Reichstags befaßt und^einstimmig folgende Entschließung angenommen:
„1. In den Beschlüssen des Wohnungsausschusses des Reichstags wegen Aufrechterhaltung der' richterlichen Befugnis zur Fristgewährung bei Hypothekenschulden auf eine gewisse Zeit über den Krieg hinaus und wegen der Bortermine im Zwangsversteigerungsverfahren erblicken wir einen grundsätzlich berechtigten Ausgangspunkt zu stNuß- nahmen, die es dem Hausbesitz erleichtern können, die überaus schwierige Lage zu überwinden, in die er durch die Kriegsnotgesetzgebung, durch die wirtschaftlichen Einwirkungen des Krieges und durch die damit zusammenhängende und auch nach dem Krieg noch weiter wirkende große Steigerung seiner Aufwendungen gebracht ist.
2. Mietwucher^ Willkürlichkeiten und Unbilligkeiten bei Kündigungen und bei Mietsteigerungen werden von niemand schärfer bekämpft als von dem organisierten Hausund Grundbesitz Deutschlands. Aber selbst wenn vereinzelte Auswüchse vorgekommen seich (sollten, so dürfen auf solche Auswüchse Ausnahmegesetze und allgemeine Zwangsmaßnahmen gegen den Hausbesitz überhaupt unter Vernachlässigung seiner berechtigten Interessen nicht gegründet werden.
3. Der Hausbesitz hat ebenso wie jede andere privat- wirtschaftliche Betätigung den Anspruch darauf, seine Einnahmen seinen Eigenkosten anzupassen und dadurch eine angemessene Verzinsung seines Kapitals und eine angemessene Entlohnung seiner Arbeitsleistung dauernd zu sichern. Weder durch Festsetzung von Höchstmieten für mehrere Jahre nach dem Frieden, noch durch Einführung anderer auf die Notlage des Hausbesitzes nicht Rücksicht nehmender Zwangs maßrege ln darf ein Handeln nach wirtschaftlich gesunden Grundsätzen unmöglich gemacht werden.
4. Die übertriebene öffentliche Förderung des gemeindlichen und genossenschaftlichen Kleinwohnungsbaues durch wesentliche Verstärkung der Reichsbürgschaft erzeugt einen Wettbewerb, der nicht nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen vorzugehen hat. Das muß nicht nur den bestehenden Hausbesitz schwer schädigen, sondern auch die durch den Wohnungsbedarf erforderte Betätigung des Privatkapitals im Kleinwohnungsbau zum Erliegen bringen.
5. Durch ein Vorgehen der in Ziffer 2—4 bezeichneten Art wird mit dem Hausbesitz zugleich dem Realkredit, dem Baugewerbe und dem gesamten Grundbesitz in Stadt und Land der schwerste Schaden zugefügt, schließlich aber auch zum Nachteil der wohnungsbedürftigen Bevölkerung die Gefahr einer Kleinwohnungsnot hervorgerufen."
Die Lebensmittelversorgung Frankfurts.
= Frankfurt a. M., 12. Mai. In nahezu fünfstündiger Erörterung behandelte gestern abend die Stadtverordnetenversammlung Fvcmkftrrts L-ebensMittelversorgung. Eine Magistrats- Vorlage ans Erhöhung des städtischen Milchkuhbestandes auf 500 Stück wurde einstimmig angenommen. Wenn dieser Versuch gelingt, soll die Zahl der Milchkühe nach deni Kriege auf 1000 Stück gesteigert werden. Der Antrag, des Stadtv. Lion forderte die Bestandsaufnahme der in Privathäusern aufgespeicherten Nahrungsmittel und Beschlagnahme des Ueberschuffes zugunsten der Allgemeinheit. Zu diesem unerquicklichen Kapitel vom „Hamstern" und gewissenlosen Lrpekulantenwesen sprachen der Antragsteller und Redner aller Fraktionen. Von sozialdemokratischer Sefte lag ein Antvag auf Linderung der Flerschwt durch Aufhebung der Ausfuhrverbote, ans Einführung der Reichsffeischkarte und Bestandsaufnahme der Vorräte bei Metzgern und Privaten und schließlich Einführung der Schlachtungen in stÄUischer Regie vor. Oberbürgermeister Voigt erklärte dazu, daß in der Frage des hessischen Ausfuhrverbotes eine Regelung durch das Generalkommando unmittelbar bevor stehe. Bezüglich der Bestandsaufnahmen habe der kommandierende General am letzten Mittwoch dem Ministerium des Innern zu Darmstadl und den Regierungspräsidenten zu Kassel, Koblenz, Wiesbaden und Arnsberg folgendes Telegramm zugesandt:
„Ersuche um Veranlassung sofortiger Bestandsaufnahme von Fleisch und Fleischwaren aller Art für Metzger, Lebensmittelgeschäfte, Konservensabriken, Kühthäuser, Lagerhäuser, Agenten Hotels uub Wirtschaften. Kontrolle der Anmeldungen durch Durchsuchungen Und Beschlagnahme zurückgehaltener Waren zugunsten der Gemeinden. Für Frankfurt a. M. Ausdehnung ans
Private dringend empfohlen."-
Für Frankfurt wurden — so erklärte der Oberbürgermeister — heute H ö chstpreise für Rind- und Kalbfleisch fest-'
gesetzt. Ebenfalls sei die Einführung einer Lebensrnittel-* karte in Vorbereitung, die die Verschleppung von Waren nach auswärts verhüten soll. Tie jetzt erfolgte Bestandsaufnahme von Zucke rchat bereits einen Vorgeschmack von den bei Privaten auf- gespeicherten Vorräten gegeben. So fand man in 90 Haushaltungen Zuckervorräte von je 50—80 .Kilogramm. In einem Haushalt von 5 Personen waren 16 5 Kilogramm eingedeckt usw.
. Nach langer Aussprache, in der noch zahlreiche Mißstände aufgedeckt und viele Wünsche geäußert wurden, nahm die Sitzung den Antrag Lion auf Bestandsaufnahme der in Privathaushal^ tungen aufoespeicherten Lebensmittelvorräte an, ebenso den Antrag der jozialdemokratischen Fraktion betr. Aushebung der hessischen, bayerischen und württem der gischen Ausfuhrverbote, Einführung der Fleischkarte und Bestandsaufnahme der Fleischvorräte bei Metzgern und Wildprethändlern. Der Antrag aus Einführung der Schlachtungen von Vieh unter städtischer Verwaltung wurde abgelehnt, ebenso die Beschränkung der Wurstherstellung auf drei horten.
Universitöts-Nachviebten.
. ü Marburg, 12. Mai. (Trahtb.) Der Direktor der hiesigen Klinik. Geh. Medizinalrat Generaloberarzt Prof. M a t t h e Z hat eine Bernsnng nach Königsberg angenonunen.
Spielplan öer vereinigten SrsiMmter Stadtlheater.
Gpernhaus.
Sonntag, den 14. Mai, abends 7 Uhr: „Oberon." Montag, ben 15. Mai, abends 7'/, Uhr: „Die Kaiserin." Dienstag, den 16. Mai, abends 7 Uhr: „Carmen." Mittivoch, den 17. Mai,
abends 7'/, Uhr: „Violetta." Donnerstag, den 18. Mai, abends 7 Uhr: „Salome."^Drama in 1 Anlzng, Vtnsik von Richard Strauß« Hierauf: 3. Akt (Festwiese) ans den „ Meistersingern von Nürnberg." Freitag, den 19. Mai, geschlossen. (Wohltätigkeits-Konzert des Orchesters im Saalban.) Samstag, den 20. Mai, abends 7 Uhr: „Aida." Sonntag, den 21. Mai, abends 7 Uhr: .Der Freischütz.E Montag, den 22. Mai, geschlossen.
Schauspielhaus.
Sonntag, den 14. Mai, nachmittags Uhr: „Der Kaufmann von Venedig." Abends 7ft, Uhr: „Will und Wiebke." Montag, den
15. Mai, abends 77, Uhr: „Eniilia Galotti" Dienstag, den
16. Mai, abends 77, Uhr: „Des Meeres und der Liebe Wellen."
Mittwoch, den 17. Mai, abends 77, Uhr: „Will und Wiebke."
Donnerstag, den 18. Mai, geschlossen. Freitag, den 19. Mai, abends 77, Uhr: „Glaube und Heimat." Samstag, den 20. Mai, abends 77, Uhr: „Das Winlerinärchen." Ssnntag, den 21. Dtai. nach, miltags 3 Uhr: „Die Journalisten." Abends 7 Uhr: ..Hamlet.'
Montag, den 22. Mai, abends 77, Uhr: „Will und Wiebke."
Srieffaftcti bet Redaktion.
Mrrouhme Anfragen bleiben unberücksichtigt
K. n Sie haben Ihre Militärpapiere dem K. u. K. General- konsulat in Frankfurt vorzulegen.
Märkte.
Gießen, 13. Mai. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter das Pfund 1,90—0,00 Mk.: Hühnereier das Stück 20 Pfennig (Höchstpr.); Käst 10 Pfennig, Käst- matte 3 Pfennig das Stück: Welsche 0.00 —0,00 Mk.-
Ochsenfleisch das Pfund 2,00-0,00Mk., Kuhfleisch 2,00- O.OOMk. das Pfund, Rindfleisch das Pfund 2,00-0,00 Mk., Schweinefleisch das Pfund 1,80-0,00 Mk., Kalbfleisch das Pfund 2,00-0,00 Mk., Hammelfleisch das Pfund 2,00-0,00 Mk.; Kartoffeln der Zentner 5,70 Mk.; Zwiebeln das Pfund 40-50 Pfg.; Milch das Liter ' 30 Pfg.; Nüsse 100 Stück 00-00 Pfg.; Spinat 20-25 Pfg. das Pfund, Kopfsalat 10-15 Pfg., Karotten 15 Pfg. das Päckchen, Lauch 5 bis 10 Pfennig das Päckchen, Rhabarber das Pfund 20 Pfg., Sellerie das Stück 10—30 Pfennig, Spargel 50—75 Pfg. das Pfund, Römisch Kohl 10—15 Pfg. das Päckchen. — Marktzeit bou 7 bis 1 Uhr.
ko. Frankfurt a. M., 12. Mai. Heu- und Stroh markt Auf dem heutigen Heu- und Strohmarkt war nichts angeiahren.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gietzen.
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Bew. Himmel
13.
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Bed. Himmel
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Höchste Temperatur am 11. bis 12. Mai 1916: -ft 15,5' C. Niedrigste * , 11. . 12. „ 1916: + 6,2*0.
Niederschlag 0,0 mm.
Für Rheumatiker und Neuralgieleidende.
Jahrelange Schmerzen waren in 3Lagen verschwunden.
Herr E. Kelch, Hagen, schreibt: „Ich leide schon seit Jahren an Rheumatismus und Blasenleiden und konnte vor lauter Schmerzen kaum noch auftreten. Da ich mir schon öfter alle möglichen Mittel hatte kommen lassen, welche oft sehr teuer waren und rein gar nichts geholfen hatten, kaufte ich mir eine Packung Togal, denn ich sagte mir: „wenn es nicht hilft, dann ist nicht viel verloren. Das Resultat war so überraschend, daß ich es selbst kaum glauben konnte. Schon nach dem Gebrauch von 2 Tabletten konnte ich gehen und am nächsten Morgen konnte ich wie seit langen Jahren frei und unbehindert auftreten. Heute, am dritten Tage, fühle ich mich am ganzen Körper trotz des miserablen Wetters io wohl, daß es eine Freude ist. Ich kann dcrher Togal allen Leidensgefährten sehr warm empfehlen." Aehnliche Erfahrungen und noch überraschendere Erfolge erzielten viele andere, welche Togal nicht nur bet Rheumatismus, sondern auch bei Lkovffchmerzew Heren- schuß, Ischias, Schmerzen in den Gelenken, sowie bei Influenza gebrauchten. Alle Apotheken führen Togal-Tabletten. est.: Add. acet. salic. Chinin. Mg. Li. [3583 SS


