4
M. \ 2 (}
Erstes AM
Der Hletze«er Anzeißer er^kherrÄ täqtrch, außer SovntaqS. - Beilagen: v ie*r m a l wöchentlich Hi«he»er§S8LLlieEätter; zweimal wöck>eutt.Ueeis- ö^ttsürdrn Xreis Gretzen (DienÄng i,nd Freitag).- zweimal manack. Lawd- wrrtschaftüche Zeipragen Ferisiprech - Anschlüsse: st'irdieSchristlei1ungI12 Verlag,Geschättsstellc51 Adresse l«r Drahtnachrichten: Anzeiger GZehen.
Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer ~ bis zum Abend vorher. !»Sr6USN§drM Mlö Verlag der
ML. Jahrgang
$ Dienstag, 30. Mai Mb
jv«,v» s »r Vveryepek
Umv.-Such- unr LteikSruckcrri 8 . ränge. 5 christ!ettung. ßeschäftLstette und Druckerei: Schulftr. 7 .
Ä C'tit^frcu. monatl. 9 ) Pi., viertel« jährl. Alk. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstellen moitatL 80 Pf.: durch die Post Mk.2.45 viertel« jährl. ausschl. Bestellg. Z ei ler wreis: lo k al 1 5 Pf., ausiv. 20 Pf. — Haupt« schriftleiter: Aua. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermachtes und Gerichtssaal: Fr. R.Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen,
»
Großes Hauptquartier, 29 .
Mai.
(WTD.)
(Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
«KfSi'ö &B.*“ -- ■ÄBa*'™' ‘"' ta »>«'*' w»
H fcr i? i ! n ' Maas dauert der Artillerickamvf ^Deftigkeit an. Zwei schwächliche fra n - L.« An«r!ffc gegen das Dorf Cumitzres wurden mühelos abqcwiesen
und Balkan-Kriegsschauplatz.
ncrcylv lirrues.
Oberste Heeresleitung.
* * *
Die österreichisch-ungarischen Truppen haben ihren Bor- nrarsch mit überraschender Schnelligkeit fortgesetzt und an S?f'\L eTltJH ^ n Dage auf einer großen Frontbreite reichlich .lande gewonnen. Um es gleich hervorzuheben: nicht nur auf dre Lrnre Asiago—Arsiero haben sich die Bemühungen -Sum)e§genoffen beschränkt, sondern sie ziehen all- nnrhlich auch ihre Flügel heran, und besonders der heute ge- nietdele große Erfolg im oberen Postnatale erschüttert manche Hofsnun^n der Italiener. Westlich und südlich von B e t t a le hatten, die Italiener „hartnäckigen" Widerstand geleistet, wohl wissend, was für sie im Zentrum auf dem Spiele stand. Sie mußten weichen, mrd die österreichisch-ungarischen Truppen marschieren auf Arsiero nicht mehr nur von Norden her, sondern auch von Westen.
•t. s ^- r ^ ero und Asiago ist bei Roana das Assatal
uberfchritten worden. Das ist der befestigte Raum von das im Tagesbericht genannte Canove liegt südwestlich von Miago, und die Lage ist hier fast die gleiche wre btt der Schwesterstadt Arsiero: der Feind, das österreichisch-ungarische Heer, driiigt von Westen und von Norden J* 6 * ***-• die Front unserer Bundesgenossen zieht sich
nach den neuesten Erfolgen, der Besetzung wichtiger Berg- tMwen, von Asiago in gerader Linie nördlich; also auch der ImEe Flügel der Oesterreicher bleibt nicht zurück. Die Ber- br^urrg Asragos mit Arsiero ist bereits gestört, und heute wohl schon nicht mehr zu, was der Berner „Bund" gestern noch als Voraussetzung für einen weitereii Wider ftand^ der Italiener hingestellt hat:
So lange indes die Oesterreicher die Flügel nicht vollständig konnten, ist die strategische Lage der Italiener nur örtlich, also tm Zentrum, stark gefährdet und können sie immer noch davaus beacht sein, dos Becken von Schio, wenn auch weiter mim, abzunMesteu. Dringen aber die österreichischen Flügel kolmrnLN im (ßtschtal, im westlichen Lewodal und im Suganatal iveck gering vor, um neuerdrngs als Ächtützung neuer Staffelati- grlstc zu wirken, danri wird Cadorna unter Umständen gezwungen werden, m die Poe bene zurückzugehen und die Verteidigung an die Fürsse zu verlegen. Welche Folgen das für die Iso n z oar- mee haben konnte, haben wir bereits angedeutet. Die Meldungen Dernachsten Tage sind daher mit größter Spannung entgegenzunehmen, da sw vernnMchi aus diese Fragen Antwort geben dverden.
. . schweizerischen Blättern wird hervorgehoben, daß dre Offensive die Oesterreicher und Ungarn bereits in die Nahe der Ausläufer der oberitalienischen Ebene gebracht habe. Allerdings ist, so schreibt die „Köln. Ztg.", Vicenza nur o5 Kilometer Bahnstrecke von Asiago und 32 Kilometer von Schio entfernt, während von Vicenza bis zur Fsonzo- ,ront etwa 180 Kilometer zurückzulegen sind. Das Vorgehen unseres Bundesgenossen ist danach ein Stoß in die Flanke der an der Ostgrenze seit einem Jahr vergeblich sich am Durchbruch versuchenden italienischen Heere. Es liegen keine raueren Nachrichten darüber vor, ob Cadorna unter diesen Umstanden stärkere Kräfte von der bisherigen Kampffront und aus dem Operationsgebiet losgelöst und nach Westen in Mar,ch gesetzt hat Die große Straße im Etschtal ist durch dw ausgedehnte Lagerfestung Verona und die gegen die Tiroler Grenze vorgeschobenen Sperren gedeckt, dann fthlen moderne Befestigungen in der Ebene bis zum oberen Taglia- mento, dessen Oberlauf einige Gruppen von Werken hat. Die Festungen des berühmten lombardischen Vierecks außer Verona, Mantua, Legnago und Peschiera entsprechen nicht mehr den Bedürfnissen der heutigen Kriegsführung. In italienischen Blättern spiegelt sich zunehmende Besorgnis wider Die „Tribuna" schreibt:
„Wir haben die Oesterreicher letzt eine kleine Strecke weit ans imserem Gebiete und haben einige Verluste mlxtten. Dabei muß matt sich aber daran erivmern, das' Oesterreich, das diesen Schlag führte, in dem ersten Abschnitte des Krieges es erleben mtrßte, wie Galizien und die Bukowina, das heißt ein Gebiet vom llmsange ganz Norditaliens, vont 'Feinde besetzt wurde, une die Kosaken in verheerenden Streiszügen von den Karpathen in die ungarische Ebene hinunterstiegen. Damals waren seine Armeen zersprengt und halb aufgerieben, und zwar aus der serbischen wie auf der russi-I schen ^Front, nachdem sie 100 000 von Gefangenen und Tausende von 'Kanonen in der'Hand des Feindes gelassen hatten. Oesterreich ist vernichtet und mit seiiter Kraft m Ende, urteilten damals allzu leichtsinnig die Propheten in Italien, welche sogar befürchteten, man kontiNe mit einem Angriff auf Oesterreich nunmehr zu spät.. Oesterreich straft aber heute diese Voraussagung gründlich Lügen. Trotzdem es einer sichern nationalen. Grtcndlage entbehrt Und ein Staatswesen darstelll, das aus allen möglichen Gegensätzen zusammengesetzt ist, und Millionen von Feinden im eigenen Hause besitzt, hat es seine ganze Eirergie zus<r.nm'enzüsassen verstanden, welche ihm jetzt gestattet, den Krieg tickt neuen und größern Kräften imd bessern Erfolgen wieder mif$und)itteu. Wir dürfen kies anerkennen, auch wenn es sich irm unsere Feinde handelt und stlbst, wenn diese große Ktaftcmstretigiuig in allererster Linie gegen Italien gerichtet ist.
Die .ütdea Nazionul'e" stellt in einem Artikels
vieles gelernt, vor allem das Warten; schwieriger sei es HU-on, sich das Schweigen anzugewöhnen, aber auch hierin !^?o6 mcm tn Italien schon bccheutende Fortschritte gemacht. Welche Berichte sendet aber auch der italienische Generalissimus Cadorna in die Welt hinaus! 30000 Italiener sind gefangen. Cadorna zählt voll Stolz 107 Oesterreicher auf, dre von seinen herrlichen Truppen überwältigt worden IfJ* 1 !ollen. Mitten irrt furchtbarsten Ansturm der feind- <Or-rf Dstplfronen berichtet er als angebliche Heldentat seiner Artillerie eine umgejtürzte Kanone, und während der Gegner sich zu einem gewaltigen Burgenbrech-en anschickt, Cadorna, wie zwei ungarische Bataillone „voll- jtandrg geschlagen" lvorden seien. Es ist klar, daß dieses geradezu hanebück)ene Verschleierungsshsrenr, das weit noch über dre russischen Lügenmethodetr nach detr Schlachten bei Tannenberg, in den Masuretr und bei Gorlice hinausgeht, der der italienischen Presse nicht mehr das entsprechende s.catz von Köhler glauben finden kann, das man ihr zumutet. * *
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. .Wien. 29. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich
wird
verlautbart: 29. Mai 1916
^ u s s i s ch e r K ricgsschauplatz. russische Kräfte versuchten in den letzten Tagen, Uw durch Laufgräben und S-rppen an unsere bessara- vlsche Front yeranzuarbeiten. Das Feuer unserer Ge- iWti^iuw Minenrverfer vereitelte die Arbeiten des Feindes.
Sonst nichts von Belang.
Italienischer Kriegsschauplatz.
, Zm befestigten Raume von A s i a g o überschritten untere Truppen bei Roana das A s s a - T a l, w a r s e n d e n Feind bei Canova Zurück und breiteten sich auf den Mdlrchen und östlicheu Talhängeu aus. Andere Kräfte nahmen nach Uebermindung der Befestigungen auf dem Monte Jnterrotto die Höhen nördlich von Asiago m Besitz. Weiter im Norden sind der Monte Zebio, M o n t e Z i n g a r e l l a und CornodiCampoBian- co rn unseren Händen.
Zm oberen P o s s i n a - T a l wurden die Italiener nach hartnacügem Kampfe aus ihren Stellungen westlich und südlich Bettale vertrieben.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Ruhe.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschallcutnant.
3. Die erngeführlen TaNa ke rAeugirrfse werden mit
einem Zoll belegt.
4. Tie Ausfuhr vmt rckchtboarbertetem und bearbeitetem Leder wird untersagt.
5. Es werden gewisse Erleichterungen für die Einfuhr fremder Waren in das GMet von Jatütsk festgesetzt.
6 .Für gewisse Maschinen, die in Goldbergwerken Verwendung finden, wird Zollfreiheit bewilligt.
Aeußerungen Sasonows.
Berlin, 30. Mai. Dem „Berliner Tageblatt" zufolge, erklärte S afo no w , die vollständige Uebereinstimmung, die zwischen England und Rußland herrsche, bedeute, daß das während des Krieges gebildete Bündnis gegen den ge- gemeinschaftlichen Feind ein Bündnis für immer geworden sei. Durch die wahrhafte Freundschaft zwischen den beiden Großmächten sei der Weltfrieden für die Nachkommen gesichert. Damit sei die Sache der Mittelmächte verloren, mit welcher Entschlossenheit und welchen Opfern es ihnen auch noch gelingen möge, den Augenblick hinauszuschieben, irt dem sie das Fehsschlagen ihrer Pläne anerkennen müßten. Wenn Rußlands Ausweg nach Süden endgültig verbürgt sei, wenn seine Grenzen in maßgebender Weise geregelt und die An-- Ibrüche der Freunde gesichert seien, werde Rußlands Ziel im Westen erreicht sein. Norwegen, Schweden und die anderen Nachbarländer hätten nichts zu befürchten. Die Polen aber könnten ihm jetzt nicht zumuten, ein vollständiges Programm aufzustellen, sie würden aber nach dem Kriege eine gerechte und ausgedehnte Autonomie erhalten, die ihre Zukunft und thre wirtschaftliche Entwicklung sicherstelle.
und England.
(WTB. Ni-chÄrmiKch.)
, „Id e a ,, Krt egserziehun g
* *
Der italienische Bericht.
^ Nom, 29. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht.
Lagartnatal erneuerte der Gegner in der Nacht zum 28. Mat und am folgenden Morgen gegen unsere Stellungen zwischen Etsch und Brand-Tal seine hartnäckigen und bluckgen Angriffe, die beständig durch den unerschiitterlichen Widerstand der. furcht^,en Truspn, d-r 37. Division gcbroch-n wurden. Im Acharnttt P o N n a - A stach ging das Artillerieduell gestern kräftig werter. Am Nachmittag unternahm der Feriid einen starken An- grrff au, einen Teil unserer Stelltmgen südlick des Pvsina-Baches Nach einem erbitterten Kanrpff wurde ec mit bedeutenden Ver- lnsten zurückgeschlagen. Auf der Hochebene von Sch legen besetzten unsere Truv>pen die Stellungen, welche das Becken von Smlegen beherrschen mrb verschanzten sich dort. Ein glänzender Gegenangriff der tapferen Viannschaffen des 151. Infanterie- Regiments (Brrgade Catanzaw) befreite ztvei ans dem Mmtte Mociagho ^mzingelte Batterien und ermöglichte es, die Geschütze fortzujchaffen. Im Sugana-Tal stellenweise Scharmützel Auf dem übrigen Teil der Fronr war der Artillariekampf in den Wschnttten von Plava und Monsaleone heftiger.
Erkrankung des Königs von Italien?
. ~ ? ' e .t n : 30- Mai. Der „Berliner Lvkalanzeiger" berichtet, vast, lder K o n i g v o n I ta li e n k ra n k fei und von den Aerzten vergebens ermahnt werde, sich von anstrengenden Arbeiten fern zu halten. .Gwtitti habe detr König im Hauptqnarcker besuckst.
Französische Techniker in Nntzland.
Hamburg 29. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Dem „Hamburger Fremdenblatt" wird unter denr 29. Mai aus New Nork gemeldet: Die französische Heeresleitung iyxt alle Regimentskommandeure und Kommandeure von selbständigen Truppenteilen zur Angabe der Zahl der irr ihren Trupventeilen befindlichen Ingenieure, Techniker trnd ausgebildeten M e t a k l a r b e i tr r ersucket. Diese Leute sollen durch andere ersetzt werden Sie iverden zitm größten Teil nach Rußland geschickt, um in der Leitung und tm Betriebe von Fabriken Berwerckung zu finden, die für die ru/- stscke Heeresleitung arbeiten. Diese Maßregel Ijat ihre Ursache in ^nem vor längerer Zeit zwischen Rußland und Frankreich ge- tvoffenen Mkvmnrcn, laut welchem fvanzösische technisch geschulte Arbeiter durch russische Trupv-m ausgetauscht rverden sollen Diesem Abkommen liegt die Absichst zu Grunde, Rußland von der Kriegslteserung Japans unabhängig zu machen, da man in Rußland und Frankreich die schtversten Bedenken gegett die Ausdebnnn^ der japanischen Waffeninidustrie hat. gnnng
Eine KriegSgewinnsteuer in Rußland.
Petersburg, 29. Mai. (WTB.) Meldung der Petersburger ^legraphen-Agentur. Folgende gesetzliche Befckmmunaen »verden veröffentlicht:
1. Für 1916 und 1917 wird eine zeitweilige Steuer von dem durch den Krieg erworb-ewen Einkommen erhoben werden, tratst, daß ans ÄdehreinkomtNen von 8 bis 15 Prozent eine Mgabe von 20 bis 30 Prozent >des Mohrcäckommens zu etitrichten ist.
2. Zur Abschätztmg des Schaden s, den die russischen Untertanen im Auslande durch den Krieg erlitten habet: rvird ein Ausschuß geblldet, dem gleichzeitig obliegt, pflichtmüßige Erklä- ruugen über das mrdewegliche und bewegteckze Eigentmn winolicher
Amerika
New Yo^rk, 29. Mai. (WTB. Nichtamt^ch) Fnnkspruch. Folgende stellen der Note werden in den Ueberschristtn der Zeitungen hervorgehoben: „In Anbetracht der unangebrachten -UcetHoden, d:e von den englischen und svanzösifchen Behörden an- gewendet werden, indem sie dir Durchfahrt der Post zwsschen den Bereinigten Staaten tind anderen neutralen Ländern und zwischen oen Bereinigten Staaten und Englands Feinden verhindern, kann die Regierung der Vereinigten Staatan nicht länger den Rochaden dulden, wÄchen die Bür^r der VeremW- ten Staatm infolge dieser Methoden erlitten haben und weiter er- teiden. Sich den ungesetzlichen Praktiken dieser Art unterwttstn, wurde die Türe für r -ederholte Verle^mgen des internationalen Recksis durch kriegführende Mächte öffnen, unter dem Hitrwers aus ore militärische Notwendigkeit, über die sie Mein urteilen würden " ±,xc Note schließt: „Nur eine vollständige Veränderung der gegenwärligen englischen und französischen 1b v l: t i k, dre^ die Bereinigten Staaten wieder in den Besch ihrer vollen Rechte setzen würde, wird die hiesige Regierung befriedigen."
New York, 27. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Fnnk- lpruch von dem Vertreter des Wolfffcheit Bureaus. An den Sprecher des Re p r ä s e n t a n t e n h a u s e s ist von 21 Mit- gliedertr des Hauses eine Petition gerichtet lvorden, in der angeregt wird, e§ könnte ein großer Dienst der Sache der Menschlichkeit und der Suche des Völkerrechts erwiesen werden durch die Annahme einer Resolution Du er, in der die Hoffnung ausgedrückt lvird, die englische Regierung möge die irischen Aufständischen als Kriegsgefangene behandeln. ^ ö 1
Das 'Mitglied des Repräsentantenhauses Taguc hat eme Resolution eingebracht, in der vorgeschlagen wird, der Präsident utoge ermächtigt werden, die Post nach und von neutralen Häfen durch den Staatssekretär der Marine auf Schiffen derFlotte der Bereinigten f, * “ a ff" be or bcirju lassen. Jeder Eingriff in die Posffachen solle mrt der ganzen Macht der Flotte der ^^nigten Staaten und dem genannten Schiffe geahndet
Euvcr Pascha in Bagdad.
En^.°"ltaNtin°v-l 2d M°i. (WTB., Der Kriegrmmister Enver Pascha der sich seit einiger Zett mit zahlreichem Ge- chlge aus erner Reise durch Anatolleii befindet, ist am 25 Mai in Bagdad atigekommcn nick mit großen Ehren empfangen worden ^,e ^tadt lfatte reichen Flaggenschmnck angelegt. De>- Minister befuchte dre Grabstätten der molfanmredanischen Heiligen nnd verteilte Koran. Im Mausoleum von Abdul Kahir .Äani wurde Fner abgehalten. Nach dem Bankett im Regierung^- gebaude fand em glänzender Empfang statt. Vor seiner Abreise
di^ArmM^strück bedeutrndo Summt zur V-rteilmrg untcr
fessi Italien habe während des Krieges ^Untertanen piid Korporationen in Zstußland entgegonzunehmen.
Der Zeskrieg.
Phagen ^29 Mai. (WTB.1 Die ..Berlingske Trdeude meldet aus Stockholm: Bei Oxeloesutid wurde vor- gestern abttrd vom Meere her heftiges Gcschützfeuer gehört, das erne Vitttelstuude audauerte. Es rührte von dem Au- i. ^bindlichen Unterseebootes auf vier
deutsche Erzdampfer l7er, die vou drei deut- scp e n b e w a f f n e t e ii V o r p o st e n s ch i f f e n begleitet ? e *- , nrißgbückte. Das Uuterseeboot stellte
PloHUch das Feuer ein. Siebtti deutsche Schiffe passierteii gestern vormittag -Oeland. Es ist tmbekannt, aus welchem Cwmide das Unterseeboot das Gefecht unvertnittelt abge- brochetr hat.
Mai. (WTB.) Eines von zwei Leichtcr- f <y i f 1 «e n , die von dein Sehleppdampstf „Lminnwzee^^ von Rvtter- dani nack London gebracht wurdet! nnd am 25. Mai Nieuwe Water- weg verließen, ist in der Nordsee von einem Tauchboot torpediert Uwrden und gesunken. Mit dem andereil Leichter Uon^der „Bauwerzee" ivohlbehaltet: in London an. Mensäienleben sind nicht verloren gcgatigen.


