SchttE veS WM-en Tages ein C£itbe. Das Gewitter zog nach 16Nhr lahnanswärts ab, um gegen Mitternacht wieder mehr in unsere Gegend zu kommen. Der reichliche Regen wird unserer Landwirtschaft sehr nach Wunsch gefallen sein.
** Etwa 1200 weiße und farbige Franzosen die in den letzten Tagen in den Kämpfen bei Verdun gefangen wurden, wurden heute morgen gegen V^UHr von der Bahn inS hiesige Gefangenenlager gebracht. >
1 ** Ernährungsfragen rm Reichstagsausschuß ®ci der Beinchterstattnng über Ernährungs fragen im Hauptans sMrß des Reichstages wurde ausgeführt, die vorliegende Ziffern ^Nestandsailfnahnve ermöglichten uns. bei sparsamer Wirtschaft Uh- frwnp macksten SJtoriatc mit imseren vorlMidenen Nahrungsmitteln ausrittanaen. Die erforderliche Einschränkung sei in der fcumtxtiadK l-ine ^vlae tatsächlicher Knappheit und nicht so, sehr eme Folge >!,n 7 tä»ttaer Organisation oder unrichtiger Verteilung. Bon Re- ns?rnnasseiLe nmrden dann nähere Angaben über die vorhandenen (^etveidevorräte gemacht: erfreulicherweise konnte sestgenellt wer- ,>e« daß der Bedarf für die Uebergangszeit in das neue Ernt-tyaln 400 000 Donnen vollkommen gesichert sei, mehr als ge- iiibert dcmi darüber hinaus seien weitere 102 000 Tonnen vor- s^weu Somit könne 1 Million Doppelzentner Getreide den sonders bedürftigen Bevölkerungskreisen zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Die Reichsgetreidestelle müsse die Vertilgung irber das Brotgetreide fest in der $Xtnt> bel-alten, um bis zum
15. ^ September" sicher disponieren zu können. Wenn seitens des
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Staatssekretärs wie des Berichterstatters betont wurde, unsere na hrungswirt s chchtllche Lage könne ofserr und ohrre Scheu voralllr ^welt besprochen werden, so ist das der Ausdruck der Zuversicht, mit der wir die letzten YNonate des alten Vetbramhsjahres durchleben und das neue Verbvanchsjahr herxnrtommen lassen können. Wenn wir mit einer ausgesprochenen Miherute, wie das Bormbr ne aufwies, ansgekommLU sind, ohne gröbere Vorvatsre-serven, dann berechtigt das laufende Ernteiahr zu der lErwartung, daß eine Aus-
hungeru^ weniger denn je Ausfichten^hat.
v^tn Nachtrag hu der Bekannlntachnng vom 23 12. 1015 — NI. 157M0. 15. K. R. A. betreffend Be schlag nahrae, Bevweudung und Veräußerung von Bastfasern (JMe, Flachs, Ranne, cnropaficher tzanf und überseeischer Haus) und von Et^ngntsten mrv, BMasern rst <rm 27. 5. 1916 erschienen,. der am 1. 6. 1916 m Kraft ttM. Durch diesen Nachtrag haben die §§ 1, 2, 3 und 5 ^ krnherm BkSarrntmlachung eine abgeänderte Fassung erhaltezr. Insbesondere ist die Beschlagnahme auf die bisher beschlagnahnttfrevM Bast- faserrohstoffc und Garne ausgedehnt tvovden, selche nack- dmr '>5 5 1915 ans >dent Auslände und auf die Rohftoste, welche Eben dem, 25. 5. turtö 1. 9. 1915 aus Belgien, em geführt sind. Mdnach dem 1. 1. 1916 aus dem Auslande entg^üirten Rohstoffe imb Garne föetbat redoch bejchlagnahmerrer. i^Ümtgsverbot für Garn-Nmnmecn rst ausgedehnt worden Wah- ce»d die Herstellung von Nähgarnen und NcASmrnen aus Bast- sÄerwWoffen verdien ist, bleiben fertige, RaWMrne beschlag- 7 Uchmesreü Däe Bekamrtmachung enthalt eme Ret^ besonderer llchergangsvorschriften. Der Wortlaut der ^kckcurntmMhnng, der für Interessenten von .Wichtigkeit ist, D ttt unserem heutigen
E^^N^ch trag zu der B e k a n n t m a ch u n g ub e r Höchstpreise f ü r B a u m w o l l s v t n n st vi s e u n d 33 9 u nv
ni lt aeioinste (Nr. W. II. 1800/2. 16. K. R. A.) ist am 27. 5. 16 erschienen, durch den einige Bestimmungen der Oberen Bekanntmachung Abändsrungen erfahren hadern Insbesondere sind verschiedene der in den Preistafeln verzeichnten Preise ctnec nö » wendig gewordenen Veränderung unterzogen worden. Der Wort laut des Nachtrages ist in unserem heuttgen Blatte emzufeyen
" Bindegarn und Kohlen für die Erntezert. Es ist beabsichtigt, für die Landwirte und Drefchmafchmenbelcher tzen A.ckans des Bedarfs an Bindegarn und.Kohten fur dre (Srnte zeit 1916 gemeinsam so billig als möglich 'n drc Wege zu lettem Die Interessenten i« hiesiger Gemernde werden desh^b m emer Bekanntmachung des Oberbürgerm^sters ^ he»t^gen Anzeigenterl iirseres Blattes aufgefordert, ihren Bedarf an Brndegarn uno Kohlen bis zum 1. Juni öS. Js. auf dem Stadthaus, Zrmmer Nr. 9, an-
jUme, ^‘H eine Obst-uSkuhr riS
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werde ähnlich wie im voriasn Jahre «uch, rn d^sem J<chce ^öst Ausfuhr gelange«, wird gemeldet, daß für dieses J^r d^e
Ü^sstchr^aller ^'en^vonÖtK,^ ob frisch oder getrocknet, mtt aller ^^Ädv^Ändert tiq e n Bro t m ar t en-Ausg ab cn
werden die Karten an die Einwohner mit ^ den Zunamen ^ K
niewe« VlC JVUllCI» UM V»llivv.,..vv ..... ....
oornrittags 8-12 Uhr. b-2 nachmittags 2-6 Uhr abgegeben werdm. Es liegt im Interesse des Publrkums. sich nach diesen Bestimmungen genau zu richten. Die Zuläsfigkert der Abgabe von Brot auf L a n d e s b r o t m a r k e u ist auf Wirtschaften beschrankt.
Landkreis Giehen.
— Klein-Linden, 37. Mai. Gefreiter WUH. Nürnberger aus Klein-Linden. Res.-Jns.-Regt. Nr. 65, Inhaber der Hessischen Tapserkeitsmedaille, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klaffe.
Kreis Bndlngen.
-- Echzell, 27. Mai. Wie neulich an dieser Stelle berichtet wurde, befindet sich hier eine ganze Famllre, dre irrsinnig ist. Es sind dies Frau Kühn nebst ihrer Tochter und zwei Geschwistern der erstgenannten. Gestern nun wurde dre ganze Fanrilie in zwei Autvmobtlen nach Gretzen nt die Dell- anstatt gebracht. Mit List gelangte man in die Vosrelle, hier orts Burg genannt. Fast ein ganzes Jahr hatten dte Inhaber ihr Anwesen nicht verlassen. Im Stalle fanden fich cm Pferd und ein Fohlen vor, die wie ein Schwein gemästet waren. Außerdem war der Biehftall voll mit Kühen, zwe^ ^hrsttten Ochsen u entigen Mndern, dta Kühn keme Kälber verkanste. In der Scheune fanden sich noch große Atengeu ungedrosche- ner Frucht von vor zwei Jahren. Voriges Jahr wurden die Decker brach liegen gelassen, jetzt hat dte Gemetnde das dreißig Morgen umfassende Gut verpachten lassen, um es so der Allgemeinheit dienstbar zn machen. — Der .hiesige Turnverein wird konuneriden Sonntag sem diesjähriges Prers
turnE dabhalten^ Das Fest der Silbernen Hochzeit
feierten Oberamtsrichter R ö m h e l d u»id r^au. . , CA
<Ortettberg, 27. Mai. Robert Wendel, bisher Ge ireiter und Bataillonshilssschreiber in einem Infanterie-Regiment im Osten, wurde zum Unterossizicr be, ordert und zum Batacklons- sth«w«r ernannt. - Am 24. d. Mts., abends 9 Uhr. sprach Pfarrer und Missionar Gsell aus Frankfurt a. M. ^ unserer Krre^- betstuude über „Die W e l t m i f f i o n im Wel tk r t ege . Erne für die Mission erhobene Sammlung ergab 32 Mk., ein ^>erk«urs von Schriften re« 50 Mark.
Kreis Laulerbach.
M. Lauterbach, 27. Mai. Nach dem,retzigen Stand zu schließen, haben wir in diesem Jahre rm Bogelsberg und den nördlichen Teileti dec Pro-vinz Ob^chessQi eine gute Heidelbeerernte zu erwarten. Der uberaus^veich-
liche MLteiEs«tz M Ani«ng W *£«_*“****
Main^irsile bis ietet aut überst-crnden, si> daß d^ FrschrvEl imng sich vorxü-giich entwickelt hat. LeÄier cher^in 'rmn^n Distrikten inrrck, das Ernsannm-ln twn Lanbstreu und Gchünheide infolge der vochahrigen >Ätroh- knappheit sehr Noigelitten, wobei viele Mrancher m,t dem Rechen entweder vollständig mtstzens en .oder dre Mn- tenansätze rnrt dem Reck,en «bgestterst we^en ^ das Ern- sermmeln der Notstreu gerade vn Fruhiahr erf<st«t.
Kreis Friedberg.
Friedberg.Fauerbach, 26. SSI«. De» Schütze» Gustav Orth wurde das Eiserne Kreuz verliehen. n^ndwebr- LI. T r a i s - M ü n z e n b e r g, 27 Mal. Dem Larckweh
mann Karl Walter im Landw.-Jnf.-Regt. 116 wurde das
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UrauMInnn« gelangte .Aavi-rk-mz-rl mV Orch-,ter van
Rovul von Koczalski errang emen ch-h-rgewohnttch, grodm Erfolg. Namentlich der zwecke Satz - etn ^Mtgsvolles baute - und der Schlußlatz - eme 'eurrge Polonache - fanden stürmischen Beifall. - Um dre Ernährung rm,erer Bevölkerung und der Kurgäste jickier M stellen, gcht dee staRverwaltling von.heute ab Lebensmittelkarten aus. Ochre Borr« g«r d,es« Karten dürfen keine Lebensmittel entnommen^ werben. Tn Netzger sind verpflichtet, die bei ihnen vcrabwlgwn N«asch-, Wurst- ooer Fettmcngen w die Karte einzutrageit ffiimel "JLwl-
Kopf der Bevölkerung per Woche cntwllt, regelt die Bürgermeistern nach dem zur Verfügung stehenden Dreh. - D« lstesrgm Go ld- A n k a u s st e l l e wurden am ersten Tage des Betriebes für nahezu
800 Mark Goldsachen zngeführt. * w ex * ht-
A Butzbach , 26. Mai. Der Realschule lind der S t a dt- schule wurde je ein Stück Ackerland zur Bestellung mtt Rar totfein überlasten, die in freundlicher Welse zur Verlngung gestellt
worden wäre». Mit Hilfe der Schüler dieser Anstalten wurde'
die beiden Felder bestellt. Die Ernte soll der hlestgen Volksknche
überwiesen werden. . ,. .. Ä
Bl. Ockstadt, 27. Mai. Hier wurden gestern ^ Me ersten Kirschen, die sogen. Maikirschen, gepflückt. Obwohl dre- Aussichten der Blüte nicht zu entsprechen scheinen, so steht trotzdem eme Kirschenernte in Aussicht, welche die beste der letzten zehn Zayren zu werden verspricht.
Kreis Wetzlar. ' . . » g
b. Odenhausen, 26. Mai. Kart Krombach, Sohn des Schmiedemeisters Kombach von hier, ^erhielt das Eiserne Kreuz und wurde zum Unterofsizier befördert.
Hessen-Nassau.
ll Marburg, 26. Mai. Heute mittag kurz vor 12 Uhr schlugen aus dem Dachgeschoß im rechten «lügel des ch«-mischen Universitäts-Instituts in der Bahnhofltraße plötzlich Flammen empor und bald darauf war die ganze Umgebung in dichte Rauchwolken gehüllt, ^n einem der zur Ableitung der aus den Arbeitsstätten der Chemiker kommenden giftigen Gase dienenden Schachte war, wie sich bald herausstellte, im oberen Teil Feuer ausgebrochen und drohte, den gesamten Dachftuhl in Brand zu setzen Die Gefahr war nicht gering einzuschätzen, denn in dem Gebäude befinden sich viele brennbare Stoffe und in unmittelbarer Nahe befindet sich die Augenklinik, die Hauptpost und dw Hartmann- sche Wäschesabrik. Mannschaften des Jägerbataillons die in der Nähe waren, leisteten die erste Hilfe, und bald daraus erschien auch die mit großen Stehleitern und den notigen Spritzen ausgerüstete Freiwillige Feuerwehr und gmg dem Feuer kräftig zu Leibe. Die Gefahr war denn auch bald be- seitigt und gegen 2 Uhr konnten die Mannschaften wieder
ahXÜ =%txint^T± a .M., 27. Mai. Auf einem rm Wesb- Imfeit liegenden Schiff der hiesigen Reeidever Mtschüler ttmrde gestern früh der 49jährige Schrsfsführer Wippet aus Koblenz-NEiidorf erstochen aufgestrnden. Die polr- zeilichen Ernnttelungen ergaben, daß sich Wrppel am Donnerstag abend in Begleitung des Schiffers Wittmunn rn einer Altstadtwirtzch-aft aufgchalleu und hier stark gerecht hat. Wittmann behmiptet, er und Wippel seien au der Kon stabt erwache Werfällen worden und Wippet ser dann Platz ich verschwunden gewesen. Wippet wurde gestern nacht von einem Schifsstungen schwer blutend auf dem Schipf anaetrosfen. Doch kümmerte sich niemand weiter um chn. Gestern früh lag ^er tot auf dem Verdeck. Die Untersuchimg ergab, daß er einer schweren Schädelverletzung und mehreren Stichen in die Brust erlegen ist. Wittmann wurde worläuftg in Hast genommen. . ^
-- Frankfurt a. M., 27. Mar. Die Schwetne-Fett- m a st in eigener Vrwaltung hart begonnen, indem die Stadt zunächst 65 Schweine ankailite und im Riederhof unterbrachte. Zur Herbeisührung echer .billigen^ Riast sammeln die städtischen Fuhr werke «n bestimmten Tagen die Küchenabsälle in der Stadt aus.
A Bad-Hv mburg, 27. Mai. Gestern abend ging über unsere Stadt ein Gewitter mit schwerem Hagel schlag nieder. Es sielen HageMritcr in Tanbcnetgröße. Das Frühobst hat stark gelitten Der HagAschlag dauerte zum Glück nur wenige Dümulln.
lerdr tjm P«N twi 30 Wemüg pro.
St«ckSanwolt Gchnhmann toieS daran- hm. '^aß d e in rU <rt-
es gur nicht notwendig gehccht habe, dre M-ckch wesu^, ste vermögerid sei. In der jetzigen Zeit ser ihreTat kehr 1 verdieite eremvlarischc Strafe. Sie ^ibc den ^»ten , ^
Wasser verkauft, Steine statt,Brot gereicht. Er beantt .g r - Wo ^
rerraust, Sterne narr moi giatnu/i. r ( ; W : lflr
Gefängnis und 700 Mark Geldstrafe, ar'. r rbm Unr- . mI>( ; -t ^ Das Gericht hielt die Fälschung für autzeroroenilno , üoer ^
erkannte auf 3 Wochen Gefängnis und 500 MartiS l^se, so^ Urteilspublikcttimi in der „Wormser Zeünn-tz „Mamzer An
zeiger" - Der 48 jährige Taglöhner Jakob Pr stör insmw
Jugenheim und dessen 46 jährige Frau Charlotte, beide m
im UNO oeisen rayrrgr v.m'uw
ivohnhäft. sind der KuvE.angeklagt. Die VechanUung^mUgte unter Am
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veidrich und Pickhardt, dre vor en.iger Z-i. der Or- ziehnngsanstalt zu 5)ardehausen im Waldeü-a-.n v - or r 9J
und nachher in Herzhauscn und anderen Orten, ^-'b^ichDreLuahle begingen, aber schließlich in Fr<mkenberg ergEen wurdem ü ^ beute vor der Sttastämmer. Herdrick) mur^-e zn 1 Fahr uno 4 T^t sowte 6 Woctzn Heft M-d s«nB*
1 Jahr Gefängnis und 6 Wachen Haft verurteilt. Wre mngzteüt wurde, haben die beiden Burschen m Marburg ^nid Corbach Cm- brrtchdiebstähle verübt und in Remsch7id soll einer wn Brandstistung begangen haben, ^n Corbach wo utantte scho mal festnahm, waren sie wieder durchgebrannt. —
Lretung der Verordnung des Generalkommwidos zu Kassel zwei junge Burschm. die sich abends ^wnyoslaus der Straße umhergetricben hatten, zu je 15 Mark Strafe verurteilt.
Vermischtes.
' Die Filmangst des italienischen Ober- ko mm andos. Seitdem der Zar den lebhaftenl Wunsch au3- jpraef) nach den französischen und englischen auch dte tta tenrschen
.Heldentaten^ im Film zll sehen, beschawgt sich sha.ren lebhaft mtt dieser Angelegenhell. „Ww hgben, schreibt die ^ ^tampa , ,ia bereits Films von dem italienischen Heer und der Marine, aber bisher hat man nur daran gedacht, Krinnnal- und Lrebesdramen zn versenden. Es beisit daher, setz! schnell vorgehen Wermmer werde« wir zuletzt koni.ne.i^ aber man wird etwas Neue? zeigen können, etivas. was nie.naud kennt und woran menianö ie gedacht bat: z. B. die Berge. Nur iinser Oberkommando hat ein Normteil gegen diese Bilder, die unsere Stellungen verraten konnten. Es heitztz daS Geheimnis der Ooerationen »nu„e gewahrt werden. Aber man köimte interessante, lebendige Bilder^her!tzllen, ohne auch nur das geringste Geheimnis preiszugeben. Lo haben es die
Engländer »nd Franzosen gemacht. . ■“ 1 ^»«“wne'etenunaen
daß daS vorsichtige italienische Oberkommando, das seine Stellungen
schon früher nicht c a.ivcrlraule, etwa nach> den ^gmsfe«
der letzten Tage gewillt sem wird, seine „neuen Stellungen de» Alliierten vorzuführen. . . _ — -m
Meteorologrsche Beobachtungen der Station Sietzcn.
Mai
1916
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Wetter
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11.1 ! 52
12.7 92
10.7 94
2 j Sonnenichein 10 ! Regen u. Gew.
10 ! Bed. Hjmmel
Höchste Temperatur am 25. bis 26. Mai 1916: -st 24,0^0. Sttedrigste . . 25. . LS. „ 1916: +14,7*0.
Niederschlag 34,3 mm. _
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussicktten in Hessen am Sonntag, den 28. AUai 1916; Wechselnd bewölkt, zeitweise Regensälle, Temperatur wenig geändert. ^
MMer'sche Bade-mMt.
Wasserwärine der Lahn arii 27. Mai 18° R.
Letzte NaHrschteu.
Kronrat in Athen.
<Deuf 27. Mai. Nach einer dllhener Meldung^des Dvoares" trat gestern der Kronrat mtter dem Vorsitz König Konftantrns zuis-ammen. MinisterpräfiLent Skuludis hatte nach Beendigung der Sitzung eine lange llilterredung mit dem rumänischen Gesandten in Atl?en.
Mrlemrng des italienischen Hauptvuartiers.
Zürich, 27. Mai. Die „Neue Züräwr Zeitung" meldet: Aiis der rtaliettischen Kriegszone zurückkehrende Reisende berichten, der Sitz des italienischen Genevalstabes ser von Verona ttach V r e s c t a
UniVevittäts-N^vichten.
verlegt worden. Lugano,
fl Marburg, 27. Mat. Die Gesamtzahl der ztlm Sommer- semester eingetragenen Sttldierenden beträgt einschliestllch 344 Frauen 2135. Ins Feld sind als beurlaubt gemeldet 1435. Zum Hören der Vorlestmgen sind noch 20 Damen und Herren zugelassen.
27. Mm. Die italienische f£reffe ist über che Bs- Sa.üptnn .4 des „Daily Telegraplt' und des, rnswchrn mckr- ch«ns^iüscn Blattes Invalid" n-ük-nd, Jtattcn teste an der Ttrvler Front mrr 12 btS 14 Divisionen +cr
Gerichtrsaal.
Mains, 26. Mai. Die 56jährige Fvcm des Landwirts Gg. Schwahu I., Katharina, in Heppenheim! a. d. W. hatte sick)> mmi Nahnmgsmitdelsälschung m verantworten. Die Angeklagte hatte, von zwei Kühen die Mich! Wi mit dortige Händlerin geliefert, die sie mit anderer bezogenen Mi1ch> vermengte. Das >nutzte die Schwahn Und sttzde ihrer Milch! soviel Massier Ku, daß es kerne Milch, sondern nur noch eine weiße Wasserbrühe war. Tie Händlerin die Milch in Worms und Mamtl-eim. Die Wormser Polizei untersuchte die Milch und fand sie stets bei einer Kanne, daß es hier nicht in Ordnung ivar. Tie Polizei setzte sich mm nti± der Händlerin insgeheim in Berbfirdnng und vermengte diese die Milch an drei Tagen nich,t mehr. Es stellte sich nun hera-ns, dcch tn-e 'Milch" der Schtvatzn das pure Wasser lvar. Sie wurde mur direkt der Strafkammer zur Murteilung überwiesen. Tire Angeklagte will garnicht tvisseu, wie das Wasser in ihre Milch gekommen sti. Brös' Peters der als Sachverständiger vernommen wurde, erklärte, üaß 'ihm ein ähnlicher Fall rvve der zur Aburteilung sichende, seit langen Jahren nicht nvchr vsrgekomnten stt, ±<ic durch 110^ Wasser-usatz verfälscht worden, au f 10Liter Milch seien 11 Liter Wasser gekmnmem Das könne nicht mehr als Milch!, sondern nur noch als Was,er angesehen werderc. Dabei habe sich die Angeklagte von der Hand-
cherte. Das Blatt versteht nicht, worauf der „invalid nnt solchen Vehauptungeii huraus wolle.
Churchills indische Phantasien.
Lv-ndvu, 27. Mai. Die „Times" ftilTst in emem L<M- axtm aus, ba& der Adee Churchills, in Jtzd.nl M,che. Armeen auszul>eben, große Schwiertgklnten entgegenstm-den ^ndttm zeig« keine Nei-gimg, seinen Heewsetat in r wgrvnern. ,^^cr fehle es ihm an Offizieren. Dieser R Mangel unerd? da di er ch^gciteige rt,^ daß englische Offiziere dm indischen Ann-ee. c ie m } 1 dx*n ^ralcft imto und imstande sfird, indische Truppen mlszubilden, dte ^wlaubitu? er- lstellen, in der englischen Armee zu diene'... Es 1 ! )tjx inet schwerer- einen guten indis-chen Oifizier avszubüaen. ad? !' l-eic sur dw 9Imtße. Dazu kommen endlich Nunatnche Grunde. Die
^ ’ Endlich Nimatische Grimde. Die
Indier komven es in Mesopotamien oder m Aegypten, viel lercktzer aushatten, als in Frankreich. Schliß.ich aber lupe man sich fragen, ob Werbeversuche in Indien auch den gewutschten Erfolg haben würden.
General Gallirni schwer rrranft. Kopenhagen. 27. Mai. 9tach einer Pariser Meldung er.-, litt der frühere fianzöfiscbc Krieg sm im gm Gallient, der er- kvankt war, imchdent er sich kürzlich eurer zweiten Operatton unterzogen hatte, einen schweren Riickfall. w' liegt jetzt tm sterben. Seine. Familie wurde an das Sterbelager gerufen.


