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27.5.1916 Erstes Blatt
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Nr. 124

Erstes Blatt

166. Jahrgang

Samstag. 21 . KM 1916

Der «rtzarer »vzeiger

erscheint täglich. außer S««rtags. Vertagen: viermal wöchentlich Giche««Z<m,MenblS 1 ter; zwennatwöchentl.Xreis- dlattfür-en Breis Stehen (Dienstag und Freitags; zweimal nronatl. Land- Wirtschaftliche Zettfraze« Fernsprech - Anschlüsse: für die Schrittleitung112 Nerlag,Geschästsstelleb1 Adresse iür Drahtnach­richten: Anzeiger Kietzen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Abend vorher.

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Rem Erfolge östlich der Maas. Glanzender Vormarsch auf die Linie

(WTDD GroheS Hauptquartier. 26. Mm. Mmllich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Links der Maas wurde ein von Turkos ausgeführter iHmckkgranatenangriff westlich der Höhe 304 abgeschlagen.

1 Auf dem östlichen Maasufer setzten wir dre 'Anarifseerfolgreichfort. Unsere Stellungen westlich Des Steinbruchs wurden erweitert, die Thiaumontz- übersch ritten und der Gegner südlich des Forts Donau-, wout weiter zurückgeworfen. Bei diesen Kämpfen wurden weitere sechshundert Gefangene gemacht

und zwölfMaschinengewchre erbeutet

In der Gegend von Loivre. nordwestlich von Renns, wachten die Franzosen einen ergebnislosen Gasangriff.

*

Das im Tagesbericht vom 21. Mai erwähnte, südlich ,von tZhateau-Saiins abgeschossene seindliche Flugzeug ist das .fünfte von Leutnant Wittgens im Lustkamvf autzer Gefecht gesetzte. \

Oeftlicher und Balkankriegsschauplatz. Keine wesentlichen Ereignisse.

O b e r st e Heeresleitung.

Aus dem Westen und aus Tirol sind neue gute Nach­richten eingelaufen. In schwerer Enttäuschung müssen die Frarrzoftn erkennen, daß ihre mühsam und verzweifelt an- qesetzle Offensive auf dem östlichen Maasufer vergeblich ge­wesen ist. Am 22. Mai hatte auf dem östlichen Maasufer rn dem Raum zwischen dem Pfesferrücken und Baux ein mit i gewaltiger Kraft unternommener französischer Angrrss be­gonnen, der es dem Feind gestattete, in der Mitte unsere vordersten Stellungen an verschiedenen Punkten einzudrucken. ^Besonders steigerte sich die Kampstätigkeit am S t e im b r u ch si üblich des G-chöstes 5)audromont am Osthang des Pfeffer- ' rückens und bei der Feste Douaumont. Der Steinbruch geriet in feindliche Hand, und bei Douaumont gelangten die Fran­zosen an die Trümmer des Werkes heran. Auf beiden Flügeln Der Angrisfsfront warf der deutsche Gegenstoß den Fmnd »zurück. Tags daraus wiederholten sich die französischen Ver­buche mit neuer Kraft. Wfs höchste entwickeltes Artillerne- feuer sollte ihnen den Einbruch vorbereiten, doch hielten un­sere Truppen dem wütenden Ansturm stand und stießen nach, wobei der größte Teil der verlorenen Gräben wiedergewonnen wurde. Am 25. konnte gemeldet werden, daß der Steinbruch sich wi^er in unserem Besitz befände und daß südwestlich !und südlich der Feste Douaumont Gräben dem Feind ent­rissen seien. Kämpfe im Caillettewald hatten dem Feind die ^Einbuße von 850 Gefangenen und 14 Maschinengewehren ge­bracht. Der letzte Bericht zeigt ein weiteres Vortragen unseres Angriffs. Westlich des Steinbruchs sind unsere Stellungen erweitert worden. Die Schlucht von Thiaumont, die sich zwi­schen den Höhen 321 im Norden und AI6 im Süden hinzieht, jift durchschritten und weiter östlich der Feind südlich der Feste ^Douaumont zurückgedrängt worden. *600 Gefangene und Zwölf Maschinengewehre waren die Beute.

Noch folgenschwerer ist das, was die österreichrsch- lun>garischen Heere neuerdings erreicht haben. Ein .außerordentlich wertvoller Fortschritt ist die Besetzung eines «großen Höhenrückens nördlich von Asiago von Corno di Canrpo Verde bis Meata ist ganz besonders in die Angen springend. Bor diesem Höhenzug war die bisherige Front mnserer Verbündeten noch nach innen ansgebuchtet; ein Mick auf die Karte zeigt uns, daß hier ein weites Gebiet gewonnen worden ist. Der österreichische Bericht spricht von der Flucht des Feindes, der imwirkungsvollsten Ge- schützfeuer" große blutige Verluste erlitten und über 2500 jGefangene verloren habe. Das ist also ungefähr die Ge­fechtsstärke eines Regiments. Der Materialverlust der Ita­liener spricht gleichfalls von einer verlorenen Schlacht. Die Truppen deF Grazer Korps stehen jetzt vor Asiago und klopfen an ein sehr wichtiges Tor Italiens. Auch vor Ar- .siero ist ein wichtiger Erfolg erstritten worden; auch dort wurde die vorgelagerte Kuppe des Monte Cimone genom­inen (1230 Meter), und auch westlich von Arsiero, im oberen .Postnatal sind unsere Verbündeten vorgertickt.

DerTemps" widmet seine Militärkritik ganz den feindlichen Erfolgen bei Verdun und Tirol und findet ans die Frage, w.ie sie möglich gewesen seien, nur die Antwort: Die Tlruppenva-rschiebungen sind es, welche die Stärke unserer Gegner ausmachen.

Unser Mißerfolg bei Verdun, sagt das Blatt, ist sehr bedauerlich. Man braucht indessen nicht mehr Folgen beizumessen, als er nach sich zieht, und am Endausgange zu zweifeln. Bei allen Angriffen erleidet der Gegner schwere Verluste, die er nicht un­begrenzt gut machen farm. Unsere Haltung ko mint uns auch sehr teuer und rnan darf fragen, ob nicht eine andere Kampfart uns weniger teuer zu stehen kommen würde."

Weiter befaßt sich der Kritiker mit dem unaufhaltsamen Vordringen der Oesterreicher und schließt mit dem Vergleiche Unsere Feinde bilden in Wirklichkeit nur ein Heer. Unser Ministerpräsident hat dasselbe auch von den Alliierten gesagt Aber haben die Alliierten nicht an irgend einem Punkte der Front ein paar Hunderttausend Mann, die dort gewiß nützlich . sind, die es aber wo anders noch mehr sein würden? Die Deutschen und ihre Bundesgenossen konnten Kräfte irgendwo wegnehmen, um sie zu verwenden, wo sie nötig waren, ohne daß dem irgend etwas in den Weg gestellt werden konnte.

. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 26. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautdart: 26. Mai 1916.

Russischer und südöstlicher Kriegsschauplatz.

Unverändert.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Im Sugana-Ab schnitt eroberten unsere Truppen den Civaron (südöstlich Burgen) mrd erklommen die Elferchche (Cirna-Undici). ^ r . ~ ~

Im Raume nördlich von Anago erkämpften Teile des Grazer Korps einen neuen großen Erfolg. Der ganze Höhenrücken vom Eorno di Eampo-Verde bis Meata ist in unserem Besitz. Der Feind erlitt auf seiner Flucht m un­serem wirkungsvollsten Geschützfeuer große blutige Verluste und ließ über 2506 Gefangene, darunter einen Oberst und mehrere Stabsoffiziere, v i e r G e s ch ü tz e vwr Maschinengewehre, 306 Fahrräder und viel sonstiges Mate­rial in unseren Händen.

Nördlich Arsiero wurden die Italiener zuerst aus ihren Stellungen westlich Bacarola vertrieben. Sodann säuberten unsere Truppen in siebenstündigcm Kampfe die Waldungen nördlich des Monte Eimone und besetzten den Gipfel dieses Berges.

Im oberen Po sinotal ist Bettsle genommen.

Unsere Landflieger bewarfen die Bahnhöfe von Peri, Schio, Thiene, Vicenza, unsere Marineflieger die Luft- zcughalle und den Binnenhafen von Grado mit Bomben.

Nachts warf ein feindliches Luftschiff zahlreiche Bomben auf Triest ab, die jedoch niemand verletzten und auch keinen Schaden verursachten.

Der Stellvertreter des Chefs des Gencralstabs v. H ö f e r, Feldmarschallcutnaut.

Ereignisse zur See.

Eines unserer Unterseeboote lsat am 23. morgens die bedeutenden Hochöfen von Portoferraio auf der Insel Elba feljr erfolgreich beschossen. Das Feuer wurde von einer Strandbatterie wirkungslos erwidert. Anschließend an die Beschießung versenkte das Unterseeboot den italie­nischen DampferW rrs h i n g t o n".

Flotte nkommando.

Der französische Bericht..

Paris, 26. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht vom Donnerstag nachmittag: Am l in ken M aa s u f e r ziemlich heftiger Artilleriekampf im Abschnitt der Anhöhe 304 nnd an der Front Toter MannCumieres. Während der Nacht machten bte Franzosen im Handgranatenkamlpf Fortschritte in den Baum beständen hart östlich vom Dorfe Cuntieres. Die Deutschen machten keinen Angriffs versuch. Am rechten Ufer konnten die Deutschen, nach einem starken Angriff in einem französischen Schützengraben nördlich vom Steinbrnch von Haudrommck Fuß fassen. Tie Beschießung ist in der Gegend von Douaumont andauernd beider eits sehr heftig, doch fand keine Infanterietätigkeit statt. An der übrigen Front verlief die Nacht verhältnismäßig rrrhig.

Amtlicher Bericht von gestern abend: Ans dem linken Maas­ufer verstärkte sich die feindliche Artill-erietätigkeit gegen unsere Stellungen an der Löhe 304 im Laufe des Tages. Auf dem rechten Ufer unternahmen vre Deutschen nach heftiger Beschießung gegen Uhr eine Reihe von Angriffen zwischen dem Walde von Hau dromont und dem Gehöft von Thiauruont. Alle Angriffe wurden mit schweren Verlusten zurückgeschlagen, mit Llusnahme einer Stelle, wo feindliche Abteilungen sich eines Teiles des Grabens be­mächtigten. In der Gegend von Douaumont dauert die Artillerie- lütigkeit mit sehr großer Heftigkeit an. An einer anderen Stelle riefen unsere weittragenden Geschütze einen Brand in einen: deut schm Materiallager bei Haudieourt (nordöstlich Mihiel) her­vor. Zeitweilige Kanonade an der übrigen Front, Im Laufe eines Luftkampses sckwß einer unserer Flugzeugführer einm Fokker- apparat ab, der in die feindlichen Linim nördlich von Vaux herabstürzte. In dwser Gegend lieferte eins unserer Geschwader einer vüirppe von deutschen Flugzeugen einerr Kampf. Zwei feind­liche Flugzmge, die ernstlich beschädigt warm, ivurden zum Lan- dm gezwungen.

Belgischer Bericht: Ziemlich starke beiderseitige Ar tillerietätigkeit in der Gegend östlich pon Perwvse. Wir richtetm ein Vernichtmdes Feuer auf Tixmuiden und Umgebung.

Der bulgarische Bericht.

Sofia, 26. Mäi. (WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptauartier teilt init:

Am 23. und 24. Aöcri hat sich nichts' Besonderes ereignet An der Front DoiranGewgheli starke gegenseitige Ka nonabe. Unsere Artillerie brachte eine feindliche Batterie südlich von: Dorfe Majadagh zunr Schweigen und trieb feindliche Schützm, die westlich von diesem Dorfe Stellung genommen hatten, aus ihren Gräben heraus. Eine unserer Patrouillm griff eine aus 25 Mann bestehende französische Patrouille an und verjagte sie aus dem am füdlichm Belasitza-Abhange gelegmm Dorfe Palmisch. Aw 24. ds Mts. tvarfen feindlick^e Flugzeuge eine Bombe auf Gewgheli und eine zweite südlich vom Dorfe Petrowe, richteten jedoch keinm Schaden an. Am Morgen desselben Tages erschienm fiinf feindliche !Flugzeuge über Danti und ivarfen auf die Stadt und deren Umge­bung mehreve Bomben ab, die einige Ennvohuer vertvundeten. Unser

Luftgeschwader stieg zum Angriff aus dm Feind auf urck» zwcmg M rasch zur Umkehr. Eine der Lustflottmernhertm stürzte stark be-- 'chädigt auf griechisch^ Gebiet ab.

Der italienische Bericht.

Rom, 26. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht vom Donnerstag: Von St. Elvio bis zum Gardasee gegenseittge Artilleriebeschießung und sehr lebhaftes Jnfanteriesmer im M- schnitt von Cevedale und Tonale. Im Lagarrnatal führte der Feind in der Nacht zum 24. Mai nach einem- schr heftigen 8wni- bardement aus unsere Stellungm aus Coni und Zugna zwei An­griffe in Richtung aus Serravalle und Col Buole aus; er wurde nachdrücklich! zurückgcworfm. Am 24. Mai rnorgens führte er mit frischen Truppm erneut einm hestigm und mbütertm An­griff gegen den Eol Buole aus; er tourde mit lehr schweren lustm zurückgeworfm und durch 'unsere Truppm verfolgt, dre nock) die Höhe Parmesan, südöstlich des BergA tutä>?x zuruck- eroberten Während des 24. Mai lebhaftes 2lrttllerr.edu ell. Unsere Batterim erzieltm Volltreffer auf ein feindliches Geschütz mrtt- lerm Kalibers, das nach Ponzacchiio gezogen wurde, und stürzten es um. Zwischen dem Brand-Tale (Vallarsa) uno Posrna rrchtete der Gegner, nachdem^ er während des 23. Mar tagsüber unsere Stellungen aus dem Pasubao unter Feuer gehalten h^ttc, wahrend der Nacht mit starken Infanterieabreilungen einm.Anarrff aus sie; sie wurden durch unser Feuer niedmgemäU und m Auflösung zurückgeschlagen. Zwischen dem Posrna- und Astachtale mtwrckelte der Feind gestern eilte starke Artillerietätigkeit längs der Lune vom Monte Maggio bis zum Toraro., Unsme Batterrm ant­worteten wirksam. Im ?lbschnitte von Asiago und rm tzniganertal ist die Lage unverändert. Ans dem übrigm Frontteck brszum Meere zeitweilig aussetzende Arttlberietatigkeit. Unsere Batdnrm verursachten an den jenseitigen Hängm des Monte >Lan Michele eine Explosion in einem Munitionslager^

Der türkische Bericht.

Konstantinopel, 25. Mai. (WTB. NichkamSich.) Das j Hauvtguartrer teilt mit:

An der Irak front keine Veränderung.

Kaukasusfront: In gewisien Ge-^ndm Schar nrutze l von Erkundungsabteilungm. Am' Morgen des 24. Mm würfen zwer feindliche Flugzeuge mit Absicht 16 Boniben auf bewohnte V^^el Smymas', die einige Häuser zerstörten, drei Fraum uw) ern Kind verletztm sowie drei Persorren töteten. ^ .

Von den anderen Fronten keine Nachrichtm von Bedeutung.

Der russische Bericht.

W e st f r o n t: Westlich der Insel Daten grifferr die Deutschm ^heftiger Arnllerievorbereckung an: sie drängten un.ere Vor- posM' zurück nahmen einm unserer vorgeschobenen Mäbm. ^n einem Gegenangriff warsm wir dm Feind wieder heraus: er zog sick aus seine Gräben zurück. Unsere Verluste smd unbedeutend. Wir wiesen einen Versuch des Gegners, gegm Karpckowka, 10 Werst nördlich des Bahnhofes Olyka, vorzugehen und un,ere ,fEht- hiirdernisse zu zerstürm, durch unser Feuer ab. Llnf der ubrrgm Front ist die Lage unverändert. , ^

Kaukasus front: In der Rach ttmg was Mosul schlugen war einen feindlichen Angriff ans Rewcmdus ab. Fn dm anderm Richttmgm ereignete sieh nichts wichtiges. Unsere rn Rrchtung Kerruanschah KasrSck^irin operierendm Truppen batten ern Zu- ammenttcffm mit mglischm Kräftm am Tigris flußabwärts Kut- el-Mrara. Am 22. Mai erreichten Kosaken das Hauptgnartter dev Dommandanten der britrschm Truppm in Mefopotamim.

Die Erfvlge in Tirol.

Wien, 26. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Strafflenrs Militärblatt meldet: Der Kaiser hat an den Erz- erzog Leopold Salvator das nachstehende5zanD- schreiben gerichtet:

Lieber Herr Vetter und Feldzeugmeistcr Erzherzog Leo­pold Salvador: Ich ernenne Sie zum Generalobersten und beglückwünsche Sie zu den herrlichen Erfolgen, die rneinc brave Artillerie erkämpft hat.

Der Kamps in Mesopotamien.

London, 26. Mai. (WTBb Amtlicher Bericht aus Meso- votantien: General Lake berichtet vom 24. Mai: Der Feind hält nockr immer seine Stellungm arrs dem lnckeu User bei San- naiyat Unsere Artillerie unterhält von dem rechten Ufer aus ein wirksames Feuer auf die feindlichen Berbrndungm auf dmr linken Ufer.

Ein englischer Bericht ans Aegppten.

London, 26. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht aus Aegypten: Zur Vergeltung für den Luftangriff auf Port Said warfen vier brittsche Flugzeuge 40 Bomben aus vorgeschobene Stel­lungm des Feindes und zerstörten dabei einen Was arbehälter bei. Rodhsalem, wodurch sie dm ganzm Plan des Feindes zunichte machten. Es hat sich herausgestellt, daß das Luftgeschwader, das ant 18. Mai El Larisch bombardierte, aus Deutschen bestand.

Eine Botschaft des Königs von England.

London, 26. Mai. (WTBp Der König hat eine Bot­schaft an das englische Volk gerichtet, in der alleFrenst- ttnrglicheir Rtänner zwix'een 18 lind 45 Ialpm unter die Fawren berufen werdm. Der König darrkt dem Volke sirr die patriottsüie Haltmrg, die es ernrüglicht habe, mittelst freiwilliger Rekrutierung eine .Armee yon 5 041000 Mann aufzustellerr.

Aus dem englischen Unterhaus.

London, 26. Mai. (WTB. Nichtamtlich^ U Ji t c r h a u s. Run ciman sagte auf eine Anfrage: Im Kalenderjahr 1915 sind insgesamt 13 200 britische Damvfer einer Gcsanrttonnage non 22 632 000 Tonnen und 12 500 ausländische Dampfer mit einer Gesamttonnage von 9 900 000 Tounerr mit Ladung aus dem Auslande in engliscl^eir Häsen crngettrusm Die .nuckändischeu ! Dampfer würdm somit der Zahl nach 48,7 Prozent, dmr Tontten- ^ gehalt nach 30,4 .Prozent bckdm.