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Erster Blatt
Zreitag, \% Mar \9\t
ttjetger
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eeres.
Einigung über die neuen Aezzem.
<WTD.) Großes Hauptquartier, 18. Mai. (Amttich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Südwestlich von Leus wurden die Handgranatcn- kämpft fortgesetzt.
Drei weikre ftanzöfische Angriffe gegen unsere Stellungen auf der Höhe 304 wurden heute früh abgeschlagen. Beim Rückzug über Esnes erlitt der Feind in dem übersichtlichen Gelände schwere Verluste. ES lprudclle sich diesmal um Versuche einer frischen afrikanischen Division, die aus weißen und farbigen Franzosen gemischt ist.
Ein von schwachen feindlichen Kräften unternommener Vorstoß südwestlich des Neichsackerkopfes schei terte vollkommen.
Oestlicher Krie-Sschauplatz.
Oeftklch von Kr aschin wurde ein feindliches Flugzeug abgeschossen.
Balkan-Kriegsschauplatz.
Keine besonderen Ereignisse.
Oberste Heeresleitung.
(Shte ttnendllch schwierige und strittige Frage ist au' dem Saatfelde des Burgfriedens ihrer Lösung entgegenge- rerst: Die Einigung über die neuen Reichsstenern. Das mar eine Notwendigkeit, über deren Inhalt man gewiß nicht in Jubel ausbrechen konnte, denn sie bedeutet jene Schicksalswende, die uns zwingt, uns neue Lebensformen von Einfachheit und- Sparsamkeit Mtzubegnenten. Aber die Wroge war ein Prüfstein für deutsches Wollen, für den Volrswillen, der aus dem großen Kriege keinen imreren Hader, sondern eine vaterländische Einmütigkeit hervorgehen lassen muß. Das ursprüngliche Steuerbulett dyr Negierung Wxxt wir seinerzeit ausführlich erörtert; es hatte Mängel, die leider auch in der neuesten Form der Regierungsvorlage rncht cntgaamt sind. Die Verkehrsfteuern bleiben, uw) wenn auch der Qurttnngssteuer eine Umsatzsteuer geworden ist, wenn die Erhöh ung der Postgebühren in etwas erträglicherer Form erscheint, so bleibt doch noch m<rntt)es Bedenlliche zurück. Die Tabak- und Zigarrensbeu^r (einschließlich der Zrgavettenstmver) bleibt gleichfalls.
, M l ernem Gefühl der Erleichterung wird man es aber «grüßen, daß auch in der Anwendung direkter Stenern ettoas zustande gekonnneu ist, das die Znstimnrung aller bürgerlichen Parteien erhält. In einer absonderlichen Form soll eine Vermögenssteuer zur einmaligen Anwendung konr- che«, ht£> zwar hat der Staatssekretär Dr. Helfferich sie zu erner Kriegsgewinn fteuer umzufrisieren gewußt. Man geht von dem Gedanken aus, daß derjenige, der sein früheres Vertage« ohm Verlust über die Schrecken und Gefahren des ^reges in die neue Zeit hinübergerettet hat, gegenüber oen V«len, die schlvere Einbuße an materiellem Besitz hatten, einen Gewinn davongetragen haben. Denn die neue Art wird sparsam» sein müssen, und das Geld wird teuer, die Kapitalzinsen werden steigen. Bei der neuen Steuervorlage geht man von der Annahme aus, daß 1 0 Pro- zent aller Vermögen dem Kriegsgewmn gleich zu erachten Http. Bon diestu 10 Prozent aller Vermögen von 20 000Mk. aufwärts soll eine einmalige Abgabe von 10 Pro- zent erhoben werden. Diese einmalige Bernrögensabgabe wrch nr die Kriegsgewinnsteuer hineingearbeitet, die als zwette direkte Steuer kommen wird. Dafür verschwindet chie Heranziehung des Einkommens, die vom Neichstagsaus- schuß gewünscht worden war, und auch die Wiederholung des Wehrbeitrages unterbleibt. Die Kriegsgewinnsteuer soll erhoben werden von jedem Zuwachs des Vermögens von 3000 Mark aufwärts. Man erwartet neben dem nichtzuschätzenden . Ergebnis der Kriegssttner 700 bis 750 Millionen für das /Reich.
JEair die Sozialdemokraten können, so heißt es, sich nicht entschließen, der Abmachung beizutreten, da sie die Verkehrs- nnd Verbrauchssteuern bekämpfen wollen. Wenn man sich E Kosten Schwierigkeiten bei den früheren Reformen der E^Hlftnanzen erinnert, wird man auf allen Seiten mit Beendigung die verträgliche Einordnung in den eisernen des Unabänderlichen begrüßen. Allerdings, es han- mt Hä) um eine Neuordnung, die nach dem Kriege wieder umgestaltet werden muß, und daß dann die Dornen des Parlamentarisrnus wieder rasch in die Höhe schießen wer- . **ttf leider recht wahrscheinlich. Einstweilen hütet, wäd- ^ r ^ en toübtt Kampf den Feind abwehrt, der Burg»- 2® e , ^Fluren, wobei wir nur mit dem Reichstage Wünschen wollen, darß der Zensurschütz nicht allzu ängstlich ' und klemlich fernes Amtes walten werde.
unlängst verlorene Stellung bei Bagni wieder zu gewinnen, abgewiesen. Im Col-di-Lana-Gebiet scheiterten wiederholte feindliche Angriffe.
In Südtirol nahmen unsere Truppen im Angriff zwischen Astach- und Lain-Tal (Astico- und Leno-Tal) den Grenzrücken des Maggio in Besitz, bemächtigten sich nach Ueberfchreiteu des LaintaleS, südöstlich Platze (Piazza) der Costa Bella und schlugen südlich von Moscheri auf der Z u g n a T o r k a mehrere feindliche Angriffe ab. Der gestrige Tag brachte über 9 00 weitere Gefangene, darunter 12Offiziere, und eine Beute von 18Ge schützen und 18 Maschinengewehren ein.
Die Berichte deS italienischen General- st a b e s vom 16. und 17. d. M. behaupten, unsere Verluste in dresen Kämpfen seien „schrecklich" und „ungeheuer" gewesen. Dine Angaben, die den Eindruck des Rückzuges abschwächen sollen, sind frei erfunden. Die Verluste des Gegners kann man nur abfchätzen, wenn man das Schlachtfeld behauptet. Die Italiener sind nicht in dieser Lage. Dagegen können wir ber voller Wertung des VlutopferS jedes einzelnen unserer Braven erklären, daß u n s e r e V e r l u st e dank der Geschicklichkeit unserer Infanterie, des mächtigen Schutzes unserer Artllleriewirkung und der KriegSerfahrung unserer Führung außerordentlich gering sind.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Feldmarschalleutnant.
iuncnt^Ylrmce: Beruht ixbcr me zramPsyaEmtgen vom 1. bis 15. Mai: An beiden Wardarnfern, westlich des Doircrnsees verändette sich die Lage nicht wesentlich. In der ersten MaihälflL fand frort keine wichtige Jnfanterietätigkeit statt. Auf beiden Seiten wurde btfc Herrichttmg des Geländes fortgesetzt. Unsere Artillerie beschoß wiederholt das feindliche Lager und Anlagen sowie Arbeitsgruppen. Die Tätigkeit der beiderseitigen Artillerie war besonders bem-erkenswett am 2., 3., 4., 8. und 14. dlkai.
Nordöstlich des Doiransees besetzten unsere vorgeschobenen Abteilungen Dowatepe. Andere Abteilungen draügen in der Richtung auf Biwlja vor. — Im Flugdienst war während der letzten 8 Tage eine etwas geringere Tätigkeit als vorhm: zu verz-eichnen. Am 14. Mai beschossen unsere Flieger Acatthi. Der Zeppelin „L. 85", der am 5. Mai ans Temesvar nach Saloniki gekommen war, wurde von unseren Fliegern angegriffen und verfolgt und in der WardarMündung von unseren Schiffsgeschützen! und Llutokanonen ab geschossen und zerstött. Die ganze Besatzung wurde gefangen genommen. Dieses lenkbare Luftschiff hatte vor-
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zwei Flüge über das befestigte Lager von Saloniki uuternom- :. In der Nähe von Poroj nahnren die Griechen einige Bulgaren
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in deutschen Uniformen gefangen.
Ergänzende Meldung zum FLrgdierrft: In der Gegend von Verdun war die Fliegertätigkeit besonders lebhaft. Es wurden 31 Luftkämpse geliefert. Drei deutsche Flieger wurden abgeschossen; die unseren sind alle glücklich znrückgekehrt.
Der italienische Bericht.
RoM, 18. Mai. (WTB.) Amtlicher Bericht von gestern- Vom Tonalegebcet bis zu den JüdicariM Artilleriekarnpf. Im Lagarinatal richtete der Feind nach heftigem Feuer gestern fünf starke Angriffe auf imfere Stellungen mt den Nordhängen der Zugna Dorka; er wurde zurückgeschlagen und erlitt sehr große Verluste, Me ihnt das vernichlenoe Feuer unserer Artillerie und ^Ilfanterce znfügte. Zahlreiche feindliche Leichen wurden vou den Fluten der Etsch fortgrftihrt. In >dem Gebiet zwischen dem Ter- rasnvlotal und dem Hoch-Ast ico zwang uns gestern die heftige Verstärkung des ArttNeriefeuers aller Kaliber, unsere Front nochnvals zu rektifizieren, indein wir einige vorgeickwbene Stellungen aufgaben. In der Nacht vom 15. ans den IM nvachte der Feind unaufhörlich im Abschnitt von Affago An- grrsfsversuckW, er wurde zurückgesrhlagen und erlitt sehr schwere Verkuste. Während des ganzen Tages verhielt sich der Feind untätig. Im Snganatal griff der Feind ut der Nacht auf den 16. und am folgenden Morgen mit großer Kraft den Abschnitt der Front zwischen dem oberen Maggiotale und dem Colloberge an, er wurde zsrrückgeschlagen. Wir machten einen Gegemingriff; er r 300 Gefangene, darunter einige Offiziere, in unserer
Lxmd. Auf dem, übrigen Teile der Front fairden gestern noch unaufhörlich Schüsse der feindlichen Artillerie statt, ebenso verschiedene verernzelte Angriffe im Tal von San Pellegrino, das Hohen But- des Monte Rosso (Monte Nero), des Urzli Brh, int Gebiete von Tolmem, auf den Nordhängen des Mdnte San Michele und östlich und Monselcone. Me Angriffe wurden abgeschlagen, der FennÄ^erlitt schwere Berknste; wir uahineu ihm etwa 100 Gffangene ab Feindliche Flieger bombarMerten Castel—Tesino, Os- ^daletto und Montebelluno, sowie einige Bahnhöfe in Jtalienisch- Kchmten und Gemona. Sie forderten einige Opfer, richteten aber keinen Schaden an. Eines unserer Gieschoader warf auf Dellach und Kotschachi im Gail tale Bomben ab und rief Brände hervor.
Der türkische Bericht.
Konftantinopel, 18. Mai. (WTB.) Bericht des Haupk- quattiers: Keine Veränderung auf dm verschiedenen Fronkm.
Tie Russen erklären in ihren Berichten vom 6. Und 7. Mai, daß sie unsere Offensive in Richtung E-rzindjan und mit ihren Vortrnppen auch unsere Offensive in der Gegend von Selmas zurückgeworfen hätten. Da keine derartige Bewegung in der cm- Zegebeiren Zeit stattgesunden hat, so werden die russischen Berichte fcksvn allein durch diese Tatsachen widerlegt. Die Ruffen übertrieben ferner ihre Beute in Trapezunt. Wir wefffli. j^e Behauptung zurück, Me darauf hinzielt, die Beute größer darzn- stelleu, als sie bereits von uns angegeben worden ist.
Ter englische Bericht vom 26. April über den Kampf bei Katia sagt, daß Me Engländer uns 4 Mchchmen^ewiHre abgerwurnren hätten. Die Nteldung ist unbegründet. Wir haben schon im Bericht vom 25. April die Beute mitgeteilL, Me wir bei Katta geinacht haben. Wir batten, außer einigen Gewehren Gefallener, nichts verloren, und stellen Me sich daraus beziehenday englisch-en Angaben, in Abrede.
Der franzüfische Bericht.
Paris, 18. Mai. (WTB.) Amtlickrer Bettcht vom Mittwoch nachnrrttag:
■rr /^ttikleriekampf an verschiedenen Stellen der Front, nanient- ttch in der Champagne und im Abschnitt der Höhe von Le Mesnil.
deir Argonnen bei Fille Motte für ims erfolgreicher Minen- kaMpf. Auf dem linken Maasu.fer Beschießung unserer ersten Lcnren. Ein mit Handgranaten unternommener Versuch des Fein des, am Toten Dttrnn Fortschritte zu erzielen, scheiterte vollstän- ^9-. Au« denr rechten Ufer lebhafte Tättgkeft der beiderseittgen Attcklerien in der Gegend ztvischen dem Haudromonttvalde und Mm Derch von Vanx. Nordwestlich des ThiMtmoittgehüftes wurde ern Handgranatenangriff des Feindes gegeir einen unserer Horch-
Iml^I X ,rri"r rf
Posten zurück geschlagen. 'FlUgdien s
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
. W ie n, 18. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlmrtbart:
'bi"iUscher und südöstlicher Kriegsschauplatz.
. Nichts von Bedeutung.
Italienische r Kriegsschauplatz.
» fy. KilKenlän-ffchen und Kärntner Front war die
L!?^EmLctt zumeist durch Bodeuuetzel behindert. Süd- oillltz Monfalconewurde ein Versuch der Jttrlieller, ihre
ri «- “ ft: In der Nacht zum 17. warfen 13 von unseren Beschießungsftugzecl-gen 24 Bomben aus die Biwacks in der Gegend von Damvillers und Bille de Vautckmumont, elf auf derc Bahnhof von Brieulles und auf Clery, vierzehn auf die Truppeu- lager von Nautillvis und Nomagne und 21 auf den Bahnl>of von Apvemvut und auf Grand Prc. Es wurden mehrere Brände fest- gcsteut: Einer Unserer Flieger schoß ein ^deuttches Flugzeug nördlich von Vic-sur-Aisne herunter, dessen beide Flügel sich während des Sturzes löjteic. In derselben Nacht warf ein anderes Flugzeugge- schavader zMrnzia Bomben auf Me Bahnhöfe von Ars icnd Metz, vierzig aus die Ballonhallen von Fvescaty, vierzig aus den Bahn- voll Anuaville und dreißig auf Me Eisenbahnlinie und Me Bahnhöfe zwischen Metz uich Mieden Hosen.
Anttttck-er Bettcht vom Mittwoch abend: In der Gegend vmi Verdun lebhafte Tätigkeit der beiden Attilletten tu den Ab- ' -v 1 ^ 1,011 Avocvlctt, der Anhöhe 304 und zwischen Donaumont und Vaur. Von der übrigen Front ist kein bedeutendes Ereignis zu berlchten, außer ziemlich starlern Millenkampf iit den Argonnen Flu g-dlell st: Im Laufe >des Dagas schoß einer unserer Führer tm Lnfttanrps einen deutschen Flieger ab, der nvrMvestlich N^anvrlkt- abstürzw. Eiir anderer feindlicher Flieger wurde von dem MaschinengewelTtteuer ttnes der unseren gettxlffen mrd stürzte brennend in der Gegend von Bmr de Sapt ab. Während des Tages belegte eiites unserer Fluggesctilioader den Bahnhof voll Metz-les- Salstons mit 25 Boinbcn schloeren .Kälibers.
. del gische r Bericht: Zeitweilige gegenseitige Tättgkeft der Attlllerre an verschiedenen Punkten der bclgischnl Front.
Die BeschwevVeu Griecheularrds.
M a i l a n d, 18. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Eor- riere della Sera" meldet aus Athen: In der gestrigen Kammersitzung verlangten die Deputierten von Nord- Epirus von der Regierung Maßnahmen, um die durch die Blockade von Santi Quarante drohende 91ushungernng der Provinz zu verhindern. Der Finanzminister erwidette, die Regierung habe Santi Quaranta zu einer Verpflegnngsbasis für Epvrus machen wollen. Es seien ihr aber Schwierige leiten gemacht worden, gegen die Einspruch erhoben worden sei. Auch sei eine Zufuhr auf der Linie Koritza—Florina nicht möglich, da die Straße von den fremden Mächten beansprucht werde. Die Regierung wolle nun versuchen, den Verpflo-- gungsnachschub auf der Linie Trikala—Kalapaka zu bewerkstelligen.
Ferner meldet der Korrespondent des „Corriere della Sera", die griechische Presse wende sich gegen den englischen Generalstab, da er die Verpflegung von dttird-Epirns schwere, und behaupte, die Nachschübe seien für die Oester- reicher und Bulgaren in Albanien bestimmt.
Die griechische Negierung ist bei den Alliierten wegen der vor Gibraltar erfolgten Beschlagnahme von 160 von Älnrerika kommenden, für Griechenland bestimmten Mcv- schinengewehren vorstellig geworden, desgleichen wegen der Zurückhaltung eines griechischen Dampfers mit italienischem für .Griechenland bestimmten Schwefel.
Amerika und England.
New Dork, 15. Mai. (WTB."! Fnnksprnch des Vertreters des Wolffschen Bureaus. Die „Associated Preß" meldet ans Washington: Die a-mert-kanttsche: Regierung bereitet einen Protest vor gegen die B^echin- derung des Poftverkechrs von und nach den Ber- eirttgten Staaten durch Eng lanH, welcher von amtlichen Kreisen als seh'r scharf bezeichnet wirL. Die-Note, wE,e binnen kurzem abgesandt wesLen soll, wird den CLemd- Punkt einnehmen, daß die Berenngten Staaterr die Wegnahme nnd Festhaltung solcher Postsacherr, besonders it-eii - traler Herkunft oder Besttnunung, nicht län~g^r dnl- den können. England wird versttindigt iverdeir, daß die
Vereinigten Staaten es snr eine gebieterische NotN'endig Item - mr‘ ! " " "
fett halten, daß das gegenwärtige Verfahren geändert werde. Die amerikanisckie Regiermtg erhielt Proteste von vielen Einzelpersonen und Firmen, welche durcki die läufige nnd lange Festhaltung von Postsachen geschädigt fi*ix Staatssekretär Lmrsing orftörtc abends, wenn die Mgiv. rung es auch infolge der in der letzten detchchen bootsnote ettthalteuen Aeußernngen schrvierig finde, ans Verhandlnngert mit Eitgland aus freut l^bicte der Block ad e zu bestehett, würden die Verhandlungen doch in ttächster Znkttnft fortgesetzt werden. Er fügte lffuzu. utan )v>üvde größere Eile jaltlft'Nmndth-aven, weint De tt t fei) - • Inttb sich enthalten hätte, darauf zu frrntgen, das. dkc I Beremigten Staateit sofort gegemcher Eugkrud lMtdette».


