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Erschein! tLgstch mit Ausnahme des Sonntags.
Die ..«letzener ^mikcdlSiter" werden dem r&nAfiqer* utermctl wöchentlich beigelegt, das „Uttirblatt Mr den Areis Gieheu" zweimal wöchentlich. Die ..LandwirrrchchNichen Zeit- ttn-en" erscheinen monatlich zwennal.
h> 6 . Zahrgaug
Sensral-Anzeiger für Gderheffen
Mittwoch. 26. April M6
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sche» Universitäts - Buch- und Steindrnckereu R. Lange, Gießen.
Schriftleitung,Geschäftsstelle n.Druckerei: Schul«
straße?. Geschäftsstelle u.Berlag:d^5l,Schrift-
leitung: e^®112. Adresie für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen.
Sie Zustände in dem französischen Gefangenenlager Blaye
fim Departement Gironde in Südfrankreich, an der atlan-
in eincm Drivatbrief fre§ stuä. theol. S. Di. aus Hechmgen geschildert, der von den « Sechingcn erscheinenden „Hohenzollerischen Blättern" mit b r - f9L Kriegsministeriums abgedruckt tlöreu, und in Blähe auch Gefangene unter- gebracht, die m Gießen ihren Wohnsitz haben, und darum wird die nachstehende Schilderung, die uns wieder einmal so recht den Gegensatz zwischen deutsch und französisch erhellt von doppeltem Interesse sein. Stud. L. R. schreibt'
b l m verlassen ch-.be (28. Jan.
w<rr oort ern Konrnrarrdaut, der ern ziemlich, gerechter Wmin
~JlißLL r 0 T Jl m a n ? a n * der, wie ich, von kürzlich liier eilu- ^etwffeneu^ Kameraden die mich in Blatte waren, hörte, ein ganz Deutcharhasser und -Fresser sein fall. Sv ist also mög- Är ich Ihnen jetzt schreibe, tatsächlich nicht
ein^Em7^^?ge7L^°"^ fam ich Ihnen doch
Mayr ist eine Festmig ans dem Mittelalter, die durch dicke ?on der Außenwelt abgeschlossen ist. .irr den stallen, wo früher der Festungsgartew sich bewnd i'intt «rufgeschlagen, in denen etwa 1500 deutsche Kriegsgefangene untergcbrackft sind. Tie Baracken sind ziemlich, lange Holzschuppen, die natürlich nicht allzu wetterfest ,'intt
Sgag ina u» L ML 8
qro&er Kanouenosen drrn, zu dem es aber nie Kvbstn oder !m,S
bnimrtnicl vht, mit Abnahme wn 2 odkr fbltfcrMtcn&n ^•ä^ n> ' lTÖ ^ d^lrcke erleuchtet mit drei Stallaternen ^dia natu^rch nur grade soviel 5)eltigkeit verbreiten, daß man mnander S rre . ulLt *. lesen oder schreiben oder Kartenspielen will muß s«h ern eigenes Liebt beschaffen. In der: Baracken i-nh cs„r, ffÄÄ und ein CÄJÄ • s?cr»t ^ud zweireihig, eine Reihe an der Erd"' die andre rn der Hohe von 2 Meter über der Erde und Z m ,& einige turnerische Fertigkeit haberk. um da hinauf klettern M können. Auf dreien Holzpritschjeu liegen die Strohsäcke die nnt einer Mane gestillt such, die früher einmal Sttoh gewesen .^^ann. jetzt aber nur noch Staub und Häcksel ist. Jede/Mann ^^^^luoUack etwa 50 Zentimeter Platz (80 Zentimeter haben) urrd man kann sich da also nicht allzu breit ^&nh e etwas niedriger sind wst i)aben es dre Franzosen für unnötig gehalten Köpft rollen od^Kopfferle zu liefern. Es kommt auch tot S' näßt« eine Maus scher den Stvohsack man aber boZÄt n,!
* ^ E im, 16 Monaten, big
jaj nt Gefangenschaft war. nicht ern ernzrgesmal erlebt daß ^tmnä
-Janfc Schonen auch zu den Barackenmöbeln. Da es verboten ist andern zu gehen ttroy des Wachpostens an nEl^ mcht altzu viel Raum. um j^zier^ li ^*5***- 9W*m der Baracke sind eüriqe Fäffer ausaastvll't n-fif < ^ rwiT Das ist die Wa^legocheft aber f onL*!S .^SrlWrr. Zum Wäschewaschen ist ein be-
S£fe rIl #J md * u kleiner Platz vorhanden Mit richtch- ^Ä^E^ig lerne große S-ektanhert in Frankr/w/ J^s^lertung werden die Fässer einmal am Ta« Wasserwag-ens gefüllt. Das Wasser reicht damr ^ die übwigeZ^ aurDrge muß^n ebeu ohne Waffer auskommen. Serfe arbts alle 4 Warben nn Stuck halpsognoß wie eine Streichhosischacbtel. Hindttichcil
Eine bedeutsame verbessrrnng der «öntgenbeftrahlung.
1 >en lmb Geschoßsplittern inr menschlichen Körper S ^ Röntg^rftrahken in dem durch den Krieg
io autzerordentlrch gesteigerten müitärärztlöcks^n Wirken eine ber- stE^b^i ^ WÄltigfeit der Vecweirdung von Röntgen- ^ ^brwmchmrgen Tnannrgsvchster Art ist so groß Mid die B^wendnng der Besttahlung h^ite bereits sv vielseitig verbreitet WrtMv Sl2! Frosze Zahl wn Behandlungsarten ohne die Dieser Wissenschast überhaupt nicht mcln vvrMstellen vermag, ^arum muß den Verbesserungen, die in rnngster Zert und den Anlorderimgen des Krieges eictsprechkmd au L^führt wurden, eine nicht hoch ^.g Zi schätzende Bedeutsamkeit zugespvochen werden. Die neueste Ver- ^sserung rn der Konstruktion von Röntgenröhren, die von dem ^pzrger Forscher ^r. Lilienfeld stammt, überttifft alle bisher b^mnlt^ irnd rm Gebrauch beftndlick-en Röntgenröhren ganz aiißer an Leisttingsfahigkeit. Wie bekannt, besteht der Haupt- Mitzen der RoTttgeustrahleii in ihrer Eigenschaft, Körper, die für das ^wohnlrck^ Auge undurchdringbar sind, zu öurchleuchtwi und I? ifef 11 ^b^rchltchen Körper von größerer Dichttgkeit als Schattenbilder <Mf dre photographische Platte zu pvoft^ven Die Lrlrenftkd geschaffene Verbesserung kamr/^ in dL Ausstchrungen von Dr. K. Schütt rm neuesten Heft der „Umschmi" ^ ^lkelegt wird, m ihrer Wirkungsweise nur Veurien gelernt wer^ b'n^enn man du Enttadimgserscheimmg'im der bisher gebrauchten ^ ISäSS’ Bettachtung unterzieht. Wenn an die beiden Bole der Röntgenröhre erne hohe elekttische Spannung gelegt wird
£ i ö, S Är™ n ^ flt i wit Pvl (Kathode genannt) die als Kathodensttahlen bekannten Sttahlen ab. Sie bestehen aus rnvm ttftt ffifeteilttüt. die mit aÄ
M«E°che der Antikathode trifft. Hierbrisiw^ Wärme ent' wrE. und gleichzeitig lverdeu durch den Aufprall der Kathoden- strahleii die so ttuchiigen Rüntgenstrahlen verursacht Je stärker mm die Luft in der Röhre verdünnt wird, Hne Mto öS l P öie ^tladung erforderlich. Umso größer dann dte Wuxlst der Kathoden strahlen ist, desto d u rchdrrn^enöi'r oder harter, wie der technische Ausdruck lautet, wird auch d'ie Röntgen--, iem. demnach hängt also das, was man als die Härte der Röntgenröhre bezeichnet, von oer Lisftverdümrnng innerhalb der Röhre ab. Tw ^ Erfordern^ dwsrr^.härte n«hL„'7"Ä
Glück^bafö^^r, D^^gläser, Wäsche erhält man, werrn man grade Gluck.hat, d. h. wenn grade vorlwuden sind, wenn inan im Lager
Mvrs-ens früh gibts einen einigermaßen anständigen Kaffee mtt ernef Spur von Zucker. Um lwlb 9 Uhr wird Brot g^astu 5 Manu einen Laib Brot (300 Gramm jeher 1 . Damit muß man den gauzen Tag anskommen. Wer Arbeiter ift n Z F
gSl “ ßetommt
•^ DO o-i2? T ^‘ % IC meisten Leute aber, die und ^deshalb nur 300 Gramm Mbts Suppe. Sie svird für je 10 Mann in
TeUei-Ätt / Küche geholt Im allgemeinen gibts zwei
Teuer voll für reden. Dre Suppe ist Linsen-, Erbsen- Kartoisel- oder Rerssuppe. Man darf sich nattirlich nicht ekeln, wenn in ^.^usenfuppe schwarze Kaser rum schwimmen oder wenn die ^gefault und.. Auch Maden und Mäusedreck im Reis > £^ mi ^y 0X ' tTt rr ^ y& lxr )' ! ' gibts eine verhältnismäßig
Mte Suppe aus Kartoffeln und Stockfisch. Manches l-at mau da essen gelernt was man in Deutschland in Friedms^itZ kaum den Schweinen vorzusetzen wagt. Abends um 5 Uhr gibts daun dieselbe Suppe, ober Milchreis (für 10 Mann 1 Liter Milch') oder 3-gesottene Kartoneln und 1 Oelsardine. Das Essen ist insofern uiteressant, als es zu den treffendsten, manchmal nicht ^rade appetiterregciweii Beinerkungfen und Witzeii von seiten >vt «ngibt. Dreimal am Tage (um 7 Mm 12 uL und^> Uhr) i,t Appell uiid großes 'Abzählen, was den^Franzosen manchmal ungeheuere Schwierigkeiten bereitet. Es kommt sogar Vor, daß ein Mann zuviel gezählt wird. — Das Essen ist seit
derselbe Kück^ZZ-s^^^^-^ besst.,.- geworden. Da wurde nämlich laan - l ' C lm deutschen Kriegsgefangene^
TiniZ ^ d -r im L% eti tmx c§ manchmal über-
genießen, heißes Waffer und ein paar Kartoffeln
Don bauschen Kameraden in ziemlich be- ^edlgender Werst besorgt., T<ie Eßwaren, die an der Sine m fcmjcln fmb, wie Lebenvurst, Käje, Butter, Brot, verbotenerweise <s®t$ nm in Frankreich!, sind surcht- Ä' ^bg^sthen von Waueir, ist an der Kantine sonst alles T b0 l m oder Nicht. Man muß natürlich entsprechend dafür bezahlen. Ermge Preise werden Sie sicher int-r- essieren.- 2 Erer 45 Et., 7 Pfund Zucker 90 Et., i/ 4 Pfund Butter mittelgroßes Notizbuch 70 Et. Tabak und Zigarren taugen in r^rankrerch m/cht viel und sind furchtbar teuer Staats- Monopol, Deshalb werden Rauchwaren auch mit Vorliebe aus den Paketen gestohlen. Die Dolmetscher sind in Blape anstchidiZ teilw er > eg eb lldete Leitte. Im übrigen sind die mrfsrchtsührende'i franzoistchen Korporale das denkbar übelste Material, was c's dum.n, schmutzig, unanständig, roh, oft betrunken und natüw Uch nach Kräften bemüht, den „boches" >das ist der landläusiae TtrtJ!* crns auszuwischen. Ich erinnere mich natür
lich auch gerne einiger gebckdeter, hochanständiger Exemplare ^ie WackMannschaften sind größtenteils alte, gebrechliche, teilweise sogar ^^"^om ältesten Landsturm, die vstlfach vol tändch g^chgultig. manchmal ,ogar wohlwolleud den Terttschen aeamt verhalten. Von Disziplin und militärischem Dienst keine
or Arbeiten muß jeder, der einigermaßen krieckrm kann Die tn Gruppen morgens um 7 llhr in der ? Q 1 ^ Aminen um 1 / 2 II Uhr imeder. Tann gehts , m 1 w ieder l os, bis 5 Uhr. Die ständigen Arbeitsgruppen (es
<nbt em Kvmn^rdo sür den .Hastn, für den 'Steinbruch, für eine
ÄHNU.M7 von 20 Ct.. manchmal k ötter SBem dazD Das ist oben der kleinste Teil der Ar- beiter. Die meisten andern Arbefter führen Arbeiten
3faed haben, sondern die nur einzig und allein KkM gemacht werden, daß die Leute beschäftigt sind Tftft ^ff^ens in Sterneklvpfen, Bretter schileppen Arbeiten wurden sogar am U Wech^ nachtsfeierlag nnt. am Neurahrstag (!) angeführt. Wer sy bZ Dag arbeiten muß, der kann natürlich mit der Suvok- und dem Brvt raemals auskomiiren. „Kohldampf schieben" h 6 SW l-rd«n, zchört mich mit ins
iS«-?' eÄ'. m<in fan,t ,id , cin wn Scrjcn kommendes „SJrroeitä ®ott öcrbieiien, wenn man einen mittellosen Kameraden, wenn KS..Lab und zu nntersttitzt. Tie kameradschaftliche Ge- der ntetft gute und derbe Humor läftr al>-r kein Kopi- hangen u,w. aufkammen. »lusnahnisweise waren in Blaiie &*
M«sikmstrmnmt°. Theaterv-rjtellung n'nü(. ÄaM
1 „H nbet das nur m tmmigcu Lagern. Auf einen Punkt mutz ■a J- 0d '- ^‘1. spachen kommen, der auch sehr im araen M - bat Behandlung. Es gibt ein Hospital innerhalb der F-stung, oder um Mich des deutschen militärischen Mshrucks zu bedienen, eme Nevierkrankenitube. Tahin wird aber nur aeb-acht wer mmdestens.40 Grad Fieber hat. Es fJ an allZ BZaL ^eln. Arzneien gibts überhaupt kaum. Ein Mann, oer Hals- weh hat, oder wnst über. Schmerzen klagt, die der Arzt nicht -ein- anerkennen kann oder anerkenn-eii will, wird nri. acht ~ afl en JSnfvn (Geraugms) besttaft. Diese Gesänguishaft bei verminderter .Kost, jeden Tag 6 Stunden Ererziermarick au' ^rm Rucken einer, mit Steinen gefüllten Dornisttr tzägt' mtüzfä
nnl& ^ rb€nn ! g heä Gesundheitszustandes bei. Man
muß ,ich überhaupt wundern, daß bei diesen ganz mangelbaften wnitaren und hygienischen Verhältnissen so wenig Krankheitsfälle Vorkommen Auch die Abortanlagen sind durchaus ungenügend Schmutz, Schmutz und nochmals Schmutt ist die Erkennnng^inarke
w (Tr“? % sehen, durch die sogar dre Elektrische fährt ab-'r derAusdruck „Polnische Wirtschaft" ist zu schade dafttt - -
Krfegs&riefe am bm Gsterr.
S °n unserem Kum Ostheere entsandten Kriegsb^ichterstatk» (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verLoteu.)
Wegelosigkeit.
Ostfront, Mitte Aprll.
Spannung, dies geheimnisvolle Schwingerc, das die ganz« Front durchlauft, wenn der Sturm einer großen geschlossenen Kampchandluiig beginnt, ist längst gewichen. Das Antasten unst^r Front bet Dunaourg, am Narocz-Lee. an. Serwetsch-Back bat
berlffct 1 1 &p« C hr UtIi ^' Ä kennzcick-iele es der deutsche Heeres- berrcht. Neben dem Wunsch, den Bundesgenossen eine Fortdauer u?t-?n!^w!^^te" Oftensive vorzutäuschm, mag bei diesen Einzel- Unternehmungen r'.e Hoffnung, an dieser oder jener Stelle die ^...unhaltbarer werdende Lage der bei bec'sShmmi bS Semegungöfnefleö nicht srer gewählten, sondern aufgezchungeneN ?brbefsern, bestimmend gewesen sein. Wer die Weaeoer- haltniste nt den polnischen, litauischen, wolhttnischen Gebieten durch dre die ^imen gehen, auch nur oberflächlich kennt, wnß daß ^ ^- r Frühlingsschmelze zu größeren Operationen
Die Wege und Straßen,, die bis 1'Meter tief gefroren waren K"' auch m pen tieferen Schichten aufzutauen. Tie ob-re Schicht .st sckwn laugst vom Morast nicht mehr zu unter scheiden und levtm Lagen, die der. Rädern noch ZuZ'Statt
mit hu mit 9l '°^ m Aufwand von Arbeit
^"Selegt waren, sangen an, langsam zu versinken weil der (^uich, auf dem sre errichtet wurden, sich zu diesenchmZ^üZi- MM Brei auftöst, dm in solcher Beftklvnrm«iheit nur der russische erzeugen kann. Wir kaben uns auf diesen instand mit L den Mttttln und Mittelchen,
^bereitet, es ist rn den Monaten, da es noch möchch war, rn lden deutschen und österreichischen Armeen mit unermüdlrch-r
Ich habe die WrnterarbL der d^ Oiterrerch-ungarilchen Truppen von Luck bis zum Ri- Bon dem ungarischen Honvedregftnent, Sumpfen von Rowno Knüppeldänrme .._
p AN 'zu durch^uchtentZr KörZrs Seh^'Lchenr^ Körperteile müssen mrt Verwendung von sehr barten Röbr?n bei geringer dichten Gewelxm genügen Wender barte Röhren. Daher war nmn bis jetzt gezwungen eine ganZ verschieden smarter Röhren zur Berftichmg zu habenO^ch dieselben zu »vechselu, um die verschiedene-ir Partien dos .Körpers cnl! and bestrahlen zu können Auch änd.nie
do^ ber der Härtegrad der bisherigen Rölur,^
mit hrr Zeit innerhalb tev Ä ^ unv Gase frei iverden läßt. Eine zu hotte Strorn.- belastung ließ also die Röhren bald weicher iverden, während eine
eine Sttngmmg deZHäZ^zu^tge^^Chatte ^re hingegen fyd alle diese Nacht-eike so gut wie c.besteht in einembesonderen^h^z. ber m Form der m unseren Glühlampen üblichen M§atl s^t ^ €g l' leber glüherche Körper Kattwderi^^ien a.is- sendet. üurch Steigerung oder Verminderung der Stromstärke sttahlen ein und derselben Röhre nach Belieben ^-chernander/ harftn oder weicher machen. Es genügt aEo an Stelle der bisherrs/en zahlrmcherr Röhren mit verschiedenen Härtegraden
mü einzustellende Röhre,
cheich lvwohl lyarter nne weicher Gewebe n.it
gtetyq gutem Ersiolge vorgenommeu worden können. Auch die ^fbvite anRötttgenstrMen ist bei der neuen Röhre viel größer und ihre ^ensdauor ist darum höher, da sie ^on^r bekEter-
Mö^lich-ttft^E^ Glühfadens abhängt. Die
M^lrchkeit, die Stvvmstarke nach Belieben einzustellen gestattet
erne getraue Dosierung der Strahlung zir erreichen' .md ibre S^^etn- Fachkreisen ist man der Ansicht ^ E ^ bit.ere Verbesserungen der geschilderten Lilienfelb-Röbre dar/, fühöm körrnterp die Härte der Strahlen in einem solcher. Maß?
bvkttr der Front bei Postcuvtt ihre Zemeiitfabrik eingerichtet hatten, waren überall geradezu erstaunliche Leistungen
-, Berliner Theater b rief.- FranZjWerfelsBe- -rb-rtuug i>tr „Etociuntöt" im sVffingtäegt/r
Berlrn wird uns geschrieben.- Die Frage ob cs lmferrm und 2tusdrucksvermögeu eiitchrucht di^ ünd Rönrer auf lZ Theattr- zwanzigsten Jahrhunderts zu bringen, und ob ilnferV-er- . 0E.ttchwönnsche Dramendichtung dadurch ir?
BuhnEnst in richtiger BLeise gehobZ >oi.d ^ um ^ r das Stterbolgekt entgegenge^i'mMeinir u -
^ Z fernen Theater mögttch cht,
wiMirlhche Nnvgestalttrng sichtbar unv.yvrvar lederchtg werden M laffen, l>at DLax Rellittardt mit Oedipi^-Iiiszenieruiig bewiesen, die sich, im Laust ^ Wiederholung von neuem in ihrer Stärke ^haupttt hat. Darum war man geneigt, einem ähnlichen Versuch E günstiger Spaimüng entge-genZ-usehen. Wer aber in der schm.
Interesse ern«Em AiiffMnmg ^r ^ ^ Lchssint^a-ter eine Ä^mt^Wtt-
kbunenchaubte, muß die llvaufführung MN S^nn- w«id al^ eme leist Eitttäustluurg empfunstm !»rben 'Atlerdft,.^ mocht e ^>^oemmen" mit dem „Oedipus" insofern uicin zu ver- ^ Sophokles unserem menschlich^ Em-
^MEiAchper. Verständnis tote™! näter l£I^\‘ a iLZ a ^ Guripides. ^wtzdem kann man behmu»ten daß Ai^bEr und D^jtoller mehr hätter. geben kömreu ols^man im LeffingthEr empftng. Fran^ Wer fel der di^ ^
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Ettsch littertrua, leistete leider keine volleiidete Arbeft Es's^r - kur fäh, das klos,isck>e Mtertmn sprachlich in d<rs Bereich
Ä^geÄ b^i Begrrffswelt übersetzen zu .volle,?
^oa- ger,u> dri dvestr Tragödie des Curipides ist dies ein in sich
toen^ rZS? übersetzte stelleinveist wortge-
tveu. sogar dre unserem Ohr fremd klingeildc Mlttevatwu achtend, >
SÄ J®. kreft daß extrem moderne Worte störend die
cun ^ i Scche sind Mich aus freien Stticken ZZ m dies ergibt cm Gemisch, das bei aller Sttlisrerirn^- leckftiik zuguterletzt twck> den dirrch seine Reinheit überwältigende» 5 ,lll vermiifleu läßt. Aich die Aufführung blieb ttott eb-lich-m stl^ens rmd nrcht zu übersthenden künstlerischen Ervß-?' mwoll- E^st Kl^'s .Szenerie des sonst'sv begaL ^lers
vZtfwÄ Tl - ^ Emwichende, nüchtenw E^e bor den ..'lauern Tocyas, wo trotz aller gebotenen Düstent>-^ e^v^
©^Tamu IaiTmlxrt
n'ceeresnaM cnit Platze geroeien wäre. Der Reariie,-,- Vif.i "owskh liefe dies nach den ifegetu bn g&lü Jr ZIL
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^rmck^Z Ess ^n schwierigen Aufgaben ab. D^Dchromache^' Sr«”(Nse^Ä^ batte stellenweise wirklich ennas von
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mrc Dralvkte genau tarne, und entschloß sich jelhn 1 '» wnxrbtn. Er vertawebte daher seche 'die ^
wler br*, mit einer in &Ä ÄSmL't.f” w,r7’?' le.wnen, dre nur mit 300 Talern dottert war ^ i 0
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