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17.4.1916 Zweites Blatt
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Ar ^ Zwettes Blatt

Erscheint »^lch mit «»Snahme des Sonntags.

Di- ^««hener §amk»-Ejitt«« merd«, d-m ff' 7 ' Bira " nI wöchentlich b-iq-I-gt, das ..lcrEatt str de» «rei; Sietzea" zweimal wochaEch. Dir ..randemitschaMchc» Zeit, ft^mcn monatlich zroovrml.

166 . Jahrgang

ietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

Montag, l<. Apri! Ü 9 I 6 -

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersitäts - Buch- und Steindruckerei.

R. Lang e, Gießen.

Schriftleitung,Geschäftsstelle «.Druckerei: Schul» straße?. Geschäftsstelle «.Verlag:^^51,Schrift­leitung: S^K112. Adresse für Drahtnachrichten^ Anzeiger Gießen.

Rnegrdnefe as§ dem Weste«.

uufeuu Kro^sbeTächterstatter.

**&Ööier Stannat, «h «tLMgSveife, «rfctaj

Die die Hessen durch den Caures-Wald kamen.

Großes Hauptquartier, am 11 . April.

~ Truppen tour die Aufgabe zugefallen, bei dem breiten

ÄteAf 1 * 1 ** Venmnsrout im Abschnitt südlich b Bor Eh-mmont durch ben Canrcsnmch

wS?£rf?^ de-mnont ju crttünnen. D.c Verbände, denen

bevorstand, wurden iu aller Stille rll.deu^vordcrsten^deutschcn Lünen gesammelt. In einem Raume, ni J er Kompagme schärte, mußte sich jetzt ein ganzes *^L n S ,:enb ' ran - 9Wt - Das Wetter wurde entsetzlich schlecht Zegensutz klatschte aus die Höhen der CStcs er. E Mirgelnden Bächen von Lchmwasser. In ^^ t rf, U ^U Ul ä erfl nben stand das Wasser trotz allen twlr ^ schlecht zu Wasen. Mer an ben,t aIfe mar nach so langer Zeit ge- ^»degertragcnen Schiitzengrabenaufclnthaltes voll draufgängerischer und noan suhlte keine Müdigkeit, obwohl der Tag niit ^-"stErigen Waldgeländc und mit der vk^ei^2 weiter hiltten recht anstrengend

^ die letzte sein sollte vor den. Beginne

,fbel " ^"reinen noch einmal cingeschärft. was rtcruer wurden Handgranaten verteilt, ganz frische, TO ausgeschlossen war. Inzwischen waren die

^ltregen. hatten Sturmgasscn geschnitten ^JENsswfen, sonne Ansrallsleitern angebracht. Man zählte TOerSnwl, 6 ^ iE Morgen, man zählte schon ungeduldig die kam eine Enttä,lsck>ung. Der Angriff mußte ^,k>as beim Beginne der Nächst klare Wetter ' r £ te ,1 ' lJlte geworden nsar, daß die Artillerie kerne,

r - ^E.Zaanzosen innß^n aber doch etwas bemerkt haben, denn folgenden Tage mehrere starke Feuerüberfälle, ivclche TarE "asgebauten Unterständen nichts anlsaben konnten, m 1 ÜV an J 3? Stelle ein unbesetztes Grabenstück emebneten. Aua» Gasgranaten kamen, che völlig wirkungslos blieben

Non w«c >ann das Wetter klar, der Simmel

m°strgen Oschnnd rem gefegt. Um Punkt S Uhr früh 3SS ^ -krtrllcrievorber^ung, die sehr schnell ein Feuer ent- wie mrak cs vor Verdun noch nie gehört hatte Bald dEerien niedergekänivft und hörten säst KU schießen ans. tim 12 Uhr begann das Minenfeuer^ nMk^"akke^ uacktmittags steigerte sich das Zusammen-

iPl e^nem regelrechten Trommelfeuer. Um ^ Uhr ruckte das Feuer sämtlicher Geschütze feindwärts U w ,i ? r - rc Verbindungswege, aus welchen er Hilfe

hMte herairbrmgen tonnen. Gleichzeitig gingen aus unseren Gräben kühne Osfrzrerpatroucklen in verschiedenen Richtungen vor welche

iL^g des Feuers fLstellen, Uts-

besondere, ob die beiden vorderen temblick>en Gräben, die so-

- lmi * besetzt waren. Fanden fe, L Mtcit fte W ^ber bis zu der am Siüdrand«

gelegeneu,e.-e.-Stellung anpürschen und deren Hu* ^..Kundschafter kehrten von ihrem gefährlichen Gange glücklich zuruck und eine Abteilung brachte saoor

brr^fcr] r^Lrf^rL*^ .^Sebnisdes PatMrilkenganges war, daß

galten konnte. Tie un- gcch^e sranzöschck^e Bcsestignngsarbett während anderthalb Fahren des Stellwrgskrrcges hatte sich- bewährt. Selbst der erche war noch besetzt und inr tieferen Walde hatte inan festgestellt daß

be LTL At streuten Blockhäuser des Feindes rwÄ ^ganz ^ro^ehrt waren. Inzwischen Hatte sich die fnndlichc MIctk twn chrem Schrecken erholt und versuchte, ein Sperr- ^?sere Ai^gaugssdellungen zu legen Eine ttäfti« Beschre^ng unswr ttnterftände hielt die ganze Rächt hindurch a^

- ... S ^\ bcx . nächste .Morgen war klar m\b heiter und von 8Uk

,T ^ bent .? m aufgenommcnen Wirkungsschießen

ber . Artcklerre ern ansgezerchw'tes Minenftmer mit Beobachtun a teremgen. Bon 11-12 Uhr kam es abermals zn einer

fn "S«, ST*- Ut !I l l traten bif StaÄ an, ernst, wortlos, flammende Begeisterung in den Augen. Ein

da gibt es kern Halten mehr. Schon zehn Minuten spater beobachten die als Reserve in den Ausgangsstellungen zurück- ?ebliebenen Truppen ein gar scltsanves Schauspiel. Aus dem- '.^en Waldrande, in den eben ntü prack-tvollem Schneid die deut­schen Sturnttruppen hineingestoßen waren, kamen Scharen von Franzoscir mtt ho-chgehobenen Händen aus die deutscher Stellungen gelaufen nnd ftagten nach dem Wege nach Flabas. Wo unsere ^ttirmer mit Hurra: in einen französischen Graben gesprungen waren hatte sich die Besatzung überall sofort ergeben. 2lber unsere l^eute hatten sich mit den Gefangenen nicht aufgehilten, sondern ware^ werter geitürmt, nnchdmn hie den Franzosen zugeruscn sie sollten sich rn Flabas als Gefangene melden. Das haben N ^fangenen auch getan und sind marsch marsch, immer die hochhsbend, wenn sie unseren Feldgrauen begegneten, bis nach Flabas gerannt, mele auch noch weiter bis nach Moivep. um oen vereinzelt,herüberkommendcn Granaten der französischen Ar- 5Lk^,K.^?L^n- Emzekne Franzosen trugen sogar ihre Waffen Maschinengewehre mtt zurück. Diese waren allerdings K" emem der wenigen deutschen Verwundeten begleitet, 5^. ^bandplatze in Flabas zusttebten. Es tvar offenbar, daß diese ^Franzosen ihre Nerven vollkommen verloren hatten.

T^ ^atte das jtürmende Bataillon, welches auf der r - twrgogangen war, die beiden vorderen französischen Grabenlimen glatt uberrannt und war bis zur e.-e.-Stellung vor- gcorungcn: es hatte dabei nur fünf Tote und drei Verwundete ver-- loven, eine Tatsache, die bei den unsinnigen feindlichen Ueber- trewungen umso schwerer wiegt, wenn man sich vor Augen hält ^lmgeFeuer die Franzosen die schier undurchdringlichen Dickichte ^.L^L^LLL ^ einen Kilometer tief zu ersüttmenden ^^s-Waldes befesttgt und insbesondere für den Nahkamps ein- gerichtet hatten, wenn man ferner bedentt, daß ein Bataillon, vcr- üartt nur hurch geringe Abteilungen von Pionieren und Flammen-

^r!l n e S^ feindlichen Infanterieregimentes und einem vollen feindlichen Jägerregiment zu tun hatten

Eder«, die Westhälfte des Waldes erstürmende Bataillon vorwärts. Es traf auf stärkere Kräfte in

und KsÄrStm

£ l ? ie . ul J b , ^nnders auf^Blvckhäuser, die im Dickicht tersttckt, fast unversehrt durch das Streufeuer der deutschen Bc- ge vmmen waren. In einem solchen Blockhanse hatte sich

9r f[läiet r,Erschlossen, der auf Anruf erklärte,- liebcr fallen zu wollen, als sich zu ergeben. Reichlich mit Munition

fpfwfwS/ 1 ' er Annäherungsversuch mit einem

beständigen Maschmengewehrfeuer. Es blieb nichts anderes übrig, fj* Mann durch einen herbeigehotten Flammenwerfer aus- zurauchern. TreiMertel Stunden nack) Beginn des Sturmes soar ^Mehrzahl !^r Abteilungen schon durch den Wald bis an die

!f*S UÖia ' C r^ 4 um 1 Ubr 30 war der Süd- Caureswaldes M allgemeinen erreicht: das eine Batail­lon.hlvd dort m der Schlucht eine Reihe vmi dampfenden fran. ^o^^E^Teldkuchen vor, die init Halloh begrüßt wurden. Es erwegs 500 unvorwuudete Gefangene gemackch, während ^.^mrgenm des anderen Bataillons zunächst noch nicht festge- stellt werden konnten, weil sich die Franzosen in der geschilderten'

rückwärts, nach Flabas und Moivech begeben hcttten er Abschluß zwischen den kämpfenden Abtcilunaeii X er Tlächigkeit des Waldes keinen Augenblick abgerissen.

um -Ä? ^ ^Miveswaldes hinaus noch

umetwa 400 Meter vor, nahm ern feindliches Jnsanterrewerk und

Gefangenen. Man konnte aber hier E Wetter Vorkommen, da man in das Kreuzfeuer der feindlichen rm Fay-Wäldchen und auf dem Waldgipfel La ZAf.wit dem Sturm auf Beaumont beiden Befestigungen hätte hindurch gefübr bis diese beiderr starken uu^ noch ungeschwachten Stutzpunkte des Feindes erledigt waren.

Außerdem war die e.--e.-Stellung mtt rbrem baben Mai^chinengewehrsQier nicht wegzuräumenden Astverhau noch nicht aemmiEi. Ern Teil Mwrnschoftzen war davor liegenaebki-ben und

ln + CT 'J B * rjd:n ^ Säume und m Grmiat-

l°chern so gut gedeckt, wie es möglich war. Aber Mi ein Bonvärts. dringen auch nur wn we-rige Sck,ritte wäre vlMe d^ ^rv r' . ^ st^ nicht zu denken gewesen. Ta fuhren n^dem Pnrniere noch während des Sturmes die Hindernisse S 1 -hZ DEeBacheranvikke beseitigt nnd die borturn

stEen in keckem AnlaLse zwei Fel^chÜ^ der Batterre D. mitten tm MaWnensewehrsen^bis hchter die

vorderste Jnsantericlinie vor. Tic Pferde fielen, die Mannschaften zogen die Geschütze weiter. Die Schutzschttde wurden durchlöchert, einem der die Kanonen selbst bedienendeii Offfzieve riß eine 5tugel den Helm auf. Mer es gelang, mit Granaten in wohl gezieltem! Schnellfeuer Breschen in die Hindernisse der e.-e.-Stellimg zu schlagen und die gefährlichsten Blockhäuser zu vernichten. Damit lvar der gesamte Caures-Wald in unserer Haird, und die Verluste waren trotz der ungeheuren Schwierigkeit des llnbernehmens über­raschend gering. Tic beiden hier stürmenden Bataillone hatten ttotz der stundenlangen Nahkämpfe an Toten ran: 16 Mann, aber daneben allerdings die unverhältnismäßig hohe Zabl vvn 5 Offi­zieren verloren. Mit der Einnahme des Caurcs-Wa'ldes ergab sich ein natlirlicher Gefechtseinschnitt. Man grnb sich auf der ueu- gewonneneu Linie ein, soweit das ging, benutzte dabei die Reste der französischen Unterstände nnd ordnete die Verbände neu. Für den folgenden Tag stand abermals schwere Arbeit in Aussicht. Liber die Stimmung der siegreichen Truppen war begeistert, bei­nahe festlich, und jeder ffthlte es, der neue Tag muß rms einen neuen Sieg bringen.

W. S ch e u e r m a n n , Kriegsberichterstatter.

wan-ern und Reisen. Väder.

vad Seden'werra, 14. April. Die Mrzeit unseres Solbades beginnt des herrlichen Frühlingswetters wegen bereits am 15 Avril. Tie geschützte Lage inmitten ausgedebnter Gebirgs- waldungen in Verbindung mit den heilkräftigen Bädern, gro^nr Inhalatorium und sonsttgen modernen Kurmitteln gibt unserem Badevorte von Jahr zu Jahr größere Bedeutung. Lttrck- dieses Jahr smd wieder verschiedene interessante Neuerungen geschaffen k ..? n ? e orrginelle große Robinsonhütte mit Schilfdach und Krähennest als Schutzhütte für die Kinder beim Spielen im Saude prächtige Anlagen und Blumenbeete, usw. Im Kurmittelhaus W eme große Brunnenfigur (Bronze- Aufstellung gesunden zur Ei'- innerung au den verstorbenen Polizeiimvektor a. D. Rosalowski aus Hamburg, einen Gönner unseres Bades. Im Rathaus ist einMuseuni eingericküct. das wegen seiner zzrm Teil sehr wertvolleiiSamml'imgen auch dem vmmiöhnteii Großstädter Interesse bieten dürfte. Trotz mehrseitiger Verteuerung der Rohstoffe und Fabrikate werden auch in diesem Jahr für Saline, Wandelbahn, Gurgelräume, Trinkkur und.Sole in kleinen Mengen meben der sehr mäßigen Kurtaxe keine Gebühren mehr erhoben. Tie Badeschrift ist wieder in dem be- ranuten Verlage von Hendel in Halle a. S. erschienen, und wird von der Badeverwaltnnq auf Verlangen kostenlos versandt: auch wird rede Auskimft bereitwilligst erteilt.

UivchLrche Nerehrrchtem

Irraelitrsche Re!itzion 5 gese!lschaft.

Gottesdienst.

Dienstag, den 18. und Mittwoch, den 19. April 1916 :

P a s s a h f e ft.

1. ^.ag.: Vorabend 7.16 Uhr.

o ^ Morgens 8.00 Uhr Predigt, nachmittags 4.00 Uhr.

2. Tag: Vorabend 8.10 Uhr.

Morgens 8.00, nachmittags 4.00 Uhr.

Abends 8.10 Uhr.

Wochengottesdienst morgens 6.3O, abends 8.1O Uhr.

Meieorologische veobachtungen der Station Sieben.

April

1916

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Wetter

Gietzener StaSttheater.

rr «s .... TvlUMMlUs.

Tragische Komvdic von Arno Holz und Oskar Jerschke

Die tragische Komödie Traumülus ist im Jahre 1904 in ge memsrauer Arbeit von Arno Holz nud Oskar Jerschke entstau den. Man kann wohl zetzt annehmezi, daß Oskar Jerschke der eigent- lrchic Tramcttiker des Sttickes gewesen ist, während Arno Holz der gnittge Urheber und^ intellektuelle Berater war Arno Hotz als ube^eugter Vorkämpfer für den Naturalismus, ben er der- mnigen Form zutrieb, die man als konsequenter Nattrralismus bezerchnete, hatte zuerst nrit Johannes Schlaf die neue Technik aufs Drama angewendet. So entstarrd dieFamttie Selickc" ein bahnbrech>errdes -Werk, in dem Fontane die Wegscheide zwischen der alten und neuen Tramenchrm erkrarntc und das Gerhart Hauptmann zu seinemVor Svrarenaufgang" rmd den nächst­folgenden Werken den W^eg berettet hat. Während ram zwischen Schlaf und Holz ein Streit um den Hauptanteil an dem Werke entstand, warf sich! der ewige Neuerer .Holz aus lange Zeit auf dre Lyrck, dre er impressionistisch rarflöste, unr den inneren Rhyth­mus der Worte und Satzverbindungen wieder lebendig zu machen Erst 15 Jahre später fand er sich^ mit Oskar Jerschke zu einem neuen dramatischen Versuche zusammen, und es entstand ,Trau- mnlus". Tic weitere Erawickelnng der beiden Dichter, deren' Wege sich auch wieder trennten und die rntt HolzJgnvrabinrns" 1914 und JerschkesMein deutsches Vaterland", einem vater­ländischen Schauspiel, das zu Kaffers Geburtstag dieses Jahres zu Straßburg eine mtt .gvoßem (^folg gekrörtte, teilweise Auf- sühcnng erlebte, ihren vorläufigen Abschluß gefunden hat, scheint wiederum darzutnn, daß Holz wohl der draufgängerische nnd stärkere INtellett, aber der schwächere Dramatiker ist.

T r a n m u l u s selbst ist ein äußerst geschickt' gearbettet^ Und auch durchaus bühnenwirk,ames Werk. Sein literarischer Wert wird aber dadurch! boeinttächtigt, daß seine Wirkung größten­teils auf rächerKchen Mitteln beruht, die einen leichten, Suder- manirschen A-nstrick) httben. Vieles ist der Bichueuwnckung wegen stark iibersteigert undin Effekt gesetzt", was in derFamttie Sei icke", jener photographische getreuen Nachbttdnng der Wirklich­keit, sorglich vermieden war. Auch der Traumuluscharakter ist gleich voll vorittwrein zu geradlinig auf den Znsammenbrilltz seiner Weltanschauung zngeschntttell. Ein Mensch, der ohne Ver­mittlung nur schwarz oder nur loeiß sieht, miuß so oder so ein-! mal dem Anprall lnit der Wirklichllüt erliegen, ob^er lwwisseird einen Menschen wie Zedlitz dem Selbstmord in die Arme getrie­ben hat, oder nicht. Davon abgesehen, ist dieser Trannrnlus, die rübuetLbc Gestalt eines überzeugten Idestisteu, und die des Schü­lers, den sein Ghrgeiühl in dear Tod treibt, sicherer nnd lebens- loahrer mzeichuet als alle Sch'üler und Lehrergestalten, die zzi gleicher Zeit mtt besonderer Vorliebe behandelt wurden nnd die

Niedrigste # .

Niederschlag 0,0 mm.

15. . 16.

1916:

Sonnenschein Klarer Himmel

1,0'6.

rn^lnchsmmm als Erzreher" und den Ronnrnen .Tlnterm Rad"

^ten Niederschlag gefunden haben. tw e &ntcn, seelischen Handlung 1 , nn »oalirhaft dramatischer

in dreier Gestalt ist immerhin Dat, dre nicht gering zu pernnschlagen ist Auch

77 K * ift i-lches zu bZ

trewrten soll hiervon nicht ansgenommeii werden

bvreh uJJ Äs letzte dieser Spielzeit und

Bnhnemnitglieder erhöhte Be- der Nachmittagsvorstellung hatte sich Martha m Esckentiame darstellerische Kraft unserer Buhne, Hebbels .Wlana Magdalena" verabschiedet. Am Abend folgten Dworkvmski, Ferdinand Steinhvfer E dre Domen Anny Rubens nnd .Hertha Zondervan In

^mstval^n 'rillrZn 1 -! l>CTl w£ mir bcit langjährigen nnd ver- dienstvollen Obersprellerter und Charakterdarsteller unserer Bühne

Zuw Abschred hatte er die Rolle des Tranmulns getvähll. die hm Mnzende Möglichkeit bot, seine Fähigkeiten als Tarier und Schellerter zu entfaLen. Wenn man auch mrt h? kZ% nicht ganz crmg geht, so mußte man

^Ktllhrnng der ernimck festgelegten Anlage eine tun,tierische Reife und Sicherheit, die ftr& reitweilia ;u

durämus anerkennen. Auch als Ober- sprelleiter hatte W^er Dwvrlkwski diesen Abeitd als einen Er-

diestimmnngsvoklen Bübilcnbildcr. chs C J. U 1Haltung der ganzen AnMhrnng betrifft Fer-

ZZZl r y 'JZ ^ch sein ausdrucksvolles Spiel stet« fesselnde ingerchliche Liebhaber, konnte die Spannkraft seines Da-

a^Aswo" H nidH s° .me

^2 aS ZrJ iab ci 5® mtc rntmer eine sehr verdienst­liche, höchst charakten,tische Leistung. Annh Rubens zeigte sich b,>t!m^'/^^?b«.nnd geschmeidige Salondame. Nhre Dar- chetmig «ab wiederum pme vornehm zurückhaltende Glätte die sic chren Gestalt«, mit auf ben Weg zn gehen liebt. Hertha Zander- da^ sprudelnde Temperament, chs^n Frische ai^!.Erlte Ursprünglichkeit immer einen belebenden Hchch ch lede Auffichrnng hmemtratzt. Mit solchen Leistungen sicheren sich Erdenden KimsSer cinnt guten Abgang, und die chchirer^ chrst karche nnht^ihnen noch einmal Dank rmd Anerkennnng durch langanhaltenden Beifall nnt> reiche Spenden znm Ansdrnck zu brim dm irbrizen Rollen war das ga^ze Perso^l t«e

Die Leistungen, die nicht eimeln anhgeftchrt wachen konn«i, waren altgemem 'schr gnt und trnmn

ch AnffWrimg der Spielzeit zn einem Höhe-

Punkt der JohresLeiftnn-g werden zn kaffen, zz y

*

tnStreckung der englr'schen Ti-schzzeit

Wenn dre Englarcher ch der Eüifützrnng von Lebensinchetkarieii.

VoEe^n ^tsck>lo^°EsU-reisen und dem Strecken verschiedener Vorräte in Deutschland einen Triuniph Ihrer Absverwinosvollttf

iU 9 !? ll r ten 11110 schon in der verfrühter? Freude

angebliche Gelingen ihres Aushnngerunqssystcms fc ''"s lustig zu machen versuchten, so war doch die Freude kurz aenua da nran heute m Albion nicht nur die Fnmchtloffgkit Er dieL bezu^ichen Versuche cinschen muß, sondern selbst genötigt

VStii LL 'umlV £ SSBftr

S*^l'Wst?« 5 JsaÄ

brt J ie ickwn lange das zu verändern droht >oas der englischen Lebensweise gehört Nichts war ^ Durchschnittsengländerin btt-

den Taa mtt^w^^breaffast das echt englische Frühstück, das

Spesen, Gewusen u. dergl einleitet und

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U-tMtzZMh'LMAM'MKL:

raiHvi^ Z 1 ???rgen Töratcn erspart werden, wenn wir

^ün^. leisten. Aehnlich verlM es sich mit dem

fft eme Mode, als ein Bedürfnis des Magens

Nachmtttoo E E Morgen mit Kaffee und Brötchen und am v el 7r nnfackien Glas Tee begnügen, ersparen wir

Die * l jL2 hb Z' augenblicklich das Wichtigste ist,

- ^enit&atcn werden tagsüber eine Menge freier seit laben mtS

eeS ,lr, Ö^ SEnngen verbleiben, diesig LmL . " Kein heEast keinsive o'clvck" mehr v Albion wie

wnt ist es mit dir gekommen. ' lpre