Ausgabe 
10.4.1916 Erstes Blatt
Seite
2
 
Einzelbild herunterladen

sich arm &e crt* jüi begc-bcn. Die Sc^rcr hätten ivnen außer­dem Geld .ge«ebim lunv qeffäffchw Personalausweise Kur Flucht Wer die Grenz« und ein Stichtnort für den Führer, der ftc Wer die Grenze bringen sollte. Die gefälschten Personal- mlsweise lenb erhebliche Geldsumm-en wurden tatsächliche der

den beiden Feftgenormnenen gefunden. J>n Verbindung mit Feststellungen sind der Lel)irer Trichens und der Di-

diesen »w.ui«uuuiwwi ivfw *»».» . ...

rertor EockMeux vvm Institut S>t. Lours wegen Beihrlse zürn Kriegsverrat (Zuführung von MannsckMten an den Feind) tu' Haft genommen worden.

London, TJ. Apru. (»»swö.I, Lloyds tneljgt: fran-

Lösische FischdampferSainte Maries ist verfenrt worden. Die Besatzung ist gerettet

London, 0. April. («TB. Nichtamtlich.) Lloyds Agen-

für meldet, daß der britische DampferAd amton (2304 Tonnen) g esu n ken ist. . _ .......

London, 7. Avril. (MTB. Nichtamtlich.) Der britische DampferAvon" ist versenkt worden.

Der türkische Bericht.

Konstantinopel, 9. AprU. (MDB.) Das Hauptquartier

Nnld^. ^ Irak fr out fügten wir dem Feinde bei einem Ge­fecht am. 5. und 6. ?lpril in einem von einer unserer fliegenden Abteilungen besetzten Schützengraben unserer vorgeschobenen Lime,

4 Kilometer östlich unseres Hauptabschnittes von F ela hie, einen B e r l u st von 1500 Mann zu und nahmen ihm einige Ge- fanaeue ab. Wiir schossen ferner ein Flugzeug ab. Dieser zwei­tägige Kampf spielte sich folgendermaßen ab: Da infolge Steigend des Wasserstandes des Tigris in den letzten Tagen untere an den Fluß stoßenden Schützengräben, die einen Teil unserer vor- gesäivbenien Linien bildeten und sich 4 Kilometer östlich unserer Hanpttzcllung befinden, überflutet und zerstört worden waren, räumte ein großer Teil unserer Truppen am 1. April abends be­fehlsgemäß diese Gräben, in denen sie ungefähr zwei Kompagnien zurückließen. Am 5. April morgen- beschoß der Fcmd, der die Ur­sache dieser Räumung nicht kannte, diese Gräben mit seiner Ar­tillerie eine Stunde lang und griff sie Mit einer Truppenmacht von ungefähr drei Brigaden an. Obwohl unsere beiden Kompagmen den Beseifl erl»alteu litten, vor diesen überlegenen Kräften zurucizu- aeicn, hielten sie doch stundenlang den Feind durch Angriffe mit dem Bajonett und Bomben auf, und wichen dann m umere Haupt­stellung zurück. Gleichzeitig zogeri sich unsere aus schivachen.Kräften zuscrunicengesetzten Vorposten aus dem rechten llfer des Tigris eben­falls auf die Flügel unserer Hauptstellung zurück Gelegentlich ^ dieser Angriffe stellten nur fest, daß eine Anzahl der feindlichen Truppen rn die durch die Uebcrschlvemmnng gebildeten Sumpfe ein- sanken. Durch diese Säiarnrützel ernmtigt, näherte sich der Feind, der neue Verstärkungen erhalten hatte, am 6 April an ciMgen Stellen bis auf 800 Meter unserer Hauptstellung und versuchte Äxten Angriff: wurde aber durch unseren Gegenangriff, und inner 4eftiaes Feuer gezwungen, 2 Kilometer in östlicher Richtung zu- rlukzugehen. Dabei ließ er eine beträchtliche Zahl von Toten und Verwundeten zurück. Die feindlichen Verluste ioerden ans 1500 SJbcnm geschätzt, während die unseren gering smd. Am 7. April Morgens bekämpften sich nur die beiden Artillerien.

An dn- Kaukasus front scheiterte im Zentrum em vom Feinde versuchter nächtlicher Ueberfall. Der Feind wurde durch unseren Gegenangriff nach wenigen Stunden Kampfes vollkommen

Am dsm Reiche.

Die Vorverlegung der Stunden und der Fahrplan.

Berlin, 8. April. Vorverlegung der Stunden nennt der Bundesrat die Einführung der Sommerzeit. Ueoer die Durchsuh- ruua im Fahrplan der Eisenbahnzug ein der . c a ch t vom 30 April zu nt 1. Mai sind folgende Bestimmungen getroffen worden: Dur chlausende Z üg e die abends abgehen, werden in der zweiten Hälfte der Nacht einfach mit eurer Stunde Bera­tung zu Ende geführt. Für Zugverspattingeu s infc» tni*r JRcfcd schon ine voraus Bedarfsfahrplane vorgefchm, durch den die ver wüteten Züge in den Fahrplan der übrigen emgefugt werden. Nur ein kleiner Teil der Züge erhält in imev Nacht einen anderen-Fahr­plan. Es sind dies die Züge, die spat am Abend, affo gegen 11 und 12 Uhr ab fahren. Dre-,e werden unter Beruchichti- gima der sonstigen Belastung der Sttecke früher abgehen. «Es lvird fo?rreicht, daß sie eine'kürzen Zeit außerhalb des r^E^est

dringt das Misgehabene Rasenstück umgewendet^d y. an seine Stelle, daß die Wurzeln oben sind. der Matte des! umgewendeten Rasenstücks sticht man nw erwm etwa 5 ZartEttr dicken Pslanzlwlz durch das Wurrelgeflecht eur Loch, daS mrt Kvm- poHerde inieder zugefüllt nnrd. M drefc Stelle legt nmu ellva 8 Tage später die Samen. Diese Behandlung der Pflanzstellen ist, ime oben bemerkt, einige Zeit vor der. Saat Mlsznfi ihren.

Ter An bau auf größeren Beeten ,r>olgt ber der gemeinen Sonnenblume in Abständen von 80 Zentimetern bis 1 dNeter un Geviert und 24 Zentimeter tief. . , ^. - . < .

Wegen ihrer Frostempsindlickckeit darf die Sonnenblirme n r ch t vor Mitte April in den Boden kommen. Auf rede Pflanz- stelle legt man 2-3 Kerne. Wenn diese Pflanzen aufgegangen, und ettva V" fingerlang sind, werden die 2 schwächeren, durch Ab- schneiden (nicht durch Ab reißen) am Boden entfernt.

Sobald die Samen des ersten Blutentellers der Sonnen- blnme kurz vor ihrer Reise stellen, wird der Mutentollcr abge- chnitten. Bei den weiteren ward ebenso verfahren. ,Trc abss- jchnittenen Blütcnteller sind an Schnüren ^gezogen, in.M« Räumen anfzubeivahren. Wenn* der FruchtL>pf trvcken ist, wird das Entkernen vorgenommen, das am leichtesten durch Av- kreisen mittelst eines Lattenstückes geschieht. Tie gesammelten Samen werden in dünner Schicht in Kasten ausbewahrt und nach erfolgter Trocknung in die Oelmühle gegeben.

fo erreiun, uuu nt ma uu S uv ^ r

Fahrplans finbeu, als wenn sie fahrplanmäßig abgehen würdm. Der größere Teil ihrer Reise fällt schon i:i die Sommerzeit. Einer besonderen Vereinbarung bedarf es mit den Bahnverwa tungen

D

besonderen Vereinbarung «wui ^ iv 1 /;..,-.'- außerhalb des Reiches ivegen der Anschlusie Die Vei.pmm.mgcn Oesterreichs und Ungarns sind bekanntlich fchon an den Ve.hand luugen zwischen den deutschen!Eiseubahnver>valtungen beteiligt, es sind nur noch Bneinbanmgen mit den sck^veizeris'l>en und nnder- ländischen Bahnen zu treffen. Auch der Fährverkehr mrt Skm.dr uavien dürste kaum Schwierigkeiten veriirsachen.

Der Rei chs tagsabg. Pro f. D r W etne r bittet uns zu berichten, daß ermilitärische, wirtschaftliche und völkische (nicht völlige) Sicherung" unseres Vaterlandes verlangt habe- Auch habe er nicht nur von der unberechtigten Steuersteihert der Militär ärzte-, sondern auch von der der .Militärbeamten und Offiziere während des Krieges gesprochen

mrS dar vorher von ilM besetzten Stellung veriagt.

'IM'' *-v M-

An den anderen Abschnitten unbedeutende Kämpfe.

An der Mfte Smyrnas, nordwestlich von Urla, schoß em feindlicher Monitor erfolglos 25 Granaten auf die Umaebung von Kavatatsä Burun. Unsere Artillerie antwortete rmd traf drermal den feindlichen Monitor, der kampfimfLhig gemacht und auf hoher See vmr einem anderen Mjolttitor, der zur Hilfe herbeigeerlt war. av-

8. Avril. MTB. Nichtamtlich.) Amt- licher Bericht. An der Jrakfront keine Veränderung. Unser Arkilleriefeuer beschädigte ein feindliches Kanonenboot und verur­sachte in ihm eine Explosion. Das Boot wirrde von einem Motor­boot nach Osten abgeschleppt. Westlich von Kor n a fcmd em c^rmmenstoß mit feindlichen Vorposten statt. Von den Englän­dern wurden 5 Mann getötet, ein Ofstzier wurde verwundet. Wir zerstörten telephonische Anlagen des Feindes in dieser Ge-

3CHb «n tot Kaukasusfront keine Aenderung von Bedeiu tmm Am 8. April näherte sich ein feindlicher Kreuzer KennM Aman und »ab einige Schüsse ab. Das Gegenfenc-r unserer Ar- tillerie zwang ihn. sich zurückzuziehen. Zwei feindlick)e Flieger «schienen über der 5)albffffel Gallipoli, entflolxm aber beim Airfstcigen unseres Kampfflugzeuges gegen Jmbros.

Die Kümpfe in Mesopotamien.

London, 8. April. (WTB. Nichtanttlich.) Amtlich wird aemeldet: Die Operationen in Me so Po tamien auf dem nördlichen Ufer des Tigris beschränkten sich am 6. April auf eine aenaue Erkundung der Verteidigungsstellungen bei San- naiyal und die Ausführung notwendiger Maßnahmen, wie Bewoguugeii der Artillerie usw., die für die Vorbereitung des Sttrnnangriffes auf diese Stellung notwendig sind. Zur gleichen Zeü drang die dritte Division auf dem linken Ufer werter vor, bis sie Stellungen erreichte, von denen aus es möglich sem kann, die türkischen Verteidigungsstellungen auf dem linken Ufer m der Flanke zu fassen.

AuS Oftafrika.

London, 9. April, (zf.) Das Pressebureau gibt be­kannt: Telegramme des Generals Smuts teilen mit, es sei Genial v Dev-enler gelimgen, in der Gegend von A r u scha (Deutsch-Ostafrika) beträchtliche deutsche Streit­kräfte zu umzingeln, die kapituliert hätten. Die deutschen Verluste seien hoch. Es hätten sich bereits 17 Euro­päer und 404 eingeborene Soldaten mit zwei Maschinen­gewehren und bedeutenden Mengen Munition ergeben.

Aus

1916.

Neue Einberufungen in England.

London, 8. Avril. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Die 18- und 19jährigen sind zum Militärdienst xrusgenrfen worden.

Rnmänifches Getreide.

Berlin, 8. April. (Priv.-Tel.) DieB. Z. a. M." meldet aus Lugano: DemEorriere della Sera" imrd aus B ukare st gemeldet, dort befinde sich seit einigen Tagxm eine türkischo Kommission behufs Uebernahme von 20 000 Wäggons rumä­nischen Getreides. Auch Bulgarien werde rumäuffckien Weizen erhalten.

ver 5eekrieg.

Deutsche U-Boote vor Korfu.

llürich, 8. Avril. Die schweizerische Telearaphen-Jnforma trau meldet aus Atl-en: Deutsche Tauchboote iourdeul

vor Korfu gesichtet. Ein Trausportdampfer mit Pferden, der nach Marseille ausfaheeu ivollte, lvurde im Hasen zurückbehalten, nodbem cm srauzvsisäxw FrariUvampser knapp vorher der Dorpe- dieruug entgangen ivar. Deutsche Minen wurden an der Hafen ^

eiufahrt 8^^s!^ril. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agenzia Stesäni: Am 5. ?lpril versenkte ein ll-Boot im Mitteln meer den dänischen DampferS t j e r ne borg" a.uSj ^bovendagen (1552 Tonnen).

Marseille, 8. ?ffiril. (WTB.) Die Agence HavaS mäldet: T« DampferEolbert" wurde von einem Unterseeboot aus Geschützen beschossen. Ter Dampfer entkam dank seiner Schnelliglüt und benachrichtigte durch Funkspruch in der Nähe besindlictx Schilfe iwn der Anwesenheit vmr Unterseebooten. Der Dauiwer Felix Tonache", der gerade aus ein Unterseeboot komtte noch den Kitts ändern: er ist in Marseille cing-e

^ London, 8. April. (WTB.) Lloyds Agentur meldet: Der [yrifiWif DampferBraunton" (4575 Tonnen) und das Segel- föhfr Elvde" 201 Tonnen, sind durch Minen zerstört Besatzungen wurden aercUet. Der britische Dampfer lLhautala Eaiutara" (2602 Tonnen) ist versenkt worden.

Gießen. 10. April

LandeS-Butz- und Bettag.

Für den iallg-enieinen Buß- und BettLg. der nach alter, fvoinmer Sitte 'in unserer evangelischen Laudeslirche am Sonntag Palma rum gefeiert wird, hat'der Großherzog die nächst ehe ndeu Bibelstellen als Predigttexte aus- gewähltchmd bestimmt: , t

1. Für den Vormittag: Jerenria 29, 11; 13b; 14a.FM weist wohl, tvas ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr : Gedanken des Friedens, und nicht des Leibes, daß. ich euch gelbe des Endes, des ihr wartet. Denn so ihr mich von ganzem Herzen suchen ioerbet, so will ich inicy

von euch finden lassen." . m . r . iC *

Für den Nachmittag: Jesaja 33, 22.Der Herr ist 'unser Richter, der H>err ist unser Meister, der Herr ist unser König, der Herr hilft uns."

Zn der A u s s pr ach. e, die onf Anord!nungf.Gvoßherzoa lichen Ober Konsistoriums bei der Ankündigung des. Buß­tages oder an diesem Tage selbst in den Kirchen des Landes rn verlesen ist, heißt es n. a.Die Glocken des 23ufc und Bettages lassen auch in diesein Jahre ernste Klange hmein- tönen in den nnerschütternde 7 Ernst des groffen Krieges, der nun schon seit z'.vaiMg Monaten die Söhne unseres Volks ans den Kriegsschauplätzen gebannt halt ;sii der einmütigen Erhebung, unseres Volks un Beginn des Krieges ist die weit schwierigere Ausgabe getreten,'in Geduld und in un'beirrtem Aufblick zu Gott, dem ewigen Walter über der Geschichte und den Geschicken der Völler, austzuharren bis an das noch unabsehbare Ende in dem weltgeschichtlichen Kamps, der ims verordnet ist. Wir haben M Manien sur all den reichen Segen, dien der efvig treue Gott bisher unfern Waffen zu Lande und> gu Wasser verliehen hat. Wir hadeln zjU danken für den tapferen, frommen Gnst ernsten Beran twor tlicl' ke its ge fühl s und gewissenhaster Pslichtttcue, der unser Heer vom obersten Kriegsherrn bis zum letzten un gen a nnte n Krieger im Schützengraben oder im Untersee­boot beseelt, für die Treue und Willigkeit zum .Hingeben und Entbehren, mit dem unser Volk im großen Ganzen sich zu dem harten Kampls unserer Wehrmacht bekennt. Als em mit den Lasten und Sorgen des Krieges ringendes und nach Gottes Gnade betende Händ>e ans strecken des Volk, stehen wir daheim hinter unserem Volk in Massen in seiner furchtbar ernsten Schwertesarbeit. Wir haben zu danken, aber auch reichlich Anlaß., uns vor Gott beschämt m beugen in dem Gefühl, daß wir viel zu gering sind aller Barinherzi-gkeit und Treue, die der einige Gott an uns und unserem Volk getan hat, und daß. wir leider nicht immer würdig smd der Großtaten opferwilliger Lebenshingabe unserer Bruder auf den Sch lach tfeldewi, auf dem Meere, im aufreibettden Stel­lungskrieg In gar vielen unserer Volksgenossen lebt Nicht genug Dankbarkeit .für die so weit gehende Verschonung unseres vaterländischen Bodens von den Greueln, Schrecken und Verwüstungen des Krieges. In werten Kreisen fehlt es an dem aufrichtigen Gefühl von dem Ernst der Zeit, die wir durchleben. Selbstsucht und Gewrnn- nch t verschließen manches Herz vor dem darbenden Bruder und benutzen die Not als Gelegenheit zu ei.gensüchtiger Be­reicherung. Möge Gott in Gnaden uns helfen, daß wir in aufrichtig bußfertiger Denrütigung vor Gott erkennen, was uns fehlt und worin wir uns verfehlen. Zum Gebet rufen uns die Glocken des Buß- und BettageZl. Laßt uns bitten, daß die stille Arbeit unserer religiösen Gemeinschaft an der Seele unseres Volkes gesegnet und nicht vergeblich sei Laßt uns bitten, daß, in dieser Leidenszeit unseres Volkes er der leidend und sein Leben hinaebend die Sünden der Welt aus seinem unschuldigen, von heiliger Liebe erfülltem Herzen trug, mit seinem Wort und Wesen heilend und er­hebend uns innerlich nahe trete, unser einiger Heiland Jesus Christus' Laßt uns von Herzensgrund unfern ewigen Rich­ter Meister und König bitten, daß er in ^dieser für unsres Volkes Leben und Zukunft entscheidenden Zeit uns m Gnaden erfahren lasse, daß er Gedanken des Friedens über uns hat und nicht Ides Leides, daß er uns gebe das Ende, des wir .ermatten. Oinfetcm ganzen Volk, daheim und draußen, gilt die Mahnung und Verheißung des Buß- und Bettages:So ihr mich von ganzem Herzen sichen werdet, so will ch mich bon euch finden lassen."

** Errichtung neuer Heilanstalten in Gie- '! c n Die Stad 1 verordneten-Versammlung beschloß in nrcht- ös entlicber Sitzung zu dem von ^gemeinnützigen Kärpercha,- ren beabsichtigten Ban neuer H ei l a n st a l t e n stadti- ctzes Gelände in größerem Umfange in der Mhe der neuen Kliniken zur Verfügung zu stellen. Eine in aller Kurze in Unserer Stadt tagende Versammlung auswärtiger uno hiesiger Sachperständiger wird sch mit diesen Plänen be- chästigen. ^ ^

^ Die Gießen er Freilichtbühne wurde am Samstag nachmittag von der Kompagnie des Herrn Haupt- mann Welker besichtigt. Den feldgrauen Gästen zuliebe im­provisierten Damen der Freilichtbühne eine kleine Vortrags- 'olge von Gedichten und Liedern zur Laute, die großen An-

^ mI JI & derung. Oberleßrer Dr. N a s s u a auS Godes­berg a. Nb. (iruber Lebramtsasscssor am Gymnasium Gieße,,) wurde am 16. März zu Leutnant der Reserve beiördert.

Amtliche Personalnachrichten. Die Gro ß-- b e r z o g i n bat am 8. April den Finanzaspiranten Hechr. Kaiser aus Haarhausen zum Assistenten bei dem Sekretariat des Wffmste-

riums des Innern ernannt. . . .

nszei ch n u n g. Dem Kriegsireiwilligen Willi S t e b - ling von, hier im Zwanteric-Regt. 416 wurde das E i s e r n e Kreuz verliehen. , . ^. .,

-* Die ^lngebörigen von Kriegs- nnd Zivil- aesangencn iverden daraus ansmerksam .gemacht, daß. jetzt Päckcheiisendnngen von 1 kg zurBesördernng obne Beglcitadresse zngelossen sind, sofern sie im übrigen den Bedingungen des Vor- kehrs nnt dem iNnsland entsprechen. '

S t a d ttb e a t er. ^lns dem Stadttbeaterbnreau wird mitgeteilt: Nochmals je, aut das morgige einmalige Gastspiel der Maria N e h o i i - G e s e l l s ch a f t hmgewiesen, das mit einer Anfsübrung von StrindbergsOstern" eine eigenartige und hoch, interessante Tarbietnng bringt. , ^

" O b e r b e s s i s cb e r K n n st v e r e i n. In unserer Sams- taqs.Nmmner ist an dieser Stelle ein Irrtum nnterlansen. Olga Üd n s s e l m a n n - 5k u r tz ist eine Wiesbadener, nicht Wiener

Künstlerin. . ^

** Zur Organisation der Zayngesundyerts- pflege besvnders in den Schulen des Kreises Gießen. Bei der Verhandlung des Kreistages m Gießen, die am Dienstag, den 28. März srattsand, ist em Betrag von 2000 Mk für die Zahnpflege der Sckwlttnder rn den Voranschlag chr 191b/17 eingestellt morden Bei der Verhandlung ist daS Gutachten bernck- sichtigt worden, das Geh. Medizinalrat Pros. Dr. Svm.ner m dieser Sache am 15. Okbober 1015 an den Kreistag oes Kreises Gießen gerichtet hat, und das im Kreis-Ausschuß zur Beivrechung gekommen ist. Da es sich um eine sozial-hygienische Frage han­delt, deren Wichtigkeit besonders jetzt während des zkrieges w eindringlichster Weise zum Bewußtsein gekommen ist, und da dp Frage in mehreren Beziehungen auch fftt die Stadt und me Universität in Gießen Bedeuttmg hat, so sehen wir uns veranlagt, dieses Gwachlen in unserem Familienblatte zu ver-

Ermittelung der Vorräte an Dauer- Fleisch waren. Am 15. AprU dieses Jahres sollen die Vor­räte an Dauer-Fl ei sch waren von folgenden Hdttungen, nämlich von Rindvieh, Schafen, Schlvemen,,,sowie von Wild und Geflügel festgestellt iverden. Als Dauer.Fleiscküvaren gelteii: Pö­kel- und Solversleisch. Räuchcnvaren von Fleisck. geräucherte Würste aller Art, gesalzemw und geräuchertei- ^peck, Fleffctllon- serven aller Art, Büchsensleisch, Fleisch in Gläsern nsw.. An­zeigepflichtig ist, wer Vorräte der genannten Arten m Ge­wahrsam hat. In Betracht kommen also Haushalttingen und An- t-alten aller Art, ausgenoinmen diejenigen, we.che unter militari- 'ch-r Verwalttmg stehen: ferner kommen in Berracyt Metzger, Konserven- und Wurstfabriken und Händler mrt Flegch-E waren Die in Geivahrsam der Gemciicken befindlichen Bor- rate haben die Großh. Bürgermeistereien anzugeben. Die Rich- tigkeit der Angaben haben die, Anzeigepflichttgeii durch ihn

Unterschrift zu bescheinigen. N i ch t a n z e i g e p s l i cyl t i g sind diejenigen Personen, die Vorräte von ivemger üö zehn, Psund im

Der Anbau von Sonnenblumen.

' Tie Sonnenblunre gedeiht anr besten in einem nahrhasten Boden und in freier Lww. Sie nimmt indes auch mit ärmerem Boden vorlüch. Das Beet muß sorgsülttg und ttes, wie für Kar­toffeln, gearbeitet sein.

Ans rasigen Platzen, iw man den Rasen nnht entsernerl darf oder svill, tritt folgendes Verfahren ein: Man hebt mit dem Spaten ein Rasenstück von etwa 20 Zentimeter im Geviert aus, lockert dap darunter besuwliclie Erdreich einen Spatenstich ttcr und

ganzen, alle Vorräte zusammen ge rechnet, rn Gewahrsam haben, ^ie Erhebung findet mittels Zähl listen statt. Tre Zahler werden also die von den Anzeigepflickstigen gemachten <ff,gaben unmittelbar in die Zähllisten eintragen. Nur dann, lvenn der An- zeiqcpflickitige nicht in der Lage ist, sofort Angaben zu maa>en, liat er einen Fragebogen auszufüllen. Da das Erggeburs der Erhebung die tzttnndlage für demnächst m treffende Atatznaburen budni soll, so muß van der Bevölkerung erwartet werden, daß sw die Borratt gewissenhaft angibt und den Zählern ottnchterff

Besonders zweckmäßig wiw es sem, wenn AnzeigepffichtigM ihre Vorräte an Tauer-Fleischwaren sckwn vor der .fflsnahme gewissenhaft feststellen. ,

Landkreis Gleßen.

II L a n q - G ö n s, l0. April. Leutnant der Reserve Albert Brück el beim Artillerie-Regiment 68 erhielt das Eiserne Kreuz; zuvor hat er bereits die Hessische Tacherreltsmedaikle erhalten. Leutnant Brückel ist der Sohn des Landwirts mnd Käsesabrikanten Konrad Johs. Brückel dabier. . , , 5 ^

X Lauter, 10. April. An der O st e r h a s e n s v c n d e zu­gunsten der Kriegsffirsorae beteiligten sich 48 Schüler, me nn Ep 400 Eier sammelten. - An der 4. Kriegsanleihe bc- tcüiqte sich die hiesige Schule mit dem schönen Betrag von

U^6^Mk. ^o, April. Hier hat sich im Februar des Jahres

ein A l i e e - F r a u e n v e r e i n gebildet, dem bis letzt 68 Frauen nd Mädchen beigetreten sind. - Der Landsturmrekrut Adolf Krau s; ist in den Kämpsen bei Verdun schiver verwundet worden. -Der von vier gebürtige, in Unter-Widdersheim wohnhafteU»i er- Offizier Wilbelm Weber wurde leicht verivnndet. -- Der Fiiilicr Karl Heinrich Weber starb den Heldentod.

streis Büdingen.

r R i d d a. 10. April. Zur vierten Kriegsanleihe zeich- neten' im Bezirk der hiesigen Bezirkssparkasse 1700 Schüler den Betrag von Alk. 48 211,62. Den größten Betrag zeichnete die Volff^ ,,-hiiIp m Berstadt mit 4090 Mark.

r Fauerbach, 10. April. Aui dem Felde der Ehre starb den Heldentod Friedrich W int er im Jns.-Regt. 99.

r Wallernhansen, 10. dlpnl. Kanonier Beutel von vier wurde mit dem Eiserncu Kreuz ausgezeichnet.

^ m Ranstadt. 10. April. Das Eiserne Kreuz und die belsiscke TavierkeitSmedaillc erhielt der VizcseldwebA Lehrer L a hr. V # A! e r k e n f r i tz, lv. April. DaS Eiserne Kreuz erhielt der Unteroffizier Geyer im Feld'Arlillerio-Regilneut öl.