iu einer Bekrhung noch dem Osten kommandiert. Des- Zeichen wurde der FeldberemiqungSgeometer 2. INaffe, Gefreiter Sommer, der in einem Pionierregiment im Westen stand und dort verwundet wurde, zum Unteroffizier befördert. Das Gvferne Kreuz 2. Klasse hat er sich zu Anfang des Feldzuges verdient.
*d-m oberen V-gelSberg, 7. April. G-r-,dezu erstchlitch smd die Wirkungen des gestern und in der vorhergehen- den Nacht niedergehenden Regens. Auf den Wiesen prangt schon da» Brun zur Freude eines jeben Landmannes, und wenn es noch einige Tage so werter treibt, sind ihm die Sorgen wegerr Ernährung fernes Drehes genommen. Es kann dieses dann schon auf die Werde getrieben werden. Wenig bekannt ist ja hier das Hüten um diese Zeit — vor Anfang Mai wurde niemals damit begonnen — doch es kann sein, daß das Kriegsjahr 1916 einmal ei,re Aus- nahme machen wird. Sehr erhofft und begehrt wird es auch von iedem Bauer, denn über Mangel an Futter werden jetzt überall Klagen laut.
Kreis Friedberg.
~ . r T rier»Werg. 8 April. Unter dem Vorsitz des Kreisrats FreWerrnS ch en ck fand hier eine Sitzung des Kreistages für den Korns Frickdberg statt, die sich erwächst mit der Prüfung ^llzoaenen Kreistaxgswahlen beschäftigte und die Wahlen bestätigte. Geivählt wurden durch die O^ememden ueun luw durch dre 50 HöclMx'sdenerterr sechs Abgeordnete. — Ein Gesuch der K rersstraßenwärter um eine Lohnerhöhrmq wurde aut T>orschlaq ldes Kreisausschusses abgelehnt, dagegen bewilligte man ledem Wärter für das laufende Jahr eine Teuerungszulage von 100 Mk. Insgesamt entstehen dadurch 3200 Mk. Mehrkosten, >votton dre Hälfte der Provinz zur Last fallt. Die Vorlage über den Unckau der Kreis stratze Nieder-Rosbcrch nach Rodheim v. v. H. ivurDe unter der Bedingung genehmigt, daß dem Beschluß der Merten Kammer der Landstände und der Provinzialvertretung, gemäß dtaat und Provinz ihve gesetzmäßigen Beiträg-e zu steuern.
für Brehverlüfte Air zahlenden Entschadiaungen und Fest- steMmgstzsten soll«: m Zukunft aus die Viehbesitzer ausgeschlagen ive^en. Der Mchluß des Hans ha ltu n g s p lan s der Kreiskasse wurde ut Ausgaben und Einnahmen auf 721 556.61 Mk festgesetzt. Der Kreistag gab sodann seine Zustimmung zu der Krebs t- erhohung für den Verkehr mit Brotgetreide und Mehl bei der MitteLentschen Kreditbank von 1 600 000 Mk. auf 3 Millionen 9Rark. Hierfür haben die Kreise Friedberg und Offen- bach je zur Hälfte die Haftung übernommen. Der im Großherzvgttmr gegründeten Einfanfsgesellschaft für Nahrungsmittel trat der Kreis mit einem Stammkapital von 8000 Aöark bei. Die Zahlung dieser Summe erfolgt aus dem Geschästs- gew-inn der Mehlversorgung. Längere Zeit erforderte die Wahl von Kreisanssch ußmitgcki edern. Schließlich wurden gewählt Bürgermeister Dr. Kap ser-Bad Nauheim, Rechtsanwalt Dr. v. H e l m o l t -Nieder-Wöllstadt, Rerttner Keller -Mehlbach
eine Explosion erfolgte, die der Frau die vechte Hand ganz unÄ die linke nahezu wegriß. Außerdem erlitt die Aermfte infolge des grenzenlosen Leichtsinns ihres Mannes noch erhebliche Verletzungen am ganzen Körper. _
Spielplan der vereinigten Hrantfurter Staüttheater.
Opernhaus.
Montag, den 10. April, abends 7'/, Uhr: „Hoffmanns Erzählungen/ Dienstag, den 11. April, abends 7 Uhr: „Die
Kaiserin." Mittwoch, den 12. April, abends Uhr: „Rigoletto." Donnerstag, der, 13. April, abends 6 Uhr: „Die Meistersinger von Nürnberg." Freitag, den 14. April, abends 7 Uhr: Einmaliges Gastspiel der Hosopernsängerin Frau Paula Windheuser vom Hos° Operatheater in Wien: „Tie Jüdin." -Samstag, der, 15. April, abends 7 Uhr: „Die Kaiserin." Sonntag, den 16. April, abends 7 Uhr: „Carmen." Montag, den 17. April, abends 7*/, Uhr: „Martha."
Schauspielhaus.
Montag, den 10. April, abends 77, Uhr: „Die Zierpuppen." Hieraus: „Der eingebildete Kraule." Dienstag, den II. April,
abends 77a Uhr: „Rosmersholm." Mittwoch, den 12. April, abeirds 67, Uhr: „Faust." Donnerstag, den 13. April, abends 7^, Uhr: Deutscher ^Koiuödieuaberrd: „Der Fremde." Hierauf: „Fritzchen." Dann: „Sittliche Forderung." Ferner: „Unter blonder, Bestien." Zum Schluß: „Die Haseupfote." - Freitag, den 14. April, geschlossen. Samstag, den 15. April, abends 77, Uhr: „Die Quitzows." Sonntag, den 16. April, nachmittags 3 Uhr: „Wilhelm Tell." Abeirds 7 1 /., Uhr: „Alt-Heidelberg." Montag, deir 17. April, abends 77, Uhr: „Trartnrulus."
Banken und Schiffahrisaktien. Der Airl ag ent ctr? t
zeigte ebenfalls vorwiegend feste Haltung im Zusammenhang mit der Flüssigkeit am Geldmärkte. Privatdislont 47s Prozent _
vüchertisch.
— D i e Schönheit. Heit 2. XIII. Verlag der Schönheit. Dresden-A. 24, hat folgenden Inhalt: Von der Liebe, von Theod. Müller. — Das Streben nach Schönheit in der Theaterkunst, von Dr. Viktor Eckert. — Kef von Wilhelm T. Völa-Guido von List n. s. gesaminelten Werke, von Meier Gortendorf. — Balkanmärchen. Zur Wohnungsfrage der Schönheitsfreunde, von Dr. Ing. Werner Scheibe. Hamburg. Ferner Natur- und Kunstaufnahmen. Textbilder und die Beilage Licht, Lilft und Leben. Das Heft 0,90 Alk Jährlich 12 Hefte 10 Mk
und Lederhändler Heil mairn Ferd. Damm Stoll-Bad Nauheim.
-Butzbach, und als Ersatzmitglieder: Käuf- -Friedberg und Kaufmann Harturann
Kreis Wetzlar.
d. Launsbach, 8. April. Der Ersatz-Reservist Heinrich Bechthold wurde mit dein Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
Hessen-Nassau.
sj Marburg, 8. April. Der Gefreite Konr. Vollmershausen aus dem nahen Dorfe Bracht wurde vor Verdun mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse ausgezeichnet. — In vergangener Nacht wurden von der Polizei hier zwei durchgegangene russische Gefangene festgenommen. Ferner gelang es gestern hier, einen aus Neu-Ulrichstein entwichenen Mann festzunehmen.
--- Höchst a. M., 8. April. Seit längerer Zeit arbeiten in einem hiesigen Betriebe zahlreiche Franzosen zu allseitiger Zufriedenheft. Der Burgfriede erlitt aber jählings eine Störung, als dieser Tage vier gefangene Engländer in die Fabrik ein- traten. Mft Händen und Füßen wehrten sich die Franzosen gegen ein gemeinschaftliches Arbeiten mft den Engländern: sie erklärten, sofort in das Lager zUrückkehven zu wollen, wenn man ihnen ein gemeinsames Arbeiten mit den „Bundesgenossen" zumute. Dem Wunsche der Franzosen wurde entsprochen.
-- Oberkaufungen, 8. April. Eine hiesige junge Frau erhielt von ihrem im Felde stehenden Manne ein Paket, in dem sich eine — Ha ndgra na te befand. Ahnungslos stocherte die Frau an denr ihr unbekannten Gegenstand herum, als plötzlich
Börserr-Wochenbericht.
— Frankfurt a. M., 7. April.
>J!m freien Verkch«r der Börse entwickelte sich auch in dieser Woche eirr sehr lebhaftes Geschäft und die Aufwärtsbewegung der Kurse -machte weitere, zum Teil recht ansehnliche Fortschritte. Die klare und großzügige Darlegung der Ziele der deutschen Politik in der Reichskanzlerrede unter gleichzeitigem Hiniveis auf unsere fortschreitend g ü n st i g e m ick i t ä r i s ch e L a g e, des wci- teren die Riesengewinnziffern der Deutschen Bank, deren Abschluß über alle bisherigen Erwartungen hinausgeht, trugen im Verein mit den weiter ermutigenden Sftuationsbecichten aus der Montanindustrie zur Ausprägung einer sehr festen Grnndslimmnng wesentlich bei. Der Freiverkehr, der uns zurzeit an Stelle eines ofsiziellen Marktes als Spiegelbild der wirtschaftlichen Lage zu dienen lhat, ist von Woche zu Woche erstarkt, da die Zeichen unserer Kraft sich offensichtlich mehren. Für die meisten Industrien sind die Zeiten gut. In der Schivexindustrie insbesondere streben die Verbraucher trotz der gestiegenen Preise nach möglichst langsichtigen Kontrakten. Man kauft schon für das dritte Quartal und die Konventionspreise werden an vielen Stellen überboten. Selbst für manche Friedensindustcien haben sich die Aussichten im neuen Jahre verbessert. Zeichen der Kraft waren auch die Jahresabschlüsse unserer Banken. Man konnte beobachten, daß alle Abschlüsse die in Deutschland herrschende GeÜ>klüssi§keit w der- spiegelten, daß die Gewinnergebiftsse der Banken gewachsen sind, ihr Status ttotz aller Kriegs folgen liquider geworden ist. Mehr durfte man nicht erhoffen. So blitzt denn auch die Spekulation der Zukunft voll Vertrauen entgegen, und es werden immer mehr Werte in den Kreis des Handels gezogen. Neben den schweren Montan- papieren, von denen besonders Phönix, Bochumer. Deutsch- Luxemburger, Harpener und Gelsenkirchener zu höheren Kursen aus dem Aiarkte genomnben wurden, wurden auch einige schlesische Werte zu steigenden Preisen gehandelt. Bedeutende Erhöhungen erfuhren auch Rüstungswerte unter Führung von Deutschen Waffen und Munition, wobei allerdings auch Gerüchte über eine Kapftals- erhöhung und eine Schätzung der Dividende auf 35 Prozent in Frage kamen. An leitender Stelle wurden aber die Gerüchte später als nicht zutreffend bezeichnet. Lebhaftem Interesse begegneten auch Auto werte und die Aktien ch e m i s ch e r F a b r i k e n , für die man in den bevorstehenden Abschlüssen erhöhte Ergebnisse erwartet, wenngleich die stark gesteigerten Preise für Auslairdslieferungen in der Hauptsache erst dem neuen Jahre zugute kommen werden. Besonders waren Höchster Farbwerke, Badi'ch'e Anilin und Hön- nigen höher. Holzverkohlung waren andauerno gefragt unter Hinweis auf die großen Holzbeftände, die bei der Gesellschaft zu billigen Preisen einstehen. Reger Kauflust begegneten auch Blei- und Silberhütte Branbach, ferner Moenus, Munscheid unb Elektro- werte. Lederfabrikaktien blieben gut behauptet. Sehr fest lagen
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentlicher Wetterdien ft, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 9. April 1916 : Ziemlich heiter und trocken. Temperatur wenig geändert. Nachts etwas kälter.
Letzte Nachrichten.
Das französisch-englische Verhältnis.
Berlin, 8. April. Oberst Müller schildert im „Bund"', wie er mit Franzosen, die bei Verdun gefangen genommen wurden waren und die er sprechen durfte, über ihr Verhältnis zu dem englischen Bundesgenossen und der militärischen Mithilfe befragte. Einzelne Gefangene verhielten sich zurückhaltend, andere beobachtete er jedoch, so erzählt Müller, die bei seiner Frage die Zähne zu sa mm erlbissen, die Lippen kniffen und die Fäuste zu- s ammenkrampften.
Kriegsminister Schuwajew sieht einen langen Krieg.
Kopenhagens. April. Die Kopenhagener „Nationa! - tidende" erfährt aus Petersburg: Der neue Kriegsminifter Schuwajew erllärte den Presseverttetern, er sei davon überzeugt, daß der Krieg noch sehr lauge dauern werde. Deshalb sei es notwendig, daß alle Werkstätten und Fabrikerl, die im Dienste der Landesverteidigung arbeiteten, ihre Produktion bedeutend erweiterten.
Die Epirusgrenze.
Wien, 8. April. Die „Südslavische Korrespondenz" meldet aus Athen: Zwischen derl Kabinetten von Rom und Athen finden seit einigen Tagen Verhandlungen statt, die die Frage einer Grenzregulierung im Epirus betreffen, um eine Wiederhol mlgderletztenV orfälle im Grenzq eb i et hin tan z u halten ;
Für Rheumatiker und Neuralgieleidende.
In einem Tage von seinen entsetzlichen Schmerzen befreit.
Herr Josef Wilhelm, München schreibt: „Seit 2 Monaten litt icki derart an Ischias, daß ick nicht gehen und nicht stehen und das Bett nicht verlassen konnte. Ich hätte ausschreien mögen vor Schmerzen. Kein Mensch glaubt, was ich gelitten habe, Nichts half mir. Da brachte mir meine Frau aus der Avotbeke Togal mit. Die Wirkung war geradezu wunderbar. Nachdem ich nur wenige Tabletten genommen hatte, war ich vollkommen wiedcrhergeüell!. Ich gebe daher jedem Leidenden den Rar. sich sofort aus der nächsten Apotheke das überaus billige und unfehlbar wirkende „Togal" zu besorgen. „Niemand wird diese Ausgabe bedauern". Aehnlich berichten viele andere, welche Togal gegen Rheumatismus, Hexenschuß, Schmerzen in den Gliedern und Gelenkem svlvie bei Influenza und Kopfschmerzen gebrauchten. Es gibt nichts besseres. Alle Apotheken führen Togal-Tabletten.
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