Ausgabe 
25.3.1916 Drittes Blatt
Seite
2
 
Einzelbild herunterladen

.ist, '(lebhafter Hört, hört! bei ben bürgerlichen Parteien) bin ich rrber genötigt. einige Worte zu sagen. Wir stimmen dem Nor- Frtat nur unter dem Vorbehalte zu, daß wir unS die Freiheit unserer Stellungnahme bei Verabschiedung des ordentlichen Etats Zvahren. Der Notetat ist nur eine Fortsetzung des Etats, dem wir im vorigen Jahre ^gestimmt haben. Ob wir dem neuen Etat zu« .stimmen, hängt von dem Verlauf der Verhandlungen über die Steuervorlagen ab. DaS, was wir heute von dem Abg. Haase gehört haben Vereinsrecht. Lebensmittel. Zensurfragen, Kriegs­fragen. Friedensfragen sind alles Dinge, über die wir i n der Fraktion völlig einig waren. Sie sollen ja auch in den -nächsten Tagen hier im Hause behandelt werden. Jetzt handelt cS sich nur um eine rein formale Zustimmung zu diesem Notgesetz. ^Für mich handelt es sich in diesem Augenblick darum, und ich glaube, die Mehrheit meiner Freunde ist derselben An. ficht, die Fortführung der Reichsgeschäfte im Interesse des deutschen Volkes in dieser schweren Zeit, von der wir wünschen, daß sie bald durch einen dauernden Frieden beendet werde, s i ch e r z u st e l l e n. Ich darf anneh- men, daß wir auch in dieser Stunde noch zu den Worten stehen, die Sie alle namens unserer Fraktion am 4. A u g u st 1914 aus dem Munde, des Abg. Haase ge­bürt haben. (Lebhafter Beifall bei den bürgerlichen Parteien.) Wir machen wahr, was wir immer gesagt haben: In der

Stunde der Not lassen wir unser Vaterland nicht im Stich. (Stürmischer anbaltender Beifall und Hände­klatschen.)

Präsident Dr. Kaemps:

Ich bitte doch das Haus, hier nicht das Händeklatschen einzu­führen.

Ein Antrag auf Schluß der Aussprache wird angenommen. Die Vorlage geht an den Haupt- a u s s ch u ß.

, Zur Geschäftsordnung erklärt:

' Abg. Rühle (Soz.)':

Durch den Schluß der Aussprache ist es mir unmöglich ge­macht, in meinem und im Namen meines Partei- freundcsLiebknccht zu erklären (Lachen), daß für uns als Sozialdemokraten noch der Grundsatz gilt: diesem System keinen Mann und keinen Groschen.

i ^ Abg. Haase (Soz.):

( Der Schatzsekrctär hat den Mut gehabt, anzuztveifeln, ob ich 'c\n c ch t e r Volksvertreter bin (Lebhafte Zurufe von den bürgerlichen Parteien. Ein Abgeordneter der Rechten ruft: Da hat er rechtl Lebhafte Zustimmung.) Darüber zu urtei­len, steht dem Staatssekretär keine Kompetenz zu. Ich habe Ihnen zu sagen: nach 20 Monaten blutige,' Krieges mutz cs zu einer Verständigung» der Völker und zu einer Beendigung des Kampfes kommen. (Glocke des Präsidenten. Lebhafte Zurufe aus dem iganzen Hause, an denen sich auch ein Teil der Soz. beteiligt. Ein fozialdem. Abg. ruft: Durch Ihre Politik verlängern Sie den Krieg! Abg. David (Soz.) ruft Haaic zu: Sie besorgen die Geschäfte des Auslandes. Abg. Heine (Soz.): Das alles i st zum Unheil Deutschlands! Dauernde illnruhe bei den Soz. Zurufe aus dem Hause: Landes­verräter!)

Um 12A Uhr schließt die Sitzung. Im ganzen Hause herrscht >große Erregung. Zahlreiche sozialdem. Abgg. drängen sich um den Abg. Haase und reden erregt auf ihn ein. Ein sozialdem. >Abg. schlägt mit der Faust auf den Tisch und ruft dem Abg. Haase. röer unmittelbar vor ihm ßtzt, mehrmals zu: Das war ein Verbrechen!

i. Die nächste Sitzung findet um Vz2 Uhr statt.

»

Zweite Sitzung.

Am Tische des Bundcsrats: Tr. Hclsscrich, Dr. Delbrück.

Präsident Dr. Kacmpf eröffnet die Sitzung um 2 Uhr Nachmittags.

Aus der Tagesordiiung steht nur die zweite und dritte Lesung des Notgcsctzcs. das inzwischen vom Hauptausschuffe beraten worden ist.

Abg. Mcher-Hcrford (Natl.)

beantragt im Namen des Ausschusses unveränderte Annahme des Gesetzentwurfs.

, In der zweiten Lesung meldet sich niemand zum Wort.

Es findet daher auch sofort die dritte Lesung statt. Auch hierzu liegen keine Wortmeldungen vor.

Das Notgesetz wird darauf in dritter Lesnng gegen wenige sozialdemokratische stimmen (Liebknecht, Haase, Ledebour, Rühle, Bernstein, Zubeil) angenommen.

Damit ist die Tagesordnung erledigt.

Der Präsident Dr. Kacmpf erhält die Ermächtigung, den Tag ünd die Tagesordnung der nächsten Sitzung festzusctzen, je n ach dem Arbeitsstoff, der vorliegt.

D i e n ä ch st e S i tz u n g soll spätestens am 4. oder 5. April stattfinden.

Schluß 2A Uhr.

lttiegzbriese aus dem westet

Telegramm unseres Kriegsberichterstatters.

^Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.'!

Das bisherige Gesamtergebnis unserer Erfolge bei Verdun.

G r o ß e s H a u p t q u a r t i e r, 22. März.

' . Nach vier Wochen der Schlacht bei Verdun ergibt sich folgende

Geiamtübersicht über den bisherigen Verlauf der Kampfhandlungen -und der deutschen Erfolge: Am 21. 2. griffen wir nach ausgiebiger ^ Artillerievorbereitung den keineswegs ahnungslosen Feind aus der , bekannten Linie Eonsenvoye-Azannes östlich der Maas an. Tie 'französische: Stellungen waren durchweg mit Neferveformationen, die zur Festungsbesatzung von Verdun gehörten, besetzt. Unser An­griff auf diese Fromstrecke war so gut vorbereitet, daß unsere In­fanterie schon am 21. 2. in der allgemeinen Marschrichtung auf )Verdun vorwärts zu lausen beganit und alles, was sich in den Weg chellte, einfach über den Hausen marschierte. Im offenen Gelände .ging der Vormarsch fast widerstandslos vor sich, nur in den Wäl- idern stellte sich der Feind, und es kam zu langwierigen Kämpfen, ^besonders in dem mit viel Trahtverhauen durchzogenen und von sElitetruppen den 56. und 59. Jägern verteidigten Caures- ..waldc. Auch in dem kolossal befestigten Torfe Beaumont, einer selbständigen kleinen Festung, leistete die Besatzung so tapfere Gegenwehr, daß man nicht aus dem Walde herauskam, trotzdem man schon rings um das Dorf ^herum loar. Hier mußte die Artillerie nochmals Vorarbeiten.

Sie tat es mit solchem Erfolge, daß alle, loelche den Ort ge­sehen haben, die Beschreibung bestätigen, welche ich bei seinem ersten Besuck>c gegeben habe, daß es nämlich längs der ganzen .-Westfront keine ärgere ^Zerstörung gibt als Beaumont. Reihen-- rneise lagen die Verteidiger tot in den Gräben dahingemacht, das

Gewehr, noch un Anschläge, so daß ste wie lebend aussahen. Tie. Franzosen hatten bei diesen Waldkämpsen so völlig den Zusammen­hang und die Orientierung verloren, daß ganze geschlossene Kom­pagnien, in der Meinung, sie mar schier teil, auf Verdun zu, den Unseren in die Hände liefen und sich ergeben mußten. Während das deutsche, dort angesetzte Korps schon durch den Fosseswald durch war, war das Nachbarkorps durch den Aufenthalt bei Beau­mont und im Cauresroald noch etwas zurück. Es wurde nun auf der neuen Linie Eotelettesmuehlen-LouvenwnthShen südlich Her­mitagewaldeilte Atempause eingelegt. Unmittelbar vor der äußeren Fortslinie stellten sich die Franzosen lviedcr. Während hier ur­sprünglich nur die 72. französische Reservedivision stand, warfen die Franzosen nun ganz schnell iroch fünf andere Divisionen auf den verhältnismäßig engen Raum, welche sie eilig aus- anderen Abschnitten herausgezogen hatten. Am 25. 2. wurde die neue Linie vorgedrückt, Donaumont.und das starke Hardoümont, dessen Verlust die Franzosen erst acht Tage später zugegeben haben, erstürmt. Nun kam es zu eiueni großen Halt. Um Touaninont gingen die Känipfe erbittert hin und her. Die Franzosen bestritten imnier wieder, daß Douaumont genommen sei, meinten damit aber nicht das« Fort, sondern das ebenfalls sehr stark befestigte^Tors. Tann wurde das Dorf Vaux genommen, und eine kleine ^ türm Mannschaft hißte die deutsche Fahne auf dem Fort Vaux, konnte sich aber gegen die Ilebermacht nicht halten. Die Franzosen setzten alles daran, um nach Douaumont auch nicht noch das Fort Vaux zu verlieren. Im ganz engen Raunt von wenig über drei Kilometern hatten sic fünf Divisionen aufgestellt und trieben ihre Infanterie ohne jede Rücksicht .aus Verluste vor. Nicht weniger als 27 frische Tivd- sionen sind von ihnen iur Verlaufe der Schlacht herangebracht worden. Während sich diese Lage im Gebiete rechts der

Maas entwickelt hatte, konnten sich die Franzosen von den links der Maas in ihrenr Besitze befindlichen «-tellnngen, namentlich von der sich auf dem Höhenrücken zwischen Charich und dem Bonruswaldc hinziehenden Befcstigungskette, in deren Mitte das Fort Marre liegt, stark artilleristisch gegen unsere im Raume von Bacherauville, Louvemont und Bras ausgestellten Kräfte ent­wickeln. Diese Artillerie mußte gebunden werden. Es geschah etwach was die Franzosen nie crivartet hätten: an drei Stellen, bei Brabant, bei Samogneux und bei Champneuville gingen deutsche Abteilungen beim Morgengrauen über die Maas, und während das Dorf ForgeZ, um die Aufmerksamkeit abzulenken, von vorn angegriffen wurde, erstürmten andere Abteilungen die Höhe südlich von Forges. Die Ueberrascknmg gelang so voll- koinmen, daß die französische Artillerie aus den Höhen noch gegen die Vas Dorf angreisenden Deutschen schoß, als deutsche Jnfan- santerie ihr schon im.Rücken war und die Bedienungsmannschaften durch Flintenschüsse zu erledigen begann. Während wir durch die Ueberraschung des gänzlich unvorbereiteten und dann falsch orien­tierten Feindes den wichtigen Vorstoß fast ohüe Verluste hatten durchführen können, hatten die Franzosen den Kopf völlig ver­loren. In regelloser Flucht rannten sie nach dem Cunneres- und dem Nabenwalde, die sie dann auch verloren, wie die an­schließende Mort-Homme-Stcllung. Das Dorf Cumieres liegt zwischen beiden Linien in so schwerem Feuer, daß sich niemand darin halten kann. Dieser Verlauf der «Ereignisse erklärt es, warum gegenwärtig dos .Hauptgewicht der Kampfhandlungen auf dem linken Maasufer liegt, wo uns dprch den tapferen Vorstoß der Bayern und Württemberger durch den Malancourt- und Avo- court-Wald ein so schöner «Erfolg bcschieden gewesen ist. Nun liegt auf dem ganzen Westuser unser flankierendes schweres Ar- tillerielencr, unter dem die Forts und die anschließenden Be­festigungen schwer leiden. Jede Nacht werden die ungeheuren Stichflammen von den in die Luft gehienden Munitionslagern beobachtet.

Als Gesamtergebnis des bisherigen Ringens läßt sich somit zusammenfassen: überall, loo wir den an Zahl weit überlegenen Feind in seinen feit Jahr und Tag wohl ausgebauten Verteidi- gungsstellen angegriffen haben, haben wir ihn mit schweren Ver­lusten für ihn daraus geworfen. Tie ungeheueren Opfer, die er gebracht hat, haben nicht verhindern können, daß wir ihn überall an seiner äußeren Fortlinie bedrängen, deren wichtigsten Eckpfeiler wir in Händen haben. Wer draußen war im Kampfsclde, hat die Männer gesehen, die mit eisernem Willen, aber auch mit dem Wunsche, jeden unnötigen Verlust an deutschem Blute zu sparen, die Angriffe leiten.

W. S ch e u e r m a n n , Kriegsberichterstatter.

Kandel nnd verkehr, Volkswirtschaft.

** Gewerkschaft Gießen er Braunstcinber g- werke, vorm. Fernie ist Gießen. In der gestern 'in Gießen abgehaltencn Gewerkeiiversammlung waren 26 Ge­werken mit 761 Kuren vertreten. Der Vorsitzende des Gruben­vorstandes. Iustizrat Grünewald, erstattete Bericht über das abgelaufene Jahr, in welchem das Werk versprochenermaßen seine volle Pflicht durch Anspannung seiner Leistungsfähigkeit im In­teresse des Vaterlandes getan hat, indem aber auch der Grubcn- vorstand die Interessen der Gewerken zu wahren bestrebt gewesen ist. Infolge von Vereinbarungen mit der KriegSstahl- und Eisen­industrie zu Anfang des Jahres hat ein intensiver Betrieb in den Grubetl stattsinden müssen, wodurch die Bergsnbstanz stark in Anspruch genommen wurde: es lvarcn neue Einrichtungen zu treffen. Wenn s, Zt. der Betrieb aus dem Kriegsvcrhältuis in den Friedenszustand übergeführt werden müsse, so würden erhebliche Aufwendungen sich als notwendig erweisen, für welche man bilanzfähigc Reserven gebildet lwbe. Auch die Abschreibung an der Substanz müsse wegen des forcierenden Abbaus der Erze'dies­mal eine höhere sein. In 1915 wilrden alle vorhandenen Erz-Bor- tzcäte abgestoßen. Von den im abgelaufenen Jahre gewonnenen «Erzen sind 57 Proz. im unterirdischen und 47 Proz. imTagbau gewonnen An Löhnen wurden 871 425 Mk. gegen 742 743 Mk. im Vorjahr aufgewendet. Neuerdings schweben wieder Verhandlungen, um die Erzgewinnung sür.1916 noch mehr zu verstärken. Es soll dem tunlichst so weit als möglich entsprochen werden, doch hat der Grubenvorstand bei diesen Verhand-lnngen im Auge, die Interessen der Gewerken für die Zukunft auch nach de'm Kriege sicher zst stellen. Ter Vorsitzende verbreitet sich dann über die Kriegs-! gewinnst euer und die Verpflichtung, scholl jetzt dafür Sicherheit zu beschaffen, dock) stehe es noch nicht fest, ob und welche Sondern rücklage hierfür zu bilden sei: der Grubenvorstand werde die gesetz­lichen Vorschriften sorgsam beobachten. Die Frage, welche häufig aus den Kreisen der Gewerken gestellt wird, ob der große Absatz nnd die guten Erzpreife auch nach dem Kriege bestehen bleiben, sei zuversichtlich zu beantworten. Eisen und Stahl werde nach dem Kriege zweifellos seinen hohen Preis be­halten. Mangan aus dem Auslande fei infolge der geschwächten Verfrachtungsgelegenheit nicht billig heran zu schaffen, der Verlust des Welthandels an Tonnage sei ungeheuer, und könne man "damit rechnen, daß das Werk auch in den nächsten Jahren >des Friedens gut arbeiten wird. Im abgelaufenen Jahre hat -der Grubenvorstand den Bergassessor Schulte veranlaßt, das Werk zu besichtigen und die Gruben zu befahren. Derselbe hat dem Grubenvorstand wertvolle Hinweise gegeben betreffs der Art und Weise der Förderung, die man beachten loird. Das Bankhaus Oppenheim jr.-Köln hat im Interesse der Inhaber der Obli­gationen im Laufe des Jahres zwei Sachverständige entsendet, welche die Grübelt und die Einrichtungen des Betriebs eingehend befichstigt haben. Sal. Oppenheim jr. haben darauf dem Grubcn-

vorstand brieflich! mitgeteilt, daß die sbattgehabte Besichtigung des Werks ihnen die Gewißheit erbrackrt hat, daß die Obligationen durch den inneren Wert des Werkes geirügend gesichert seien und z-w-ar ans) für den Fall, daß nach« dem Kriege eine Wicherkehr der alten, )ve- sentlich niederen Erzpreife eiittreten sollte. Die Sackcherständigen. ha­ben sich dahin, geäußert, daß nach der Art des Vorkommens und der technischen Ausbeutung desselben im Großen mit einem angemesse­nen Betriebs Überschuß noch Jahrzehnte hinaus gerechnet werden kann. Ter Vorsitzende geht auf den vorgclegten Rechnungs'- abschtuß kurz ein, er bittet, denselbmi zu besprechen, er erklärt rufüinievcnd zunt Schluß: Das Werk habe bewiesen, das; es ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Frieden tmd ein wichtiges Ele­ment der Landesverteidigung sei und daß es dies auch in der kommenden Zeit sein lvird. . Zu dein Rechnungsabschluß nnd der Bilanz wünscht iriennurd das Wort und wird dem Grieben Vorstand und der Direktion einstimmig Entlastung erteilt. Auf Vorschlag werden als Reckmungsprüfer neu­gewählt Prokurist Holzer-Bonn und der Prokurist des Bankhauses Jakob Grüuewald in Gießen, Hosmann-Gießen. Das ansscheidende Grübenvorstandsmitglied Iustizrat Grünewald wird durch Zuruf einstimmig wiedergewählt. An Stelle des Kaufmairns .Kempken- Wickeratl), bei ausscheidet, lvird der Bankier Louis David-Bonn in den Grubenvorstand gewählt.

MirchUche ttadjri&rtcn*

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, den 26. ckNärz, Ocnli;

Gottesdienst. ^

3n der 5tadtkirche.

Vormittag? 9'/, Uhr: Psarrassistent H o s f m a n n.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirchc für die Markusgemeinde.

Pfarrer Schwabe.

Abends 6 Uhr: Plärrer Mahr.

Beichte und heil. Abendutahl für Matthäus- und Markus­gemeinde. Anrneldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Dtatthäusgemeinde.

Dienstag, den 28.März, nachmittags 4Uhr, irr Matthäussaal: Franenmissionsverein.

3n der Johannerkirche.

Vormittags 9*/, Uhr: Pfarrer Allsfeld.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde.

Pfarrer A u s f e l d.

Abends 6 Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r.

Feier des heiligen Abendmahls für die Lukas- mrd Johannes­gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Abends V 2 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlicher Jugend der Lukas- und der Joyannesgemeirlde.

Mittwoch, den 29. März, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde.

- Pfarrer Ausfeld,

Wartburg, evangel. Illuglingr- und Manner-Verein.

(Diezslraßc 15.)

Sonntag, den 26. März, abends 8 Uhr: Vortrag. - Diens­tag, beit 28. März, abends 8V, Uhr: Bibelstunde. Donnerstag, den 30. März, abends 8*/ 2 Uhr: Leseabend. - Samstag, den

1. April, abeiids S l f 2 Uhr: Äeltere Abteilung. - Gäste stets willkommen.

vibelkranzchen für Schüler höherer Lehranstalten.

Für die jüngere Abteilung jeden Mittlvoch von 6 bis 7 Uhr für die altere Abteiltlng jeden Samstag von 6 bis 7 Uhr in Johannessaal.

vibelkränzchen für Mädchen aus der Johannesgemeinde.

Jeden Dienstag von 67 Uhr im Johannessaal.

Evangelischer Gottesdienst.

Kirchberg: Sonntag, den 26. März, vormittags 10 Uhr.

Lollar: Sonntag, den 26. Marz, nachmittags 1*/, Uhr.

Mainzlar: Mittivoch, den 29. März, abends 8 Uhr: Kriegs­betstunde. Dekan G u ß m a n n.

j -- - - v- r

katholische Gemeinde.

Gottesdienst.

Sa ins tag, den 25. März:

Nachmittags 5 Uhr nnd abends 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte.

Sonntag, d e n 26. März, 3. Fasten-Sonntag:

Vormittags 6'/, Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte.

' 7 Hl. Messe.

8 Austeilung der hl. Kommunion.

9 Hochamt mit Predigt.

11 Hl. Messe mit Predigt.

Nachmittags 6 Uhr: Christenlehre: daraus PassionS-Andachl.

Dienstag mtb Freitag, abends 8- Uhr, if> Fastenandacht.

Diaspsra-Gottesdienst.

Sonntag, den 26. März:

In Grünberg 9'/., Uhr.

In Hungen lUn,_

Für Rheumatiker und Neuralgieleidende.

Kann seit lange,l Jahren zum ersten Male wieder gehen.

Herr Heinrich, München, schreibt:Da ich schon seit mehreren Jalir.'n sürchterlicheSchmerzen in meinemKniehatteundalle ärztliche -vilfe, die ich bis jetzt gebrauchte, vergebens war, wandte ich micb noch in meiner Verzweiflung an Togal-Ta b le t 1 en. Nach dem Gebrauch von ea. 3Tagen waren die Schmerzen vollständig iveg und seit 4 Wochen empfinde ich nicht den geringsten Schmerz und kann jetzt wieder laufen, während ich früher nicht mehr wußte, wie ich vom Platze kommen sollte." Aehnliche Erfahrungen und noch überraschendere Erfolge erzielten viele andere, welche Togal nicht nur bei Rheumatis­mus, sondern auch bei Kovfsckmerzen. Hexenschuß, Ischias, Schmerzen in den Gelenken, sowie bei Jiifluenza gebrauchten. Togal löst die Harnsäure, das verheerende Selbstgist, ivodurch ebenso rasche wie anhaltende Erfolge erziel! werden. Alle Apotheken fuhren Togal- Tabletten. Lest : Ac:id. acet. salic. Chinin Mg. Li. 1686s?

Trotz des bedeutenden Aufschlages

aller Hof?maferlalfen

nach wie vor feit 30 Iahren der gleiche preis, nämlich 85 pfg. für 1 Schachtel Fay's ächte Sodener Mineral-Pastillen, ein unschätzbares Hausmittel bei jedwedem husten, Heiserkeit und Verschleimung. mts«