..
abtellmig Tw 6c btc Seringerung der Schüler zahl stets rm Auge behalten, man müsse aber auch bie BerhÄtuisse nac^ bem Jyhnege flbrwrcteu. Die sofortige Einführung eines weiblichen Dteustiahrev müsse er ablehneu. Ter Redner teilt dann aus der Liste der znhl- reirtiicu Entbind üugeu vom ländlichen Fortblldungsschrckunternckst eine Anzahl mit. wobei stets aus dm häuslichen und örtlichen Verhältnisse Rücksicht geiwmmcu wurde. Den in dem vorliegenden Antrag Münch gegebenen ^Inregungen sei schon zu beginn des Krieses zum Teil Folge gegeben worden, ganz tu Uebereinstnn- unma mit Preußen, man sei in München Fällen sogar noch über die Maßnahmen der süddeutschen Staaten lnnausgegcrngeii. Man müsse übrigens auch bedenken, daß. Hessen tu dreier Frage. mcht ganz selbständig Vorgehen könne Darüber herrsche wohl allgemeine Einigkeit, das; der aus dem Felde zuruckgekehrte runge Mann nicht wieder die Schulbank brucrcn solle. Es musw natürlich Vorsorge gctwfrn werden, daß das im Kriege Verlernte wieder cmgebracht werde und für die Ergreifung eines Unsseu- nünftli!ck>eu Berufs auch die nöhge Vorbildung vorhanden ser. xS vom Abg. Dr. Osann gebrauchten Ausdruck „Fa^e" müsse er als gänzlich unangebracht bezeichnen. Zu dem Ausschußantrag in Betress der beiden Tarmstädstr Gymnasien bemerkt der Redner, die Regierung babe ihre guten Gründe zu der zeitigen Ablehnung der Zufcnranertkgirnw beider Schuleir. Man solle doch zunächst einmal die weitere Eutwickelimg der Besuchszahl der Schüler ab- warten. Er erinnere darum daß sich auch die Geiuirdheit-abter- l,mg gegen die Zusammenlegung gesprochen tzaba Den vom Abg Ealman beklagten häufigen Wechsel des Lehrpersonals am Algier- Gymnasium bedanre auch er sie seien aber durch die tlniftänbc bedingt gewesen. Die l^rrchtung einer Bollanstalt daselbst könne vorerst der hohen Kosten wegen nickst ausgessuhrt werden.
Wa Sauer (Dbd) etfgesnet dem Regierutrgsvertreter, datz
er von "dessen Ausführungen über die Fortbildungsschile eigent .befriedigt sei. er hoffe aber doch auf eine Besserung.
^ . 7 j. um M v'Y-vmi trt rr Yrrvrn 1(1
iirfi nickst befriedigt sei. er hoffe aber docy auf eme Neuerung. Es würden auch jetzi noch viele S
SStabÄT^t für durchaus berechtigt halte Auch der
Umstmrd, daß man bisweilen nnnderwerttge «p"»*"*
Umsterrrd, vast, man oiswencir munrcuutu^v Zemente unter ben Schulverwaltern iiach abgriegeueu Orten versetze, gebe Anlaß zu Mißstimmungen.
WKmürr v &'ombtrgf gibt noch weitere Verordnungen und Bestimmungen der Regiermrg in der ^
Fortbildungsschuluustrrichts bekamst, um bte Saftunfl bei Ochul- abtcilung zu rechtfertigen. Eine allgemeine Aufhebung dreier Scknl^nf dem La^solle nicht erfolgen es werde aber m Erwägung gezogen, ob die Freigabe vom Unterricht nickst anstatt d«i Kreisschulkommissionen, den Schulvorständen uberlassen werden
'°""Abg Lang Crartt.) bringt ebenMs mdltere Beschwerden Über die Handhabung beim Fortbildungsschulwesen vor
Abg. Molt Han (Zorstr.) bemerkt, er wrstle zwar der Schul- abteilung durchaus nicht Verständnis für die Fragst der Zeit ab- ?vr^ri meiut^r, daß sehr viele Eltern von. Kriegsprimanern verstimmt darüber seien, daß trotz der langen KriegÄrauer von der Regierung noch nichts im Interesse dieser Mn^^n^ou^ Fefchehen sei während man in Bayern und wohl auch in, Preußen bereits Entgegenkommen bewiesen bccke^^u möge zunächst den Krisa^vri mauern insofern entgegen kommen, daß man ihnen ein Ex^wn^während deS Krieges gestMtet. Zn der MEenietzimg hrr Daruiftadter Gymnasien bemerkt der Redner, daß die Emweu- dnuaeu^ber Regreruug und deren Denkschrift lerne Ueberzeuguug ntchsh-b^bLiMsm fönnra. -Xie Denkschrift stütze sich » sächlich aus ein Gntachten der Bauabdechnng, bte i« übcrhnnpt
nid?t Ä' Adcln"ng^oz"»eEt den Standpunkt dast während des 'Krieges auch die Fortbildungsschule ev. geschlolsen werden könne. Mg. Brauer habe wohl nur an der Durchführung der er
lassenen Vorschriften gezweiselt. An eine wirkliche Verrohung mi cre? Ägeud ttnrue er nickst glauben: da werde gewiy viel gsi^i-t/iebe^ Wichtig sei die Frage, ob sich die Regierung an ^ * 11 nJrrichcne 11 Kousereuz verschiedener Bundes-
worüber man verschiedener Meinung stui könne.
Nach einigen Bemerkmigen der Abgg. Dorich (^)bd.) und Hauck (Bbd.) wendet sich f
977 , g 11 r ft a b t (ft Vp) gegen den Ans,chußoeschalß auf ZnsEn-nlmnug der beider DaLädler Gomnaskmi durch che tarle Vermehrung der Schülerzahl in den einzelnen Kassen würden die ^riftulrgen zurückgehien. Den recht weftgehenden Jn* W^VunteiSe er, denn er sei. ganz der groyen Zeit «»nüvi'echend ^aü das fti Hessen zu erteileilde Rersezeugnw auch ?ST»taanerkannt .runde, halte er für
^^Staatsmt'Snffert .vendet sich, ch'ffcn mehrere Bcmerkungeir des Mg Rdolthan über die Frage der Kriegsprimaner und betont daß diese selbswerstündlich! zu den PruNingen während des Kriegs zugelassen würden. Die Beteiligu.ig der Lehrer an den U-Boot-
teMÄtaW Bei der Mstimmuug ward der Aus schuß an trag in allen vier Punkten nnd^ eben-
39,^ Höhere dBürgAch^mch ^he?? M^^nschulm
Me«
4 037 560 Ml Und Kap. 42, Turn- und Zerchenunterricht, l- -
^i?di?M^d-kÄsbi^g d-? JuVin militärischer Hin- sicht nicht bMigen könne
&S|s&»s sss
biltuno feu betrnrt angerwnrmen, eBcnfo ffaintd 43
Ab7 T (Bbd 1 BesL-de über einen Leisbeterrnar-
^MiIt^v'^mb ergk das Etsnchcn^ steNt, ihm rechtzeitig vvr der Kammer'verhandlung von solchen Einzelsällen Mitteilung ™ x “r^r ifcfvpr hie Sache sich orientieren könne.
511 Bähr (Bbd.) wünscht, daß Hansschlachtnngen nur in
86 400 Mark Eimmhme üud 398 91.5 Mark Ausgabe bewilligt, desgleichen Kapitel 54, ^mpf-
Ifeniiatt VW**
des Verbandes der Gemeinde- und Staatsarbeiler abgriehnt.
Die folgenden Kapitel 57 bis 69 S^Amigt ^ ^uS.
9V i ftQv 69 ftTeiögeometer, beantragt Adr VI ui er (uari.) a) die von der 'Regierung vorgesckstagene Aushebung von \m\ Kreisvermessungstznstern und die Schaffung weiterer zweier len nicht zu genehmigen, b) tue Regie/ung zu krftlchen, nächst Vorschläge für Neuorganisation des Gesamt-Lermeftung-'-
"°^Nach^ türzer'Aussprache Ivird der^luMlustankag im Srm.e des Antrags Auler angenommen. Desglpichen erfolgt nach wesentlichen Bemerkungen die Annahin« der Kapitel 70 8 , daß hiermit der Rest des Etats des ^nuern erledigt ft.
Fast oi/nc Aussprache genehmigt das Haus dann ut wemg Minuten noch den Jnstizetat, Kap. 83 -~v<-
Darnach ivird die Abendsitzung um 7 Uhr abgebrochen. Nächste Sitzung: Donnerstag früh 9 Uhr.
Witterungsbericht.
(O e ff entlich er Wetterdienst.)
Berichtswoche — 15. März bis 21. März hindurch trat fciupt eine wesentlich? Aenderung der ^Uerlaae em. ^as Festland wurde im allgemeinen von hohem Truck vWeckr, währeiid im Südwesten ein. Tiesdruckgcbiet lagerst. Unser Bezirk bli^b rwar zunächst noch am der Grenze zwischen diesem vom uno W mit unbeständigem Wetter zn rechnen gehaR.
^ allmählich drangt sogar das westliche Tstsdrnckgebiri ostwari^ SS imtoIcinuu Einfluß Zunahme der Bewölkung und A§r mich in dieser Woche wurde
unsere Wetterlage bur#; Föhnwinde von den Mpen h^b«mflußt. Das Wetter blieb wei-.erhm ichon und warm. es herrschst richtig . verbälstrismäßig sehr warmes FrulstiNgswettei. -L-ie Lagcstemp »3nrm ««Wen am Samstag in Gießen ein Maximum von 18° wälirend die Nachttempevatureii ^am gestiegen waren und sich ungefähr aus gleicher Höhe hiesten (5^-7 ^rad über Milli. Das Tagesmfttel betrug in Gießen am Samstag -ch 11,25 Nachdem sich von Freitag mi der riefe Druck wach'heften- rur'^ck- verlagert hatte, dringt er fest Montag rmeder schnril ostwärts vvr Unter seiE (rinfluß trat in ^der Nacht.vom Wmtaj an Dienstag Trübung mit leichten Niederichlagen em. Am W es vieläorts zu Gewitterbllduugen mit ltelstnweift^blichen Niederschlägen in Form von Regen- und Hagelfchauerm^er starke Barometerfall läßt darauf Mietzen, daß dgs Tiridru^ gebiet über uns hinwegzreht und rhm hoher Truck von Westen Nachfolgen wird.
Gießen, den- 21. Marz 1916. _______
Airchlrche Nachrichte».
Irraettttjche Religionsgemeinde. Gottesdienst in der 5ynagoge (Süd-Anlage).
Samstag, den 25 . März 1916 : Vorabend: 6.30 Uhr.
Morgens: 9.00 Uhr.
Nachmittags: 3.30 Uhr.
Sabbatausgang: 7.30 Uhr.
Israelitische Religionsgesekschafl.
Gottesdienst.
Sabbats ei er am 25 . März 19 l 6 Freitag abend 6.45 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Uhr.
Samstag nachmittag 3.30 Uhr.
Sabbatausgang 7.30 Uhr. .. „ nh .
Wochengottesdienst morgens 7.00, abends 6.00 Uhr.
Oftevbalen-Bpcnde
Hn untere deutfeben jMädcbcn undKnabcn
Unter- Soldaten im felde haben Schokolade und Zucker nötig, E eUern^r 7/oMrhaten E^eben
da wösst ihr zu 08t -"Konfirn 1 ationskleider'für bedürftige Kinder von Kriega-Ceilnebnum
Kind dau une eine Spende bringt, erhUt ein fchönee Brinnerungezeichen, da, e, zu OUern aie Orden tragen und damit bereifen kann, daee e, auch für untere tapferen Soldaten etwa, getan bat.
Die Vorfitzende des HUce-frauenvemns vom Roten Kreuz
frau ß. Gebhardt.
Der Vorfitz^nde des Zweigvereins vom Roten Kreuz
CCUcncr.
frau jo* vvvi/äi
«»Wn werden an der Kaffe des Roten Kr em zeg in de r Wen KUn^ma^e^g^ omm^w
——-^-- muß das Schübsi'tt enthalten, sonst -— —
verhindert es nicht das Eindringen
21736
deö Masters in das Schuhzeug.
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