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Hl Lj Zweites Blatt
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j66. Jahrgang
General-Anzeiger skr Oderhessen
Mittwoch, [. März »9(6
Rotationsdruck und Verlag der Br übliche» Universitäts - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
Schriitleitung,Geschäftsstelle u.Druckerei: Schulstrabe?. Geschäftsstelle u.Berlag:e^M,51, Schriftleitung: ^^112. ^Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen.
heldenehrungen und Kriegrdenkmäler.
Wie zu allen Zeiten die Kunst die Aufgabe und das Bestreben hatte, die Erinnerung an bedeutsame Ereignisse >er Nachwelt zu überliefern, und wie die Werke der Dichtkunst, Musik, Architektur, Plastik und Malerei iinmer der untrügliche Maßstab einer großen Zeit gewesen sind, so muß die Kunst unserer Tage mehr als je zuvor bemüht sein, von den Großtaten unseres Volkes in dem ihnr aufgezwungenen Riesenkanrpfe gegen eine Welt in Waffen, so gewaltig und erschütternd, so heldenhaft und opferreich, wie er in der Geschichte der Menschheit unvergleichlich dasteht, in würdigster Weise Zeugnis abzulegen. Die Königlichen Akademien der Künste und des Bauwesens nahmen zu dieser Frage in einer bemerkenswerten Kundgebung Stellung, der wir folgendes entnehmen:
Es macht sich bereits eine rührige Tätigkeit untergeordneter Kräfte bemerkbar, allerlei fragwürdige Entwürfe zu bleibenden Kriegsdenkmälern plastischer und architektonischer Art aus den Markt zu bringen und für fabrikmäßig hergestellte Modelle Absatz zu suchen.
, Es ist deshalb durchaus an der Zeit, gegen solches geschäftsmäßige, unserem Vaterlande zur Unehre gereichende Vorgehen die warnende Stimme zu erheben. Die Erfahrungen nach den Jahren 1870/71, in denen die Verehrung für den Heldenkaiser Wilhelm I., die Freude über das geeinte Vaterland und die glänzenden Siege der deutschen Heere in zahllosen Kaiserbilluttssen, Germaniafiguren und Kriegerdenkmälern Ausdrua gefunden hat, zeigen, wie die Land- und Stadtgemeinden, Körperschaften und Vereine, die diese Erinnerungszeichen errichteten, zwar von den edelsten Absichten beseelt, aber im künstlerischen Sinne meist nicht gut beraten waren. Nur weniges von dem, was damals geschaffen wurde, kann heute noch als Kunstwerk im höheren Sinne gelten.
Fm Hinblick auf die aus jener Zeit zu gewinnende Lehre ist cs mit lebhafter Freude zu begrüßen, daß das Preußische Kriegsministerium vor kurzem zu der Frage: „Wie ehren wir unsere toten' Helden am würdigsten?" öffentlich Stellung genommen und empfohlen hat, daß man sich vorläufig eine gewisse, geradezu notwendige Selbstbeschränkung auferlegen möge, lim Gesichtspunkte zu gewinnen, hat in dankenswerter Weise das Kriegsministerium in Gemeinschaft mit dem Kultusministerium eine Anzahl von namhaften Künstlern, Bildhauern wie Architekten aus allen Teilen Deutschlands veranlaßt, die auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen vorhandenen Kriegergrab statten anfzusuchen, um hier durch persönliche Augenscheinnahme die örtlichen Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln.
Die Einzel- und Massengräber der auf dem Felde der Ehre rühmenden .Krieger haben meist schon einen von kameradschaftlicher Treue zeugenden, gerade durch ihre Schlichtheit ergreifenden Schmuck erhalten, so vergänglich auch das daran von Menschenhand Gemachte erscheint. Für die Zukunft werden sie kaum eindrucksvoller in Ehren'zu halten sein, als durch Ersatz des Vergänglichen duuch Dauerndes. Was an bleibenden Erinnerungszeichen auf den Gräbern errichtet wird, sollte in anspruchslosen Formen gehalten sein. Die Stätte, an der Hunderte und Tausende der Besten unseres Volkes, nachdem sie ihr Herzblut für das Vaterland vergossen haben, zu ewigem Schlummer gebettet ruhen, ist an sich geweiht für alle Zeiten, bedarf nicht eines reichen Grabesschmuckes.
Wohl aber wird nicht allein unter den Millionen, die selbst mitgekämpft haben, sondern auch bei alt und jung, die daheim jeden Sieg mit jubelndem Herzep begrüßt haben, der Wunsch lebendig werden, daß auf den blutgetränkten
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Stätten im Westen und Osten, Norden und Süden, aus denen im Feindeslande die großen entscheidenden Schlach- ten geschlagen wurden, „Denkmäler" im erhabensten Sinne des Wortes errichtet werden, als ein die Iahrhurtderte überdauerndes Zeichen deutscher Tapferkeit, den toten Helden in dankbarer Erinnerung geweiht, den künfttgen Ge- chlechtern im Vaterlande zur Nacheiferung, den feindlichen Nachbarn zur Warnung. An solche Denkmäler wird erst nach einem Frieden, der die ungeheuren Kriegsopfer nicht vergeblich gebracht sein läßt, gedacht werden dürfen; ie müssen aber — und das sei schon heute ausgesprochen — wenn sie würdig von den Heldentaten der gewaltigen Heeresverbände zeugen sollen, als Aufgaben höchsten Ranges für Baukunst und Bildhauerkunst aufgefaßt werden. In Gedanken und Ausführung gleich Großes, für das Können unserer Zeit Rühmliches wird nur dadurch ge- chafsen werden können, daß die bedeutendsten Kräfte Deutschlands im freien Wettbewerb ihr Bestes dafür einetzen.
Für die H el d e n ehr u n g in der Heimat wird das Volksempftnden in mannigfachen Formen einen zum Herzen sprechenden Ausdruck suchen. Jede Gemeinde, klein und groß, auf dem Laude und in den Städten wird bemüht sein, die Namen ihrer Söhne, die mit hinausgezogen sind in den
heiligen Kampf und in ihm gefallen sind, auf Gedächtnis- tafeln in der Kirche, der Schule oder im Rathause zu verzeichnen und aus den Kirchhöfen die Ruhestätten der Mitkämpfer durch Erinnerungsmale kenntlich zu machen. Fu vielen Orten wird man sich entschließen, eigene Kriegerfriedhöfe anzulegen oder Heldenhaine zu schassen mtt der Absicht, für jeden Gefallenen in seiner Heimat eine Eiche zu pflanzen, um dadurch das Andenken an ihr Todesopfer für das Vaterland auf fernste Zeiten lebendig zu. erhalten. Für Architekten und Bildhauer würde es eine dankbare Aufgabe sein, solchen Gedächtnisstätten in der freien Natur Hnrch sinnbildliche Werke eine besondere Weihe" zu verleihen. Gegenüber den: Wunsche, daß möglichst allerorten die Gemeinden ihre Heldensöhne in der vorbezeichneten Art ehren mögen, darf nicht die Meinung entstehen, als sei sie zu einförmig, als würde durch zahllose Wiederholungen ihr Wert im einzelnen verlieren. Nein, gerade in der gewissermaßen! typischen Ausprägung des einen alle Herzen beseelenden Pietätsgedankens liegt eine ttefe Bedeutung.
Nach Mefeit Ausführungen erscheint es folgerichtig!, wenn wir es als ratsam bezeichnen, daß in der Errichtung eigentticher Kriegsdenkmäler eine weise Selbstbe- schräntnng beobachtet werde, und daß im Geiste der wunderimgstverten Einordnung und Unterordnung, der sich
Die Woevre-Lbene und die Löte Lorraine.
Lange, lange Monate haben die deutschen und die französischen. Linien unbeweglich, oft nur wenige Meter voneinander entfernt, sich in der Wvevrv-Ebene gegenüber gelegen, und die unserer tapferen Feldgrauen, die der Krieg an diese Front geworfen hat, werden wohl nie die Bilder vergessen, die die große weite Ebene im Wechsel der Jahreszeiten ihnen geboten hat. Vor ihnen, gegen Westen, erhob sich gleich einer stellen Wand die Cote Sorrainc; wandten sie das Gesicht aber ostwärts, der Heimat zu, so schlossen die der Mosel vorgelagetten Hügelketten die Woevre-Ebene ab. Und bei klarem Wetter tauchte wohl im Südwesten der Umriß von St. Mihiel ans, jenem vorgeschobenen Bollwerke an der Maas, das unsere Tapferen schon so viele VLonate unerschütterlich gegen alle französischen Stürme gehalten haben. Don den Moselhügeln aber bis zur Cote Lorraine weite, glatte Ebene, auf der sich so wenig eirre rechte Landmarke findtt, daß ein richtiges! Schätzen der Entfernungmr dadurch überaus erschwert wird. Die Cote Lorraine selbst ist eigentlich nur ein Hügelrücken zu nennen, der sich über die Woevre etwa 200 Meter hoch erhebt und zumeist sanft gegen sie abfällt. Aber so groß ist der Gegensatz zwischen der ebenen Fläche und der sie im Westen abschließenden Erhebung, daß. von der Wvevre auS gesehen, die Cote Lorraine wie ein mächtiger Bergwall erscheint. Don der Wbevre-Ebene selbst hat Vrosesftr Reihten unlängst in den „Grenzboten" eine anschauliche und fesselnde Schilderung entworfen. Die Hauptverkehrsader der Landschaft ist die große Straße und Eisenbahn, die von Metz über beit großen Knotenpunkt ConflanÄ-Jarny und über Etain nach Verdun läuft. Folgt man ihr, so hat man immer dasselbe typische Moevrebild vor sich: eine Ebene, in der man da und dort einenj Wasserlauf leicht eingeschnitten sieht, und deren Eintönigkeit nur durch die Steinhaufen der Dörfer unterbrochen ist. Wie Steinhaufen wirken sie, weil die Häuser durchweg auS Bruchsteinen aufgeführt sind, die entweder nicht verputzt sind, oder aber, wenn dies der Fall ist, einen schmutzigen Lokalton angenommen haben. Der kahle Eindruck wird noch dadurch gesteigert, daß 'die Obstwälder unserer süddeutschen Dörfer nur andeutungsweise vorhanden sind; dagegen haben die meisten Häuser an der Straßenseite einen kunstvoll regelmäßig gezogenen Spalicrobstbaum. Die Dörfer sind Straßendörfer, die in der .Hauptsache mrr auS einer Hänse^eile längs der durchziehenden Landstraße bestehen. Manche sehr große Scheunen lassen auf Wohlhabenheit einzelner Bauern schließen; im ganzen aber machen dte Dörfer einen ziemlich ärmlichen Eindruck, der auch durch die Kirchen der Gegend bestätigt wird. Nur die an der Bahn liegenden Ortschaften sehen etwas wohlhabender aus. Die Häuser sind ohne Zwischenräunre aneinandergebaut, sehr gleichartig imd immer ziemlich stach; vielfach gleichhohe Dächer verstärken noch das Gleichmäßig-Langwellige in dem Bilde dieser balbstädtischen Dörfer. Viel nmalerischer als sie sind die „Fermes". Das sind, wie der Name besagt, beschlossene, oft recht ansehnliche Höft, für deren Anlage, mft Vorliebe eine steine Bodenguelle gewählt ist. Sie ähneln mit ihren fast fensterlosen Außenwänden den
allen Räubernestern in den Gebirgen Italiens, bieten aber im Innern manchmal stattliche Räume und guten HauSrat.
Tie Eintönigkeit der Woevrelandschaft ist bedingt durch die Gleichmäßigkeit ihrer geologischen Unterlage, die aus tonig-kalkigen Ausbildungen des braunen Juras.besteht. Diese sind wenig wasserdurchlässig und lassen nur eine schwer zu bearbeitende Ackerkrume entstehen/ Wo nicht genügende Wasserversorgung ins Werk gesetzt ist — und diese fehlt mft ziemlich großen Flächen —> ha findet man nasse Wiesen, die in sunrpsiges Gelände übergehen können. Ta und dort sind auch kleine Waldstückchen, die aber in der eigentlichen Woepre zu klein sind, um das Landschaftsoild zu beeinflussen. Ihre schönste Zeit hat die Wioevre wohl im Frühling und im Sominer, wo ihr gewaltiges Korn- und Wiesenmeer mit dem mächtigen Himmelsdome darüber wohl den Eindruck von etwas in seiner Att Großattigem machen kann. Aber es ist und bleibt im ganzen doch ein l-artes Land, und hart ist auch der Sckilag der Bevölkerung, die hier lebt. Sie ist von Mttelgröße oder auch etwas darunter. Tie ziemlich kräftig ausgebildeten Ober- und Unterkieferknochen verleiben den Gesichtern etwas Hartes, das namentlich bei der Weiblichkeit, warn sie nicht mehr ganz jugendlich ist, unangenehm auffällt. Diese Rasse ist hier offenbar seit Urzeiten anfällig, wie denn auch der Name Woevre schon ift alte keltische" Zeiten zurückzugehen scheint — „pagus Vabrensis" war die Bezeichnung, die die Landschaft zur Merowingerzeit trug. Die Woevrelettte, deren Ehen gewöhnlich wenig kinderreich sind, haben schon sell Jahrzehnten in zunehmendem Maße ihrer kargen Heimat den Rücken gewandt; und seitdem an der Grenze von Deutsch-Lothringen bedeutende neue Minettewerke zur Ausbeutung des Eisenerzes entstanden sind, waren es tu immer tvach- sendem Maße Italiener, die die Arbeiterkolonien der neuen Fabrikanlagen stillten. Das große Minettewerk des Etappenortes Con- stans hat unseren Feldgrauen lange als Bad gedient und ist als solches an der ganzen Woevresront berühmt gewesen. Auch Ivege- müde Kraftwagen fanden an dieser Stelle eine Klinik, wo sie von ihren Gebresten geh.nl t und wieder dftmstftilng gemacht wurden.
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— Der französische Buchhandel im Kriege., Die ftcmzösische Literatur, die im Verlauf des Krieges in geistiger Beziehung arg genug unter der Verwirrung der Köpfe, unter Chauvinismus, Haß und Propaganda gelitten hatte, ist mm auch rein materiell ernstlich bedroht. Die neueste wirtschaftliche Kriegserscheinung in Frankreich äußert sich in dem ununterbrochenen Steigen der Preise inr Buchhandel. Schon seit längerer Zeit tvar man, wie das „Journal des Dsbats" ausfühvt, ans die Verteilerimg der Bücher vorbereitet, da druckbares Papier nicht gerade im Ueberfluh vorhanden ist. Die Teuerung bettifft, nicht so sehr die Luxusausgaben, die ja stets tu ziemlich beschränkter Menge hergestellt werben, wie das Durchschnittsbuch., firr da^ in Marseille bereits ein Einheitspreis festgesetzt loerden soll. Tie Franzosen habell sich genngsanl über die Einl-eitspreise in Deutsch- laud lustig gernacht, in deren Erscheincm sie fälschllcherweisc eine beginnende Not zu er keimen glaubten; aber der Ruhm, Literatur
uud Wissenschuft amtlich mit Beschlag belegen und mit Höchstpreisen ansstatten zu luiisfeu, gebühtt nicht uns, sondern Frankreich. Während die ftmlzösischen Verleger glauben, daß die Bücher auch zu höheren Preisen gangbar sein werden, vertreten die weniger optimistischen Buchhändler die Ansicht, daß. der Verkauf außerordentlich zurückgehen muß, weint die Preise iwch weiter steigen. Auch die Schriftsteller, besonders die jüngeren, deren Namen noch nicht eine gewisse Verkaufsmenge sichern, werden stark in Mitleidenschaft gezogen. Einer der größten Franzosen, Voltaire,^ schrieb den Satz: „Welches Vergiiügen, sich zu belehren und die Seele zu weiten für geringes Geld!" Dieses Vergnügen hat aber in Frankreich sehr abgenoinmen, seit das Bückierlesen solchen Schwiettg- keiten begegnet. Im Hinblick aus die gegenwärtige Lage bescheidet die Pariser Presse sich bereits mit der Hofsnung, daß die Grenze der Bück>erpreise abivätts bis 3 Frs. reichen werde.
— Welche Kriegsbücher werden in Ainerika am meisten gelesen? Der Krieg hat den Bückiermarkt nicht nur in den Länderii der Kriegführenden selbst stark beeinflußt, sondern auch dem Interesse des Lesepublikums in den neuttalen Staaten eine neue Richtung gegeben. In Europa und auch in Amerika ttat eine ganz neue 2lrt von Büchern in Erscheinung, die sich unter der Bezeichnung Kriegsliteratur am tteffendsten zusammen fassen läßt. ?luch in Amerika wurde der Büchermarkt nrit Kriegsliteratur aller Art überschwetnmt, und ein Artikel im Brooklyn er „Daily Eagle" gibt uns Auskunft über die Fva»^, welck?e Kriegsbücher in den Vereinigten Staaten am meisten Interesse erwecken: „Nicht die vielen Weißbücher, Rotbücher und Grmtbücher der Diplomaten und Negierenden haben in Amerika den größten Leserkreis gefunden, sondern die nceistgelesenen Werke sind zwei Büclxn, die bereits vor Kriegsausbruch verfaßt tvorden waren. Das eine ist das Werk des denfichen Generals Bernhardi. Bereits lange tsrc dein Ende des ersten Kriegsjohres waren die f!luftagen dieses Buches in Ainerika ausverkauft, mrd die neuen Austagen finden auch jetzt noch reißenden Absatz. Das zweite, ebenfalls vor dem Kriege geschriebene populärste Buch ist eine Arbeit des Professors Craiirb von der Oxford-Umversität. Schwerer ist es, festznstellen, welckie der erst rm Kriege geschpftebeneit Bücher ant nreisten geleseit werden. Hicw nmß man wohl dem Buch des Berichterstatters Richard Hartwig Davis „Mit den Alliierten" den ersten Preis zuspreck-en und -war schon deshalb, weil dieser Autor tvirllich an der Front war, nxis man nicht von allen Latten behgupteit kamt, die mts über den Krieg berichten. Das Bitch ist ftei von Pattemahme und beschränkt sich auf reine Schilderung. Hunderte von Büchenr, Broschüren imd Whandlnngen, welcl^e die Fragen der Kriegsursacheit, besonderer Begebenheiten und wahrscheinlickter Nackyvirkimgen behandeln und chrndert von Prophezeiungen und Betracktungeit der Folgen des Weltkrieges werden gelesen. Aber sie sind nicht so vv,yi- lär wie die angeführtcm Werke, und wohl kein t>brtor rvird nrit so allgemeinent Interesse gelesen wie Bernhardt. Im übrigen wird von unfern Männern und Fromm rwch inmtcr am meisten gelesen, was tmterlnütsam und spmtnend ist. mehr jedenfalls als das Ernste, nur nrit Gründlichkeit zu Erfassende. Unter den KriegSautoren allerdings in acht Berithrrdi eine Ausnahme."


