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30.3.1916 Erstes Blatt
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Ar. 76

Der Sietzener Hwjftg«

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Erstes Blatt

166. Jahrgang

Donnerstag. ZV. März M6

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(DTD.) Trotzes Hauplguartier, 29. März. (Amtlich.)

Mestlicher Kriegsschauplatz.

Südlich von St. Sloi murven den Engländern in: Handgranatenkampf einer der von ihnen besetzten Spreng­trichter wieder entrissen.

Auf dem l i n k e n M a a s u f c r stürmten unsere grup­pen mit geringen eigenen Verlusten die französischen mehrere Linien tiefen Stellungen no rdlich von Malancourt in einer Breite von etwa 2000 Metern und orangen auch in den Nordwestteil des Dorfes ein. Der Feind ließ zwo lf Offiziere, vierhund ert- sechsundachtzig Mann an unverwundeten Gesän­ge n e u, sowie ein Geschütz und vier M a s ch in en­gewehre in unserer Hand. Hierdurch wurde mtt ^rcherhert der Einsatz von zwei weiteren Divisionen in diesem Kampf­raum festgestellt.

OestlicherKriegsschauplatz.

Während die Russen, ihre Angriffe in den nördlichen Abschnitten gestern nicht wiederholten, setzten sie südlich des Narocz-Sees Tag und Nacht ihre vergeblichen An­strengungen fort. Siebenmal schlugen unsere Truppen, teilweise im Bajonettkampf, den Feind zurück.

Deutsche Flugzeuggeschwader warfen mit gutem Erfolge Bomben auf feindliche Bahnanlagen, besonders auf den Bahuhof Molodeczno ab.

Balkan-Kriegsschauplatz.

Keine wesentlichen Ereignisse.

Oberste Heeresleitung.

* * *

Ein neuer Fortschritt vor Verdun! Zwar kein entschei­dender Sturm auf die Festung, aber doch ein Ereignis, das in das Angrisfssystem paßt, welches unsere Heeresleitung an der Maas verfolgt.Kurze, mit höchster Energie von Teib- krästen geführte Schläge," so schreibt General v. B l u m e m einem Ueberblick über die Kämpfe vor Verdun,wechseln mit verhältnismäßig langen Kampfpausen ab, die freilich nicht in Untätigkeit verbracht, sondern zu gründlicher Vorberei­tung neuer Erfolge benutzt werden. Die Vorbereitung fällt hauptsächlich der schweren Artillerie zu, die nebst ausreichen­der Munition unter Ueberwindung mannigfacher Hindernisse vorgezogen und in Stellung gebracht werden mußte, um der Infanterie die Bahn für die Fortsetzung ihrer Angriffstätig­keit zu ebnen. Erfordert schon die Heranführung und Ein- bauung des schweren Materials viel Zeit und Muhe, so kann die Angriffsartillerie auch ihre Kampfausgabe, die feindlichen Geschütze niederzuringen, die Schutzwehren des Gegners zu vernichten und die Widerstandskraft seiner Trup­pen zu erschüttern, nur mit erheblichen: Zeitaufwand lösen. Zwar kann sie sich in breiterer Front als die des räumlich beschränkten Verteidigers entwickeln. Diese hat dagegen den Vorzug, sich in einer schon im Frieden mit allen Hilfsmitteln der Kirnst und Technik eingerichteten Stellung zu befinden. Wenn daher die Heeresleitung eifrig bedacht ist, der Artillerie möglichst ausreichende Zeit zum Wirken zu lassen, bevor die Infanterie zum Angriff angesetzt wird, so erspart sie dadurch Kräfte für andere Aufgaben der Kriegführung und teures Blut." . f

General v. Blume spricht von zwei Angriffszielen: ein räumlich gebundenes, nämlich die Festung nebst ihrer Besatzung, und «ein bewegliches, auch der Stärke nach wandel­bares, das ist die außerhalb der Festung befindliche, zur Mitwirkung bei deren Verteidigung berufene . feindliche Streitmacht. Der neue Erfolg trägt uns nach beiden Rich­tungen Gewinn ein. Gerade ans dem linken Maasufer haben die Franzosen eine gewaltige Macht ausgeboteu, um unser Vordringen aufzuhalten und uieberzu kämpfen. Indem der 'Feind bei Malancourt geworfen wurde, schließt sich aber zugleich auch der Rtnjg um die Festung enger zusammen. Die Zeit wird dar nur wohl bald wieder kommen, wo wir, nach den Ergebnissen der ungeheuren Artilleriekämpfe, auch wieder von Stürmen auf die FestungSVorwerke hören werden.

In derKöln. Ztg." wird der neue Sieg und die Lage bei Malancourt mit folgenden Worten dargestellt:

Schrittweise waren die französischen Stellungen auf dein linken Maasuftr von unfern Truppen genommen worden, so daß sich die feindliche Front in einem Klotz nach Norden vorstreckte, der von drei Seiten einegeklammerk war. Aitf den Höhen, die zwischen Atalancourt und Bethmcourt das linke Ufer des bei Forges in die Maas fallenden Baches begleiten, lagen mehrere feindliche Linien hintereinander', die sich auf das Dorf Malancourt, den Schnittpunkt der Straße von Avocourt, Esnes und Bothincourt, mit ihrem linken Flügel stützten. Auf 2000 Mtr., etwa die Hälfte der Entfernung zwischen Malancourt und Bethincourt sind sie unter geringen Verlusten von unfern Truppen gestimmt worden, die auch in den nordwestlichen Teck von Malancourt cindrangen, der sich an der Straße nach Aeontfaucon hftrzieht. Die Gefangenen, die ein halbes' kriegsstarkes Bataillon ausmachen, gehören zu zwei neu in diesen Kampfraum geworfenen feindlichen Divisionen. Es war auch schon aus andern Meldungen bekannt, das; die Reftrve- verbände, denen die Verteidigung des Vvrgeländes von Vcrduit in dieser Gegend oblag, durch neu hccmrgebrachte Truppen ver­stärkt und ersetzt worden waren. Daß es gelang, die feindliche' Front mit geringen eigenen Verlusten zurückzudrangen, ist der plan-^

mäßigen Vorbereitung des Stoßes durch Artillerie zu verdanken. Tie 's r a n z ö 's i s ch e n Be r i ch t e ließen erkennen, daß man auf feindlicher Seite den Angriff erwartete, denn sie sprachen von lebhaftem eigenem Feuer, das auf den Raum hinter unseren Stellungen gerichtet war, um augenscheinlich unsere Batterien niederzuhalten uno das Heranbringen von Reserven, Munition und Verpflegung und das Fortschaffen der Verwundeten zu verhindern. Unser amtlicher Bericht widerlegt in wenigen Worten die Be­hauptung der Pariser Meldung, unsere Sturmversnche seien ge­scheitert, 'und gibt damit einen neuen Beweis für die ttnZuver­lässigkeit französischer» Auslassungen.

*

Das Ergebnis der russischen Offensive ist der Rück­tritt des Kriegsministers P o l i w a n o m, der bekanntlich in den großen Paradesitzungen der Duma so anmaßende, sieg es- gewisse Reden gehalten hatte. Sind seine .Hoffnungen, die er auf das Frühjahr gesetzt hatte, verrauscht? Der Name Poli­wanow bleibt in der großen Geschichte dieses Weltkrieges nur von ganz schwachem Klang. Er hat au der russischen Dampfwalze wohl den Kessel neu heizen helfen, aber die Walze ist, wie wir ans den Ergebnissen der letzten Tage lernen, nicht mehr flott zu machen. Es ist anzunehmen, daß die russische Munition allmählich wieder zur Neige geht. Ans alle Fälle ist der Rücktritt des Ministers ein neues Zeichen des russischen Niederganges. In aussichtslosen Sturmangrif­fen wurden die Heeresmassen geopfert, wahrend der Ver­brauch der obersten Führer ebenfalls groß ist und zu denken gibt. Wartet doch Suchomlinows, des Vorgängers des jetzt aus dem Amte Geschiedenen, sogar die Anklagebank. Und noch etwas ist, wenn man den Blick ans das Zarenreich richtet, auffällig. Es war bei der soeben zu Ende gegangenen Pariser Konferenz nicht besonders vertreten! Darf man dar­aus auf bestimmte Ziele Rußlands gegenüber den englischen Absichten schließen?

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 29. März. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 29. März 1916.

RussischerKriegsschau platz.

Gestern war die Fliegertätigkeit auf beiden Seiten recht lebhaft. Mehrere feindliche Flugzeuge wurden durch Feuer und einen Flieger zur Umkehr gezwungen. Ein von unserer Artillerie herabgeschossener russischer Doppel­decker stürzte östlich von Luczacz hinter der feindlichen Linie ab. Durch Fliegerbomben entstand bei uns keinerlei Schaven. Unsere Flieger haben einige Orte hinter der russischen Front ausgiebig und mit beobachtetem Erfolge beworfen.

Sonst keine Ereignisse von Wichtigkeit.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Die lebhaften Geschützkämpfe am GörzerBrücken- kopf und im Abschnitt der Hochfläche von Doberdo dauerten auch gestern bis in die Nacht hinein an. Es rrl- folgten jedoch keine neuen Angriffe. Oestlich von Selz drangen die Italiener in einige Grüben ein, die nun gesäubert werden.

Im Blöcken-Ab schnitt wiesen unsere Truppen mehrere feindliche Vorstöße ab.

Sonst ist die Lage unverändert. In mehreren Front­abschnitten arbeiten die Italiener an rückwärtigen Stel­lungen.

Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant

Der französische Bericht.

Paris, 28. März. (Zf.) Amtliche Mitteilung vom 28. März:

3 Uhr nachmittags. Ruhige Nacht östlich der Maas. Ziemlich große A r t i l l e r i e t ä t i g f e 1 1 westlich, der Maas in der Gegend von M a l a n c o u r t und auch in der W o c ö r e in dem Abschnitt am Fuße der Maashöhen. In Lothringen unternahmen wir im Walde von Paroy einen Handstreich gegen ein feindliches Werk, dessen Besatzung getötet oder gefangen genommen wurde. Wir ließen das Werk, als wir uns zurückzogen, in die Luft fliegen. Aus dem Reste der Front ist kein nächtiges Ereignis zu melden.

11 Uhr abends. In lden Ar gönnen zeigte sich unsere! Artillerie fortgesetzt tätig gegen die feindlichen Einrichtungen nörd­lich von La Houyette, in den Abschnitten von Fontaine aux Charmes und Haute Chevauchöe sowie in den östlichen Argonnen. Das von einer feindlichen Batterie gegen den Wald von Monts an cott gerichtete Feuer rief eine heftige Explosion hervor. Westlich der M aas nahm das Bvnrbardement auf unsere Stellungen von Avocourt bis B 6 t h i n c o u r t im Laufe des Tages an Heftig­keit zu. Gegen 3 Uhr nachmittags unternahmen die Deutschen einen starken Angriff aus unsere Front HaucourtMalancourt. Ilwe aufeinanderfolgenden Angriffswellen wurden alle mit schwe­ren Verlusten durch unser Sperrfeuer und imser Infanteriefeuer zurückgeworfen. Bombardierung unserer zweiten Linien östlich der Maas. In der Woevre führte unsere Artillerie Konzentrations- seuer aus auf die hervottretendsten Punkte der feindlichen Front. In den Vogesen ziemlich lebhafter Artilleriekamps in den Gegenden von Stoßweiler, Mühlbach und Harttuonnsweilerkops.

Rücktritt des russischen Kriegsministers.

Petersburg, 29. März. (WTB. Nichtamtlich.) Mel­dung der Petersburger Telegraphenagentur. Kriegsminister General Poliwanow ist auf sein Ansuchen seiner Funk­tion Mithoben und zu seinem Nachfolger der Chef der Inten­

dantur Generalintendant General der Infanterie Schukv a - j e w ernannt worden.

Kerl in, 30. März. Der Rücktritt des russischen Kriegsministers Poliwauow kommt, wie dasBerliner Tageblatt" schreibt, überraschender als jenes seines Vor­gängers Suchomlinow. Noch vor vier Wochen habe der Zuruckgetretene eine sehr zuversichtliche Rede in der Duma gehalten und es als besonders günstiges Zeichen betrach­tet, daß Deutschland das Menschenmaterial bald ansgehen werde, während Rußland noch über unerschöpfliche Re- serveii verfüge. Der große Mißerfolg der neuen russischerr Offensive hat den Minister als einen schlechten Propheten enthüllt. Es werfe in dem Augenblick, wo von Paris ans' die Einheitlichkeit der verbündeten Heere verkündet wor­den sei, einiges Licht darauf, hrie es mit den Vorbedingungen für diese Aktion in Wirklichkeit bestellt sei. In der Bos fischen Zeitung" heißt es: Poliwanow ist der Reorganisator der russischen Armee nach dem unglücklich-cm Kriege gegen Japan. Seiner Arbeit in der Zeit von 1906 bis 1912, wo er Gehilfe des Kriegs Ministers war, verdankt Rußland auch die schnelle Mobilisierung im Weltkriege. Ebenso ist die Umgestaltung der Artillerie sein Werk. Das .Kriegsministerium übernahm Poliwanow erst im Welt­kriege im Juli 1915. Ob die Fehlschläge der neuen russischen Offensive oder eher politische Gegnerschaften den Grund seines jetzigen Rücktrittes bilden, ist vorlänsig nicht bekannt.

Unterbrechung des telegraphischen Verkehrs zwischen England und Holland.

A m st ctbam, 29. März. (WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter widmen der Störung des telegraphischen Verkehrs mil England ausführliche Artikel. Es konnte iwch nicht fest- gestellt werden, was die Ursache ist. Dian glaubt, daß das einzige Kabel, welches in den letzten Monaten in Betrieb war, gerissen ist. DasHandels bl ad" nimmt als wahrscheinliche Ursache des Kabelbruches ein Wrack an. Einige Blätter denken an die Möglichkeit, das englisch-holländische Kabel sei absichtlich von-den Teittschen abgeschnitten worden.Nienws van den 5)ag" schreibt: Deutschland wckl England isolieren, nnd es würde jetzt, nachdem cs in der Behinderung seiner Zufuhr durch die deutschen U-Boote einen so beträchtlichen Erfolg anfznweisen hat, die mora­lische Isolierung durch die Abschneidung der Kabel Verbindung für die Deutschen zweifellos eine neue Quelle der Genugtuung sein, weil dadurch derLügen- nnd Lästerseldzug", welchen die Deutschen ihren Feinden v-orwerfcn, unnröglich gemacht würde. Wenn es sich wirklich um einen Bruch des telegraphischen Kabels handekt, wird -die Störung voraussichtlich eck re dauernde sein. Das Kabel ist, wie derNieuwe Courant" schreibt, ein gemeinsamer Besitz Hollands und Englands. Aber England f>at die Ver­pflichtung, für die Reparaturen zu sorgen. In England wünscht man wahrscheinlich nicht, das Risiko zu laufen, daß das Kabel­schift bei der Herstellung des Kabels zerstört wird und Holland besitzt kein solches Schiff. Es kann sich infolgedessen nicht daran­machen, den Schaden auszubessern. Man denkt nun an die Ein­richtung eines drahtlosen Dienstes zwischen beiden - Ländern, der allerdings den telegraphischen Dienst nur teilweise ersetzen kann und bedeutende Verspätungen mit sich bringen ivürde.

Holländisches Ausfuhrverbot für Zitronen.

Haag, 29. März. (WTB. Nichtamtlich.) Die Ausfuhr von Zitronen wurde verboten.

Der türkische Bericht.

Konstantinopel, 29. März. (ÄTB.) Das Hauptquartier teilt mit: Unsere Küstenartillerie verhinderte durch Feuer einen Angriff russischer Unterseeboote, die an der Küste gesichtet worden waren, gegen den Hafen von Z o it.guld a k. Die Unterseeboote verschwanden, sobald sie sich durch unsere Flug­zeuge verfolgt sahen. Eins unserer Flugzeuge, das I m b r o s überflog, griff feindliche Transportschiffe in der Kep halos­bucht, sowie drei größere Flugzeugschlippen mit Bomben an. Das Flugzeug warf zwei Bomben aus einen Transportdampser imd drei ans einen Schuppen und verursachte einen Brand. Nichts Wichtiges von den übrigen Fronten.

v. Mackensen in Konstantinopel.

K o n st a n t i n o p e l, 29. März. (WTB. Nichtamtlich.) Ge­neralfeldmarschall v. Mackensen ist am Dienstag nachmittag abgereist. Aus dem Bahnhof hatten sich zur Verabschiedung der deutsche Botschafter Graf Wolfs-Metternich nnd Kriegsürinister Enver Pascha emgeftmden.

Eine Forderung Griechenlands.

Berlin, 29. Mürz. (Privattel.) DieB. Z. a. M." ineldet aus Budapest: Nach einer Meldung der Athener ZeitungKairi" hat die griechische Regierung abermals eine Note au den Bierverbaud gerichtet, in der die Be- endigung der Saloniker Expedition verlangt wird.

DieTimes" über die Rekrutierung.

London, 29. März. (WTB.) Die gegenwärtige Lage der Rekrutierung wird in derTimes" als unerträg­lich bezeichnet.-Ein Leitartikel des Blattes sagt: Die Regie­rung sollte sich die Resolutionen der verheirateten Männer von Manchester zu .Herzen nehmen, die Lord Derby aus­gefordert haben, von seinem Posten znrückzntreten, da die Regierung ihr Versprechen nicht eingelöü hat, und weiche die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht verlangen. Das Blatt fährt fort: Der Streit um die Rekrutierung macht einen schlechten Eindruck auf die Verbündeteil und Neu­tralen, sowie ans die Armeen an der Front. Der Sol-