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28.3.1916 Erstes Blatt
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Itr. 74

Erster Blatt

Der ßietzener Änzekgee

erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wvcheiUlich SletzenerZamilienblötter; zioeTnral wochenrl.Rrek- blaNfüröen RrrirHiehen (Die,Mag undFveüaq); zwümcrt monatl. Land' wirtschaftliche Zritfraye» Ferinprech - Anschlüsse: lürdie Schristteitunq113 Vertag, Geschästsstelle51 Adresse ü'rr DraAnach» richteiu Anzeiger Siesten. Annahme bob Anzeigen lür die Tagesnummer bis zum Abend vorher.

PS. Jahrgang

Dienstag. 28. März PP

Geheim Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

(WTB.) Grohes Hauptquartier. 27. März.

(Amtlich.)

W c st l i ch e r Kriegsschauplatz.

Heute früh beschädigten die Engländer durch eine umfangreiche Sprengung unsere Stellung bei S t. E l o i (süd­lich von Ypern gn einer Ausdehnung von über hundert Metern und «fügten der dort stehenden Kompagnie Ver­luste zu.

In der Gegend nordöstlich von Vermelles hatten wir im Minenkampf Erfolge und machten Gefangene. Weiter südlich bei La Boiselle (nordöstlich von Albert) hinderten wir schwächere englische Abteilungen durch Feuer am Vor­gehen -gegen unsere Stellung.

Die Engländer beschossen in den letzten Tagen wieder die Stadt Lens.

In den A r g o n n e n und im M a a s g c b i e t erfuhren die Keurrkämpfe nur vorübergehende Abschwächung.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Gegen die Front unter dem Befehl des Generalfeld­marschalls von Hindenburg erneuerten die Russen gestern die Angriffe mit besonderer Heftigkeit.

So stietzen sie mit im Often bisher unerhörtem Einsatz an Menschen und Munition gegen die deutschen Linien nordwestlich von Jakob stadr vor-, sie erlitten dement­sprechende Verluste, ohne irgendwelche Erfolge zu erringen. Bei Welkoje Selo (südlich von Widsv) nahmen unsere Vortruppen bei dem glücklichen Gefecht oen Russen siebenundfünfzig Gefangene ab und er­beuteten zwei Maschinengewehre. Wiederholte Be- michungen des Feindes gegen unsere Stellungen nordwestlich von P o st a w tt scheiterten völlig.

Nachdem südlich des Narocz-Sces mehrfach starke Angriffe von Teilen dreier russischer Armeekorps ab^fchtagen waren, traten west preußische Regi­menter bei Mokrzpce im Gegen st otz an^um Ar­tilleriebeobach tuügsstel len, die beim Zurückbiegen unserer Front am 20. März verloren gegangen waren, zurnckzu- nchuren. Die tapfere Truppe löste ihre Aufgabe in vollem Umfange. Hierbei, sowie bei der Abwehr der feindlichen Angriffe wurden einundzwanzig Offiziere, zwei- tausendeinhundertundvierzig Mann gefan­gen und eine Anzahl Maschinengewehre erbeutet.

*

Unsere Flieger belegten die Bahnhöfe von Düuaüurg, Wilejka und die Bahnanlagen an der Straße Baranowitschi Minsk mit Bomben.

Balkan-Kriegsschauplatz.

Die Lage ist unverändert.

Oberste Heeresleitung.

Die Kriegsevei.-gnisse haben auch in den letzten Tagen immerfort zu Deutschlands Gunsten gesprochen. Heute wird im amtlichen Heeresbericht ein Name genannt, der den besteir Klang in deutschen L-amden hat und der, auch nach, ziemlich langer Zeit der Zurückhaltung, alle Welt elektri­siert: Hindenburg! Warum wird er persönlich genannt? Die Berichte unserer Heeresleitung über die neuesten russi­schen Angriffe zeichnen sich, wie wir schon her vor gehoben haben, durch einen außerordentlich zuversichtlichen Ton aus. Es ist dieselbe Sprache, die uns aus kurzen Verlaut­barungen unserer großen Strate-gen auf den Kriegsfeldern im Osten entgegenhallte: wir werden lnit den Russen fertig werden, wir werden nicht rasten, bis sie besiegt am Boden lliegen. Nun hat Hindenburg keine neue Offensive ein­geleitet, sondern er hat im Gegenteil eine solche der Russen zu bestehen. Aber auch in der Defensive bewährt sich sein starker Arm. Wir sind gewiß., daß. die oberste Heeresleitung! durch die Hervorhebung seines ruhmvollen Namens nicht nur beabsichtigt, auch das gesamte deutsche Volk mit Ver­trauen und Beruhigung zu erfüllen, sondern daß es ihr eine /Herzenssache ist, den großen Feldherrn, auf dessen Urteil und Angaben sie sich so felsenfest verlassen kann, öffentlich zu ehren und zu würdigen. Er verlangt nicht zu viel und nicht zu wenig Truppen, um die Schutzmauer inr Osten zu hatten. Der Meister des Schlachtfeldes bedarf audi nicht großer Festungen, um die Anstürme der Tartaren aufzuhal- ken; seine Berechnungen stimmen, die in riesenhaften Massen angreifenden Russen Iverden mitentsprechenden" Verlusten für sie zurückgeworfen, und gelegentliche kleine Rückschläge auf der deutschen Front alsbald- wieder ausgebessert. Südlich des Narocz-Sees sehen wir westpreußischc Re­gimenter im wuchtigen Anlauf eine ihnen gestellte schwierige Aufgabe, die Zurückgewinnung verlorengegangener Ar- tilleriebeobachtungsstellen, glatt lösen. Ueber 2000 Russen werden dabei gefangen genommen. Um den Erfolg, der sich in dieser Ziffer ausspricht, zu werten, wird in derK. Volks- zeitung" daran erinnert, daß die Russen in ihrem letzten Be­richt gegenüber den deutschen Mitteilungen über die Kämpfe cm eben dieser Stelle mit Emphase betonen zu müssen glaub­ten, daß sie dabei 1255 Deutsche als Gesamtziffer zu ver­stehen gefangen hätten. Jetzt haben sie die Antwort darauf. Die tapferen Westpreußen haben durch ihren glücklichen Bor- die Zurückbiegnng unserer Front südlich des Narocz- Sees, soweit sie für uns nachteilig war, wieder wettgemacht.

Es ist, als sollte durch die Tat bewiesen werden, daß der deutsche Unterjeedoorskrieg urvgeschwäcvt fvrtgsfnhrt wird. Heute finden in Berlin die vertraulichen Verhand­

lungen im Ausschüsse statt, bei denen der Reichskanzler voraussichtlich Erklärungen über seine Taktik abgeben wird, die in der letzten Zeit vielfach beargwöhnt worden ist. Wir hoffen, daß es ihm gelingt, alle Besorgnisse durch ein mannhaftes, ängstefreies Bekenntnis zu zerstreuen. Dann werden die bekannten Anträge der Parteien Gutes stiften. Sie geben Gelegenheit zu vertrauensvoller Aussprache, und wenn die Regierung auch vor dem Parlament nicht alle Schubfächer der Kriegführung öffnen kann, so kann sie doch zum Ausdruck bringen, daß ihr Energie und Zuver­sicht nicht abhanden gekommen ist. Es gibt wohl auch schon einige Kapitel in der Politik unserer Kriegführung-, die vor­sichtig besprochen oder angedeutet werden können, und es ist gut, wenn das Volk nach 20 Kriegsmonaten fühlt, daß es nicht nur militärisch, sondern mich politisch sicher und richtig geführt wird. Wir sind nicht so forderuugswütig wie dasBerl. Tagobl.", das über Krieg und Frieden offen­bar die Volksvertretung mit entscheiden lassen will, indem es schreibt:

Wenn die Völker nach Beendigung dieses ungeheuren Krieges und nach Ermöglichung einer freien und gründlichen Diskussion! nicht an den Staatsmaschinen neue Sicherungsvorrichtungen an­bringen sollten, würde das zum Haarausrausen sein. Indessen alle neuen Aufsichtsprivilegien und Einspruchsrechte einer Volksvertretung sind nur im Rahmen fester. Regeln möglich-, setzen eine gesicherte Ordnung voraus. Die Kon­servativen und ihre schwerindustriellen Verbündeten wollen -die Einwirkung, die Aufsichtsbefugnis, das Recht zur Be­seitigung mißliebiger Staatsleiter, aber sie wollen es nnr für sich, ohne Anerkennung des Prinzips,' gelegentlich und regellos. Sie sind gewöhnt, bei Personal fragen im stillen ihren Einfluß spielen zu lassen, auf Wegen, die den anderen verschlossen sind. Genügt das nicht, so machen sie plötzlich, für den Einzel fall, das Parlament zum Schiedsrichter, und auch eine kleineVolks­bewegung" nrißfällt ihnen nicht. Aber es gibt nun einmal Probleme, Ü5er die ztrttr mancher gern mit Wissermiene dalbert und schwatzt, und oie man doch nur beurteilen sollte, wenn mau genau alle technischen imd politischen Vorbedingungen kennt.

Wir möchten demBerl. Tagebl." in dem Bestreben, sich von Einseitigkeit in Urteilen und Betrachtungen frei­zuhalten, nicht gerade den ersten Preis zuerkennen. Die angeführten Darstellungen in seinen Spalten sind keines­wegs konsequent. Wünsche und Bedenken darf die Volksver­tretung jederzeit auch in Beziehung auf die auswärtige Politik aussprechen, und es ist besser so, wenn sie offen ans Tageslicht kommen, als wenn sie bennruhigend im geheimen sich sortpflanzen. Es kann nicht schädlich wirken, wenn politisch geschulte Männer, auch ohne den Inhalt der amt­lichen Aktenschränke zu kennen, sich vermessen, von deutschein Willen und deutscher Kraft zu sprechem In der Verant­wortung für die Wege der praktischen Kriegspolitik bleibt der Reichskanzler unberührt. Wir geben nachstehend eine Stelle aus einem Artikel in derBoss. Ztg." wieder, in der Georg Bernhard vorüberschätzten Gefahren" in Bezug auf die Haltung der Neutralen warnt. Er schreibt u. a.:

In einem sind dagegen alle berufsmäßigen Politiker unter sich und mit dem deutschen Volke einig: in dem unbedingte^ Verttauen, dos sie der obersten Heeresleitung entgegenbringen. Es könnte merkwürdig erscheinen, daß das hier überhaupt betont wird. Aber cs ist das leider notwendig geworden, nachdem neuerdings verschiedentlich der Versuch gemacht wird, es so hinzustellen, als ob gewisse Krittln sich letzten Endes gegen irisiere mllitärische Leitung oder gar gegen den Kaiser selbst richten. Es >oäre höchst bedenklich, wenn dies System ineiter fortgesetzt würde - Und es liegt System darin! den obersten Kriegsherrn in die Tagcsdebatten zu zerren. Man sollte ihn nicht als Schild für irgend eine, auch noch so gute Sache mißbrauchen. Im deutschen Volke ist man voll von Anerkenmmg für die seine zurücklialtende Art des Kasiers während dieses Krieges. Und es wäre in höchstem Maße gewissenlos, den Versuch zu wagen, das herzliche Verhältnis zwischen Kaiser und Volk zu mißbrauchen und dadurch zu gefährden.

Es sind, wie man sieht, nicht nur die Parteien der Rech­ten, die sich für einen entschied eiren tt-Bootkrieg ein,setzen. Georg Bernhard kommt zu dem Schlüsse, daß die amerika­nische Gefahr in unseren politischen Ueberleguitgen immer außerordentlich überschätzt worden sei.Es ist selbst­verständlich, daß man den Abbruch der Beziehungen zu

einer mächtigen Nation, wie dem Volk der Vereinigten Staaten, wicht gering veranschlagen soll. Aber inan soll die 'dadurch möglichen politischen Folgen auch nicht ins Phantastische vergrößern." Wäre es so ganz untunlich,

daß der Reichskanzler sich über die verschiedenen Mögliche ketten gegenüber dem Reichstagsausschuß einmal unum­wunden aus spricht?

* i ' '

Der öfterreichisch-uugarische Tagesbericht.

Wien, 27. März. (WTB. Nichtamtlich.) Amllich wird verlautbart: 27. März 1916.

Russischer Kriegsschauplatz.

Nichts Neues.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Gestern wurde an mehreren Stellen der Front heftig gekämpft. Am G ö r z e r Brückenkopf eroberten unsere Toppen die ganzen feindlichen Stellungen vor dem Nord­teil der Podgora-Höhen. Hierbei wurden 52 5 I t a l i e n e r, dat-unter 18 Offiziere, gefangen genommen. Im Plocken- Alsichnitt mühte sich der Feind unter Einsatz von Verstär­kungen vergebens ab, die ihm entrissenen Grüben wieder zu gewinnen. Die Kämpfe nahmen an Ausdehnung zu und dauerten die ganze Nacht fort. An der Tiroler Front fanden nur mäßige Geschützkümpfe statt. Die feindliche Artillerie beschoß Caldonazzo (irn Sugauatal).

S ü d ö st l i ch e r Kriegsschauplatz.

Oestlich von Durazzo wurden zwei italienische Feld­geschütze mit Munition aufgefunden.

Lage unverändert.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarfchalleutnant * * *

Französische Armeebefehle vor Berdun.

Berlin, 27. März. (WTB. Amtlich.) Bei den Kämp­fen beiderseits oer Maas wurde ein Armee­befehl der Armeegruppe de Bazelaire erbeutet. Der Armeebefehl Nr. 102 vom 10. März lautet:

Mit Erstaunen habe ich bei den verschiedenen Vorschlägen zu. Auszeichnungen, die mir unterbreitet worden sind, Sätze wie die folgenden gelesen:Gegenüber einem an Zahl überlegenen Feinde" usw. Man zählt den Feind ferft, wenn er am! Boden liegt* man berechnet ihn nicht, wenn er sich zum Kampfe stellt. Wie hock aber auch seine Zahl sei, nt|an weicht nicht zurück: Man schlägt den Feind, weil inan ihn schlagen will. Wir alle habertz die Hartnäckigkeit der Deutschen fest gestellt, die, selbst umringt, da festhalten, wo sie stehen, und ihre Waffen bis zum Tode gebrauchen und uns dabei oft ernste Verluste bekbringen. Ter Franzose muß, noch hartnäckiger sein. Wenn jedem dieser Gedanke vollkommen klar ist, wird auf dem Sch'^chtfelde nichts inr Stich gelassen werden als Maschinengewehre, deren ganze Be­dienung tot ift. Nur dann wird jeder seine Pflicht erfüllt haben-

Gcgegebcn im Hauptquartier, den 16. März 1916.

Ter Kommandierende General der Armeegruppe

gez. de Bazel-aire."

Tie Pflichttreue des Soldaten bis zum Tode wirb also sestgestellt. Wie man trotzdem den wehrlos gewordenen Gegner behandeln soll, wagt derselbe General seinen Trup­pen in einer besonderen Anweisung vom 12. Mürz in fol­gender Weise vorzuschreiben:

Gruppe de Bazelaire Hauptquartier, 12. Mürz.

Generalstab 2. Bureau, Nr. 4094.

Besondere Anweisung!

Es ist Tag für Tag sestgestellt worden, daß die zurück­geführten Gefangenen mit törichter Milde und sogar mit .törichten Aufmerksamkeiten behandelt werden. Eine solche Behandlung zeitigt nur eine noch größere Unverschämtheit unserer Feinde. Es ist ausdrücklich verboten'. Gefangenen vor ihrer Ankunft im Hauptquartier der Gruppe de Bazelaire Nahrungs­mittel, irgendwelche Getränke «einschließlich Wasser), Kleider, Kopf­bedeckungen, Decken oder Stroh zu geben; ferner ist es jeder Person des Soldatenstandes, die nicht hierzu befugt M, verboten, die Gefangenen auszusragen, oder an sie das WoiWzu richten. Die Gefangenen müssen unseren Unteroffizieren und Offizieren gegen­über mindestens eine ebenso korrekte und unterwürfige Haltung einnehmen als die, toelche von ihnen ihren eigenen Offiziere^ gegenüber verlangt wird. Jedes Vergehen in dieser Hinsicht muß sofort rücksichtslos geahndet werden. Tie begleitenden Unteroffi­ziere oder Gendarmen sind persönlich für die Beobachtung dieser Vorschrift verantwortlich."

Das ist die französische Ritterlichkeit! Ihr schamloser Tiefstand sei durch die Bekanntgabe dieser Anweisung fest­genagelt.

Graf Zeppelin.

Berlin, 28. März. Gras Z ep p e l i n ift, wie die ..Vosssiche Zeitung" hört, ins Große Hauptquartier abgereist. Er habe letzter Tage beim Reichskanzler gespeist.

Die Pariser Konferenz.

Paris, 27. März. (WTB.) Meldung der Agence Ha- vas. Ter Präsident oer Republik gab am Sonn­tag abend ein Essen zu Ehren der Mitglieder der italieni­schen Regierung, welche der Konferenz der Alliierten bei­wohnen. Briand und Salandra brachten Trinksprnche aus, in denen die vollkommenste Einheitlichkeit in den An­schauungen und Unternehmungen seitens Italiens und der Alliierten ansgedrückt wurde.

Paris/27. Mürz. (WTB. Nichtamtlich.)-Meldung der Agence Havas. Heute vormittag wurde im Ministerium des Auswärtigen die er st e Z u s a m mcnknnft des ge- ni e i n s a m e n Rates der Alliierten abgehalten. Es lnaren vertreten: Italien, Englarrd, Rußland, Belgien, Ja­pan, Serbien, Portugal und Frankreich. Die Berattrngen werden natürlich geheim gehalten. Immerhin kmcn mit­geteilt werden, daß die Vertreter bei dieser ersten Sitzung sich hauptsächlich mit den militärischen Mitteln zur Herbei­führung enres endgültigen Sieges befaßten.

Londorc, 27. März. (WTB. Mchtamtlich.) Das Reu- terschc Bureau, erfährt, daß sich A s q u i t h in der nächsten Woche nach Rom begibt, um an der dortigen Kon­ferenz der Alliierten teilzlunehmen.

Die Reife Mackensens.

Sofia, 27. März. (WTB.) Generalfeldmarschall von Mackensen hatte bei seiner Durchreise ncnh Konstanti- nopet ans dem hiesigen Bahnhof eine einstündige Unter­redung mit Radoslawow. Auf dem Bahnhof Odrin (früher Karagatsch) wurden dem Generalfeldmarschall leb­hafte Kundgebungen bereitet.

Der türkische Bericht.

K o n st a n t i n «o p e l, 27. Rtärz. (WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: Bon den verschi-edtmen Kri<^gs- sckauplätzeic lvird keine wichtige Veränderung der Lage gemeldete * * *

Der englische Angriff aus Lustschiffanlagcn in Rord-Schleswig.

Amsterdam, 27. März. (WTB. Ueber den eng­lischen Angriff ans die deutschen Lustschisfanlagen 'in N ordschleswig verbreitet das Rentersche Bureau fol­gende amtliche Meldung!

Englische Wasserflugzeuge griffen vorgestern jrüb die deutschen Luftschifshallen in Schleswig-Holstein, ösklcck der Insel Sylt au. Die Wasserflugzeuge wurden zu dem vor-