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fl affe ii wurden 800 Mk. zur 4. Kriegsanleihe gezeichnet.
G Dudenrod, 23. Atärz. In unserer Schule, der kleinsten des Kreises Büdingen, wurden von 18 Kindern 400 Mk. zur 4. Kriegsanleihe gezeichnet.
Bl. Berstadt, 23. März. Kanonier Stork von Hier, heim Artillerie-Regiment Nr. 61, der seit Beginn des Krieges im Felde steht, erhielt die hessische Tapferkcitsmedaille.
Kreis Alsfeld.
v. L e h n h e i m, 23. März. In unserer kleinen, nur etwa 840 Einwohner zählenden Gemeinde wurden von der Schule 2452 Mk. Kriegsanleihe gezeichnet. Auch von den Erwachsenen wurde der Kriegsanleihe das regste Interesse entgegengebracht und kisrig gezeichnet. ^ _
np Ruppertenrod, 23. März. Unsere Volksschule zeichnete zur 4. Kriegsanleihe bei einer Einwohnerzahl von rund 600 die Summe von 6169 Mark. Damit dürfte sie eine Höchstleistung vollbracht und einen schönen Beweis glühender Vaterlandsliebe gegeben haben.
up Ober-Ohmen, 23. Marz. Die Schüler unserer Volksschule zeichneten einen Betrag von 2400 Mark zur vierten Mriegsanleihe.
e. Atzenhain, 23. März. Die 88 Schüler starke hiesige Volksschule beteiligte sich an der vierten Kriegsanleihe mtt 4077 Mark.
up. Aus dem Ohmtal, 22; März. Vier Wochen früher als im Vorjahre konnte diesmal der Angriff der Frühjahrsbestellung begonnen werden. Die erste Arbeit gehört der Hafersaat; sie hat begonnen. Vier Wochen früher wie voriges Fahr stehen aber auch Saat und Wiesen. Der Stand von Roggen und Weiz-en, Raps und Klee ist vortrefflich, er übertrifft den vorjährigen bei wertem. Die Wiesen beginnen zu grünen. Märzveilchen gibt es schon seit Mitte März. Die Knospen der Pflaumen schwellen Wenn es keine verderblichen Rückschläge in der Temperatur gibt, berechtigen die Aussichten zu den besten Hosfnnngen. Kreis Lauterbach.
M. ÜBaUentob, 23. März. In den beiden hiesigen Schulklassen wurden 6400 Mk. von den Schulkindern aus die Kriegsanleihe gezeichnet. Auch die Beteiligung der übrigen Bewohner war sehr gut; es mögen im ganzen etwa 70 000 Mk. gezeichnet worden sein. Für unseren Ort ist dies eine beträchtliche Summe.
Kreis Schotten.
§ Herchenhain, 22. März. Die Familie Karl Appel hier hat in diesem Kriege schon zwei Söhne verloren. Der älteste starb am 14. Sept. 1914, der zweite am 20. Febr. 1915, und nun ist auch der dritte noch durch Granatschuß schwer verwundet — die beiden Beine waren ihm zerschmettert — am 13. März verstorben. Jedermann teilt den Schmerz der schwer betroffenen Familie. Aus unserer Gemeinde sind nun schon 11 Mann gefallen. — Auf Anregung des Ortsgeisllichen brachten die Schüler die schöne Summe von 1013 Mk. zur Zeichnung der vierten Kriegsanleihe zusammen.
§ Hartmannshain, 23. März. Mit den Geschäften der hiesigen Bürgermeisterei, lvelche der Mtbürgernresiter Schmal- bach aus Gesundheitsrücksichten nieoerlegen muffte, wurde desien Sohn, Heinrich! SckMialbach, betraut und zu diesem Amte verpflichtet. Der Beigeordnete Strauch steht im Felde.
8 Sichenhausen, 23. März. Bürgermeister, Fischer wurde auf sein Ersuchen mit Wirkung vom 1. Aprck seines Amtes befreit.
Kreis Friedberg.
Bl. Fried berg, 23. März. Ten Heldentod fürs Vater- krnd starb am 16. März der Kanonier Ferdinand Klein rm Artillerie-Regiment Nr. 61. Er stand 18 Monate ununterbrochen im Fel d<"
I Bl. Friedberg, 23. März. Bei der Wahl zmn Kreistag für den Bezirk Nieder-Wöllstadt wurde der Larchwirt Peter Veit von Ilbenstadt neu, bei der Wahl für den Bezirk O ck st a d t wurde Bürgermeister M ö r l e r wiedergewahlt. .
—Butzbach, 23. März. Das , Ergebnis der Zeichnungen auf die vierte Kriegsanleihe gestaltete sich in hiesiger Stadt günstiger als bei der dritten Anleihe. Gezeichnet wurden bei den hiesigen Kassen und Banken: 1. Bezirksspartasse iMalhckdenstift) 618 300 Mk. (610100 Mk.), 2. Darmstädter Bank 950 000 Mk. (850 000 Mk.), 3. Mitteldentsck>e Krttutbank 1530 000 Mk. (1325 000 Mk.), 4. Vorschuffverein 300 000 Mk. (325 000 Mk.), ferner bei Kaufmann W. Nern 153 000 Mk. (126 000 Mk.). — Laut Vermächtnis von Fräulein Auguste Küchel, Tarmstadt, sollen aus ilirem Nachlaff der Stadt Butz bach, bezw. dem Armenfvnds, 10 000 Mk. überwiesen werden Der Gemeinderat hat die Schenkung dankend angenommen und tn Höhe dieses Betrages bei dem Vorschuffverein dahier als Kriegsanleihe zeichnen lassen. — In der heutigen Gemeind e- ratssitzung hat der Gemeinderat einstimmig dem Beschlüsse der Vertreterversammlung der an dem B u tz ba ch-Li ch er Eise ckb ahnunternehmen beteiligten Gemeinden in Via* vom 16. Februar 1916 zugestimmh , . . .
Dl. Dorn-Assenheim, 23. März. 62 Schulkinder haben hier 1283 Mark für die Kriegsanleihe gezeichnet.
Starkenburg und Rheinhessen.
WL. O s s e n b a ch , 23. März. Gewerberat Otto Diefenbach Darmstadt ist zum Gewerbeinspektor bei der Gewerbeinspektwn Offesbach ernannt worden.
Hessen-Nassau.
s. Rodheim a. d. Bieber, 23. März. Die hiesige Bezirks sparkasie hat auf die 4. Kriegsanleihe K Million gezeichnet, etwa das Vierfache ihrer Zeichnung auf die 3. Kriegsanleihe.
Wm Neustadt, 23. März. Im ganzen Kreise Kirchham beteiligten sich die Schulen an der Zeichnung für die werte Kriegsanleihe in geradezu begeisterter Weise. In den städtischen Schulen von Gudensber g waren in kaum zwei Stimden 2400 Mk gezeichnet. Tie Sammlung der hiesigen katholischen und israelitischen Kinder ergab die ebenfalls stattliche Summe von 9700 Mk. Tie Schüler im nahen Momberg zeichneten 4500 Mk. In jeder Schule ist der Name und der Betrag des zeichnenden Schülers in die Schulchronik eingetragen worden
= Frankfurt a. M., 23. März. Die städtische Kriegsko in Mission beschloß in ihrer heutigen Sitz'nng die den städtischen Beamten und Arbeitern bisher gewährte Teuerungszulage weiterbestehen und den Kreis der Be zugsberechtigten bis zur Jahresgehaltsgrenze von 3500 Mk.
» zu erweitern. _ ^ ,
--- Aus der Rhön, 23. März. Im Basaltwerk zu Y, Bischofsheim wurde der 57jährige Arbeiter Adam Bare -T von einem ab stürzenden Felsblock erschlagen.
ttl Limburg, 23. März. Die 4. K ri e g s a n l e t h e hat in Stadt und Kreis Limburg das Ergebnis der 3. Kriegsanleihe um ein bedeutendes übertroffen. Bei der Reichsbauknebeustel e "wurden angeineldet 4,25 Millionen; darunter befinden sich 1,5 MM 1 von der Kreissparkasse. 1.33 Mill. von der Nassaruschen Landes ^ bauf Zweigstelle Lkwburg; ferner wilrden beim Vorschilßverein I Li.nburq 800 000 Mk. gezeichnet. Es wurden demnach bei Lun burqer Zeichnungsstellen insgesamt 5.0öMillionen gegen 4,6 Millionen bei der vorhergehenden Kriegsanleihe aufgebracht, das ist ein Mehr von 450 000 Mark.
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,vie sehr der ultsichtbare „deutsche Feind" gefürchtet wird, lägt sich mit aller Deutlichkeit aus einen: französischen Feldpostbrief ent- nehnien, der sich in dein deinnächst im Georg Atüller-Verlag in München erscheinenden fünften Band des von I. Delbrück hernus- gegebeneu Sammelwerkes „Der deutsche Krieg in Feldpostbriefen" findet. „Seit vierzehli Tagen," schreibt ein französischer Offizier,
„sah ich nichts mehr voii den Deutschen. Alan veriiahrn sie, ge- wiff, ja, begrüffte ihre Granaten, erhielt ihre Schrapnells, ivuffte, daff sie da waren, ganz nahe, aber sie sehen — ja Kuchen! So- ebeit plauderte in einem Graben ein verwimdeter Soldat, der aus die Krankeiiträger ivartete. Mit seiner eigenen Will machte er der aller unserer Jiifanieristeu Luit; sie sind wüleiid darüber, sorl- gesetzt die deiilsche Jniaiiterie vor sich verschwinden zu sehen, wenn sie glaiibten, sie erreicht zu haben. Mai: muß erkennen, das; die deutschen Heerführer die Kunst, ein Heer zu verbergen, virtuos handhabeii. Diese Taktik ist keineswegs zu unterschätzen. Sie wird mit jener peinlich genauen Methode geübt, die den: Haiidelii unserer Feiiide eigeii ist. „Seheii und nicht geieheii werdeit," das ist das Prinzip, das sie m erster Linie beherrscht. Ihre Geschütze besann unaufhörlich von: frühen Morgen bis zum Abend und noch lies tn die Nacht hineitt die Dorier, die sie von uns besetzt, die Wälder, in deneii sie uns versteckt glaiiben, und die Straffen, die wir ihrer Ansicht nach passieren müssen. Maii erfennt von iveitem das Ge- räusch dieser Granaten, Venn sie reden eine ausdringliche Sprache.
Die Infanterie ist da, einige tausend oder hundert Meter entfernt, und schießt ganz vorzüglich, unterstützt von hervorragenden Maschinengcivehren. Aber man sieht sie nicht. Sie vergräbt lieh in tiefe, meist krumme Gräben, in deren Tieie sie sich bewegen kailv, ohne gesehen zu iverden. Hecken, abgerissene Baumzweige, alles dient ihr dazil, um sich unsichtbar zii ninchen, ja. alles, und zii allererst ihre Unisormen. Die deutsche Uniform vermischt sich niit
der Farbe des Feldes, und zwar so restlos, dast sich das lemdliche Ausl-nde nicht N,enl§er wr- rruuu
: m bei? Erde zu verlieren scheint. Man iühlt es um sich, aber angesa'nmette Reichtum könne aber nur innerhalb schr be
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iiamenlose, wahre unb unfaßbare Gefahr. Haben unsere Soldaten eiidlich einen Schützengraben entdeckt, so seheii sie Leute, die sich scheinbar gur Flucht erheben. Eine neue Täiischung. Denn m dieseni ersten Graben waren nur wenige Soldateii untergebracht, um Misere Leute zu ködern, sie in das Feiier der deutschen Maschinengewehre, der deutschen Jiiianterie zu locken, die dahiiiter, weiter, immer weiter verborgen sind. So gleicht unser Kampf einer Verfolgung von Trugbildern."
* Die Schiiltasel im Dien sie der Kriegsspar- a m k e i t. Wie sehr die einst aus ihren Reichtum so stolzen Briten sieb genötigt sehen, jetzt an allen Enden und Ecken zu sparen, beweist ein Bild in der .Daily Mail*, das englische Kinder tn der Schule zeigt, die unter Aussicht der Lehrerin die neuesten Spargebote für'die Jugend auf die Taiel schreiben: „Ich soll m Zukunft keine Süßigkeiten mehr essen \* besagt das erste Gebot, das zweite lautet: „Ich soll meinen Tee fortan ohne Zucker trinken! Und das dritte heißt: „Ich soll meine Schuhe nicht kaput machen Wie dieser Schultafel zu entnehmen ist, scheint man jenseits des Kanals auch nicht gerade im Ueberfluß zu schwimmen. . ._
muffleu als ausitcytSlos ausgogeveu loecoen. D>as Wrack liegt zu tief.
Die Luftangriffe auf Dover.
Haag, 23. März. Die „Times" schreiben über die letzten Luftangriffe auf Dover: Die Südostküste gewöhnt sich so au die sonntäglichen Haßvorführungen der Deutschen, das; man gar nicht mehr darüber spricht, wenn drs Aufregung des Beobachtens vorüber ist. Die einzige Unterhaltung, die unser Korrespondent heute darüber hörte, wur ein lebhaftes Gespräch zwischen Offizieren über die Gründe, warum man nicht alle Flugzeuge zu Boden gebracht habe. Aber die allgemeine Ansicht ist doch, daß der jüngste Angriff der schwerste war, den Dover erlebt hat. Es war viel schlimmer, als die früheren Angriffe, sagt ein Augenzeuge. Die Angreifer haben eine sehr große Zahl Bomben geworfen, aber glücklicherweise ohne germu zu zielen. Der allgemeine Eindruck ist heute, daß die Geschichte viel schlimmer hätte werden können. Die Frage, ob vorher gewarnt werden solle oder nicht, wird wieder lebhaft erörtert.
Die Kriegsfinanzen Englands.
London, 23. März. Der bekannte Finanzmann und finanzielle Berater des Schatzamtes, Sir George Par sh, sprach am Dienstag abend, wie jetzt berichtet wird, in der Königlichen Statistischen Gesellschaft über die Finanzen Englands im Kriege. Er sagte, das gesamte National-Einkommen Englands, das vor den: Kriege 2400 Pfund Sterling jährlich nicht überschritt, sei seit Ausbruch des Krieges auf ungefähr 3000 Pfund jährlich gestiegen. Das Vermögen des Landes betrage ohne die Anlagen rm Auslande nicht weniger wie 17 000 Millionen. Dieser zu Hause ' ■ ~ "■ ' rr ^ ^schränktet:
Handel.
Frankfurt a. M., 22. März. In der heutigen ordent- ichen Generalversammlung der Mitteldeutschen Kreditbank wurden sämtliche Anträge der Venval tung genehmigt und die Verteilung einer Dividende von 5 /z Prozent beschlossen. Tie ausscheidenden Mitglieder des Ausicchtsrates wurden wiedergewahlt. In den. Aufiichtsrat wurde neu gm^ahlt Seme Exzellenz Herr Wirklickier Gehecmerat Dr. Paul Meh- Nert in Dresden und Herr Alfied Seeligmann, Bankier m Karlsruhe. Gleichzeittg wurde mitgetellt, daß Herr Direktor Emu Hirsch nach 43jähriger Tättgkeit im Dienste der Bank sich m das Privatleben zurückzieht. ___
Vernrvschtes.
Berlin, 22. März. (Priv-Tel.) Die „B, 'Z. a. M." meldet . aus N c w Y o r k: Nach einer Meldung der ,Mft Yorker Staatszeitung" erfolgte ein Z n s a m m e n st o ff z w e t c r Je r so ne n z üg e der New York-Newhaven and Hertsordbahn bei Mckjord "Connecticut), wobei acht Personen getötet, fünfzig terlwetse schver verletzt wurdm. Die Ursache der Mtasttophe soll auf die Ueber- . lastung der Bahn durch Mnnittonstranspvrte zumckz^ufuliren sem * D i e unsichtbare deutsche I n s a n t e r t e. Ltner der von den Franzosen am unangenehmsten empmndenen Vorzüge der delltschen Taktik im Felde besieht in der Meckter,cbast, nnt der die » deutsche!' Truppen, ivo immer die GelegenheU cs gestaltet, selbjt während de^ Feuers de,n Auge des Gegners verborgen bleiben Die hoch man tn sranzösischen Kreisen allen Verkleinerungs-
Märkte.
ko. Wiesbaden, 22. März. Di eh markt. Austrieb 30 Rinder, darunter 2 Ochsen, 2 Bullen, 16 Kühe, 151 Kälber, 0 Schate, 5 Schweine. Bei sehr lebhastem Handel wurde die heimische Waren zu den Höchstpreisen schnell abgesetzt._
wSchentl. Ueberficht derTo-rrsiMe l d. Stadt Sichen.
9. Woche. Vom 27. Februar bis 4. März 1916. Einwohnerzahl: angenommen zu 33100 (inkl. 1609 Manu Militär). SterbltchkeitSziffer 32,97 °/„.
Nach Abzug von 12 Ortsfremden: 14,13°/^.
~ . (Sr- Kinder
Ss starbm an Zus.
wachsene
tml. Leben-- vomL btl
Angeborener Lebensschwäche 1 11) Altersschwäche 4 (2)
Diphtherie 1 (1)
anderen Wundkrankheiten 1 (1) Tuberkulose der Lungen 4 (1) Tuberkulose anderer Organe 2 (2) Lungenentzündung 1 (1)
Influenza 1 (1)
Krankheiten der Atmungsorgane 4 (tt
Krankheiten der Kreislauf- organe 1
Krankheiten der Verdauung»- organe 1 (*)
Krankheiten der Harnorgane 1 Krebs 2
jahr 1 ( 1 )
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KD 3(1) Kl) 1 ( 1 ) MD
16 . yahr
1 ( 1 )
1
1 ( 1 )
Millionen in überseeischen Ländern angelegt. Seit Begtim des Krieges habe Großbritannien ungefähr 400 Millionen ins Land zurückgeholt, aber auch nicht weniger als wie 4500 Millionen an Verbündete, Kolonien und Neutrale geliehen. Es sei dem Lande gelungen, die Kriegskosten ans dem Einkommen zu befahlen, ohne daß das an gesammelte Kapital nennenswert angesprochen wurde, denn das aus Amerika zurückgez-ogene Geld sei anderweitig in neuen Anleihen an die Verbündeten, die Kolonien und die Neutralen angelegt worden, während zu gleicher Zeit die britische Einfuhr damit bezahlt wurde. Es sei gelungen, das Produktionsvermögen des Landes, trotzdem fast vier Millionen Menschen aus der Industrie gezogen wurden, beinahe auf der alten Höhe zu erhalten. Im letzten Jahre seien britische Waren im Werte von nicht weniger als 384 Millionen ausgeführt worden, und dazu müsse man sich beglückwünschen nicht nur wegen der Arbeitskraft, welche das britische Volk durch diesen Export bewiesen habe, sondern deshalb, weck diese Ausfuhr den verbündeten Nationen ermöglicht hat, in der ganzen Welt Waren, die für die Fortsetzung des Krieges nötig seien, zu kaufen.
Die Pariser Konferenz.
Haag, 23. März. Handelsminister R u n c i m a n wird Führer der Vertretung Großbritanniens auf der Pariser Kon- erenz sein, wie Lloyd George auf eine Jnterpellatton im Unterhause gestern erllärte.
Genf, 23. März. Dem Pariser ,^Journal" zufolge wird von englischer Seite an der Pariser Konferenz bestimmt Sir Edward G r e y und Lloyd George teilnehmen. Die Beteckigung Asauittzs sei wegen seines Gesundheitszustandes noch ungewiß
Wird Cadorna nach London gehen?
Lugano, 23. Mcttz. „Secvlo" meldet aus London unter dem 21. März nachts: General Cadorna wird hier morgen, den 22. März, nachmittags 2 3 A Uhr, ein treffen. Am Bahnhofe werden ihn Ärd Kitchener, Marschall .French, der italienische Botschafter Marchese Jmperiali und die Vertreter der ckalienischen Kolonie empfangen. Dagegen meldet der „Corriere della Sera" aus Paris unter dem 21. März abends, daß die Reise Cadornas nach London aufgeschoben worden sei. Er werde statt dessen mit Joffre die ftanzö fische Front besuchen.
Eine norwegische Vorsichtsmaßregel.
i. Köln, 23. Mär^. Laut der „Köln. Ztg." meldet „Ber- lingskc Tidente", daß die schwedischen Hafenbehörden vom norwegischen Ministerium des Aeußern ersucht worden sind, den samt- lichen norwegischen Seeleuten im Mter von 20—45 Jahren, die wehrpflichtig sind, zu verbieten, nach anderen WÄttecken ohne ausdrückliche behördliche Erlaubnis, sich einzuschiffen.
Ablehnung des amerikanischen Rüsttrngsprogramms.
Paris, 23. März. „Matin" erfahrt aus New York: Das amerikanische Repräsentantenhaus hat nach bewegter Erörterung das Gcksetz, durch das die Effekttvbestände des amerikanischen Heeres auf eine halbe Million erhöht werden sollte, abgelehnt.
1(1) -
l(l)
1
2
16 (8)
2 ( 2 )
3(2)
Summa: 21(12)
An in.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betteffenden Krankheit auf von auswätts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen
März
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Amtlicher Wetterbericht.
Öffentlicher Wetterdienst, Gießen Wetteraussichtcn in Hessen am Freitag, den 24. M- Wechselnd bewölkt, zeitweise Niederschlage, Temperatur ätldert, in höheren Lagen Nachlirosigesahr.
den 24. Alärz 1916 wenig ge
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nehmen die glänzend bewährten
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Abgabe von Frühsaatkartoffeln.
Die Stadt Gießen bat eine Menge guter Frühsaat- kartoffeln beschafft, die, soweit der Vorrat reicht, auch tn größeren Mengen an hiesige Gartenbesttzer und Pachter von Ländereien zum Preise von 12 Pfennig für das Pfund abgegeben werden sollen.
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kehle Nachrichten.
Die Geplänkel in Südmnzedonien.
"uaanv, 23. März. Nach einer Meldung des Seevlo"
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WVrmerie sich entwickelte, wurde indes bald abgebvoclMn, ohne Äßeren erlangt zu lxrben. Die vorbereitende Tätigkeit
der Deutschen danert an.
Zur „Tubantia"-Att6eleaenheit. rt c r b a m . 23. März. Die Taucherarbeitcu zur Hebung der Tubantia", um die Ursache der Katastrophe festzusbellen,
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Rege Beteiligung erwünscht. Freitag, den 31. Marz, abends 9 Ubr
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