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18.3.1916 Erstes Blatt
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Sr. 66

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erscheint dLgücb, «njer SonMagS. BeÄ«qerl: viermal rv»ck>enrlrch

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Erstes vlatt ) 66 . Jahrgang

Zamstag, J 8 . März W 6

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhesjen

rlototions-ruck mi- Verlag der vrühl'schen Uni».-Vuch- und Steiadruckerei K. Lange. Schriftleitung. Seschästsstelle und Druckerei: §chulstr.7.

Bezuqsvrer -

moncckl. 85, viertel- jährl. Mk. 2.50'. durch Abhole- u. Zweigstellen inonatl. 75 Bi.: durch die Post Mk.2.30 oiertbl- jährl. ausschl. Bestellq. Zeilenpreis: lokal 15Ps., ausw. 26 Pi. Haupt­schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den volitischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; sür Stadt und Land, Vermischtes und Ge- richtssanl: Fr.R.Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämltlch in Gießen.

27 sranzöfischevivifionen bei derverteibigung vonverdun bisher eingesetzt. Das Ende der italienischenOffensive an derJsonzoswni.

(WTB.) Großes Havptynartier, 17. Marz. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Sechs englische Sprengungen südlich von L o o s blieben

erfoktzkss.

In verschirÄenen Abschnitten der C h a m p a g u e, sowie zwischen Maas und Mosel heftige Artilleriekämpfc.

Im Maasgebiet trieb der Gegner eine frische Divi­sion, die als die 27. fett Beginn der Kämpfe auf diesem ver­hältnismäßig entzen Raum in der Front erschienene gezählt wurde, wiederholt gegen unsere Stellungen auf der Höhe Toter Mann vor. Bei dem ersten überfallartig ohne Artillerievorbereitung versuchten Angriff gelang es einzelnen Kompagnien, bis in unsere Linien vorzudringen. wo die wenigen von» ihnen unverwundet übrig gebliebenen Leute gefangen wurden. Der zweite Stos; erstarb schon in unserem Sperrfeuer.

Oestlichcr und Balkankriegsschauplatz.

Die Lage ist im allgemeinen unverändert.

Ober st c Heeresleitung.

Aus dem Reichstag ertönen sehr bemerkenswerte Stim­mungsmerkmale des Volkes. Drei große Fraktionen, die Na­tionalliberalen, die Konservativen und das Zentrum, haben Anträge an die Reichsregierung eingebracht, in denen rück­sichtsloser Kampf gegen unfern Hauptfeind, England, und uneingeschränkter Gebrauch der U-Bootwasfe für diesen Zweck gefordert werden. Wir begrüßen diese Anträge nicht etwa als aufdringliche, gegen die Regierung gerichtete Kritik, son­dern als Beweise dafür, daß unsere Volksgesamtheit auch heute noch die leidenschaftliche Hoffnung hegt, nicht nur Frankreich, Rußland und Italien, sondern auch England er­folgreich niederzukämpfen. Kein Friede von Englands Gnade!' Das ist der Wahlspruch, den sich die genannten Parteien aus ihren Schild geschrieben haben. Auch die Männer an der Spitze der amerikanischen Negierung werden erkennen, daß der deutsche Standpunkt in Sachen des U-Bootkrieges nicht etwa lediglich eine Auffassung des Reichskanzlers und seines Staatssekretärs darstellt, sondern daß das für Wahrheit und Recht immer erglühte deutsche Volk geschlossen dahintersteht. Es gibt keine Unstimmigkeiten; auch beim Rücktritt des Staatssekretärs v. Tirpitz legen Regierung und Volk Wert daraus, vor aller Welt die geschlossene E i n h e i t in dev Auf­fassung unserer Ziele und unseres Kampfeswillens zu be­tonest.

Auch im Lager unserer Freunde und Verbündeten hat man die Rolle Englands in diesem Kriege richtig erkannt, aber man beobachtet dort auch, wie bei uns, die sich immer mehr verschlechternde Lage des. Jnsellandes. In der be­kannten ungarischen Zeitschrift ,^Das junge Europa" schreibt Dr. Julius v. Wlassics, Präsident des ungarischen Verwal­tungsgerichtshofes, treffende Worte, über das Kapitel:La verits est en marche". Auch er rückt dabei England in den Vordergrund:

England trägt die schiocre Verantwortung für den Ausbruch des Krieges, und es trägt jetzt die Verantwortung für dessen Fort­setzung. England führt die Preßkampagne der Entente. In Eng­land ersann man die große diplomatische Einkreisung, und nach deren Beispiel organisierte England dieEinkreisungspropaganda" der europäischen und amerikanischen Presse. Sein erstes war, die deutschen Kabel zu zerschneiden und die ganze Welt mit haarsträu­benden Lügen über die deutschen Atrozitäten zu erfüllen. Tie eng- lösche Regierung weichet auch jetzt die gleichen Mittel an, in dem Bestreben, die öffentliä>e Meinung irrezuführen und durch trü­gerisch Hoffnungen zu tausche::. Von England ans wurde mit der größten Selbstüberhebung gegen die ernste mannhafte Enun- ziation Bethmann Hollwegs gespottet.

Der Verfasser legt ausführlich und richtig die bekannten Spekulationen dar, die die englische Regierung in den Krieg hineingetrieben haben. Aber, so fährt er fort, ,chas Geschäfts­ergebnis des über 18 Monate währenden Krieges ist nicht glänzend." Wlassics zitiert die Meinung Sidney Lows in derDaily Mail" und die Passivposten in dem englischen Geschäft:

Erstens den Rückzug aus Belgien und die ungeheure Nieder­lage der britischen Armee, zweitens den Rückzug aus Gallipott und den Verlust von 100000 Mann: drittens den Rückzug in Mesopotcmrien. Wir wollen Hessen, daß auch alsbald von einem Rückzug von Saloniki gesprochen werden wird.

Dieses Resultat :vurde bei einer tägliä^en Ausgabe von 140_ Millionen Mark erreicht. Es ist ein trauriges Ergebnis. Dieses englische Geständnis regt in dem Kontor des großen britischen Staatsgeschäftshauses zum Nachdenken an. Und wenn sie so unermüdlich verkünden, daß der Endsieg ilmen gehören wird, und daß sie Nicht früher an Frieden den­ken, ehe sie die deutsche Einheit gebrochen und Oester- reich-Ungarn ausgeteilt haben, so müßten sie doch daran denken, daß das Geschäft in Anbetracht der .Konjunktur auch noch schlimmer ansschlagen kann. Tie weiteren Gcldunterstützungen für die Franzosen, Russen und Italiener sowie die außerordentliche Verschuldung, in die England während des Krieges Amerika gegen­über geraten ist, werden die Bilanz des Kriegsgeschäftes :wch sehr nach der passiven Seite hin owschieben. Tie führenden Männer Englands dürfen auch nicht vergessen, daß der politische

Glaube an das Imperium Englands gründlich erschüttert worden ist. Die Leiter des Kontors sollten beden­ken. daß die Zertrümmerung des politischen Prestiges ein so un­geheures Minus bedeutet, daß es nachgerade die Kreditfähigkeit ge­fährdet. Glaubt man in dem Kontor, daß heute bei den Verbün­deten Großbritanniens und auch bei den neutralen Staaten die­selbe Meinung über britische Weltmacht herrscht wie bei Kriegs­beginn? Sie sollten ferner bedenken, daß es in diesem Kriege auch offenbar getvorden ist, daß es Umstände gibt, unter denen die große Kriegsflotte gezwungen ist, tatenlos zu verharren.

Die Zeichen der inneren Unznsriedenheit in England, die z. B. auch aus den Protestversammlungen in der Wehrpflicht­frage und aus den parlamentarischen Nachspielen dazu sich widerspiegelt, erwähnt der ungarische Verfasser nicht einmal, aber sie gehören im Grunde dazu, wenn Wlassics zum Schlüsse an England die indirekte Mahnung richtet, das weitere erfolglose Blutvergießen einzustellen:

Wern die an reale Berechnungen und Konjunkturen ge- uöh-nte öffentliche Meinung Englands dies alles kac sehen wird, daun nnco sie, um größere Gefahren zu vermeiden, kaum für ein weiteres, erfolgloses Blutvergießen Stellung nehme::. Tie Lecker des Kontors können einer großen Rech^ nnnglcgung um keinen Preis austveichen. Vergebens schieben sie die Zeit der Rechenschaft biuaus, die große poli­tische Krise wird in England ein treten. Desgleichen in dem durch häßliche Lügen irregesührten Frankreich, wo wir auch bereits das aus der Zeit des Dreysusprozesfes bekannte Wort zu hören wähnen:La vöritä en marche." Turch diese politischen Krisen hindurch werden wir zu den: in der ganzen Welt bereits als Wunsch sich offenbarenden Frieden kommen, den die Betörcr Eng­lands und Frankreichs l^eute noch mit stolzem Hochmut znrück- weisen.

Wir dürfen hinzufügen, daß wir zu diesen: Ziele durch alle Mittel unserer glänzenden Wehrmacht zu Lande und zur See nach wie vor mit allen Kräften beitragen wollen.

* * *

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 17. Marz. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 17. März 1916.

R u f s i s ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz.

An mehreren Stellen der Strypafront erfolgreiche Vorvostcnkämpfe. Westlich von Tarnopol drangen hier­bei unsere Truppen in die russische Vorstellung ein. machten einen Fähnrich und 67 Mann zu Gefangenen und erbeuteten ein Maschinengewehr und vier Minenmerser.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Die Italiener haben ihre fruchtlosen An­griffe an der Jsonzofront eingestellt. Auch diesmal blieben alle unsere Stellungen fest in unserem Besitz.

Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarschalleutnant

* i *

Anträge zur Frage des U-BootkriegeS im Reichstag.

Berlin, 17. März. (WTB. Amtlich.) Zu der Frage des U-Boot-Krieges sind im Reichstage die nachstehen­den Anträge eingebcacht worden:

Von nationalli beraten Abgeordneten wird be­antragt, der Reichstag wolle beschließen, in Erwägung, daß Eng­land nicht nur gegen die bewaffnete Macht des Deutschen Reiches Krieg führt, sondern gleichzeitig unter brutaler Verletzung des Völkerrechts und Vergewaltigung der Neutralen die rücksichts­losesten Maßnahmen getroffen hat.^ um die Versorg:mg Deutsch­lands mit Lebensmitteln und Rohstoffen zu verhindern und das deutsche Volk durch Hunger niederzuzwingen, in fernerer Er­wägung, daß umgekehrt Deutschland in der Lage ist. durch eine uneingeschränkte und rücksichtslose Führung des U-Boot-Krieges die englische Frachtraumnot so zu vergrößern, daß die aus­reichende Versorgung des englischen Volkes mit Nahrungsmitteln und Rohslonen außerordentlich erschwert, vielleicht sogar un­möglich gemacht und dadurch ein schnelleres für Deutschland siegreiches Ende de^ Kriegs herbeigeführt werden kann, den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, keine Abmachungen mit anderen Mächten einzugehen, die uns in dem uneingeschränkten Gebrauch der U-Boot-Waffe zu behindern geeignet sein könn­ten. sodann dahin zu wirken, daß deutscherseits von der Unter­seeboot-Waffe in der Kriegszone auch im Handelskriege, abge­sehen von den lediglich der Personenbeförderung dienenden Passa- gierdampsern, derjenige Gebrauch gemacht wird, der sich aus der technischen Eigentümlichkeit der Waffe ergibt.

Ein konservativer Antrag lautet: Der Reichstag

wolle beschließen, folgende Erklärimg dem Herrn Reichskanzler zu übermitteln: Angesichts des Versuches Englands, unser Volk durch Absperrung und Aushungerung niederzuringen, und der dadurch erfolgten Ausdehnung des Krieges über die bewaffnete Macht hinaus auf die gesamte Bevölkerung ist die rücksichtslose Anwendung aller un ser er militärischen Macht­mittel gegen England geböte::, um es auch unsererseits in seiner Ernährung und seiner Volkskraft zu bekämpfen. In dem neuerdings bekannt gegebenen -Entschlüsse der Reichsleitung über die Führung des Unterseebootkrieges ist eine für diese Zwecke ge­eignete Maßregel nur zu erblicken, »venu deren praktisch wirksame Durchführung, der Eigenart der Waffe entsprechend, gesichert ist.

Durch die Fassung dieser Anträge kann der schädliche Ein­druck erweckt werden, als solle eine Einwirkung aus die Entschei­dungen in der Kriegführung ausgeübt werden. Zur siegreichen.

Durchführung des Krieges brauchen wir. »nie bisher geschlossene und vertrauensvolle Einheit. Und sie zu erhalten, ist der ein­mütige Wille des ganzen Volkes.

Tie Fraktion des Zentrums hat im Reichstage folgenden Antrag eingebrach/: Ter Reichstag »volle beschließen, folgende Erklärung dem Herrn Reichskanzler zu übermitteln: 'Nachdem das Unterseeboot sich als eine »oirksame Waffe gegen Englands Krieg­führung erwiesen hat, sprichit der Reichstag die Envarttmg aus, daß, da die Frage der Verwendung der klickerfeebootstvaNc im Völkerrechte noch nicht geklärt ist, bei den Berhandlimgen mit den auswärtigen Staaten die Freitzcit im Gebrauche dieser Waffe: gewahrt wird.

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GalticneS Rücktritt.

Paris, 17. März, (Zf.) Das D emi ssi o n ss chr eibe n Gallienis ist aus^ Versailles, den 16. März, datiert und lautet:Wie ich Ihnen bereits Ietzte Wockn erklärte, lassen mich gegen»värtig meine Kräfte im ^tich. Die Aerzte sind der An­sicht, daß ich augenblicklich nich: imslandc bin, die hohen Funk­tionen, die mir anvertraut sind, mit der ganzen notwendigen Ar­beitskraft auszuüben. Sie geben mir die Versicherung, daß eine absolute Ruhe von einiger^ Dauer und eine stistematische Behand­lung unerläßlich sind, um mich in die Lage zu versetzen, von neuem, in den aktiven Dienst zu treten. Ich ersuche Sie deshalb, meine Demission als Kriegs minister anzunehmen." Dev Minislcrpräsident ant»oortete, er und seine Kollegen bedauerten seh- lebhaft, daß Gallieni durch seine Gesundheit geztvungen sei, seine so wert­volle Mitarbeit bei dem Werke der nationalen Verteidigung auf- zugcbeir. Er lwffe jedoch, daß er bald wieder in der Lage sein werde, einen Kanrpfposten im Dienste des Vaterlandes zu über­nehmen.

Die französische Kammer und die KriegSkredtte.

.Paris, 17 .März. (WTB. Nichtanatlich.) Die Kam­mer hat die vorläufigen Kredite für das zweite! Vierteljahr 1916 mit 478 gegen eine Stimme an­genommen.

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Der türkische Bericht.

K o n st a n t i n o p e l, 17. März. (WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptguartier meldet: An der Irak front versuchte der Feind im Abschnitte von Felahie nach seiner Nieder­lage am rechten Trgrisufer am 8. Februar (?), während er mit seiner Hauptmacht am 9. Februar (?) Vorbereitungen zum Rückzug traf, mit je einer Infanterie- und Kavallerie­brigade einen überraschenden Angrisf hinter unserem rechten Flügel, aber unter dem Druck des Zentrums mußte er auf seine umfassende Bewegung verzichten und den allgemei­nen Rückzug an treten. Ap: 10. und 11. Februar (?) versolgten unsere Truppen den Feind kräftig und über­schritten einige Linien, die voin Feinde vorher befestigt wor­den »varen. Am 10. Februar (?) erreichten unsere Vorhuten nachts die Zemzir-Höh e, die sie befestigten. Der Feind, der unsere Vorposten für schlvach hielt, griff sie an; von hinten eilten aber Verstärkungen heran, machten einen Gegenangriff auf den Feind und schlugen ihn auch diesmal, wobei sie ihm 180 Gefangene, darunter fünf Offi­ziere, ein Maschinengewehr und eine große Menge Waffen, Munition und Kriegsmaterial abnahmen. Auf den anderen Fronten ist nichts zu melden.

Eine amtliche türkische Darstellung derErfolge der Russen".

K o n ft 2 n t i 7U) v c t, 16. März. Vom amtlickex Stelle wird verlautbart: In ihrem Bericht vom 29. Februar 1916 und in den folgenden Berichten stellen die Russen die Einnahme von Erze- r u m -als einen großen Sieg dar und spreck^en mit PraWerei von der Bedeutung dieses von ihnen für sehr modern gehaltenen festen Platzes. Wir erkennen daß die Russen sich in die Notwendigkeit versetzt sehen, ihrem Lande und den Miierten, »velche nach dem einzigen WortSieg" unter welcher Form immer dürsten, glän­zende Bulletins mitzuteilen. Wir aber erklären entschieden, daß Erzerum eigentlich kein befestigter Platz ist, daß die Bodenbeschaffenl-eit es nicht gestattet, die Stadt als festen Platz zu benützen und daß wir cs unsererseits nickt für nützlich hielterr, Erzerum stärker zu befesttgen als es seiner Natur entspricht. Die Tatsache allein, txif; nur hinter den zerfallenen Mauern der Stadt eine große Zahl alter Kanonen, ehrwürdige Uebecrefte aus dem türkisch-russiscken Feldzug des Iahues'1876 zurückgetassen, und daß sich dort Lebensmittel für nur zwei Tage befunden haben, beweist unumstößlich, daß wir nicht die Absicht hatten, Erz-ernm als festen Platz auszunützen. Was die Russen nckt großem Pomp als inoderrre Festung bezeichnet haben, besteht aus einigen in 12 Kilo­meter Entfernung angelegten Feldverschanzungen, und die mächttge Artillerie, von der sie spreche::, besteht aus imbespanuter: Kanorren, die wir im Sttch ließen, nachdem wir sie unbrauchbar gemacht^ hattem Wir überlassen dem russischen Generalstab die Sorge, die Vorteile, »oelcher dieser Platz de:: Russen vom strategischen! Gesichtspunkte ans für den Krieg sichert und die Ergebnisse zu würdigen, »oelche aus seiner Preisgabe und Räumung für sie ernmä sei: können. Entgegen den Behaupttlngen der Russen hat keine offene Felds ch lacht in der Umgebung Erzerums statt gesunden, vmtb in keinem Wsckmckt haben die Russen eins Artitterievorbereitlurg eingeleitet. Trotzdem gelang es ihnen nickck, wie sie behaupt'en, sich in fünf Tage:: Erze rums zu bemächtigen, sondern erst nach örtlich getramte:: Kämpfen in der Dauer voir einem Monat. Obwohl unsere Armee den Platz zwei Tage und unsere Nachhuten einen Tag vorher geräuntt haben, sind die Russen erst am Tage daraus in die Stadt eingezogen. Wir haben in der Stadt nur 800 Schwerkranke zurückgclassen.

<5fit :rnserer Räumung von Erzen:m und unserem Rückzug in neue Stellungen bis zum heutige:! Tage haben die Russen, die noch unter der Nachwirkung ihrer schweren Verluste stehen, keine Belvcgung von irgendwelcher Tragweite ausführen können. Unser linker und rechter Flügel sind