-MEdM«nrfc tit deSDeutschenWerkbundeS. Don De. Matter Riezler, Direktor cnn Städtischen Museum in SteEu. (Heft 7 der Deutschen uttb Oesterreichischen Schristenfolge .Weitkultur und WettpolitrkE.) München 1916. F. Bruckmann A.-G. 50 Pfennig.
— 0-BoolffKrie gZ'u nd Völkerrecht. Eine deutsch» norwegisch-englische Erörterung. Dr. Richard Otto Frankfurter, Rechtsanwalt in Berlin. („Zeitfpiegel* - Sammlung zwangloser Abhandlungen zum Verständnis der Gegenwart, herausgegeben von Hermann Mühlbrecht. Heft 9.) 1916. 8°. 1,50 Mark.' Putt- kammer & Mühlbrecht. _
Märkte.
fc. Frankfurt a. M. Vieh Kos Marktbericht vom 13. März. Austrieb: 887 Rinder (darunter 158 Ochsen, 40 Bullen 689 Lühe und Färsen), 178 Kälber. 29 Schafe, 26 Schweine. Bel lebhaftein Hanoel wird schnell geräumt.
fa. frcautfaxi a. M., 13. Marz. Frucht» und Futter- in i t t e l in a r k t. Bei fortgesetzter fester Stlmmimg für Futter» mittel ist das Angebot in guter Ware sehr gering und die Nachfrage kann in keiner Weise befriedigt werden. Folgende Preise wurden bekannt: Biertreber 75 Mk., Reiskleie 38.00 Mk., Spelzspreumehl 27—26 Mk., Trockenschnitzel 67-68 Mk. Lilles per 100 Kilo ohne Sack, ab Station.
F. C. Wiesbaden, 13. März. Viehmarkt. Am heutigen Markte standen zum Verkauf: 135 Rinder (darunter 63 Ochsen,
14 Bullen und 58 Luhe), 48 Kälber, 0 Schale, 60 Schweine. Einschließlich 55 dänische Rinder und ca. 50 geschlachtete Schweine. Bei äußerst lebhaftem Handel nnd hohen Preisen ivurde der Alls- trteb schnell abgesetzt.
Vöchentl. Aeberstcht der Todesfälle i. d. Stadt Gießen.
7. Woche. Vom 13. bis 19. Februar 1916. Einwohner-ahl: angenommen zu 33100 (inkl. 1600 Mann Militär). SterblichkettSziffer^ 28,26%,.
Nach Abzug von 11 Ortsfremden: 10,99%,.
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Angeborener Lebensschwäche Scharlach Diphtherie Tuberkulose Lungenentzündung Lrankheit« der AtinungS- organe
Krankheiten der Kreislausorga»«
Gehirnschlag anderen Krankheiten des Nervensystems anderen Neubildungen
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Summa: 18 (11) _
Anm.: Die in Klammern gesellen Ziffern geben cm, wie viel der ToöesffÄle in der betreffenden Krankheit cnrf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
März
1916
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Nebel
Höchste Temperatur am 12. bis 13. März 1946: -f 10,2° C. Niedrigste „ 12. „ 13. , 1916: — 2,6' 6.
an
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentlicher Wetterdienste Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 15. März 1916: Wechselnd bewölkt, meist trocken, keine wesentliche Temperaturänderung.
Letzte Nachrichten.
Die Auseinandersetzung mit Amerika.
London, 14. Marz. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Mor- ning Post" meldet aus Washington vom 9. März: Das Memorandum, welches Graf Bcrttftorff gestern Lansing übergab, ist ein äußerst geschickter Schachzug und kann England beträchtlichen Schaden zufügen. Es ist eine neu« Form von Protokoll, und vielleicht das erstemal in der Geschichte der Diplomatie, daß eine Ration einen offenen Appell all das Volk eines anderen Staates richtet. Das deutsche Memorandum ist tatsächlich an das amerikanische Volk gerichtet. — „Newyork World" schreibt: Tie deutsche Erklärung, daß die englische Regierung Handelsschiffe gu Offensiv zwecken bewaffnet habe, nmß von der amerikanischen Regierung in ernste Erwägung gezogen werden. Wenn Deutschland den Beiveis dafür erbracht hat, ist es die Pflicht der Bereinigten Staaten, nicht zu zaudern.
Die Lage von Kut el Amara.
Kon ftantinvpel, 14. März. „Tasvrr-i-Efkiar" hebt hervor, der letzte Sieg der türkischen Truppen über die Engländer bei Felahie an der Irakfront nxnche die Lage der eng-> lischen Garnison von Kut el Amara unter General Townshend noch schwieriger gestalten.
Die Kritik Churchills.
London, 14. März-. (MTB. Nichtamtlich.) Die „Morning Post" meldet aus Washington vom 9. März: Churchills Angriff «vff die Admiralität hat hier einen äußerst ungünstigenl Eindruck gemacht. Nichts hat die öffentliche Meinung so sehr ungünstig beeinflußt.
Irland und die Munitionserzeugung.
London, 13. März. (WTB.) Meldung des Reuterscheu Bureaus. Eine irischeAbordnung,die große Geschäftsinteressen vertritt, erschien unter Mhrung von John. Redmond bei Lloyd George im Munittonsministerium, um für Irland einen größeren Anteil bei der Munitions- erzeugung zu fordern. Lloyd George sagte, er sei bestrebt, die Reserven Irlands bis zum äußersten auszunutzen. Irland habe bereits mehr als den ihm zukommenden Anteil an Maschinen erhalten. Er hoffe, daß es in drei Monaten möglich sein werde, weitere Maschinen zu liefern. Er wollte, er hätte die Sicherheit, daß der Krieg im Juni oder! Juli vorüber wäre, er sei aber nicht optimistisch genug, um das ztu hassen, und wünsche die Gelegenheit, welche die Munitionserzeugung gebe, auszunutzen, um Irland industriell zu entwickeln.
Gallienis politische Krankheit.
Lugano, 14. März. Ter Vettreter des „Secolo" berichtet aus Paris, der französische Kriegsmrnifter G-allrach sei au einem Blasenleiden erkrankt. Geneval Lyanthrt), der Gouverneur von Marokko, der seit einigen Tagen in ParA weilt, wurde, nüe bereits gemeldet, ersucht, seine .Rückreise zu; verschieben. Es wird angenommen, daß er zum Mrchsvlger Gallienis bestimmt «ist.
Der englische Alkoholverbrauch.
Rotterdam, 14. März. Aus einer englischen Stattftik über den Verbrauch von alkoholischen Getränken im Jahre 1915 geht hervor, daß der Konsum gegen 1914 um 8 Prozent und gegen 1913 um 10 Prozent abgen-ommen habe. Die Ausgaben
für Eohokffche Getränke haben gegen 1914 um IO1/2 Prozent und gegen 1913 um 9 Prozent zugenommen Man muß ferner in Betracht ziehen, daß die Armee sich im Auslände befindet. Im ganzen wurden im Jahre 1915 für alkoholische Getränke 180 Millionen Pfund''Sterling ansgegeben.
Eine spanische Flotterfftation auf Menorca.
Genf, 14. März. Dem „Viatin" wird ans Madrid gemeldet, daß Spanien demnächst eine Flotten st atro n für den Aufenthalt eines Kreuzers, von sechs Torpedobooten, drei Torpedos agern und sechs Unterseebooten auf der Balearen-Jnsel Menorca errichten
wettn.
Falsches Papiergeld in Italien.
i. Köln, 14. März. Laut der „Köln. Ztg." wurden bei der Zeichnung aus die italienische Kriegs a-n lei he massenhaft falsche 500-Lireschcine in Umlauf gesetzt. Am Samstag hat die Polizei in der Sache einige Verhaftungen vorgenommen. Unter anderen hat sie einen Großinktzger in Mailand verhaftet, der seine Verkaufsstellen zu Vermittlungsstellen für falsche Bank- noten eingerichtet hatte.
Mangangcwinnung in der Türkei.
i. Köln, 14. März. Die „Köln. Ztg." meldet aus Sofia: Aus K 0 n ft a n t i n 0 p e l wird mitgeteilt, daß die türkischer M a n g a n e r d m i n e n jetzt aus Grund einer Vereinbarung durch ein deutsches Syndikat ausgebeutet werden. Die Regierung veröffentlichte vor 8 Tagen entsprechende .Weisungen an die bisherigen Konzessivnsinhaber.
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