Ausgabe 
24.2.1916 Zweites Blatt
Seite
154
 
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Heschri-ebeu. Dieses Ziel, tom Herrscher gewiesen, vom Ober- LefthlShaber der Heere kmrdgetan. liegt der russischen Gesellschaft cwr Herzen. Es hat die Billigung unserer Verbündeten erhalten. Dieses Ziel ist unveränderlich, das unsere jetzt wie früher. Wie -si^ht nun Deutschland diese Bestrebungen des ganzen polnischen ^Volkes cn:? Sobald es Deutschland und Oesterreich-Ungarn ge- Laug, in Polen einzndringen, beeilte inan sich, diesen Teil des bisher ungeteilten polnischen Gebiets unter sich zu teilen. Man spricht von Absichten, die Deutschland haben soll, im Austausch gegen neue Verspreästmgen und imaginäre Zugeständnisse, in den «kklpierten Gebieten einige Hnnderttausend Polen auszuheben, damit sie sich als 'Kanonenfutter für den Triumph! des Germanismus Löten lassen. Ich will nicht glauben, daß das von hohen natio­nalen Gefühlen beseelte polnische Volk, das sich bei Beginn des Krieges beeilte, sich zur Verwirklichung des jedem' Polen natio­nalen Ideals den Russen anzuschließen, sich dazu verleiten lassen könnte, einAnwilligen, sein Blut für die Tyrannen Polens zu vergießen.

Ich komme zu unseren gegenwärtigen Beziehungen zu den Neutralen, zuerst zu den skandinavischen Nachbar?:. Oft habe ich erklärt, sei es im Schoße der Duma, sei es in Unterredungen mit verschiedenen Persönlichkeiten und Vertretern der Presse, daß wir gegenüber

Schweden _

Feine anderen Gefühle hegen, als die aufrichtiger Freundschaft und lnur wünschen, die engen Beziehungen guter Nachbarschaft auf­recht zu erhalten. Unglücklicherweise gibt es auf der anderen Seite des Bosnischen Meerbusens ?wch Leute, die durch die Macht ein­gewurzelter Boruneile und unter einem gewissen Einfluß von Verleumdungen unserer Feinde Vorurteile und Mißtrauen gegen Uns hegen. Es ist indessen ganz klar, daß Rußland und Schweden von der Natur selbst dazu bestimnrt sind, im Frieden miteinander M leben und ihre gegenseitigen wirtschaftlichen Interessen Frucht tragen zu lassen. Ter Vorwand von Kollisionen kann nur ein künstlicher sein. Weder sucht Schweden irach den Worten seiner leitenden Männer eine torritoriale Vergrößerung auf Kosten Finn- fkands, noch streben wir nach dem Gebiete unseres Nachbarn im Norden. Was sollte in der Tat uns die skandinavische Halbinsel Mieten! Einen eisfreien Hafen cm! Eismeer? Wir haben einen auf Eigenem Gebiet und die intensive Arbeit der russischen Ingenieure wird bald alles getan haben, um ihn durch einen Schienenstrang mit dem Herzen Rustlands zu verbinden. Nicht nach den skandi­navischen Gestaden fühlt sich Rußland durch seine Geschichte hin- gezogen. Nach einer ganz anderen Richtung nruß es einen Aus- gMlg zum freien Meere gewinnen.

Rumänien

"hat während dieser Periode die von ihm gewählte Neutralität weiter aufrecht erhalten. Tie Ententemächte finden sich mit dieser Lage ab, überzeugt, daß Rumänien seine Interessen, nicht ver­raten würde, wenn die Stunde schlage?: wird, die nationale Ein­heit auf Kosten seines Blutes zu verwirklichen. Es kann sicher sei?:, daß es bei denen, zu denen die natürlichen Sympathien seines Volkes gehen, wirkliche Unterstützung finden wird, lueiti: es sich gegen Attentate des gemeinsamen Feindes gegen die Unabhängig­keit seiner Entschlüsse wehtt.

In meiner letzten Rede habe ich der militärischen Nnterneh- INung unserer Mliierten ausser Halbinsel

Gallipoli

Erwähnung getan. Ohne sich durch kostspielige Opfer abhalten lassen, haben sie hartnäckig gekämpft, um eine direkte See- 'verbindung rnit uns herznstellen. Aenderungen in der strategischen Lage habe?: die Abreise dieser Truppen erforderlich) gemacht. Ein Teil wurde nach Saloniki geschickt. Was die Landung von Abteilungen der Alliierten in dieser Stadt und die Deutung Dieser Ereignisse in Berlin bettisft, glaube ich bemerken zu müssen,

daß der deutsche Reichskanzler in einer Rede vom' 9. Dezember die Beziehungen der Ententemächte zu

Griechenland

berührte und ihr Vorgehen mit dem Vorgehen der Deutschen in Belgien verglich. Nun sind der Einmarsch und die Verwüstung Belgiens wahrhaftig Verletzungen heiliger Verpflichtungen, d:e Preußen im Jahre 1839 übernommen hat. Aber in der ganz friedlichen Landung der Truppen der All::er^ tcn in Saloniki gibt es nicht das geringste Attentat gegen das Recht. Ter Artikel des zweiten Londoner Vertrages vom 3. Februar 1830 gibt jeder der drei Schutzmächte das Recht, Tttchpen auf griechisches Gebiet, das sie befreit haben, zu führen unter der Bedingung, daß die beiden anderen Mächte e:nw:ll:gen. Es ist unnütz, hinzuzufügen, daß die Zustimmung Rußlands von Anfang an unseren Verbündeten zu gesichert ?var, und es ftnd alle Erfordernisse des erwähnten Artikels erfüllt. Außerdem wurden die Truppe?: aus Verlangen des Chefs des gr:ech:- schen Kabinetts nach Saloniki geschickt, der :n der ihm geleisteten Hilfe ausschließlich ein Mittel für Gr:echenland sab, seine Verpflichtungen gegenüber Serbie?: zu erfüllen.

' Tie Ungewißheit, ob Gr:echenland die Verpflichtungen se:nes Vettrags aus führen würde, zwang

die Serben,

sich eine gewisse Zurückhalt?:ng aufzuerlegen, üm sich der Mit­wirkung Griechenlands nicht zu berauben. Das serb:sche Ober­kommando hatte die Möglichkeit, die bulgarische Mobilrsatron durch eine rasche Offe?:sioe zu verhindern. Da nicht der germgste Zweifel bestand, daß eine solche Mobilisation sich gegen d:e Serben und seine Verbündete?: richten würde, wäre ein Angr:fs gegen Bul­garien in dem Auge?chlick, wo es Truppen zusammenzog, mchts weiter als eine berechtigte Vetteidigungsmaßnahme gerochen. ^rotz- den: wollte die serbische Regierung nicht die Vera?:twortung über- ?:ehme?:, den b rüder mörderische?: Krieg begonnen zu haben. Wer diese Seelengröße fand in Griechenland kein Echo. Die griechtsche Regierung legte die gegen Serbien übernommenen Verpflichtungen aus ihre Art aus. T:e serbische Armee verrichtete Wunder von Ausdauer und Tapferkeit. Ten Serben gelang es schließlich, sich den Weg bis zun: Meere zu bahne?:. Jetzt ist dank den Bemühungen unserer Alliierten, besonders Frankreichs', das serbische Heer nach Korfu gebracht ?vorden. Natürlich ist diese inilitärische Streit­macht, aus die sich im Oktober Deutsche, Oesterreicher und Bul­garen warfen, nicht mehr so zahlreich, aber sie ist ein sicheres Unterpfand für die Wiederherstellung Serbiens. Das ttag:sche Schicksal, das einstweilen Serbien niedergeworsen hat, hat auch Montenegro nicht verschont. König Nikolaus hat mit seiner Familie ?:?:d einem Teil der Regierm:g das Königreich verlassen, um nicht einen schmachvollen Frieden unterzeichnen zu wüsten. Von Frankreich aus schrieb er dem Prüfen Mirko vor, die monte­negrinischen Truppen zu retten und sie mit den Serben zu ver­einigen. Er hat dem Prinzen nnd der: zurückgebliebenen Mmistern verboten, in irgendwelche Besprechungen m:t Oesterreich-Ungarn einzutreten. Man hat der Diplomatie der 2lll::erten vorgeworfcn, daß es ihr nicht gelungen ist,

Bulgarien

aus ihre Seite zu bringen. Ich gebe zu, daß unsere Diplonnttie nicht den kürzesten und sichersten Weg gewählt hat. Die Besetzung voi: T e d e a g a t s ch hätte das bulgarische Volk beeinflussen und veranlassen können, einen Ko bürg, der ihm fremd ist, vo?: der schiefen Ebene brudermörderischer Gelüste zurückzuhalten. Wer selbst in diesem Falle rväre es den Mliierten vielleicht nicht ge­lungen, Serbien eine Katastrophe zu ersparen, denn überem- stimmende militärische Unternehmungen aus dem Balkan bieten immer außerordentliche Schwierigkeiten dar.

An: 3. Februar siel

Erzerum.

unsere Truppe?: rückte?: vor. Nach unserem Rückzug von W an ver­

vielfachten die Türken ihre Grausamleiten gegEu die Armenwr. Sasonow spricht sodann von der angeblichen Absicht Deutschlands und der Türkei, ein ungeheures germanisch -musel- manisches Reich zu gründen, das von der Scheldemündung bis zu??: persischen Golf reicht. Dieses Reich, das in den alldeut­schen Träume?: als ein neues Kalifat erscheint, und das den Name?: Kalifat von Berlin verdiente, soll nach Ansicht der Alldeutscher^ den: geschichtliche?: Bestand Rußlands und Großbritanniens einen tödlichen Stoß versetzen. Ein erschreckender Traun:: aber Gott ist barmherzig. Tie Berliner Politiker, die diese kühnen Pläne hegen, vergessen nur ei?:e Sache, die uns und unseren englischen Freunde?: einigen Trost verschafft: Wenn dieses Reich unter deutschem Hammer gesch?niede.t werden könnte, dann ^?vürde es nicht einen Tag dauern; ?:icht bloß wegen seiner in?:ereu Schwächen, sondern vor allem, weil ihm das Unerläßliche zur Behauptung seiner Existenz fehlen würde, ?:ämlich die Herrschaft über das Meer, die glücklicherweise in den starken Händen unseres ruhmreichen verbündeten Großbritannien ruht. So lange dem so ist, wird das Kalifat von Berlin unsere Existenz nicht bedrohen.

Saso?:o?v wies i?n weiteren Verlaufe seiner Rede auf die Gärung in Persien hin, die ihn gezwungen habe, im vergan­genen Herbst die dortigen russischen Kontingente zu vermehren. Die Lage besserte sich seither nach einigen entscheidenden Aktionen der russischen Truppen merklich. Der Schah drückte dem Zaren feine Ergebenheit sowie die feste Absicht aus, eine Rußland und dessen Verbü?ck>eten günstige Politik zu verfolgen. Auch das neue persische Ministerium habe eingchehen, daß ein vollständiges Ein­vernehmen mit den Rachbarmächten Rußland und England im Interesse Persiens gelegen sei. llnsere Beziehungen zu der Ne­gierung des Schahs haben einen normalen Charakter angenommen. Sasonow hob sodann hervor, daß Japan dauernd und fortgesetzt am 'Kriege teilnehme. Besonders für Rußland sei diese Mitwirkung unendlich wertvoll. Sie betätige sich in einer Weise, die durch eine Reihe von Bedingungen festgesetzt sei und die für die gegenseitigen Beziehungen beider Länder kennzeichnend sei. Der Sturn:, der über die Welt fegte, kräftigte die russisch-japanischen Beziehungen u?:d zerstreute die letzten Spuren vergangener Vor­urteile. Beide Länder, von de?:en sich schöne Ausblicke eröffnen, müßte,: ihre gegenseitige:: Interesse?: in Einllang bringen und sich vor gemeinsamen Gefahren in acht nehme?:. In Japan begreife mau ebensogut ?vie in Rußland, daß die politischen und wirt'chaft- lichen Gewalttätigkeiten Deutschlands in China eine beständige Drohung für den Frieden in Ostasien bilden/ Die russische Re­gierung sei hier für eine Nichteinmischung. Wenn er im Einverständnis ?nit de?: vier Ententemächten dem Oberhaupt der Vollzugsgewalt in China den freundlichen Rat erteilte, die Ein­führung einer neuen Ordnung der Dinge aus einen späteren Zeit­punkt zu verschieben, so geschah dies nicht, um 'die souveräne,: Rechte Chinas zu verletzten, sondern um darauf hinzuweisen, daß unter den gegenwärtigen Verhältnissen innere Umwälzungen China und den Ententemächten schädlich sein könnten.

Sasorrow erklärte am Schluß seiner Rede, das Interesse, welches die amerikanische Industrie dem russischen Markte cnt- gegenb ringe, gestatte die Hoffn?:ng, daß außer den sreundschast- lichen politischen Beziehungen, die gegenwärttg zwischen Rußland und Amerika bestehen, auch eine wittschaftliche Annäherung sich vollziehen kön?:e. .

Nach einem Dank tm die Regierungen Spaniens ?md Hol­lands für den Schutz, de:: sie den im feindliche?: Auslande be­findlichen Russe?: angedeihen ließen, schloß Sasonow folgender­maßen: Die letzten Worte, die ich heute hier aus sprechen werde, sollen die Hoffnung ausdrücken, daß die Kraft der Begeisterung, die Sie seit Beginn des Krieges bewiesen haben, und die im Auslande unseren Freuuden und Feinden gezeigt haben, daß sie sich mit der Regierung eins fühlen in dem Kultus des Vaterlandes, unversehrt bleibe?: wird, danrit nienurnd, weder Freund noch Feind, sagen kam:, daß sie gefunken ist. Denn diese Kraft ist die Bürgschaft unseres Sieges. _ .

Holzvefftcigerung im Gietzener Stadtwald.!

Montag, den28. Februar 1916,vormittagS9'/2Ubr beginnend, werden in: Gießener Stadlwald in den 'Distrikten Vevusberg, Uriulum, Pbilosophenwald, .Hegbolz. Saudberg meistbietend versteigert:

107 St. = 3,79 Fstm. Fichten-Derbstangen,

130 =1,66 Fichten-Reisstangen,

900 n =* 0,84 Fichten-Bohnenstangen:

1 Rm. Birken-Schsityolz,

5 Eichen-Scheitholz,

1,6 Ktefern-Scheitholz,

5 Fichten-Scheitholz,

54,5 Buchen-Knüvvelhol-,

21 Eichen-5knüvvelholz,

168 Kiesern-Äwüppelholz,

31,2 Fichten-Knüppelholz.

9,2 Weißtann Knüppelholz;

I960 Wellen Buchen-Reisig.

100 Eichen-Reisig.

4070 Kiefern-Reisig,

1800 Fichten-Reisig;

1 Rm. Elchen-Stockboiz,

15 Fichken-Stockholz.

Die Zusammenkunft ist auf der Kretsstraße nach Rödgen Ltm Trieb.

Gießen, den 23. Februar 1916.

Der Oberb ürge?7meister.

I. BGrünewald. [1435B

Der Voranschlag der Stadt Lich für das Rechnungs­jahr 1916 liegt vom 26. Februar 1916 auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei eine Woche lang offen. Belelligte können innerhalb der Offeulegungssrtst den Voranschlag einsehen und bet dem Bürgermeister schriftlich oder zu Protokoll Einwendungen gegen seinen Inhalt Vorbringen.

Die Erhebung einer Umlage ist beschlossen, zu der auch die AuSmärker herängezogen werden.

Lich, den 28. Januar 19,6.

Großh. Bürgermeisterei. Ni0iTi

Dörmer. l 14318

Jagd-Verpachtung.

Die Jagd der Gemarkung Lützellinden, 882 ha einschl. 115 ha Wald, soll am Mittwoch, den 22. März, nachmittags um 2 Uhr, auf dem hiesigen Rathaus vom 1. April d. Js. ab auf 9 Jahre verpachtet werden.

Das Jagdgebiet ist von Bahnstation Großen Linden zirka 2 Kilometer, von Dutenhofen 2 l / a Kilo­meter entfernt.

Die BerpachtungSbedingungen sind bei dem Unterzeichneten offen gelegt.

Lützellinden, den 22. Februar 1916.

Der Jagdvorsteher.

Ho ßb ach.

1412

Jagd - Verpachtung.

Die Jagdnutzung auf den Grundstücken des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Garbenheim soll für die Zeit vom 1. April 1916 bis 31. März 1925, also auf 9 Jahre, öffentlich meistbietend verpachtet werden.

Die Verpachtung findet Samstag, den II.März 1916 , nachmittags 2 Uhr, in der Gastwirtschast Henopp zu Garbenheim statt.

Die Pachtbedingungen liegen 14 Tage, vom 2.5. Februar bis einschl. 9. März 1916, in der Wohnung des Unterzeichneten Jagdvorstehers offen.

Jeder Jagdgenosse (Grundeigentümer) kann gegen die Art der Verpachtung und gegen die in Aussicht genommenen Pachtbedingungen während der vorerwähnten Auslegungssrist Einspruch beim Kreisausschuß in Wetzlar erheben.

Der Jagdbezirk ist zirka 782 hagroß, darunter zirka 62 ha Wald, hat guten Wildbestand, nament­lich Rehwild.

Garbenheim, den 22. Februar 1916.

Der Jagdvorsteher.

Binnecker 142S i

Bilanzvom Jahre 1915.

Aktiva. ,fC

Kassenvorrat 56.66 Warenvorrat 9905.39

Ausstände nach Angabe des Lagerhalters 3208.44 Mobilien nach

lOv/gAbschreibg. 118 24 Geschästsutensilien 32.73

13 321.46

Passiva. jMo

Reservefonds Mitglieder- guthaben Betriebsumlage Warenschulden Noch zu Zahlende Geschästskost. Reingewinn

3410.

948.

1873.27

2814.74

1041.74 3233.71

13321.46

Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1914 . 96 Während 1915 schieden aus . . _1

Es traten während 1915 zu Stand Ende Dezember 1915

95

\

99

LandwirtschastlicherKonsumverein

E. G. m. u. H. Hausen.

Hausen, den 15. Februar 1916. 1426

Hörr, Direktor. Ludwig Happel, Rechner.

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Rabertshausen für 1916 liegt vom 25. Februar 1916 an eine Woche lang auf unserem Amtszirnmer zur Einsicht offen. Es gelangt eine Umlage zur Erhebung, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.

Rabertshausen, den 24. Februar 1916.

Großh. Bürgermeisterei Rabertshausen.

Neichhardt.

1408

Nutz- und Vremihotzversteigerung.

Montag, den 28. Februar d. Js., von vorinittags °/«11 Uhr ab, werden auf dem Zwiefaller Hof bei Eichel sachten, beginnend mit dem Nutzholz und den Ne:se?m, versteigert:

1. Aus der Forstwartei Eicheliachscn: lDistrlkt Kirschberg, Seif und Bleistadtj: Stämme: Hainbuche 6 Stück - 1.61 Fstm. mit 20-24 Ztm. Miueudurclimesser; Eiche : 2 Stück 1,49 Film, mit 3034 und 3 Stück 1,86 Fst?n. mit 2529 Ztm. Mitiendurchmesser. Brenn­scheiter Rm.: 132 Buche 1. Kl., 68 Buche 2. Kl. Knüppel Rm.: 56 Buche 1. Kl.: 34 Hainbuche: 15 Eiche: 22 Kirsch­baum: 3 Linde: 3 Birke: 3 Kiefer. Gew. Reisig Rm.: 240 Buchenitammreisig: 50 Buchenastrcisig: 10 Elche: 30 ziirschbaum. ttlrobe Stöcke Rm.: 10:^ Buche: 3 Hainbuche.

2. Aus Forstwartci BurkbardS: iBrennholz Distr. Roth 5, Skutzholz verschiedene Distrikte». Stämme: Lärche 1 Stück 4. Kl. - 0,86 Fstm. und 1 Stück 5. Äl. =0,62 Fstm. Eschen: 8 Stück 4. Kt. = 2 Fstm. Eichen: 2 Stück 4. Kl. = 0,60 Fstm. ; 2 Stück 5. Kl. = 0,16 Fstm.: 28 Stück 6. Kl. = 6,80 Fstm. Aborn: je 1 Stück 5. und 6. Kl. Erle: 6 Stück 2. KI. -- 1,90 Fstm Derbstangen: Fichte 2. Kl. 80 Stück - 6 Fstm. Rutrknlippel Fichte 1. Kl. = 12 Rm. <3 Mir. lang.»

Brenuicheiter Nm.: 58 Buche 1. Kl.: Knüppel Rm.: 136 Buche: 50 Eiche (2 Mir. lang): 11 Fichte. Grobe Stöcke Nm.: 7 Buche.

Es wird gebeten, sich das Holz vor der Versteige­rung alizuseben. Rädere Auskunft erteilt die nntcr- zeichuele Stelle, sowie für die Forstwartci Burkbards der Großh. Förster Sanerwcin zu Burkbards (Post Gedern) und für die Forstwartei Eichcliachsen der Großh. Forstwart Trietsch zu Eichcliachsen (Bost

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Anmeldung auch vorzcigcn.

Schotten, den 21. Februar 1916.

Großh. Obersörsterei Schotten. Seidel.

1401

Griiilberger UerijeversilhermgDettill

zu Gründern.

Die diesjährige ordentliche Mitglieder­versammlung des Grünberger Pferdeversicherungs- Vereins soll

Tiiililt-g, dell 5 . Mörz l. Js., üchmittags 4 Uhr,

in der Gastwirtschast des Georg Bon Eiff (Pinn) dahier stattfinden, wozu alle R^itglieder des Ver­eins freundlichst eingeladen werden.

Ta gesordnung:

1. Bericht über die Geschäftslage des Vereins.

2. Vorlage der Jahresrechnung durch den Rechner und Entlastung des Vorstandes.

3. Wahl von vier Schiedsrichtern für 1916.

4. Verschiedenes.

Grünberg, am 22. Februar 1916.

Der Direktor.

I. V: Schäfer. 1357 D

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