Ausgabe 
25.2.1916 Erstes Blatt
Seite
87
 
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DaZ Bedenken vor der nrinimalcu Schickstempelsteuer ist angesichts der damit erkauften Bequemlichkeit und augenblicklich besonders aus vaterländischen Gründen abgeschmackt. Käme ein vom vernünftigen Familienvater oder der Hausfrau für irgend eine Leistung oder Verpflichtung ausgestellter Scheck an den Empfänger gleich zur Auszahlung, so wäre sein Zweck nicht erreicht. Er muß von diesem Wieder auf sein eigenes Konto oder zur Begleichung seiner Ver­bindlichkeiten an Tritte durch einfache Umschreibung weiter ver­rechnet werden, damit daS Bargeld nicht in den Verkehr kommt. Das Kreuzen des Schecks, d. h. der Vermerk: Nur zur Verrech­nung, dient diesem Zweck und nimntt deur Scheck zugleich jede Möglichkeit eines Mißbrauchs. Tie einfache Umbuchung des Geldes bezweckt in derselben Art der Giro- oder Uebertragungsverkehr, dessen Teilnehmer ihre Forderungen und Verpflichtungen eben­falls durch das auf ihren Geschäftspapieren vermerkte Bankkonto und weiter durch den Verkehr der Banken unter sich regeln. Der Großhandel hat sich diese Art des Geldverkehrs bereits in so aus­gedehntem Maße zunutze gemacht, daß die Rei^bank beispielsweise 1914 einen Umsatz von 465 Milliarden Mark durch Umbuchung erledigt hat. Im Mittel- und Klein- ve r kehr ist die bargeldsparende Zahlweise uumso schlech­ter entwickelt. Hier muß der Hebel angesetzt werden. Unsere ZaU'ungsmöglickzjkeiten, namentlich aber der bis in den kleinsten Ort verästelte Posts-checkvevkehr, der nebenbei noch den Vorteil der absoluten Si-cherheit bietet, schenken uns bessere Geld­verkehrsverhältnisse als die, die selbst England hat; nur das Verständnis des Publikums mangelt bei uns noch. Erst wenn der Hausherr seine Miete, die Hausfrau ihre Lieferanten und den Arzt, der Staatsbürger seine Steuern, der Verbraucher Gas, Wasser und Elektrizität, und wie die Möglichkeiten alle heißen, mit der einen oder der andern Form unseres so reich ent­wickelten, so leicht gemachten und leider noch so wenig verstandenen Scheckverkehrs bezahlt, haben wir auch hier einen Grad der Or­ganisation erreicht, der unfern anderen Leistungen auf volkswirt­schaftlichem Gebiete nahekommt. Einstweilen ist diese Seite un­seres Wirtschaftslebens kein Anlaß zum Selbstlob.

An den Mitteln fehlt es nicht; es muß nur der Wille geweckt ivevden, diese Mittel im Sinne der vitalen Bedeutung ihrer, nationalokonomisichen und kriegserleichternden, oben dargelegten Zwecke, anzuwenden. Der Schule und namentlich auch der Haus­frau, der wir iu diesem Kriege schon so viel W'ertwollcs und Praktisches danken, kommt hier die dankbare Ausgabe zu, das Ver­ständnis für die Wichtigkeit des Gegenstands zu wecken, zu vertiefen und fruchtbar zu machen, wenn er auS irgendeinem Grunde in FaurSie oder Geschäft nicht richtig gewürdigt werden sollte. Wir find es unserer Zeit schuldig, daß wir keinen Fünfzig-Markschein mehr im Verkehr hatten, als es unumgänglich notwendig ist. Die Veredelung des Zahlungsverkehrs bedeutet deshalb nicht nur eine technische Maßnahme, sondern vor allen: eine Erfüllung der dringendsten Wünsche des Vaterlandes. -a-

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** Stadttheater. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Nochmals sei in letzter Stunde aus den heutigen Vor­tragsabend von Professor Marcel Salzer hingewresen. In dem Gastspiel des Tarmstädter Hoftheaters an: kommenden Sonntag nachmittag, das bekanntlich Niebergalls LokalposseDes Burschen Heimkehr" oder .Der tolle Hund" bringt, sind in Hauptrollen beschäftigt die Herren Ehrle, Göbel, Schneider, Knispel und K r o c z a k , sowie die Damen Gothe, Müller-Han n o, Wickler, Stosser uno Kümmel. Die Musik ist unter teil- weiser Benutzung althestrscher Volkweisen von Kapellmeister Otten- heckmer versaßt worden. Von den musikalischen Einlagen seien erwähnt: die Tauzduette:Hör mol, mein Gretche",In de grste alte Zette" undO du Schnukelche, deine Guckelche, die leuchte mer ins Herz eneck, sowie die Eouplets:Mit dem redd' ich deirscki vu« der Lewwer eweg",Der Putte!, der Puttel, oer Puttel is gor so zerstreit", undLuftig sei, fröhlich sei, is so mei Regel*.

** Schär m a che rVortrag. Mau schreibt uns: Tr. Kate Schirnmcher stammt aus einer Zert, in der die deutsche Frau noch im Auslände die Universität besuchen mußte. Sie studierte in Paris und Zürich und mußte auch dee praktische Verwertung ihrer Studien im Auslände suchen. Fast alle europäischen Länder, die

Vereinigten Staaten, Aegypten aus Vortrags reisen, Frankreich durch fast zwanzigjährigen Aufenthalt hat sie kennen gelernt. Tie Zersetzung Frankreichs, die Verhetzung Deutschlands in der ganzen Well, das deutsche Lehr er innen elend im Ausland hat sie in der deutschen Presse lange Jahre vor dem Kriege besprochen, und es durchgesetzt. daß in der Pariser Presse eine Zeitlang die Ostmarken- srage vom deutschen Standpunkt aus behandelt wurde. Im Jahre 1910 kehrte sie nach Deutschland zurück, als Frucht ihres langen Auslllndslcbcns die Erkenntnis mitüringend: Deutschland über Alles! Ihr Vortrag morgen abend wird sich ebensosehr wie an den deutschen Mann auch an die deutsche Frau wenden. Frl. Schirmache r wird auch über die Frage der Dienstpflicht d e r F r a u sprechen.

** Frauenbund derDentschen K o l on i a l g e s e li­sch a f t. lieber seine Erlebnisse während des Krieges in Römer« n und in der englischen Kriegsgefangenschaft wird am 2. März in der neuen Aula Dr. G. Vöh ringer- Stuttgart einen interessanten Vortrag halten. Der Reinertrag des Abends gilt der Unterstützung der durch den Krieg in Not geratenen An­siedlerfamilien unserer Kolonien. Dr. Vöhringer, der schon 1907/08 bei einer Studienreise Kamerun, Togo und die Goldküste kennen lernte, kam 1912 als Leiter der von ihm gegründeten Württemberg Kamerun-Gesellschaft nach Kamerun. Tort erlebte er die erste Kriegszeit und die Beschießung und Uebergabe Dualas. Er geriet dann 'in englische Kriegsgefangenschaft. woraus er nach drei Monaten harten Erlebens sreigelassen wurde.

** Kanonendonner konnte man, wie man uns aus Qneckborn mitteilt, am Dienstag und Mittwoch! während mehrerer Stunden ununterbrochen hören. Es wäre inter­essant, festzustellen, ob auch anderwärts solche Wahrneh­mungen »gemacht worden sind. Es erscheint nicht ausge­schlossen, daß der Geschützdonner von >ben großen Kämpfen bei Verdun herrührte.

Landkreis Gießen.

lj Lang-Göns, 24. Febr. In der hiesigen Haus- haltunqsschule unter der Leitung von Fräulein Mutschler ging der Kursus diese Woche zu Ende, gestern sand im Saale der Kleinkinderschule eine Ausstellung der von den Schülerinnen ge­fertigten Sachen statt.

Kreis Friedberg.

Rendel, 24. Febr. Ter sechsjährige Sohn des Müllers W o l l r i tz e r von der Scharrmühle st ü r z t e gestern nachmittag infolge eines Fehltrittes vom Brückensteg in die hochgehende Nidda und wurde sofort von der Strömung sortgerissen. Das Kmd ertrank. Die Leiche konnte noch nicht geborgen werden.

Kreis Wetzlar.

u Hochelheim, 23. Febr. Den Heldentod st a r b Unter­offizier Jung, Sohn des Metzgers und Laiidwirts Jung.

Hessen-Nassau.

^ Frankfurt, 25. Febr. Ab Montag, 6. März, wird für Frankfurt die Butterkarte als Beschränkungskarte eingeführt. Später dürste die Einbeziehung der übrigen Speisefette folgen. Welche Buttermenge jedem Haus­halt zusteht, wird nach Maßgabe der vorhandenen Vor­räte jeweils vom Gewerbe- und Verkehrsamt festgesetzt. Bis aus weiteres erhalten für die zweiwöchige Brotscheinperiode: 1 Person i/ 4 , 2 Personen 2 U, 3 und 4 Personen 3/ 4/ 5 und 6 Personen */*, 7 und 8 Personen 5 / 4 , 9 und mehr Per­sonen 6/4 Pfund. Die Stadt bleibt bemüht, eine Erhöhung der ihr zugemiesonen Mengen bei den zuständigen Stellen zu erreichen.

= Griesheim a. M., 24. Febr. Beim Spielen stürzte der sechsjährige Sohn des Arbeiters E 0 r n e l l in den Main und ertrank, ehe ihm Hilfe gebracht werden konnte.

Märkte.

ke. Wiesbaden, 24. Febr. Heu« und Stroh markt. Man notierte: Heu 7,50-8.00 Mk., Stroh (Krummstroh) 0,00 bis 0,00 Mark. Alles per 50 Kilo. - F r u ch t m a r k t. Am Frucht­markt kein Geschäft.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentlicher Wetterdienst, Gießeu.

Wett er aus sichten in Hessen am Samstag, den 26. Febr. 1916 : Bedeckt, leichte Niederschläge, etwas wärmer; Nachtsrost.

Schneebericht. Feldberg i. T.: Schneehöhe 20 Ztm.; Rodelbahn gut.

Letzte Nachrichten.

Die Flucht der Italiener aus Durazzo.

Berlin, 25. Febr. Ter Berichterstatter desBerliner Lokal- Anzeigers", Langstein, meldet aus dein K. K. KriegSprefscquartier vom 24. Februar: Tie Konsequenz der verflossenen Aktionen der k. k. Truppen in Nor dal bauten hat sich mit großer ^Pünktlichkeit eingestellt. Nicht nur Durazzo allein ist von unseren Truppen vom Lande ans eingeschlossen, sondern die italienische Besatzung und die Anhänger Essad Paschas wurden entscheidend geschlagen. Gesten: haben die k. k. Truppen die Italiener gezwungen, fluchtartig alle Vorstellungen zu räumen und sich hinter den befestigte:: inneren Ring von Durazzo zurückzuziehen. Tie. Italiener versuchen nun auch so schnell lvie möglich ihre Truppen einzuschissen und wegzubringen. Im Lause des gestrigen Vormittags be­setzten unsere Truppen nach einem Sturmangriff die letzte italienische Vorstellung unweit Bazar Sjak, worauf andere Abteilungen ans Barken über den unteren Arzen setzten. Mittags wurde die ita­lienische Brigade Savona östlich von Bazar Sjak aus ihren stark verschanzten Stellungen geworfen. Eine andere k. 1. Truppen- abteilung hatte mittags die Italiener bei Sasso Bianco, zehn Kilometer östlich Durazzo, geschlagen. Auch da flüchteten die Italiener aus allen ihren Stellungen. Verfolgt von unseren Trup­pen, flohen sie in den Bereich der inneren Befestigungen von Durazo. Konzentrisch bewegt sich der Angriff*der k. k. Truppen, und die Beendigung der Aktion vor Durazzo ist jetzt eine Frage der kürzesten Zeit. Die italienische Heeresleitung bucht abermals auf das Konto ihrer albanischen Expedition ein nachhaltiges Fiasko, das in Paris und London bestimmt keine Freude erwecken dürste. Auf der russischen Front verhindert der hohe Schnee noch immer alle größeren Aktionen.

Die Haltung Rumäniens.

Bukarest, 25. Febr. DieMinerva" berichtet, daß die russis ch-rnmänischen Verhandlungen über die b es­sarabische Frage endgültig gescheitert sind.

Wien, 25. Febr. In derBirshewija Wjedomvsti" berichtet der Deputierte Alexandrow von einem Gerücht, das sich in letzter Zeit verbreitet habe. Darnach würde man keine Frühjahrs­saaten vornehmen, well im Frühling die Rumänen einmar­schieren und alles Land wegnehmen würden. Dieses Gerücht habe in den: gesamten Süd-Rußland ungeheuren Schaden angerichtet.

Russische Rückkäufe von Japan?

Bern, 25. Febr.Petll Journal" ineldet aus Petersburg, daß Rußland soeben Verhandlungen mit Japan abschloß zwecks Wiederankaufes von vier während des russisch-japa­nischen Krieges verlorenen Panzerkreuzern.

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Freitag, den 3. März

1916, vormittags 9*A> Uhr. soll auf hiesigem Amtsgericht, Zimmer 14, das deni Otto Sieck in Gießen zugcschrie- bene Grundstäck: (528B

Flur 38 Nr. 270/271 = 759 qm Hosraite amHamm (Hamm- straße 14)zwangsweise ver­steigert werden.

Die amtsgerichtliche Ver­fügung ist im Ortsgerichts- zimmer öffentlich ausgehängt Gießen, den).Dezember 1915. Großh. Ortsgcricht.

S i m o n. _

Holzversteigerung.

Im Distrikt Burgwald und Spieß sollen Montag» den 28. ds. Mts. versteigert werden:

4 Eichenstämme mit 2.41 Kbm. (dabei 2 Stück Schnitt­holz), 4 Kiefernstämme mit 3.21 Kbur Schnittholz, 500 Fichten­stangen I., II. u. III. Klasse, sowie

220 Rm. Brrchen-, Birken-, Eichen- u. Kiefern-Scheit und Knüppel (davon 4 Rm. Hainbuchen Rundschelt) und 4875 dergl. Reisig-Wellen.

Zusammenkunft vormittags9VsUhr, auf derMarburger Straße au der Hoheitsgrenze.

Friedelbausen, am 24. Februar 1916.

Freih. v. kRabcnau'sckies Revier Friedelbausen.

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Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen.

Das im Monat Januar 1916 fällig gewesene 5. Ziel Gemeindesteuern und Llanalgcbühren kann noch bis zum 4. März 1916 ohne Kosten bezahlt werden. Diejenigen, die mit der Zaüluncs dieses Zieles noch im Rückstände sind, werden hiernnt gemahnt, die Abgabe bis zurr 4. Marz d. Is. an die Stadlkaffe zu entrichten. Vom 6. März an gelangt das 5. Ziel zur Beitreibung, wodurch Psändunqskosten entstehen. Die Ueberweisuugen im Bank- und Postscheckverkehr rnüffen am 4. März ebenfalls bei der Stadlkaffe gutgeschrieben sein, andernfalls die vor- geschriebenen Pfänduugskosten erhoben werden. 112221)

Die Auszahlung der Familien-Unterstützunqen für 1.15. März 1916 bezw. für Februar 1916 an die An­gehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen findet statt a) Reichs- und Krcisunterstützung.

An diejenigen, deren Nanren beginnen mit A H Dienstag, den 29. Februar JR Mittwoch, den 1. März SZ Donnerstag, den 2. März.

b) Städtische Unterstützung (Mietszuschuß).

An diejenigen, deren Nainen beginnen mit:

A H Freitag, den 3. März 3R Samstag, den 4. März SZ Montag, den 6. März.

c) An Vermieter, die Mietbeträgc abbolen.

Dienstag, den 7. März.

Die Auszahlungen finden von 81 Uhr vormittags im Stadthaus, Zimmer Nr. 7, statt.

Die Unterstützungen dürfen nur an den vor genannten Tagen abgeholt werden. _ 1444E

kftädt. S^rbeitsnachideis 'giessen.

Asterweg 9. 1445B

Es können eingestellt werden:

a. bei hiesigen Arbeitgeberu.

1 Gartenarbeiter, 1 Kernmacher, 5 Dreher, 8 Schlosser, 1 Heizer. 4 Gerber, 2 Schuhmacher, 1 jung. Wagner, 1 Schneider, 1 Glaser, 1 Spengler, 1 Tapezierlehrling. 1 Photograph für Negativretouche, 1 Verkäufer, 1 Schrift­setzer, 2 Schuhmacherlehrlinge. 1 Buchbinderlehrling, 1 Bäckerlehrling zu Ostern 1916, Allein'.nädchen, ein Hotelhausdiener, 2 Hausburschen.

d. bei auswärtigen Arbeitgebern: lOSchlosser, 1 Maschinist, 10 Werkzeugdreher, 10 Modell­schlosser, 10 Maschinenformer. 10 Etsendreher und vier Arbeiter zuni Bedienen von Bohrmaschinen. 10 Möbel­tischler, 15 Holzbildhauer, 5 Stuhlschreiner, 6 Drechsler. 5 Holzbearbeitungsmaschinenarbciter, 1 Schuhmacher. 1 Bureaugehilfe, 15 Arbeiter für chem. Fabriken, ein Bäckerlehrling, 1 Dienstmädchen für ländl. Pfarrhaus, 1 Alleinmädchen.

Es suchen Arbeit:

1 landw. Zlrbeiter mit Frau, mehrere landw. Arbeiter. 1 Tapezierer. 1 Papierstampfer, 1 Metallformer, ein Kellner, 10 Putz- und Laufsrauen, 4 jugendl. Llrbeiter, 1 Metzger, 2 Schreiner, 1 Haushälterin. 1 Köchin, zwei Dien'i- und Zimmerlnädchen, 1 Biiglerin. 1 Dureau- aehilfin. 1 Kaufmann für Koloniallvnrenfach, 1 an der linken Hand kriegöbeschädigter Arbeiter auS der Um­gegend als Kassierer, Bote oder dergleichen, mehrere Kriegsbeichädigte, 3 Schlosserlehrlinge, 1 Ntechaniker- und 1 Schuhmacherlehrling.