’oirciiajr geZ^euLn. ErlLuerr, mie Öres iu*ctj m»4 oersttzteoemm, bei Wer ^ 501 )res des txo rigor Jührhmrderts eittftommcTibei ami-- rf\ r- ELndssebmrgen des französischen Prüfe kr an des
Nntcrchaß festeestcllt werden tan, amtlich die Bezeichnung ,^ornung'. Als das Elsaß nach dem siegreichen deuts>ch-franzö- stzchen Kriege wieder derttsch govorderr war, wurde in der amt- Lchei^Gprache die Bezeichnung „Hornung" mit Februar „oer- latermsche Name des Monats.Februarius stellt ergentlrch ern Eigenscl>aftswort dar und ist durch das Hauptwort men,is (Monat) zu ergänzen. Er bedeutet soviel wie Reinrgmrgs- vder Suhnenionat und leitet seinen Ursprung von dem Worte sebruare („rnmgm", in religiösem Sinne ,,'sühuen") her, das MiS d^r Sprache der Sabinrer in die der Römer gekommen ist. Wer Name hat auf das von den alten Römern am 21. Februar ge- fererte Fest der Lnperkalien Bezug, das ein Reinigungs- und Snhnefest gewesen ist. An diesem Feste wurden aus dem Fell eines asopse^en Bockes RrernM geschnitten, mit denen dann in symbolischer Bedeutung geschlagen wurden, um ihnen dadurch Fruchtbarkeit zu Verleiher. Diese Riemen hießen febrna; cs ist aber nicht rrchtlg, von diesen am Feste der Luperkalien verwandten fcbrua den Moiratsnamen Februarius abzuleiten, wie dies vielfach geschieht Diese februa verdanken ihren Namen ebenso dem alt- römischen Reinigungsfeste wie der Monat Februarius, in dem dieses Fest abgehalten wurde.
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** Ehrentage des Jnf.-Regts. 222 . 1 . bis 8 . Fedruar 1915: Gefechte in der Gegend des Czyrack', bei SeneZow, Wolosianla und Slawsko. Die Sturmangriffe sind infolge des Gebirges und des hohen Schnees äußerst anstrengend. Das Czyrack wurde von unserer Artillerie täglich beschossen. Am 7. Februar stürmte die 10. Kompagnie, 7 0 Mann stark, die Höhe südlich Slawsko. Die Kompagnie nimmt 204 Russen gefangen; der Rest des russischen Bataillons war tot oder verwundet.
** Reserve lazarettdirektor, Oberstabsarzt Dr. Siegert, der den Feldzug 1870/71 als Militärarzt mrtgemacht hat, ist zum General-Oberarzt der Armee ernannt worden. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse wurde ihm bereits im vorigen Jahre verliehen. General-Oberarzt Dr. Siegert zält heute 64 Jahre, ist vor etwa 10 Jahren als Oberstabsarzt in den Ruhestand getreten und nahm damals seinen Wohnsitz in unserer Stadt. Er hat die Jahre seiner Ruhe t>azu verwendet, seine Tätigkeit unserem Oberhessischen Museum Aü widmen. Gemeinsam mit dem Major Dr. Kramer, dem Direktor unseres Museunrs, hat Dr. Siegert mit großer Sachkenntnis und regem Interesse aus unseren Sammlungen das zu machen gewußt, was sie geworden sind, so daß das Museum wert über den Kreis unseres Lcrndes hinaus Anerkennung erlangt hat.
.** MusikalischeUnterhaltungenimSoldaten- vejm. 3m Februar werden im Soldatenheim an jedem Mittwoch mu,rkalrsche Unterhaltungen, ausgeführt von der Kapelle des Er- satzbcckaillons des Infanterie-Regiments 116, stattfinden, und zwar am 2 . mtb 16. Februar von 6—8 Uhr nachmittags, am 9 . und 23. Februar von 3—5 Uhr nachmittags. Der Eintritt ist für alle Angehörige der Lazarette und der Garnison frei.
** Stadttyearer. Aus dem Theaterbureau wird uns mrtgeterlt: Es sei darauf hingewiescn, daß die morgige Auffüh- rung des Lustspieles „Die selige Exzellenz" von Presber und Stern der Volkspreisen stattfindet und die letzte Aufführung des liebenswürdigen Werkes überhaupt ist.
, Gießener Volksbad hat jetzt seiner Jahres
bericht über die Ergebnisse in 1915 fertrggestellt. Es sind danach rnr letzten Jahre verabreicht im ganzen 103 265 Bader (gegen 122 515 ^ .Ausfall gegenüber dem Vorjahr beträgt somit 19 2o0 Bäder. Tie Bäder verteilen sich wie folgt: 50 269 Schwimmbäder, darunter 11 471 Volksbäder zu ]c 10 Pfg., 23 245 Wannenbäder, 1004 Heißluft- und Dampfbäder, 28 747 Brausebäder. Den stärksten Besuch hatte die Anstalt iui Monat Mar mit 10 932 Bädern ausziuveisen, während der Dezember nur eine Benutzungszeit von 7037 Bädern zeigte. Die höchste Tages- benutzung brachte der 22. Mar mit 1225 Badegästen, die niedrigste der 19. Januar mit nur 151 Bädern. Die Gesamteinnahme aus 'Bädern stellt sich für das Volksbad in den letzten 3 .Jahren wie folgt: 1915: 33 609 Mk., 1914: 39 468 Mk., 1913: 43 169 Mk. Trotzdem die Vernwltung in den beiden Kriegsjahren und besonders in 1915 in den Ausgaben für den Betrieb sehr gespart hat, schließt das Unternehmen, nach Vornähme von rtnrd 4000 Mk. Abschreibungen auf Immobilien und Mobilien, mit einem Fehlbetrag von rund 3000 Mk. für das verflossene Jahr ab, gegenüber eurem Ueberschuß von 186 Mk. in 1914. Interessant sind dre gegenübergestellten Betriebsausgaben für 1915 (und )d14). Es wurden gezahlt für Löhne und Gehälter 14 598 Mk. (11 lf5_ Mk/>, Kohlen 8882 Mk. (9341 Mk.). Beleuchtung und elektrischen Stromverbrauch 990 Mk. (1129 Mk.), Wasserverbrauch 49 150 Kbm. = 1966 Mk. (59 434 Kbm. = 2377 Mk.), bauliche Veränderungen, Maschinen usw., Revaraturen 2500 Mk. (2808). Neuanickxiffungen 246 Mk. (2888 Mk.), Krankenkasse, Berufs- genosjcnschaft 591 Mk. (702 Mk.), Versicherungen 264 Mk. (319 Mark), Steuern 492 Mk. (420 Mk.), Drucksachen 84 Mk. (106 Mk.), allgemeine Betriebskosten 392 Mk. (1919 Mk.). Ter weitere Rückgang in dem Ergebnis des Volksbades int letzten Jalir erklärt sich daraus, daß der größte Teil der Männer, welche die Anstalt rm Frieden stark benutzt, rm Felde steht, daß aber die Mitglieder der Garnrsvn die Anstalt mit wesentlichem Preisnachlaß benutzen und teilweise sogar Freibäder erhalten.
## 4 0 jähriges D i e n st j u b i l a u m. Der Steiger Joh. Georg Schön aus Leibaestern begeht heute sein 40jähriaes Dienstjubiläum auf den Gießener Braunsteinbergwerken. Von seinen Vorgesetzten, Kollegen und Untergehenen wurden ihm zu seinem Ehrenlage die herzlichsten Glückwünsche dargebracht. Grnben- vorstand und Direktion dankten dem Beamten für seine langjährigen Dienste und überreichten ihm wertvolle Geschenke.
Landkreis Gießen.
- Garb ent eich, 31. Jan. Dem Offizier-Stellvertreter Wilhelm Wallbott, früher Inf.Regt. Nr. 116. setzt Pionier- Reat. Nr. 35, wurde die Hessische T a p f e r k e i t s m e d a i l l c verliehen. Das Eiserne Kreuz 2 . Klasse erhielt er schon im Jahre 1914 als der zuerst Allsgezeichnete des Jnf.-Regts. Nr. 222 .
Kreis Schotten.
ckk Burkhards, 30. Jan. Für den nach Alsheim in Rheliiheßen versetzten Pfarrer Georg Sanbtnann, der eine lange Reihe von Jahren in hiesiger Gemeinde wirkte, wurde Pfarr- Verwalter Högy, seither in Büdingen, bestimmt.
Kreis Friedberg.
Nauheim, 31. Jan. Nach Mitteilungen der hie- U§en Verkehrs-Kommission ist Bad Nauheim durch den Krieg außerordentlich schwer betroffen worden. Schätzungsweise kann man bei einem Ausfall von jährlich 12900 Gästen für die Jahre 1914—1916 mit einem der Stadt und ihren Bewohnern entgangenen Verdienst von 18 Millionen Mark rechnen. — Die neu angeführte Winterkur hat sich der Zertlage angemessen recht gut eingeführt. — Ter „Bad-Nauhermcr Fremdenführer" feiert rn bleiern Jahre sein 25jähriges Jubiläum.
G Langenhain, 31. Jan. Die Hessische Tapferkeits- medarlle erhielt der Unteroffizier Heinrich H u t h.
4t- Melbach, 31. Jan. Tie Hessische Tapferkeits- m e d a l l l e erhielt der La>ldsturnlmailil W ö r s ch e l inr Jnf.- Regt. 87.
4t- Ober-Wöllstadt. 31. Jan. Die Hessische Tapferkeit s m e d a l l l e erhielt der Reservist M ü n k nn Jns.-Regt. 118.
Vermischtes.
6 Die Versorgung der Orte am Suez-Kanal m 11 Trinkwasser wird inr Verlauf des gegenwärtigen Krieges noch eine wichtige Rolle spielen. Herr Rech berichtet darüber mif Grund einer Arbeit von Thienr in der neuesten Nummer des „Gciundhelts-Jngenleur". Der 160 Kilometer lange Suez-Kanal selbst kommt dafür nicht in Frage, da sein Wasser salzig ist. Sa blerbt nur ern bei Kairo vom Nil abgehender Süßwasser-Kanal. Deser teilt sich bei Nefische in der Nähe des Trnrah-Sees und euren Arm nördlich nach Jsnrailfa, einen Arm südlich nach Suez. Der Kanal ist 17 Meter breit und durchschnittlich 2 i', Meter tief und liegt bei Suez noch 2 bis 3 Meter über den Meeresspiegel. Eine besondere Reinigung dieses aus dem Nil stammenden Kanalwassers durch Filteranlagen vor der Abgabe an die Verbraucher findet nicht statt! Die Europäer am Suezkanal benutzen .es daher in rohem Zustande nur für Nutzzwecke und haben sich zur Drinkbarnrachung eigene Hausfilter angelegt.
Wöchentl. Uebersicht der Todesfälle i. d. Stadt Eichen.
3. Woche. Vom 16. bis 22 . Januar 1916. Einwohnerzahl: angenoinmen zu 32 9)0 (inkl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 31,78°/
Nach Abzug von 8
ES starben an Zus.
Angeborener Lebensschwäche 1
Krupp 1
anderen Wnudkrankheitcn 1 ( 1 )
Lungenentzündung 3 ( 2 )
Krankheiten des Herzens 2 (2)
Krankheiten der VerdauungS- organs 2 ( 2 )
Verunglückung durch Verbrühung 1 ( 1 )
Ortsfremden:
Erwachsene
17,38°/,,.
Kinder
tm l. LebenS- vom 2 . M
jabr
1
3(2)
2 ( 2 ) • - 2 ( 2 )
16. Fad'
10
lii)
Summa: 11(8) 8 (ß> 1 2(2)
A n m.: Die in Klammern gesetzten Ziffe-rn geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
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II. Dienstag, den 8 . Februar 1916 1 . nach Zu sammenkunst 10 l / 2 Uhr an der Eselsbrücke aus: EielSkopf Buchen Rm^ 1<86 Scheit, 87 Knüppel, 24 Stöcke, 22 Reiser- tnüppel. 2. nach Zusammenkunft 12 Uhr aus der Kreis- straße Laubach-Schotten nn der oberen Hegebrllcke aus: Tbomasbügel 3 und 4, Buchen Rm.: 396 Scheit 1. und 2. Kl., 647 Knüppel 1. u. 2. Kl., 74,9 Stöcke 1 . Kl., 100 Reiserknüppel, 11,2 Rm. Eichcnknüppel. 3. aus Schepp^ malsdickung. Wcingärtnerskovf und Wallenberg uu- vorgczcigt am Schluffe der Versteigerung. Buchen Rm.: 0,7 Scheit 2. Kl., 3 Knüppel 2. Kl.. 17,9 Stöcke. 30.3 Retser- prügel: 1,1 Rm. Kiesern-Rtlndfcheit, 19 Rm. Eichenknüvvel. 13,7 Nadel- und Weichholz-Knüppel, 13.6 Rm. Nadel-Stöcke. 0,6 Rm. Elsbeer-Nutzrollen. Kohlreiser und Leseholz flächenweise. Das Holz sitzt meistens an chauffierten Wegen oder in deren 9tähe.
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Donnerstag, den 3. und Freitag, den 4. bruar, jedesmal von vormittags 9 Uhr an, soll im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Wellersloh, nach verzeichnetes Brennholz versteigert werden.
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106 „ Buchen-Knüppel 36 „ Eichen- „
16 f/ Kiefern- „
22 „ Fichten- „
152 „ Buchen-Stöcke 19 „ Eichen- n 10 „ Kiefern- „
> 10 „ Fichten- „
6250 Wellen Buchen-Reiser 350 „ Eichen- „
450 „ Kiefern- „
1370 „ Fichten- „
Zusammenkunft jedesmal am Eingang des Waldes Großen-Bufeck, am 29. Januar 1916.
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