Ausgabe 
29.1.1916 Erstes Blatt
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Wümse, 382 Halsbinden, 223 Beutel mit

*-' ?0 Kvpfschützer, 31 Pulswärmer, 3 ^w«d^tk^ 3 Petzmuffe^l Pelzkragen, 1 Pelzjacke, 6000 ffi?r Ä C r U f tU> Ebensoviel Umschläge, Ml Tinten-

^^Kartenspiele, 190 Pakete Kloset- Lrchterhalter, 96 Pakete Kerzen, 60 elektrische

121 nn fC ^ nmi?ffer ' 120 Mundharnwnitäs, ^0 Darren, 10 300 Zigaretten, 400 ^ ^ichs«n Fleisch und Fischkonserven, 624 ^bkuchen, 140 Flaschen Wein, 224 Bücher, 9 Sviel« und erne Anzahl von Gläsern mit Mar- mÄaden und Gelees. Die hiesigen Lazarette erhiekten

Höhe von 1474 Mark fir ih^Berwundete,, 300 .Hemden, 100 Unterhosen, 264

44^-tl^^^öa^!-^ Handschuhe, 20 Aerrnelwcstcn, ^§^^- 290 Taschentücher, 225 Halstücher, 53 Paar Schuhe, 54 Pulswärmer, 47 Hosenträger, 45 Gläser ,nit emgemachtem Obst, 160 Flaschen Wein und 7600 Zigarren. % e J? td % etfe:nb V t Verwundeten wurden am Abend des ^DA^ber wn der Kranken-Erfrischungsstelle an, Bahnhof nntFrankfurter Würstchen, Kartoffelsalat und Kaffee de wartet uud für fxe dort ein Christbaum angezütldet.

\K bC1 Lahntalfreunde. In der Reichsylruptsdadt hat sich, wre man uns <rus Berlin schreibt, w Ausschuß angesehener Persönlichkeiten

Lebens usw. gebildet, zwecks Begründung der Lahntalfreund e, ^eren Ausgabe es bckden wird, in Wort und Schrift zum Besuche

^ reichen hessischen und nassa ir­ischen Gaue Mitteldeutschlands im Bereiche Groß-Berlins GriindungsvecsamnUung soll Ostern 1916 in Berlrn stattfinden. Es sind bereits für dLs Frühjahr & T 11 J £r gemeinschaftliche Bereisungen geplant. ^Eichte erteckt der Schriftsteller Wilhelm Mannes, Berlrn-Wrlmersdorf I. '

" Stad tt he ater. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns mitgeterlt, Die gestrige W oh ltäti g k ei t s v o r° stellnng ans Anlaß von Kaisers Gebnrtstag hat ein recht

Ergebnis gehabt, das noch den zn Großherzogs Geburtstag über- krrsst. Ms Ueberschuß aus halben SBorftclIiniaen konnten rn- ssswnnen 1374.80 Mk. für Zwecke der städtischen Kricäs fursorge zur Verfügung gestellt werden.

-,.2' £ " a , u ' J°n-. Das M a i n has« n - P roj «kt in £"?! r' n, ? t ? e des günstigen Dorwärtsschreitens der Mai»- mw6 1 a . rbet »e sstzt wieder in den Vordergrund getreten und

i»^e i.^°»^r"chre werden. Nachdem in, Jahre 1902 ein Be- n d?" m ltadtische» Körperschaften erfolgt war, den Mainhafen E h r.® c, r o I tu "fl be * Nachbarortes Grog-Auheim zu errichten und das eriorderliche Gelände einzugemeiiiden, scheiterte die Aus- Mhrung des Pro,ekles an den Preisen der Grundstücksbesitzer, Die Stadtverordneten sahen sich veranlaßt, angeüchts dieler Forde- rungen für das erforderliche Gelände nur die' Errichtung einer Kaianlage auf Hanauer Gemarkung inS Auge zu fassen. Um nun Uber d,° letzige Ansicht der maßgebenden Kresie'n'erer Stadt Ma " dE SU erhalten hatte der Magistrat gestern abend eine Sitzung ?^Eraumt. an der die Mitglieder der städtischen Körperschaften, ^blskamnier, Vertreter von Haiidel und Gewerbe sich be- emgten. Allgemein trat d,e Ansicht hervor, daß eine Kaianlage nicht zu empfehlen sei. DaS Ergebnis der Besprechung konnte man S"sammeiifassen, da» an dem früher gesagten Beschluß, emen grauen Mamhafen zu errichten, festgehalten werden müsse. Dahin- bekunde,'^ ieÖt 0UCt} blC ^^Nungnahme der Körperschaften

^ oilburg, 28. Jan. Der Fürstlich Solms-Braun- selssche Hofrat Hermann Herz ist im Alter von 46Jahren in einer Gießener Klinik gestorben. Der Verstorbene hat sich als Stadtverordneter, Kreisdeputierter und Mitglied des jomniunQllQiilitflj)?, rege auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens betätigt.

. Kreis Büdingen.

o A 9Hbba, 29, Jan. Die Soldaten aus dem hiesiaeu Lazarett versammelten sich mit der Jugendwehr von h er im D-mbrmus um den G e b u r/t s t a g u n s e r e s Kai s e r s !u würdiger Weis« zu begehen. Der Kommandant der Jugendwehr KreiSieuerwehrmspektor V e tz b e r g e r eröffnete die Versammlung mit emer kernigen Ansprache. Nun folgten verschiedene Vater­lands- und Kriegslieder der verwnndeten und zukünftigen Krieger.

Kreis Schotten.

Feldwebel Schmidt ist zum Offizier-Stellvertreter ernannt worden.

Kreis Friedbcrg.

~ , 20. Jan. Zur Deckung der durch den Krieg

verursachten außergewöhnlichen Ausgaben beschloß der Ge- meinderat die Aufnahme emer Anleihe von 50000 Mk. ^ratstaste * Landesversichermrgsanstalt oder der Haupt

Starkentzurg und Rheinhessen.

tt 0 sfenbach, 29. Jan. In der gestrigen Stad tv e r- ordnetensitzung wurden als Jahresbeitrag für den Verband

Sfrov' u v b lachgewerbliche Ausbildung der Frau Z0 Mk., für die Notleidenden m den von deutschen Truvven be­setzten Gebieten Russisch-Polens eine Beihilfe von 500 Mk ^und für einen von Frau Eugen Feistmann für die Dauer des Krieaes ins ^.ben zu rufenden Kinderhort ein Zuschuß von 500 Mk be Wiederherstellung der durch einen Brand zer- storten Baracke auf dem Schulhausgrundstück am Malhildenplatz ? erctat 9 t Der Voranschlag der städtischen Spar- zurückgestellt.b 8 r norf)mQh 9 cn Prüfung und Vorberatung

ch. Bingen, 28. Jan. Zu dem großen Schiffs­unfall der sich gestern im Fahrwasser desBinger Loch" ereigne &at, nt mitzuteilen, daß der SchleppkahnGottver- trauen nicht weniger als zweimal gebrochen ist. Der Kahn ragt auch mit dem vorderen am Ufer ruhenden Teile über die Wasserflac^ wahrend die gebrochenen Teile nicht sicht- bar smd. Der Wasserstand im Binger Loch dürfte eine Höhe von zwei Meter haben. Der Kahn soll ein ganz neuer, großer Dreimaster sem, der eine Ladefähigkeit von 40 000 Zentner K und 90 Meter lang ist. Der Unfall ist ganz bedeutend und durfik das Binger-Loch-Fahrwasser für lange Zeit

si r m n ' '^ m cn tn l//^J^ a r n9e ^ Schraubenschleppdampfers ,,de Gruiter Nr 4" ebenfalls mit einer Ladung Salz fahren­der kleinerer Kahn bekam infolge des Schiffsunfalls ebenfalls schleppt ' ^iederheimbach ge

Kreis Wetzlar.

. Bürgermeisterei Atzbach-Lanns-

^ n * . , Q< ^ Aufzeichnungen unserer Chronik ist vor a<0-> n tne ^5 Teuerung in hiesiger Gegend gewesen.

Achtel Korn kostete 28 Gulden, das Achtel Waitz 32 Gulden, A^tel Gerst 21 Gulden. Dazu konnte man oft für bares s.* ni 2" "° rot bekommen. Die ärmeren Leute waren

auf die Gute derjenigen angewiesen, welche ihnen etwas abgaben Em ganz erfreuliches Bild zeigt aber das Jahr 1824. Am 8. Mai Js- wurde auf dem Gleiberger herrschaftlichen Fruchtspeicher em Achtel Korn verkauft zu 1 Berliner Taler und 10 Silber q röschen.

Hessen-Nassau.

[] Marburg, 29. Jan. Die Hafer-Aussaat- menge ist für den Kreis Marburg vom Landratsamt auf 200 Kilo^ für ein Hektar gerechnet festgesetzt worden.

Frankfurt a.'M., 29. J^n. Das Kriegsjahr 1914/15 brachte den vereinigten Stadttheatern einen Fehlbetrag von 500627,61 Mk. Die Gesaintein- nahmen betrugen 1227 595 Mk., die Gesamtausgaben 1 728 292,83 Mk. Von dem Fehlbetrag entfallen auf das Opernhaus 350 239,28 Mark, auf das Schauspielhaus 1-)0 4o8,33 Mk. Zur Deckung dieser Summe waren ans städtischen Mitteln 502 500 Mk. bewilligt worden. Ueber den Besuch der Theater sagt der Jahresbericht, baß der Besuch der Oper seit den ersten Kriegsmonaten znwr wesent­lich gestiegen ist, die Einnahmen aber wegen der geringeren Anzahl der Aufführungen gegen sonst bedeutend zurück­blieben. Ein gleiches gilt auch vom Schauspielhause. Im Opernhaus« mußte von einer Ausführung von Neuheiten durchweg abgesehen werden: dagegeii bot man viele Neu- ernjtudierungen älterer Werke.

Börsen-Wochenbericht.

. ^ F r a n k f u r t a. M., 28. Jan.

^ Die Haltung im freien Verkehr der Börse hat sich in den * kaum verändert. Das Geschäft bewegte sich in

äußerst ruhigen Bahnen, die allgemeine Stimmung blieb aber zu­versichtlich> wiegleicher Kann ja auch die militärische und politische Lage der Mittelmächte nach wie vor als günstig bezeichnet werdeii. Auch die Berichte, die au§ den einzelnen 2Birt>' li? art /g t e . bietc ^ fomnren, geben keinen Anlaß, trüben Gedan­ken nachzuhangen. Der gute Eingang der Hypothekenzinsen zum ^anuartermin, die Befestigung an den deutschen Eisenmärkten namentlich am Stabeisen-, am Grobblech- und Drahtmarkt, aus welchen Gebreteii bereits eine lcblwfte Abschlnßtätigkeü für das zweite Quartal zu anzreheiideii Preisen eingesetzt hat, die Dar- des Stahlwerksverbandes und des rheinisch-ivcsttälischen Mylenjyndikats, die günstigen Abschlüsse und die hohen Dividenden- schatzungen einiger Gesellschaften, das alles trägt dazu bei, an der «SSLf* Kleinmut zu bannen. Daß es in der Tendenz gewisse Schwankungen gibt, i,t bei der Beschränktl)eit des Verkehrs nicht kettoimoern; beim lvenn an irgend einer Stelle die zweite Hand und die Tagesspekulation sich entlasten muß, so sind Abschwachungeii ebeii unvermeidlich. Aus den meisten Gebieten hat aber, wie schon erwähnt, die sestc und zuversichtliche Grund- keine Aenderung erfahren. Das .'oauptgeschäst spielte srchlcrm Markt der K a s sa-^ndustriepapiere ab, wo Kriegs- nistimgswerte einzelne Stahlaktien, Autowerte und die Aktim chemischer Fabriken im Vordergründe des Interesses standen. Unter oen großen Montan werten wurden Harpener und Gelsen- kirchener aus che Preiserhöhwigen für Koks und Kokskohle und einzelne oberschlesische Werte zu anziehenden Kursen genannt, vuttcnaktien lagen teilweise schwächer. Schiffahrtsaktien ruhig ebenso Banken. Am Renten mar kt war das Geschast ebensalls weniger lebhaft als in den ersten Januarwochen sich für.Kriegsschatzanweisuiigm, für türkische und russi­sche Werte ewige Kauflust. Schwächer lagen dagegen Griechen, Ja­paner und Rumänrer. Der Geldmarkt ist iveiter mit Mitteln gut versehen. Tägliches Geld bleibt zn 4 Prozent im Markte und Ultimogew zu 5 Prozent angebotm. Privatdiskonten stellten sich aus 4h3 Prozent und darunter. Der Handel in ausländischeii Zah- lungsmitteln ivar ruhiger; die Devisen Holland und Schweiz gaben etwas nach.

ten dann, den Rech-erungstruppen auKveichenb, gegen Süden und

rU r. nöc ^ Tatmrgssti vor. Man glaubt, daß die mon­golischen Mandschuführer die Bewegung unterstützen.

Mir Spionageprozetz vor dem Reichsgericht.

^ w 61 ?! 1 ?'«! 28 : ? an - (WTB. Nichtamtlich.) Vvr dem zweiten Strasseriat de<, Reichsgerichts wurde heute gegen den wieder- ^lt vorbestrasten Fabrikarbeiter Friedrich Holländer, ge- Riren zu L-ophiental, Kreis Lebus, ivegen Spionage oerl-andelt. Nach dem Erosftiungsbeschluß ist der Angeklagte, der srüber in ^ ^?^?onschen Fremdenlegion stand, den gegenwärtigen Krieg zum Teil als Untewssrzier in der deutschen Armee niitmachtc und wgar das Eiserne Kreiy erwarb, hinreichend verdächtig, sich des Verbrechens gegen 8 1 des alten und neuen Spionage gesell und Rucksalldiebstahls schuldig gemacht zu haben. Das erstg^naniite Verbrechen (Verrat geheimzuhaltender E>ogenftände) soll er im Oktober und November 1912 begangen haben. Die Oeffentlichkeit war wahrend der Verhandlung ausgeschlossen. Der Angeklagte wurde wegen vollendeten Verrats militärischer Geheimnisse sowie Diebstahls in imcdcrlwltem Rücksalle )u drei Ialsren Zuchthaus imd sun s Jahren Elsrenrechtsoerlust unter Anrechimng von vier Monaten Unter,uchungsliast verurteilt. Der AngeTlagte lxitte im'Jahre 1912 in einer.Hanno versähen Pulverfabrik, wo er als Arbeiter tätig war einige Proben Pulver envvendet und an das französische 'Mch- rrchtenbureau in Lonmvy gelangen lassen. Bei der Strafzumefstmg kam er,chlorend m Betracht, daß Holländer ohne jegliche Ver­anlassung Gegenstände, von denen er ivußte, daß sie gehemr^ihalteir waren, vernet. strafmildernd dagegen, daß er stch als Soldat im Kriege gut geführt hatte.

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(Anonyme Anfragen bleiben unberülsstchtist.! Einsame Soldaten. In dein Artikel steht klar und deutlich an- gegeben, daß man sich zur Erlangung von Adressen einsamer Sol­daten ans Rote Kreuz zu wenden hat.

Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.

I Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 30. Jan. ^ Ziemlich wolkig, meist trocken, keine Temperaturändernng.

1916

Letzte Nachrichten.

Der Verzicht auf die Blockade.

H a a g , 29. Jan. JnderenglischenBlockadepolitik bleibt vorerst alles beim alten, obgleich uran in Holland nicht bezweifelt, daß die englische Regierung unter der Hand alles auf­bieten wird, die Neutralen zur völligen Abspwrung ihrer Grenzen gegen Deutschland zu briNgen.

Aus Rußland.

M- ? et . e - r sbu* g, 28. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Die Birshewisa Wsedomostr" meldet aus maßgebender Quelle daß demnächst eine innere Anleihe von 2 Milliarden Rubel zu denselben Bedingungen wie die letzte Anleihe ausgegeben wird.

Die städtische Lebensmittelko mmi s si o n hat verschie dene amtliche Stellen daraus aufmerksam gemacht, daß in aller nächster Zeit eine große Lcbensmittelnot eintreten werde da Petersburg keinerlei Vorräte mehr habe und nur mit den ge­ringen Mengen verpflegt werde, die von der Eisenbahn heran­gebracht werden. Insbesondere vermindere sich die Fleischzustlhr mit iedem Tage. Erzeugnisse wie Mehl, Grauven und Butter verschwanden ganz vom Markte.

. < kein Kor n. Das Kali hat in erster Linie An-

tell an der Bildung der Stärke und somit an der Köimerbildung Das Kali wirkt dalser auch weniger auf die Länge und Masse des Strohes als auf den Körnerertrag. In der landwirtschaftlickeu Praxis, wo viel nach dem Augenschein geurteilt wird, wird diese Kaliwirkung noch oft unterschätzt. Im sicherer Zeit gab es meistens nur aus den besseren, von Natur kalireickeu Böden gute Korilererträge, heute in der Regel nur da, wo neben den übrigen Düngemitteln auch reichlich Kalisalze verwendet sverden. 29 / x I)

Holzversteigerung.

^. Hm Licher Stadlwald Distrikt Zappenau und Schweinstallshege iverdeu Montag, den 7. Februar 1916 versteigert:

Scheiter Rm.: Buchen 710, Eichen 17; Knüppel 120, Eichen 18,- Rcifigwcllen: Buchen 6400, Eichen 400: Stöcke Rm.: Buchen 250, Eichen 36. Zusammenkunst auf dem Burkhardsfelderwea am Eingang von Lich. Anfang vormittags 10 Ubr.

Lich, den 28. Januar 1916.

Großherzoglichc Bürgermeisterei Lich. _ Dörmer. _ 750B

Bekölnutmachung.

Anleihe der israelitischen Religionsgemeinde Gießen von den Jahren 1892 und 1897.

Bei der diesjährigen planmäßigen Verlosung wurden die Schuldverschreibungen Nr. 100, 101 und 109 des Jahres 1892 und Nr. 35 des Jahres 1897 zur Rückzahlung am 1. Juli d. I. bestimmt, an welchem Tage die Verzinsung aushört.

Bei der vorjährigen Auslosung wurden die Nr. 14, 60 und 61 von 1892 und die Nr. 25 von 1897 bestimmt, Einlösung ist bis heute nicht erfolgt; Verzinsung hört mit dem 1. Juli auf. Gießen, den 29. Januar 1916.

Der Borstand

der israelitischen Religionsgemeinde Gießen.

S. Heichelheim.

757D

Eine Aeutzerung Wilsons.

c» ßjj? 28. Jan (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des

Reuterscheu Bureaus. Wilson sprach sich in einer Rede bei emem Baniett mit Nackchruck für die Militarist Bereitschaft aus Er habe immer für den Frieden gekämpft, aber die Freiheit und die Ehre seren wichtiger als der Friede.Die Amerikaner werden niemals Streit suchen," sagte er,ihn aber auch nicht t'eige ver- ^en." ^er Präsident erklärte weiter:Ich kann nicht sagen welches die internationalen Beziehungen dieses Landes^ morgen fern werden, ich meine das Margen im buchstäblichen Sinne des Wortes."

Der amerikanische Kongreß und die Munitionsmisfuhr.

A m st e r d a m , 29. Jmr. Der nordamerikanische Kongreß, der am 8. Februar zum ersten Male über einen Antrag auf Erlaß eines Ausfuhrverbotes für .Kriegsmaterial abstimmen sollte, hat seine Abstimmung bis zur Rückkehr des Obersten Hanse aus Europa vertagt.

Aus China.

Peking, 28. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Nördlich von Schansi ist die Lage ernst. Mehrere Tausend Räuber eroberten Saratsi, marschier-

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