Ausgabe 
29.1.1916 Erstes Blatt
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Nr. 24

Dex «etzeAer A«zeige,

erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich StchenerFamMenblätter; zweimal wöchentl.Nreir- blatt für den Ureis Giehen (Dienstag und Freitag): zweimal monatl. Lavd- wirtschastliche Seitftagen Ferrrsprech - Anschlüsse: iürdieSchris 1 leitung 112 Verlag,GeschästssteNedl Adresse iür Drahtnach­richten: Anzeiger Sketzrn. Annahme von Anzeigen iür bte Tagesnummer bis zum Abend vorher.

Erster Blatt

V

(66. Jahrgang

General-Anzeiger für Oberhesfen

»...«.«»nn «» sttiHfcrurftrei B. «*« W " * Smi

Samstag, 29. Zamar M

Der«O»tzrei-:

monatl. 86 Pf^ »iertel- lährl. Mk. 2.50; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 M.: durch diePostMk.2.30 Viertel­jahr!. ausschl. Bestelle Zellerrpreis: lokal 15Pf., ausw. 30 Pf. Haupt- schriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz: für Stadt und Land^ Vermischtes und Ge­richtssaal: Fr-R-Zenz;

Schnitte 7 * ur öen Anzeigenteil: H. dcyulflr.7. Beck, sämtlich m Gießet.

Die Unterwerfung Nantenegraz var dem.

Sie deutsche Ueberlegenheit im Lustkamps.

® r °ß (3 Saupthuarticr. 28. Januar.

Westlicher Kriegsschauplatz.

In dem Frontabschnitt von Neuville wurden Hand­granatenangriffe der Franzosen unter großen Verlusten für sic abgeschlagen. Einer unserer Sprengtrichter ist in der Hand ,i 8f6tie6en - Beute vom 26. Januar hat sich um 4 Maschinengewehre und 2 Schleudcrmaschincn erhöht Vielfache Beschießung von Ortschaften hinter unserer Front durch dre Franzosen beantworteten wir mit Feuer aufReims. w

, ® d ? er H°hc 285, nordöstlich von La Chalade.be- setzten unsere Truppen nach Kampf einen vom Feinde ge­sprengten Trichter. B

Uebcrmnc» nächtlichen feindlichen Luftangriff auf die offene Stadt F re i b u r g liegen abschließende Meldungen noch mcht vor.

Im englischen Unterhause sind über die Er- ^bnwe der L u f t - G e f e ch t e Angaben gemacht worden, die am besten nnt der folgenden Zusammenstellung unserer und der feindlichen Verluste an Flugzeugen beantwortet werden Seit unserer Veröffentlichung am 6. Oktober 1915 also in dem Zeitraum seit dem 1. Oktober 1915, sind an deutschen Flugzeugen an der Westfront verloren gegangen!

Im Lustkampf..

durch Abschuß von der Erde ... s

vermißt.' I

im ganzen^ 16

Ünsere westlichen Gegner verloren in der Zeit'

Im Luftkampf. . *

durch Abschuß von der Erde . . . ' * n durch unfreiwillige Landung innerhalb unserer Linien. .

im ganzen 63 Es handelt sich dabei nur um die von uns mit Licher-

7 "^ ^ustellenden Zahlen der in unsere Hand gefallenen feindlichen Flugzeuge.

Oeftlicher Kriegsschauplatz.

Beiderseits von Widsh (südlich von Dünaburg) sowie zwischen ^tochod und am Styr fanden kleinere Gefechte statt, bei denen wir Gefangene machten und Material er­beuteten.

Balkan-Kriegsschauplatz.

Nichts Neues.

Oberste Heeresleitung.

*

Feindliche Flieger über Freiburg.

re 28- Januar 1916. <WTB. Nicht-

^amtlich.) Gestern abend nach 10 Uhr warfen zwei feindliche Wlegcr über der Stadt fünf Bomben ab. die nur fL tC I ,aI * nöen verursachten und Personen nicht vcr- ® taittf,CQt,,r "°r aus Anlatz des vaterländischen .Abends dicht gefüllt. Das Publikum blieb ruhig im §ause bis die Gefahr beseitigt war.

Montenegro mckcht keinerlei Schwierigkellen mebr

b^Wnig »SS aus wahr, che,nlich Lyon verlassen und an pre Rrvrera ubersiedeln werden, so interessiert die?, wJ pErsche Welt mir wenig. Mit Geduld und ohne Spannung warten wer darauf, ab nach der Waffenniedcrleguna der Montenegrener, dee nach, den österreichischen Berieten hnr auch Friedensverhandlungen von der montenegrinischen Regeerung geführt werden sollen In eener eens vom Wolff-Bnreau Überenittelten halbamttech^n ^ietteelung heetzt es, von berufener Sette sei die Laae in i? te f k°lgt zusammengefaßt worden- 8

Mit der Besetzung des ganzen - r ..

ös^Ech-^MNTtschm Streitkräfte und de^ E,Mwaff?una bes mEeneFrrnftchen Heeres, die sich ihrem Absch ln ß i! ä he xt iltbaä milrtLrische Ziel des österecichisch-elngaeisckien Mchuaes in Mmetenearo erreuht. An dichem Erfolg, wmanf es im E-ie« ?£* w ° mim 4 das seltsame Verhalten des alten

nrgs, der Zuerst die Gnade des Karsers von Oesterreich anriei doch- den Einflüssen Nus Rom und anderer feindlicher unterlag, nicht das geringste ändern. Tie österreichisch- ^N^rng erklärte, daß sie geneigt sei, nach Untcrferti- l^twaftmrngsvertmges montenegrinische Frieden-nn-

f ^?ngerr. Ob solche Unterhändler kom^ nnd ob es überhaupt eine Regierungsgewalt gibt ^ entsenden vermag, das ist vielleicht ftir von Interne, kann

glerchgültig sein. Das Land> der Schwarzen ^^ Truppen entwaffnet, das montene^kr- ^ unserer Feinde verschwunden. Die

Könia^^?^ Ä^^^>en erhalten, anchl ohne den

König, dev ste rn ihrer schwersten Stunde treulos verlassen hat.

t ^rmee-^verromwando veröffentlicht KU- glerch dre von beiden Tellen am 25 . Zamuar Unterzeichneten über dre Waffenstrecknng des montenegrini- schen Heeres. Darrn herßt es u. a., daß die montenearinische .Regierung soweit es in ihrer Alijacht liegt, die Garantie ubernunmt,daß alle wehrfähigen Männer ruhig in ihren Wohnsitzen verbleiben werden und keinerlei Agitation gegen Oesterreich-Ungarn geschürt wird". ^ y

. "Die Verwalt u n g in Montenegro wird durch die mon­tenegrinischen Bchordm ausgeübt. Die österreichisch-unqarischen nchnren^^^ können deren Mftwirkung iederzeit in Anspruch

Die kimiglich montenegrimsche Regierung wird vom 25.1 an wenn tunlich täglich, über den Stand der Waffenablieserunqen dem t- v- k. militärischen Konmiandanten in Cetinje berichten

^ montenegrinischen Delegierten werden zur Kenntnis brin- W- wo. Nck) die verantwortliche Recherimg Montenegros jeweilig befindet: dermallger Anfenthrltsort ist Podgoritm

Dre montenegrinischen Delegierten bitten, die Friedens- uro gl ich st bald zu beginnen, da hier- durch auf die Bevölkerung beruhigend erngewirkt werden würde " -s. Es bedeute^ mchäs, daß es fremden Händen gelungen ist dieses Schriftstück zu zerreißen und den König Nikita und dre montenegrrnische Regierung aus denn Bereich ihres Landes zu entfernen. Alle Welt hat den tiefsten Blick in die Verhältnis,e des kleinen Landes getan und die Vertuschungs­versuche des feindlichen Vierverbandes haben nur mit einer neuen Blamage für diesen geendet.

* 4- *

Dev österreichisch-ungarische Tagesbericht.

mlanmxlri:iZanS: mmnnm > Amtlich wird

Russischer Kriegsschauplatz.

Bei Toporoutz au der hessarnbischen Grenze über- sulen heute früh Abteilungen des mittciaalizischcu Jnfan- ter.c-Reglments Nr. 19 eine russische Vorfeldstellung , %

U" Handgemenge, warfen die russischen Gräben fangenc al,^"" 1111 öer Besatzung als Ge-

Sonst nichts Neues.

Italienischer Krücgsscha»platz.

rmb^n"ok?°LLL A^l-eriekäinpfennd.kleinereu

ohne

Unlermchmnngen abgese^n, p^'^^Vag'

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

sin?e"b-ük?^n-^^" "UN auch die Gegend von Gn- stiegen auch hier nirgends auf

stand. Die E n tw a ff n n n g d es m o n ten ea rin i iw /

Heeres nähert sich ihrem Abschluß. g r, n i s ch e n

Der Stellvertreter des Chefs des Gcneralstabs v. Hofer, Feldmarschallentnant,

Das

Der türkische Bericht.

Konstantinopel, 28. Jan. (WTB Rilbtamtll'ck, 1

sicher ÄÄ (ISÄÄ

»wnkamvf mit UMerbrechnngen. Äi ®«t ei %mafa frinc IS?

fr 0 l ne e,m Wrrkmra M erzielen. Unsere Fliegt mal unb sich enp°eE^ ben der sein Feuer einstellte

Die Belagerung von Kut el ?lmara.

' 20.,Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird Mttgetellt: General Tou n s che n d , der in Ku t e I A m a va befehligt , melbet; Der Feind räumte die Laufgräben aus der ^.andseite sowie die Vertcidigungswerke von Kut et vlttiara und zog sich mt allgemeinen über eine Meile voiz