Ausgabe 
4.1.1916 Erstes Blatt
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Nr. 2

Der Siehener Anzeiger

erscheint täglich, außer Sonntags. Beilagen: viermal wöchentlich SiehenerZamilienblätler;

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Erster Blatt (66. Jahrgang

Dienstag, 4. Januar ( 9(6

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhesjen

Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Univ.-Buch- und bteindruckerei R. Lange. Zchristleilung, Seschästsstelle und Druckerei: 5chu!ftr.7.

Bezugspreis: monatl. 85 Pf., viertel- jährl. Mk. 2.50: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf.: durch diePost Mk.2.30 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Ps., ausw. 20 Pf. Haupt­schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz: htr Stadt und Land, Vermischtes und Ge- richtssaal: Fr. R.Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.

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Neue Uebergriffe der Feinde in Saloniki. König Peter will nach Athen.

(MTV.) Großes Hauptquartier, 3. Januar. (Amtlich.)

Westl -cher Kriegsschauplatz.

Eine große Sprengung nördlich der Straße La Bassee Bethune hatte vollen Erfolg. Kampf- und Deckungsgräben des Feindes, sowie ein Verbindungs­weg wurden zerstückelt. Der überlebende Teil der Besatzung, Der sich durch die Flucht zu retten versuchte, wurde von unserer Infanterie und von Maschinengewehren wirksam gefaßt. Ein anschließender, auf breiter Front ausgeführter Feuer­überfall überraschte die feindlichen Grabenbesatzungen, die teilweise ihr Heil in eiliger Flucht suchten. Auf der übrigen Krönt keine Ereignisse von besonderer Bedeutung.

Bei der Beschießung von L u t t e r b a ch i. E l s a ß durch die Franzosen wurden am Neujahrstage beim Verlassen der Kirche ein junges Mädchen getötet, eine Frau und drei Kinder verwundet.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Die Nüssen setzten an verschiedenen Stellen mit dem gleichen Mißerfolge wie an den vorhergehenden Tagen ihr,' Unternehmungen mit Patrouillen und Jagdkommandos fort.

Balkan-Kriegsschauplatz.

Nichts Neues.

O b e r st e Heeresleitung.

Der französische General Sarrail in Saloniki setzt seine Gewalttaten gegen die Angehörigen seiner verbündeten Feinde fort, und es heißt, daß neuerdings etwa 1000 Per­sonen verhaftet worden seien. Auch der Konsul Norwe­gens ist festgenvmmen worden, und in Christiania. wird nun zweifellos die Entrüstung über das unerhörte Bor­gehen ebenso hell anflodern, wie in Sofia, Konstantinop-el, Athen und anderwärts. Die Türkei hat, wie gestern be­reits berichtet wurde, Vergeltungsmaßregeln in Aussicht gestellt; ob die anderen Verbündeten ähnliche Schritte tun werden, ist noch unbekannt. Es bleibt zunächst abzuwarten, welches Ergebnis der griechische Protest haben wird, der in sehr energischer Form erfolgt 'fein soll. Uns Deutschen und den anderen be­troffenen Ländern bietet der Streich des französischen Gene­rals nur einen feigen und erbärmlichen Völkerrechtsbruch', den wir, wie so vieles andere, zu sühnen uns bemühen wer­den, aber Griechenland, das immer wieder seinen Neutrali­tätswillen kundgetan hat, wird schlimmer getroffen. Man verweigert ihm, das.mit England und Frankreich nicht im Kampfe steht, von dieser Seite dennoch die Achtung und be­handelt es auch durch die Tat so, wie englische Briefschreiber aus der englischen Gesandtschaft in Saloniki es mit Worten geschmäht haben. Ein österreichisch-ungarisches U-Boot hat in den letzten Tagen einen Dampfer angehalten, von dem englische Reisende in amtlicher Eigenschaft einen Kuriersack ins Meer geworfen hatten, der jedoch aufgcfischt und geprüft merhen konnte. Nun fanden sich darin teils Gesandtschafts­berichte der englischen Niederlassung in Saloniki' cm das aus­wärtige Amt in London, teils Privatbriefe von Gcsandt- schaftsbeamten, die von Beschimpfungen Griechenlands und besonders seines Königs triefen. Das auswärtige Amt in Wien hat, soweit es der private Charakter dieser Postsen­dungen zuließ, Stellen daraus veröffentlicht, die von all­gemeinem politischen Interesse sind. Da werden die Griechen u. a. einverächtliches Völkchen", König Konstantin ein störrisches Tierchen" benamst. Von der Verjagung des Königs und der Ausrufung der Republik, natürlich mit Venizelos als Oberhaupt, ist die Rede, ferner gönnt einer der Schreiber den so wenig entgegenkommenden Hellenen nur noch einenTritt". Das sind außerordentlich deutliche- Be­weise von der besonderen Gesinnungsart unserer Feinde gegenüber dem Lande, das sie vergewaltigen. Wahrschein­lich hatte König Konstantin von diesen Liebenswürdigkeiten noch keine Kenntnis, als er einen Mitarbeiter desDaily Chronicle" empfing, dem er die nachstehend wiedergegebencn Aufklärungen mitgab. Sonst würde er den Sohn Albions wohl überhaupt nicht empfangen haben. Man kann sich schwer vorstellen, daß Griechenland bei einem Angriff un­serer verbündeten Truppen aus Saloniki dem Heere Sarrails noch irgendwie die Stange halten könnte.

*

Ein Berliner Mitarbeiter schreibt uns:Es verlautet, daß der König Peter sich von Saloniki nach Athen begeben wird, um König Konstantin zu besuchen", so meldete das Wvlfssche Bureau. Es war eine Ueberraschuna. Wohl nie­mand erwartete, daß der besiegte und vertriebene Serben­könig sobald wieder au!f der Bildfläche des Balkankrieges erscheinen werde. Nach allem, was man von ihm gehört hatte, traute man ihm nicht soviel Zähigkeit zu. Als Bul­garien losschlug, nannte er sich in seinen: Armeebefehl an die serbischen Truppenteile einen schwachen Greis, den: das Alter die Waffe aus den Händen gewunden habe.Ich. der ich zu eurem König bestimmt wurde, besitze nicht mehr die Kraft, an der Spitze meiner Armee den Verteidigungs­krieg aus Tod und Leben zu fuhren." Ja, König' Peter schwur seinem Volke, wenn der neue Kampf die Schiri ach, der Niederlage bringe, dann könne auch er den Untergang nicht erledigen. Mit dem zusammenbrechenden Vaterlande werde dann auch er Kerben. Diese düstere Stimrnung war nichf.

nur die Folge der äußeren Kriegslage. Auch innere Vor­kommnisse hatten mitgewirkt. Schon im September war es zu Attentaten gekommen. Später brannte dem König in Dschakowo das Haus über dem Kopfe zusammen. Er kam aus Jpek, wo die Bevölkerung gärte, und hatte eine Zusammen­kunft mit dem Kronprinzen. Wäre das Feuer in der Nacht ausgebrochen, so hätten beide dort den Tod gefunden. Trotz seiner Altersschwäche und trotz der Absage im Armeebefehl begab sich Peter wieder zur Kampffront. Pasitsch wollte ihn versteckt halten. Tie anderen Berater verlangten dringend, daß der König bei den Truppen erscheine, um sie anzu­feuern. Mehrmals wurde der alte Mann veranlaßt, im Schützengraben auf die feindlichen Stellungen zu schießen, umein leuchtendes Beispiel zu geben". Ging der Feind zum Angriff über, so wurde König Peter in Sicherheit gebracht. Als bei Araugyelovuc die Schlacht der Verzweiflung ge­kämpft wurde, rief Peter weinend den Soldaten zu:Ich weiß, daß ihr, meine Kinder, für Serbien sterben werdet. Ich bin gekommen, um mit euch-in den Tod zu gehen. Oh, boga mi!, oh boga mi! (oh wehe mir!)". Und die Soldaten schrien:Zivio Kral Petar!" Bei Prilep, am Amselfeld und bei Prizrend suchte König Peter den Tod auf dem Schlachtfeld. Als dann ijt Prizrend die Automobile ver­brannt, die Regwrnngsämter aufgelöst wurden, als der König mit Kronprinz Alexander, dem Woywoden Pntnik und dem Fürsteil Trubetzkoy den serbischen Boden verließ und nach Albanien ritt, da schien es, als ob die persönliche Tragödie zu Ende gespielt sei, der alte Peter sein Leben in Genf oder sonstwo beschließen könne, wie er ja auch einst Jahrzehnte lang in einem einfachen Hanse als armer kleiner Privatmann gelebt hat. Aber es sollte anders kommen. Die guten Freunde, die ihn verführt und mißbraucht haben, lassen ihu auch jetzt noch nicht in Ruhe. Um ihn über Skutari und Brindisi ins Laaer des Vierverbcrnds zu locken, gaukelte man ihm ein schönes Asyl in den Marmor­gemächern des Schlosses Easerta bei Neapel, des italienischen Potsdam, vor. Aber schon Prinzessin Natalie, die Gattin des Prinzen Mirko von Montenegro, die tym König in Easerta emfing, verstand es, den Greis zu neuen Taten anzufenern und ihm Zukunftshoffnungen <lorzuspiegeln, die sich nur in Saloniki, an der Seite der Verbündeten, verwirklichen ließen. Und mit diesen Hoffnungen ist wohl auch der Plan erwacht, König Konstantin noch einmal an die angebliche Bundespflicht zu erinnern. König Peter wird in Athen wieder den alten Vertrag von 1913 und das dazugehörige Militärabkommen aus der Tasche ziehen. Und König Kon­stantin wird wieder kühl und höflich darauf Hinweisen, daß es ein Abkommen nur gegen Bulgarien und nur für den Fall war, daß Serbien oder Griechenland von Bulgarien allein angegriffen werde.

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 3. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 3. Januar 1916.

Russischer Kriegsschauplatz.

An der b e s s a r a b i s ch e n F r 0 n t wurde auch gestern den ganzen Tag über erbittert gekämpft. Der Feind setzte alles daran, im Raume van Toporoutz unsere Linien zu sprengen. Alle Durchbruchsversuche scheiterten am tapfe­ren Widerstand unserer braven Truppen. Die Zahl der ein- gebrachten Gefangenen beträgt drei Offiziere und 850 Mann. An der Serethmündung, an der unteren Strypa, am Kor- minbach und am Styr wurden einzelne russische Vorstöße ab­gewiesen. Zahlreiche Stellen der Nordostfront standen unter feindlichem Geschützfeuer.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Keine besonderen Ereignisse.

S ü d ö st l i ch e r .Kriegsschauplatz.

Bei Mojkovac wurde eine montenegrinische Abtei­lung, die sich an das Nordufer der Tara vorwagte, in die Flucht gejagt. Die Lage ist unverändert.

Der Stellvertreter des Chefs des Gencralstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

* * *

Die Uebergriffe der Entente in Saloniki.

Athen, 3.Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Von dem Be­richterstatter des W. T. B. Die Alliierten ließen gestern in Saloniki tausend Untertanen der feindlichen Mächtegruppen verhaften. Das rücksichtslose Auf­treten Sarrails und die Mißachtung der griechischen Rechte rufen in der ganzen Öffentlichkeit große Erbitterung her­vor. Die Bedrückungen, die sich die Verbandsmächte erlauben, werden immer unerträglicher.

Berlin, 4. Jan. Wie Magrini demSecolo" meldet, ersuchte die Gemahlin des deutschen Konsuls Walter, die zur Zeit der Verhaftung des Konsuls in Monastir weilte, den französischen General Sarrail, das Schicksal ihres Gatten teilen zu dürfen. Ihr Wunsch wurde erfüllt.

«Athen, 3. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. Infolge des jüngsten Luftangriffs der D e u t s ch e n auf Saloniki treffen die Alliierten außer­gewöhnliche Maßnahmen, um die Wiederkehr ähnlicher Vorgänge zu verhindern. Der serbische Generalstab wird sich vermutlich

nach Saloniki begeben, um mit den Alliierten über die beste Ver­wendung des serbischen Heeres sich zu verständigen. In Saloniki dauern die Verhaftungen von Angehörigen der feindlichen Nationen an. Alle Verdächtigen werden nach einem Verhör an Bord eines Schiffes der Alliierten gebracht. Die Alliierten sind entschlossen, die Stadt von allen Verdächtigen zu reinigen. Tie Knappheit der Lebensrnittel wird in Saloniki mit jedem Tage fühlbarer. Die Kaufleute ersuchten des­halb die Regierung, den Lebensmittelbezug zu erleichtern, um für die Bedürfnisse der Bevölkerung sorgen zu können.

Auch der norwegische Generalkonsul in Saloniki verhaftet.

A t h en , 3. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Von dem Bericht-' erstatter des Wolffburcaus. General Sarrail ließ den norw-egö scheu Generalkonsul in Saloniki, Seefelder, verhaften.

Griechenlands Protest.

Bern, 3. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) DasGiornale d'Jtalia" meldet: Der griechische Präfekt in Saloniki forderte im Aufträge seiner Regierung die Uebergabe der Konsulatsgebäude der Zentralmächte. Der englische und der französische General verweigerten das entschieden. '

Athen, 3. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) In der scharfen ' Protestnote, welche die griechische Regierung wegen der Ereignisse in Saloniki an die Regierungen des Viccverbandes gerichtet hat, heißt es u. a., daß Griechen­land sich genötigt sehe, gegen die flagranteste und unmenschlichste Verletzung der griechischen Souveränität Einspruch zu erheben, die mit vollstän­diger Mißachtung der traditonellen Regeln des diplomati­schen Asylrechts und der elementarsten Courtoisie erfolgt sei.

B e r l i n, 4. Jan. DerVossischen Zeitung" zufolge be­richtet derCorriere della Sera" aus Athen, die griechische Regierung habe noch k? i n e A n t w 0 r t der Vierverbands­mächte auf ihren Protest wegen der Verhaftung der Konsuln erhalten. Sie wurde bloß dahin beschieden, daß man erst auf die erwarteten Erklärungen des Generals Sarrail warte, die bald eintreffen müßten. Auch der amerikanische Konsul, unter dessen Schutz die österreichischen, bulgari­schen, türkischen und deutschen Untertanen sich gestellt, habe vergebens darum ersucht, das Konsulatsgebäude freizugeben.

Paris, 3. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Die Agence Havas meldet aus Athen: Nach Zeitungsmeldungen soll die Einberufung der Kammer beschleunigt werden und am 17. Januar erfolgen: ferner deuten die Blätter die be­vorstehende Verkündigung des Standrechts an.

L 0 n d 0 n, 3. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschcn Bureaus. Der Sonderberichterstatter desDaily Chronicle" in Athen hatte eine Unterredung mitdem König. Dieser sagte, er könne England noch immer nicht begreifen. Es sei ihm gleichgültig, ob er angegriffen werde, aber er verlange, daß man ihm gegenüber ehrlich handele. Boshafe Krittiker hätten darauf hingewiesen, daß er der Schwager des Kaisers sei, sie vergäßen aber, daß er auch der Neffe des Königs von England sei. Er habe sein Wort gegeben, wohlwollende Neutralität einzuhalten, so werde es auch geschehen. Weder seine Ansichten noch Versprechungen seien irgendwie geändert worden. Seine Pflicht gegenüber dem Lande sei offenbar, daß er dafür sorgen müsse, daß Griechenland neutral bleibe. Er sei überzeugt, daß Griechen­land am besten gedient sei, wenn es sich vom Kriege scrnhalte.

König Peter in Saloniki.

Athen, 3. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Der Privat­korrespondent des Wolffbureaus meldet: Es verlautet, daß König Peter sich von Saloniki, wo er an Bord eines französischen Torpedobootszerstörers eintraf, nach Athen begeben wird, um König Konstantin zu besuchen. König Peter ging in Saloniki zunächst nicht an Land und empfing an Bord den Besuch der Generale Sarrail und Mahon und des griechischen Generals Moschepulos.

Athen, 3. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Dem Reuter« scheu (Bureau svird aus Saloniki gemeldet,, König Peter von Serbien habe ersucht, die Truppen, die zu seinem Empfange bereitgestellt wurden, zurückzuziehen, da er hicht die Msicht habe, zu landen. Man glaubt, daß er einen offiziellen Emp­fang vermeiden wollte.

Ein Zusammenstoß zweier englischer Militärzüge.

Budapest, 3. Jan. (WTB., Nichtamtlich.)Az Est" meldet aus Athen: Auf der Station Salamis auf der Linie S a l 0 n i k i Ded«ea ga ts ch erfolgte ein Zu s am­en e n st 0 ß zweier e n g l i s ch e r Militärzüge, wobei eine große Anzahl Soldaten das Leben verloren. Neun Wa­gen wurden gänzlich zertrümmert. In Saloniki glaubt man an einen Anschlag.

Eine Erklärung des bulgarischen Miuistcrprafidentcn über die Getreideausfuhr.

Sofia, 2.Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Bulgarischen Telegraphenagentur. Im Beratungsverlause des Büdgetprovisoriums für die ersten sechs Monate 1916 erklärt Ministerpräsident R a d 0 s l a w 0 w:

Die Regierung übernimmt die volle Verantwortung für die Maßnahmen, die für die Getreideausfuhr 51 t den Verbündeten Freunden getroffen worden sind. Es ist nur zu bedauern, daß man infolge der An'.vesenheit der Engländer mW Franzosen in Saloniki nur 60 Waggons auf der Linie SalonikiOktfchilar nach Griechenland schicken konnte, während die Regierung tau­send Waggons Griechenland versprochen hatte. Die