(344) thuͤmliche und von der der andern Gewaͤchſe aß⸗ weichende Beſchaffenheit, und es iſt uͤberhaupt wahrſcheinlich, daß ſie in vielen andern Ruͤckſich⸗ ten in ihrer Ernaͤhrung, Entſtehung und Fortpflan⸗ zung den gewoͤhnlichen Gewaͤchſen gar nicht aͤhn⸗ lich ſind.
Außer den genannten Materien, welche in dunſt⸗ oder luftfoͤrmiger Geſtalt von den Gewaͤch⸗ ſen ausgehaucht werden, ſondern dieſe noch andere in fluͤſſiger Form ab. So ſehen wir an mehreren Nadelhoͤlzern freiwillig einen zaͤhen, harzigen Saft, den natuͤrlichen Balſam, hervorquillen, welcher endlich an der Luft zu Harz erhaͤrtet. Aus der Rinde des Kirſchbaums, des Pflaumenbaums, des wahren Akazienbaums kommt ein ſchleimiger Saft, welcher zu Gummi erhaͤrtet. Die Eſche giebt einen zuckerſuͤßen Saft aus der Rinde, der bei ſeiner Erhaͤrtung an der Luft zu der ſogenannten Manna wird; die Honig⸗Gefaͤße der Blumen endlich ſon⸗ dern einen ſuͤßen, honig⸗aͤhnlichen Saft aus. Dergleichen Abſonderungen finden ſich bei vielen Gewaͤchſen. Sie entſtehen von einem Ueberfluß an Nahrungsſaft; die Natur bedient ſich dieſer Wege, um den Ueberſchuß abzufuͤhren. Man be⸗ merkt dergleichen Abſonderungen haͤufiger in war⸗ men Laͤndern, wie in kalten. Dort hat das vege⸗


