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bewahrt wird, die Luft dumpfig und beklommen iſt, und daß der lange Aufenthalt an ſolchen Or⸗ ten Schwindel und Kopfweh erregt. Das Aus⸗ hauchen von Oxygen bei den Fruͤchten, am Tage, befoͤrdert beſonders ihre Reifung und Verſuͤßung. Die uͤbermaͤßige Saͤure, welche die unreifen Fruͤchte bei ſich haben, wird durch die Abſonderung des Orygens zum Theil in Zucker verwandelt, der Ge⸗ ſchmack der Fruͤchte dadurch veredelt und ange⸗ nehmer gemacht.
Nach Humbolds Erfahrungen ſollen ſich die Schwäaͤmme in ihren Ausduͤnſtungen auf eine an⸗ dere Weiſe verhalten, wie die uͤbrigen Gewaͤchſe. Humbold hat geſehen, daß ſie viel Hydrogen⸗Gas, oder brennbare Luft aushauchen. Er fand, daß ſich die Luft, welche mit Schwaͤmmen in verſchloſ⸗ ſenen Gefaͤßen in Beruͤhrung geſtanden hatte, mit einem Lichte entzuͤnden ließ, und mit einem Knalle, wie Knall⸗Luft, verbrannte. Man hat bei andern Vegetabilien die Ausathmung von Hydrogen⸗Gas noch nicht bemerkt. Bei den Schwaͤmmen ſcheint ſie durch eine Zerlegung des Waſſers, die in ihren Fibern vorgeht, zu entſtehen, indem das Oxygen deſſelben abgeſchieden und zuruͤckbehalten, das Hy⸗ drogen aber ausgeſtoßen wird. Die Schwaͤmme zeigen in ihrer ganzen Organiſation eine eigen⸗


