(4123)
ſtaͤnde oder den baaren Geld Nutzen vom Ganzen zu erfahren. Dieſer Zweck iſt leicht zu erreichen. In kleinern einfachen Wirthſchaften iſt ein bloßes mit zweckmaͤßigen Rubriken verſehenes Tagebuch hinreichend, in groͤßern Wirthſchaften ſind ſchon allerdings mehrere Tabeſlen nothwendig, welche die verwickelten Einnahmen und Ausgaben der oft weitlaͤuftigen Wirthſchaftszweige deutlich ausein⸗ der ſetzen, und den Unterſchleif oder die Verſchwen⸗ dung hindern ſollen;— ſie dienen als Belege der ſummariſchen Poſten— des Tagebuchs, Diariums Mannuals oder wie man es nennen will. Formeln zu ſolchen Tabellen lieferten: Hinze, Wilkens und andere mehrere.
Dieſe Rechnungsart liefert nur ſummariſche Reſultate des baaren Gelduͤberſchuſſes, ohne be⸗ ſtimmt anzugeben, wie viel jedweder der verrech⸗ neten Artikeln zu dieſem Ueberſchuſſe beitrug, oder um wie viel er ſolchen gar verminderte; das heißt, ſie zeigt den Verluſt oder Gewinn der einzelnen Artikel nicht an, ſelbſt dann nicht, wenn ſie ſo eingerichtet iſt, daß die baare Ausgabe und Ein⸗ nahme fuͤr jeden Artikel abgeſondert gefuͤhrt, und nur ſummariſch in die Rubrik des baaren Geldes uͤdergetragen wird; denn nicht jede Ausgabe wird mit baarem Gelde beſtritten, eben ſo wenig nicht
+ 2


