Einhofs
Er ſtarb am 2gſten Februar, Morgens beim Son⸗ nenaufgang, an einem aeuten, das Gehirn heftig an⸗ greifenden Nervenfieber.
Ich fuͤhle mein ganzes Weſen zerriſſen. Seit acht Jahren war er um und neben mir, bildete ſich ganz nach meinem Sinne, wirkte mit mir aus einem Geiſte und Herzen, und nach elner Tendenz. Er war in meiner Familie mehr als Sohn und Bruder, und theilte mit uns jede Freude und jedes Leid, jede Hoffnung und Sorge.
Was die Wiſſenſchaft in ſeinem ſpeziellen Fache an ihm verloren hat, geſtattet mir mein Schmerz jetzt nicht auszuſprechen.
Moͤgelln, den 29. Februar.
Thaer.


