(224) jede Einnahme mit baarem Gelde belegt. Ein Beiſpiel des erſteren iſt, das Futter, das die Fel⸗ der oder Wieſen fuͤr das Vieh geben, und jene Pro⸗ dukte des Viehes, die zum Wirthſchaftsgebrauche verwendet werden. 4
Da aber nachdenkenden Landwirthen daran viel gelegen iſt zu erfahren, was die Produktion der verſchiedenen landwirthſchaftlichen Zweige gekoſtet hat, um zu erfahren, ob es nicht beſſer waͤre, mit denſelben Auslagen andere Produkte zu erzeu⸗ gen, ſo dienet hierzu die landwirth ſchaftliche Berechnung. Sie iſt zuſammengeſetzter und ſchwieriger als die vorige. Denn es iſt unum gaͤng⸗ lich nothwendig, jede Ausgabe zur Nutznießung
desjenigen Artikels zu ſchreiben, von welcher er iſt; denn Nutzen haͤtte er gebracht, wenn er fuͤr baares Geld waͤre veraͤußert worden, und wenn wir ihn anders gut verwenden, ſo muß er ſo verwendet eben ſo viel oder mehreren Nutzen bringen. Dagegen muß er auch, in ſo ferne er zur Erzeugung, Be⸗ wahrung oder Verbeſſerung des andern Artikels angewandt worden, dieſem als Koſten angerechnet werden, aus eben dieſen Urſachen. Dieſes leiſtet die doppelte Buchhaltung, und auch nur ſie allein; denn man ſieht: daß um den Zweck zu erreichen, jeder Poſten doppelt angeſchrieben ſeyn muß. Die


