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Weide, bepflanzt war, die ſehr gut fortkam, und eine niedliche, anderthalb Fuß hohe Hecke bildete. Haͤtte mir das Schickſal in einer ſolchen Ge⸗ gend ein Stuͤck Land zu bebauen angewieſen, ſo wuͤrde ich vorzuͤglich zuerſt ſorgen, es von der uͤber⸗ fluͤſſigen Naͤſſe zu befreien. Ich glaube, daß in dieſer Naͤſſe die Haupturſache der Verwilderung liegt, und daß, ſo lange dieſe Urſache nicht geho⸗ ben, keine reelle Verbeſſerung von Beſtand moͤg⸗ lich iſt. Ein hinlaͤnglich breiter und tiefer Kanal muͤßte wenigſtens da ſeyn. Fehlt dieſer, wo ſol⸗ len dann die Koloniſten mit dem Waſſer bleiben. Die kleinen Auen, die ſich langſam durch ſolche Gegenden ſchlaͤngeln, ſind gewoͤhnlich viel zu ſeich⸗ te, und haben zu wenig Fall, als daß ſie das be⸗ wirken koͤnnen, was durch einen ordentlichen Ka⸗ nal bewirkt werden ſoll. Dieſen ſetze ich daher vor⸗ aus, wenn nicht etwa ein vorbeifließender Strom das Waſſer aufnehmen kann. Nun wuͤrde ich um das Ganze einen Graben ziehen, und es mit einem Erdwalle und einer lebendigen Befriedigung umge⸗ ben, wozu das Benoͤthigte an Pflanzen nach und nach an Ort und Stelle angezogen werden mäͤßte, damit es den Boden und das Klima ertragen kann. Welche Holzarten dazu am zweckmaͤßigſten ſind, das läßt ſich nur nach der Beſchaffenheit des Bo⸗


