Jahrgang 
11 (1807)
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chen, und kaum ſo viel Land begckern, als zur Gewinnung der aller nothwendigſten Produkte fuͤr ihre Haushaltungen erforderlich iſt. Bloß einzelne von ihnen ſollen einige Fortſchritte von Bedeutung gemacht haben. Wir kamen einer ſolchen Stelle vorbei, und ſahen verſchiedene in der Ferne. Die wenigen urbar gem nachten Felder waren mit einem Erdwalle umgeben, um ſie vor dem Anlaufe des Viehes zu ſchuͤtzen, das frei umhergeht und ſeine Nahrung den Sommer uͤber in der Haide ſucht. Solchen Erdwaͤllen fehlen die lebendigen Hecken, die doch unleugbar in dieſer, den Stuͤrmen ſo ſehr

ausgeſetzten Gegend von großem Nutzen ſeyn wuͤr⸗ den. Einzelne Verſuche, die mit der Anpflanzung derſelben gemacht ſind, waren nicht gerathen, weil es uͤberaus ſchwer haͤlt, einige Holzarten fortzu⸗ bringen. Wenn ſie auch ſo weit kommen, daß ſie anfangen zu gruͤnen, ſo werden die jungen Triebe von den Nachtfroͤſten und von den Stuͤrmen aus Nordweſten doch bald wieder verdorben. Alle, we⸗ nigſtens viele Holzarten, die aus einer andern Ge⸗ gend hierher verſetzt werden, kraͤnkeln einige Jah⸗ re, und gehen alsdann wieder aus. Doch hatte ich in der Folge Gelegenheit, einen Erdwall zu ſehen, der mit einer der kleinſten Weidenarten, wenn ich nicht irre, mit der rosmarinblaͤtterigen